CH509840A - Vorrichtung zum Kühlen von stranggegossenem Stahl - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen von stranggegossenem Stahl

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CH509840A
CH509840A CH822969A CH822969A CH509840A CH 509840 A CH509840 A CH 509840A CH 822969 A CH822969 A CH 822969A CH 822969 A CH822969 A CH 822969A CH 509840 A CH509840 A CH 509840A
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gap
strand
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coolant
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CH822969A
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Meier Walter
Burkhardt Max
Thalmann Armin
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Concast Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/124Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cooling
    • B22D11/1243Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cooling by using cooling grids or cooling plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Kühlen von stranggegossenem Stahl    Im Hauptpatent wird     ein.        Verfahren    zum     Kühlen     von heissem Metall, insbesondere von stranggegossenem       Metall,    mit mindestens einem dem zu     kühlenden        Metall          zugeordneten        Kühlkörper        vorgeschlagen,

          wobei    ein       Kühlmittel        in    den Spalt     zwischen    dem zu     kühlenden     Metall und dem Kühlkörper mit einem     einstellbaren          Druck    eingebracht und im Spalt eine geeignete     turbu-          lente        Strömung    erzeugt     wird,    die ein     Eindringen        des     Kühlmittels in die sich an der Oberfläche des zu       kühlenden        Metalls    befindende Dampfschicht     bewirkt,

       um     durch        intensiven,        Kontakt    mit dem     Dampf    dieser       Dampfschicht        Wärme    zu     entziehen.     



  Geigenstand des     Hauptpatentes        ist    ferner eine Vor  richtung zur     Durchführung    des     Verfahrens,    die     nach     dem Patentanspruch II dadurch gekennzeichnet ist,  dass' Aden Kühlkörpern. eine Vorrichtung zur Zuführunig  von Kühlmittel zwischen Metalloberfläche und Kühl  körper     zugeordnet        ist        und    die Kühlkörper in einem       Abstand,(12)        ,angeordnet    sind.  



  ,Die Erfahrung hat gezeigt, dass solche Kühlkörper  auf der dem Strang zugekehrten Kühlkörperobemfläche  speziell     infolge    von Ausbauchungen des     :Stranges        einem          abnormen        Verschleiss        unterliegen    und damit die     Einhal-          tung    der gewünschten Spaltbrite erschwert ist. Auch       Spaltbreite        erschwert    ist.     Auch     wird durch diesen Verschleiss die Wirtschaftlichkeit un  günstig, beeinflusst.  



  Es ist Aufgabe dieser Erfindung, die Kühlkörper  oberfläche vor schädlichem Verschleiss zu schützen und       eine        möglichst        ,gleichmässige        Breite        .des        .Spaltes    zu er  zielen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,  dass die dem heissen Strang zugekehrte     ühlkörperober-          fläche    ,mit über diese verteilte Führungsflächen zur       Bestimmung    der Breite des Spaltes versehen ist.  



  Um     eine        gleichmässige    Verteilung der     Führungs-          flächen    über die ganze     Breite    des ,Stranges und     damit          gleichmässige        Beanspruchung    und     Kühlung    der     Strang-          oiberfläche    zu erhalten,     können    die einander     unmittelbar     in Stranglaufrichtung folgenden Führungsflächen quer  zur Stranglaufrichtung ohne gegenseitige Überschnei  dung versetzt sein.

      Damit die Kühlmittelzufuhr in Aden :Spalt durch  Zunder nicht behindert wird, können die     Zufuhrvor-          richtunigen    für das Kühlmittel -in ,den Spalt, in Strang  laufrichtung gesehen, nach den Führungsflächen ange  ordnet sein.  



       Zur        Einstellung    der Spaltbreite :und zum     Aus-          wechseln    bei     Verschleiss        ist    es     günstig,    wenn die     Füh-          rungsflächen    als     Stellschrauben,        ausgebildet    sind.  



  Die die Führungsflächen     bildenden        Stellschrauben     werden vorteilhaft mit Zufuhrvorrichtungen für das       Kühlmittel    in den Spalt versehen, damit diese Stell  schrauben zusätzlich gekühlt sind.  



  Nachfolgend wird eine Beschreibung von Ausf     üh-          rungsbeispielen    gegeben.  



  Es zeigt:  Fig. 1 einen Schnitt durch einen teilweise     dar-          gestellten    Kühlkörper,  Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung der Fig. 1 und  Fig. 3 einen ,Schnitt durch Beinen andern teilweise       dargestellten        Kühlkörper.     



  In Fig. 1 ist oder Oberfläche 2 eines .Stranges 3  ein teilweise dargestellter Kühlkörper 1 zur Kühlung  und     Stützung        zugeordnet.    Die     Vorrichtung    weist in  Stranglaufrichtung mehrere mit einem gegenseifigen  Abstand angeordnete Kühlkörper auf.

   Zur Bestimmung  der Breite :des Spaltes 9 zwischen der Strangoberfläche 2  und dieser zugekehrten Kühlkörperoberfläche 4 sind       Führungsflächen    6 auf dieser verteilt     angeordnet.        Diese          Führungsflächen    6 sind     als        kugelförmige        Stirnflächen     von     Stellschrauben    5 ausgebildet,

   damit das     Gleiten    des       Stranges    über die     Führungsflächen    6     erleichtert        wind.     Anstelle der kugelförmigen Führungsflächen 6 können  aber auch solche mit Abrundungen oder Abschrägun  gen und teilweise ebenen Flächen unigewendet werden.  



  Um     @an    diesen Führungsflächen 6 den     Reibungs-          verschleiss        möglichst        gering    zu     halten,    können sie mit       einer        verschleissfesten        :

  Schicht        versehensein.    Dazu kön  nen die     Steillschrauben    5     beispielsweise        aus        chTomle!gier-          tem    Nitrierst     h    hergestellt     und        durch    Einsetzen     von     Stickstoff gehärtet werden. Es ist aber auch denkbar,      dass entweder     Hartaufträge    durch     Schweissen    oder Auf  spritzen oder aber Hartmetalleinsätze angewendet wer  den.

   Wenn eine sehr hohe Wärmelentfähigkeit der Füh  rungsflächen     verlangt        ist,        kann        eine        Verschleissschicht     auch     direkt    auf Kupfer     aufgebracht        werden.     



  Die Breite des     Spaltes    9     wird    durch die Einstellung  der Stellschrauben 5 vorbestimmt. Eine opitmmale Kühl  wirkung kann     erzielt        wenden,    wenn die     Führungsflächen     6 so eingestellt sind, dass sich ein Spalt 9 von etwa  1 mm     ergibt.    Wenn eine     differenzierte    Kühlung, z. B.  im Kantenbereich, gewünscht wird, so     ,kann    dies durch  eine     differenzierte        Spalteinstellung    mit den     Stellschrau-          ben    erreicht werden.  



  Bei gekrümmter Strangoberfläche ist es durch die  Einstel ung der Stellschrauben 5 möglich, auch bei ebe  ner Kühlkörperoberrläche 4 die Führungsflächen 6  zum Stützen zu     bringen.     



  Zur Sekundärkühlung der Strangaberfläche 2 bzw.  zur Zuführung des     Kühlmittels        in    den Spalt     sind        Zu-          fuhrvorrichtungen    8     angebracht.    Der     Kühlkörper        selbst     wird durch     eine    von der     Sekundärkühlung        .umabhängigen          Sprühwasserkühlung    7 gekühlt.

       Anstelle    der     Sprüh-          wasserkühlung    7 können oder Kühlkörper und     im    spe  ziellen die Führungsflächen durch     einen    von der Se  kundärkühlung unabhängigen Kuhlwasserkreislauf ge  kühlt werden.  



  In Fig. 2 ist die Verteilung der Führungsflächen 6  auf der Kühikörperoberfläche 4 dargestellt. Ein Pfeil  20 zeigt die Stranglaufrichtung. Die einander unmittel  bar in Stranglaufrichtung 20 folgenden Führungsflächen  6 sind um eine Distanz 2,1 quer zur Stranglaufrichtung  20 versetzt. Damit sich die     Führungsflächen    6 in  Stranglaufrichtung nicht überschneiden, muss die Di  stanz 2:1 mindestens so gross sein -wie der Durchmesser  22 der Führungsflächen 6.

   Durch     eine    solche Vertei  lung der     Führungsflächen    6 wird ein gleichmässiger Spalt  9 über die ganze Breite des Kühlkörpers 1 bei mini  maler Anzahl von     Führungsflächen    6     erreicht,    was sich  zur Erzielung einer     gleichmässigen        Kühlwirkung        günstig     auswirkt. Bei dieser Anordnung werden die     Führungs-          flächen    6 für eine Bramme von beispielsweise 1000 mm  Breite in Stranglaufrichtung auf eine Distanz von etwa  80 mm und quer zur Stranglaufrichtunig auf eine solche  von etwa 190 mm angebracht.

   Die Zufuhrvorrichtungen  8 für das     Sekundärkühlwasser    sind     zwischen.    den     Füh-          rungsflächen    6 gleichmässig     verteilt.     



  Die Führungsflächen 6, die in diesem Beispiel  durch reihenartig angeordnete     Stellschrauben        ;gebildet     sind, könnenaber sowohl in anderer Verteilung als auch  in anderer Art und Weise auf die Kühlkörperober  fläche angebracht werden. So können sie z. B. streifen-,  ringförmig oder als -rund um die Kühlkörperoberfläche  laufende Nerven usw. angebracht werden. Führungs  flächen können auch     durch        Aufschweissen    oder Auf  spritzen von Hartauftrag in augen- oder leistenförmiger  Art auf die Kühlkörperoberfläche aufgebracht werden.  



  Bei Diner     Ausführung    mit in     Reihen        parallel    zur  Stranglaufrichtung 20 angeordneten Führungsflächen 6    können sie aber auch bei aufeinanderfolgenden Kühl  körpern quer zur Stranglaufrichtung versetzt angeordnet  werden.  



  In Fig. 3 wird die Führungsfläche 6 eines teilweise  argestellten Kühlkörpers 38 durch eine Stellschraube  31 gebildet. Eine in einem Bügel 36 angebrachte Stütz  schraube 37     stützt    die     auf    die gewünschte Spaltbreite 9  eingestellte Stellschraube 3-1 ab. Eine Zufuhrvorrichtung  32 für das Sekundärkühlwasser wird durch eine Ab  flachung 33 der     Stellschraube    31 gebildet     und        is=t,    in  Stranglaufrichtung 20 gesehen, nach den Führungs  flächen 6 angebracht.

   Durch diese Anordnung der  Zufuhrvorriehtung 32 für Sekundärkühlwasser wird die  Verstopfungsgefahr durch Zunder der Strangoberfläche  sehr gering gehalten und damit eine gleichmässige     Kühl-          m:ittelzufiuhr    zur     Kühlung    der Führungsfläche 6 und  des     Stranges    3     sichergestellt.    Der     Kühlkörper    selbst       wird    durch das durch den     Hohlraum    35     fliessende   <B>Se-</B>  kundärkühlwasser gekühlt. -Es kann aber auch bei die  sem     Beispiel    für die Kühlung :

  des Kühlkörpers     ein    von  der Sekundärkühlung unabhängiges, Kühlsystem ge  wählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Kühlen von stranggegossenem Stahl mit Kühlkörpern, wobei ein Kühlmittel in den Spalt zwischen dem zu kühlenden Metall und dem Kühl körper mit einem, einstellbaren Druck eingebracht und im Spalt eine geeignete turbulente Strömung erzeugt wird, die ein Eindringen des Kühlmittels in die sich an der Oberfläche des zu kühlenden Metalls befindende Dampfschicht bewirkt,
    um durch intensiven Kon takt mit dem Dampf dieser Dampfschicht Wärme zu entziehen nach dem Patentanspruch II des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die dem heissen Strang (3) zuge=kehrte Kühlkörperoberfläche (4) mit über diese verteilten Führungsflächen (6) zur Bestim mung der Breite des Spaltes (9) versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die einander unmittelbar in Strang laufrichtung (20) folgenden Führungsflächen (6) quer zur Stranglaufrichtung (20) ohne gegenseitige Über- schneidung versetzt sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Zufuhrvorrichtungen (32) für das Kühlmittel in den Spalt, in Stranglaufrichtung gesehen, nach den Führungsflächen (fi) angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ,die Führungsflächen (6) als Stell schrauben (5) ausgebildet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 2 und 3, dadurch @gekennzeichnet, dass die die Führungsflächen (6) bildenden Stellschrauben (31) mit Zufuhrvorrichtungen (32) für das Kühlmittel in den Spalt versehen sind.
CH822969A 1965-12-17 1969-05-30 Vorrichtung zum Kühlen von stranggegossenem Stahl CH509840A (de)

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DE19702023812 DE2023812C (de) 1969-05-30 1970-05-15 Gießstrang Kuhlvorrichtung fur Stahlstrange
AU15541/70A AU1554170A (en) 1969-05-30 1970-05-26 Apparatus for cooling a continuous steel casting
GB2557770A GB1318394A (en) 1969-05-30 1970-05-27 Cooling hot metal particularly in continuous casting
FR707019433A FR2043820B2 (de) 1969-05-30 1970-05-27
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