CH508491A - Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D7/00—Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
- B05D7/50—Multilayers
- B05D7/52—Two layers
- B05D7/54—No clear coat specified
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
- A47B96/20—Furniture panels or like furniture elements
- A47B96/205—Composite panels, comprising several elements joined together
- A47B96/206—Composite panels, comprising several elements joined together with laminates comprising planar, continuous or separate layers
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Description
Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen Herstellung Gebrauchsgegenstände aus Metall, insbesondere Stahlmöbel, mit gebräuchlichen Farbbelägen haben den Nachteil, dass sie bei Berührung kalt wirken. Bisher wurde dieser Nachteil damit behoben, dass gewisse Flächen von Stahlmöbeln mit isolierenden Platten belegt wurden, über welche die normale Metallfarbe gespritzt wird. Diese Herstellung ist teuer und führt zu einer Konstruktion geringer Festigkeit und Lebensdauer. Gemäss vorliegender Erfindung wird nun der Metallgegenstand mit einem wärmeisolierenden Belag versehen, der ein mindestens einschichtiger Kunststoffbelag einer Dicke von mindestens annähernd l/lo mm ist. Ein solcher Belag lässt sich gut haftend aufbringen, und er kann passend eingefärbt als Farbe dienen. Zur optischen Kombination hoher Wärmeisolation und Oberflächengüte kann ein innerer Isolationsbelag und ein äusserer, sichtbarer Schutzbelag vorgesehen werden, wobei der Isolationsbelag geringere Wärmeleitfähigkeit und Kratzfestigkeit aufweist als der Schutzbelag. Die Herstellung des Farbbelages erfolgt in der Weise, dass der Gegenstand mindestens einmal mit einem Kunststoff enthaltenden Mittel oder mit Kunststoffpartikeln beschichtet wird, welches bzw. welche durch anschliessende Wärmebehandlung in einer Kunststoffschicht übergeführt wird bzw. werden. Bei einem beispielsweisen Herstellungsverfahren werden die in üblicher Weise entfetteten und vorbehandelten Metallteile in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen mit je einer PVC-Lackschicht von rund 7/100 mm Dicke versehen. Jede aufgetragene Schicht wird sogleich bei einer Temperatur von 180-1900 C während einer bestimmten Zeit eingebrannt. Es werden beispielsweise drei solche Schichten aufgetragen und eingebrannt, so dass ein Isolationsbelag von total etwa V10 mm Dicke entsteht. Nach dem Einbrennen der letzten Schicht des Isolationsbelags wird eine Einbrenn-Kunstharzfarbe in einer Dicke von etwa 2/loo mm aufgetragen und bei einer unter 1800 C liegenden Temperatur, z. B. 150-1600 C eingebrannt. Eine Einbrenntemperatur von 1600 C hat sich als besonders günstig erwiesen. Es wird eine Einbrenn-Kunstharzfarbe verwendet, die wesentlich härter und somit kratzfester ist als der für den Isolationsbelag verwendete PVC-Lack. Es entsteht damit ein Farbbelag, der sowohl gute Wärmeisolation bietet als auch mechanisch widerstandsfähig ist. Natürlich können einzelne Schritte des Verfahrens etwas anders durchgeführt werden. Je nach den gestellten Ansprüchen kann ein mehr oder weniger dikker Isolationsbelag aufgetragen werden, der aus mehr oder weniger als drei Schichten bestehen kann, wobei die Dicke der Schichten auch verschieden gewählt werden kann. Es können anstelle der im obenstehenden Beispiel genannten Materialien entsprechende andere Materialien verwendet werden, wobei die Behandlungsbedingungen, insbesondere Behandlungstemperaturen angepasst werden können. Anstelle eine Kunststofflacks kann z.B. ein Kunststoffstaub in passender Schichtdicke vorzugsweise elektrostatisch aufgetragen und dann durch Erwärmung auf genügende Temperatur in einen fest haftenden, zusammenhängenden Kunststoffbelag umgewandelt werden. Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann der Kunststoff des Isolationsbelags eingefärbt sein, und zwar vorzugsweise gleich wie die den Schutzbelag bildende EinbrennwKunstharzfarbe. Eventuell Besohädi- gung des Scliutzbelags fällt dabei weniger auf. Der Iso lationsbellag kann aber natürlich auch ohne Schutzbelag verwendet werden, wobei er bei entsprechender Einfärbung als Farbe dient. PATENTANSPRÜCHE I. Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag, insbesondere Stahlmöbel, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag ein mindestens einschichtiger Kunststoffbelag einer Dicke von mindestens 1110 mm ist. II. Verfahren zur Herstellung des Gegenstandes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einmal mit einem Kunststoff enthaltenden **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen Herstellung Gebrauchsgegenstände aus Metall, insbesondere Stahlmöbel, mit gebräuchlichen Farbbelägen haben den Nachteil, dass sie bei Berührung kalt wirken.Bisher wurde dieser Nachteil damit behoben, dass gewisse Flächen von Stahlmöbeln mit isolierenden Platten belegt wurden, über welche die normale Metallfarbe gespritzt wird. Diese Herstellung ist teuer und führt zu einer Konstruktion geringer Festigkeit und Lebensdauer.Gemäss vorliegender Erfindung wird nun der Metallgegenstand mit einem wärmeisolierenden Belag versehen, der ein mindestens einschichtiger Kunststoffbelag einer Dicke von mindestens annähernd l/lo mm ist. Ein solcher Belag lässt sich gut haftend aufbringen, und er kann passend eingefärbt als Farbe dienen.Zur optischen Kombination hoher Wärmeisolation und Oberflächengüte kann ein innerer Isolationsbelag und ein äusserer, sichtbarer Schutzbelag vorgesehen werden, wobei der Isolationsbelag geringere Wärmeleitfähigkeit und Kratzfestigkeit aufweist als der Schutzbelag.Die Herstellung des Farbbelages erfolgt in der Weise, dass der Gegenstand mindestens einmal mit einem Kunststoff enthaltenden Mittel oder mit Kunststoffpartikeln beschichtet wird, welches bzw. welche durch anschliessende Wärmebehandlung in einer Kunststoffschicht übergeführt wird bzw. werden.Bei einem beispielsweisen Herstellungsverfahren werden die in üblicher Weise entfetteten und vorbehandelten Metallteile in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen mit je einer PVC-Lackschicht von rund 7/100 mm Dicke versehen. Jede aufgetragene Schicht wird sogleich bei einer Temperatur von 180-1900 C während einer bestimmten Zeit eingebrannt. Es werden beispielsweise drei solche Schichten aufgetragen und eingebrannt, so dass ein Isolationsbelag von total etwa V10 mm Dicke entsteht. Nach dem Einbrennen der letzten Schicht des Isolationsbelags wird eine Einbrenn-Kunstharzfarbe in einer Dicke von etwa 2/loo mm aufgetragen und bei einer unter 1800 C liegenden Temperatur, z. B. 150-1600 C eingebrannt.Eine Einbrenntemperatur von 1600 C hat sich als besonders günstig erwiesen. Es wird eine Einbrenn-Kunstharzfarbe verwendet, die wesentlich härter und somit kratzfester ist als der für den Isolationsbelag verwendete PVC-Lack.Es entsteht damit ein Farbbelag, der sowohl gute Wärmeisolation bietet als auch mechanisch widerstandsfähig ist.Natürlich können einzelne Schritte des Verfahrens etwas anders durchgeführt werden. Je nach den gestellten Ansprüchen kann ein mehr oder weniger dikker Isolationsbelag aufgetragen werden, der aus mehr oder weniger als drei Schichten bestehen kann, wobei die Dicke der Schichten auch verschieden gewählt werden kann. Es können anstelle der im obenstehenden Beispiel genannten Materialien entsprechende andere Materialien verwendet werden, wobei die Behandlungsbedingungen, insbesondere Behandlungstemperaturen angepasst werden können. Anstelle eine Kunststofflacks kann z.B. ein Kunststoffstaub in passender Schichtdicke vorzugsweise elektrostatisch aufgetragen und dann durch Erwärmung auf genügende Temperatur in einen fest haftenden, zusammenhängenden Kunststoffbelag umgewandelt werden.Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann der Kunststoff des Isolationsbelags eingefärbt sein, und zwar vorzugsweise gleich wie die den Schutzbelag bildende EinbrennwKunstharzfarbe. Eventuell Besohädi- gung des Scliutzbelags fällt dabei weniger auf. Der Iso lationsbellag kann aber natürlich auch ohne Schutzbelag verwendet werden, wobei er bei entsprechender Einfärbung als Farbe dient.PATENTANSPRÜCHEI. Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag, insbesondere Stahlmöbel, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag ein mindestens einschichtiger Kunststoffbelag einer Dicke von mindestens 1110 mm ist.II. Verfahren zur Herstellung des Gegenstandes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einmal mit einem Kunststoff enthaltenden Mittel oder mit Kunststoffpartikeln beschichtet wird, welches durch anschliessende Wärmebehandlung in eine Kunststoffschicht übergeführt wird bzw. werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Gegenstand nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag einen inneren Isolationsbelag und einen äusseren, sichtbaren Schutzbelag umfasst, wobei der Isolationsbelag geringere Wärmeleitfähigkeit und Kratzfestigkeit aufweist als der Schutzbelag.2. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein Kunststofflack als Isolationsbelag aufgetragen und eingebrannt wird, und dass dann auf den Isolationsbelag eine Einbrenn-Kunstharzfarbe höherer Kratzfestigkeit in geringerer Dicke aufgetragen und eingebrannt wird.3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsbelag schichtweise aufgetragen und eingebrannt wird.4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schichten von mindestens annähernd 7/los mm au.getragen und einzeln eingebrannt werden.5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolationsbelag von mindestens annähernd Vto mm Dicke aufgetragen wird.6. Verfahren nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein PVC Lack als Isolationsbelag aufgetragen und bei über 1800 C, z. B. bei 18W190 C, eingebrannt wird.7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Schutzschicht eine Einbrenn Kunstharzfarbe aufgetragen und bei Temperaturen unter 1800 C eingebrannt wird.8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht bei 150-160 C, vorzugsweise 1600 C, eingebrannt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH791069A CH508491A (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH791069A CH508491A (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH508491A true CH508491A (de) | 1971-06-15 |
Family
ID=4332237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH791069A CH508491A (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Metallgegenstand mit wärmeisolierendem Belag und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH508491A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110037462A (zh) * | 2019-05-16 | 2019-07-23 | 郑州煜耀家具有限公司 | 一种钢结构组装焊接一体化办公屏风隔断 |
-
1969
- 1969-05-23 CH CH791069A patent/CH508491A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110037462A (zh) * | 2019-05-16 | 2019-07-23 | 郑州煜耀家具有限公司 | 一种钢结构组装焊接一体化办公屏风隔断 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |