Mobile Trennwand zur Unterteilung eines Geliäuderaumes und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf eine mobile Trennwand zur Unterteilung eines Gebäuderaumes und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Mobile Trennwände, die aus einer vollen Wandplatte, die aus mehreren, z. B. durch Nut und Feder, miteinander verbundenen Wandbauteilen zusammengesetzt sein kann, oder aber aus einem verglasten Rahmenelement bestehen, sind bereits bekannt. Diese Trennwände dienen zur Unterteilung von Gebäuderäumen. Durch ihre Versetzung kann die Grösse der Teilräume verändert, bzw. nach ihrer Entfernung der zuvor unterteilte Gebäuderaum als einziger Raum, z. B.
Büro- oder Wohnraum benützt werden.
Mobile Trennwände werden bekanntlich mit Schrauben, z. B. Spannschrauben oder Nägeln, evtl.
mittels Dübeln, in dem zu unterteilenden Gebäuderfaum installiert, was aber zur Folge hat, dass die nach Entfernung bzw. Versetzung der mobilen Trennwand verbleibenden Gebäudeteile, d. h. die beiden an die Trennwand angrenzenden ortsfesten Gebäudewände, die Decken und Böden erhebliche Beschädigungen aufweisen, die praktisch nicht mehr beseitigt werden können. Hinzu kommt, dass die bekannten mobilen Trennwände recht aufwendig im Hinblick auf den Materialaufwand und die Herstellung und daher material- und -fabrikationsmässig teuer sind und zudem nur von speziell ausgebildeten Fachleuten unter relativ grossem Zeitaufwand montiert werden können, was im Hinblick auf die dadurch bedingten zusätzlichen hohen Arbeitslöhne die Gesamtkosten für die Erstellung der mobilen Trennwand weiterhin erheblich vergrössert.
Deshalb wurden bisher mobile Trennwände praktisch fast nur für Büro- und Industriebauten verwendet, weil sie für den Wohnungs- bzw. Mietwohnungsbau im allgemeinen viel zu teuer sind.
Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beheben.
Demgemäss betrifft die Erfindung eine mobile Trennwand zur Unterteilung eines Gebäuderrumes, die erfindungsgemäss gekennzeichnet ist durch ein als volle Wandplatte oder verglastes Rahmenelement ausgebildetes Wandbauelement von geringerer Höhe als die lichte Höhe des durch die Trennwand zu unterteilenden Gebäuderaurnes, mindestens einen zur elastischen Fest Klemmung des Wandbauelementes dienenden Federkörper und einen Aufnahmekörper für je einen Federkörper, der mindestens zwei sich gegenüberliegende Tragflächen des Federkörpers überdeckt und selbst äussere Tragflächen zur Aufnahme von vertikalen, zugleich den Feder- und Aufnahmekörper zusammendrückenden vertikalen Kräften aufweist,
wobei der in den Aufnahmekörper eingesetzte Federkörper in den Zwischenraum zwischen dem Wandbauelement und einer horizontalen Stützfläche des durch die Trennwand zu unterteilenden Gebäuderaumes eingeschoben und dadurch die Trennwand im Gebäuderaum elastisch festgeklemmt ist.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der mobilen Trennwand, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass das Wandbauelement, die elastischen Federkörper und die Aufnahmekörper je für sich vorfabriziert werden, dass daraufhin die Federkörper mit den Aufnahmekörpern verbunden und anschliessend diese samt ihren Federkörpern unter Ausnutzung des vertikalen Federweges des letzteren zusammengedrückt und in den Zwischenraum zwischen dem aufrechtgestellten Wandbauelement und der horizontalen Stützfläche eingeschoben werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der mobilen Trennwand gemäss der Erfindung, die auch das Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung veranschaulichen, schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 zwei Ausführungsbeispiele für den Anschluss der mobilen Trennwand an der Decke des zu unterteilenden Gebäuderaumes, in einer räumlichen Ansicht,
Fig. 2 die aus dem Wandbauelement, Federkörpern und Aufnahmekörpern bestehende mobile Trennwand, in einer räumlichen Ansicht,
Fig. 3 die mobile Trennwand der Fig. 2, links mit angesetztem, sowie rechts mit unter dem Wandbauelement eingeschobenen, mit dem Federkörper versehenen Aufnahmekörper, in einer Draufsicht,
Fig. 4 eine andere Ausführung des mit dem Federkörper versehenen Aufnahmekörpers, vor und nach dem Einschieben unter das Wandbauelement, in einer räumlichen Ansicht, und
Fig.
5 eine weitere Ausführung des mit dem Federkörper versehenen Aufnahmekörpers, vor und nach dem Einschieben unter das Wandbauelement, in einer räumlichen Ansicht.
Fig. 1 zeigt lediglich den oberen Anschluss der allgemein mit MT bezeichneten mobilen Trennwand an die Decke des durch diese in zwei Teilräume zu unterteilenden Gebäuderaumes in zwei Varianten.
Links ist eine Ausführung dargestellt, bei der ein im Querschnitt U-förmiges Profil U mit nach unten ragenden Flanschen S auf ein Wandbauelement 1 der mobilen Trennwand MT oben aufgesetzt ist. Das U-Profil U kann aus elastischem Material, z. B. aus Gummi oder aus einem elastischen Kunststoff, vorzugsweise Neopren, bestehen. Das Profil U könnte aber auch aus Metall hergestellt sein und zur Vergrösserung des Rutschwiderstandes an seiner obenliegenden, mit Fu bezeichneten Stegaussenseite mit zackenartigen oder gratförmigen Vorsprüngen oder aber mit einer rutschfesten, vorzugsweise aus elastischem Material bestehenden Schicht versehen sein.
Rechts in Fig. 1 ist eine andere Ausführung des oberen Decken abschlusses dargestellt, bei der zwei zueinander parallele, in Längsrichtung der mobilen Trennwand MT verlaufende und sich praktisch über deren ganze Länge erstreckende Streifen Str an der oberen Stirnfläche des Wandbauelementes 1 befestigt, z. B. mit dieser verleimt sind und ein Rutschen der mobilen Trennwand MT nach ihrem Einbau verhindern. Anstelle dieser beiden elastischen Streifen Str könnten die beiden betreffenden Partien der oberen Stirnfläche des Wandbauelementes 1 aber auch mit zwei entsprechenden Lagen Kitt versehen sein.
Bei der links in Fig. 1 gezeigten Ausführung könnten die beiden Flansche S des U-Profils in Richtung auf ihre freien unteren Enden hin leicht konvergieren und infolgedessen mit ihren Innenflächen bei in das Profil U eingeschobenem Wandbauelement 1 an letzterem federnd anliegen und so an diesem befestigt sein. Auch könnte der Steg FU des U-Profils U zur Vergrösserung seines vertikalen Federweges mit Durchbrüchen versehen sein.
In der Schweizer Patentschrift Nr. 484 339 sind verschiedene Ausführungen für den Deckenschluss einer mobilen Trennwand an Hand von zahlreichen Zeichnungsfiguren ausführlich beschrieben.
Fig. 2 zeigt die wieder allgemein mit MT bezeichnete mobile Trennwand, die aus einem Wandbauelement 1 von geringerer Höhe als die lichte Höhe des durch die Trennwand MT zu unterteilenden Gebäuderaumes, zur elastischen Festklemmung des Wandbau elementes 1 dienenden Federkörpern 2 und durch vertikale Kräfte zusammendrückbaren Aufnahmekörpern 3 für je einen Federkörper 2 besteht. In Fig. 2 ist jedoch nur ein einziger, mit einem Federkörper 2 versehener Aufnahmekörper 3 dargestellt.
Der Federkörper 2 ist als Vollkörper ausgebildet und besteht aus elastischem Material, beispielsweise aus Gummi oder elastischem Kunststoff, vorzugsweise Neopren. Er besitzt die Form eines mathematischen Quaders, d. h. die Form der in der räumlichen Geometrie (Stereometrie) als sogenanntes rechtwinkliges Parallelepiped oder rechtwinkliges Parallelepipedon oder einfach als Rechtkant bezeichneten Unterart in der Mathematik als Prisma bezeichneten Körpers, d. h. die Form eines Körpers mit sechs ebenen Begrenzungsflächen, von denen jeweils zwei Flächen parallel zueinander sind. Der Federkörper 2 weist zwei sich gegenüberliegende Tragflächen 2a und 2b auf, von denen die untere 2a sich mittelbar auf dem mit St bezeichneten, als Stützfläche für die mobile Trennwand MT dienenden Fussboden abstützt und die obere 2b das Gewicht des Wandbauelementes 1 aufnimmt.
Der Federkörper 2 kann bei der Vorfabrikation in einfacher Weise so hergestellt werden, dass von einer aus elastischem Material bestehenden Stange gleich grosse Stücke abgeschnitten werden.
Der Aufnahmekörper 3 besteht hier aus kräftigem Holz, z. B. aus Buchenholz, und weist in seinen äusseren Umrissen, allerdings nur in recht grober Annäherung, ebenfalls die Form eines Quaders auf. Er besitzt eine untere ebene Auflagefläche 3f, mit der er auf dem Fussboden St aufliegt, eine obere ebene, der unteren Stirnfläche des Wandbauelementes 1 zugekehrte Fläche 3f1 sowie eine als Keilfläche ausgebildete obere Angriffsfläche 3k zur Aufnahme von den Aufnahmekörpern 3 und damit zugleich auch den Federkörper 2 zusammendrückenden vertikalen Kräften. Die obere Keilfläche 3k, die sich an die obere Fläche 3f1 anschliesst, hat in Verbindung mit anderen Merkmalen des Aufnahmekörpers 3 für die Installation der mobilen Trennwand MT besondere Bedeutung, die später mehr im einzelnen erläutert werden soll.
Der Aufnahmekörper 3 ist mit einer schlitzartigen Ausnehmung 3a versehen, die im wesentlichen von zwei Lappen 3b und 3c des Aufnahmekörpers 3 begrenzt ist und in welche der Federkörper 2 in Richtung des mit R bezeichneten Pfeiles eingeschoben ist. Die beiden Lappen 3b und 3c gehen mit an der Lappenwurzel bogenförmig ausgebildeten Lappenpartien 3b in ein Joch 3j des Aufnahmekörpers 3 über.
Die Dicke des oberen Lappens 3c nimmt über dessen ganze Länge in Richtung auf das oben mit der Keilfläche 3k versehene Joch 3j gleichmässig zu, während die Dicke des unteren Lappens 3b über den weitaus grössten Teil der Lappenlänge in der entgegengesetzten Richtung gleichmässig zunimmt, so dass am hinteren Stirnende des Aufnahmekörpers 3, und zwar an dessen unterem Lappen 3b eine vertikale Stirnfläche 3b' gebildet wird, welche dazu dient, den Aufnahmekörper 3 samt seinem Federkörper 2 in den zwischen dem aufrecht gestellten und angehobenen Wandbauelement 1 und dem Fussboden St gebildeten, mit Zw bezeichneten Zwischenraum einzutreiben, wie dies später mehr im einzelnen erläutert wird.
Die mit B bezeichneten gekrümmten Flächen der beiden bogenförmig ausgebildeten Lappenpartien 31 begrenzen zusammen mit der vorderen, mit 2v bezeichneten Stirn fläche des Federkörpers 2 einen mit H bezeichneten Hohlraum. Die beiden gekrümmten Flächen B sind nicht einander gleich, d. h. nicht zueinander symmetrisch, gleichsam wie bei einem gotischen Kirchenfenster, sondern sie sind verschieden gekrümmt, wie dies namentlich die Figur 3, die den Aufnahmekörper in einer seitlichen Draufsicht zeigt, deutlich erkennen lässt.
Dadurch wird in Verbindung mit dem Hohlraum H und der Formgebung der beiden Lappen 3b und 3c gewährleistet, dass das Joch 3j beim Eintreiben des mit dem Federkörper 2 versehenen Aufnahmekörpers 3 in den Zwischenraum Zw gegenüber den von dem Wandbauelement 1 auf die Keilfläche 3k ausgeübten vertikalen Kräften eine Druckbrücke, d. h. einen sogenannten Drucksattel bildet, der durch entsprechende Verteilung und Führung der Kraftlinien vom Joch 3j auf die bzw. in den beiden Lappen 3b und 3c einen vorzeitigen Bruch des Aufnahmekörpers 3 bei dessen Einführung unter das angehobene Wandbauelement 1 wirksam verhindert.
Dadurch wird ferner gewähreistet, dass der Federkörper 2 beim Eintreiben des Aufnahmekörpers 3 an der Einschiebebewegung des letzteren derart teilnimmt, dass der Federkörper 2 zusammen mit dem Aufnahmekörper 3 so, als bestünden beide aus einem einzigen Teil, unter das Wandbauelement 1 wandert.
Der Federkörper 2 lässt sich in Richtung des Pfeiles R in die Ausnehmung 3a des Aufnahmekörpers 3 bequem einschieben, weil, abgesehen von seiner eigenen Elastizität, der schlank ausgebildete obere Lappen 3c des Aufnahmekörpers 3 auf Grund seiner Formgebung seinerseits nach oben etwas ausfedern kann. Das Einführen des Federkörpers 2 kann noch zusätzlich dadurch erleichtert werden, dass die beiden mit K bezeichneten hinteren Kanten der beiden Lappen 3b und 3c in bezug auf den zwischen diesen einzuschiebenden Federkörper 2 nicht genau auf derselben Höhe liegen, so dass der Federkörper 2 beim Einführen mit seinen beiden vorderen Stirnkanten nicht zugleich an diesen beiden Kanten K anschnäbelt, sondern nacheinander.
So kann beispielsweise die Kante K des unteren Lappens 3b gegenüber der Kante K des oberen Lappens 3c etwas vorstehen, so dass der Federkörper 2 bei seiner Einführung zuerst an der Innenfläche des unteren Lappens 3b angesetzt und sodann unter einer ganz kleinen Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn unter die Kante K des oberen Lappens 3c geführt und dann in die schlitzförmige Ausnehmung 3a eingeschoben wird. Wenn der Federkörper 2 auf diese Weise in den Aufnahmekörper 3 ganz eingeschoben ist, wonach aber der Hohlraum H verbleibt, dann sitzt er jedenfalls dank seiner eigenen Elastizität, wie auch der Federwirkung des oberen Lappens 3c des Aufnahmekörpers 3 in dem letzteren relativ fest, so dass man dadurch praktisch einen einzigen aus Feder- und Aufnahmekörper 2 bzw. 3 gebildeten Montagekörper erhält.
Die mit 2h bezeichnete hintere Stirnfläche des Federkörpers 2 muss nicht, wie dies in Fig. 2 und links in Fig. 3 dargestellt ist, mit den beiden Kanten K der beiden Lappen 3b und 3c praktisch auf derselben Höhe, d. h. in derselben Flucht liegen, sondern der Federkörper 2 könnte auch um ein geringes Mass nach links, d. h. nach hinten aus dem Aufnahmekörper 3 herausragen oder andererseits gegenüber den Kanten K nach rechts, d. h. nach vorn versetzt sein, so dass in dieser Hinsicht eine besondere Passarbeit bei der Vorfabrikation nicht erforderlich ist.
Die Vorfabrikation des aus Holz bestehenden Aufnahmekörpers 3, bzw. die Herstellung der etwas schräg angeordneten und eigentümlich ausgebildeten, schlitzartigen Ausnehmung 3a bietet bei der modernen, weitgehend spezialisierten Holzbearbeitungstechnik keinerlei Schwierigkeiten. Das gleiche gilt für die Fabrikation des Aufnahmekörpers 3 aus Metall oder Kunststoff.
Die Keilfläche 3k des Aufnahmekörpers 3 untergreift in Fig. 2 bereits das aufgestellte und angehobene Wandbauelement 1. Hier ist also der mit dem Federkörper 2 versehene Aufnahmekörper 3, bzw. funktionsmässig gesagt, der durch den Aufnahmekörper 3 eingefasste Federkörper 2 zur Montage der mobilen Trennwand MT bereits an dessen Wandbauelement 1 angesetzt, so dass er nur noch mit auf die vertikale Stirnfläche 3b' des Aufnahmekörpers 3 geführten Hammerschlägen in den Zwischenraum Zw zwischen der unteren Stirnfläche des Wandbauelementes 1 und dem Fussboden St eingetrieben zu werden braucht, wobei und wodurch, ohne irgendeine Beschädigung des Federkörpers 2, die dann aus dem Wandbauelement 1 und den Federkörpern 2 bestehende mobile Trennwand MT dank der Elastizität des bzw.
der Federkörper 2 unter Ausnutzung des vertikalen Federweges der letzteren zwischen dem Fussboden St und der Gebäuderaumdecke sicher festgeklemmt wird.
Das Wandbauelement 1 der mobilen Trennwand MT besteht in Fig. 2 aus mehreren, durch Nut und Feder miteinander verbundenen Wandteilen, was aber der grösseren Deutlichkeit wegen nicht dargestellt ist.
In Fig. 2 ist also der Aufnahmekörper 3 samt seinem Federkörper 2 derart angesetzt dargestellt, dass er durch die Hammerschläge in Richtung des Pfeiles R, d. h. in Richtung der Längserstreckung des Wandbauelementes 1 und damit auch in Längserstreckung der mobilen Trennwand MT in den Zwischenraum Zw eingetrieben wird. Selbstverständlich ist diese Einschieberichtung beim letzten, äussersten Wandteil des Wandbauelementes 1, d. h. also dort, wo die mobile Trennwand MT an die in Fig. 2 nicht gezeigte ortsfeste Gebäudewand angrenzt, nicht möglich, weil dort der Handwerker bzw. Zimmermann bei dieser Einschieberichtung mit seinem Hammer wegen dieser Gebäudewand nicht zum Schlage ausholen kann.
Bei dem letzten oder Schlusswandteil des Wandbauelementes 1 wird deshalb der mit dem Federkörper 2 versehene Aufnahmekörper 3 senkrecht zur Längserstreckung der mobilen Trennwand MT angesetzt und daraufhin durch Hammerschläge unter den betreffenden Schlussoder Endwandteil des Wandbauelementes 1 eingetrieben.
Zu beachten ist, dass die vorzugsweise einander gleichen Aufnahmekörper 3 samt ihren ebenfalls einander gleichen Federkörpern 2 sowohl in Richtung als auch senkrecht zur Richtung der Längserstreckung der mobilen Trennwand MT an deren ein- oder mehrteiligem Wandbauelement 1 angesetzt und eingetrieben werden können. Bei langen mobilen Trennwänden werden die mit Federkörpern 2 versehenen Aufnahmekörper 3 in gleichmässigen Abständen voneinander distanziert angeordnet. Wenn die mobile Trennwand MT relativ kurz ist, dann reichen unter Umständen zwei mit je einem Federkörper 2 versehene Aufnahmekörper 3 aus, wenn sie, in bezug auf die Länge der mobilen Trennwand MT, an geeigneter Stelle plaziert werden.
Bei einer sehr kurzen mobilen Trennwand MT wäre an sich die Verwendung eines einzigen, mit einem Federkörper 2 versehenen Aufnahmekörpers 3 denkbar, sofern dieser samt seinem Federkörper 2 eine hinreichende Breite für seine dann senkrecht zur Längserstreckung der mobilen Trennwand MT erfolgenden Einführung besitzt. Da aber mit derart extremen Verhältnissen in der Praxis praktisch nur in sehr seltenen Fällen zu rechnen ist, wird die mobile Trennwand MT mindestens zwei mit Aufnahmekörpern 3 versehene Federkörper 2 aufweisen.
Wenn die mobile Trennwand MT ein Wandbauelement 1 besitzt, welches aus mehreren, vorzugsweise durch Nut und Feder miteinander verbundenen vorfabrizierten Wandteilen zusammengesetzt ist, dann kann jeweils an der Stosstelle benachbarter Wandteile je ein mit einem Aufnahmekörper 3 versehener Federkörper 2 angeordnet werden, der dann senkrecht zur Längserstreckung der mobilen Trennwand MT angesetzt und eingetrieben wird, so dass dort der Federkörper 2 mit seiner oberen Tragfläche 2b hälftig die Endpartien der beiden benachbarten Wandteile trägt bzw. abstützt. Bei den äussersten End- oder Schlusswandteilen wird der mit dem Aufnahmekörper 3 versehene Federkörper 2 aus den schon genannten Gründen senkrecht zur Längserstreckung der mobilen Trennwand MT angesetzt und eingetrieben.
Der Federkörper 2 kann dank des mit der Keilfläche 3k versehenen, die beiden Tragflächen 2a und 2b des Federkörpers 2 überdeckenden Aufnahmekörpers 3 sogar von nur angelernten Hilfskräften überaus bequem und rasch an den ihm zugedachten Platz gebracht werden, ohne dass er dabei auch nur im geringsten beschädigt wird. Er wird dabei infolge der auf die Keilfläche 3k wirkenden vertikalen Kräfte zusammen gedrückt, was unter Ausnutzung seiner Elastizität, d. h.
seines vertikalen Federweges in der mobilen Trennwand MT die zu ihrer Festhaltung erforderlichen Festklemmkräfte bzw. die notwendige Festklemmspannung in der Trennwand MT erzeugt, so dass die mobile Trennwand MT unverrückbar an der für sie vorgesehenen Stelle des durch sie zu unterteilenden Gebäuderaumes festsitzt.
Da beim Eintreiben des mit dem Aufnahmekörper 3 versehenen Federkörpers 2 mit dem Hammer, der hierzu speziell ausgebildet sein kann, immer nur auf die hintere vertikale Stirnfläche 3b' des unteren Lappens 3b des aus kräftigem Holz, z. B. Buchenholz, bestehenden Aufnahmekörpers 3 geschlagen wird und der dabei wegen der Keilfläche 3k immer mehr zunehmende Druck des oberen Lappens 3c auf den Federkörper 2, der nach dem physikalischen Prinzip von actio und reactio auch im unteren Lappen 3b nach oben gerichtete Reaktionskräfte erzeugt, den Federkörper 2 zwischen den beiden Lappen 3b und 3c, gleichsam wie zwischen den beiden Backen einer grossen Flachzange festhält und sukzessive immer mehr zusammendrückt, muss notwendig der Federkörper 2 an der Einschiebebewegung des Aufnahmekörpers 3 von Hammerschlag zu Hammerschlag mit gleicher Geschwindigkeit und gleichen Wegstrecken derart teilnehmen,
als bestünde der Aufnahme- und Federkörper 3 bzw. 2 praktisch aus einem einzigen Stück. Nicht zuletzt der Hohlraum H im Bereich des Joches 3j gewährleistet im Verein mit der besonderen Formgebung der beiden Lappen 3b und 3c des Aufnahmekörpers 3 und der dadurch bedingten Kraftlinienführung und der Elastizität des Federkörpers 2 das einwandfreie Mitwandern des Federkörpers 2 zusammen und zugleich mit dem Aufnahmekörper 3, ohne dass dabei der Federkörper 2 auch nur im geringsten irgendwie beschädigt wird.
Wenn der Aufnahmekörper 3 bei seiner Einführung unter das Wandbauelement 1 im Bereich seines Joches 3j schliesslich etwa brechen sollte, wie dies in Fig. 3 rechts bei dem vollständig eingetriebenen Aufnahmekörper 3 angedeutet ist, dann ist dieser Umstand praktisch ohne Bedeutung für die Wirksamkeit des Federkörpers 2, weil dieser auch dann noch seine Funktion als elastischer Festklemmkörper der mobilen Trennwand MT nach wie vor in vollem Ausmass erfüllt.
Eine Einführung eines nackten , d. h. nicht von einem Aufnahmekörper 3 eingefassten Federkörpers in den Zwischenraum Z zwischen der Unterkante des Wandbauelementes 1 und der Fussbodenfläche St wäre praktisch gar nicht möglich und jedenfalls zumindest äusserst schwierig, umständlich und unsicher, ganz davon abgesehen. dass dabei der Federkörper 2 je nach Art der angewandten, mehr oder weniger mühseligen Methode mehr oder weniger stark beschädigt werden würde. Hierbei muss ferner beachtet werden, dass ein Eintreiben eines nackten Federkörpers 2 mittels Hammerschlägen wegen seiner Elastizität selbst dann völlig unmöglich wäre, wenn der Federkörper 2 selber in mühsamer Arbeit vom eine Keilfläche ähnlich der Keilfläche 3k des Aufnahmekörpers 3 erhalten würde.
Denn der Hammer würde auch dann gleichwohl bei jedem Schlage wirkungslos an dem elastischen Federkörper 2 abprallen und nach hinten zurückgeschleudert werden. Es wäre schlechterdings aber auch unmöglich, einen nackten Federkörper 2, so wie er ist, unter gleichmässig wirkendem Druck, d. h. ohne Schlagwirkung, einzutreiben, wenn seine wirksame Höhe so gross bemessen wird, wie dies zur sicheren elastischen Festklemmung der mobilen Trennwand MT unter Ausnutzung des vertikalen Federweges des Federkörpers 2 unter dem Wandbauelement 1 erforderlich ist, denn ein solcher seitlich auf den Federkörper 2 selbst ausgeübter Druck müsste unrealisierbar gross sein, um den lediglich mit einer kleinen Keilfläche zum Ansetzen versehenen nackten Federkörper 2 trotz der dabei an seinen beiden Tragflächen 2a und 2b auftretenden enormen Rutschwiderstände unter das Wandbauelement 1 zu bringen.
Eingehende Versuche haben erwiesen, dass es praktisch nicht möglich ist, einen nackten Federkörper, der praktisch aus Funktions- aber auch schon aus Kostengründen vorzugsweise ein Vollkörper sein muss, unter das Wandbauelement 1 zu bekommen.
Daher kommt dem Federkörper 2 gerade und erst in Verbindung mit dem ihn einfassenden Aufnahmekörper 3 besondere Bedeutung im Hinblick auf eine bequeme, rasche und sichere Installation der mobilen Trennwand MT zu. Hierbei ist zu beachten, dass der Aufnahmekörper 3, obwohl gerade er bei der Montage der mobilen Trennwand MT mindestens ebenso grosse Bedeutung hat, wie der Federkörper 2 selber, ohne Beeinträchtigung der sicheren Festklemmung der mobilen Trennwand MT an der gewünschten Stelle des Gebäuderaumes im Bereich seines Joches 3j ruhig brechen kann, weil der eingetriebene Federkörper 2 unbeschadet dessen gleichwohl seine Funktion als Festklemm körper in der gewünschten programmässigen Weise vollumfänglich erfüllt.
Um den Rutschwiderstand zwischen Aufnahmekörper 3 und Wandbauelement 1 zu erhöhen, können die obere Tragfläche 3f, des Aufnahmekörpers 3 und die untere Stirnfläche des Wandbauelementes 1 vor dem Eintreiben des mit dem Aufnahmekörper 3 versehenen Federkörpers 2 mit je einer Leimschicht versehen, d. h. diese beiden Flächen nach dem Eintreiben des Aufnahmekörpers 3 miteinander verleimt werden.
Nach dem Entfernen bzw. Versetzen der mobilen Trennwand MT, welches in ähnlicher, aber ungekehrter Weise, wie ihre Installation unter Heraustreiben des Aufnahmekörpers 3 von der anderen Seite her bequem vorgenommen werden kann, weisen die beiden an die Trennwand angrenzenden ortsfesten Gebäudewände, namentlich aber auch der Fussboden und die Decke des Gebäuderaumes keinerlei Beschädigungen auf.
Links in Fig. 3 ist der mit dem Federkörper 2 versehene Aufnahmekörper 3 gezeigt, und zwar mit seiner Keilfläche 3k in Richtung der Längserstreckung des Wandbauelementes 1 und damit der mobilen Trennwand MT an die mit 1k bezeichnete untere horizontale Stirnkante des Wandbauelementes 1 angesetzt. Hier ist deutlich zu erkennen, dass die beiden gekrümmten Flächen B der beiden bogenförmig ausgebildeten Lappenpartien der beiden Lappen 3b und 3c des Aufnahmekörpers 3 nicht einander gleich, d. h. nicht zueinander symmetrisch, sondern verschieden gekrümmt sind. Der Federkörper 2 ist hier noch nicht zusammengedrückt, d. h. weist praktisch noch die Form eines mathematischen Quaders ( rechtwinkliges Parallelepipedon ) auf.
Rechts in Fig. 3 ist der in den Zwischenraum Zw zwischen der unteren Stirnfläche des Wandbauelementes 1 und der als Stützfläche dienenden Fussbodenfläche St eingeschobene, vom Aufnahmekörper 3 eingefasste Federkörper 2 der mobilen Trennwand MT gezeigt. Hier ist der Federkörper 2 unter Ausnutzung seines vertikalen Federweges elastisch zusammengepresst, wodurch er die zur elastischen Festklemmung der mobilen Trennwand MT zwischen der in Fig. 3 nicht gezeigten Gebäuderaumdecke und der Fussbodenfläche St erforderlichen Festklemmkräfte bzw. Klemmspannung innerhalb der mobilen Trennwand MT hervorruft. Der Aufnahmekörper 3 samt seinem Federkörper 2 wurde, wie dies Fig. 3 als Ganzes deutlich veranschaulicht, durch Hammerschläge auf die hintere vertikale Stirnfläche 3b' des Aufnahmekörpers 3 in Richtung des Pfeiles R unter das Wandbauelement 1 getrieben.
Hierbei war zwar schliesslich das Joch 3j des Aufnahmekörpers 3 an der rechts in Fig. 3 mit Br bezeichneten Bruchstelle gebrochen, jedoch bleibt dieser Jochbruch praktisch ganz ohne Einfluss auf die effektive elastische Zusammenpressung des Federkörpers 2 und die ihm zugedachte programmässige Funktion der elastischen Festklemmung der mobilen Trennwand MT zwischen dem Boden St und der Decke.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung des hier mit 3' bezeichneten Aufnahmekörpers 3 in einer räumlichen Ansicht, und zwar links vor und rechts nach seiner Einführung in Richtung der Längserstreckung der mobilen Trennwand MT' in den Zwischenraum Zw zwischen der unteren Stirnfläche des Wandbauelementes 1' und der wieder als Stützfläche dienenden Fussbodenfläche St.
Der Aufnahmekörper 3', der eine untere und obere Tragfläche 3'f bzw. 3'f, aufweist, besteht hier aus Metall, vorzugsweise aus einem einzigen Stück Stahlblech, das vor der Herstellung des Aufnahmekörpers 3' eine rechteckige Form aufweist und bei der Fabrikation zu einem im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen Körper verformt wird, dessen beide Schenkel in Richtung auf ihre freien Enden hin divergieren. An den freien Enden dieser beiden Schenkel sind Ansätze As angeformt, an denen eine Zange Za angesetzt und mit welcher der Aufnahmekörper 3' durch gegenseitiges Zusammendrücken der beiden Ansätze As mittels der Zange Za in die rechts in Fig. 4 gezeigte Form gebracht werden kann.
Es wird zweckmässig sein, die beiden Ansätze As schon vor der Verformung des rechteckigen Bleches zu dem U-förmigen Aufnahmekörper 3' am Blech anzuformen.
Ein mit zwei sich gegenüberliegenden Tragflächen 2'a und 2'b versehener Federkörper 2' ist von der Seite her in den Aufnahmekörper 3' eingeschoben. Der als Vollkörper ausgebildete Federkörper 2' ist in seiner Formgebung dem Hohlraum des Aufnahmekörpers 3' angepasst. Die Zange Za wird an den beiden Ansätzen AS angesetzt, zusammengedrückt, und es wird dann mit ihrer Hilfe der zusammengedrückte Aufnahmekörper 3' samt seinem ebenfalls unter Ausnutzung seiner Elastizität zusammengedrückten Federkörper 2' unter das aufrechtgestellte und angehobene Wandbauelement 1' in den Zwischenraum Zw eingeführt, wie dies rechts in Fig. 4 gezeigt ist. Die Zange Za könnte, abweichend von der in Fig. 4 gezeigten scherenartigen Ausführung, auch andere Ausführungsformen aufweisen, z.
B. nach dem Nussknacker-Zangenprinzip gebaut sein, d. h. mit einem an der den beiden Zangenhandgriffen gegen überliegenden Zangenseite hinter den beiden Zangenbacken angeordnetem Zangengelenk. Um die Reibung, d. h. den Rutschwiderstand zu vergrössern, kann die obere Tragfläche 3'fit des Aufnahmekörpers 3' mit kleinen gratartigen oder eher punkt- oder kreisförmigen Vorsprüngen bzw. Spitzen versehen sein, wie dies in Fig. 4 mit kleine Vorsprünge symbolisierenden Pfeilen 3'v angedeutet ist. Diese Vorsprünge 3'v werden zweckmässig schon vor der Verformung der zur Herstellung des Aufnahmekörpers 3' benutzten rechteckigen Blechplatte hergestellt, wozu die heutige moderne Blechverarbeitungstechnik in bequemer Weise mancherlei Möglichkeiten bietet.
Der Rutschwiderstand kann aber auch auf mancherlei andere Art erhöht werden, beispielsweise durch Aufkleben einer Schicht aus einem anderen rutschfesten Material oder nur durch Aufbringen einer Leimschicht vor dem Einschieben des mit dem Federkörper 2' versehenen Aufnahmekörpers 3', wobei im letzteren Falle dann vorzugsweise auch die betreffende Partie der unteren Stirnfläche des Wandbauelementes 1' mit solch einer Leimschicht versehen wird.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführung des hier mit 3" bezeichneten Aufnahmekörpers in einer räumlichen Ansicht und zwar auch hier wieder links vor und rechts nach seiner Einfügung in Richtung der Längserstreckung der mobilen Trennwand MT" in den Zwischenraum Zw zwischen der unteren Stirnfläche des hier mit 1" bezeichneten Wandbauelementes und der als Stützfläche dienenden Fussbodenfläche St.
Der Aufnahmekörper 3" besteht auch hier aus Metall, d. h. vorzugsweise aus Stahlblech, jedoch ist er, abweichend von Fig. 4, zweiteilig ausgebildet, d. h. er besteht aus einem im wesentlichen rechteckförmigen Unterteil 3"u und einem diesem vorzugsweise gleichen Oberteil 3"o. Beide Teile 3"u und 3"o des Aufnahmekörpers 3", die mit einer unteren Tragfläche 3"f bzw. oberen Tragfläche 3"fit versehen sind, besitzen eine mittlere abgekröpfte, im Querschnitt U-förmige Partie 3"a, die z. B. im Tiefziehverfahren hergestellt sein kann und an welche die beiden Zangenbacken einer entsprechend ausgebildeten Zange Za" angesetzt werden können, wie dies links in Fig. 5 mit gestrichelten Linien angedeutet ist.
Der hier mit 2" bezeichnete Federkörper ist wieder ein aus elastischem Material bestehender Vollkörper, der im wesentlichen die Form eines mathematischen Quaders ( rechteckiges Parallelepipedon ) aufweist.
Der Federkörper 2" ist an seinen beiden hier mit 2"a und 2"b bezeichneten Tragflächen mit im Querschnitt U-förmigen Ausnehmungen versehen, die in ihrer Formgebung der mittleren abgekröpften U-förmigen Partie 3"a der beiden Aufnahmekörperteile 3"u und 3'o entsprechen und beispielsweise durch das übliche Extruder-Verfahren in den Federkörpern 2" bzw. in die elastische Stange, von der die Federkörper 2" bei der Vorfabrikation nacheinander abgeschnitten werden, eingearbeitet werden können.
Bei der Erstellung der mobilen Trennwand MT" wird der Federkörper 2" zwischen die beiden Aufnahmekörperteile 3"u und 3"o gelegt, wie dies links in Fig.
5 gezeigt ist. Die beiden Aufnahmekörperteile 3"u und 3"o können am Installationsort oder aber auch bereits in der Fabrik oder Werkstätte mit den beiden Tragflächen 2"a und 2"b des Federkörpers 2" verleimt werden, so dass der Federkörper 2" samt seinem Aufnahmekörper 3" schon fix und fertig zur Installationsstelle für die mobile Trennwand M7' angeliefert werden kann.
Mittels der Klemmzange Za" wird der mit dem Aufnahmekörper 3" versehene Federkörper 2" in entsprechender Weise, wie dies zuvor schon anhand der Fig. 4 erläutert wurde, elastisch zusammengedrückt und unter das aufrechtgestellte und angehobene Wandbauelement 1" der mobilen Trennwand MT" geschoben.
Die obere Tragfläche des Oberteiles 3"o des Aufnahmekörpers 3" kann in entsprechender Weise, wie dies zuvor schon anhand der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform erläutert wurde, zur Erhöhung des Rutschwiderstandes mit gratförmigen oder eher punktförmigen Vorsprüngen bzw. Spitzen versehen sein, wie dies in Fig. 5 durch kleine Pfeile 3"v angedeutet ist.
Die zuvor beschriebene mobile Trennwand zeichnet sich in ihrem konstruktiven Aufbau durch grosse Einfachheit aus. Sie ist in Serienfabrikation rationell herzustellen, sowie rasch und bequem selbst von nur angelernten Hilfskräften im zu unterteilenden Gebäuderaum zu installieren. Deshalb sind sowohl für die Vorfabrikation als auch für die Montage dieser Trennwand nur geringe Kosten aufzuwenden. Dank der Federkörper wird die installierte Trennwand unverrückbar und rutschsicher an ihrer Einbaustelle festgeklemmt, und sie hinterlässt, wenn sie versetzt oder entfernt wird, keinerlei Beschädigungen an den an sie angrenzenden Gebäudeteilen, d. h. an den beiden betreffenden ortsfesten Gebäudewänden, an der Gebäuderaumdecke und am Fussboden. Die vorgeschlagene mobile Trennwand ist zudem aber auch universal anwendbar, d. h. sie kann in Wohnhäusern, z.
B. in Mietwohnblöcken, in Bürogebäuden, in Magazingebäuden und industriellen Bauten mit den gleichen Vorteilen verwendet werden, egal, ob ihr Wandbauelement als volle Wandplatte oder als verglastes Rahmenelement ausgebildet ist, und gleichgültig, ob das als volle Wandplatte ausgebildete Wandbauelement einteilig oder mehrteilig ausgebildet, beispielsweise aus durch jeweils mit Nut und Feder verbundenen Wandteilen zusammengesetzt ist.
Zudem besteht hier der Vorteil, dass, dank der universalen Anwendbarkeit der mobilen Trennwand und der ohnehin schon geringen Anzahl ihrer Einzelteile die Lagerhaltung für die vorfabrizierten Teile einfach und zudem wenig Platz beansprucht.
Anstatt den Fussboden als Stützfläche für die Federkörper zu verwenden, könnte also solche auch die Deckenfläche des durch die mobile Trennwand in Teilräume zu unterteilenden Gebäuderaumes benutzt werden. Auch in diesem Falle ist die Höhe des Wandbauelementes der mobilen Trennwand geringer als die lichte Höhe des zu unterteilenden Gebäuderaumes.
Hier braucht dann das aufrecht gestellte Wandbauelement nicht angehoben zu werden, um die Federkörper einzuführen, da diese dann in den oben befindlichen Zwischenraum unter der Decke eingeschoben werden.
Jedoch dürfte die zuvor erläuterte Anordnung der Federkörper unten am Fussboden wegen der in Bodennähe bequemer auszuführenden Montagearbeit und Überwachung zu bevorzugen sein.
Anstatt die Federkörper als Vollkörper auszubilden, können sie auch mit horizontal verlaufenden Durchbrüchen bzw. Durchgangsöffnungen versehen sein, die den vertikalen Federweg des Federkörpers vergrössern.
Die Erfindung ist also nicht an die zuvor anhand der Zeichnung erläuterten Ausführungsbeispiele gebunden, sondern die Einzelheiten der Ausführung können im Rahmen der Erfindung variiert werden.