CH509152A - Laminiertes katalysatorhaltiges Bahnmaterial - Google Patents

Laminiertes katalysatorhaltiges Bahnmaterial

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CH509152A
CH509152A CH1785367A CH1785367A CH509152A CH 509152 A CH509152 A CH 509152A CH 1785367 A CH1785367 A CH 1785367A CH 1785367 A CH1785367 A CH 1785367A CH 509152 A CH509152 A CH 509152A
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P Jr Casey William
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American Can Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/26Articles or materials wholly enclosed in laminated sheets or wrapper blanks

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Laminiertes katalysatorhaltiges Bahnmaterial
Die vorliegende Erfindung betrifft ein laminiertes, flexibles Bahnmaterial, welches beispielsweise für die   Verpackung    sauerstoffempfindlicher Produkte, wie bestimmter Nahrungsmittel, geeignet ist, um diese vor Verderb zu schützen.



   Bisher sind   schon      verschiedene    Versuche gemacht   worden,    Sauerstoff   aus      Verpackungen    zu   entfernen,    indem man im Innern der Packungen angeordnete Sauerstoffentferner verwendete. Derartige Verpackungen ha- ben sich   jedoch    nicht in   grossem      Umfang    durchsetzen können, da sie viele Nachteile besitzen.

  Die heute zumeist verwendeten   Systeme    basieren auf der   Verwen-      dung    von Feuchtigkeit   enthaltenden      Sauerstoffentfer-    nern,   Ibeispielsweis;e    Enzymen,   welche    eine Glukoseoxidase-   und    Katalase-Aktivität besitzen.

  Diese   Systeme    sind   schwierig    zu   versenden    und zu   lagern,    da sie ihre Sauerstoff-Absorptionskapazität vollständig aufbrauohren, wenn sie längere Zeit der Atmosphäre   ausgesetzt    werden.   Andere      Versuche    sind   gemacht    worden, um anorganische Oxydations-Reduktions-Katalysatoren (Redox-Katalysatoren) im Innern von Verpackungen anzuordnen, in welche man dann Wasserstoff einführt, damit der Sauerstoff   Idurch    Reaktion   mit dem    Wasserstoff verbunden wird.

  Derartige Katalysatoren sind   jedoch    entweder in Berührung mit dem Nahrungsmittel, beispielsweise   Ider    in der   Verpackung      enthaltenen    Trockenmilch, oder man gibt sie in die Verpackung in Form   einer    getrennten Kapsel oder in Form von   Tabletten    ein.

  Derartige Kapseln   oder    Tabletten   bieten    im Nahrungsmittel einen unangenehmen   Anblick    und stellen auch eine mögliche Gefahr für den Verbraucher dar,   welcher    sie   versehentlich    mit dem   Nahrungsmittel      aufnimmt.    Au sserdem   kompliziert    die Zugabe von Kapseln oder   Tta-    bletten den Füllvorgang beim   Verpackter.   



   Ganz besondere Schwierigkeiten sind   bei    der Verpackung und Lagerung von getrockneter Vollmilch aufgetreten. Feuchtigkeitshaltige Sauerstoffentferner können nicht verwendet werden, da die in ihnen enthaltene Feuchtigkeit das Milchpulver verdirbt. Die Kosten zur   Lagerung dieses      Produktes    in einem   hermetisch    verschlossenen festen   Metallbehälter      sind    zu gross,   um    diese Methode praktisch durchführbar zu machen. Die   ZN-    gabe von anorganischen Oxydations-Reduktions-Katalysatoren zum verpackten Produkt   verleiht    diesem das Aussehen unangenehmer, verdorbener Ware.



   Die vorliegende   Erfindung      beseitigt      diese    Schwierigkeiten,   indem      nunmehr    ein bahnförmiges Material ge   schaffen    wird, welch es   ohne      besondere    Vorsichtsmassre-   gelen    versandt und   gelagert    werden kann und welches einen trockenen   Katalysator    für die   Vereinigung    von   H2    und   Oo    im Innern des bahnförmigen   Materials    enthält. Dieser Katalysator befindet slich nicht in Berührung mit dem Inhalt eines Behälters, den man aus dem bahnförmigen   Material    herstellen kann.



   Das neue   Blahnmaterial    ist erfindungsgemäss   ,gekenn-    zeichnet   durch    eine praktisch gas- und flüssigkeitsdichte   erste    Lage,   durch    eine zweite Lage, welche gasdurch- lässig ist, und   durch    eine   dritte    Lage, welche die erste und zweite Lage miteinander verbindet, gasdurchlässig ist und einen Katalysator für die Vereinigung von Wasserstoff   mit      Sauerstoff    enthält.



     Gemäss    Ider   vorliegenden    Erfindung ist els nun zum ersten Mal möglich, Vollmilch-Trockenpulver in einem flexiblen Beutel   oder    Sack zu   niedrigen    Kosten ohne Verwendung von   sauerstoffentfernen'den    Kapseln oder Tabletten   innerhalb    ,des   Beutelis    zu verpacken, und   diese    Packung   gestattet    es, das Milchpulver unter geeigneten Bedingungen und ohne Verderbnis aufzubewahren.



   Die   Zeichnung    zeigt eine   bevorzugte    Ausführungsform der   Erfindung.   



     Fig.    list eine schaubildliche Ansicht eines Beutels,   der    erfindungsgemäss hergestellt wurde, und
Fig. 2 ist ein   Querschnitt      des    Beutels nach Fig. 1 entlang der Linie 2-2; der Querschnitt ist vergrössert,   damit    die Struktur   Ides      Materials    besser zu   erkennen    ist.



   In Fig. 1 ist der hermetisch verschlossene Beutel 1   gezeigt,    welcher ein Nahrungsmittel,   insbesondere    Vollmilchpulver,   enthält.    Der   dargestellte      Beutel    ist an drei Kanten 2   verschlossen,    jedoch   können    auch andere be  kannte und konventionelle Beutelformen verwendet werden.



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, wird   wider    Beutel aus einem   blattförmigen    Material gebildet, welches aus   Imeh-    reren Lagen besteht. Die für den erfindungsgemässen Zweck wichtigen Lagen der Verpackung sind zunächst eine gas- und wasserundurchlässige Sperrschicht 3, vorzugsweise in Form einer Metallfolie, und eine innere Lage 4, welche aus einem wasserundurchlässigen, jedoch gasdurchlässigen Material   gebildet ist.    Der Katalysator befindet sich   itrei    5 zwischen diesen zwei Schichten und ist demgemäss in Berührung mit der   Gasphase    im Innern der   Verpackung,    jedoch von festen oder   Rüs-    sigen Produkten in der Verpackung getrennt.



   Als Material der zweiten Lage (4 gemäss Fig. 2) kommen beispielsweise folgende Stoffe in Frage: Poly äthylen, Polypropylen und verschiedene andere Polyolefine, Cellophan, Copolymere aus Äthylen und Vinyl acetat, Mischungen aus Wachsen und Copolymeren, beispielsweise Gemische aus Wachs und Copolymeren aus Äthylen und   Vinyiacetat,    Polystyrol, Polycarbonat, sek. Celluloseacetat, isomere Metallsalze von Äthylen- Methacrylsäure-Copolymeren usw.



   Vorzugsweise dispergiert man den Katalysator in einem adhäsionsfähigen Material 5, wie in Fig. 2 gezeigt; wenn gewünscht, kann der Katalysator auch nur zwischen die Lagen 3 und 4 vor der Laminierung durch Aufsprühen, Aufbürsten, Aufspritzen, elektrolytische oder elektrostatische   Abscheidung    oder durch   AXbschei-    dung aus   einem    metallhaltigen Dampf   aufigebracht    werden.   Üblieherweise    ist die Lage 5 sehr dünn,   oftmals    nur wenig   dicker      alís    eine monomolekulare Schicht.

  Beispiele von adhäsionsfördernden Stoffen, die zur Verbesserung der Adhäsion von Polyolefinharzen auf   Metall-    folien verwendet werden können, sind Polyäthylenimin, Titanacetylacetonat und Schellack. Vorzugsweise   bringt    man diese Adhäsionsförderer, die im allgemeinen als Verankerungsschichten oder  Primer  bezeichnet werden, aus Lösung in einer Flüssigkeit wie beispielsweise Isopropylalkohol auf. Eine andere Art von adhäsionsfördernden Stoffen,   die    verwendet werden können, ist Vinylchlorid, weiches   man    in Form einer Lösung in Toluol, Methyläthylketon, Alkoholen oder Mischungen dieser Lösungsmittel aufbringen kann.

  Derartige Beschichtungen werden gewöhnlich auf Metallfolien   auf-    getragen, um diese zu schützen und die Adhäsion von   Schmelzbeschichtungen,    wie Mischungen aus Wachsen und Mischpolymeren, zu verbessern. Die Lage 5 kann auch genau so gut ein Klebstoff oder Leim sein, mit dem man die Lagen 3 und 4   wrbindet.    Wenn man den Katalysator mit   dem    Adhäsionsverbesserer mischt, muss dieser Stoff selbst gasdurchlässig sein, damit der Katalysator für die im Innern des Behälters befindliche Gasphase zugänglich bleibt. Wenn der Adhäsionsvermittler nicht gasdurchlässig ist, kann man den Katalysator auf die Oberfläche der Schicht 5   aufspritzen,    wodurch diese in Berührung mit der innern Fläche der   durchlässigen    Schicht 4 gelangt.

  Der   Katalysator    kann   demgemäss    einem Adhäsionsvermittler   beigemischt    werden, im Falle von Extrusionsbeschichtung   der    Verankerungsschicht, im Falle einer Schmelzbesichtung der Schutzschicht, oder dem Klebstoff, der zur Verbindung der beiden Lagen benutzt wird.



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, kann eine weitere Lage 6, beispielsweise aus Papier, auf der Aussenseite der Verpackung angeordnet sein, am beispielsweise   Handels-    marken anzubringen, und auch um die gasundurchlässige Sperrschicht 3 gegen Abrieb usw. zu schützen.



  Während die undurchlässige Lage 3 als aus Metall bestheend dargestellt ist, kann sie jedoch auch durch irgendwelche andere   geeignete    Materialien ersetzt werden,   beispielsweise    durch Polyvinylidenchlorid.



     Vorzugsweise    besteht   der    Katalysator aus Palladium, entweder in feinverteilter Form wie Palladiumschwarz oder in Form einer dünnen Schicht auf einem Träger wie feinverteilter Tonerde.   Man    wendet   Palladium    aus wirtschaftlichen Gründen vorzugsweise an, jedoch ist es selbstverständlich, dass ähnlich wirkende Substanzen wie beispielsweise die   anderen    Metalle   der    Platingruppe oder organische Zinnverbindungen mit gleichem Erfolg verwendet werden können.



   Zur   Herstellung    von erfindungsgemässen Verpakkungen   fü'llt    man das Produkt in den Beutel ein und   entfernt    den   idarin    enthaltenen Sauerstoff soweit wie möglich durch Spülen mit einem Inertgas, im vorliegenden Fall vorzugsweise mit einem solchen,   das    mindestens   5%    Wasserstoff enthält, oder indem man im Innern der Verpackung ein Vakuum erzeugt, und   da-    nach ein Gas   einströmen    lässt, welches   Wasserstoff    enthält. Dann schliesst man den Beutel, der dann beispielsweise zum weiteren Versand und zur Lagerung in einen Karton überführt werden kann.

  Diese gewöhnlich angewandten Verfahren der Vakuumverpackung,   Spülung    mit einem Inertgas oder   Kombinationen    dieser Verfahren hinterlassen einen Rest-Sauerstoffgehalt von etwa 1 bis 2% in   der    Gasphase der Packung, und diese restliche Menge sollte zum Schutz des trockenen Nahrungs   mittelpulvefs    entfernt werden.   Dieser      restliche    Sauerstoff wird nun praktisch vollständig aus der Verpackung   entfernt,    wozu die Zeit benötigt wird, bis sich der Sauerstoff mit dem vorhandenen Wasserstoff verbunden hat.

  Aus dem verpackten Produkt desorbierter Sauerstoff wird durch dieses System   ebenfalls    entfernt, weiterhin der Sauerstoff, der in die Verpackung an Stellen erhöhter Durchlässigkeit   eindringt.    Die geringe Menge an Wasser, welche bei der Reaktion gebildet wird, fällt in der Nähe   des    zwischen den Lagen 3 und 4 befindlichen   Katalysators    an. Das trockene Nahrungsmittelpulver wird   jedoch    durch die Lage 4 von der bei   ruder    Oxydationsreaktion   geblideten    Feuchtigkeit   abge-    schirmt.



   Die nun folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.



   Beispiel 1
Man stellte ein Grundmaterial durch   Laminierung    eines Papiers von etwa 50 g/m2 mit einer etwa 9   ii    dikken   Aluminiumfohe    her; dabei wurde Polyäthylen zur Verbindung   dieser    beiden Lagen auf die Folie extru   dienst.    Auf die   andere    Seite des Films wurde eine Ver   ankerunlgsschicht    aus   Polyäthylenimiin    in Form einer 0,25 % igen Lösung in Isopropanol   aufgebracht.    Es   Mrur-    den etwa 6,8 g Lösung pro   m2    Material aufgebracht und das   Lösungsmittel      danach    durch   Verdampfung    entfernt.

 

  Die   Polyäthyleniminiösung    enthielt ebenfalls so viel   feinverteil-tes    Palladium, dass sich eine   Beschichtung    von etwa 8,5 mg/m2 ergab. Über diese   katalysatorhaltige    Verankerungsschicht   wurde    eine etwa 3,8   dicke Poly äthylenschicht extrudiert. Ein gleiches Grundmaterial wurde ohne den Katalysator zu Vergleichszwecken hergestellt. Aus   beiden-Grundmgateriallien    wurden Beutel hergestellt, und in jeden Beutel   wurden    vier   gefrierge    trocknete Garnelen eingebracht.

  Die Beutel   wurden    mit einem Gas gespült, das sich aus   5,0      H,    und 95 % N2   zu-     sammensetzte, und sofort nach dem Verschliessen wurde die Atmosphäre im Beutel auf Sauerstoff untersucht sowie in bestimmten Intervallen danach. Die Ergebnisse dieser Versuche sind in den Tabellen I und II zusammengefasst.



   Tabelle I
Beutel mit Garnelen ohne Katalysator   
Sauerstoffgehalt, % Beutel Nr.



   t = 0 Std. t = 48 Std. t = 7 Tage   
1 0,30 0,30 0,30
2 0,57 0,57 0,57
3 0,33 0,34 0,36
Tabelle II
Beutel mit Garnelen mit   Katalysator      
Sauerstoffgehalt, % Beutel Nr.



   t = 0 Std. t = 48 Std. t = 7 Tage   
4 1,13 0,87 0,18
5 0,70 0,50 0,01
6   0,81      0,50    0,02
Beispiel 2
Aus weiten Grundmaterialien nach Beispiel 1 wurden   Beutel    gelformt,   welche      mit    Vollmilch-Trockenpul- ver gefüllt wurden,   welches    dafür bekannt ist,   bedeu-    tende Mengen an   Sauerstoff    zu   desorbieren.    Jeder   Beu-    tel   wurde    wieder mit einem aus 95   %      N      und    5 % H2 bestehenden Gas gespült und dann versiegelt. Die Sauerstoffgehalte nach verschiedenen Zeiten sind in den Tabellen III und IV aufgeführt.



   Tabelle III
Beutel mit getrockneter Vollmilch ohne Katalysator
Beutel Nr. Sauerstoffgehalt, % t=O Std. t = 48 Std. t=7 Tage
7 1,44 1,86 1,90
8 1,27 1,75 1,81
9 1,91 2,49 2,56
Tabelle IV
Beutel mit getrockneter Vollmilch, mit Katalysator   
Sauerstoffgehalt, % Beutel Nr.



   t = 0 Std. t = 48 Std. t = 7 Tage   
10 1,25 1,311 0,68
11 1,03 0,93 0,53
12 1,51 1,38 0,88
PATENTANSPRUCH 1
Laminiertes, flexibles, für Verpackungen   geeignetes    Bahn material, gekennzeichnet durch eine praktisch gas- und flüssigkeitsdichte erste Lage (3),   durch    eine zweite Lage (4),   welche    gasdurchlässig, für Feststoffe und   Feuchtigkeit    jedoch undurchlässig ist,   und    durch eine dritte Lage (5), welche die erste und zweite   Lage    1(3, 4) miteinander verbindet, gasdurchlässig ist und einen Ka   Katalysator    für   diie:    Vereinigung von   Wasserstoff    mit Sauerstoff enthält.



   UNTERANSPRÜCHE
1.   Blahnmaterial    nach Patentanspruch I,   dadurch    ge   kennzeichnet,    dass der Katalysator in Form eines   fein-    verteilten, praktisch   wasserfreien    palladiumhaltigen Stoffes   vorliegt.   



   2. Bahnmaterial nach Patentanspruch   1 und    Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lage (3) aus einer Metallfolie und   die    zweite Lage   (4)    aus   einem      organischen      polymeren      Material    besteht.



   3. Bahnmaterial nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lage (3) aus einer Metallfolie oder aus Polyvinylidenchlorid   besteht.   



   4. Bahnmaterial nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte   Lage    (5) eine Dispersion des palladiumhaltigen Stoffes in einem Adhäsionsvermittler   sst.   



   5. Bahnmaterial nach Patentanspruch I, dadurch ge   kennzeichnet,    dass die zweite Lage (4) aus Polyäthylen, Polypropylen oder Cellophan besteht.



   6.   Bahnmaterial    nach Unteranspruch 4,   dadurch      gekennzeichnet,    dass der Adhäsionsvermittler   P olyäthy-    lenimin, Titanacetylacetonat   oder    Schellack ist.

 

   PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Bahnmaterials nach Patentanspruch I für undurchlässige Verpackungen,   welche    ein   sauerstoffarmes,      wass'erstoffhaltiges    Gas und ein trockenes   Nahrungsmittel    enthalten, welches normalerweise dem Verderb durch Oxydation ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht (4) die Innenwandung der Verpackung darstellt.



      UNTERANSPRÜCHE   
7. Verwendung eines Bahnmaterials nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4.



   8. Verwendung eines Bahnmaterials nach Patentanspruch II, bei   welchem    der Katalysator aus feinverteil- tem   Palladium    besteht.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. sammensetzte, und sofort nach dem Verschliessen wurde die Atmosphäre im Beutel auf Sauerstoff untersucht sowie in bestimmten Intervallen danach. Die Ergebnisse dieser Versuche sind in den Tabellen I und II zusammengefasst.
    Tabelle I Beutel mit Garnelen ohne Katalysator Sauerstoffgehalt, % Beutel Nr.
    t = 0 Std. t = 48 Std. t = 7 Tage 1 0,30 0,30 0,30 2 0,57 0,57 0,57 3 0,33 0,34 0,36 Tabelle II Beutel mit Garnelen mit Katalysator Sauerstoffgehalt, % Beutel Nr.
    t = 0 Std. t = 48 Std. t = 7 Tage 4 1,13 0,87 0,18 5 0,70 0,50 0,01 6 0,81 0,50 0,02 Beispiel 2 Aus weiten Grundmaterialien nach Beispiel 1 wurden Beutel gelformt, welche mit Vollmilch-Trockenpul- ver gefüllt wurden, welches dafür bekannt ist, bedeu- tende Mengen an Sauerstoff zu desorbieren. Jeder Beu- tel wurde wieder mit einem aus 95 % N und 5 % H2 bestehenden Gas gespült und dann versiegelt. Die Sauerstoffgehalte nach verschiedenen Zeiten sind in den Tabellen III und IV aufgeführt.
    Tabelle III Beutel mit getrockneter Vollmilch ohne Katalysator Beutel Nr. Sauerstoffgehalt, % t=O Std. t = 48 Std. t=7 Tage 7 1,44 1,86 1,90 8 1,27 1,75 1,81 9 1,91 2,49 2,56 Tabelle IV Beutel mit getrockneter Vollmilch, mit Katalysator Sauerstoffgehalt, % Beutel Nr.
    t = 0 Std. t = 48 Std. t = 7 Tage 10 1,25 1,311 0,68 11 1,03 0,93 0,53 12 1,51 1,38 0,88 PATENTANSPRUCH 1 Laminiertes, flexibles, für Verpackungen geeignetes Bahn material, gekennzeichnet durch eine praktisch gas- und flüssigkeitsdichte erste Lage (3), durch eine zweite Lage (4), welche gasdurchlässig, für Feststoffe und Feuchtigkeit jedoch undurchlässig ist, und durch eine dritte Lage (5), welche die erste und zweite Lage 1(3, 4) miteinander verbindet, gasdurchlässig ist und einen Ka Katalysator für diie: Vereinigung von Wasserstoff mit Sauerstoff enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Blahnmaterial nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Katalysator in Form eines fein- verteilten, praktisch wasserfreien palladiumhaltigen Stoffes vorliegt.
    2. Bahnmaterial nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lage (3) aus einer Metallfolie und die zweite Lage (4) aus einem organischen polymeren Material besteht.
    3. Bahnmaterial nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lage (3) aus einer Metallfolie oder aus Polyvinylidenchlorid besteht.
    4. Bahnmaterial nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Lage (5) eine Dispersion des palladiumhaltigen Stoffes in einem Adhäsionsvermittler sst.
    5. Bahnmaterial nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Lage (4) aus Polyäthylen, Polypropylen oder Cellophan besteht.
    6. Bahnmaterial nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Adhäsionsvermittler P olyäthy- lenimin, Titanacetylacetonat oder Schellack ist.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Bahnmaterials nach Patentanspruch I für undurchlässige Verpackungen, welche ein sauerstoffarmes, wass'erstoffhaltiges Gas und ein trockenes Nahrungsmittel enthalten, welches normalerweise dem Verderb durch Oxydation ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht (4) die Innenwandung der Verpackung darstellt.
    UNTERANSPRÜCHE 7. Verwendung eines Bahnmaterials nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4.
    8. Verwendung eines Bahnmaterials nach Patentanspruch II, bei welchem der Katalysator aus feinverteil- tem Palladium besteht.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3622206A1 (de) * 1985-07-02 1987-01-15 Nippon Foil Mfg Verpackungsstruktur bzw. -aufbau
DE3930784A1 (de) * 1989-09-14 1991-03-28 Bahlsens Keksfabrik Verfahren zum verpacken fester lebensmittel und verpackung

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DE3622206A1 (de) * 1985-07-02 1987-01-15 Nippon Foil Mfg Verpackungsstruktur bzw. -aufbau
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