CH509627A - Einrichtung zur Steuerung eines Verstellgliedes einer Heizungsanlage - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung eines Verstellgliedes einer Heizungsanlage

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CH509627A
CH509627A CH371569A CH371569A CH509627A CH 509627 A CH509627 A CH 509627A CH 371569 A CH371569 A CH 371569A CH 371569 A CH371569 A CH 371569A CH 509627 A CH509627 A CH 509627A
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voltage divider
heating
switching
bridge
voltage
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CH371569A
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Niculo Dipl Ing Letta
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Tem Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
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    • GPHYSICS
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    • G05D23/1931Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of one space

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Description


  Einrichtung zur Steuerung eines Verstellgliedes einer Heizungsanlage    Das Hauptpatent betrifft eine Einrichtung zur Steue  rung eines Verstellgliedes einer Heizungsanlage, mit       Temperaturfühlern    in den Brückenzweigen einer elektri  schen Messbrücke, deren erste Brückendiagonale von  einem Wechselstromnetz gespeist ist und deren zweite  Brückendiagonale einen ersten Spannungsteiler aufweist,  dessen Abgriff mit dem Eingang eines elektronischen  Schaltverstärkers verbunden ist, welch letzterer über  einen gegengeschaltete Dioden aufweisenden Vollweg  gleichrichter vom Wechselstromnetz gespeist ist, und bei  welchem der gesteuerte Hauptstromkreis des Schaltver  stärkers eine mit Schnappwirkung arbeitende Schaltvor  richtung speist, deren Kontakte zur Steuerung des  Verstellgliedes der Heizungsanlage vorgesehen sind.

   Die  dem Hauptpatent zu Grunde liegende Erfindung ist  hierbei dadurch gekennzeichnet, dass vom Wechsel  stromnetz ein zweiter Spannungsteiler gespeist ist, des  sen Widerstände zusammen mit den Dioden des Voll  weggleichrichters die Brückenzweige einer elektrischen  Schaltbrücke bilden, deren Brückendiagonale den ge  steuerten Hauptstromkreis des Schaltverstärkers auf  weist, dass der Schaltverstärker derart ausgelegt ist, dass  an seinem Eingang diejenige Wellenspannung wirksam  ist, welche der Abgriff des ersten     Spannungsteilers     gegebüber dem Abgriff des zweiten Spannungsteiler hat,  und dass wenigstens einer der Widerstände des zweiten  Spannungsteilers als Heizwiderstand zur Beheizung  eines ihm allein zugeordneten Bimetallschenkels ausge  bildet ist, welch letzterer die Betätigung der Kontakte  der Schaltvorrichtung bewirkt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Weiter  entwicklung der Einrichtung gemäss dem Hauptpatent  und diese Weiterentwicklung ist dadurch gekennzeich  net, dass die -den gesteuerten Hauptstromkreis des  Schaltverstärkers enthaltende Brückendiagonale des  zweiten Spannungsteilers nicht am Wechselstromnetz  anliegt, und dass die gesamte Ausbildung so getroffen    ist, dass stets dann, wenn das Verstellglied beginnt, die  Heizungsanlage auf  wärmer  zu reglen, an demjenigen  Heizwiderstand des zweiten Spannungsteilers die elektri  sche Heizleistung herabgesetzt wird, dessen zugeordne  ter Bimetallschenkel vermittels der Scahltvorrichtung  das Anschalten des Verstellgliedes der Heizungsanlage  im genannten Sinne bewirkt hat.

   Die Herabsetzung der  Heizleistung am betreffenden Heizwiderstand wird dabei  vorzugsweise dadurch verursacht, dass mit dem An  schalten des Verstellgliedes im genannten Sinne die Phase  des Wechselstromanteiles der Wellenspannung gewech  selt wird, die der Abgriff des ersten Spannungsteilers  gegenüber dem Abgriff des zweiten     Spannungsteilers     aufweist.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen  Einrichtung wird nachfolgend anhand der Zeichnung  näher erläutert , welche ein vereinfachtes Schaltbild  wiedergibt. Die für das Verständnis der Wirkungsweise  nicht unbedingt erforderlichen Einzelheiten und insbe  sondere die Mittel zur Erzielung einer Schnappwirkung  der Schaltvorrichtung sind in der Zeichnung aus Grün  den der übersichtlichkeit nicht näher veranschaulicht.  



  Das Verstellglied 37 der Heizungsanlage besteht  meistens aus einem Rücklaufbeimischungsventil, dessen  Ventilkörper vermittels eines hinsichtlich seiner Dreh  richtung umschaltbarem Verstellmotors 38 betätigt sein  können, Das entsprechende An- und Abschalten des  Verstellmotors 38 erfolgt vermittels einer Schaltvorrich  tung 1 bis 6, wobei das speisende Wechselstromnetz an  die Klemmen 13 und 14 angeschlossen ist. Das bewegli  che Glied der Schaltvorrichtung weist zwei einseitig  miteinander verbundene     Bimetallschenkel    2 und 5 auf,  von welchen jeder mit einem ihm allein zugeordneten  Heizwiderstand 3 bzw. 6 versehen ist.

   Die     Heizwider-          stände    können dabei in der Form einer elektrisch  isolierten Heizwicklung unmittelbar auf den betreffen  den     Bimetallschenkeln    aufgebracht sein. Beide Heizwi-      derstände 3 und 6 liegen elektrisch in Reihe geschaltet  am speisenden Wechselstromnetz 13-14 und bilden  einen Spannungsteiler, der den Mittelabgriff 12 aufweist.  In der dargestellten Ausführung der Schaltvorrichtung 1  bis 6 sind die beiden Bimetallschenkel 2 und 5 ebenfalls  zur Stromleitung herangezogen. Dementsprechend liegt  das eine verlängerte Ende des Bimetallschenkels 5 am  Anschluss 13 des Wechselstromnetzes, während das  andere korrespondierende Ende des zweiten Bimetall  schenkels 2 unmittelbar den beweglichen Teil der  Kontakte 1, 4 und 40 darstellt.

   Die beiden Kontakte 1  und 4 sind Hauptkontakte, die zum An- und Abschalten  des Verstellmotors 38 vorgesehen sind, während der  Kontakt 40 einen Hilfskontakt darstellt, auf dessen  Zweck weiter unten eingegangen wird.  



  Setzt man gleiche elektrische und thermische Eigen  schaften der Heizwiderstände sowie gleiche mechanische  und thermische Eigenschaften der Bimetallschenkel vor  aus, so sollen bei gleicher Temperatur der Bimetall  schenkel 2 und 5 die Kontakte 1, 4 und 40 alle geöffnet  sein, sodass also der Verstellmotor 38 vom Netz 13-14  abgeschaltet ist und das Verstellglied 37 in Ruhe  verbleibt. Ist ferner wegen vorangegangener stärkerer  Beheizung durch den Heizwiderstand 6 die Temperatur  des Bimetallschenkels 5 höher als diejenige des anderen  Bimetallschenkels 2, dann sollen die Kontakte 4 und 40  geschlossen sein, wodurch der Verstellmotor 38 bei  spielsweise im Gegenuhrzeigerdrehsinn anläuft und das  Verstellglied 37 beginnt, die Heizungsanlage auf  wär  mer  zu reglen.

   Die Regelung auf  wärmer  ist dabei  gleichbedeutend mit einer Verminderung der Rücklauf  beimischung und einer dementsprechenden Erhöhung  der Vorlauftemperatur. Wird umgekehrt am Heizwider  stand 2 eine höhere elektrische Heizleistung wirksam  und bekommt der Bimetallschenkel 2 eine höhere  Temperatur als der Bimetallschenkel 5, dann schliesst  der Kontakt 1, der Verstellmotor 38 läuft im     Uhrzeiger-          derlisinn    an, und das Verstellglied 37 regelt auf  käl  ter , d. h. auf Vergrösserung der Rücklaufbeimischung  bzw. auf eine Vermiderung der Vorlauftemperatur.

   Das  Schliessen und Wiederöffnen der Kontakte 4 und 40  einerseits sowie des Kontaktes 1 anderseits soll jedoch       unter    Schnappwirkung sprunghaft erfolgen und zu die  sem Zweck kann das mit den beweglichen Kontaktteilen  versehene Ende des Bimetallschenkels 2 noch mit einem  Eisenanker versehen sein, der sich zwischen zwei festste  liend angebrachten Permanentmagneten befindet. Diese  Einzelheiten sind indessen aus Gründen der übersichtli  cheren Darstellung in der Zeichnung nicht wiedergege  ben.  



  Zusammen mit den gegeneinander gepolten Dioden  7 und 8 bilden die Heizwiderstände 3 und 6 die Zweige  einer elektrischen Schaltbrücke, deren erste     Brückendia-          gonale    9-10 unmittelbar am Wechselstromnetz, d. h.  an den Klemmen 13-14, liegt. Wegen der Gleichrich  terwirkung der Dioden 7 und 8 entsteht in der zweiten  Brückendiagonale 1.1-1.2 eine Wellenspannung, wobei  der     Verbindungsanschluss    11 der Dioden 7 und 8  gegenüber dem Verbindungsanschluss 12 der     Heizwider-          stände    3 und 6 positive Spannungswerte. annimmt.

   In  der zweiten Brückendiagonale 11-12 befindet sich der  gesteuerte Hauptstromkreis eines Thyristors 15, dessen  Starterelektrode gegenüber dem Verbindungsanschluss  12 jeweils nur positive Steuerspannungen erhalten soll.  Zu diesem Zweck ist die Schutzdiode 1.6 vorgesehen, die    zwischen der Starterelektrode des Thyristors 1.5 und  dem Abgriff 12 eingeschaltet ist.  



  Schliesslich ist noch die übliche elektrische     Mess-          brücke    vorgesehen, in deren Brückenzweigen ausser den  beiden gleichgrossen Vergleichswiderständen 23 und 24  eine Mehrzahl von Temperaturfühlern 25 und 26 sowie  mit dem letzterem in Reihe geschaltete     Justierwiderstän-          de    27 und 28 liegen. Alle Widerstände der Messbrücke  sind Ohmsche Widerstände, wobei die Temperaturfühler  25 und 26 geeignet grosse Temperaturkoefizienten  aufweisen. Dabei kann etwa der Temperaturfühler 25  die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage und der  Temperaturfühler 26 beispielsweise die Aussentempera  tur oder eine Raumtemperatur abbilden.

   Hierbei liegt  die erste Brückendiagonale 29-30 der Messbrücke  über zwei justierbare Reihenwiderstände 35 und 36 am  Wechselstromnetz 13-14. Bei geschlossenem Kontakt  40 ist jedoch der Reihenwiderstand 35 noch durch den  weiteren Einstellwiderstand 39 überbrückt, sodass dann  an der Brückendiagonale 29-30 die Amplitude der an  ihr wirksamen Wechselspannung entsprechend erhöht  wird. In der zweiten Diagonale 31-32 der Messbrücke  ist hingegen ein als Potentiometer 33 ausgebildeter  Spannungsteiler eingeschaltet, dessen Abgriff 34 unmit  telbar mit der Schutzdiode 16 und der Starterelektrode  des Thyristors 15 verbunden ist.  



  Die ganze Einrichtung ist nun derart eingestellt, dass  stets dann, wenn die Vorlauftemperatur der Heizungsan  lage gegenüber der Aussen- und/oder Raumtemperatur  den jeweiligen Sollwert aufweist, der Thyristor 15 nicht  gezündet wird und stromlos bleibt. Dies setzt seinerseits  voraus, dass die positiven Spitzenwerte der zwischen den  Abgriffen 12 und 34 herrschenden Wellenspannung  noch kleiner bleiben, als die zur Zündung des Thyristors  15 erforderliche Ansprechspannung. Bei stromlosem  Thyristor 15 fliesst lediglich durch die Heizwiderstände  3 und 6 ein reiner Wechselstrom, der sie beide gleich  stark erwärmt, so dass die Bimetallschenkel 2 und 5  gleiche Temperaturen behalten und die Kontakte 1, 4  und 40 der Schaltvorrichtung alle geöffnet sind, wie dies  in der Zeichnung veranschaulicht ist.  



  Ist nun aus irgendwelchen Ursachen heraus die  Vorlauftemperatur gegenüber dem jeweiligen Sollwert  zu klein geworden, so wird zunächst die Amplitude der  zwischen den Abgriffen 12 und 34 herrschenden Wel  lenspannung entsprechend zunehmen. Die Phase des  Wechselstromanteiles dieser Wellenspannung ist derart,  dass der Thyristor 15 stets dann gezündet wird, wenn  die Diode 7 stromführend ist. Es fliessen dementspre  chend Gleichstromimpulse in der Form von Halbwellen  durch die Diode 7, den     Thyristor    15 und durch den  Heizwiderstand 6. Dieser zusätzliche pulsierende Gleich  strom erzeugt gegenüber vorher eine Erhöhung der  Heizleistung im Heizwiderstand 6, die sich in einem  fortschreitenden Temperaturanstieg im     Bimetallschenkel     5 äussert.

   Sobald dessen Temperaturunterschied gegen  über dem anderen     Bimetallschenkel    2 einen gewissen  Schwellwert überschritten hat, setzt die Schnappwirkung  an der Schaltvorrichtung ein und es werden sprunghaft  die Kontakte 4 und 40 geschlossen. Mit dem Schliessen  des Kontaktes 4 läuft der     Verstellmotor    38 an und das       Verstellglied    37 beginnt, die Vorlauftemperatur auf   wärmer  zu regeln. Das gleichzeitige Schliessen des  Kontaktes 40 vermindert den vorher am     Justierwider-          stand    35 vorhandenen Spannungsabfall, sodass die  Amplitude der an der Brückendiagonale 29-30 vor-      handenen Wechselspannung ansteigt.

   Dadurch wird ein  Wechsel der Phase des Wechselstromanteiles der  Wellenspannung herbeigeführt, die zwischen den Abgrif  fen 12 und 34 herrscht. Dementsprechend wird nun der  Thyristor 15 stets dann gezündet, wenn die andere  Diode 8 stromführend ist und dies hat zur Folge, dass  die zusätzlichen Gleichstromimpulse nunmehr über den  anderen Heizwiderstand 3 fliessen. Mit dem vorerwähn  ten Phasenwechsel findet ein Umschaltvorgang in der  Schaltbrücke statt und es wird die vorher am     Heizwider-          stand    6 wirksame Heizleistung sprunghaft herabgesetzt,  wobei gleichzeitig eine sprunghafte Erhöhung der     Heiz-          leistung    am     Heizwiderstand    3 einsetzt.

   Der vorher  wärmere Bimetallschenkel 5 kühlt sich somit ab, wäh  rend gleichzeitig der vorher kältere Bimetallschenkel 2  zusätzlich erwärmt wird. Sobald sich die Temperaturen  der beiden Bimetallschenkel 2 und 5 hinreichend  angenährt haben, setzt wiederum die Schnappwirkung  an der Schaltvorrichtung ein und es werden die Kontak  te 4 und 40 geöffnet, sodass sich die in der Zeichnung  veranschaulichte neutrale Stellung der Schaltvorrichtung  ergibt. Erst jetzt wird der Verstellmotor 38 abgeschaltet  und das Verstellglied 37 verbleibt in der neuen Lage.  Durch Öffnen des Kontaktes 40 ist ferner der ursprüng  lich am Widerstand 35 vorhandene Spannungsabfall und  damit auch die normale Wechselspannungsamplitude an  der Brückendiagonale 29-30 wieder hergestellt wor  den.  



  Nach Ablauf des oben beschriebenen Schaltzyklus  wird in der Regel die Vorlauftemperatur noch nicht den  Sollwert erreicht haben, sodass derselbe Schaltzyklus  gegebenenfalls mehrfach widerhohlt wird und sich die  Vorlauftemperatur nur schrittweise dem Sollwert nähert.  Ein     überregem    der Heizungsanlage ist daher auch bei  vergleichsweise rasch sich verstellenden Verstellgliedern  37 vermieden. Dies ist insbesondere dann von Bedeu  tung, wenn die Heizungsanlage auf  wärmer  geregelt  wird, weil ein Überregeln bei  wärmer  die Gefahr von  thermischen Überlastungen zur Folge haben kann.  



  Bei der Regelung der Heizungsanlage auf  kälter   sind indessen andere Erfordernisse von Bedeutung.  Insbesondere hat dann ein Überregeln keine nachteiligen  Folgen, sondern ist sogar erwünscht, wenn die Heizungs  anlage mit einem Boiler für die Warmwasseraufberei  tung kombiniert ist. Ist somit im Ausführungsbeispiel     ge-          mäss    der Zeichnung die Vorlauftemperatur gegenüber  dem geforderten Sollwert zu hoch geworden, so wird der  Thyristor 15 stets dann gezündet, wenn die Diode 8  stromführend ist. Die zusätzlichen Gleichstromimpulse  fliessen demnach durch den Heizwiderstand 3 und es  wird der Bimetallschenkel 2 stärker aufgeheizt. Nach  hinreichender Erwärmung desselben erfolgt mit  Schnappwirkung das Schliessen des Kontaktes 1.

   Der  Verstellmotor 38 läuft im Uhrzeigerdrehsinn an und das  Verstellglied beginnt, sukzessive auf kältere Vorlauftem  peratur zu regeln. Dieser Schaltzustand bleibt nun  erhalten, bis nach einem in der Regel längeren Zeitab  schnitt die Vorlauftemperatur den Sollwert erreicht hat.  Erst beim Erreichen des Sollwertes wird der Thyristor  15 nicht mehr gezündet, der Bimetallschenkel 2 beginnt  sich abzukühlen, und es wird schliesslich der Kontakt 1  mit Schnappwirkung wieder geöffnet, wodurch sich die  in der Zeichnung veranschaulichte neutrale Stellung der  Schaltvorrichtung wiederum ergibt.

   Sollte beim Errei  chen dieser neutralen Stellung der Schaltvorrichtung das  Verstellglied 37 bereits überregelt haben, sodass hernach    die Vorlauftemperatur noch weiter absinkt, so setzt  selbsttätig ein Umsteuern der Heizungsanlage auf  wär  mer  ein, gemäss welchem in der bereits erläuterten  Weise die Vorlauftemperatur wieder schrittweise an den  Sollwert herangeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Steuerung eines Verstellgliedes (37) einer Heizungsanlage, mit Temperaturfühlern (25, 26) in den Brückenzweigen einer elektrischen Messbrücke, deren erste Brückendiagonale (29-30) von einem Wechselstromnetz (13-14) gespeist ist und deren zweite Brückendiagonale (31-32) einen ersten Spannungsteiler (33) aufweist, dessen Ab griff (34) mit dem Eingang eines elektronischen Schalt verstärkers (15-16) verbunden ist, welch letzterer über einen gegengeschaltete Dioden (7, 8) aufweisenden Vollweggleichrichter vom Wechselstromnetz (13-14) gespeist ist, bei welchem der gesteuerte Hauptstromkreis (15) des Schaltverstärkers (15-16) eine mit Schnapp wirkung arbeitende Schaltvorrichtung (1-6) speist, deren Kontakte (1 oder 4) zur Steuerung des Verstell gliedes (37) der Heizungsanlge vorgesehen sind,
    und bei welcher vom Wechselstromnetz (13-14) ein zweiter Spannungsteiler (3, 6) gespeist ist, dessen Widerstände (3, 6) zusammen mit den Dioden (7, 8) des Vollweg gleichrichters die Brückenzweige einer elektrischen Schaltbrücke bilden, deren eine Brückendiagonale (11-12) den gesteuerten Hauptstromkreis (15) des Schaltverstärkers (15-16) aufweist, der Schaltverstär ker (15-16) derart ausgelegt ist, dass an seinem Eingang (16) diejenige Wellenspannung wirksam ist, welche der Abgriff (34) des ersten Spannungsteilers (33) gegenüber dem Abgriff (12) des zweiten Spannungstei- lers (3, 6) hat, und bei welcher wenigstens einer der Widerstände (3 und/oder 6) des zweiten Spannungstei- lers (3, 6)
    als Heizwiderstand zur Beheizung eines ihm allein zugeordneten Bimetallschenkels (2 bzw.5) ausge bildet ist, welch letzterer die Betätigung der Kontakte (1 und/oder 4) der Schaltvorrichtung (1 bis 6) bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die den gesteuerten Hauptstromkreis (15) des Schaltverstärkers (15, 16) enthaltende Brückendiagonale (11, 12) des zweiten Spannungsteilers (3, 6) nicht am Wechselstromnetz (13, 14) anliegt, und dass die gesamte Ausbildung so getrof fen ist, dass stets dann, wenn das Verstellglied (37) beginnt, die Heizungsanlage auf wärmer zu regeln, an demjenigen Heizwiderstand (6) des zweiten Spannungs- teilers (3, 6) die elektrische Heizleistung herabgesetzt wird,
    dessen zugeordneter Bimetallschenkel (5) vermit tels der Schaltvorrichtung (1 bis 6) das Anschalten des Verstellgliedes (37) der Heizungsanlge im genannten Sinne bewirkt hat. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausbildung so getroffen ist, dass zum Herabsetzen der Heizleistung am betreffenden Heizwiderstand (6) mit dem Anschalten des Verstellglie- des (37) im genannten Sinne die Phase des Wechsel stromanteiles der Wellenspannung gewechselt wird, die der Abgriff (34) des ertsten Spannungsteilers (33) gegenüber dem Abgriff (12) des zweiten Spannungstei- lers (3, 6) aufweist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung (1 bis 6) ausser dem oder den Kontakten (1 und/oder 4), die zur Steuerung des Verstellgliedes (37) vorgesehen sind, noch einen Hilfskontakt (40) aufweist, zum Zwecke die Herabsetzung der Heizleistung am betreffenden Heizwi- derstand (6) des zweiten Spannungsteilers (3, 6) einzu leiten. 3. Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfskontakt (40) in einem Stromkreis (35, 39) eingeschaltet ist, vermittels welchem die Wechselspannungsamplitude an der den ersten Spannungsteiler (33) nicht aufweisenden Brük- kendiagonale (29-30) der Messbrücke sprunghaft geändert wird.
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