CH509442A - Vorrichtung zum Antrieb von Webmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Webmaschinen

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CH509442A
CH509442A CH904969A CH904969A CH509442A CH 509442 A CH509442 A CH 509442A CH 904969 A CH904969 A CH 904969A CH 904969 A CH904969 A CH 904969A CH 509442 A CH509442 A CH 509442A
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CH
Switzerland
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clutch
spring
return
disks
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Application number
CH904969A
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English (en)
Inventor
Pfarrwaller Erwin
Original Assignee
Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/02Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
    • F16D3/14Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions combined with a friction coupling for damping vibration or absorbing shock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Antrieb von     Webmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrich  tung an Webmaschinen, bei deren Betrieb schlagartige  Belastungsspitzen auftreten können, wobei die Vorrich  tung zwei gegeneinander um ihre gemeinsame Achse ver  drehbare Kupplungsscheiben und ein druckbelastetes  Rutschkupplungselement aufweist, das bei Überlast eine  gebremste relative Verdrehung der beiden Kupplungs  scheiben zulässt, ferner eine Rückstellvorrichtung, welche  nach dem Verschwinden der Überlast eine Rückstellbe  wegung der Kupplungsscheiben in den Bereich ihrer ge  genseitigen mittleren Ausgangslage herbeiführt, sowie  schliesslich einen Anschlag, welcher die Relativbewe  gung der beiden Kupplungsscheiben begrenzt, und wobei  in tangentialer Richtung wirkende Federn der Rückstell  vorrichtung mit dem einen Ende an der einen,

   mit dem  andern an der anderen Kupplungsscheibe abgestützt und  derart vorgespannt sind, dass sie     bei    einer Verdrehung  der Kupplungsscheiben gegeneinander diese wieder ge  gen ihre Ausgangslage zurückführen. Eine Vorrichtung  dieser     Art    ist im Hauptpatent Nr. 465 525 erläutert.  



  Die Charakteristik der Rückstellkraft, welche die bei  den Kupplungsscheiben im Falle einer gegenseitigen Ver  drehung wieder in die Ausgangslage zurückzudrehen  sucht, wird einerseits durch die resultierende Kraft der  tangential angeordneten, gegeneinander wirkenden Rück  stellfedern, anderseits durch die Bremskraft des druck  belasteten Rutschkupplungselementes bestimmt. Soweit  keine besondern Vorkehrungen getroffen werden, ist die  erstere, d.h. die resultierende Rückstellkraft der Federn  (bzw. deren Drehmoment) proportional dem Verdre  hungswinkel zwischen den beiden Scheiben. In der Ru  helage ist diese Rückstellkraft gleich Null. Die zweite  Komponente, die Reibung des Rutschkupplungselements,  ist auf einen konstanten Wert eingestellt und wirkt jeder  Verdrehung der beiden Kupplungsscheiben entgegen.

   Mit  einer solchen Anordnung erfolgt also, zum mindesten  theoretisch, keine vollständige Rückführung der Kupp  lungsscheiben auf den Ausgangspunkt, da bei kleinen  Ausschlägen die Rückstellkraft kleiner ist als die Brems  kraft der Rutschkupplung. In Wirklichkeit werden sich  die beiden Scheiben während des Betriebes mit der     Zeit     doch wieder auf die Ausgangslage zurückfinden, da ja der    Drehsinn der zu übertragenden Drehmomente während  der Arbeitsperiode der Webmaschine     ändert    und zudem  Erschütterungen auftreten, welche bewirken, dass die  Rutschkupplung unter dem Einfluss der Rückstellkraft  mit der     Zeit    etwas nachgibt.

   Es besteht somit eine gewis  se Unsicherheit betreffend die gegenseitige     Lage    der an  treibenden und der getriebenen Welle.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Rück  stellvorrichtung zu schaffen, welche die beiden Kupp  lungsscheiben trotz der Bremswirkung der Rutschkupp  lung mit Sicherheit wieder genau in die ursprüngliche  Ausgangsstellung     zurückführt.     



  Die Erfindung besteht darin, dass der Rückführ-Fe  derweg jeder der vorgespannten, in tangentialer Richtung  wirkenden Rückstellfedern durch einen an derjenigen  Kupplungsscheibe befestigten Anschlag begrenzt ist, auf  die sich das dem Anschlag     abgekehrte    Ende der Rück  stellfeder abstützt.  



  In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Vor  richtung eine den Federweg bzw. die Vorspannung der  tangential wirkenden Rückstellfedern verändernde Ein  stellvorrichtung aufweisen.  



  Durch die erfindungsgemässe Anordnung kann er  reicht werden, dass die Rückstellkraft jeder der Rück  stellfedern nur so lange zwischen den beiden Kupplungs  scheiben wirksam ist, als diese in bezug auf die Ausgangs  lage entgegen der Rückstellkraft der betreffenden Feder  gegeneinander verdreht sind. Sobald die Ausgangslage  wieder erreicht ist und/oder solange eine Verdrehung  in der Richtung der Rückstellkraft über die Ausgangslage  hinaus stattfindet, wird die Federkraft vollständig durch  den Anschlag aufgefangen, und die Feder kann der Be  wegung ihrer bisherigen Auflagefläche an der andern  Kupplungsscheibe nicht über den durch den Anschlag be  stimmten, als  Ausgangslage  bezeichneten Punkt hinaus  folgen.

   Auf diese Weise wird eine     Rückstellcharakteristik     erzielt, welche nach beiden Drehrichtungen ein Rück  stellmoment aufweist, das bereits     bei    der geringsten Ver  drehung aus der Ausgangslage einen bestimmten, mit  Vorteil einstellbaren Ausgangswert annimmt, der durch  die     Vorspannung    einer     Rückstellfeder    bestimmt ist und  in der Folge bei zunehmender Verdrehung linear ansteigt.      Anhand der. Zeichnungen werden Ausführungsbeispie  le der erfindungsgemässen Vorrichtung sowie deren Wir  kungsweise näher beschrieben.

   Dabei zeigen  Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Ausführungs  form der beiden Kupplungsscheiben, mit den zur Kenn  zeichnung der Erfindung wesentlichen Teilen, in axialer  Richtung gesehen, in einer Ausführung mit herkömmli  cher Rückstellvorrichtung.  



  Fig. 2 teilweise im Schnitt, eine der Fig. 1 entsprechen  de Seitenansicht.  



  Fig. 3 teilweise im Schnitt, eine Ausführungsform der  erfindungsgemässen Rückstellvorrichtung unter über  last, wobei die     beiden    Scheiben im einen Sinn gegeneinan  der verdreht sind.  



  Fig. 4 die gleiche Rückstellvorrichtung wie Fig. 3 in  der Ausgangs- bzw. Ruhelage.  



  Fig. 5 dieselbe Rückstellvorrichtung wie Fig. 3 und 4,  in einer Lage, die durch eine gegenüber Fig. 3 im umge  kehrten Sinne erfolgte Verdrehung der beiden Scheiben  gekennzeichnet ist.  



  Fig. 6 die gleiche Rückstellvorrichtung wie Fig. 4  nochmals in Ruhelage, wobei die Vorspannung der Rück  stellfedern gegenüber den Fig. 3 bis 5 verringert ist.  



  Fig. 7 in kleinerem Massstab und teilweise im Schnitt,  eine Aufsicht ähnlich Fig. 1, jedoch einer vollständigen,  mit Rückstellvorrichtung nach Fig. 3 bis 6 ausgerüsteten  Kupplung, in axialer Richtung gesehen, wobei die beiden  Kupplungsseheiben ähnlich wie in Fig. 3 leicht gegen  einander verdreht sind.  



  Fig. 8 die Rückstellcharakteristik einer Antriebsvor  richtung mit gegeneinander wirkenden Rückstellfedern  bisher üblicher Anordnung gemäss Fig. 1.  



  Fig. 9 die Rückstellcharakteristik einer     erfindungsge-          mässen    Antriebsvorrichtung, gemäss Fig. 3 bis 7.  Gleiche Teile sind auf allen Figuren mit gleichen Be  zugsziffern bezeichnet. In den Ausführungsformen nach  Fig. 1, 2 und 7 ist die eine Kupplungsscheibe 1 als Ket  tenrad ausgebildet. Sie trägt zwei fest eingesetzte, z.B. ein  genietete, eingeschraubte oder eingeschrumpfte Bolzen 3,  welche in kreisbogenförmige Ausschnitte 4 der anderen  Kupplungsscheibe 2 hineinragen und damit den Winkel  einer allfälligen Verdrehung der Kupplungsscheiben ge  geneinander auf die Länge des Ausschnittes 4 begren  zen.

   Auf den in Fig. 2 rechten Enden 3a des Bolzens 3  befindet sich ein Gewinde, auf dem eine Mutter und Ge  genmutter verstellbar eingeschraubt sind, die nach Be  darf die Vorspannung eines in axialer Richtung wirken  den, ebenfalls vom Bolzen 3 getragenen Federpaketes 7  zu verändern gestatten. Das Federpaket 7 verschiebt auf  dem Bolzen 3 eine Deckscheibe 6 in axialer Richtung und  presst dadurch die zweite Kupplungsscheibe 2 zwischen  der Deckscheibe 6 und der Kupplungsscheibe 1 zusam  men. An den Berührungsflächen der Kupplungsscheibe 1  und der Deckscheibe 6 mit der Kupplungsseheibe 2 ist je  ein Bremsbelag 5 angebracht. Diese ganze Vorrichtung 1-7  bildet ein durch einen Federdruck belastetes Rutschkupp  lungselement, das in der Lage ist.

   Drehmomente bis zu  einem bestimmten, einstellbaren Grenzwert schlupffrei zu       übertragen.    Bei Eintreten von Überlast verdrehen sich  die beiden Kupplungsscheiben 1, 2 gegeneinander, bis der  Bolzen 3 an das Ende des kreisbogenförmigen Aus  schnittes 4 anschlägt. Die Bremsbeläge der Rutschkupp  lung wirken während der Verdrehungsbewegung dämp  fend und vernichten einen Teil der Überlast-Spitzen-Ener  gie durch Umwandlung in Wärme.  



  Die Rückstellung der beiden Kupplungsscheiben 1, 2  in ihre gegenseitige Ausgangslage, nach Verschwinden    der Überlast, erfolgt durch die in tangentialer Richtung  wirkende Tellerfederpakete 9a, 9b, die mit einem Ende  am auf der Scheibe 1     befestigten    Federhalter 8, mit dem  andern an den entsprechenden Auflageflächen 18 eines  Ausschnittes 17 der Scheibe 2 abgestützt sind und bei  einer Verdrehung der beiden Kupplungsscheiben diese  wieder in die gegenseitige Ausgangslage zurückzuführen  suchen.  



  Die     Charakteristik    einer solchen einfachen Rückstell  vorrichtung ist aus Fig. 8 ersichtlich. Die Rückstellkraft  eines Rückstell-Elementes entspricht im wesentlichen der  Differenz der Rückstellkraft der beiden Federpakete 9a,  9b und ist dem Verdrehungswinkel zwischen den beiden  Scheiben proportional (P = C - S, wobei P die Rück  stellkraft, C eine Federkonstante und S die lineare Aus  lenkung längs der Federachse bedeuten). In der Fig. 8  ist der Verlauf der Rückstellkraft mit der Geraden 30  angedeutet. Die Bremskraft PB der Rutschkupplung 1-7  kann als konstant angenommen werden. Sie wirkt jeweils  in der der Verdrehungsbewegung entgegengesetzten  Richtung.

   Das der Verdrehung der Scheiben durch eine  Überlast entgegengesetzte resultierende Drehmoment ver  läuft somit vom Schnittpunkt mit der P-Achse an nach  den strichpunktierten Geraden 31a, gegenüber der Ge  raden 30 im rechten Zweig, um PR parallel nach oben, im  linken Zweig um PB nach unten verschoben.  



  Beim Zurückdrehen nach dem Aussetzen der Über  last verläuft die resultierende Rückstellkraft von rechts  her entsprechend der um     P"    gegenüber der Geraden 30  nach unten (bzw. von links her nach oben) versetzten,  gestrichelten Geraden 31b, bis zu ihrem Schnittpunkt mit  der S-Achse, um im Bereich 35 zwischen den beiden  Schnittpunkten eine Zone zu bezeichnen, in der die  Rückstellvorrichtung unwirksam ist.  



  Um diese Unwirksamkeitszone 35 zum Verschwinden  zu bringen, wird die Rückstellvorrichtung gemäss der Er  findung beispielsweise nach Fig. 3 bis 7 aufgebaut. An  der einen Abstützfläche 18 im Ausschnitt 17 der Scheibe  2 ist ein Bolzen 25 eingeschraubt und mit einer Mutter  27 gesichert. Am Bolzen 25 ist ein Anschlagstück 26 be  festigt, dessen Länge genau der Dicke des Federhalters  8 auf Scheibe 1 entspricht. In der Ruhe- bzw. Ausgangs  lage der beiden Scheiben füllt das Anschlagstück 26 eine  entsprechende Bohrung des Federhalters 8 aus.

   Wie dies  aus Fig. 4 ersichtlich ist, liegen die Federführungsringe  24 bzw. 21 der beiden Rückstellfedern 9a, 9b sowohl an  den Anschlagkanten des Anschlagstückes 26 als auch auf  den Abstützflächen des Federhalters 8 auf und halten  infolge der Vorspannung der beiden Federn 9a, 9b die  beiden Scheiben in ihrer gegenseitigen Ausgangslage fest.  Tritt infolge einer Überlast beispielsweise eine Verdre  hung der Scheibe 1 im Gegenuhrzeigersinne gegenüber  der Scheibe 2 auf, so bewegt sich in Fig. 3 der Federhal  ter 8 um den Ausschlag S1 nach oben und drückt die obe  re Rückstellfeder 9a um diesen Betrag zusammen, wäh  rend die untere Feder 9b dieser Bewegung wegen des  Anschlags 26 nicht folgen kann. Zwischen der Auflage  fläche am Federhalter 8 und dem     Federführungsring    21  der Feder 9b entsteht ein Spalt 23.

   Die Feder 9a übt, da  ihre Gegenfeder 9b mit dem Federhalter 8 nicht mehr in  Berührung steht, infolge einer     Vorspannung    eine erheb  lich grössere     Rückstellkraft    auf dem Federhalter 8 aus,  als wenn der     Federführungsring    21 nicht vom Anschlag  zurückgehalten würde. Nach dem Aussetzen der Überlast  drückt die     Rückstellfeder    9a den Federhalter 8 wieder in  die Ausgangslage nach     Fig.    4 zurück.

        Erfolgt die Verdrehung der Scheibe 1 gegenüber der  Scheibe 2 im Uhrzeigersinne, so bewegt sich der Feder  halter 8, wie in Fig. 5 gezeigt ist, relativ zur Scheibe 2  und zu dessen Anschlagstück 26 um     SZ    nach unten und  drückt die Feder 9b zusammen, während die Feder 9a  durch das Anschlagstück 26 in der Ausgangslage fest  gehalten bleibt. Die Rückführung in die Ausgangslage  erfolgt wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben,  jedoch in umgekehrter Richtung und mit vertauschten  Rollen der Federn 9a und 9b bzw. der Federführungsrin  ge 21 und 24.  



  Fig. 9 zeigt den Verlauf des Rückstellungsmoments P  zwischen den beiden Scheiben 1 und 2 in Funktion der  Auslenkung S für die erfindungsgemässe Rückstellvor  richtung. In jeder Richtung nimmt die Rückstellkraft  proportional zur Auslenkung zu, doch ist die Kurve im  Nullpunkt gebrochen und macht einen Sprung von +Ps  auf -Ps (Ps = Federvorspannung), wenn der Ausschlag  S von positiven nach negativen Werten übergeht. Aus der  Kurve Fig. 9 ist somit ersichtlich, dass trotz der bremsen  den Wirkung der Rutschkupplung 1-7, die wie in Fig. 8  durch die gegenüber der Geraden der Federkraft 33 um  die Bremskraft PB nach oben bzw. unten verschobenen  Geraden 34a und 34b angedeutet ist, kein Unwirksam  keitsbereich 35 mehr vorhanden ist, sondern dass im Ge  genteil eine gewisse Rückstellkraft PR = Ps-PB die bei  den Scheiben auch in ihrer gegenseitigen Ruhelage noch  festhält.

    



  Aus Fig. 7 ist der Aufbau einer Antriebsvorrichtung  gemäss Fig. 1, jedoch ausgerüstet mit einer     erfindungsge-          mässen    Rückstellvorrichtung nach Fig. 3 bis 6 und Fig. 9  dargestellt. Aus der     Lage    der Bolzen 3 bzw. 3a und der  Federhalter 8, die von der Kupplungsscheibe 1 getragen  sind und die Rückstellfedern 9a zusammendrücken, ist  ersichtlich, dass die Scheibe 1 gegenüber Scheibe 2 im  Gegenuhrzeigersinne (d.h. wie in Fig. 3) verdreht ist.  



  Die Bezugsziffer 21 bezeichnet den mit dem Federhal  ter 8 und dem Anschlag 26 in Berührung kommenden Fe  derführungsring der Rückstellfeder 9b. Er trägt auf sei  nem zylindrischen Teil ein Gewinde, auf dem ein wei  terer hülsenförmiger Ring 22 aufgeschraubt und dadurch  in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist. Der Füh  rungsring 21 und die Hülse 22 bilden eine Einstellvor  richtung, mit der die Rückstellkraft bzw. die Vorspan  nung Ps der Feder in der Ruhelage der beiden Scheiben  in weiten Grenzen auf den gewünschten Wert eingestellt  werden kann. Gegenüber Fig. 3 bis 5 ist in Fig. 6 bei  spielsweise eine Einstellung gezeigt, bei der die Hülse 22    fast völlig nach oben an den Flansch des Führungsrings  21 hinauf geschraubt ist, so dass die beiden Federn in der  Ruhelage weitgehend entspannt sind.  



  Die Erfindung ist nicht an die oben     erwähnte    Aus  führungsform gebunden. Insbesondere kann die Kupp  lungsscheibe 1 ohne Zahnkranz ausgeführt sein und mit  einer eigenen Nabe auf einer zweiten Welle sitzen. Die  Rutschkupplung 1-7 und die Einstellvorrichtung 21, 22  können eine andere, an sich bekannte Form aufweisen  oder die gezeigten Federelemente durch federnde Ele  mente mit ähnlicher Charakteristik ersetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung an Webmaschinen, bei deren Be trieb schlagartige Belastungsspitzen auftreten können, wo bei die Vorrichtung zwei gegeneinander um ihre gemein same Achse verdrehbare Kupplungsscheiben und ein druckbelastetes Rutschkupplungselement aufweist, das bei Überlast eine gebremste relative Verdrehung der beiden Kupplungsscheiben zulässt, ferner eine Rückstellvorrich tung, welche nach dem Verschwinden der Überlast eine Rückstellbewegung der Kupplungsscheiben in den Be reich ihrer gegenseitigen mittleren Ausgangslage herbei führt, sowie schliesslich einen Anschlag, welcher die Re lativbewegung der beiden Kupplungsscheiben begrenzt, und wobei in tangentialer Richtung wirkende Federn der Rückstellvorrichtung mit dem einen Ende an der einen, mit dem andern an der anderen Kupplungsscheibe abge stützt und derart vorgespannt sind,
    dass sie bei einer Ver drehung der Kupplungsscheiben gegeneinander diese wie der gegen ihre Ausgangslage zurückführen, gekennzeich net dadurch, dass der Rückführ-Federweg jeder der vor gespannten, in tangentialer Richtung wirkenden Rück stellfedern (9a, 9b) durch einen an derjenigen Kupplungs scheibe (2) befestigten Anschlag (26) begrenzt ist, auf die sich das dem Anschlag (26) abgekehrte Ende der Rück stellfeder (9a, 9b) abstützt. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine den Federweg bzw. die Vorspannung der tan- gential wirkenden Rückstellfedern (9a, 9b) verändernde Einstellvorrichtung (21, 22).
CH904969A 1966-10-21 1969-06-13 Vorrichtung zum Antrieb von Webmaschinen CH509442A (de)

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GB4138969A GB1208538A (en) 1969-06-13 1969-08-19 Improvements in and relating to rotational drive transmission devices

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