CH509474A - Blendschutzlamelle für Autobahnen - Google Patents

Blendschutzlamelle für Autobahnen

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Publication number
CH509474A
CH509474A CH927169A CH927169A CH509474A CH 509474 A CH509474 A CH 509474A CH 927169 A CH927169 A CH 927169A CH 927169 A CH927169 A CH 927169A CH 509474 A CH509474 A CH 509474A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
glare
lamella
profile
lamella according
fastening
Prior art date
Application number
CH927169A
Other languages
English (en)
Inventor
Jenny Werner
Original Assignee
Tecifor Ag Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tecifor Ag Fa filed Critical Tecifor Ag Fa
Priority to CH927169A priority Critical patent/CH509474A/de
Publication of CH509474A publication Critical patent/CH509474A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/06Anti-dazzle arrangements ; Securing anti-dazzle means to crash-barriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description


  
 



  Blendschutzlamelle für Autobahnen
Sehr oft können bei neuen Fernverkehrsstrassen die beiden Fahrtrichtungen nicht durch einen ausreichend breiten   Landstreifen    getrennt werden, so dass eine optische Abschirmung der beiden Fahrtrichtungen durch eine Heckenbepflanzung nicht möglich ist. Auf Brücken ist dies ohnehin ausgeschlossen. Verschiedentlich wurde versucht, auch in diesen Fällen durch Kunstbauten eine gegenseitige Behinderung durch Scheinwerferlicht zu eliminieren. Zu diesem Zweck werden in regelmässigen Abständen auf den Leitplanken zwischen den Fahrtrichtungen lamellenartige Elemente aufgebaut. Die einzelnen Lamellen sind senkrecht zur Fahrbahn angeordnet und ihr Abstand richtet sich nach deren Breite. Damit kann erreicht werden, dass in Richtung der Scheinwerferstrahlen die Lamellenreihe praktisch undurchsichtig ist.



   Die Lamellen bekannter Konstruktion haben den Nachteil, dass sie durch Windanfachung leicht ins Schwingen geraten und mit der Zeit durch Materialermüdung zerstört werden. Oder sie sind für die statischen Windlasten überdimensioniert, wodurch sich eine starke Verteuerung ergibt. Ein weiterer Nachteil von Blendschutzzäunen mit metallisch glänzender Oberfläche besteht darin, dass das Scheinwerferlicht wohl an seiner gradlinigen Ausbreitung gehindert wird, jedoch stark abgelenkt trotzdem auf die andere Fahrbahn gelangen kann und dort beim Kreuzen oder kurz nach dem Kreuzen die Fahrer stört.



   Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Lamelle zu schaffen, welche mit einem minimalen Materialaufwand grosse aerodynamische Windlasten aushalten kann, ohne dass Schwingungen angeregt werden können. Es kann auch die Reflexion des Scheinwerferlichtes stark reduziert werden. Dank der einseitigen Montierbarkeit kann der Anwendungsbereich der Lamellen ausgedehnt werden.



   Die erfindungsgemässe Blendschutzlamelle besteht aus einem dünnwandigen Hohlprofil, welches am unteren Ende mit einem kurzen dickeren Profilstück verbunden ist. Dieses verdickte Stück dient der Befestigung der Lamelle. Mittels zweier Schrauben oder Nieten, vorzugsweise auf einer Schmalseite des Profils, kann die Lamelle befestigt werden.



   Ferner kann die Lamelle aus Kunststoff, Aluminium, rostfreiem Stahl, verzinktem Eisen, sowie vorzugsweise aus einem wetterfesten Baustahl mit stabiler Oxydschicht hergestellt werden.



   Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 Eine schematische Ansicht einer erfindungsgemässen Blendschutzlamelle.



   Fig. 2 Eine Befestigungsart der Lamelle direkt an einer Leitplanke.



   Das in Fig. 1 mit 10 bezeichnete dünne Hohlprofil besitzt vorzugsweise Wandstärken von 0,4 bis 0,8 mm.



  Die übrigen Dimensionen sind vorzugsweise: Dicke 20 bis 40 mm, Breite 120 bis 140 mm.



   In den Rahmen der Erfindung fallen alle möglichen Hohlprofilformen, von den 14,   15, 16,    17 einige Beispiele zeigen.



   Das Befestigungsstück 11, welches vorzugsweise aus einem Hohlprofil passenden Querschnittes besteht, besitzt bedeutend grössere Wandstärken von über 1,5 mm, vorzugsweise 2,5 mm. Die Länge sollte 3 cm nicht unterschreiten, die optimalste Länge beträgt 4 bis 6 cm.



   Dieses Übergangsstück ist am unteren Ende der dünnwandigen Lamelle fest mit dieser verbunden. Die Verbindung kann durch Kleben, Nieten, Schweissen oder durch eine Kombination dieser Verbindungsarten bewerkstelligt werden. Auch die Herstellung aus einem Stück von Lamelle 10 und Befestigungsstück 11 ist möglich.



   Zwei Löcher 12, 13 sind vorzugsweise auf der Schmalseite des Befestigungsstückes angebracht. Sie dienen der Befestigung der Lamelle. Fig. 2 zeigt eine Art der Befestigung direkt auf einer Leitplanke. Die Lamellen 10 sind mittels zweier Schrauben 12 auf der Leitplanke 11 angeschraubt. Die gezeichnete Befestigungsart besitzt nicht nur den Vorteil, dass die Blendschutzlamellen mit minimalem Aufwand sehr starr befestigt werden können, sondern auch den, dass der oft unregelmässige Abstand zwischen den beiden zentralen Leitplanken für die Montage unerheblich wird. Im weiteren wird durch die einseitige Befestigungsart der Anwendungsbereich wesentlich erweitert, indem die Blendschutzlamellen auch  da angebracht werden können, wo nur eine Leitplanke vorhanden ist, z.B. an den Aussenseiten der Fahrbahn in Kurven, Einfahrten usw.

 

   Zur Fabrikation der Blenschutzlamellen wird vorzugsweise ein wetterfester Baustahl mit stabiler Oxydschicht verwendet. Dank der dunkelbraunen Farbe der Oxydschicht und ihrer strukturierten Oberfläche wird der grösste Teil des einfallenden Scheinwerferlichtes absorbiert oder diffus reflektiert. Dadurch wird eine Belästigung des Fahrers auf der Gegenseite komplett ausgeschaltet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Blendschutzlamelle, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem dünnwandigen Hohlprofil besteht, welches am unteren Ende mit einem kurzen, dickeren Profilstück verbunden ist, welches der Befestigung dient.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Blendschutzlamelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das dünnwandige Hohlprofil und Befestigungsstück aus wetterfestem Baustahl besteht.
    2. Blendschutzlamelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen vorgesehen sind.
    3. Blendschutzlamelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunststoff besteht.
    4. Blendschutzlamelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsstück aus einem dickwandigen Profil ähnlichen Querschnittes wie die Lamelle und mit dieser durch Kleben, Schweissen, Schrauben oder Nieten verbunden ist.
    5. Blendschutzlamelle nach Patentanspruh, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels zweier Schrauben auf einer Schmalseite befestigt werden kann.
CH927169A 1969-06-17 1969-06-17 Blendschutzlamelle für Autobahnen CH509474A (de)

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CH509474A true CH509474A (de) 1971-06-30

Family

ID=4350166

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CH (1) CH509474A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2195728A1 (de) * 1972-08-10 1974-03-08 Morteo Soprefin Spa

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