CH509108A - Vorrichtung zur Flüssigkeitsbehandlung von strangförmigem Textilmaterial - Google Patents

Vorrichtung zur Flüssigkeitsbehandlung von strangförmigem Textilmaterial

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CH509108A
CH509108A CH1075470A CH1075470A CH509108A CH 509108 A CH509108 A CH 509108A CH 1075470 A CH1075470 A CH 1075470A CH 1075470 A CH1075470 A CH 1075470A CH 509108 A CH509108 A CH 509108A
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CH
Switzerland
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channel
liquid
treatment
chamber
treatment liquid
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Application number
CH1075470A
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English (en)
Inventor
Fujii Osamu
Miyamoto Mitsuyasu
Original Assignee
Hisaka Works Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/28Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics propelled by, or with the aid of, jets of the treating material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zur Flüssigkeitsbehandlung von strangförmigem Textilmaterial
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Flüssigkeitsbehandlung von strangförmigem Textilmaterial in einer   kanalartigen,    allseitig geschlossenen Behandlungszone.



   Der Zweck   der    vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Vorrichtung zur Behandlung von Textilmaterial,   indem      Idieses    durch ein flüssiges   Behandw    lungsbad geführt wird.



   Die erfindungsgemässe   Vorrichtung    zeichnet sich aus durch einen im wesentlichen U- oder J-förmigen Behandlungskanal, dessen sich im wesentlichen nach oben erstreckende, zueinander geneigte Schenkel, die durch einen Kopfteil, der eine antreibbare Umziehhaspel oder -rolle für das Behandlungsgut enthält und mit ver   schliessbaren    Beschick- bzw. Entladeöffnungen für das Behandlungsgut versehen ist, miteinander verbunden sind, durch eine Umwälzung von Behandlungsflüssigkeit   ermöglichende,    zum Zuführen oder Abziehen der Behandlungsflüssigkeit bzw. zur Steuerung der Geschwindigkeit des Behandlungsgutes vorgesehene Mittel in Verbindung stehen.



   Die   erfindungsgemässe    Vorrichtung   wird    nachstehend näher   erläutert    und anhand von in der   Zeichnung    dargestellten Ausführungsbeispielen   eingehender    beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt ,durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Transportrolle der Vorrichtung nach Fig. 1, und zwar in Richtung IV-IV von Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den wichtigsten Teil einer weiteren Ausführungsform einer der Fig. 1 ähnlichen Vorrichtung,
Fig. 4 und 5 Vertikalschnitte durch weitere Ausführungsbeispiele von erfindungsgemässen Vorrichtun   gen   
Fig. 6 und 7   Querschnlitte    durch den Kanal entlang den Linien VIII-VIII bzw.

  IX-IX   der    Vorrichtung nach Fig. 5,
Fig. 8 einen Vertikalschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung,    Fig.    9 einen Ausschnitt, in vergrössertem Massstab,   der    Vorrichtung nach Fig. 8,
Fig. 10, 11 und 12 Vertikalschnitte durch weitere Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 13 einen Vertikalschnitt   durch      eine      letzte    Ausfürhungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung und
Fig. 14 einen Schnitt entlang ,der Linie XVI-XVI von Fig. 13.



   Eine für die   vorliegende    Erfindung typische Vorrichtung   besitzt      ein    Bad   oder    einen Behälter, der   einen    U- oder J-förmigen Kanal aufweist; ferner besitzt die Vorrichtung Mittel, um   einen      Teil    der sich im Behälter befindlichen Behandlungsflüssigkeit vom   einen    Endteil des   Kanals    zum anderen   Endteil    des Kanals zu befordern, eine Pumpeinrichtung und eine Heizeinrichtung beide im Kanal angeordnet, eine   drehbar      gelagerte    Walze,

   welche in einem oberen Teil zwischen den beiden Endteilen des   Bades      angeordnet    ist,   wobei    das Textilmaterial mittels dieser drehbar gelagerten Rolle in ein Startende der Behandlungsflüssigkeit eingeführt wird,   Idann    zusätzlich   durch    einen Flüssigkeitsstrom vorwärtsgetrieben wird, welcher Strom durch die Umwälzbewegung der Umwälzmittel erzeugt wird, und dabei durch die Behandlungsflüssigkeit behandelt wird, und zwar, indem es im Strom der Behandlungsflüssigkeit mitgetragen wird, um schliesslich von der drehbar gelagerten Walze wieder aufgenommen zu   werden.    Die anfängliche Länge des Textilmaterials im Flüssigkeitsbad wind so gewählt, dass das   Material    lose gehalten ist.

   das heisst, dass das Textilmaterial von der Behandlungsflüssigkeit behandelt werden kann, ohne dabei irgendwelchen wesentlichen Zugspannungen ausgesetzt zu sein.



  Demzufolge können Störungen in Form von unregelmässigen Behandlungen des Textilmaterials auf ein Minimum herabgesetzt werden. Darüber hinaus können gemäss einer besonderen Ausführungsform der erfin   dungsgernässen    Vorrichtung die Temperatur und der   Flüssigkeitsstand der Behandlungsflüssigkeit im Bad auf gleichbleibenden Werten gehalten werden, und zwar so, dass beispielsweise der obere Teil der drehbar gelagerten Walze annähernd auf gleicher Höhe mit dem Flüssigkeitsspiegel liegt, was selbstverständlich erlaubt, die Nassbehandlung des Textilmaterials unter   gleichmässigen    bzw. gleichförmigen   Bedingungen    durchzuführen.



   Damit das Textilmaterial auf befriedigende Weise in die Flüssigkeit im Durchgang eingeführt werden kann, ist die Vorrichtung mit Mitteln versehen, welche einen strahlartigen Strom im   flüssigen      Behandlungsbad      bilden,    sowie Mittel, um die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes zu steuern, und Mittel, um den allzu raschen Durchgang des Textil materials durch das Bad einzuschränken. Eine solche Vorrichtung eignet sich für die verschiedensten   Anwendungsgebiete,    das   heisst    auch für verschiedenartige   TextilLmaterialien,    welche auf möglichst wirtschaftliche Weise einer   Nassbehandlung      unter-    zogen werden sollen.



   Die nachstehend beschriebenen Vorrichtungen eignen sich zur   Behandlung    jeder Art von Textilmaterial und jeder Form von   Textilmaterial,    wie   beispielsweise    von Textilmaterialien in Bandform oder auch in offenen Bahnen.



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Hochdruck-Färbevorrichtung gemäss der Erfindung. Die gezeigte Färbevorrichtung besitzt einen   Behälter    1 mit einem   zylinldri-    schen Kopfteil 14, der mit einer zylindrischen Rolle oder Winde 15 versehen ist, welche um eine horizontale Welle oder eine   Antriebswelle      drehbar    gelagert ist, einen   U-förmigen    Kanal 13,   welcher    auf die in   der    Zeichnung dargestellte Weise mit dem Kopfteil 14   verbunden    ist, und Mittel, um einen Teil der Behandlungsflüssigkeit in Umwälzung zu bringen, welche Mittel eine   Entnahme-    leitung 17 und eine Zuführleitung 18 umfassen.

  Ein Wärmeaustauscher 19 ist mit einer Pumpe 20 ausgerüstet, und somit fliesst abgekühlte Flüssigkeit durch die Entnahmeleitung 17 aus dem Bad, wird im Wärmeaustauscher 19 aufgeheizt, und daran anschliessend wird die aufgeheizte Flüssigkeit durch die   Zuführleitung    18 wieder dem Behälter 1 zugeführt. Eine Anzahl Durchlass- öffnungen 16 ist im Kopfteil 14   angeordnet,      und    zwar in solcher Weise, dass jede Durchlassöffnung direkt über dem oberen Abschnitt je eines Färbbades liegt, so dass jede Durchlassöffnung   sowohl    als   Einfull-    wie auch als Entnahmeöffnung für das Textilmaterial dienen kann.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung kann mittels der in Fig. 1   dargestellten    Vorrichtung   folgendes      Verfahren    durchgeführt werden: Das Verfahren   besteht    darin, dass zuerst eine   Fliissirkeit    enthaltende Zone gebildet wird, welche die Färbflüssigkeit z.

  B. in einem   U--    oder J-förmigen Kanal 13   enthält;    dann wird ein   Teil    ,der Flüssigkeit aus dem oberen Endteil des Kanals 13   entnommen,    und zwar über die Entnahmeleitung 17; die entnommene Flüssigkeit wird dann dem gegenüberliegenden oberen Endteil des Kanals 13 zugeführt, und zwar über die   Zuführleitung    18,   eine -Pumpe    20, ein Steuerventil 21 und den Wärmeaustauscher 19. wobei ein Flüssig- keitsstrom aus dem Färbmittel   gebildet    wird, welcher sich in Richtung gegen das   Entnla,hmeende      des    Kanals bewegt;

   das zu   behandelnde      Material    22 wird durch die Durchlassöffnung 16 in die Flüssigkeit enthaltende Zone mit dem   Färbmittel    eingeführt; das so eingeführte Tex tilmaterial 22 wird in die Flüssigkeit enthaltende Zone gebracht, und das vordere Ende des Textilmaterials wird mit dem   anderen    Ende des Textilmaterials verbunden, bevor letzteres über die   rotierende    Winde 15 gelegt wird;

  ;   Danach    wird ein endloses Materialband ge   bildet,      und dieses    wird schliesslich durch den Kanal 13   gezogen,    und zwar einerseits durch die Drehbewegung der Winde 15 und anderseits durch die sich im Kanal 13   gebildete      Flüssigkeitsströmung.      Die    Geschwindigkeit, mit welcher das Textilmaterial durch die   Färbflüssigkeit    des Kanals 13 läuft, ist   geringer    als die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstroms, so dass eine   genügend    stlarke Durchtränkung des zu   behandelnden      Materials,    das heisst ein sehr gut gefärbtes Material, erhalten wird.



   Die Winde weist die Form einer drehbaren kleinen Walze 15 auf, welche fast vollständig in die im Tank bzw. Bad 1 enthaltende Flüssigkeit eintaucht, das heisst mit anderen Worten, der obere Teil der drehbaren Walze 15 ist beinahe auf gleicher Höhe wie das Niveau der Behandlungsflüssigkeit. Eine im Querschnitt dreieckige Entnahmekammer 13" liegt im Abstand unterhalb der beiden oberen   Enden    des Bades. Somit steht die Flüssigkeit, welche im kleinen Raum 13"   enthalten    ist, mit der im Durchgang enthaltenden Flüssigkeit über eine grosse Anzahl kleiner Löcher 13' in Verbindung und wird über die Entnahmeleitung 17 abgeführt.



   Die Mittel, um die entnommene und wieder erhitzte Flüssigkeit ins Bad zurückzubringen, umfassen eine Führung 23, welche auf der Innenseite des oberen Endteils 13 des   Durchgangs    angeordnet ist, sowie ein einen Rotationskörper bildendes Kanalorgan 24, welches einen hyperbolischen Längsschnitt aufweist, und das unmittelbar unter der Führung 23 angeordnet ist, unter Belassung   eines    kleinen   Raumes    25 zwischen dem Führungsorgan 23 und dem Element 24, sowie die Zuführleitung 18, deren eines Ende direkt mit dem kleinen Raum 25 verbunden ist, während ihr anderes Ende an einen Wärmeaustauscher 19   angeschlossen    ist, der sei   nersefts    an die Entnahmeleitung 17 angeschlossen ist, wobei sich in letzterer eine Pumpe 20 befindet.

  Wenn somit der Zuführdruck der durch die Leitung 18 zurückgeführten Flüssigkeit hoch genug ist, entsteht im Raum 25 eine strahlförmige Strömung, im folgenden kurz Strahl   genlanet.    Wenn somit das zu   behan-deinde    Textilmaterial mittels der drehbar   gelagerten    Rolle 15 in den oberen Teil 26 des   Bades    13 eingeführt wird, wird dieses Material gezwungenermassen in den Teil 27, welcher sich direkt unterhalb des Kanalorgans 24 befindet, befördert, und zwar durch die Wirkung   des    Strahles der zugeführten   Flüssigkeit,    welche das   Material    nach unten zieht.

  Der Druck der in den   Raum    25 eingeführten Flüs   sig,keit    kann   Imittels    eines Ventils 21, das in die Zuführ   leitung    18 eingebaut ist, gesteuert werden. Die Weite   idies    U- oder J-förmigen   Durchgangs    13, durch welchen die Behandlungsflüssigkeit geleitet wird, wird gegen das obere Ende des Teils 28 des Flüssigkeitsstromes hin   immer      grösser,    um so die Geschwindigkeit der Flüssig- keit herabzusetzen, so dass sich im   oberen    Endteil 28 des Flüssigkeitsstromes die Flüssigkeit sehr langsam bewegt. 

  Zudem ist die Umfangsgeschwindigkeit der Walze
15 so gering, dass das Textilmaterial 22   zickzackartig      zugegen    das obere Endteil 28 des Flüssigkeitsstromes getragen wird,   und    zwar trotz der starken Strömung in Teil 27   unmittelbar    unterhalb des Kanalelementes 24.



  Dadurch wird das Textilmaterial im Bad   einem    starken Flüssigkeitsstrom ausgesetzt, was mit anderen Worten Garantie dafür gibt, dass die Behandlung gut verläuft.



   Die zickzackartige Bewegung des Textilmaterials, und zwar unter   geringer      Zu-aj,eanspruchun.g    in Kanal
13.   ermögiicht,    das Material   durch    die Walze 15 in vollständig freiem Zustand aufzunehmen, das heisst in  reinem   ausgebreiteten    Zustand, wie   beispielsweise    Fig. 2 zeigt,   dies,      wenn      es    sich beim Textilmaterial um gewobenes oder gestricktes Tuch handelt, und die Bildung von Falten, welche eine gleichförmige Nassbehandlung   verhindern      könnten,    wird   damit      vermieden.   



   Wie bereits in der Beschreibungseinleitung erwähnt wurde, kann die   vorstehend    beschriebene Vorrichtung zum Färben von Textilmaterialien in einer unter hohem oder normalem Druck stehenden   Färbebad      verwendet    werden. Wenn das   Textil,mlaterial    unter hohem Druck gefärbt   werden    muss, wie   beispielsweise    synthetische Fasern, kann der Flüssigkeitsdruck durch an sich bekannte, beliebige Steuereinrichtung auf einen gewünschten hohen Wert gehalten werden.

  So kann beispielsweise ein Kompressor verwendet werden, um Druckluft über eine Leitung 14' in das   Kopfstück    14 einzuführen, wobei   dann    die im Kopfteil 14   enthaltene    Luft auf dem gewünschten Druck gehalten   werden    kann, was selbstverständlich erlaubt, die Behandlungsflüssigkeit im Bad 13 ebenfalls auf einem gewünschten hohen Druck zu halten.



   So wurde beispielsweise Imit Erfolg versucht, das sogenannte Hochdruck-Färbeverfahren bei hoher   Tem-    peratur auch zum Färben von Garnen   oder    Kleidern aus synthetischen Fasern   anzuwenlden.    Beim Hochdruck- Färbeverfahren, bei welchem das   Kreisärbeverfahren    zur Anwendung gelangt, wird die Färbeflüssigkeit manchmal mit   zusätzlichen    Mitteln verwendet, wie beispielsweise ein Dispersionsmittel, welches der Färbeflüssigkeit beigemischt ist. Eine solche Mischflüssigkeit neigt jedoch dazu, bei Temperaturen von 60 bis 900 C   stark    zu schäumen. Durch ,die Schaumbildung wird jedoch eine gleichförmige Färbung des im Bad enthaltenen Textilmaterials gestört.

  Diese Feststellung wird auch bei anderen Nassbehandlungen, wie beispielsweise dem Zurichten oder dem Bleichen   festgestellt.    Die vorliegende   Erfindung      schafft    nun auch Mittel, um den beim   vorstehend    genannten Verfahren   gebildeten    Schaum zu eliminieren. Fig. 3 zeigt   eine    Vorrichtung, bei welcher solche Mittel   eingebaut    sind.

  Die in Fig. 3   dargestellte    Vorrichtung weist im Prinzip   Idie    gleiche Konstruktion auf, wie jene in Fig. 1, mit Ausnahme, dass sie mit   Iden    vorgenannten Mitteln ausgerüstet ist, welche einen Behälter 29 umfassen,   der mit      seinem    unteren Ende mit dem   Kopfteil    14   verbunden    ist. Im Behälter 29   befindet    sich ein Anti-Schaummittel, welches tropfenweise der sich   im    Bad 13 befindlichen Behand- lungsflüssigkeit zugeführt wird, und zwar durch die Tropfvorrichtung 30.

  Wenn dieses Anti-Schaummittel der sich im Tank 1 befindlichen Behandlungsflüssigkeit zugegeben   wird,    wird   Ider    auf   Ider    Oberfläche der Flüssigkeit schwimmende Schaum schnell eliminiert.



   Wenn ein U- oder J-förmiger Behandlungskanal mit gleichförmiger   seitlicher    Weite verwendet wird   (sdelhe    Fig. 3), um den Flüssigkeitsstrom durchzulassen, ist es   notwendig,      den    Flüssigkeitsstrom zu steuern,   um    auch   eine    gleichförmige   Wirkung    der Behandlungsflüssigkeit auf das Textilmaterial zu   erhalten.    Bei   der    in Fig.

   4 gezeigten Vorrichtung ist nun eine Mehrzahl von   Ab-    saugvorrichtungen vorgesehen,   wm    die   Flüssigkeit,    das heisst die Behandlungsflüssigkeit dem Bade zu entneh   -men.    Auch diese Vorrichtung ist im   Prinzip    gleich aufgebaut wie die Vorrichtung, die in Fig. 1   uinid    3 dargestellt ist, mit   Ausnahme    der gleichförmigen   seitlichen      Abmessungen    des   Bades,    durch welches die Behand- lungsflüssigkeit strömt und durch eine Anzahl Absaug   einrichtungen    31, 35 und 39. Die Absaugvorrichtungen 31, 35 und 39 sind über Leitungen 32, 32'; 36, 36'; 40, 40' an die Pumpe 20 angeschlossen.



   Mehrere Absperrventile 33, 37 und 41   sind    in den Leitungen 32, 32'; 36, 36'; 40, 40'   angeordnet.    Ein weiteres Absperrventil 34 ist in   Ider    Entnahmeleitung 17 montiert. Je nachdem, wie stark die   Absperrventile    33, 34, 37   und    41 geöffnet bzw.   geschlossen    sind, wird sich die Geschwindigkeit der durch den Durchgang führenden Behandlungsflüssigkeit ändern bzw.

   steuern lassen, so beispielsweise, wenn die Absperrventile 33 und 34 und 37 geschlossen sind und das Absperrventil 41 offen ist, so dass   die    Menge   der entnommenen    Flüssigkeit über die Absaugeinrichtung 39 pro Zeiteinheit ungefähr gleich   gross    wie die Menge ,der durch die Zuführleitung 18 in den Durchgang 13 eingeführten Flüssigkeit ist, kann die sich im Raum zwischen der Absaug   einrichtung    39 und dem Teil 28   Ides      Bades    befindliche Behandlungsflüssigkeit in stationärem   Zustand      gehalten    werden.

  In der Praxis können natürlich die Steuerventile 33, 34, 37 und 41 auf die verschiedenste Weise eingestellt werden, um die zweckmässigste Strömung im Bad zu   erhalten.    Wie aus ,der Zeichnung deutlich hervorgeht, dienen die Leitungen 43 und 45 sowie das Absperrventil 44, welches sich auf der Unterseite des Bades 13 befindet, dazu, nach beendigtem Arbeitsvorgang die Behandlungsflüssigkeit wegzuleiten.



   Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen   weitere    Ausführungsfor-   men    von Vorrichtungen   mm    Steuern   Ides    Zustandes der Flüssigkeitsströmung im Behandlungskanal 13. Der allgemeine Aufbau der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung ist im Prinzip   der gleiche,      wie jener    der   Vorrichtung    nach Fig.

   4, mit   Ausnahme,      dass      die    Entnahmeleitung 17' mit einer anderen Pumpe 84 in   Verbindung      steht,    welche die entnommene Flüssigkeit einer Zuführeinrichtung 80   zuführt,    welche über der   Führung    23 angeord- net ist, und zwar   Idurch    eine Leitung 81, ein Absperr   ventil    82 und eine Leitung 83. Die Strömungsrichtung   d!er    Flüssigkeit ist in der Zeichnung   durch    Pfeile angedeutet.



     Fig.    8 und 9 zeigen weitere Ausführungsformen   und    Einrichtungen zur Steuerung des Zustandes des Flüssigkeitsstromes im Behandlungskanal 13. Der allgemeine Aufbau   Ider    in Fig. 8   gezeigten      Vorrichtung    ist im we   seitlichen    der gleiche, wie jener   Ider    Vorrichtung nach Fig. 1, mit Ausnahne der Einrichtung zum Umwälzen der Behandlungsflüssigkeit.

  Beim gezeigten Beispiel bestehen die Mittel zur Zirkulation der Flüssigkeit aus einer Absaugeinrichtung 48, einer Leitung 51, einem Absperrventil 50, Leitungen 51', 62, 63 und einer Pumpe 20, einem Wärmeaustauscher 19, einer Zuführleitung 18, einem Absperrventil 21 und einer Leitung 18', welche auf die in der Zeichnung gezeigte Weise mit dem Behandlungskanal 13 verbunden ist.

  Eine seitlich angeordnete   Absaugeinrich,tun!g    46 ist auf ,der Aussenseite   deis    Bades unmittelbar unter dem   Kanalelement    24   angeordnet,    wobei   eine Saugleitung    52   Imit    der Leitung 62 in   Verbindung      steht,    und   zwar    unter Zwischen-   schaltung      eines    Absperrventils 53 und   einer      Leitung    52', während eine Zuführeinrichtung 47 auf der   inneren    Seite des Durchgangs angeordnet ist, 

   und zwar im rechten Schenkel,   und    die andere Zuführeinrichtung 49 ist   ebenfalls      lau±    der inneren Seite   des    Durchgangs angeord- net,   und    zwar, wie die   Zeichnung    zeigt, im zentral gelegenen unteren Teil des   Tanks    (siehe Fig. 10). Die Zuführeinrichtung 47 ist über Zweigleitungen 18" und 55, ein Absperrventil 56 und eine Leitung 57 mit der Leitung 18 verbunden, während die Zuführeinrichtung  49 über die   Zweigleitung    18", ein   Absperrventil    58 und eine Leitung 59 mit der Zuführleitung 18   verbun-    den ist.

  Eine weitere Absaugeinrichtung 49' ist auf dem Tank 1 angeordnet, und zwar auf   der    der   Zuführleitung    49 gegenüberliegenden Seite und ist über eine Leitung 60, ein Absperrventil 61 und eine Leitung 60' mit der Leitung 62 verbunden, und eine   Abftihrleitung    45 ist über ein Ventil 44 und eine Leitung 43 mit der   Leitung    60 verbunden.



   Wie Fig. 9 deutlich zeigt, wird das Textilmaterial 22 mit der Behandlungsflüssigkeit    -bombardiert ,      und    zwar kontinuierlich, wenn das Material vor den Zuführeinrichtungen oder Absaugeinrichtungen 47, 49 bzw.



  46, 48, 49' des Behandlungskanals 13 vorbeifährt.



  Dank dieser Anordnung kann die Durchlaufgeschwin- digkeit des Textilmaterials gesteuert werden,   wobei    ein unerwünschter Kontakt des Textilmaterials mit   dem    Behandlungskanal 13 verhindert werden kann, und wobei vor allem eine genügende Behandlung dies   Textil-    materials mit der Behandlungsflüssigkeit erreicht wird.



   Fig. 10 zeigt eine   weitere    Ausführungsform   einer    er   findungsgemässen    Vorrichtung. Der   grundsätzliche    Aufbau der Vorrichtung nach Fig. 10 ist im Prinzip derselbe, wie jener der Vorrichtung nach Fig. 6, mit   Aus-    nahme, dass direkt   unterhalb    des Kanalelements 24 zwei Steuerwalzen angeordnet sind.

  Bei   den    weiter oben beschriebenen Ausführungsformen   der    Vorrichtung (Fig. 1, 4, 5 und 8) ist die Transportgeschwindigkeit des Textilmaterials 22, verursacht durch   den -Strahl    der Behandlungsflüssigkeit im unteren Teil des Kanalelementes 24, abhängig von der Stärke der Strömung der   Behandlungsfl-üssigkeit.    Wenn   jedoch,    wie   ibeim    Beispiel nach Fig. 10.

   die zwei Rollen 65, 65'   angeordnet    werden, kann die   Dufchllaufgeschwinldi!gkeit    des   Textilma-    terials genau gesteuert werden,   -beispielsweise,    wenn die Geschwindigkeit verringert   werden      soll.    Die Walzen können eine glatte Oberfläche oder rauch eine mit Nuten versehene Oberfläche aufweisen, um auf die   oben    beschriebene Weise die Durchlaufgeschwindigkeit   des    Textilmaterials durch den Behandlungskanal 13 zu steuern.



   Fig. 11 und 12 zeigen Varianten   einer    Vorrichtung nach Fig. 10, in   weichen    ein U-förmiger Behandlungska- nal   (Fig.    11) und ein   kreisförmiger      Durchgang    (Fig. 12) zur Anwendung gelangen. Üblicherweise ist es   ziveck-    mässig. das Niveau der Behandlungsflüssigkeit im Bad konstant zu halten,   und    zwar   währenddem    das Textil- material im Bad behandelt wird.   fDie    in Fig. 13 dargestellte   Vorrichtung ist    mit einer automatisch arbeitenden Steuereinrichtung versehen, dank weicher das Niveau der Behandlungsflüssigkeit während des Behandlungsvorganges   konstant gehalten      werden    kann.

  Im folgenden sei der   Aufbau    der   automatischen    Steuereinrich- tung näher beschrieben. Wenn das   Niveau      der Flüssit-    keit ansteigt, wird der Schlupf zwischen der Rolle 15 und dem   Textilmaterial    70 zunehmen. so   dass    es immer   schwieriger    wird, das   Textillmaterial    70   durch die    Rolle 15 wieder aufzunehmen. Wenn anderseits das Niveau der Flüssigkeit   absinkt    wird die auf das Textilmaterial von der Walze ausgeübte Spannung immer   zunehmen.   



  In beiden Fällen wird auf jeden Fall die sorgfältige Be   handlung    darunter leiden. Zweck Ider vorgenannten Steuereinrichtung ist, solche unerwünschte Einflüsse durch ein starkes Variieren im Niveau der Behand- lungsflüssigkeit im Bad auszuschalten. Bei der Vorrich- tung nach Fig. 13 ist ein U- oder J-förmiger Behand-   lungskanai    vorgesehen, und ein innerer Raum 71 wird von der inneren Wand 13b des Durchgangs 13 gebildet.



  Im unteren Teil der inneren Wand   13b    ist eine Mehrzahl von Öffnungen 67 vorgesehen, und zwar derart, dass der innen liegende Raum 71 mit dem innen liegenden Raum des Behandlungskanals 13   verbunden    ist. Ein Kompressor 68 ist über eine Leitung 72 an den Innenraum 71 angeschlossen und ist über eine Einrichtung 69 betätigt, welche das Niveau der im Tank 1 vorhandenen Behandlungsflüssigkeit feststellt. Diese Einrichtung ist im Kopfteil 14 untergebracht, wie Fig. 13 zeigt. Als Mittel zum Feststellen bzw. Überwachen des Flüssigkeitsniveaus kann jede beliebige   bekannte    Vorrichtung bzw. Einrichtung   Verwendung    finden. Der Druck im Raum 71 wird vom Kompressor 68   dauernd    gesteuert.



  Wenn die Überwachungseinrichtung 69 ein hohes Ni   veau    der Behandlungsflüssigkeit im Bad feststellt, wird das   Ventil    72' in der Leitung 72 geöffnet, so dass der Druck im Raum 71 abnimmt, wobei die im Tank 1 enthaltene   Flüssigkeit    in den Raum 71 geleitet wird, und   zwar    durch die   Öffnungen    67, bis die Überwachungs- einrichtung wieder den vorbestimmten Wert des Ni   veaus    der Flüssigkeit feststellt.

  Wenn   anderseits    die Überwachungseinrichtung 69 einen zu niedrigen Stand der   Behlan!dlungsflüssigkeit      feststellt,    wird der Kompressor 68 eingeschaltet   und    Druckluft in den   Raum      71    eingeführt, um den Druck im Raum zu erhöhen, was bewirkt, dass   Flüssigkeit    des Raumes 71 in den Durchgang
13   gel!angt,    und zwar wiederum durch die Öffnungen
67, wenn das Gleichgewicht zwischen dem Flüssigkeitsdruck im   R!aulm    71 und jenem des Behandlungskanals
13   gestört    ist, wobei die Zufuhr von Flüssigkeit aus dem Raum 71 in den Behandlungskanal 13 unterbro- chen wird,

   wenn die   Überwachun'gseinrichtun'g    den vorbestimmten Flüssigkeitsstand feststellt und dabei die Zufuhr von   durch    den Kompressor 68 gelieferter Drucklluft unterbricht.



   Aus vorstehenden Ausführungen geht hervor, dass durch die Verwendung der   Fiüssigkeitsstand-Steu'erein-    richtung 68 ein konstanter   Flüssigkeitsstand    der Behandlungsflüssigkeit erhalten   werden    kann, was   an der    seits   wieder    eine gleichförmige   Behandlung    des durch die Vorrichtung durchlaufenden Textilmaterials gewährleistet.



   Durch die Verwendung der in Fig. 13 dargestellten Vorrichtung kann ausserdem die   erforderliche    Menge an Behandlungsflüssigkeit, welche zur   Behandlung      des    Textilmaterials   gebracht    wird, d. h. das Verhältnis von  Behandlungsflüssigkeitsmenge zu Menge   Ides    zu   belhandeln-      den    Materials  auf einfache Weise gesteuert werden.



  Das heisst, wenn eine grössere Menge an   Textil material    im Bad zu   behandeln    ist, wird eine grössere Menge an Behandlungsflüssigkeit im Bald erforderlich sein. Die   Schlüsselstellung    nimmt jedoch immer noch die Steue   rung    des Behandlungsflüssigkeitsstandes im Bad ein, das heisst Imit   andern    Worten, der   oberste    Teil der   dreh-    baren Walze 15 sollte   immer    auf gleicher Höhe stehen wie das Niveau der Behandlungsflüssigkeit, damit eine    gleichförmige    Behandlung des Materials erhalten wird, ohne dass letzteres zerknittert oder gefaltet würde. 

  In diesem Fall kann die überflüssige   Flüssigkeit,      welche    bei zu   hohem    Flüssigkeitsstand   entnommen    wird, im innen liegenden Bad 71 gespeichert werden. Das heisst, wenn ein Textilmaterial grösserer Menge behandelt werden muss, ist es leicht, die in Fig. 13 gezeigte Vorrichtung zu verwenden und dabel ausgezeichnete und gleichför mige Behandlung zu erreichen.



   Es ist ebenfalls   bekannt, dass    es dickere Innenwände des Behandlungskanals 13 braucht, um der ganzen Kon  struktion genügend   Festigkeit    zu gelben, wenn das Bad mit rechteckigem Querschnitt verwendet wird. Aber auch ein Bad, welches gleiche Wanddicken hat wie ein Bad mit kreisförmigem   Querschnitt,    kann dazu verwen   det    werden, mit   einer      Einrichtung    zur Steuerung des   Drucl:s    des   Mediums      verwendet    zu werden, welches   Medium    in seinem Raum enthalten ist, der durch die Innenwand des U- oder J-förmigen Behandlungskanals definiert bzw. begrenzt wird.

  Es genügt, gemäss   der    vorliegenden Erfindung einen Druckausgleich zwischen der Innenseite und der Aussenseite der Innenwand herzustel   alten.    Wenn   beispielsweise    angenommen wind, dass der   Querschnitt    ,des Behandlungskanals 13 in Fig. 13 rechteckig sei, und das Wasser in einem geschlossenen Raum vorhanden sei, welcher durch die Innenwand 13b des Durchgangs 13   gebildet    ist, wird   ausserhalb    der Vorrichtung   ein    Kompressor 68   angeordnet,    der mit dem geschlossenen Raum über eine Verbindungsleitung 72 in Verbindung steht.

  Wenn der Luftdruck in geschlossenen Raum über dem Druck im Kopfteil 14 gehalten werden kann, ist es nicht notwendig, eine dickere Innenwand 13b zu verwenden als im vorgenannten Fall.



  Die Gestehungskosten der Vorrichtung können daher gesenkt werden, indem an Materialkosten für den Tank gespart wird. Auch kann im vorgenannten Fall das Wasser weggelassen werden und einfach durch Luft ersetzt werden,   ohne    dass dabei die   Arbeitsweise    der genannten Steuereinrichtung in Frage gestellt würde.



   In der ganzen vorstehenden Beschreibung wurden nur Fälle von   Nassbehandlung    von   Textilmaterial    in endloser Form beschrieben. Es ist jedoch auch   möglich,    die Vorrichtung so auszubilden, dass eine Anzahl von   Durchgängen    für   Id!as    Textilmaterial seitlich entlang der Antriebswelle der drehbar gelagerten   Welle    bzw.

  Walze vorgesehen werden,   um    auf diese Weise eine Vorrichtung zur Behandlung von nicht endlosem Textilmaterial zu bilden, und mit diesem solches Material kontinuierlich zu   behandeln.    In diesem Fall wird das Textilma- terial beim ersten Durchgang durch das Bad behandelt und dann von der drehbar gelagerten Walze aufgeommen,   dann    für Inden zweiten Durchgang durch das Bad wieder eingeführt und danach von der drehbar gelagerten Walze wieder aufgenommen, !dann zu   einem    dritten Durchgang durch das Bad geführt usw.

 

   Die Art des mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung zu verarbeitenden Textilmaterials ist nicht beschränkt, wie dies bei   manchen    anderen bisherigen   Vof-    richtungen zur Behandlung von Textilmaterialien der Fall ist, sondern es können beliebige Textilmaterialien, wie beispielsweise Garnbündel, gewobene Stoffe, gestrickte Stoffe usw. mittels der erfindungsgemässen Vor   richtung      behandelt    werden.   Demzufolge    ist die Form des   Querschnittes    des Bades nicht   auf    die kreisförmige Form beschränkt, sondern es können beliebige andere Querschnittsformen, wie beispielsweise rechteckige Querschnitte, für das Bad bzw. den Behandlungskanal verwendet wenden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zur Flüssigkeitsbehandlung von strangförmigem Textilmaterial in einer kanalartigen, allseitig geschlossenen Behandlungszone, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen U- oder J-förmigen Behandiungs- kanal (13), dessen sich im wesentlichen nach oben erstreckende, zueinander geneigte Schenkel, die durch einen Kopfteil (14), der eine antreibbare Umziehhaspel oder -rolle (15) für das Behandlungsgut enthält und mit verschliessbaren Beschick- bzw. Entladeöffnungen (16) für das Behandlungsgut versehen ist, miteinander verbunden sind, durch eine Umwälzung von Behandlungsflüssigkeit ermöglichende, zum Zuführen oder Abziehen der Behandlungsflüssigkeit bzw. zur Steuerung der Geschwindigkeit des Behandlungsgutes vorgesehene Mittel in Verbindung stehen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Umwälzung von Behandlungsflüssigkeit ermöglichenden Mittel Rohrleitungen aufweisen, welche an ein Pumpaggregat (20) angeschlos- sen sind und in ein strahibildendes Organ (215) im ab- stromseitigen Schenkel des Behandlungskanals (13) nach unten ausmünde;n (Fig. 1).
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitungen an ein Pumpaggregat (20) und eine Einrichtung (19) zur Aufheizung von Biehandiungsflüssiigkeit angeschlossen slinld (Fig. 1).
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Umwälzung von Beh!and- lungsflüssigkeit ermöglichenden Mittel Rohrleitungen aufweisen, welche an ein Pumpaggregat (20) angeschlossen sind und in ein strahibildendes Organ (25) im abstromseitigen Schenkel des Behandlungskanals (13), welches eine obere trompetentrichterähnliche Führung (23) und einen unteren, im Längsschnitt hyperbolischen, einen Rotationskörper bildenden Kanalabschnitt (24) aufweist, nach unben ausmünden (Fig. 1).
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranaspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zum Steuern der Geschwindigkeit des vom Flüssigkeitsstrahl fortbewegten Beh!andlungsgutes, mit zwei unterhalb indes Kanal- abschnittes (24) parallel und in geringem Abstand zueinander drehbar angeordneten und derart abtreibbaren Steuerrollen (65, 65'), dass während des Betriebes der Vorrichtung die Richtung ihrer Tangentialgeschwindig- keiten an ihren Berührungspunkten mit dem Textilmaterial der Bewegungsrichtung des Textilmaterials (22) entspricht (Fig. 10).
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel (67, 68, 69, 71) zum Steuern des Behandlungsflüssigkeitsniveaus im Behälter, mit einem zur Überwachung des Flüssigkeitsniveaus im Behälter dienenden Überwachungseinrichtung (69), einer zur Sped- cherung von überschüssiger Behandlungsflüssigkeit wäh- rend des Betriebes der Vorrichtung dienenden, im Zwischenraum zwischen den Kanalschenkeln gebildeten Kammer (71),
    einem auf ein Signal der Überwachungs- einrichtung ansprechenden, zur Steuerung des Druckes von in der Kammer (71) gespeicherter überschüssiger Flüssigkeit bestimmten Kompressor (68), und einer zwischen der Kammer (71) und dem Behandlungskanal vorhandenen, aus einer Vielzahl von durch den Boden der Kammer (71) in Ider Kanalwand angeordneten Öff- nungen (67) bestehenden Verbindung (Fig. 13).
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kompressor (68) und der Kammer (71) Verbindungsmittel (72) vorhanden sind, welche zur Übertragung von vom Kompressor (68) gelieferter Druckluft in die Kammer (71) dienen, um während des Betriebes der Vorrichtung den Flüssigkeitsdruck in der Kammer (71) auf einem höheren Wert als jener der Flüssigkeit im Kanal zu halten (Fig. 13).
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch erste Zufuhrmittel (18, 21) zum Zuführen von Behandlungsflüssigkeit in Form eines nach unten gerichteten, während des Betriebes der Vorrichtung das Behandlungsgut umgebenden Flüssigkeitsstrahles über eine in einem am oberen Ende des abstromseitigen Schenkels des Kanals (13), unterhalb der Flüssigkeitsspiegelebene befindlichen ersten Zuführgebiet angeordnete Öffnung, und durch erste Abzugs- mittel (13", 13', 17) zum Abziehen eines Teiles der Be; handlungsflüssigkeit aus einem lam oberen Ende des aufstromseitigen Schenkels des Kanals (13) befindlichen ersten Abzugsgebiet, um den genannten Flüssigkeitsstrahl zu bilden (Fig. 1).
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass die Mittel zur Steuerung der Ge schwln digkeit des B ehandlungsgutes zweite Abzugsmit- tel (31, 32, 17, 32') umfassen, welche zum Abziehen eines Teiles der Behandlungsflüssigkeit aus einem zweiten Abzugsgebiet des Kanals während des Betriebes der Vorrichtung dienen (Fig. 4).
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Steuerung der Geschwindigkeit des Behandlungsgutes zweite Zuführmittel (18", 55, 56, 57) umfassen, um den während des Betriebes der Vorrichtung aus dem Kanal abgezogenen Teil der Behandlungsflüssigkeit in den Kanal zurüakzu- führen (Fig. 8).
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abzugsmittel eine zwischen den oberen Enden des Kanals angeordnete Entnahmekammer (13") aufweisen, welche Kammer (13") mit dem anliegenden oberen Ende des aufstromseitigen Schen- kels des Kanals durch eine Vielzahl von Öffnungen (13') verbunden ist (Fig. 1).
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsmittel eine die oberen Enden des Kanals umgebende Entnahmekammer aufweisen, welche Kammer das obere Ende des aufstrom- seitigen Schenkels des Kanals umgibt und mit dem genannten Schenkel durch eine Vielzahl von Öffnungen verbunden ist.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Abzugsmittel eine Kammer (31) aufweisen, die mit dem zweiten Abzugsgebiet zusammenhängt, dieses Kanalgebiet umgibt und welche durch eine Mehrzahl von Öffnungen mit dem Kanal verbunden ist (Fig. 4).
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Zuführmittel (18", 55, 56, 57) eine Kammer aufweisen, die mit dem zweiten Zuführgebiet zusammenhängt, dieses Kanalgebiet umgibt und welche durch eine Mehrzahl von in der Wand des Kanals angeordneten Öffnungen verbunden ist (Fig. 8).
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Steuerung der Geschwindigkeit des Behaudlungsgutes dritte Zufuhrmittel (81, 82, 83, 84) umfassen, welche während des Betriebes der Vorrichtung zum Zuführen der abgezogenen Flüssigkeit in ein zwischen dem ersten Zuführgebiet und dem Flüssigkeitsspiegel befindliches drittes Zuführgebiet des Kanals dienen (Fig. 5).
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, ,dass die dritten Zuführmittel eine Kammer aufweisen, welche Kammer (80) mit dem dritten Zuführgebiet zusammenhängt, dieses Kanalgebiet umgibt und mit dem Kanal durch eine Mehrzahl von in der Wand des Kanals angeordneten Öffnungen verbun- den ist, welche Öffnungen derart angeordnet sind, dass während des Betriebes der Vorrichtung ermöglicht wird, Behandlungsflüssigkeit unter rechtem Winkel in bezug auf das Behandlungsgut einzuleiten, und Imit dem sich fortbewegenden Behandiungsgut in Kontakt zu bringen (Fig. 5).
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungskanal einen Querschnitt aufweist, der vom abstromseitigen Schenkel zum oberen Abschnitt Ides aufstromseitigen Schenkels fort schreitend zunimmt und bewirkt, !dass während des Betriebes der Vorrichtung die -Geschwindigkeit der Behandlungsflüssigkeit entsprechend abnimmt.
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