CH509018A - Pcm-Übertragungsanlage - Google Patents
Pcm-ÜbertragungsanlageInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/03—Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
- H04L25/03006—Arrangements for removing intersymbol interference
- H04L25/03012—Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain
- H04L25/03114—Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals
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Description
PCM-Übertragungsanlage
Die vorliegende Erfindung betrifft eine PCM-Übertragungsanlage zur Übertragung von digitalen Signalen über in regelmässigen Abständen mit Zwischenverstärkern versehene Fernmeldekabel, und insbesondere die Ausbildung der Entzerrernetzwerke zum Ausgleich der mit der Frequenz ansteigenden Kabeldämpfung.
Bei der Übertragung von PCM-Signalen über übliche vieladrige Telephonkabel ist es, je nach Aderdurchmesser, nach je 1,84 km oder 3,68 km nötig, für die Regeneration der Impulse einen Leitungsverstärker mit taktsynchroner Wiederherstellung der ursprünglichen Impulsform einzuschalten. Da die am Kabelende eintreffende Impulsform hauptsächlich durch die Dämpfungsverzerrung bei den massgebenden Frequenzen verfälscht ist, muss vor oder nach der Regeneration und Verstärkung ein Entzerrernetz werk eingeschaltet werden, das den Betriebsdämpfungsver lauf wieder linearisiert bzw. den gewünschten Gauss'schen Charakter herstellt.
Bekannte PCM-Übertragungsanlagen verwenden für diese Entzerrernetzwerke überbrückte T-Glieder, die Kondensatoren und Induktivitäten enthalten und bis zu 11 Komponenten aufweisen und dementsprechend schwierig und teuer zu realisieren sind. Es hat sich nun aber gezeigt, dass eine Kompromissentzerrung, d. h. eine unvollständige Entzerrung, die Übertragungsgüte nur unwesentlich beeinflusst.
Es ist daher ein Zweck der vorliegenden Erfindung, eine PCM-Übertragungsanlage vorzusehen, die einfache Entzerrernetzwerke aufweist.
Die erfindungsgemässe PCM-Übertragungsanlage zeichnet sich dadurch aus, dass zum Ausgleich der mit der Frequenz ansteigenden Kabeldämpfung RC-Hochpass-Filternetzwerke an den Zwischenverstärkerstellen vorgesehen sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Die Fig. 1 ein bekanntes RC-Filter mit Wendepunkt;
Die Fig. 2 die prinzipielle Dämpfungscharakteristik des Filters nach Fig. 1;
Die Fig. 3 einen erfindungsgemässen RC-Entzerrer auf der Leitungsseite eines Leitungsverstärkers;
Die Fig. 4 einen erfindungsgemassen RC-Entzerrer auf der Sendeseite eines Leitungsverstärkers.
Das RC-Filter nach Fig. 1 besitzt die beiden Widerstände R, und R2 und den Kondensator C, der den Widerstand R, überbrückt. Die Dämpfung dieses Filters in Funktion der Frequenz ergibt sich aus der folgenden Gleichung:
EMI1.1
R1 dabei ist r = R2 und x = s) (s CR,
U Rl + R.
Für x = O (o = 0) ergibt sich U = R ¯ und
U2 2 R2 ul für x = ((ss = ) ergibt sich U' =l
Dieser Dämpfungsverlauf besitzt einen Wendepunkt bei: co CR2 = 1, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Es hat sich nun gezeigt, dass es vorteilhaft ist, für eine PCM Übertragung mit F0 = 2,56 MHz diesen Wendepunkt auf eine Frequenz von 800 kHz festzulegen.
Die Fig. 3 zeigt nun einen RC-Entzerrer für eine Kabelstrecke von 1,84 km Länge mit einem Aderdurchmesser von 0,6 mm, der auf der Eingangsseite des Verstärkers angeordnet ist. Der eigentliche Entzerrer weist die Wider stände R 1 und R',. die Kondensatoren C und C' und den Widerstand R2 auf. Ferner ist noch ein ohnehin notwendiger Eingangstrafo Trl mit Abschlusswiderstand vorhanden. In diesem Ausführungsbeispiel ist Rl = R,' = 8,2 k Q, R2 = 2,2 k Q, C = G = 91 pF, so dass sich ein Wendepunkt bei f = 800 kHz ergibt.
Der in Fig. 4 gezeigte Entzerrer befindet sich auf der Sendeseite des Verstärkers, so dass das Filter entsprechend niederohmiger aufgebaut ist mit R, = R,' = 560 Q, = = 150 Q, C = C' = 1,3 nF. Auch hier ergibt sich ein Wendepunkt bei 800 kHz.
Es ist nun natürlich auch möglich, die Anordnungen nach den Fig. 3 und 4 derart zu kombinieren, dass die Hälfte des Entzerrers auf der Eingangsseite und die andere Hälfte auf der Ausgangsseite des Verstärkers angeordnet ist. Der Widerstand R2 im Querzweig muss in diesem natürlich bei beiden Hälften vorhanden sein. Dies ergibt eine zusätzliche Komponente, die Gesamtzahl der Komponenten ist mit sechs Komponenten immer noch viel kleiner als bei einem konventionellen LC-Entzerrernetzwerk mit elf Komponenten, dies umsomehr, als im vor liegenden Entzerrer keine Induktivitäten verwendet werden müssen.
Das vorliegende RC-Hochpass-Filternetzwerk gestattet auf einfachste Weise, den Dämpfungsanstieg des Kabels bei hohen Frequenzen mit genügender Genauigkeit auszugleichen. Es eignet sich besonders für Leitungsverstärker von Ternärsystemen mit binärer Codierung auf der Leitung. Die Vorteile gegenüber einem konventionellen Entzerrer sind am grössten beim Entzerrer auf der Empfangsseite und bei der hälftigen Verteilung auf Empfangs- und Sendeseite.
Das RC-Filternetzwerk besitzt eine um ca. 5 dB grössere Grunddämpfung als das übliche LC-Filter. Durch Verstärkungsgraderhöhung im Zwischenverstärker kann diese Zusatzdämpfung jedoch leicht ausgeglichen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHPCM-Übertragungsanlage zur Übertragung von digitalen Signalen über in regelmässigen Abständen mit Zwischenverstärkern versehene Fernmeldekabel, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich der mit der Frequenz ansteigenden Kabeldämpfung RC-Hochpass-Filternetzwerke an den Zwischenverstärkerstellen vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte RC-Filternetzwerk aus einem T-Glied aus Widerständen besteht, dessen Widerstände im Längszweig durch Kondensatoren überbrückt sind.2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Filternetzwerk jeweils entweder am Eingang oder am Ausgang der Zwischenverstärker angeordnet ist.3. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Filternetzwerk in halbe T-Glieder mit je einem durch einen Kondensator überbrückten Widerstand im Längszweig und einem Widerstand im Querzweig aufgeteilt ist, und dass je ein halbes T-Glied am Eingang und am Ausgang der Zwischenverstärker angeordnet ist.4. Anlage nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Filternetzwerk so ausgelegt ist. dass seine Dämpfungskurve bei 800 kHz einen Wendepunkt aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH797269A CH509018A (de) | 1969-05-27 | 1969-05-27 | Pcm-Übertragungsanlage |
| ES380104A ES380104A1 (es) | 1969-05-27 | 1970-05-27 | Sistema de transmision por modulacion de impulsos de codigo. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH797269A CH509018A (de) | 1969-05-27 | 1969-05-27 | Pcm-Übertragungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH509018A true CH509018A (de) | 1971-06-15 |
Family
ID=4333189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH797269A CH509018A (de) | 1969-05-27 | 1969-05-27 | Pcm-Übertragungsanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH509018A (de) |
| ES (1) | ES380104A1 (de) |
-
1969
- 1969-05-27 CH CH797269A patent/CH509018A/de not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-05-27 ES ES380104A patent/ES380104A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES380104A1 (es) | 1973-04-16 |
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Legal Events
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