CH507970A - Verfahren zur Herstellung neuer desacylierter mehrkerniger Indole sowie deren Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer desacylierter mehrkerniger Indole sowie deren Verwendung

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CH507970A
CH507970A CH304165A CH304165A CH507970A CH 507970 A CH507970 A CH 507970A CH 304165 A CH304165 A CH 304165A CH 304165 A CH304165 A CH 304165A CH 507970 A CH507970 A CH 507970A
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CH304165A
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Walter Hargrove William
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Lilly Co Eli
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D519/00Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
    • C07D519/04Dimeric indole alkaloids, e.g. vincaleucoblastine

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
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  • Saccharide Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer desacylierter mehrkerniger Indole sowie deren Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren   zul    Herstellung neuer desacylierter mehrkerniger Indole der Formel I
EMI1.1     
 in der R' Alkyl, H-CO- oder Alkyl-CO, wobei die   Al-    kylreste jeweils 1-5 C-Atome aufweisen, bedeutet.



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung zeichnet sich dadurch aus, dass man eine Verbindung der Formel II
EMI1.2     
 in der R' die obige Bedeutung besitzt, selektiv hydrolisiert.



   Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Indole zur Herstellung von Estern desacylierter mehrkerniger Indole, die die Formel IV
EMI1.3     
 aufweisen, bzw. der entsprechenden Salze, wobei in der Formel IV R'   Aryl,    H-CO- oder Alkyl-CO, wobei die Alkylgruppen jeweils 1-5 C-Atome aufweisen und R" Alkyl-CO- mit 2-5 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, H-CO-, aryl-substituertes Alkyl-CO-, Aryl   CO-,    halogen-substituiertes Alkyl-CO- oder cyan-substituiertes Alkyl-CO- mit jeweils 1-5 C-Atomen in den Alkylgruppen bedeuten.

  Diese Verwendung ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I mit einem entsprechenden Acylierungsmittel unter Bildung eines Gemisches aus mono- und diacylierten Produkten behandelt und dann dieses Gemisch in einem   Lijsungsmittel    für dieses Gemisch mit Silicagel  behandelt. Vorzugsweise wird als Lösungsmittel Methanol venvendet. Nach dieser Arbeitsweise kann man auch Verbindungen der Formel II bzw. IV herstellen, in denen der Rest R" für einen Acetylrest steht, der mindestens an einem der beiden C-Atome und/oder mindestens einem der Wasserstoffatome markiert ist und zwar entweder durch entsprechende radioaktive Isotope oder Isotope, die sich im Molekulargewicht unterscheiden. Derartig markierte Verbindungen der Formel II sind von Bedeutung, wenn man das Verhalten dieser Verbindungen im tierischen Organismus studieren will.



   Ist in obiger Formel II R' eine Methylgruppe, so handelt es sich um Vincaleukoblastin, das nachstehend als VLB bezeichnet wird. Ist R' in Formel II ein Formylrest, so heisst die entsprechende Verbindung   Leu-    rocristin, das nachstehend als LCR bezeichnet wird.



  Ausgangsmaterialien der Formel II, bei welchen R' weder ein Methyl- noch Formyl-rest ist, werden erhalten durch Alkylierung oder Acylierung von Des-Nmethyl-VLB mit den entsprechenden Alkylierungsoder Acylierungsmitteln.



   Gemäss obiger Gleichung wird VLB oder LCR oder eine Verbindung, in welcher R' einen andern Rest darstellt, in die entsprechende Desacetylverbindung (III) umgewandelt,   zweckmässigerweise    durch Hydrolyse und gegebenenfalls Reinigung. Der Hydrolyse wird eine Acylierung angeschlossen, vorzugsweise unter Verwendung eines Säureanhydrids, wobei man ein Gemisch aus Mono- und diacylierten Produkten erhält, das danach selektiv hydrolysiert wird unter Bildung des Monoesters IV.



   Ist R' oder R" in obiger Formel IV   C-Cs    Alkyl CO-, so kann dieser Substituent beispielsweise Acetyl, Propionyl, Butyryl, Isobutyryl, Valeryl, Isovaleryl, Caproyl, Isocaproyl, 2-Methylvaleryl, 3-Methylvaleryl, 2,2-Dimethylbutyryl   0.    dgl. sein.



   R' kann in der obigen Formel auch eine 1-5 C Atome aufweisende Alkylgruppe wie Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sek.-Butyl, t Butyl, 1-Pentyl, 2-Methyl-1-butyl, Isopentyl, 1,1 Dimethylpropyl, 2-Pentyl, 3-Pentyl o. dgl. sein.



   Sind R und R" in Formeln I und IV Aryl-CO Gruppen, so sind unter dem Ausdruck  Aryl  sowohl monocyklische wie auch bicyklische Arylreste wie der Phenyl-,   Thienyl-,    Furyl-, Pyridyl-, Pyrimidyl-, Pyridazinyl-, Pyrazinyl-, Naphthyl-, Naphtpyridylrest und dgl.



  zu verstehen. Im allgemeinen umfasst der Ausdruck    Aryl     monocyklische und bicyklische Reste, die als aromatisch zu bezeichnen sind, wie auch substituierte derartige Reste, die Substituenten wie niedrige Alkylgruppen, Halogen, niedrige Alkoxygruppen, die Methylendioxygruppe, Nitrogruppen, halogen-substituierte niedrige Alkylgruppen (wie z. B. den Tri-Fluormethylrest), Acylgruppen und dgl. aufweisen. Im allgemeinen sind diese substituierten aromatischen Reste den unsubstituierten Resten im Hinblick auf vorliegende Erfindung äquivalent.



   Wie bereits erwähnt, können R und R" auch   C-CoAlkyl-CO-Gruppen    darstellen, die durch Arylreste, Halogen oder eine Cyangruppe substituiert sind.



  Geeignete Arylsubstituenten, die im Alkanoylradikal vorliegen können, sind die oben genannten Arylgruppen, sowohl substituierter wie unsubstituierter Art.



   Als Substituenten in den Alkanoylgruppen R und R" eignen sich insbesondere Fluor, Chlor und Brom.



   Weitere Möglichkeiten für R und R" sind der a Naphthylacetyl-, ss-Naphthylacetyl-, 2-(p-Chlorphenyl)-propionyl-, Fluoracetyl, 3-Cyanbutyryl-, 2-Chlor2-methyl-1-butyryl-, Jodacetyl-, 5-(2-Pyridyl)-valeryl-, 5-(2-Pyrimidyl)-caproyl-, p-Trifluormethyl-phenylace   tyl-,    a-Brompropionyl-,   m-Nitrophenylacetylrest    und dgl.



   Die erste Stufe des erfindungsgemässen Verfahrens ist die Hydrolyse eines Mono-Acetats II, die unter sauren oder basischen Bedingungen ausgeführt werden kann. Beispielsweise wurde als Hydrolysiermittel mit Erfolg methanolische Salzsäure, 850/oiges Hydrazinhydrat in Äthylenglykol oder Äthanol, überschüssiges Kaliumkarbonat in Methanol oder ein Äquivalent Kaliumhydroxyd in wasserfreiem Methanol verwendet.



  VLB wird mit diesen Mitteln ohne stärkere Hydrolyse anderer Estergruppen im Molekül zum Desacetyl-VLB hydrolysiert. LCR und andere Verbindungen, in denen R' ein Acylrest ist, verlieren die Gruppe R' ebenfalls und ergeben Desformyl-Desacetyl-LCR (oder Desmethyl-Desacetyl-VLB). Die ursprüngliche Gruppe R' wird dann durch ein bestimmtes Acylierungsmittel leicht ersetzt unter Bildung einer Verbindung der Formel III.



   Die zweite Verfahrensstufe, nähmlich die Acylierung, wird vorzugsweise unter Verwendung eines Säureanhydrids als Acylierungsmittel durchgeführt, wobei nicht nur die Hydroxylgruppe, welche durch vorangegangene Entfernung der Acetylgruppe erhalten wurde, sondern auch bis zu einem gewissen Grad andere, im Molekül vorhandene freie Hydroxylgruppen, gewöhnlich solche an Kohlenstoffatomen in a-Stellung zu dem ursprünglich den Acetoxyrest tragenden Kohlenstoffatom, acyliert werden. Die Trennung von Di Estern und Mono-Estern, die bei der Acylierung entstehen, ist in herkömmlicher Weise schwierig; es wurde jedoch gefunden, dass die Behandlung des Gemischs mit eine Suspension von Silikagel in feuchtem Methanol zur Umwandlung des vorhandenen Di-Esters zum gewöhnlichen Mono-Ester (IV) führt.

 

   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen besitzen die Fähigkeit, die Lebenszeit von Mäusen zu erhöhen, die mit einem Stamm P-1534 von Mäuseleukämien geimpft wurden. In der folgenden Tabelle wird diese Wirkung der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindung gezeigt. In dieser Tabelle wird in Kolonne I der Substituent R der Verbindungen der Formel I wiedergegeben, in Kolonne 2 der Substituent R', in Kolonne 3 die verabreichte Dosis und in Kolonne 4 die prozentuale Verlängerung der Lebenszeit der behandelten Mäuse verglichen mit Mäusen, denen nur der bei den Injektionen verwendete pharmazeutische Träger injiziert wurde.



   Tabelle I Substituent Substituent Dosis prozentuale R R' in mg/kg Verlängerung   CGH5CH2CO-    CH3 2 25 C6H5CO- CH3 0,75 32 ClCH2CO- CH3 0,35 127 Cl2CHCO- CH3 0,3 37   CNCH2COw    CH3 0,33 31  
Das vorliegende Verfahren eignet sich nicht nur zur Herstellung neuer onkolytischer Mittel, sondern auch zur Herstellung von mit radioaktivem Kohlenstoff in der Acylseitenkette markiertem VLB und LCR.



   Ferner können verschiedene, erfindungsgemäss hergestellte Verbindungen, insbesondere Desacetyl-VLB Chloracetat und Desacetyl-LCR-Chloracetat mit Ammoniak oder Aminen umgesetzt werden, unter Bildung von Desacetyl-VLB-Glycinester, Desacetyl-VLB   N,N-dimethyi-glycinester,    Desacetyl-LCR-Glycinester und dgl. Die letzteren Verbindungen besitzen ebenfalls onkolytische Wirkung.



   Beispiel 1
Desacetyl-VLB.



   8 g der freien Base VLB wurden in mit gasförmigem Chlorwasserstoff bei   0  C    gesättigtem Methanol gelöst. Das resultierende Reaktionsgemisch blieb etwa 72 Stunden lang bei Raumtemperatur stehen. Die leichtflüchtigen Komponenten wurden sodann im Vakuum entfernt und der Rückstand wurde im Wasser gelöst. Die saure wässrige Lösung wurde durch Zugabe von überschüssigem 14n-Ammoniumhydroxyd basisch gestellt. Die basische Schicht wurde mit Methylendichlorid extrahiert, und aus der so erhaltenen Methylenchloridlösung wurde das Methylenchlorid im Vakuum abdestilliert. Der resultierende Rückstand wurde im Methanol gelöst. Aus dieser Lösung wurde kristallines Desacetyl-VLB (als freie Base) erhalten durch Zugabe von Wasser zur warmen methanolischen Lösung bis zur beginnenden Trübung und anschliessendes Abkühlen der Lösung. Die Ausbeute betrug 5,26 g.



   Beispiel 2
Desacetyl-VLB.



   50 g VLB-Sulfat wurden mit überschüssigem wäss   obigem    Ammoniak behandelt, wobei man die freie Base erhielt. Die freie Base wurde aus dieser Lösung mit Methylendichlorid extrahiert, worauf die Methylen   chloridlösung    im Vakuum eingedampft wurde. Der Rückstand wurde mit Benzol behandelt, wonach aus dem resultierenden Gemisch ein Wasser-Benzol-Azeotrop abdestilliert wurde. Der nunmehr erhaltene Rückstand wurde in 3 Liter mit gasförmigem Chlorwasserstoff bei   0  C    gesättigtes Methanol gegeben, und das Gemisch wurde gerührt, bis Lösung eingetreten war.



  Dann wurde bei Raumtemperatur über Nacht stehengelassen. Durch Dünnschichtenchromatographie konnte nahezu vollständige Umwandlung von VLB in Desacetyl-VLB nachgewiesen werden.



   Die Lösungsmittel wurden aus dem Reaktionsgemisch durch Eindampfen im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in Wasser gelöst. Die resultierende saure wässrige Lösung wurde mit 14n-Ammoniumhydroxyd basisch gemacht. Die organischen Basen schieden sich ab und wurden mit Methylenchlorid extrahiert. Der Methylenschloridextrakt wurde einmal mit einem gleichen Volumen gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, danach durch Eindampfen im Vakuum vom Lösungsmittel befreit, worauf der Rückstand durch Zugabe von Benzol und Äthanol und Abdestillieren des   Benzol-Wasser-Äthanol-Azeotrops    aus dem resultierenden Gemisch getrocknet wurde. Der trockene Rückstand wurde dann in einer minimalen Menge an heissem Äthanol gelöst, worauf durch Impfen die Kristallisation eingeleitet wurde. Man erhielt auf diese Weise 20 g kristallines Desacetyl-VLB.



   Beispiel 3
Desacetyl-VLB.



   Ein Gemisch aus 20 ml 850/oigem Hydrazinhydrat, 5 g VLB-Sulfat, 50 ml Äthylenglykol und etwa 200 ml   950/obigem    Äthanol wurde erwärmt, um Lösung des VLB-Sulfats zu bewirken. Das Gemisch wurde dann während etwa 60 Stunden bei Raumtemperatur gehalten, worauf Äthanol im Vakuum abgedampft wurde.



  Dann wurde 6 mal mit etwa 250 ml Methylendichlorid extrahiert. Die Methylenchloridextrakte wurden vereinigt und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit.



  Dünnschichtenchromatographie des resultierenden Rückstands zeigte, dass er hauptsächlich aus Desacetyl-VLB bestand, das durch nur geringe Mengen an VLB verunreinigt war. Durch Umkristallisieren des Rückstands aus Äthanol-Wasser erhielt man 3 g Desacetyl-VLB.



   Wiederholt man obige Reaktion bei Abwesenheit von Äthylenglykol, so erzielt man eine 80   obige    Ausbeute an Desacetyl-VLB.



   Beispiel 4
Desacetyl-VLB.



   3 g VLB-Sulfat wurden in Wasser gelöst und mit überschüssigem 14n-Ammoniumhydroxyd versetzt, wobei man die freie Base VLB erhielt, die in alkalischem Medium unlöslich ist; sie schied sich ab und wurde in Methylenchlorid aufgenommen. Die Methylenchloridschicht wurde sodann abgetrennt und vom Lösungsmittel durch Eindampfen im Vakuum befreit.



  Der die freie Base VLB enthaltende Rückstand wurde in etwa 100 ml Methanol gelöst, und die resultierende Lösung wurde mit gasförmigem Chlorwasserstoff gesättigt. Die saure Lösung wurde etwa 72 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann etwa 3 Stunden lang am Rückfluss gekocht. Darauf wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit überschüssigem 14n Ammoniumhydroxyd versetzt; die resultierenden freien Basen wurden mit Methylenchlorid extrahiert. Der Methylenchloridextrakt wurde abgetrennt und durch Eindampfen im Vakuum vom Lösungsmittel befreit.



  Durch Dünnschichtenchromatographie konnte festgestellt werden, dass man ein Gemisch aus Desacetyl VLB und VLB erhalten hatte.



   Beispiel 5
Desacetyl-VLB.



   1 g VLB wurde in 300 ml Methanol gelöst und mit 150 mg Kaliumkarbonat versetzt. Das Gemisch wurde sodann über Nacht am Rückfluss gekocht. Die organischen Basen wurden isoliert und nach dem in Beispiel 4 beschriebenen Verfahren gereinigt. Durch Dünnschichtenchromatographie konnte festgestellt werden, dass das Produkt hauptsächlich aus Desacetyl-VLB bestand. Das Desacetyl-VLB wurde in kristalliner Form erhalten unter Verwendung eines   ithanol-Wasser-    Lösungsmittelgemischs.



   Beispiel 6
Desacetyl-VLB-Isobutyrat.



   400 ml Desacetyl-VLB wurden in überschüssigem Isobuttersäureanhydrid gelöst, und die Lösung wurde etwa 72 Stunden lang bei Raumtemperatur stehengelassen. Sodann wurde überschüssiges Mathanol zugegeben, das sich mit nicht umgesetztem Anhydrid um  setzte, und das Reaktionsgemisch wurde nochmals 3 Stunden lang bei Raumtemperatur gehalten. Die leichtflüchtigen Bestandteile wurden sodann im Vakuum abgedampft, worauf ein   Überschuss    an 14n-Ammoniumhydroxyd dem resultierenden Rückstand zugesetzt wurde. Die dabei erhaltenen freien Basen wurden in Methylendichlorid extrahiert. Die organische Schicht wurde abgetrennt und die Lösungsmittel wurden im Vakuum entfernt.

  Der Rückstand wurde dann in 100/oiger wässriger Salzsäure gelöst, und die saure Lösung wurde durch Zugabe eines Überschusses an 14n-Ammoniumhydroxyd wiederum basisch gemacht, worauf die resultierenden freien Basen in Methylenchlorid extrahiert wurden. Die organische Schicht wurde abgetrennt und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Durch Dünnschichtenchromatographie wurde festgestellt, dass das Produkt aus mono- und di-acyliertem Material bestand. Der Rückstand wurde daher in   100mol      200obigem    wässrigem Alkohol gelöst, dem 2g Silikagel (von der für chromatographische Zwecke verwendeten Qualität) zugegeben wurden.



   Das Gemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und dann filtriert. Durch Eindampfen des Filtrats im Vakuum erhielt man einen Rückstand aus reinem Desacetyl-VLB-Isobutyrat (Feststellung der Reinheit durch Dünnschichtenchromatographie). IRund Kern-magnetisches Resonanzspektrum bewiesen die   Übereinstimmung    mit der erwarteten Struktur.



   Desacetyl-LCR-Isobutyrat kann nach obigem Verfahren bei Verwendung von Desacetyl-LCR anstelle von Desacetyl-VLB erhalten werden.



   Beispiel 7
Desacetyl-VLB-Formiat.



   Ein Gemisch aus 5 ml Ameisensäure und   2 mol    Acetanhydrid wurde etwa 2 Stunden lang am Rückfluss gekocht, wobei man das gemischte Anhydrid aus Ameisensäure und Essigsäure erhielt. In diesem Gemisch wurden   500mg    Desacetyl-VLB gelöst, und die resultierende Lösung wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Die leichtflüchtigen Bestandteile wurden durch Eindampfen im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde im Wasser gelöst und die resultierende saure Lösung wurde durch Zugabe von 14 n-Ammoniumhydroxyd basisch gestellt. Die organischen Basen, die im alkalischen Milieu unlöslich sind, schieden sich ab und wurden in Methylenchlorid extrahiert.



   Durch Dünnschichtenchromatographie wurde festgestellt, dass ein neues Acylderivat von Desacetyl-VLB entstanden war. Das kernmagnetische Resonanzspektrum und das IR-Spektrum zeigten an, dass das erwartete   Desacetyl-VI,B-Formiat    hergestellt worden war.



   Bei Verwendung von Acetanhydrid anstelle des gemischten Anhydrids aus Ameisensäure und Essigsäure wird im obigen Verfahren VLB erhalten.



   Beispiel 8
Desacetyl-VLB-Propionat.



   300 mg Desacetyl-VLB wurden in etwa 5 ml Propionsäureanhydrid gelöst, und die Lösung wurde 3 Tage lang bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden   10 mg    Methanol zugegeben, die mit überschüssigem Anhydrid reagierten; danach wurden die leichtflüchtigen Bestandteile aus dem Gemisch im Vakuum entfernt. Der resultierende Rückstand wurde in Wasser gelöst und die Lösung wurde mit 14n-Ammonium Hydroxyd versetzt. Die in der alkalischen Lösung unlöslichen organischen Basen wurden mit Methylenchlorid extrahiert. Der Methylenchloridextrakt wurde durch eine Tonerde-(Qualität   III)-Säule    perkoliert. Durch Dünnschichtenchromatographie an Silika konnte festgestellt werden, dass sich ein neues Acylderivat des Desacetyl-VLB gebildet hat.

  Durch IR- und kernmagnetisches Resonanzspektrum konnte gezeigt werden, dass das Produkt aus Desacetyl-VLB-Propionat bestand.



   Arbeitet man mit Desacetyl-LCR anstelle von Desacetyl-VLB im obigen Verfahren, so erhält man entsprechend Desacetyl-LCR-Propionat.



   Beispiel 9
Desacetyl-VLB-Phenylacetat.



     V2 ml    Triäthylamin und 100 mg Phenylessigsäure wurden in Dioxan bei   0     C gelöst. Dann wurde 0,1 ml   Äthylehlorformiat    zugegeben, und das resultierende Gemisch wurde 1 Stunde lang bei   0     C gerührt. 300 mg Desacetyl-VLB, in 100 ml Dioxan gelöst, wurden darauf im Verlauf von etwa 15 Minuten in die Anhydridlösung eingetropft. Das Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden lang bei   0  C    und danach etwa 3 Tage bei Raumtemperatur gerührt. Desacetyl-VLB-Phenylacetat wurde darauf nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 aus dem Reaktionsgemisch isoliert. Bei der Dünnschichtchromatographie mit der Methylenchloridlösung zeigte sich, dass ein neues acyliertes Desacetyl-VLB-Produkt vorlag.

  Durch kernmagnetisches Resonanzspektrum und IR-Spektrum wurde festgestellt, dass als Produkt   Desacetyl-VLB-Phenylacetat    vorlag.



   Beispiel 10
Desacetyl-VLB-Chloracetat.



   5,26 g Desacetyl-VLB-Sulfat wurden in Wasser gelöst und mit überschüssigem   14n-Ammonium-Hydro-    xyd versetzt. Die freie Base Desacetyl-VLB schied sich ab und wurde in Methylenchlorid extrahiert. Die Methylenchloridlösung wurde abgetrennt und getrocknet durch Zugabe von Benzol und Entfernen des Wasser-Benzol-Azeotrops im Vakuum. Dann wurden der getrockneten Methylendichloridlösung 2,6 g Chloressigsäureanhydrid zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht stehengelassen und dann etwa 2,5 Stunden lang am Rückfluss gekocht. Überschüssiges Methanol wurde dem Reaktionsgemisch zugegeben, um eventuell vorhandenes überschüssiges Chloressigsäureanhydrid zu zerstören. 

  Die leichtflüchtigen Bestandteile des Reaktionsgemischs wurden dann im Vakuum entfernt, worauf der Rückstand im Wasser gelöst und die Lösung mit 14 n Ammoniumhydroxyd basisch gestellt wurde. Die organischen Basen, die sich abschieden, wurden in Methylenchlorid extrahiert, worauf Äther zugegeben wurde.



  Man erhielt 4,5 g eines Gemischs aus Mono- und Dichloracetat von Desacetyl-VLB. Durch Hydrolyse in Gegenwart von Silika-gel nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 erhielt man Desacetyl-VLB-Chloracetat (Kernresonanzspektrum) .



   Arbeitet man nach obigem Verfahren, jedoch unter Verwendung von Desacetyl-LCR, so erhält man Desacetyl-LCR-Chloracetat.  



   Beispiel 11    Des acetyl-VLB-Phenylacetat.   



   350 mg Desacetyl-VLB-Sulfat wurden unter Erwärmen und   Xühren    in 75 ml Acetonitril gelöst. Dann wurden 600 mg Phenylessigsäureanhydrid zugegeben, und das resultierende Gemisch wurde 14 Stunden lang auf etwa 600 C erwärmt. Die Lösungsmittel wurden durch Eindampfen im Vakuum entfernt, worauf zur Unschädlichmachung von überschüssigem Phenylacetanhydrid Methanol zugesetzt wurde. Die leichtflüchtigen Bestandteile wurden wiederum im Vakuum entfernt, wobei ein syrupöser Rückstand erhalten wurde.



  Dieser Rückstand wurde im Wasser gelöst, die Lösung wurde alkalisch gestellt und das sich hierbei abscheidende Desacetyl-VLB-Phenylacetat wurde in Methylenchlorid aufgenommen. Der Methylenchloridextrakt wurde an Tonerde (Qualität II) chromatographiert, wobei Methylenchlorid als Entwicklungsmittel verwendet wurde. Das in der resultierenden Lösung enthaltene Methylenchlorid wurde durch Eindampfen im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in Methanol gelöst.



  Zu dieser Lösung wurden Wasser und Silika-gel zugegeben, worauf etwa 4 Stunden lang am Rückfluss gekocht wurde. Die resultierende Lösung wurde an Tonerde (Qualität II) chromatographiert, und das in der aus der Säule austretenden Lösung enthaltene Desacetyl-VLB-Phenylacetat wurde aus einem Gemisch aus Methanol und Wasser kristallisiert. Die Struktur des Produktes wurde durch kernmagnetisches Resonanzspektrum bestätigt.



   Beispiel 12
Desacetyl-VLB-Trichloracetat.



   Nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 wurde Desacetyl-VLB- mit Trichloressigsäureanhydrid unter Verwendung von überschüssigem Anhydrid als Lösungsmittel umgesetzt. Das Desacetyl-VLB-Trichloracetat wurde nach dem Verfahren von Beispiel 6 isoliert und an Tonerde (Qualität II) chromatographiert. Das Produkt wurde direkt aus der aus der Chromatographiersäule austretenden Lösung kristallisiert. Aus dem kernmagnetischen Resonanzspektrum des kristallinen Produkts war zu ersehen, dass es sich um Desacetyl-VLB Trichloracetat handelte.



   Beispiel 13
Desacetyl-VLB-n-butyrat.



   Nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 wurde Desacetyl-VLB mit   Buttersäureanhydrid    unter Verwendung von überschüssigem Anhydrid als Lösungsmittel umgesetzt. Das dabei entstehende Desacetyl-VLB-n-butyrat wurde nach dem Verfahren von Beispiel 6 isoliert und durch Chromatographieren gereinigt. Das gereinigte Butyrat wurde aus Ather-Methylenchlorid kristallisiert.



   Das so erhaltene Produkt wurde in einem Gemisch aus Methanol und Wasser gelöst, worauf   10/obige    Schwefelsäure bis zu einem pH-Wert von 2 zugegeben wurde; dabei bildete sich das Desacetyl-VLB-n-butyrat-Sulfat, das abgetrennt und aus einem Gemisch aus Äthanol und Isopropanol kristallisiert wurde.



   Beispiel 14
Desacetyl-VLB-Isobutyrat.



   Das gemischte Anhydrid aus Isobuttersäure und Trifluoressigsäure wurde hergestellt durch Umsetzung von 1 ml Isobuttersäure mit 2 ml Trifluoracetanhydrid in Acetonitril bei Raumtemperatur. Die Anhydridlösung wurde etwa 30 Minuten lang gerührt, worauf sie mit 300 ml Desacetyl-VLB, in 50 ml Acetonitril gelöst, versetzt wurde. Das resultierende Reaktionsgemisch wurde etwa 3 Tage lang bei Raumtemperatur gerührt.



  Desacetyl-VLB-Isobutyrat wurde nach dem Verfahren von Beispiel 6 isoliert und durch Chromatographieren an Tonerde (Qualität II) gereinigt. Das Isobutyrat wurde dann direkt aus der aus der Säule austretenden Lösung kristallisiert. Das kernmagnetische Resonanzspektrum an kritallinem Material zeigte an, dass eine einzige Isobuttersäureestergruppe an einem sekundären Kohlenstoffatom im Molekül   vorhanden    war.



   Das so erhaltene Desacetyl-VLB-Isobutyrat wurde nach dem Verfahren von Beispiel 13 in das entsprechende Sulfat überführt.



   Beispiel 15
Desacetyl-VLB-Benzoat.



   1,5 g Benzoesäureanhydrid wurden einem Gemisch von 1,35 mg Desacetyl-VLB-Sulfat in 50 ml Acetonitril zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde etwa 2 Stunden lang auf Rückflusstemperatur erhitzt und dann ca. 3 Tage bei Raumtemperatur stehengelassen.



  Die leichtflüchtigen Bestandteile wurden danach im Vakuum entfernt, und der resultierende Rückstand wurde in Äther gewaschen, um überschüssiges   Benzoe-    säureanhydrid zu entfernen. Beim Umkristallisieren des Rückstandes aus   Athanol    erhielt man ein kristallines Produkt, das sich bei der Dünnschichtchromatographie als ein Gemisch aus Desacetyl-VLB und Desacetyl VLB-Benzoat erwies.



   Das obige kristalline Produkt wurde durch stufenweise pH-Extraktion gereinigt, die wie folgt durchgeführt wurde: Es wurde eine Lösung von 2,1 g Zitronensäure in 100 ml Wasser hergestellt. Das Gemisch aus Desacetyl-VLB und Desacetyl-VLB-Benzoat wurde in 50 ml dieser Lösung gelöst und die resultierende Lösung wurde mit Benzol bei pH=3,1 extrahiert. Der pH-Wert wurde sodann auf etwa 3,6 eingestellt, und die Extraktion wurde wiederholt. Dann wurde der pH-Wert der Lösung um jeweils ca. 0,5 Einheiten durch Zugabe von Ammoniumhydroxyd bis zu pH 7,5 gesteigert. Bei jedem dieser pH-Werte wurde eine Extraktion mit Benzol vorgenommen. Der benzolische Extrakt, der mit einer Lösung vom pH-Wert 3,9 erhalten wurde, erwies sich bei der Dünnschichtchromatographie an Silika als eine einzige Substanz enthaltend, die durch Kernresonanzspektrum als Desacetyl-VLB Benzoat identifizierbar war.

  Die Fraktionen vom pH-Wert   3,14,6    wurden vereinigt, und die Lösungsmittel wurden im Vakuum entfernt; der resultierende Rückstand wurde in Äthanol gelöst und nach dem Verfahren gemäss Beispiel 13 mit 1   obiger    Schwefelsäure in das Sulfat überführt. Beim Umkristallisieren des Sulfats aus einem   Methanol-Athanol-Gemisch    erhielt man ein Desacetyl-VLB-Benzoat-Sulfat.

 

   Beispiel 16
Desacetyl-VLB-Dichloracetat.



   Nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 wurde Desacetyl-VLB mit überschüssigem Dichloressigsäureanhydrid in Methylenchloridlösung umgesetzt. Das so hergestellte Desacetyl-VLB-Dichloracetat wurde nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 isoliert. Das Produkt wurde durch Kernresonanzspektrum als Desacetyl VLB-Dichloracetat identifiziert. Die Verbindung wurde mit   10/obiger    Schwefelsäure bei pH2, nach dem Verfahren von Beispiel 13 in das Sulfat überführt.  



   Beispiel 17
Desacetyl-VLB-Cyanacetat.



   Nach der Arbeitsweise von Beispiel 7 wurde Desacetyl-VLB mit dem gemischten Anhydrid aus Cyanessigsäure und Trifiuoressigsäure umgesetzt. Das so gebildete Desacetyl-VLB-Cyanacetat wurde nach dem Verfahren von Beispiel 6 isoliert und durch Chromatographie gereinigt. Die Verbindung wurde aus Äther kristallisiert und dann in das Sulfat überführt, das aus Methanol kristallisiert wurde. Das Kernresonanzspektrum bestätigte das Vorliegen von Desacetyl-VLB-Cyanacetat.



   Beispiel 18
Desacetyl-LCR.



     400mg    LCR wurden in etwa   50ml    mit wasserfreiem Chlorwasserstoff gesättigtem Methanol gelöst.



  Das Gemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur stehengelassen und dann im Vakuum zur Trockne eigedampft. Der resultierende Rückstand wurde im Wasser gelöst, und die wässrige Schicht wurde mit 12 n-Ammoniumhydroxyd basisch gestellt. Die basische Lösung wurde mit Methylenchlorid extrahiert, der Extrakt wurde abgetrennt und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Durch Dünnschichtenchromatographie wurde das Vorliegen eines einzigen Produkts, nämlich Des acetyl-Desformyl-LCR, bewiesen. Der Rückstand wurde in 5 ml einer Lösung aufgenommen, die 980/oige Ameisensäure und Acetanhydrid im Molverhältnis 1,1:1,0 enthielt. Die resultierende Lösung wurde über Nacht bei Raumtemperatur gehalten. Dann wurde überschüssiges Methanol zugegeben, und die Lösung wurde nochmals 2 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen.

  Dann wurde ein   Überschuss    an Eis Wasser und danach ein   Überschuss    an 12n-Ammoniumhydroxydlösung zugesetzt. Das resultierende basische Gemisch wurde mit Methylenchlorid extrahiert, die Methylenchloridlösung wurde abgetrennt und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der resultierende Rückstand, der sowohl Desacetyl-LCR und einen Ameisensäureester dieser Verbindung enthielt, wurde über Nacht in Methanol in Gegenwart von 0,1 g Silikagel am Rückfluss gekocht. Auf diese Weise wurde eine wesentliche Menge des Formiats hydrolysiert, unter Bildung von Desacetyl-LCR. Der durch die Hydrolyse erhaltene Rückstand wurde nach der Entfernung des Silikagels an Tonerde chromatographiert.

  Die im wesentlichen aus Desacetyl-LCR bestehenden Fraktionen (ermittelt durch Dünnschichtenchromatographie) wurden vereinigt und einer stufenweisen pH-Extraktion (Verfahren von Svoboda und Mitarb., Schweiz. Patent Nr. 451 953) unterworfen. Die bei pH 5,5 und 6,5 extrahierten Fraktionen enthielten eine einzige Verbindung und wurden vereinigt. IR- und Kernresonanzspektrum der Verbindung zeigten das Vorliegen von Desacetyl-LCR an.

 

   Wird die Formylierung des Desformyl-Desacetyl LCR nicht nur 1/2 Stunde lang, wie vorstehend beschrieben, sondern über Nacht fortgesetzt, so ist die Hauptreaktion eine N-Formylierung, und man erhält im wesentlichen reines Desacetyl-LCR.



   Beispiel 19
Nach dem Verfahren von Beispiel 13 können andere Salze mit anorganischen Anionen wie Chlorid, Bromid, Phosphat, Nitrat o. dgl. wie auch Salze mit organischen Anionen wie Acetat, Chloracetat, Trichloracetat, Benzoat o. dgl. hergestellt werden, indem man die entsprechende Säure in geeigneter Verdünnung anstelle der   10/obigen    wässrigen Schwefelsäure verwendet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Verfahren zur Herstellung eines desacetylierten mehrkernigen Indols der Formel I EMI6.1 in der R' Alkyl, H-CO- oder Alkyl-CO, wobei die Alkylreste jeweils 1-5 C-Atome aufweisen, bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II EMI6.2 in der R' die obige Bedeutung besitzt, selektiv hydrolysiert.
    II. Verwendung des nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Indols zur Herstellung eines Esters eines desacylierten mehrkernigen Indols, der die Formel IV aufweist EMI6.3 bzw. der entsprechenden Salze, wobei in der Formel IV R' Alkyl H-CO oder Alkyl-CO, wobei die Alkylgruppen 1-5 C-Atome aufweisen, und R" Alkyl-COmit 2-5 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, H-CO, aryl-substituertes Alkyl-CO-, Aryl-CO-, halogen-substituertes Alkyl-CO- oder cyan-substituiertes Alkyl-CO mit jeweils 1-5 C-Atomen in den Alkylgruppen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I mit einem entsprechenden Acylierungsmittel unter Bildung eines Gemisches aus monound diacylierten Produkten behandelt und dann dieses Gemisch in einem Lösungsmittel für dieses Gemisch mit Silicagel behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Vincaleukoblastin mit einem hydrolytischen Mittel der Gruppe methanolische Chlorwasserstoffsäure, Hydrazin in Äthylenglykol oder Sitha- nol, oder Kaliumcarbonat oder Kaliumhydroxyd in Methanol behandelt, die Lösungsmittel durch Abdampfung im Vakuum entfernt, den Rückstand in Wasser oder einem niederen Alkylalkohol löst, die dabei erhaltene Lösung alkalisch macht, die alkalische Lösung mit Methylendichlorid extrahiert, das Methylendichlorid im Vakuum abdampft, den Rückstand nach der Abdampfung in Wasser oder einem niederen Alkylalkohol oder einer Mischung aus Wasser und einem niederen Alkylalkohol löst und schliesslich kristallisieren lässt.
    2. Verwendung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man als Acylierungsmittel ein Säureanhydrid verwendet, das die Formel (R"CO)2O aufweist, in der R" die in Patentanspruch II angegebene Bedeutung aufweist.
    3. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch - 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel, das bei der Behandlung mit Silicagel verwendet wird, feuchtes Methanol ist.
    4. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man des, acetyliertes Vincaleukoblastin in einem Überschuss an Isobuttersäureanhydrid löst, Methanol zugibt, das mit dem Überschuss an Anhydrid reagiert, die Lösungsmittel durch Abdampfung im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium löst, dieses Medium alkalisch macht und die erhaltene freie Base mit Methylendichlorid extrahiert, das Methylendichlorid im Vakuum entfernt, den Rückstand in wässrigem Alkohol löst, der Silicagel enthält, die Mischung rührt, abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
    5. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man desacetyliertes Vincaleukoblastin in einem Überschuss an dem gemischten Anhydrid aus Ameisensäure und Essigsäure löst, Methanol zugibt, das mit dem Überschuss des Anhydrids reagiert, die Lösungsmittel durch Eindampfen im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium löst, das Medium alkalisch macht, die erhaltene freie Base in Methylendichlorid löst, das Methylendichlorid im Vakuum entfernt, den Rückstand in wässrigem Alkohol löst, der Silicagel enthält, die Mischung rührt, filtriert und das Lösungsmit tel unter Vakuum entfernt.
    6. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man desacetyliertes Vincaleukoblastin in einem Überschuss an Chloressigsäureanhydrid in Methylendichlorid löst, Methanol zugibt, damit sich dieses mit dem Überschuss an Anhydrid umsetzt, die Lösungsmittel durch Eindampfen im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium auflöst, das Medium alkalisch macht, die erhaltene freie Base in Methylendichlorid löst, das Methylendichlorid im Vakuum entfernt, den Rückstand in wässrigem Alkohol, der Silicagel enthält, löst, die Mischung rührt, abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
    7. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung von desacetyliertem Vincaleukoblastin-sulfat in Acetonitril Benzoesäureanhydrid zusetzt, die Mischung unter Rückfluss kocht, Methanol zugibt, das mit dem Überschuss an Anhydrid reagiert, die Lösungsmittel durch Eindampfen im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium auflöst, das Medium alkalisch macht, die erhaltene freie Base mit Methylendichlorid extrahiert, das Methylendichlorid im Vakuum entfernt, den Rückstand in wässrigem Alkohol, der Silicagel enthält, auflöst, die Mischung rührt, abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
    8. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man desacetyliertes Vincaleukoblastin in einem Überschuss an dem gemischten Säureanhydrid der Cyanoessigsäure und der Difluoressigsäure löst, Methanol zugibt, das mit dem Überschuss des Anhydrids reagiert, die Lösungsmittel durch Abdampfen im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium auflöst, das Medium alkalisch macht, die erhaltene freie Base mit Methylendichlorid extrahiert, das Methylendichlorid im Vakuum entfernt, den Rückstand in wässrigem Alkohol, der Silicagel enthält, auflöst, die Mischung rührt, abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
    9. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man desacetyliertes Vincaleukoblastin in einem Überschuss an Dichloressigsäureanhydrid in Methylendichlorid löst, Methanol zusetzt, das mit dem Überschuss des Anhydrids reagiert, die Lösungsmittel durch Abdampfung im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium auflöst, das Medium alkalisch macht, die erhaltene freie Base mit Methylendichlorid extrahiert, das Methylendichlorid im Vakuum abdampft, den Rückstand in wässrigem Alkohol, der Silicagel enthält, auflöst, die Mischung rührt, abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
    10. Verwendung gemäss Patentanspruch II oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man desacetyliertes Vincaleukoblastin in Acetonitril unter Erhitzen löst und rührt und Phenylessigsäureanhydrid zugibt, sodann die Mischung erhitzt, Methanol zusetzt, das mit dem Überschuss des Anhydrids reagiert, die Lösungsmittel durch Eindampfen im Vakuum entfernt, den Rückstand in einem wässrigen Medium löst, dieses Medium alkalisch macht, die erhaltene freie Base mit Methylendichlorid extrahiert, das Methylendichlorid im Vakuum entfernt, den Rückstand in wässrigem Alkohol, der Silicagel enthält, auflöst, die Mischung filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
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