CH507695A - Einrichtung zur Zubereitung von Racletten - Google Patents
Einrichtung zur Zubereitung von RaclettenInfo
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Description
Einrichtung zur Zubereitung von Racletten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Zubereitung von Racletten, mit einem Ofen, der eine elektrische Heizvorrichtung zur Erzeugung von Ob erhitze aufweist. Bei bekannten Einrichtungen werden entweder grosse Käsestücke erhitzt, von denen der in der Wärme geschmolzene Teil abgestrichen wird, oder kleine Käsestücke werden auf einem Teller in den Ofen eingebracht. In der Praxis ist dabei stets eine Person nur mit der Bedienung der Raclette-Geniesser beschäftigt. Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, bei welcher sich mehrere, beispielsweise vier Benützer sehr bequem selbst bedienen können. Die Einrichtung nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Mehrzahl von je mit einem Griff versehenen Schalen umfasst, die zur Aufnahme von durch die Oberhitze zu schmelzenden Käsestücken dienen, und dass der Ofen eine Mehrzahl von Öffnungen aufweist, um gleichzeitig mehrere Schalen von verschiedenen Seiten in den Ofen einbringen zu können. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 das erste Ausführungsbeispiel einer Zubereitungseinrichtung für Racletten im Schnitt bzw. in Ansicht gemäss Linie I-I von Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1 mit Abbrechungen, Fig. 3 einen der Fig. 1 entsprechenden Teilschnitt des oberen Haubenteiles bei Gebrauch der Einrichtung als Rechaud, Fig. 4 das zweite Ausführungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitt. Die in den Fig. 1-3 dargestellte Einrichtung besteht aus einem elektrischen Ofen 1 und vier mit je einem Griff 2 versehenen Schalen 3. Der Ofen weist ein Untergestell in Form einer runden Dose 4 auf, die mit zwei Paaren von Füssen 5 und 6 versehen ist. Die beiden Füsse 6 sind nach oben hin zu Griffen 7 ausgebildet. Die Dose 4 weist einen nach unten leicht gewölbten Boden 8 auf, in dem eine in der Zeichnung nicht sichtbare Durchführungsöffnung für ein elektrisches Kabel 9 vorgesehen ist. Ein z. B. aus Chromeisen bestehendes Rohr 10 weist zwei nebeneinander liegende, vertikale Schenkel 11 auf, die mittels eines Halters 12 an einem von der Dose 4 aufwärtsragenden Pfosten 13 befestigt sind. An die Schenkel 11 schliessen sich zwei kurze symmetrische Bögen 14 an, die durch einen in einer Horizontalen liegenden Bügel 15 in Form eines unvollständig geschlossenen, zur Dose 4 koaxialen Kreises miteinander verbunden sind. Im Bügel 15, dessen Abstand von der Dose 4 grösser ist als die Höhe der Schalen 3, ist ein nicht dargestelltes, elektrisches Heizelement enthalten, das durch im Inneren der Schenkel 11 verlaufende, isolierte elektrische Leiter mit dem Kabel 9 verbunden sind, das an seinem nicht dargestellten freien Ende mit einem Stecker versehen ist. Auf der Dose 4 ist eine Haube 16 aufgesteckt, die einen sich nach oben verjüngenden, kegelstumpfförmigen Mantel 17 aufweist, der oben in einen horizontalen Deckel 18 übergeht. Der Mantel 17 bildet vier um 900 gegeneinander versetzte Füsse 19, zwischen denen grosse Randaussparungen 20 das Einsetzen von je einer der Schalen 3 in eine von der oberen Seite der Dose 4 gebildete, gemeinsame Kreismulde 21 gestatten, die durch einen Randwulst 22 begrenzt ist. Eine kleine kreisförmige Erhebung 23, die in der Mitte der Mulde 21 vorgesehen und etwa gleich hoch ist, wie der Randwulst 22, dient als Anschlag für die Schalen 3. Kleine Aussparungen 24 in einem Mantelteil 25 der Dose 4 dienen zum Aufstecken der Füsse 19. Der Haubendeckel 18 ist mit einer Öffnung 26 (s. Fig. 1 und 3) versehen, welche vier grosse, um 900 gegeneinander versetzte Ausbuchtungen 27 (siehe Fig. 2) aufweist, zwischen welchen der Deckel 18 vier durch Rippen 28 verstärkte Vorsprünge 29 bildet. Unter dem Deckel 18 der Haube 16 ist ein zusätzlicher Deckel 30 angeordnet, dessen Rand durch eine konische Zarge 31 gebildet ist. Auf der Innenseite des Deckels 30 ist ein Halter 32 in Form einer radial gerichteten Hülse von rechteckigem, lichtem Querschnitt vorgesehen, die auf einen vom oberen Ende des Pfostens 13 in radialer Richtung horizontal nach innen ragenden Haltedorn 33 von entsprechendem Querschnitt aufgesteckt ist. Um dies zu gestatten, ist eine Aussparung 34 im Deckelrand, insbesondere in der Zarge 31 vorgesehen. Die Innenseite des Dekkels 30 ist weiss emailliert, so dass sie Wärmestrahlen gut reflektiert, während die Aussenseite rot emailliert ist und infolgedessen solche Strahlen gut absorbiert. Als gute Reflexion bzw. gute Absorption wird eine solche von über 502 der einfallenden Strahlungsenergie betrachtet. In seiner normalen, in Fig. 1 gezeigten Gebrauchslage ist der Deckel 30 so am Haltedorn 33 angebracht, dass sich seine dem Heizbügel 15 zugekehrte Innenseite oberhalb desselben befindet und infolgedessen die vom Heizbügel 15 nach oben hin ausgestrahlte Wärme auf die Schalen 3 zurückwirft, in denen sich die für die Raclettezubereitung zu schmelzenden Käsestücke befinden. Wenn man den Deckel 30 dagegen so anbringt, wie in Fig. 3 gezeigt ist, nämlich so, dass sich seine dem Heizbügel 15 zugekehrte Innenseite unterhalb desselben befindet, dann ist der Hauptteil der gesamten Wärmestrahlung nicht nach unten, sondern nach oben gerichtet, so dass ein auf die Rippen 28 des Haubendeckels 18 aufgesetzter Topf oder eine Pfanne oder dergleichen rasch erhitzt wird. Die Einrichtung kann also auch als Rechaud benützt werden. Beim Zubereiten von Racletten wird über den Deckel 30 zwar nur wenig Wärme nach oben abgehoben, aber immerhin doch noch genug, um in einem Teller befindliche Speisen warm zu halten, z. B. mit den Racletten zu verspeisende Kartoffeln oder dergleichen. Da jeder Benützer der beschriebenen Einrichtung sich bequem seine Raclette selbst auf seiner eigenen Schale 3 zubereiten kann, ist nun - ähnlich wie beim Fondue Essen - eine Bedienungsperson überflüssig. Das in den Fig. 4 und 5 dargestellte zweite Ausfiihrungsbeispiel ist praktisch gleich aufgebaut wie vorbeschrieben. Hingegen besitzt der Deckel 1 8a der Haube 16 keine Öffnungen, so dass dieselbe nach oben vollständig geschlossen ist. Unterhalb des Deckels 18a ist eine Schale 35 angeordnet, deren Rand 36 nach abwärts gerichtet ist. Dabei liegt der das Heizelement enthaltende Bügel 15 innerhalb der Schale 35. Die dem Heizelement zugekehrte untere Seite der Schale ist mit einem die Wärmestrahlen gut reflektierenden Belag versehen, so dass alle Wärmestrahlen abwärts geworfen werden. Eine Möglichkeit, wie die Schale 35 mit der Haube 16 verbunden sein kann, zeigt Fig. 5. Am Rand 36 sind einige waagrecht nach aussen stehende Lappen 37 vorgesehen, die durch Drehen der Schale über den umgebogenen Rand 38 der Aussparungen 20 zu liegen kommen. Gleichzeitig sind aus der Schale herausgedrückte Nocken 40 in herausgepresste Nuten 39 im Deckel 1 8a eingetreten, so dass die Schale 36 ohne weitere Hilfsmittel (Schrauben, usw.) unverrückbar festsitzt. Die nach oben vorstehenden, durch die Nuten 39 entstandenen, vorzugsweise länglichen Vorsprünge dienen gleichzeitig als Auflage für einen Teller oder dergleichen, in welchem z.B. Kartoffeln warm gehalten werden können. Zweckmässig können für jeden Benützer zwei Schalen 3 vorgesehen werden, so dass er abwechselnd die eine Schale in den Ofen 1 einsetzen und die andere zum Essen benützen kann. Die Anzahl der gleichzeitig in den Ofen einführbaren Schalen muss natürlich nicht unbedingt gleich vier sein, obwohl diese Anzahl am praktischsten sein dürfte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHEinrichtung zur Zubereitung von Racletten, mit einem Ofen, der eine elektrische Heizvorrichtung zur Erzeugung von Oberhitze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mehrzahl von je mit einem Griff (2) versehenen Schalen (3) umfasst, die zur Aufnahme von durch die Oberhitze zu schmelzenden Käsestücken dienen, und dass der Ofen (1) eine Mehrzahl von Öffnungen (20) aufweist, um gleichzeitig mehrere Schalen von verschiedenen Seiten in den Ofen einbringen zu können.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen (1) eine Dose (4) und eine von derselben abhebbare Haube (16) aufweist, deren Mantel (17) mit Randaussparungen (20) versehen ist, die zum Einbringen der auf die obere Seite der Dose (4) zu setzenden Schalen (3) dienen und dass die elektrische Heizvorrichtung ein elektrisches Heizelement umfasst, das in einem Rohrbügel (15) untergebracht ist, der in einem die Höhe der Schalen übersteigenden Abstand über der Dose vorgesehen ist.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (16) einen mit einer Öffnung (26) versehenen Deckel (18) aufweist, unter welchem ein zusätzlicher Deckel (30) in zwei Lagen montierbar ist, und zwar in einer ersten, für die Raclette Zubereitung dienenden Lage so, dass er sich oberhalb des Rohrbügels (15) befindet und demselben eine Wärmestrahlen gut reflektierende Seite zukehrt, während er sich in der zweiten, für den Betrieb der Einrichtung als Rechaud dienenden Lage unterhalb dieses Rohrbügels (15) befindet und demselben dabei ebenfalls die Wärmestrahlen gut reflektierende Seite zukehrt.3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Seite des zusätzlichen Deckels (30) Wärmestrahlen gut absorbiert.4. Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Wärmestrahlen gut reflektierenden Seite des zusätzlichen Deckels (30) eine Haltehülse (32) vorgesehen ist, die in zwei um 1800 versetzten Lagen auf einen horizontalen Haltedorn (33) aufsteckbar ist, der am oberen Ende eines von der Dose (4) aufwärts ragenden Pfostens (13) an- gebracht ist, an welchem auch mit dem Rohrbügel (15) verbundene Teile (11) befestigt sind.5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haubenmantel (17) zwischen den Randaussparungen (20) Füsse (19) bildet, die auf die Dose (4) aufsteckbar sind.6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dose (4) rund ist und auf ihrer oberen Seite Platz für vier Schalen (3) hat, für welche vier Randaussparungen (20) im Haubenmantel (17) vorgesehen sind.7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der vier Schalen (3) auf der oberen Seite der Dose (4) eine ebene Kreismulde (21) vorgesehen ist, in deren Mitte sich eine als Anschlag dienende Erhebung (23) befindet 8. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Öffnung (20) zwei alternativ zu benützende Schalen vorhanden sind.
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Cited By (3)
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