CH508646A - Verfahren zur Herstellung neuer Pyrido(1,2-a)-s-triazindione - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Pyrido(1,2-a)-s-triazindione

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CH508646A
CH508646A CH623269A CH623269A CH508646A CH 508646 A CH508646 A CH 508646A CH 623269 A CH623269 A CH 623269A CH 623269 A CH623269 A CH 623269A CH 508646 A CH508646 A CH 508646A
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CH
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pyrido
triazine
dione
haloalkyl
methyl
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Application number
CH623269A
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English (en)
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Karl Dr Hoegerle
Christian Dr Vogel
Juerg Dr Rumpf
Original Assignee
Agripat Sa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D471/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer   Pyrido[1,2-a]-s.triazindione   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Pyrido[1,2-a]-s-triazin-dione
Die neuen   Pyrido[1,2-al-s-triazin-dione    entsprechen der Formel I:
EMI1.1     

In dieser Formel bedeuten:    Rt    Wasserstoff, Halogen,. Nitro, niederes Alkyl, niederes Alkoxy oder Halogenalkyl,
R2 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, einen Alkoxyalkyl- oder   Halogenalkylrest    und
R3 Wasserstoff, Halogen, Nitro, niederes Alkyl, niederes Alkoxy oder Halogenalkyl.



   In der Formel I sind unter niederen Alkylresten   Rl    und   R3    geradkettige oder verzweigte Reste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen zu verstehen, zum Beispiel Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, tert. Butyl, Isobutyl sowie Pentylreste. Niedere Alkoxyreste   Rl    und   R3    weisen vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome auf, wie beispielsweise Methoxy, Isopropoxy, n-Butoxy, Isobutoxy. Als Halogenalkyl kommen für   R,    R2 und R3 in erster Linie niedere Alkylreste, die ein- oder mehrfach durch Fluor, Chlor und/oder Brom substituiert sein können, in Betracht. Ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest R2 kann z.

  B. ein geradkettiger bzw. verzweigter Alkylrest mit 1 bis 8 bzw. 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, ein niederer Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, insbesondere der Allyl- oder   Methallylrest    oder ein   Älkinylrest    mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie der Propinyl- oder 1-Methyl-propinylrest, sowie ein monocyclischer oder polycyclischer aliphatischer Rest mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen sein, z. B. Cyclopropyl,   1-Methyl-cyclopropyl,    Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl, Bicyclohexyl, Bicycloheptyl, Bicyclooctyl, Tricyclononyl, Tetracyclononyl. Alkylreste als Teil von Substituenten, z. B. AlkaxyalkyI, weisen vorzugsweise je 1 bis 3 Kohlenstoffatome auf. Unter Halogen ist für Rt und R3 F]uor, Chlor oder Brom zu verstehen.



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrido[1,2-a]-s-triazin-dionen der Formel I ist dadurch gekennzeichnet, dass man einen Pyridylharnstoff der Formel II
EMI1.2     
 in der   R1,    R2 und R3 die unter Formel I angegebenen Bedeutungen haben, mit dem Chlorid oder einem Ester der Chlorameisensäure umsetzt. Für diese Umsetzung ist die Verwendung von gegenüber den Reaktionsteilnehmern   inerten    Lösungs- oder Verdünnungsmitteln wie zum Beispiel   aromatischen    und aliphatischen Kohlenwasserstoffen und Halogenkohlenwasserstoffen, N,Ndialkylierten Carbonsäureamiden, Äthern und ätherartigen Verbindungen ratsam. Als Ester der   Chiorameisen-    säure   kommen    niedermolekulare Alkylester, besonders der ethylester in Frage.



   Die als Ausgangsstoffe dienenden Pyridylharnstoffe der Formel II können durch Umsetzung eines 2-Aminopyridins der Formel III  
EMI2.1     
 mit einem Isocyanat der Formel IV    R2NCo ( in1    in welchen Formeln   Rr,    R2 und R3 die unter Formel I angegebenen Bedeutungen haben, in Anwesenheit von gegenüber den Reaktionsteilnehmern inerten Lösungsoder Verdünnungsmitteln wie Kohlenwasserstoffen, zum Beispiel Benzol, Toluol, Xylolen, Äthern und ätherartigen Verbindungen z. B. Dialkyläthern, Dioxan, Tetrahydrofuran, N,N-disubstituierten Carbonsäureamiden und -acetamiden, Nitrilen, zum Beispiel Acetonitril, chlorierten Kohlenwasserstoffen, z. B. Chlorbenzol, Chloroform und Methylenchlorid, und gegebenenfalls von basischen Kondensationsmitteln wie anorganischen Basen erhalten werden.



   Die neuen Pyrido[1,2-a]-s-triazin-dione der Formel I besitzen ausgezeichnete herbizide Eigenschaften und können zur Bekämpfung mono- und dicotyler Unkräuter und Ungräser verwendet werden. In Konzentrationen über 6 kg/ha wirken diese Wirkstoffe als Totalherbizide, in Konzentrationen unter 6 kg/ha als selektive Herbizide. Von den neuen Wirkstoffen werden schwer bekämpfbare, sowie tiefwurzelnde Unkrautarten, zum Beispiel Gräser, Leguminosen und Doldengewächse, erfasst. Die Applikation der Wirkstoffe kann mit gleich gutem Erfolg sowohl vor dem Auflaufen (preemergence) als auch nach dem Auflaufen (postemergence) der Pflanzen erfolgen.



   Zur Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern werden jene Pyrido[1,2-a]-s-triazin-dione der Formel I, in der   Rt    Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, R2 verzweigtes Alkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkyl mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen, und   R3    Wasserstoff bedeuten, besonders jene, bei denen R2 einen verzweigten, über den Verzweigungskohlenstoff an den Triazinring gebundenen Alkylrest, wie z. B. Isopropyl, sec. Butyl, tert. Butyl, sec. Pentyl, tert. Pentyl etc., sowie einen Cycloalkylrest darstellt, bevorzugt.



   Solche Wirkstoffe sind selektiv und können zur Bekämpfung von Ackerunkräutern dienen, beispielsweise zur Bekämpfung von Hirsearten (Panicum sp.), Senfarten (Sinapis sp.), Gänsefussarten   (Chenopodiaceaen),    Rispengras (poa annua), Ackerfuchsschwanz (Alopecurus agrestis), Kamille (matricaria), Pastinak (pastinaca sativa), ohne Nutzpflanzen, wie Getreide, Mais, Hackfrüchte,   Ölpflanzen,    Gemüse, Baumwolle, Sorghum, Soyabohnen und Luzerne, vor oder nach dem Ablaufen zu schädigen.



   Zur Herstellung von herbiziden Mitteln werden die Wirkstoffe mit geeigneten Trägerstoffen und/oder Verteilungsmitteln vermischt.



   Die folgenden Beispiele veranschaulichen das erfindungsgemässe Verfahren. Sofern nichts anderes vermerkt ist, sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
Eine Lösung von 5,8 g (0,025 Mol) N-3 -Methylpyridyl-(2)-N'-cyclohexyl-harnstoff in 50 ml absolutem Toluol wird unter Rühren und Kühlung mit Eiswasser der Lösung von 5,0g (0,05 Mol) Phosgen in 50 ml absolutem Toluol zugetropft. Die entstandene Suspension wird anschliessend unter gleichzeitiger Einleitung eines schwachen Phosgenstromes 2 Stunden lang am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird der gebildete Niederschlag abfiltriert, in   200ml    Wasser suspendiert und die Suspension mit konzentriertem Ammoniak neutralisiert. Der Niederschlag wird abfiltriert und getrocknet. Man erhält 5,85 g   (90ozon    3 -Cyclohexyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a] -s-triazin-2,4(3H)-dion vom Smp.   179-180     C.



   Beispiel 2
5,5 g (0,023 Mol)   N-3-Methylpyridyl-(2)-N'-cyclohexyl-hamstoff    in 100 ml absolutem Toluol angeschlämmt, werden mit 23,3 g (0,23 Mol) Chlorameisensäureäthylester 15 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Die Lösung wird am Rotationsverdampfer eingeengt und das zurückbleibende Öl kristallisieren gelassen. Der kristalline Rückstand wird aus Benzol-Petroläther umkristallisiert. Man erhält 3,1 g (52,30/o)   3 -Cyclohexyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a] -s-triazin-2,4(3H)-dion    vom Smp.   179-180 .   



   Der für obige Beispiele als Ausgangsmaterial verwendete N-3 -Methylpyridyl-(2)-N'-cyclohexyl-harnstoff wird wie folgt hergestellt:
Zur Lösung von 47 g (0,5 Mol) 2-Aminopyridin in 500 ml Benzol lässt man unter Kühlung mit Eiswasser und unter Rühren 62,5 g (0,5 Mol) Cyclohexylisocyanat zutropfen. Das Gemisch wird 3 Stunden lang bei   50     C weitergerührt, wobei farblose Kristalle ausfallen.

 

  Der Niederschlag wird abgetrennt. Durch Umkristallisieren des Rohproduktes aus Isopropyl-äther erhält man den N-3-Methylpyridyl-(2)-N'-cyclohexyl-harnstoff vom Smp. 1040 C.



   In analoger Weise wie in den Beispielen 1 und 2 beschrieben wurden noch folgende Wirkstoffe der allgemeinen Formel I hergestellt:
Tabelle I Verbindungen Schmelzpunkte 3 -Methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   25im252"      3-Äthyl-2H-pyrido-      [1,2-a]-s-tria:iiin-2,4(3H)-dion    2030    3-n-Propyl-2H-pyrido- L1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 1890    3-(2'-Methoxy-äthyl)-2H-pyrido   1,2-a]-s-tria:

  :iiin-2,4(3H)-dion 160-620    3-Isopropyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   181-182"     
Tabelle 1 (Fortsetzung) Verbindungen Schmelzpunkte 3-Isopropyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   166-168       3-Isobutyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   188-190       3-Allyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   1910    3 -n-Butyl-2H-pyrido   f1,2-aJ-s-triazin-2,4(3H)-dion 164-166  3-Isopentyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   148-150     3-n-Hexyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   161-163       3 -n-Heptyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 152-154    3-n-Octyl-2H-pyrido-   

    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 159-1610   3-Cyclohexyl-2H-pyrido-      [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    165-167    3-Cyclohexyl-7-chlor-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   175-176,5      3-Cyclohexyl-7,9-dichlor-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   213-215     3 -Cyclohexyl-7-brom-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   187-188       3-Cyclohexyl-8-methyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 228-230  3-[Octahydro-1',2',4'-metheno   pentalenyl-(5')]-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   169,5-171    3-[Octahydro-1',2',4'-methenopentalenyl-(5')]-9-methyl-2H-pyrido- 1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   125-128     

   3-Cyclooctyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   138-140     3-Cyclooctyl-9-methyl-2H-pyrido- [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 135-137    3-Cyclopropyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   207-2090    3-sec.Butyl-2H-pyrido   [1,2-a] -s-triazin-2,4(3H)-dion    3-Cyclopentyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 218-219     3-Isopropyl-9-methoxy-2H-pyrido- [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion       Tabelle 1    (Fortsetzung) Verbindungen Schmelzpunkte   3-sec.Butyl-9-methyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   102-103     3-Cyclopentyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 170-172  3-Isopropyl-9-äthyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   145-150     

   3-Cyclohexyl-9-äthyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   168-171       3-(1',3'-Dimethylbutyl)-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 97- 990 3-(1',3'-Dimethylbutyl)9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 93- 950 3-Cyclopropyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   174-176       3-Isopropyl-7-nitro-2H-pyrido-      t1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    191-194    3-Isopropyl-9-nitro-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 3-Cyclohexyl-9-trifluormethyl-2H-pyrido   Cl,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    3-Isopropyl-9-n-pentyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 3-Isopropyl-9-n-butoxy-2H-pyrido   [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    3-Methallyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion  <RTI  

    ID=3.39> 3-Äthoxypropyl-2H-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 3-(2'-Chloräthyl)-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 3-Cyclohexyl-7-methoxy-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion 3-Cyclooctyl-7-trifluormethyl-2H-pyrido   1,2-aJ-s-triazin-2,4(3H)-dion    3 -Propinyl-2H-pyrido   [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    3-Bicyclo[4,1,0]heptyl-(7')-2H-pyrido   [1 ,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    3-Bicyclo[4,1,0]heptyl-(7')9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion      Tabelle 1 (Fort:

  :etzung)    Verbindungen   3-Bicyclo(3,1,Olhexyl-(6')    9-methyl-2H-pyrido-    I1,2-al-s-triazin-2,4(3H)-dion 3-sicyeloC3,l,olhexyI-(6?-Zf-pyrido-    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
Zur   Bestimmung    der herbiziden Wirkung werden die folgenden Pyrido[1,2-a]-s-triazindione verwendet:

  :    1.    3-n-Butyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion    2,3-Isobutyl-2H-pyrido    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
3. 3-Isopropyl-2H-pyrido   [1,2-a}-s-triazin-2,4(3H)dion   
4.3-Isopropyl-9-methyl-2H-pyrido   [1,2-a-s-triazin-2,4(3H)-dion
5. 3-Isopropyl-9-äthyl-2H-pyrido Ci,2-a)-s-triazin-2,4(3H)-dioa   
6.   3-sec.Butyl-9-methyl-2H-pyrido    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
7. 3-(1',3'-Dimethyl-butyl)-9-methyl2H-pyrido[1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
8. 3-Cyclopropyl-2H-pyrido   [1,2-a]-s-tHazin-2,4(3H)+dion   
9. 3-Cyclopropyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin;

  ;2,4(3H)-dion
10. 3-Cyclopentyl-2H-pyrido [1,2-a] -s-triazin-2,4(3H)-dion
11.   3-Cyclopentyl-9-methyl-2H-pyrido    [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
12. 3-Cyclohexyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
13. 3-Cyclohexyl-9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
14. 3-Cyclooctyl-2H-pyrido   [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion   
15.   34-Octahydro-1',2',4'-metheno    pentalenyl(5')]-2H-pyrido- [1,2-a]-s-triazin-2,4(3H)-dion
16. 3-[Octahydro-1',2',4'-metheno- pentalenyl(5')] -9-methyl-2H-pyrido [1,2-a]   -s-triazin-254(3H)dion.   



   Der Wirkstoff wird als 100/oige wässrige Suspension in Gartenerde eingearbeitet, so dass die Wirkstoffkonzentration 0,5 g pro Liter Erde ist. In Saat schalen werden dann folgende Testpflanzen in die so vorbereitete Erde eingesät:
Hafer, Senf, Raygras, Zuckerrübe,   Gurke,    Wicke.



   Die Schalen werden dann im Gewächshaus bei 20 bis   24O C    und   70 /o    relativer Luftfeuchtigkeit unter Tageslicht gehalten.



   Die Auswertung des Versuches erfolgte nach 20 Tagen und die Beurteilung nach dem 10er Index:
10 = Pflanzen unbeschädigt = KontrolIe
0 = Pflanzen abgestorben
9- 1 = Zwischenstufen der Schädigung
Die 10%ige Suspension wurde aus einem 10%igen Spritzpulver folgender Zusammensetzung: 10 Teile Wirkstoff, 0,6 Teile   Natriumdibutylnaphthylsulfonat,    10 Teile   Natrium-Aluminiumsilikat,    78,4 Teile Kaolin und 1 Teil Naphthalinsulfonsäuren Phenolsulfonsäuren-Formaldehyd-Kondensat   3:2:1,    durch Verdünnen mit Wasser erhalten.

 

   Resultate:
Ray- Zucker Wirkstoff Hafer gras Senf rübe Gurke Wicke
1 4 3 0 1 0 0
2 4 4 1 2 4 0
3 2 1 0 0 0 2
4 0 0 0 0 0 0
5 3 0 0 - - 1
6 0 0 0 0 0 0
7 0 0 0 0 0 0
8 0 0 0 0 0 0
9 3 1 0 0 0 0 10 0 0   0    0 0 0 11 0 0 0 0 0 0 12 0 0 0 0 0 0 13 0 0 0 1 0 0 14 2 2 0 0 0 4 15 1 0 0 0 0 2 16 0 0 0 0   0    1  
Selektivversuche im Freiland a) Vorauflauf-Versuch
In ein frisch zubereitetes Saatbeet werden als Testpflanzen eingesät: Vicia faba, Erbse, Luzerne und Lein. Der Wirkstoff wird als wässrige Dispersion, hergestellt aus einem 250/oigen Spritzpulver, direkt nach der Saat auf die Bodenoberfläche appliziert.



   Natürliche vorhandene Unkrautflora: Chenopodium album, Polygonum convolvulus, Polygonum persicaria, Capsella brusa pastoris, Sinapis arvensis.



   Die Beurteilung der phytotoxischen Wirkung auf die Kulturpflanzen und die herbizide Wirkung auf die natürlichen Unkräuter werden nach 62 Tagen ermittelt.



   Die Beurteilung wird bei Kulturpflanzen nach der folgenden Skala vorgenommen:
1 = keine Symptome oder Schädigung  (wie unbehandelte Kulturpflanzen)
2-4 = logarithmische Zunahme der reversiblen phytotoxischen Symptome
5-8 = logarithmische Zunahme der irreversiblen phytotoxischen Symptome
9 = vollständiges Absterben
Für die Unkräuter wird die herbizide Wirkung in Prozent angegeben:
100   O/o    = vollständige Abtötung    90-10  /o    = Zwischenstufen der Abtötung    0      o/o    = keine Schädigung  (wie unbehandelte Kontrollpflanzen).



  Kulturpflanze Wirkstoff Nr. Anwendungskonzentration in kg/ha der Aufzählung 4 3 2,5 2 1,5   Viciafabe    4 3 2 1 1
13 3 3 3 3 3 Erbse 4 3 2 1 1 1
13 2 1 1 1 1 Luzerne 13 3 2 2 1 Lein 4 4 3 2 1
13 1 1 1 1 1 Herbizide Wirkung 4 100 98 98 95 90 in   O/o    auf natürliche 13 98 90 90 80 70 Unkräuter b) Vorauflauf-Versuch mit eingesäten Unkräutern
Die Kulturpflanzen Mais, Sonnenblume und Karotte und die schwerbekämpfbaren Unkräuter Galium spez. Raygras ital. und Amaranthus spez. werden als Testpflanzen in ein frisch zubereitetes Saatbeet eingesät. Direkt nach der Saat wird der Wirkstoff als wässrige Dispersion, hergestellt aus 250/oigem Spritzpulver, auf die Bodenfläche appliziert. Nach 54 Tagen wird die phytotoxische Wirkung auf die Kulturpflanzen und die herbizide Wirkung auf die eingesäten Unkräuter bewertet.



   Die Beurteilung wird bei Kulturpflanzen nach der folgenden Skala vorgenommen:
1 = keine Symptome oder Schädigung  (wie unbehandelte Kulturpflanzen)
2-4 = logarithmische Zunahme der reversiblen phytotoxischen Symptome
5-8 = logarithmische Zunahme der irreversiblen phytotoxischen Symptome
9 = vollständiges Absterben
Für die Unkräuter wird die herbizide Wirkung in Prozent angegeben:    100 O/o    = vollständige Abtötung
90-10   o/o    = Zwischenstufen der Abtötung    O O/o    = keine Schädigung  (wie unbehandelte Kontrollpflanzen).



   Als Wirkstoff wurde bei diesem Versuch eingesetzt:    3-Isopropyl-9-methyl-2H-pyrido[1,2-a]-       s-triazin-2,4(3H)dion    (Wirkstoff 4)
Resultat:
A. Wirkung auf Kulturpflanzen
Anwendungskonzentration in kg/ha Kulturpflanzen 5 4 3 2,5 2 Mais 1 1 1 1 1 Sonnenblume 4 4 4 4 3 Karotte 4 3 2 2 2  
B. Wirkung auf die Unkräuter
Anwendungskonzentration in kg/ha Unkräuter 5 4 3 2,5 2 Gallium 90 90 90 90 90 Raygras 90 90 90 90 90   Amaranthus    100- 100 100 90 90    Schlussfolgerung:.   

 

   Beide Versuche zeigen, dass die Wirkstoffe 4 und 13 gemäss vorliegender Anmeldung eine sehr   gute-    herbizide Wirkung sowohl gegen die   natürlich    vorkommende   tinkrautilora    als auch gegen die eingesäten schwer bekämpfbaren Unkräuter besitzen. Bei den Kulturpflanzen traten keine, wenn dann lediglich schwache, jedoch reversible phytotoxische Symptome auf. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrido[1,2a]-s-triazin-dionen der Formel I EMI6.1 in der Rt Wasserstoff, Halogen, Nitro, niederes Alkyl, niederes Alkoxy oder Halogenalkyl, R2 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, einen Alkoxyalkyl- oder Halogenalkylrest und R3 Wasserstoff, Halogen, Nitro, niederes Alkyl, niederes Alkoxy oder Halogenalkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man einen N-Pyridylharnstoff der Formel II EMI6.2 worin Rj, Rr und R3 die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit dem Chlorid oder einem Ester der Chlorameisensäure umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzungen in Gegenwart von gegenüber den Reaktionsteilnehmern inerten Lösungs- und/oder Verdünnungsmitteln vornimmt.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlorameisensäureäthylester verwendet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4476303A (en) * 1981-06-12 1984-10-09 Nippon Soda Company Limited Thiazolino-[3,2-a]-1,3,5-triazine-2-one-4-(one or thione) derivatives

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