CH510372A - Geräteträger an einem Schlepper - Google Patents
Geräteträger an einem SchlepperInfo
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Description
Geräteträger an einem Schlepper Die Erfindung betrifft einen Geräteträger an einem Schlepper, mit einem seitlich über die Fahrspur des Schleppers vorstehenden und mit einer Hebevorrichtung des Schleppers zum Anheben in die Transportstellung und Absenken in die Arbeitsstellung verbundenen Tragarm zum Seitenanbau eines landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes. Bekannt sind Vorrichtungen zum Anbau eines Häckslers mit Maisgebiss, bei dem ein Kragträger seitlich so übersteht, dass der Häcksler ausserhalb neben dem Schlepprad hängt. Es ersetzt die Anhängeschiene. Da das Gerät neben dem Schlepper für die Stra ssenfahrt in der Regel nicht geeignet ist, muss es abgekoppelt werden. Das ist mit angehängtem Wagen nicht möglich, so dass dieser zuerst abgehängt werden muss. Sodann muss das Gerät aus der Fahrbahn gebracht werden und der Wagen wieder angehängt werden. Ebenso umständlich und zeitraubend ist das Wiederankuppeln. Dieses ist auf dem Ackerboden besonders schwierig zu bewerkstelligen. Bekannte Geräteträger bestehen aus einem im wesentlichen als gerader Hohlkörper ausgebildeten Auslegearm. Diese Form hat verschiedene Nachteile. Bei Verwendung des Geräteträgers mit Erntemaschinen, z. B. zur Mitführung eines Feldhäckslers, wird ein Wagen zur Aufnahme des Erntegutes mitgeführt. Dabei ist das Einbiegen des Anhängers durch den Geräteträger behindert. Wird der Geräteträger zur Anhängung eines Maishäckslers verwendet, so ist an seinem Hohlkörper ein Gelenkwellenanschluss für die Arbeitsmaschine angeordnet. Der Abstand des Zapfwellenananschlusses des Schleppers von einem im Geräteträger angeordneten Winkelgetriebe ist bei dieser Ausführung sehr kurz. Bedingt hierdurch ist die Gesamtabwinkelung der Zapfwelle sehr gross. Dieses hat den Nachteil, dass sich bei jedem Gelenk ein gewisser Ungleichförmigkeitsgrad ergeben kann. Auch bei völlig gleichförmiger Drehbewegung am schlepperseitigen Zapfwellenanschluss eilt die abgehende Welle bei jeder halben Umdrehung zunächst vor und bleibt dann wieder zurück. Diese Erscheinung kann zu starken Beschleunigungs- und Verzögerungskräften in der Arbeitsmaschine und zu Störungen und vorzeitigen Verschleisserscheinungen führen. In der Regel sah man bisher den Anbau am Heck des Schleppers vor. Es ist eine Raumform bekanntgeworden, bei welcher ein Häcksler mit einem an die unteren Lenker der Schlepperhydraulik anschliessbaren und seitlich über den Schlepper vorstehenden Tragarm so anbaubar ist, dass er seitlich vom Schlepper hängt. Beim Ausheben bewirkt der an einem Rahmen des Tragarmes angeschlossene obere Lenker, dass das von dem unteren Lenker an seinem Tragarm angehobene Gerät nicht nach vorn kippen kann, sondern auch mit dem vorn liegenden Aufnehmer angehoben wird. Der Rahmen für den Oberlenker ist dabei oben so ausgestaltet, dass das Kupplungsmaul für Anhängung eines das Häckselgut bergenden Wagens zugänglich ist. Diese Anbauweise kann aber bei Schleppern mit grossem Abstand des Schleppermauls von den Kupplungsbolzen der Schlepperhydraulik nur begrenzt verwendet werden, weil der bogenförmige Rahmen die Schwenkbewegung der Wagendeichsel begrenzt. Bekannt ist auch eine Vorrichtung zum seitlichen Anhängen eines Häckslers an einen Schlepper, bei welcher der Häcksler nach Art eines Beiwagens auf eigener Fahrachse neben dem Schlepper durch einen an dem vorderen Zugmaul angekuppelten Zugarm mitgeführt wird. Die hintere Verbindung des mitgeführten Feldhäckslers mit dem Schlepper erfolgt durch einen Antriebsarm, der über einen Verbindungsarm an die Ackerschiene des Schleppers eingehängt ist. Der Verbindungsarm ist dabei als Hohlträger ausgeführt und enthält einen Kettentrieb für den Feldhäcksler. Die Vorrichtung zum Seitenanbau eines Maishäckslers wird mit ihrem Tragarm mittels Kupplungselementen an die Unterlenker einer Dreipunkt-Hydraulik angehängt. Beim Anheben bewirkt eine an den Tragarm angreifende und mit dem Oberlenker verbundene Strebe, dass das von den unteren Lenkern an seinem Tragarm angehobene Gerät nicht mehr nach vorn kippen kann. Dabei werden natürlich bei grösseren Geräten der Anbaumaschine grosse Biegungskräfte auf die Unterlenker übertragen, wobei der innere untere Lenker den grössten Teil der Last aufzunehmen hat. Es ist bereits ein neben dem Schlepper arbeitender Feldhäcksler bekannt, der über einen Tragarm, der auch die Antriebswelle enthält, an die Dreipunkt-Hydraulik des Schleppers angeschlossen ist und seitlich neben dem Schlepperhinterrad geführt ist. Mit dem Anbaugerät, das in Schmalbauweise ausgeführt ist, kann man auch öffentliche Strassen befahren. In Transportstellung wird das Gerät angehoben. Diese Anbauweise ist nur für schwere Schlepper geeignet. Bei leichteren Schleppern würde das Gewicht des Anbaugerätes das Schlepperlenkrad bei auftretenden dynamischen Momenten bis über die zulässige Grenze belasten. Zweck der Erfindung ist die Vermeidung der Mängel. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Geräteträger zweckmässig so auszubilden, dass das Einbiegen des Anhängers wenig behindert wird und das Winkelgetriebe im grösseren Abstand von dem Zapfwellenanschluss angeordnet sein kann, wodurch infolge einer längeren Gelenkwelle die Gesamtabwinklung kleiner gehalten werden kann, sowie einen infolge seiner Bauart universal anwendbaren Tragarm zu schaffen, bei welchem sich der Anschluss für die Zapfwelle an die jeweilige räumliche Lage des Zapfwellenanschlusses des Schleppers anpassen lässt. Die Seitenanhängung soll zweckmässig so ausgebildet sein, dass die Schwenkbewegungen der Wagendeichsel zweckmässig nicht mehr behindert werden, so dass der Seitenanbau bei allen Schleppertypen möglich ist. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst. dass der Tragarm mittels an ihm angeordneter Gelenkste!len durch Hublenker mit der Hebevorrichtung und durch ein Befestigungselement mit dem Schleppergestell verbunden ist, und dass der Tragarm ein Winkelgetriebe aufweist, dessen als Gelenkwelle ausgebildete Antriebswelle zu einer die Arbeitskraft liefernden Antriebswelle des Schleppers und dessen Abtriebswelle zu einem Anschluss oder einer Anschlussvorrichtung für die Arbeitswelle des Arbeitsgerätes führt. Der Tragarm kann in gekrümmter oder winkeliger Form dergestalt ausgeführt sein, dass die nach Art einer Kurvenbahn und dergleichen abgesteckten Verbindungspunkte an Sehnenschnittpunkten liegen und der ausgelegte Seitenarm etwa mit einer der Tangenten zusammenfällt. Das Winkelgetriebe ist vorzugsweise im auf der Kurvenbahn am weitesten aussen liegenden Glied angeordnet. In einer anderen Ausführungsform kann der Tragarm auch nach Art eines Korbbogens aus geraden Teilen zusammengesetzt sein. Zur Verbindung des Tragarmes mit dem Arbeitsgerät sind zweckmässig Flansche derart vorgesehen, dass nach Bedarf ein mit passenden Flanschen versehenes Zwischenstück beliebiger Länge oder ein äusseres Glied des Tragarmes einfügbar ist. Die am oder im Tragarm befindliche Gelenkwelle zur Übertragung der Antriebskraft auf das Arbeitsgerät ist vorzugsweise mit einem Teleskopstück ausgeführt, so dass das äussere Wellenteil aus dem Tragarm herausziehbar ist. In einer Ausführung ist der Tragarm durch die unteren Lenker der Schlepperhydraulik in einer fest eingestellten Höhe an Gelenken gehalten, während der geräteseitig äussere Teil des Tragarmes beispielsweise eine kurbelartige Kröpfung dergestalt hat, dass bei durch geeignete Mittel bewirkter Schwenkung bzw. Drehung des Tragarmes das Arbeitsgerät durch die Schwinbewegung, welche der gekröpfte äussere Tragarm beschreibt, in Arbeits- und Transportstellung verbringbar ist. Dabei ist zweckmässigerweise in der Nähe des inneren Schwenk- bzw. Drehlagers des Tragarmes ein sich etwa in oder über dem Schwenkpunkt des Gerätes hinaus erstreckender feststellbarer Kurbelarm vorgesehen, mit dem das Verschwenken des Gerätes bewirkbar ist. Am Kurbelarm greift vorteilhaft eine Winde, beispielsweise eine hydraulische Winde, ein, die Mittel zum Ausgleich des Kurbelschubes der Schwinger aufweist. Das in Arbeitsstellung neben das Schlepperrad herabgelassene Arbeitsgerät ist in der anderen Totlage der Schwinge an einem vom Schlepper gezogenen Wagen abgestützt. Als dritter Abstützpunkt des Tragarmes bzw. des Arbeitsgerätes kann am Schlepper ein an das vordere Zugmaul des Schleppers anschliessbarer Verbindungsarm vorgesehen sein. Der Verbindungsarm kann dabei mit dem Tragarm verbunden sein. Der Verbindungsarm besteht zweckmässig aus einem parallel zum Schlepper verlaufenden Längsarm und einem vor dem Schlepper herumgeführten abgewinkelten oder U-förmig gebogenen Querarm. Der Längsarm ist z. B. in einer Hülse an der Arbeitsmaschine längsverschieblich gelagert und gegebenenfalls durch Steckbolzen arretierbar. Am Ende des Querarmes ist als Zugöse z. B. eine Schrauböse angebracht, die gegebenenfalls durch ein Querloch umsteck- und feststellbar ist. Zwischen der Zugöse und dem vorderen Ende des Querarmes ist z. B. ein Gelenk mit vertikalen Trägerzapfen vorgesehen. Der Tragarm und die Welle zur Übertragung der Antriebskraft sind zweckmässig an der Geräteseite mit Kupplungselementen versehen, denen wenigstens ein Arbeitsgerät mit entsprechenden Gegenkupplungselementen zugeordnet ist. Der Tragarm ist z. B. am Anschlussende mit einem Flansch versehen. Am Gerät sind diesem z. B. Klauen oder eine schubladenförmige Führung gegebenenfalls mit Einlauftrichter zugeordnet. Die Maschinenwelle ist z. B. mit einer unter dem Druck einer Feder stehenden Klauenkupplung versehen. Die Kupplung ist z. B. mit einem Schalthebel betätigbar, der gegebenenfalls mit einem Tragarm abgestützten Fernbedienungsgestänge oder Betätigungsseil verbunden sein kann. Der Tragarm ist z. B. mit zwei das Arbeitsgerät seitlich hinten umfassenden Platten versehen, und das Arbeitsgerät hat z. B. wenigstens eine nach hinten offene Gabel mit Schnappriegel zum Einfangen des Tragarmes. Die Erfindung hat den Vorteil, dass durch Auslegearme dieser Art auch eine Arbeitsmaschine wie z. B. ein Häcksler neben dem Schlepperrumpf angeordnet werden kann, was eine sehr günstige Manövrierfähigkeit während der Feldarbeit zulässt und die Anhängung eines z. B. das Erntegut aufnehmenden Wagens an das Schlepperzugmaul nicht behindert. Die seitliche Anbauart hat den Vorteil, dass Schlepper und Gerät ein kurzes Aggregat bilden, wodurch die Bearbeitung kleiner Flächen möglich wird. Die Wendigkeit ist gross, es entstehen schmale Vorgewande. Die Seitenanhängung ist überraschend einfach; bei ihr braucht der hintere Tragarm, an dem ebenfalls die Antriebsglieder zur Übertragung der Schlepperkraft auf die Arbeitsmaschine abgestützt sein können, nicht unterschiedlichen Höhenlagen angepasst zu werden, sondern ist in einfacher Weise mit den Antriebsteilen mit dem Gerät bzw. der Maschine in Arbeits- und Transportstellung zu bringen. Während der Arbeit kann durch Anheben oder Senken der untere Lenker das Gerät bzw. die Maschine durch ihre Hubstangen auf verschiedene Arbeitshöhen gebracht werden. Mit dem Anbaugerät kann man öffentliche Strassen befahren. Die Anbauweise ist für schwere Schlepper geeignet. Bei leichteren Schleppern würde das Gewicht des Anbaugerätes das Schlepperhinterrad unter Umständen, z. B. bei auftretenden dynamischen Momenten, bis über die zulässige Grenze belasten. Der erwähnte Feldhäcksler ist auch an leichten Schleppern anbringbar, da sein federnd aufgehängtes Rad in beiden Stellungen eine annähernd gleiche Abstützkraft besitzt. Die mehrteilige Ausgestaltung des Trägers ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Sie ermöglicht eine einfache Anpassung der Gelenkwelle an die jeweilige Lage des Zapfwellenanschlusses, eine Anpassung des Auslegearmes und damit des Arbeitsgerätes und/oder Stützeinrichtung, eine unterschiedliche Schlepperweite und/ oder Breite der Schlepperräder, die Erzielung einer gekrümmten Form. Die erwähnte gekrümmte Form des Tragarmes ermöglicht ein besseres Einlegen des Anhängers, einen grösseren Abstand des Winkelgetriebezapfwellen anschlusses vom Schlepper-Zapfwellenanschluss. Es wird ausserdem erreicht, den Tragarm in einfacher Weise als Winkeltrieb zur Übertragung der Schlepperleistung auf seitlich angeordnete Arbeitsma schinen zu verwenden. Die mehrteilige Ausführung der Geräteträgeranordnung ermöglicht auch, entweder einen gekröpften Arm oder einen normalen Arm vorzusetzen, wodurch vielseitige Anbaumöglichkeiten gegeben sind, wie bereits dargelegt. Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Geräteträgeranord nung, Fig. la eine Seitenansicht gemäss Fig. 1, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Anordnung des Tragarmes, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Tragarm mit der Anordnung der Gelenkwelle, Fig. 3a eine Seitenansicht gemäss Fig. 3, Fig. 4a eine am Heck eines Schleppers angebaute Geräteträgeranordnung mit Gerät, Fig. 4b eine Draufsicht gemäss Fig. 4a ohne Gerät, Fig. 4c eine Abwandlung des Geräteträgers in Draufsicht, Fig. 4d eine weitere Abwandlung in Draufsicht, Fig. 4e eine Aufsattelausführung in Draufsicht, Fig. 4f eine Seitenansicht gemäss Fig. 4c, Fig. 5 eine Draufsicht auf das Schlepperheck mit der Geräteträgeranordnung, Fig. 5a eine Seitenansicht der Anordnung gemäss Fig. 5 vom linken Hinterrad her gesehen, Fig. 5b eine Ansicht von der Heckseite, Fig. 5c eine Einzelheit der Geräteträgeranordnung, Fig. 6 die Draufsicht auf eine Seitenanhängung, Fig. 6a eine Seitenansicht der Seitenanhängung ge mäss Fig. 6 von der linken Schlepperseite her gesehen, teilweise im Längsschnitt, Fig. 6b eine Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsart des Erfindungsprinzips, Fig. 6c eine Seitenansicht der Ausführungsart gemäss Fig. 6b von der linken Schlepperseite her gesehen, teilweise im Längsschnitt. An einen durch die hintere Fahrachse 101 mit den Schlepperrädern 102 angedeuteten Schlepper ist seitlich ein Maishäckslergerät 103 mit Hilfe eines ausgebildeten Geräteträgers 104 angehängt. Ein mitgeführter Erntewagen 105, in welchen das aufgenommene Erntegut durch einen Auswurfkrümmer 106 eingeführt wird, ist mit einer Deichsel 107 an den Schlepper angehängt. Der Geräteträger 104 ist an die unteren Lenker 108 der Schlepperhydraulik an den Gelenkpunkten 109 angehängt. Ein oberer Lenker 110 ist durch einen Halterahmen 111 mit dem Geräteträger 104 verbunden. Dieser ist nach Art eines Korbbogens aus Hohlprofilen 112, 113 und 114 zusammengesetzt. Die Konstruktion kann nach Art der strichlierten Kurvenbahn abgesteckt werden, die annähernd ein Kreisbogen ist. Im Mittelstück 113 ist ein Winkelgetriebe 115 angeordnet, dessen Gelenkwellenanschluss mit 116 und dessen Arbeitsmaschinenanschluss mit 117 bezeichnet ist. Bei dieser Anordnung ist der Abstand l1 zwischen dem Geräteträger 104 und dem Ladewagen 105 grösser als beim üblicherweise gerade ausgeführten Geräteträgern, so dass der Ladewagen 105 stärker einbiegen kann. Der Abstand l2 vom Zapfwellenanschluss 118 des Schleppers zum Zapfwellenanschluss 119 des Winkelgetriebes ist ebenfalls grösser als bei einem geraden Träger, so dass eine Gelenkwelle 120 von grösserer Länge eingefügt werden kann, wodurch die Gesamtabwinkelung zwischen Eingangswelle und Ausgangswelle einen geringeren Abwinkelungsgrad aufweisen kann. 121 ist eine Gelenkwelle der Arbeitsmaschine. Ein Schlepper 201 besitzt eine nur durch die unteren Lenker 202 und 203 und die Hubstreben 204 und 205 angedeutete Dreipunkthydraulik. An dieser ist ein Tragarm 206 befestigt. Eine Schlepperzapfwelle 207 ist mittels einer Gelenkwelle 208 mit einem im Tragarm 206 gelagerten Winkelgetriebe 209 verbunden. Dieses besitzt einen Gelenkwellenanschluss 210. An diesem ist eine geteilte Gelenkwelle 211 angeschlossen. Das Anschlussende der Gelenkwelle 211 ist teilweise prismenartig, z. B. vierkantig, ausgeführt und in eine passende Hülse geschoben. Prisma und Hülse bilden in an sich bekannter Weise ein Teleskopstück 212, das Längenänderungen der Gelenkwelle 211 und damit Anschluss des äusseren Wellenteiles 213 an eine aussen aufgestellte Arbeitsmaschine, hier ein Hochfördergebläse 214, ermöglicht. An der anderen Seite des Hochfördergebläses 214 ist vor seiner Einzugsmulde 215 Heu abgeladen, das hochzufördern ist. Der Auslegearm 206 mit der geteilten Welle 211 dient als Winkelgetriebe für eine mit ihrer Maschinenachse 216 quer zur Schlepperzapfwelle 207 aufgestellte Arbeitsmaschine. Die für den Anschluss günstigste Lage des Gelenkwellenendes 213 kann bequem durch Rangieren des Schleppers und Bewegen der Schlepperhydraulik eingestellt werden. In Fig. 3 ist eine Häckselmaschine 301 mittels eines an die Schlepperhydraulik 302 angeschlossenen Tragarmes 303 neben einem Schlepperhinterrad 304 arbeitend angehängt. Die Häckselmaschine 301 wird durch den Schleppermotor über einen Zapfwellenanschluss 305 angetrieben. Zur Übertragung der Drehbewegung ist ein Winkelgetriebe 306 vorgesehen. Dieses besitzt einen Anschluss 307 für eine Gelenkwelle 308 und einen Anschluss 309 für eine Gelenkwelle 310. Letztere ist an einer Welle 311 der Häckselmaschine angeschlossen. Der Tragarm 303 besteht aus drei mittels Flanschen miteinander verbundenen Hohlprofilen 312, 313, 314. An den Hohlprofilen 312 und 314 sind Gelenkpunkte 315 und 316 vorgesehen. Mit diesen sind sie mit unteren Lenkern 317 und 318 verbunden. Beide Hohlprofile 312 und 314 sind ferner über ein Rahmengestell 318 miteinander verbunden, welches an den oberen Lenker 319 angeschlossen ist. In Fig. 3a ist durch eine strichlierte Darstellung über dem Zapfwellenanschluss 305 eine andere mög- liche räumliche Lage desselben zum durch die Linie a gedachten Bodenpunkt veranschaulicht. Bei Anschluss der Gelenkwelle 308 an den strichliert angedeuteten Zapfwellenanschluss würde der Beugungswinkel der Z-Beugung unzulässig gross. Zweckmässig ist daher das Hohlprofil 313 zur Anpassung an eine unterschiedliche räumliche Lage des Zapfwellenanschlusses 305 gegenüber den äusseren Hohlprofilen 312 und 314 verdrehbar ausgeführt. Der Zapfwellenanschluss 307 des Winkelgetriebes 306 kann daher in eine oberhalb strichliert angedeutete Stellung verbracht werden, womit die Gelenkwelle 308 eine W-Beugung erhält, bei welcher der Gesamtbeugungswinkel erheblich kleiner ist. Ein Schlepper 401 besitzt am Heck eine aus einem oberen Lenker 402, einem unteren linken Lenker 403 und einem unteren rechten Lenker 404 und Hubstreben 405 und 406 bestehende Dreipunkt-Anhängung. Ein Tragarm 407 ist wie eine Anhängeschiene durch Gelenkpunkte 408 und 409 an den unteren Lenkern 403 und 404 angekoppelt. Der dritte Kupplungspunkt befindet sich an einem am Tragarm 407 angeordneten Rahmen 410, der gelenkig an dem oberen Lenker 402 befestigt ist. Der Tragarm 407 ist auf der rechten Seite so weit ausragend, dass ein Häcksler 411, wie auch die Fig. 4c und 4d veranschaulichen, seitlich vor dem rechten Schlepperrad 412 geführt ist. Die Seitenanhängung schliesst nicht aus, dass das Gerät, hier der Häcksler 411, während der Arbeit auf Rädern abgestützt ist. Zum Antrieb des Häckslers 411 ist eine in Fig. 4b angedeutete Gelenkwelle 413 vorgesehen, welche über ein Winkelgetriebe 414 eine im Tragarm 407 gelagerte Welle 415 antreibt. Der Häcksler 411 - Fig. 4 - ist mit dem Tragarm 407 und der Welle 415 entsprechenden Teilen versehen, und zwar für den Tragarm 407 ein Rohrstutzen 416 und für die Welle 415 eine nicht dargestellte Vorlegewelle. Der Rohrstutzen 416 ist mit einer klauenartigen Führung 417 versehen, welche einen Flansch 418 am Tragarm 407 im gekuppelten Zustand umfasst. Die Führung 417 ist so ausgebildet, dass der von einer Seite mit Spiel in sie einzuschiebende Flansch 418 in der Endlage mit Keilpressung festgehalten wird. An der Verbindungsstelle befindet sich eine unter dem Druck einer Feder 419 eingedrückte Schaltkupplung 420 für die Welle 415, deren Schalthebel 421 mit Seilzug vom Schleppersitz aus betätigbar ist. Eine ähnliche Koppelung des Tragarmes 407 ist beim Ausführungsbeispiel in Fig. 4c dargestellt. Die Getriebekupplung besteht hier in einfacher Weise aus einem Zahnradpaar 425/426, welches in einem Führungsgehäuse 427 untergebracht ist. Beim Einschieben des Flansches 418 in die Führung des Führungsgehäuses 427 kommen die Zahnräder 425 und 426 miteinander in Eingriff. In Fig. 4d ist eine Abwandlung dargestellt. Eine Zapfwelle 428 durchdringt den Tragarm 407 und treibt ein am Tragarm 407 angeordnetes Winkelgetriebe 429. Das Winkelgetriebe 429 ist mit Wellenende 430 der Häckslervorgelegewelle durch eine Gelenkwelle 431 verbindbar. In Fig. 4e und 4f ist ein anderes Anhängerprinzip nach der Erfindung veranschaulicht. Ein ebenfalls rohrförmiger - sonst wie oben beschrieben ausgeführter Tragarm 432 ist mit hutzenförmigen Platten 433 versehen - Fig. 4e -, die einen auf einer Fahrachse 434 angeordneten Häcksler 435 seitlich umfassen. Der Häcksler 435 ist in Höhe des Tragarmes 432 mit einer Anlaufkupplung 436, bestehend aus einer nach hinten offenen Gabel 437 und einem federbelasteten Schnappriegel 438, versehen. Beim Vorschieben des Häckslers 435 durch den Tragarm 432 wird letzterer durch die Gabel 437 eingefangen und durch den Schnappriegel 438 selbsttätig gekoppelt. Wie in Fig. 4e zu sehen, befindet sich die Fahrachse 434 fluchtend mit der Schlepperradachse, wodurch eine grosse Wendigkeit gewährleistet ist. 439 ist eine Fernbedienung zum Lösen des Schnappriegels 438. Zum Anheben des Häckslers 435 durch die Schlepperhydraulik ist am Tragarm 432 ein Arm 440 vorgesehen, der beim Hochfahren unter einen Anschlag 441 greift. In den Figuren 5, 5a, 5b und 5c ist die aus Schneidwerk 501 und vorgeschaltetem Reihenschneidwerk 502 sowie Auswurfrohr 503 bestehende Maishäckselmaschine mittels eines Tragarmes 504 neben dem hinteren Schlepperrad 505 angehängt. Der Tragarm 504 ist bei 506 und 507 an den unteren Lenkern 508 und 509 der Schlepperhydraulik 510 mit gelenkigen Kupplungselementen aufgehängt. Die unteren Lenker 508 und 509 sind in der aus Fig. 5a ersichtlichen Höhe starr gehalten. Der Tragarm 504 ist, wie in Fig. 5a und 5b zu sehen, an seinem Anschlussende 511 kurbelartig nach unten abgekröpft. An dem Tragarm 504 ist in Nähe der Kupplung 506 ein Kurbelarm 512 befestigt, der mit einem Querloch mittels Steckbolzen 513 - Fig. 5c - einer Gabel 514 einer Kolbenstange 515 einer hydraulischen Winde 516 gelagert ist. Bei dieser wird in bekannter Weise Öl durch eine Handpumpe 517 in kardanisch in einem Schutzrohr 518 aufgehängten Zylinder 519 gedrückt, so dass sich der Kolben 510 - Fig. 5a - und damit die Kolbenstange 515 mit dem Kurbelarm 512 anhebt. Zum Senken öffnet man ein nicht dargestelltes Ventil der Pumpe 517, so dass das Öl aus dem Zylinder über eine Leitung 521 in einen nicht dargestellten Pumpenbehälter zurückfliessen kann. Wie in Fig. 5a und 5c ersichtlich, ist die Pumpe mit der Winde 516 mittels eines Querarmes 522 an den oberen Lenker 523 der Schlepperhydraulik angelenkt, so dass das Schlepperzugmaul 524 frei ist. Die an dem Schlitzrohr 518 angebrachte Schlitzführung 524 verhindert ein Verklemmen des Kurbelarmgelenkes 513/514. Je nach Stellung des Kurbelarmes 512 wird das abgekröpfte Tragarmende mit dem Maishäcksler um die Gelenke 506 und 509 geschwenkt. Mittels der so gebildeten Schwinge wird die Häckselmaschine 501 bis 503 auf den Boden herabgelassen oder durch die hydraulische Winde 516 in Transportstellung angehoben. Bei dieser Anordnung kann daher an diese ein das Häckselgut aufnehmender Wagen angehängt werden. Infolge der weiteren Kröpfung des Tragarmendes gemäss Fig. 5 und der nahe dem Kupplungspunkt 506 gelegenen Winde ist dafür gesorgt, dass die Bewegungen des Wagens sowohl als auch die der Wagendeichsel beim Einbiegen nach rechts nicht behindert sind. Der stark auf Druck beanspruchte untere Lenker 508 wird durch die benachbart angreifende Winde nahezu vollkommen entlastet. Gemäss den Fig. 6 und 6a ist an unteren Lenkern 601 und 602 eines Schleppers 603 mittels Kupplungen 604 und 605 ein aus Hohlprofilen bestehender Tragarm 606 angeschlossen. Mit diesem ist ein Häcksler 607 mit vorgeschaltetem Reihenschneidwerk 608 neben dem Schlepperhinterrad 609 getragen. 610 ist ein Auswurfrohr des Häckslers, durch das der in Fig. 6a angedeutete Bergungswagen 611 mit dem Schnittgut beschickt wird. Der dritte Anbaupunkt des Häckslers 607 mit seinen Anbauten, nämlich dem Reihenschneidwerk 608 und dem Auswurfrohr 610, ist vorn am Rumpf des Schleppers 603. Hierzu ist ein vorderer Tragarm vorgesehen, der im wesentlichen aus einem Längsarm 612 und einem Querarm 613 besteht. Der Längsarm 612 ist in einem mit einer Ankerplatte 614 am inneren Gehäuse des Reihenschneidwerkes 608 befestigten Hüllrohr 615 längsverschieblich gelagert. Das Längsrohr 612 und das Hüllrohr 615 sind mit deckungsgleichen Querbohrungen 616 und 617 versehen. Durch Einstecken eines nicht dargestellten Steckbolzens in verschiedene Querbohrungen 616 und 617 ist die Einstellung auf verschiedene Schlepperlängen möglich. An dem Querarm 613 ist in gleicher Weise eine Zugöse 618 an einem Hüllrohr 619 axial verschieblich gelagert. Auch hier sind Querbohrungen 621 und 622 vorgesehen. Die Zugöse 618 kann so unterschiedlichen Lagen des Schlepperzugmauls 623 bei verschiedenen Schleppertypen angepasst werden. Um den Schlepper 603 zum Seitenanbau des Häckslers 607 vor dessen hinteren Tragarm 606 fahren zu können, ist der Querarm 613 mit einem Drehgelenk 624 am Längsarm 612 mit vertikalem Drehzapfen 625 nach aussen verschwenkbar gelagert, wie strichliert angedeutet. Der Kurbelschub, den der untere Lenker 602 bei seinen Hubbewegungen ausführt, wird nach der Erfindung durch das Drehgelenk 623 und das Drehgelenk 618/623 ausgeglichen. Ausserdem bewirken die Drehgelenke 624 und 618/ 623 eine genaue Anpassung an verschiedene Schlepperlängen. Eine Feineinstellung ist somit nicht benötigt. In den Fig. 6b und 6d sind die gleichen Teile, die von der Ausgestaltung gemäss den Fig. 6 und 6a unverändert übernommen worden sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Unterschiedliche Teile sind durch um eine Potenz erhöhte Bezugszeichen gekennzeichnet. Im Unterschied zur erst beschriebenen Ausführungsart ist bei der vorliegenden ein Tragarm 612 vorgesenen, der um das rechte Vorderrad 631 des Schleppers 603 herum zum vorderen Zugmaul 623 gebogen ist. 632 ist ein Flacheisen, in welches das als Schraube ausgebildete Ankerstück 619 der Zugöse 618 in verschiedene Querbohrungen umsteckbar ist. Der Tragarm 612 ist in einer mittels Ankerplatte 614 an dem Reihenschneidwerk 608 des Häckslers 607 gehaltenen Hülse 615 axial verschieblich gelagert. In diesem aus der Hülse 615 und dem Tragarm 612 bestehenden Richtpaar wird der Kurbelschub der unteren Lenker 602 bei ihren Hubbewegungen ausgeglichen. Ein weiterer Ausgleich ist durch das Drehgelenk 633 mit vertikalem Drehzapfen geschaffen. Das Teleskopstück kann in einfacher Weise auch unterschiedliche Längen verschiedener Schlepper ausgleichen, wie die Gelenke 623/618 und 633 eine Feineinstellung auf verschiedene Schlepperbreiten übernehmen können. In Fig. 6c ist der Häcksler 607 mit seinem Reihenschneidwerk in Arbeitsstellung gezeigt. In dieser Stellung kann man den Häcksler 607 auf Böcke oder ein sonstiges Traggestell absetzen, wenn man ihn vom Schlepper 603 abbauen will. Man braucht dann nur noch den Steckbolzen der Zugöse 623 zu entfernen und kann den vorderen Tragarm 120 aus der Hülse 615 herausziehen. Der dritte Abstützpunkt des Häckslers 607 kann das Reihenschneidwerk 608 oder eine daran vorgesehene Kufe sein. Diese Ausführung ist trotz grösster Stabilität wenig aufwendig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHGeräteträger an einem Schlepper, mit einem seitlich über die Fahrspur des Schleppers vorstehenden und mit einer Hebevorrichtung des Schleppers zum Anheben in die Transportstellung und Absenken in die Arbeitsstellung verbundenen Tragarm zum Seitenanbau eines landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (104, 206, 303, 407, 432) mittels an ihm angeordneter Gelenkstellen (109, 315, 316, 408, 409) durch Hublenker (108, 202, 203, 317, 318, 403, 404) mit der Hebevorrichtung und durch ein Befestigungselement (110, 204, 205, 319, 402, 405, 406) mit dem Schleppergestell verbunden ist, und dass der Tragarm ein Winkelgetriebe (115, 209, 306, 414, 429) aufweist, dessen als Gelenkwelle ausgebildete Antriebswelle (120, 208, 308, 413, 428) zu einer die Arbeitskraft liefernden Antriebswelle des Schleppers und dessen Abtriebswelle (121, 211, 310,415) zu einem Anschluss (117, 213) oder einer Anschluss- vorrichtung (418, 420, 426) für die Arbeitswelle (216, 311, 430) des Arbeitsgerätes (103, 214, 301, 411, 435) führt.UNTERANSPRÜCHE 1. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (104, 303) aus wenigstens drei mittels Verbindungsflächen miteinander ver bundenen Gliedern (112, 113, 114, 312, 313, 314) mit Hohlprofil besteht, wobei ein Glied (113, 313) das Winkelgetriebe (115, 306) enthält.2. Geräteträger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ein Winkelgetriebe (306) enthaltende Glied (313) zwischen zwei anderen Gliedern (312, 314) angeordnet und gegen über diesen zur Anpassung der Gelenkwelle (308) an eine unterschiedliche räumliche Lage des Zapfwellenanschlusses (305) derart verdrehbar ist, dass die Gelenkwelle den kleinstmöglichen Gesamtbeugungswinkel aufweist, und dass das Befestigungselement aus einem durch einen Halterrahmen (323) und miteinander verbundenen Anschlussstangen (319) gebildeten Rahmengestell (318) besteht.3. Geräteträger nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (104, 303) eine gekrümmte oder gewinkelte Form dergestalt besitzt, dass die nach Art einer Kurvenbahn abgesteckten Verbindungspunkte der Glieder (112, 113, 114, 312, 313, 314) an Sehnenschnittpunkten liegen und dass das Winkelgetriebe (115, 306) im auf der Kurvenbahn am weitesten aussen liegenden Glied (113, 313) angeordnet ist.4. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung des Tragarmes (303) mit dem Arbeitsgerät (301) Flansche (320) derart vorgesehen sind, dass nach Bedarf ein mit passenden Flanschen (321) versehenes Verlängerungsstück oder ein äusseres Glied (322) an den Tragarm anfügbar ist.5. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am oder im Tragarm (206) befindliche Gelenkwelle (211) zur Übertragung der Arbeitskraft auf das Arbeitsgerät (214) als teilweise prismenartiges, z. B. vierkantiges Teleskopstück (212) ausgeführt ist, so dass das äussere Wellenteil (213) aus dem Tragarm herausziehbar ist.6. Geräteträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (104, 303) aus geraden Gliedern (112, 113, 114, 312, 313, 314, 322) zusammengesetzt ist.7. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (504) durch die Hubstangen (508, 509) der Hebevorrichtung (510), z. B.der Schlepperhydraulik, in einer fest eingestellten Höhe an Gelenken (506, 507) gehalten ist, während der geräteseitig äussere Teil des Tragarmes (504) eine Kröpfung (511), z. B. kubelartige Kröpfung, dergestalt aufweist, dass bei durch geeignete Mittel bewirkter Schwenkung bzw. Drehung des Tragarmes das Arbeitsgerät durch die Schwingbewegung, welche der gekröpfte äussere Tragarmteil beschreibt, in Arbeits- oder Transportstellung verbringbar ist.8. Geräteträger nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des inneren Schwenkbzw. Drehlagers (506) des Tragarmes (504) ein sich etwa in oder über den Schwenkpunkt des Gerätes hinaus erstreckender, feststellbarer Kurbelarm (512) vorgesehen ist, mit dem das Verschwenken des Gerätes bewirkbar ist.9. Geräteträger nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Kurbelarm (512) zusammenwirkende Winde (516), z. B. eine hydraulische Winde, vorgesehen ist, die Mittel zum Ausgleich des Kurbelschubes der Schwinge aufweist.10. Geräteträger nach Patentanspruch und einem oder allen der Unteransprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestaltung der Schwinge und die Einstellung in eine ihrer Totlagen die Abstützung des Arbeitsgerätes an einem vom Schlepper gezogenen Wagen ermöglicht.11. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als dritter Abstützpunkt des Tragarmes bzw. des Arbeitsgerätes (607) an dem Schlepper (603) ein an das vordere Zugmaul (623) des Schleppers anschliessbarer Verbindungsarm (612, 613) vorgesehen ist.12. Geräteträger nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsarm mit dem Tragarm verbunden ist.13. Geräteträger nach Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsarm aus einem parallel zum Schlepper verlaufenden Längsarm (612) und einem vor dem Schlepper (603) herumgeführten, abgewinkelten oder U-förmig gebogenen Querarm (613) besteht.14. Geräteträger nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsarm (612) in einer Hülse (615) an der Arbeitsmaschine (607) längsverschieblich gelagert und gegebenenfalls durch Steckbolzen arretierbar ist.15. Geräteträger nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Querarmes (613) eine Zugöse (618) angebracht ist, die gegebenenfalls durch ein Querloch (622) umsteck- und feststellbar ist und z. B. eine Schrauböse sein kann.16. Geräteträger nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Zugöse (618) und dem vorderen Ende des Querarmes (613) ein Gelenk (624) mit vertikalen Trägerzapfen (625) vorgesehen ist.17. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (407) und die Antriebs- welle (415) zur Übertragung der Antriebskraft an der Geräteseite mit Kupplungselementen (417, 418, 419, 426) versehen sind.18. Geräteträger nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (407) einen Flansch (418) und die Antriebswelle (415) ein Zahnrad (426) oder ein unter dem Druck einer Feder (419) stehendes und durch einen Schalthebel (421) betätigbares Klausenkupplungsteil aufweisen, wobei der Flansch dazu bestimmt ist, von einem am Arbeitsgerät (401) angeordneten und mit einer schubladenförmigen Führung (417) versehenen Rohrstutzen (416, 427), der das Gegenzahnrad (425) bzw. Kupplungsgegenstück (420) enthält, umfasst zu werden.19. Geräteträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (423) mit zwei einen Trichter bildenden Platten (433) versehen ist zur hinteren seitlichen Umfassung eines Arbeitsgerätes (435), das wenigstens eine nach hinten offene Gabel (437) mit Schnappriegel (438) zum Einfangen des Tragarmes aufweist.20. Geräteträger nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anheben des Arbeitsgerätes (435) durch eine Schlepperhydraulik am Tragarm (432) ein Arm (440) vorgesehen ist, der beim Hochfahren unter einen Anschlag (441) greift.
Applications Claiming Priority (8)
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| DE1632778 | 1968-02-01 | ||
| DE19681757352 DE1757352A1 (de) | 1968-04-29 | 1968-04-29 | Landwirtschaftliches geraet oder maschine mit mitteln zum seitenanbau |
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| DE19681782299 DE1782299B2 (de) | 1968-08-10 | 1968-08-10 | Vorrichtung zum Seitenanbau einer landwirtschaftlichen Maschine an einen Schlepper |
Publications (1)
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-
1968
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- 1968-10-18 BE BE722563D patent/BE722563A/fr not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE722563A (de) | 1969-04-01 |
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