CH510858A - Lüftungsgitter - Google Patents
LüftungsgitterInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/02—Ducting arrangements
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- F24F13/075—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser having parallel rods or lamellae directing the outflow, e.g. the rods or lamellae being individually adjustable
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Description
Lüftungsgitter Die Erfindung bezieht sich auf Lüftungsgitter, mit einem aus Profilstäben zusammengesetzten Rahmen und Luftlenklamellen, welche parallel zu einer oder beiden Rahmenseiten ausgerichtet und an den Profilstäben drehbar gelagert sind. Derartige Lüftungsgitter werden bei Be- und Entlüftungsanlagen bzw. Klimaanlagen als Luftein- und Ausströmgitter, um eine geeignete Luftverteilung zu erreichen, verwendet. Entsprechend den bau- und lüftungstechnischen Gegebenheiten werden Lüftungsgitter verschiedener Abmessungen und verschiedener Lamellenanordnung benötigt, die dann auf besondere Bestellung angefertigt werden müssen. Dies ist zwangsläufig mit nicht unerheblichen Lieferzeiten verbunden. Ausserdem kann es vorkommen, dass während der Bauausführung Änderungen in den Abmessungen und der Lamellenanordnung der Lüftungsgitter notwendig werden und daher die nach Mass gelieferten Lüftungsgitter unbrauchbar sind. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Lüftungsgitter zu schaffen, welches nach Art eines Baukastensystems aus wenigen Einzelteilen und Halbfertigteilen rasch und massgerecht mit beliebiger Lamellenanordnung zusammensetzbar, vorzugsweise auch zerlegbar und auf andere Masse und Lamellenanordnungen umgestaltbar ist. Eine wichtige Voraussetzung hiefür ist eine entsprechende Lösung des Problems der Verbindung der Luftlenklamellen mit den Profilstäben des Rahmens. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zur Lagerung der Luftlenklamellen gesonderte Zapfen aus Kunststoff an den Profilstäben des Rahmens mit federndem Passsitz drehbar angeordnet sind, wobei die gesonderten Zapfen mindestens eine Ausnehmung zum Einstecken der Luftlenklamellen aufweisen. Im Gegensatz zu einer bekannten Ausbildung, gemäss welcher an den beiden Stirnkanten der Luftlenklamellen Lagerzapfen angeformt sind, wobei die Länge der Luftlenklamellen festgelegt ist und nachträglich nicht verändert werden kann, ermöglicht die erfindungsgemässe Befestigung von Luftlenklamelle und gesonderten Lagerzapfen ein Ablängen der Luftlenklamellen auf das gewünschte Mass von einem auf Vorrat vorhandenen Stangenprofil- bzw. Profilbandmaterial. Für eine sichere Halterung der Luftlenklamellen in den gesonderten Lagerzapfen ist es zweckmässig, wenn die Ausnehmung der Zapfen etwa in der Mitte der Zapfen eine Erweiterung aufweist und an den Luftlenklamellen eine der Erweiterung der Ausnehmung entsprechende Verdickung ausgebildet ist. Ferner ist es zweckmässig, wenn die Profilstäbe des Rahmens eine in Profillängsrichtung geschlitzte Wand aufweisen und die Zapfen eine Ringnut besitzen, in die die Randkanten des Wandschlitzes der Wand eingreifen. Dadurch können die Zapfen in beliebigen, den gestellten Anforderungen entsprechenden Abständen in Profillängsrichtung verteilt werden, wobei es zur Fixierung der gewählten Abstände vorteilhaft ist, Distanzstücke in dem hinter dem Wandschlitz gebildeten Profilhohlraum der Profilstäbe zwischen den einzelnen Zapfen anzuordnen. Bei einem bekannten Vorschlag sind die stirnseitigen Lagerzapfen der Luftlenklamellen in senkrecht zur Profillängsrichtung verlaufenden Schlitzen von in fixen Abständen an den Rahmenprofilen ausgebildeten Kammern gelagert. Eine Veränderung der Abstände der Luftlenklamellen ist in diesem Falle nicht möglich. Bei diesem bekannten Vorschlag sollen ferner die geschlitzten Kammerwände der Rahmenprofile zur Erzielung eines federnden Passsitzes der Lagerzapfen der Luftlenklamellen aus Kunststoff bestehen. Bei der Erfindung sind jedoch die Lagerzapfen aus Kunststoff, so dass die Profilstäbe des Rahmens aus biegesteifem Material, z. B. Metall bestehen können, was sich auf die Stabilität des Rahmens vorteilhaft auswirkt. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. Fig. 1 bis 8 zeigen einen Satz Einzelteile aus denen ein einfaches neuerungsgemässes Lüftungsgitter zusammengesetzt werden kann. Fig. 9 zeigt in Ansicht und Fig. 10 im Schnitt gemäss X-X der Fig. 9 einen Eckwinkelbereich eines zusammengesetzten Lüftungsgitters. Fig. 11 zeigt eine Profilvariante für das Rahmenprofil und Fig. 12 das Profil eines Profilstabes für einen Zusatzrahmen. In Fig. 13 ist in Ansicht und in Fig. 14 im Schnitt gemäss XIV-XIV der Fig. 13 ein Lüftungsgitter mit drei Rahmen und drei Gruppen von Luftlenklamellen dargestellt. Der in Fig. 1 bis 8 dargestellte Satz von Einzelteilen besteht aus Profilstäben 1 (Fig. 1), Eckwinkeln 2 (Fig. 2, 3) Zapfen 3 aus Kunststoff (Fig. 4, 5, 5A), Distanzstücken 4 (Fig. 6, 7) und Luftlenklamellen 5. Die Profilstäbe 1 und Luftlenklamellen 5 liegen zunächst als ungeteiltes Stangenprofil- bzw. Profilbandmaterial vor. Je nach den erforderlichen Massen des herzustellenden Lüftungsgitters, werden von diesem Stangenprofil- bzw. Profilbandmaterial massgerecht die Rahmenseiten-Profilstäbe und Luftlenklamellen abgeschnitten. Die Rahmenseiten-Profilstäbe werden auf Gehrung geschnitten. Hierauf erfolgt das Zusammensetzen der Einzelteile wie aus Fig. 9 und 10 ersichtlich. Dabei werden zunächst auf jede Luftlenklamelle 5, d. h. auf beide Stirnseiten derselben die Zapfen 3 aufgesteckt, welche zu diesem Zweck eine Ausnehmung 6 aufweisen, der in der Mitte des Zapfens 3 eine Erweiterung 7 besitzt (Fig. 4). Der Erweiterung 7 entspricht die Verdickung 8 der Luftlenklamelle 5 (Fig. 8). Sodann werden zwei gegen überliegende Profilstäbe 1 und ein diese verbindender querliegender Profilstab mit Hilfe von zwei Eckwinkeln 2 zu einem U-Rahmen verbunden. Nun folgt das Einführen der Zapfen 3 mit den Luftlenklamellen 5 und der Distanzstücke in die Profilhohlräume 9 der beiden gegenüberliegenden Profilstäbe 1 des U-Rahmens. Schliesslich wird noch der mit zwei weiteren Eckwinkeln 2 bestückte vierte Profilstab 1 aufgesetzt, womit der Rahmen geschlossen und das Lüftungsgitter zusammengesetzt ist. Die vier Eckwinkel 2 müssen noch mit den vier Profilstäben 1 des Rahmens verbunden, z. B. verschraubt werden. Die Zapfen 3 aus Kunststoff sind mit federndem Passsitz an der geschlitzten Innenwand 10 der Profilstäbe 1 gehalten. Dabei greifen die Randkanten des Wandschlitzes der Innenwand 10 in eine Ringnut 11 der Zapfen 3 ein. Der federnde Passsitz der Zapfen wird z. B. dadurch erreicht, dass der Durchmesser der Ringnut 11 im nicht deformierten Zustand geringfügig grösser ist als die Schlitzbreite des Wandschlitzes der Innenwand 10, oder dass die Breite der Ringnut 11 geringfügig kleiner ist als die Wandstärke der Innenwand 10. Die Zapfen 3 müssen dann beim Einstecken in den Wandschlitz der Innenwand deformiert werden und diese Deformationen bewirken infolge der elastischen Eigenschaften des Kunststoffmaterials der Zapfen 3 die Spann- bzw. Klemmkräfte des federnden Passsitzes. Durch den federnden Passsitz der Zapfen 3 wird zwar ein willkürliches Vorschwenken der Luftlenklamellen 5 ermöglicht, eine unwillkürliche Veränderung der eingestellten Lage der Luftlenklamellen (z. B. durch Luftkräfte) hingegen vermieden. Durch die bereits beschriebene Verdickung 8 an den Luftlenklamellen 5 im Zusammenwirken mit der Erweiterung 7 des Schlitzes 6 in den Zapfen wird sichergestellt, dass die Luftlenklamellen 5 - z. B. beim Einstellen derselben - nicht aus den Zapfen 3 herausgezogen werden. Damit die Luftlenklamellen 5 trotz ihrer Verdickung 8 (Fig. 8) auf die Zapfen 3 (Fig. 3, 5, 5A) auch radial aufgesteckt werden können, was erforderlich ist, wenn die Luftlenklamellen auch noch nach dem Zusammenbau des Rahmens aufgesteckt oder ausgewechselt werden sollen, sollten die die Ausnehmung 6 der Zapfen 3 begrenzenden Partien 3' federnd ausweichen können, was dadurch ermöglicht wird, dass die Zapfen unter den Partien 3' einen achsnormalen Schlitz 3" besitzen (Fig. 5A). In Fig. 11 ist ein gegenüber Fig. 1 unterschiedlicher Profilstab 1' für den Rahmen des Lüftungsgitters dargestellt. Fig. 12 zeigt einen Profilstab 1" für einen Zusatzrahmen. Damit kann - wie aus Fig. 13 und 14 ersichtlich - ein aus mehreren Rahmen und mehreren Gruppen von Luftlenklamellen bestehendes Lüftungsgitter hergestellt werden. Die Luftlenklamellen 5 von zwei benachbarten Gruppen bzw. Teilrahmen stehen senkrecht zueinander. Die Lagerung der Luftlenklamellen 5 mit Hilfe der Zapfen 3 ist bei den Zusatzrahmen (Profilstäbe 1' dieselbe wie beim Grundrahmen (Profilstäbe 1), also dieselbe wie anhand der Fig. 1 bis 10 näher beschrieben. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 und 14 findet ein Rahmenteil mit Lamellen für eine horizontale, der zweite Rahmenmantel mit Lamellen für eine vertikale Luftlenkung Verwendung. Der dritte Rahmenteil kann schliesslich für die Luftmengenregulierung verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHLüftungsgitter, mit einem aus Profilstäben zusammengesetzten Rahmen und Luftlenklamellen, welche parallel zu einer oder beiden Rahmenseiten ausgerichtet und an den Profilstäben drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagerung der Luftlenklamellen (5) gesonderte Zapfen (3) aus Kunststoff an den Profilstäben (1, 1', 1") des Rahmens mit federndem Passsitz drehbar angeordnet sind, wobei die gesonderten Zapfen (3) mindestens eine Ausnehmung (6) zum Einstecken der Luftlenklamellen (5) aufweisen.UNTERANSPRÜCHE 1. Lüftungsgitter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (6) der gesonderten Zapfen (3) etwa in der Mitte der Zapfen (3) eine Erweiterung (7) aufweist und an den Luftlenklamellen (5) eine der Erweiterung (7) der Ausnehmung (6) entsprechende Verdickung (8) ausgebildet ist.2. Lüftungsgitter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstäbe (1, 1', 1") des Rahmens eine in Profillängsrichtung geschlitzte Wand (10) aufweisen und die Zapfen (3) eine Ringnut (11) besitzen, in die die Randkanten des Wandschlitzes der Wand (10) eingreifen.3. Lüftungsgitter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (3) mit federndem Passsitz an der geschlitzten Wand (10) oder an den Kantenflächen des Wandschlitzes gehalten sind.4. Lüftungsgitter nach Unteranspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Ringnut (11) der Zapfen (3) geringfügig grösser ist als die Breite des Wandschlitzes der Wand (10) und/oder dass die Breite der Ringnut (11) geringfügig kleiner ist als die Wandstärke der Wand (10).5. Lüftungsgitter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem hinter dem Wandschlitz der Profilstäbe (1, 1', 1") gebildeten Profilhohlraum (9) Distanzstücke (2, 4) für die Zapfen (3) angeordnet sind.6. Lüftungsgitter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter den die Ausnehmung (6) der Zapfen (3) seitlich begrenzenden Partien (3') ein achsnormaler Schlitz (3") ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
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Family Applications (1)
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