CH509809A - Sicherheitsskibindung - Google Patents

Sicherheitsskibindung

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CH509809A
CH509809A CH1161567A CH1161567A CH509809A CH 509809 A CH509809 A CH 509809A CH 1161567 A CH1161567 A CH 1161567A CH 1161567 A CH1161567 A CH 1161567A CH 509809 A CH509809 A CH 509809A
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CH
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ski
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safety binding
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CH1161567A
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Unger Paul
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Unger Paul
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Description


  
 



  Sicherheitsskibindung
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung mit einem Gehäuse und einem Auslösemittel, die bei übermässiger Beanspruchung gegen Federwirkung auslöst und den Skistiefel freigibt. Zu einer solchen Bindung wird mit dem Hauptpatent vorgeschlagen, dass das den Sohlenniederhalteteil tragende Gehäuse mit dem Auslösemittel gelenkig verbunden ist, dass die aus Gehäuse, Auslösemittel und Feder bestehende Baugruppe an einem am Ski befestigten Grundteil der Skioberfläche angelenkt ist, wobei die beiden Anlenkstellen einen Abstand besitzen und die Achse der Anlenkung an den Grundteil quer zur Skilängsrichtung verläuft, und dass die Baugruppe gegen Federwirkung in Skilängsrichtung elastisch verschiebbar gelagert ist.



   Die Erfindung bezweckt Verbesserungen der Bindung nach dem Hauptpatent, und zwar in der Ausführung als auslösender Fersenniederhalter oder sogenannte Fersenautomatik, der bzw. die am Hacken des Skistiefels anliegt. Diese Bindung soll unter anderem so ausgestattet werden, dass sie nach dem Auslösen in dieser Stellung verbleibt und erst von Hand oder durch Einsetzen und Niedertreten des Skistiefels in die Gebrauchslage gelangt. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, bei etwa gleichbleibenden Abmessungen der Bindung den Abstand zwischen Sohlenniederhalteteil und Trittfläche in der Auslösestellung zu vergrössern.



   Demnach wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass das am Grundteil in Skilängsrichtung verschiebbar geführte Gehäuse gegen ein Abheben oder Hochschwenken seines rückwärtigen Endes vom Grundteil gesichert ist und dass eine die geöffnete Stellung der Bindung fixierende, von Hand oder durch Fusstritt auslösbare Rastanordnung vorgesehen ist. Durch die Rastanordnung ist dafür gesorgt, dass entweder nach einem die Auslösung bewirkenden Sturz oder durch Feststellung von Hand bzw. mittels des Skistockes die Bindungsteile die ausgelöste Stellung für das Einführen des Skistiefels beibehalten. Die Sicherung des rückwärtigen Gehäuseendes gegen Abheben oder Hochschwenken vom Grundteil verhindert, dass sich das Gehäuse um seine Anlenkstelle am Grundteil in Richtung zur Skispitze hin verschwenken kann.

  Dies würde nämlich bei einer Sicherheitsskibindung dieser Bauart das Einführen des Skistiefels in die Bindung entweder unmöglich machen oder zumindest behindern.



   Der Gedanke, die Bauteile eines auslösenden Fersenniederhalters in der ausgelösten Stellung durch eine Verrastung zu halten und durch Einführen und Niedertreten des Stiefels auszulösen, ist grundsätzlich bekannt. Durch die vorgeschlagene Anordnung wird dies aber mit sehr einfachen Mitteln bei einer Bindung nach dem Hauptpatent verwirklicht. Dabei ist wesentlich, dass die Verrastungen nach der Erfindung ohne spürbaren Mehraufwand hergestellt werden können. So genügt dazu beispielsweise eine Anfräsung oder eine Anfräsung und eine dazugehörige Kerbe. Hinzu kommt, dass sich bereits die Bindung nach dem Hauptpatent durch ihren sehr einfachen Aufbau und die geringe Zahl der erforderlichen Bauteile auszeichnet.

  Mit der Erfindung ist also eine Sicherheitsbindung geschaffen, die sich von den bekannten Bindungen ähnlicher Funktion vor allem durch ihre Einfachheit und Robustheit sowie ihre wesentlich niedrigeren Herstellungskosten abhebt. Die Aussenabmessungen dieser Bindung sind relativ klein.



   Zweckmässig kann sich der am Hacken des Skistiefels angreifende Sohlenniederhalteteil am Auslösemittel, z. B. einer Schwinge, befinden. Dabei kann aber die Trittfläche, auf welche die Sohle des Hackens zur Auflage kommt, am Gehäuse vorgesehen sein. Hierdurch wird bei etwa gleichbleibenden Aussenabmessungen der Bindung in der ausgelösten Stellung ihre sogenannte Maul- oder Öffnungsweite wesentlich vergrö ssert und damit das Einsetzen des Stiefels erleichtert.



  Zu diesem Zweck ist es auch von Vorteil, wenn sich die Anlenkstelle zwischen der Bindung und dem Grundteile etwa im Höhenbereich und hinter der Anlenkstelle des Auslösemittels am Gehäuse befindet.  



   Vorteilhafte Einzelheiten sind den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch und in der Seitenansicht einen nach der Erfindung ausgebildeten auslösenden Fersenniederhalter,
Fig. 2, 3a, b, 4a, b jeweils in Teildarstellungen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Rastvorrichtung,
Fig. 5 im Längsschnitt eine andere Variante der Erfindung,
Fig. 6 im Querschnitt einige der Bauteile der in Fig. 5 dargestellten Bindung,
Fig. 7, 8 die Anordnung nach Fig. 5, 6 schematisch in der Halte- und der Auslösestellung,
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist das Gehäuse 1 am Grundteil, hier einer Grundplatte 2 (dies könnte auch eine Montageplatte, die Skioberfläche und dergleichen sein), in Skilängsrichtung verschiebbar geführt. Der Fersenniederhalter besteht im wesentlichen aus dem Gehäuse 1, der hier nicht dargestellten Druckfeder und dem in diesem Beispiel als Schwinge 3 ausgebildeten Auslösemittel. Sie ist an die Achse A1 der Grundplatte bzw. deren Seitenwangen 5 angelenkt.



  Ausserdem ist die Schwinge gegenüber dem Gehäuse um die Achse A2 verschwenkbar. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird hierzu sowie zur Wirkungsweise und dem Aufbau einer solchen Sicherheitsbindung auf den Offenbarungsinhalt des Hauptpatentes Bezug genommen.



   Nach der Erfindung sind Mittel vorgesehen, die verhindern, dass sich das Gehäuse 1 in Richtung der Trittkraft (Pfeil A) um die Achse A1 verschwenken kann. bzw. mit seinem rückwärtigen Teil um die Achse Al hochschwenkt. Gemäss diesem Ausführungsbeispiel besitzen dazu die nach oben ragenden Seitenwangen 5 der Grundplatte 2 in Skilängsrichtung verlaufende horizontale Schlitze 6, in denen Bolzen oder Stifte 7 des Gehäuses 1 eingreifen und dort verschiebbar geführt sind.



   Die Fixierung der Bindung in ihrer ausgelösten Lage (hier nicht dargestellt) erfolgt durch eine Rastanordnung. Diese kann gemäss Fig. 2 eine an der Grundplatte 2 angebrachte Blattfeder 8 sein, die in der in Fig. 2 dargestellten Rastlage vom Stift oder Bolzen 7 mit Schnappwirkung hintergriffen wird.



   Die Verrastung kann sich auch an anderer Stelle, z. B. zwischen dem Auslösemittel und dem Gehäuse oder dessen Druckfeder, befinden. Die Fig. 3 und 4 zeigen dazu Anordnungen, bei denen entsprechend dem Hauptpatent die Druckfeder 9 über eine Anlagefläche, z. B. eine das Federende umgreifende Büchse 10, auf eine Abflachung eines Bolzens 11 der Schwinge 3 einwirkt. Der Bolzen 11 ist drehfest mit der Schwinge 3 verbunden. Gemäss den Fig. 3a (Haltestellung) und 3b (ausgelöste Stellung) dient als Verrastung eine Kerbe 12 in der Anlagefläche der Büchse 10 und am Bolzen 11 eine durch eine Anfräsung 13 gebildete Spitze oder Kante 14, die mit dem Auslösen in die Kerbe 12 eindringt und dort durch die Kraft der Feder 9 gehalten wird.



   Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4a, b ist ebenfalls am Bolzen 11 eine Anfräsung 13 vorgesehen, die mit dem verbleibenden Flächenteil lla einen Winkel bildet. Die Stosskante 14' dieser beiden Flächen liegt in der Raststellung auf der Höhe oder unterhalb der Achse A2. Damit bleibt die Fläche 13 in dieser Rastlage unter der Wirkung der Feder 9 in der in Fig. 4b gezeigten Stellung.



   Es versteht sich, dass diese Raststellungen auch durch Niederdrücken der Schwinge 3 herbeigeführt werden können.



   Am Gehäuse 1 befindet sich ein nach vorn ragender Ansatz 15, der als Tritt- und Auflagefläche für den Hacken des Skistiefels ausgebildet ist. 16 bezeichnet den an der oberen Schuhsohlenkante des Hackens angreifenden Sohlenniederhalteteil. Mit dem Niederdrücken des Ansatzes 15 wird die jeweilige Verrastung aufgehoben, worauf die Bindung durch die Kraft der Druckfeder 9 selbsttätig ihre Haltestellung einnimmt.



   In den Fig. 5-8 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Dabei befindet sich zwischen der Druckfeder 9 und dem Teil 3', das der Schwinge 3 in Fig. 1 entspricht, eine Rastklinke 17.



  Diese Klinke ist bei 18 an der Grundplatte 2 bzw.



  deren Seitenwangen 5 angelenkt. Die Klinke 17 ist nicht nur Rastmittel, sondern ersetzt mit ihrer Ausnehmung 19, in welche die Feder 9 eingreift, die Büchse 10 der beiden vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele. Die Klinke 17 übergreift mit einer Nase 20 die Anlenkung A2 des Schwingenteiles 3' am Gehäuse 1. Damit sind die Schwinge 3' und das Gehäuse 1 gegen ein Schwenken nach hinten und oben gesperrt, es sei denn, die Auslösekraft wird so gross, dass sie die Gegenkraft der Feder 9 überwindet.



   Auch in diesem Fall ist das Gehäuse 1 an seinem rückwärtigen Ende durch einen Stift oder Bolzen 7 in einem Schlitz 6 der Seitenwangen 5 geführt. Ferner ist eine angeformte oder angegossener Ansatz oder Trittleiste 15 sowie eine Stellschraube 21 für die Veränderung der Druckkraft der Feder 9 vorgesehen.



   Die Seitenwangen 5 der Grundplatte und das Auslöseglied 3' ragen hier in das Gehäuse 1 hinein und sind ebenfalls, wie schon beschrieben, bei A1 gelenkig miteinander verbunden. Damit sind sämtliche Teile eingehaust und gegen Schnee und Eis geschützt. Man kann auch so vorgehen, dass die Seitenwangen 5 nicht mit der Grundplatte einstückig sind, sondern in seitlichen Führungen dieser Grundplatte 2 eingreifen (siehe Fig. 6) und dort festgeklemmt oder anderweitig befestigt werden.



   Für das Auslösen dieses Fersenniederhalters, d. h.



  das Entsperren der Verrastung, ist ein Tasthebel 22 vorgesehen. Dieser Hebel ist z. B. an der Achse A2 des Auslösegliedes 3 angelenkt. Er könnte aber auch an einer anderen Stelle, wie an der Rastklinke 17, gelenkig angebracht sein. Der Tasthebel stützt sich mit seinem inneren, im Gehäuse befindlichen kurzen Hebelarm (hier Abstand zwischen der Achse A2 und dem Stift 23) am jeweiligen Gegenteil ab und ragt mit seinem anderen Hebelarm 24 in eine nach oben offene Aussparung 25 des Gehäuses 1.

 

   In diesem Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, dass der Tasthebel 22 an die gemeinsame Schwenkachse A2 der Teile 1, 3' angelenkt ist und Stifte 23 besitzt. Wird gemäss Pfeil auf das Ende des Hebelarmes 24 gedrückt, z. B. durch Einsetzen der Skistockspitze, so schwenkt der Hebel 22 um die Achse A2, womit die Stifte 23 die Rastklinke 17 gegen die Kraft der Feder 9 im Uhrzeigersinn verdrehen. Dies hat zur Folge, dass die Nase 20 die Achse A2 freigibt und das Schwingenteil 3' zusammen mit dem Ge  häuse 1 um die Achse Al nach oben-rückwärts ausschwenken kann. Wie schon erwähnt, wäre auch eine andere Ausbildung und Anlenkung des Tasthebels 22 sowie der Klinke 17 möglich.



   Die vorstehend erläuterte Ausführung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie bei einer völlig eingekapselten bzw. eingehausten Bindung und bei relativ kleinen Aussenabmessungen eine einwandfreie, nur geringe Druckkräfte erfordernde Auslösung ermöglicht.



  Der Abstand zwischen der Achse A2 und der Stelle 23 kann nämlich im Verhältnis zur Länge des Hebelarmes 24 so gering gehalten werden, dass die Hebelübersetzung   1 : 5    bis   1 : 7,    gegebenenfalls sogar noch kleiner ist. Dadurch ergeben sich entsprechend niedrige Auslösekräfte. Eine nach oben und hinten aus dem Gehäuse her vorstehende Schwinge, die bei Stürzen unter Umständen zu Verletzungen des Skifahrers führt, ist vermieden.



   Man könnte aber auch die Rastklinke 17 oder das Schwingenteil 3' zugleich als Drucktaste ausbilden. Nur ist dann bei Beibehaltung der sonstigen Abmessungen nicht mehr das vorgenannte   tÇbersetzungsverhält-    nis zu erreichen.



   Die Fig. 7 und 8 zeigen schematisch die Anordnung und Lage der wesentlichen Bauteile dieses Ausführungsbeispieles in der Haltestellung (Fig. 7) und in der Auslösestellung (Fig. 8), wobei zur besseren   Über-    sicht der Tasthebel 22 und die Rastklinke 17 weggelassen sind sowie das Gehäuse nur strichpunktiert dargestellt ist. In Fig. 8 ist der Betrag  a  eingezeichnet, um den nach dem Auslösen sich das   Ge    häuse 1 sowie die Schwinge 3' horizontal nach hinten verschieben. Dabei ist in Klammern noch die Lage der Drehachse A2 in der Haltestellung gem.



  Fig. 7 mit eingezeichnet. Der Sohlenniederhalteteil 16' befindet sich nicht mehr am Gehäuse, sondern an dem Auslöseglied 3' (siehe auch Fig. 5 und 9), während die Trittfläche 15 nach wie vor am Gehäuse angebracht ist. Damit erhält man schon bei einer relativ geringen Horizontalverschiebung  a  einen ziemlich grossen Öffnungswinkel a (sogenannte Maulweite) zwischen den Teilen 15 und 16'. Dies erleichtert das Einführen des Stiefels in die geöffnete Bindung, da der Sohlenniederhalteteil hier wesentlich weiter zurückschwenkt als bei den Ausführungen, bei denen er fest am Gehäuse angebracht ist. Der vorstehende Vergleich gilt natürlich unter der Voraussetzung des jeweils gleichen Verschiebeweges a. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist der, dass trotz dieses grossen Öffnungswinkels das Gehäuse nur etwas im Uhrzeigersinn ver   schwenkt    wird. 

  Für diese Vergrösserung der Maulweite bzw. des Winkels a ist es ferner von Vorteil, die Anlenkstelle Al etwa im Höhenbereich und hinter der Anlenkstelle A2 vorzusehen. Dadurch kann die Anlenkstelle A2, folglich auch die Schwinge 3', einen relativ weiten Öffnungsweg durchwandern, ehe sie die Totpunktlage erreicht.



   Die vorstehend beschriebenen Mittel und Anordnungen für die Vergrösserung des Winkels a können bei einer Sicherheitsbindung nach dem Hauptpatent auch ohne die zuvor erläuterten Rastanordnungen etc. vorgesehen werden.



   Fig. 9 zeigt eine sich nach hinten und rückwärts erstreckende Schwinge 3", ähnlich der Anordnung der Fig. 1. Nur ist beim Beispiel der Fig. 9 der Sohlenhalter 16' wie bei den Fig. 5-8 an der Schwinge 3" befestigt, und die Anlenkstelle A1 befindet sich im Höhenbereich und hinter der Anlenkstelle A2. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Sicherheits-Skibindung mit einem Gehäuse und einem Auslösemittel, die bei übermässiger Beanspruchung gegen Federwirkung auslöst und den Skistiefel freigibt, wobei das den Sohlenniederhalteteil tragende Gehäuse mit dem Auslösemittel gelenkig verbunden ist, die aus Gehäuse, Auslösemittel und Feder bestehende Baugruppe an einem am Ski befestigten Grundteil der Skioberfläche angelenkt ist, wobei die beiden Anlenkstellen voneinander einen Abstand besitzen und die Achse der Anlenkung an den Grundteil quer zur Skilängsrichtung verläuft, sowie die! Baugruppe gegen Federwirkung in Skilängsrichtung elastisch verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das am Grundteil in Skilängsrichtung verschiebbar geführte Gehäuse gegen ein Abheben oder Hochschwenken seines rückwärtigen Endes vom Grundteil gesichert ist, und dass eine die geöffnete Stellung der Bindung fixierende,
    von Hand oder durch Fusstritt auslösbare Rastanordnung vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitsbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Grundteil eine Grundplatte (2) dient und dass die Grundplatte (2) oder sich davon senkrecht nach oben erstreckende Seitenwangen (5) in Skilängsrichtung verlaufende Schlitze (6) aufweisen, in denen Schiebemittel, wie Bolzen (7), des Gehäuses (1) verschiebbar geführt sind.
    2. Sicherheitsbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) einen nach vorn ragenden Ansatz (15) besitzt, der als Tritt- und Auflagefläche für den Hacken des Skistiefels ausgebildet ist.
    3. Sicherheitsbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rasten an der Schiebeführung (6) oder der Grundplatte (2) befinden.
    4. Sicherheitsbindung nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Rast eine Schnappfeder (8) dient, die bei geöffneter Bindung vom Schiebemittel des Gehäuses hintergriffen wird.
    5. Sicherheitsbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verrastung zwischen dem Auslösemittel, z.B. einer Schwinge (3), und dem Ge häuse (1) oder dessen Druckfeder (9) befindet.
    6. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 5, wobei die Druckfeder über eine Anlagefläche, z. B. eine Büchse, auf eine Abflachung eines Bolzens des Auslösemittels einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verrastung an der Anlagefläche eine Ausnehmung, wie eine Kerbe (12), vorgesehen ist und die Abflachung des Bolzens (11) einen Vorsprung, eine Spitze oder Kante (14) besitzt, der bzw. die bei geöffneter Bindung in die Ausnehmung einrastet.
    7. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 5, wobei die Druckfeder über eine Anlagefläche, z. B. eine Büchse, auf eine Abflachung eines Bolzens des Auslösemittels einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachung des Bolzens (11) zwei im Winkel zueinander stehende Flächenteile (1 1a, 13) aufweist, wobei sich die Stosskante (14') dieser Flächenteile auf der Höhe oder unterhalb der Schwenkachse des Bolzens befindet.
    8. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Druckfeder (9) und einem Auslöseglied (3') eine Rastklinke (17) vorgesehen ist, die mittels eines Tasthebels (22) entsperrt werden kann.
    9. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastklinke (17) an der Grundplatte (2), z. B. an deren Seitenwangen (5), angelenkt ist (18) und sich mit einer Nase (20) gegen den Teil, z.B. einen Bolzen, abstützt, der das Auslöseglied (3') gelenkig (A2) mit dem Gehäuse (1) verbindet.
    10. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Tasthebel (22) mit einem Hebelarm an der Rastklinke (17) oder am Auslöseglied (3') abstützt und mit dem anderen Hebelarm (24) aus dem Gehäuse hervorsteht, oder in eine von oben zugängige Aussparung der Gehäuseoberseite hineinragt.
    11. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Hebelarm wesentlich kleiner als der zweitgenannte Hebelarm (24) ist.
    12. Sicherheitsbindung nach einem der Unteransprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (5) der Grundplatte (2) und das Auslöseglied (3') in das Gehäuse (1) hineinragen und dort gelenkig miteinander verbunden sind.
    13. Sicherheitsbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der am Hacken des Skistiefels angreifende Sohlenniederhalteteil (16') am Auslösemittel (3', 3") befindet, während die Trittfläche (15) für das Aufsetzen der Stiefelsohle am Gehäuse angebracht ist.
    14. Sicherheitsbindung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anlenkstelle (A1) zwischen der im wesentlichen aus Gehäuse, Auslösemittel und Feder bestehenden Bindung und der Grundplatte etwa im Höhenbereich und hinter der Anlenkstelle (A2) des Auslösemittels am Gehäuse befindet.
CH1161567A 1965-03-17 1967-08-15 Sicherheitsskibindung CH509809A (de)

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