CH507694A - Vorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Aufhängen von KleidungsstückenInfo
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- A47G25/02—Dress holders; Dress suspending devices; Clothes-hanger assemblies; Clothing lifters
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Description
Vorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken, und zwar zeichnet sich dieselbe Dadurch aus, dass sie einen Träger aufweist, der mit Mitteln ausgerüstet ist, die ein wahlweises Auf steilen oder Aufhängen desselben gestatten.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Träger aus einem flächenhaften Gebilde, das an seinem untern Ende mit querverlaufenden labnehmbFa- ren Stützorganen und am obern Ende seiner Rückseite mit mindestens einem Authängeorgan versehen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des ErEindlunlgsgagenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 leine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht lauf eine Einzelheit,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt und
Fig. 5 eine Rückansicht.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit 1 der flächenhafte, senkrecht stehende Träger bezeichnet, der z.B. aus einer Holz-, Pressspan- oder Kunststoffplatte gebildet sein kann und der an seinem ungern Ende, wie aus der Zeichnung ersichtlich, an seinen beiden Längsseiten mit je einem quer zum Träger 1 verlaufenden, leicht abnehmbalren Stützorgan 2 versehen ist.
Das untere Ende Ides Trägers 1 besitzt an den hei- den Längsseiten, wie in den Fig. 1 und 5 strickpunk- tiert angedeutet, je eine Führungsrippe 3, die zum Eingriff in einen zugeordneten, an dem untern Ende, an der Innenseite der Stützorgane 2 vorgesehenen Füh rungsschlitz bestimmt ist. Nahe ihren obern Enden besitzen die Stützorgane 2 an ihrer Innenseite je einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Klemmkörper 4, die zum Übergreifen der benachbarten Längs seite des Trägers 1 bestimmt sind.
Nahe seinem oben Ende besitzt der Träger 1 zwei in Abstand voneinander angeordnete, flächenhafte Auf- lagekörper 5, mit denen die Klemmbacken 6 zusam- emenwirken, welch letztere, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, begrenzt drehbeweglich gelagert sind und die unter dem Einfluss einer in der Zeichnung nicht näher dargestellten Zugfedler stehen, die das Bestreben hat, die Klemmbacken 6 in der in Fig. 3 mit vollen Linien gezeichneten Klemmlage zu halten.
Die Klemmbacken 6 sind auf ihrer Innenseite mit einem in der Zeichnung nicht näher dlargestellten, als Lenker ausgebildeten Be tätigungsorgan versehen, die unter dem Einfluss der an der Rückseite des Trägers 1 in Abstand voneinander angeordneten Führungsschienen 7 stehen, deren obere Enden durch die an der Rückseite des Trägers 1 langeordneten Führungskörper 8 hinldurchlgeführt sind und mit den genannten Lenkern in Wirkungsverbindung stehen.
Die untern Enden der Füflhrungsschienen 7 stehen unter dem Einfluss der Pedale 9 (Fig. 1 und 4), durch deren Betätigung ein zwangweises Verschieben der Führungsschienen 7 in Richtung des Pfeiles (Fig. 5) um einen verhältnlismässig kleinen Betrag erfolgt, der aber genügt, um die am obern Ende der Klemmbacken 6 vorgesehenen (nicht dargestellten) Lenker soweit zu betätigen, dass die betreffende Klemmbacke die in Fig. 4 strichpunktiert gezeichnete Offenstellung einnimmt, in welcher die untern Enden der Beine beispielsweise einer Herrenhose H (Fig. 1) zwischen Auflagekörper 5 und Klemmbacke 6 eingeführt werden können.
Hört der Druck auf das Pedal' 9 auf, so wird die Klemmbacke 9 unter dem Einfluss der auf sie wirkenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Zugfeder in die in den Fig. 1, 3 und 4 m'it vollen Linien gezeichnete KDemm- lage überführt, in welcher sie die Ende der Beine der Hose H (Fig. 1) durch Klemmlwirkung festhält unld Ige- gen ungewolltes Lösen sichert.
Zwischen den Pedalen 9 ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, das Pedal 10 angeordnet, das zur Betätigung des auf der Rückseite, und zwar am unteren Ende des Trägers 1, zwischen den beiden Führungsschienen 7 angeordneten Schiebers 11 dient. Der Schieber 11 ist nahe seinen beiden obern Ecken, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, auf seiner Aussenseite mit je einem Mitnehmerbolzen 12 versehen, die mit den benachbarten Enden der in Ruhelage des Schiebers 11 schräg verlaufenden Lenkern 13 zusammenwirken, die begrenzt drehbar um die an den Führungsschienen 7 vorgesehenen Bolzen 14 (Fig. 5) gelagert sind.
Die äussern Enden der Lenker 13 untergreifen die an Iden stabförmigen Haltern 15 vorgesehenen Bolzen 16 (Fig. 5).
Mit 17 (Fig. 5) ist ein Aufhängebügei bezeichnet, dessen abgewinkelte Enden drehbeweglich in den bei- den Führungskörpern 8 gelagert sind.
Der Träger 1 ist an seiner Vorderseite, an seinem obern Ende mit zwei in horizontaler Richtung und parallel in bezug aufeinander verlaufenden Leisten 18,
18' (Fig. 1, 2, 3 und 4) versehen, die in ,bezug aufeinander so distanziert sind, dass dazwischen eine Rinne
19 (Fig. 4) gebildet wird, die zur Aufnah,me der Tragleiste 20 dient, die einerends durch das Scharnier 21 (Fig. 1) verschwenkbar mit dem Träger 1 verbunden ist und die in ihrer Längsmitte einen nach vorn igerich- teten Griffknopf 22 (Fig. 1, 2, 3 und 4) aufweist, der sowohl zur Betätigung der Tragleiste 20 wie auch zur Aufnahme eines Aufhängebügeis B (Fig. 1) dient.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebe- nen Vorrichtung ist folgende:
Angenommen, der Träger 1 bestehe, wie in der Zeichnung dargestellt, aus einem flächenhaften Gebilde und er sei mit abnehmbaren Stützorganen 2 versehen, so dass er sich zum Aufstellen beispielsweise in einem Wohnraum eignet, und man wolle beispielsweise, wie in Fig.
1 dargestellt, eine Hose H an demselben aufhängen, so erfasst man mit den Wänden die unten Enden der beiden aneinandergelegten Hosenbeine, drückt alsdann mit dem Fuss auf das der betreffenden Klemmbacke 6 zugeordnete Pedale 9, was zur Folge hat, dass die mit dem betreffenden Pedal in Wi'rkungs- verbindung stehende Führungsschiene 7 entgegen der Wirkung der nicht gezeichneten,
auf die zugeordnete Klemmbacke 6 wirkenden Zugfeder in Richtung des Pfeiles (Fig. 5) um einen verhältnismässig Meinen Bc- trag verschoben wird und dadurch der nicht gezeich nete. mit der Klemmbacke 6 in Wirkungsverbindung stehende Lenker betätigt und die Klemmbacke unter Überwindung der auf sie wirkenden (nicht Igezeichnelten) Zugfeder in die in Fig. 4 strichpunktiert gezeichnete Offenstellung überführt wird, so dass die untern iEn- den der Beine der aufzuhängenden Hose H in die durch die geöffnete Klemmbacke 6 gebildete Ausnehmung eingeschoben werden können.
Sobald der Druck auf das Pedal 9 aufhört, nimmt die Klemmbacke 6 unter dem Einfluss der erwähnten Zugfeder wieder ihfe in der Zeichnung mit vollen Linien ge ichnebe Klemm- stellung ein, in welcher die Hose H gegen ungewolltes Lösen gesichert wird. Gleichzeitig nehmen auch die Führungsschiene 7 und das mit ihr in Wirkunlgsverbin- dung stehende Pedal 9 zwanlgläufig wieder ihre Ausgangsstellung ein.
Will man die auf die beschriebene Weise aufgehängte Hose H vom Träger 1 abnehmen, so erfasst man die Hose nahe deren Beinenden und betätigt aldann das der betreffenden Klemmbacke zugeordnete Pedal 9, was zur Folge hat, dass !die Kiemm- backe 6 geöffnet wird und die Hose H bequem vom Träger 1 abgenommen werden kann. Nach Aufhören des Druckes auf das Pedal 9 nehmen die Klemmbacken 6 und die mit ihr in Wirkungsverbindunig stehende Führungsschiene 7 sowie das zugehörige Pedal 9 unter dem Einfluss der auf die Klemmbacke 6 wirkenden Zugfeder zwangläufig wieder ihre Ausgangslage ein.
Will man beispielsweise bei der mit zwei Klenun backen 6 versehenen Ausführungsform der beschriebenen Vorrichtung beide Klemmbacken gleichzeit'ig öffnen, so betätigt man das zwischen den beiden Pedalen 9 angeordnete Pedal 10, das seine Bewegung über den Schieber 11 und die Lenker 13 auf die beiden Führungsschienen 7 überträgt, die dann gleichzeitig im vorbeschriebenen Sinne auf die beiden Klemmbacken 6 wirken.
Kleidungsstücke wie Röcke, Mäntel usw. können, wie in Fig. 1 angedeutet, mittels Kleiderbügel B an dem Griffknopf 22 der ausschwenkbar zwischen den Leisten 18, 18' gelagerten Tragleiste 20 aufgehängt werden.
Will man die Vorrichtung in einem Behälter, Kasten usw. unterbringen, werden die beiden Stützorgane 2 vom Träger 1 abgenommen, was infolge der be schniebenen Ausführung rasch und bequem und ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen möglich ist. Nach Umlegen des Aufhängebügel's 17 (Fig. 5) kann der Träger 1 an einem Aufhängehaken aufgehängt werden.
Will man die beschriebene Vorrichtung beispiels weise auf Campingplätzen verwenden, so ist auch eine Ausführungsform derselben denkbar, gemäss welcher der Träger 1 und die mit demselben verbundenen Elemente aus zwei scharnierartig miteinander verbundenen Tei len bestehen, so dass die Vorrichtung bei Nichtgebrauch zusammengeklappt und bei minimalem Platzbedarf un tergebracht werden kann.
Die beschriebene Vorrichtung besitzt den Vorteil der konstruktiven Einfachheit, sie ermöglicht ein rasches und bequemes Aufhängen und Abnehmen von Kleidungsstücken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen Träger aufweist, der mit Mitteln ausgerüstet ist, die ein wahlweises Aufstellen oder Aufhängen desselben gestatten.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger aus einem flächenhaften Gebilde besteht.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) an seinem untern Ende mit querverlaufenden, abnehmbaren Stützorganen (2) versehen ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane (2) auf den einander zugekehrten Seiten mit Führungsschlitzen zur Aufnahme der benach- barten Seitenteile des Trägers (1) versehen sind.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane (2) nahe ihren obern Enden mit die be nachbarten Seitenteile des Trägers (1) umgreifenden Klemmorganen (4) versehen sind.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch Zge- kennzeichnet, dass der Träger (1) an seiner Vorderseite, nahe seinem obern Ende mit unter Federwirkung stehenden Klemmorganen (6) zum lösbaren Anbringen von Kleidungsstücken versehen ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der KIemmorgane (6) Pedale (9 und 10) vorgesehen sind.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pedale (9) mit Führungsschienen (7) in Wirkungsverbindung stehen, die an ihrem obern Ende mit Lenkern zur Be Betätigung der Kllelmmorgane (6) zusammenwirken.8. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit Mitteln ausgerüstet ist, die wahlweise sowohl ein Überführen einzelner oder gleichzeitig sämtlichter Klemmorgane in die Offenstellung ermöglichen.9. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6, 7 und 8, Idadurch gekennzeichnet, dass ein Pedal (10) mit einem Schieber (11) zusammlen- wirkt, der mit Mitteln zum gleichzeitigen Öffnen meh rerer Klemmorgane (6) auslgerüstet ist.10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) nahe seinem obern Ende mit einer scharnierartig verschwenkbaren Tragleiste (20) versehen ist.11. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragleiste (20) in ihrer Ruhelage in einer durch Einfassungsleisten (18, 18') gebildeten Rinne gelagert ist.12. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 10 und 11, dadurch (gekennzeichnet, dass die Tragleiste (20) an ihrer Vorderseite mit einem Griffknopf (22) versehen ist, der gleichzeitig als Aufnahmeorgan für einen Aufhängebügel dient.13. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) auf seiner Rückseite nahe seinem obern Ende mit einem Aufhängeorgan (17) versehen ist.14. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufhängeorgan aus einem umlegbaren Drahtbügel besteht.15. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger und die mit demselben verbundenen Teile aus zwei scharnierartig miteinander verbundenen Elementen bestehen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH720069A CH507694A (de) | 1969-05-12 | 1969-05-12 | Vorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken |
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| CH507694A true CH507694A (de) | 1971-05-31 |
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Family Applications (1)
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1969
- 1969-05-12 CH CH720069A patent/CH507694A/de not_active IP Right Cessation
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