CH510944A - Werkzeug zum Binden von Kabelbäumen - Google Patents

Werkzeug zum Binden von Kabelbäumen

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Publication number
CH510944A
CH510944A CH1447170A CH1447170A CH510944A CH 510944 A CH510944 A CH 510944A CH 1447170 A CH1447170 A CH 1447170A CH 1447170 A CH1447170 A CH 1447170A CH 510944 A CH510944 A CH 510944A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tool
lock
arm
holder
magazine
Prior art date
Application number
CH1447170A
Other languages
English (en)
Inventor
Kabel Heinrich
Original Assignee
Hellermann Gmbh P
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Publication date
Priority claimed from DE19671640415 external-priority patent/DE1640415C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/012Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for manufacturing wire harnesses
    • H01B13/01263Tying, wrapping, binding, lacing, strapping or sheathing harnesses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/34Securing ends of binding material by applying separate securing members, e.g. deformable clips
    • B65B13/345Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description


      Werkzeug    zum Binden von Kabelbäumen    Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Werkzeug zum  Binden von Kabelbäumen mittels eines Bandes, dessen  Enden von einem Schloss gehalten werden, mit einem       langgestreckten    Werkzeugkörper, der am vorderen Ende  eine Halterung für das zu verarbeitende Schloss besitzt,  und einem parallel zu dem Werkzeugkörper daran ange  brachten Magazin für eine Mehrzahl von Schlössern, mit  Einrichtungen zum Überführen des jeweils an der Maga  zinmündung befindlichen Schlosses in die Halterung.  



  Zur Schaffung eines Werkzeuges dieser Art, das mit  einem einfach aufgebauten und leicht zu bedienenden Ma  gazin versehen ist, zeichnet sich der Gegenstand des  Hauptpatentes dadurch aus, dass die Halterung für das zu  verarbeitende Schloss und die daneben angeordnete Ma  gazinmündung durch einen Führungskanal verbunden  sind, durch welchen mittels einer     Überschiebeeinrichtung     das jeweils in der Magazinmündung befindliche Schloss in  die Halterung schiebbar ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Weiterbildung des Gegenstands des Hauptpatents im  Sinne einer Vereinfachung des     Werkzeugaufbaus    und  einer Bedienungserleichterung.  



  Die erfindungsgemässe Lösung besteht darin, dass die       Überschiebeeinrichtung    zu deren Antrieb mit der Betäti  gungseinrichtung gekuppelt ist. Während bei der im  Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform des Werk  zeugs eine gesonderte Handbewegung zum Überführen  eines Schlosses in die Halterung erforderlich ist, erfolgt  das     Oberschieben    eines Schlosses bei dem Werkzeug  nach der vorliegenden Erfindung selbsttätig bei der norma  len Betätigung des Werkzeugs, da die Bewegung der       Überschiebeeinrichtung    abgeleitet ist von der Werkzeug  betätigung.

   Dabei ist es an sich gleichgültig, mit welchem  der bewegten Werkzeugteile die     Überschiebeeinrichtung     gekuppelt ist; vorzugsweise ist dies aber ein Teil der Ein  richtung zum Verschliessen des Schlosses oder Abschnei  den der losen Bandenden.  



       Vorteilhafterweise    ist die     Überschiebeeinrichtung     durch Federkraft in     Überschieberichtung    gedrängt und ist  die Kupplungseinrichtung derart angeordnet, dass die       überschiebeeinrichtung    beim Schliessen des in der Halte-         rung    befindlichen Schlosses entgegen der     Überschiebe-          richtung    bewegt wird in eine Stellung, in der ein Schloss  aus dem Magazin in den Führungskanal gelangen kann.

    Beim Schliessen eines in der Werkzeughalterung befindli  chen Schlosses wird die     Überschiebeeinrichtung    derart  bewegt, dass ein nächstes Schloss aus der Magazinmün  dung in eine Position vorrücken kann, aus der heraus die       Überschiebeeinrichtung    es in die Werkzeughalterung über  führen kann und wird die Feder der     Überschiebeeinrich-          tung    gespannt, so dass die Überführung des nächsten  Schlosses in die Werkzeughalterung sofort stattfinden  kann, nachdem das vorher geschlossene Schloss die Halte  rung verlassen hat.  



  Das Führungskanal kann in diesem Zusammenhang re  duziert sein auf irgendwelche Einrichtungen, die gewähr  leisten, dass das     Oberschiebeschloss    richtig aus der Maga  zinmündung in die Halterung gelangt. Dazu sind     ggf.     keine besonderen Führungswände erforderlich.  



  Die Kupplungseinrichtung besteht     vorteilhafterweise     aus einer schiefen Ebene an der Einrichtung zum     Schlies-          sen    des Schlosses oder zum Abschneiden der Bandenden  und einem damit zusammenwirkenden Nocken, der entwe  der unmittelbar mit der     Überschiebeeinrichtung    verbun  den sein kann oder auch ein gesonderter auf die Ober  schiebeeinrichtung wirkender Teil sein kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgen  den näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.       Darin    zeigen:       Fig.    1 eine Gesamtansicht eines Werkzeugs mit dem  zum Schliessen der Schlösser und zum Abschneiden des  Bandes bestimmten Organen,       Fig.    2 einen die Magazinanordnung veranschaulichen  den Längsschnitt durch das Werkzeug,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch das Werkzeug gemäss  Linie     A-B    der     Fig.    2.  



       Fig.    4 einen Längsschnitt entsprechend     Fig.    3 in einer  anderen Funktionsstellung des Werkzeugs       Fig.    5 und 6 Querschnitte längs Linie     C-D    der     Fig.    3  bzw.     E-F    der     Fig.    4, und       Fig    7 und 8 Frontansichten des Werkzeugs in Rich  tung x der     Fig.    2.           Fig.    1 zeigt schematisch in strichpunktiertem Umriss  den Werkzeugkörper I mit der daran gelagerten Band  rolle 2.

   In dem Werkzeugkörper ist bei 3 ein Arm 4     ange-          lenkt,    der die Verschluss- und Schneideeinrichtung 305  trägt. Das     gabelig    ausgebildete andere Ende des Arms 4  umgreift einen Zapfen 5 an einem bei 6 in dem Werkzeug  körper gelagerten Handhebel 7. Das vordere Ende des  Arms 4 trägt Organe zum Verschliessen eines in einer  Halterung 303 an der Werkzeugfront gehaltenen Schlos  ses. Wenn es sich bei diesen Schlössern um solche han  delt, wie sie in der deutschen Patentschrift<B>1279</B> 801 erläu  tert sind, bestehen diese Verschlussorgane beispielsweise  aus einem Zapfen 4a, der dem in jener Patentschrift er  wähnten Stempel 44 entspricht. Ausserdem kann an den  Arm eine Klinge zum Abschneiden der Bandenden hinter  dem Werkzeug vorgesehen sein.

   Zum Verschliessen eines  Schlosses wird das Werkzeug mittels des Handhebels 7 be  tätigt, wobei das vordere Ende des Hebels 4 sich hebt.  



       Fig.    8 zeigt eine Frontansicht mit in Ruhestellung befindli  chem Hebel 4, während     Fig.    7 den Hebel in der angehobe  nen Stellung zeigt. Wie man aus den Schnitten in     Fig.    5  und 6 erkennt, ist der Arm 4 auf der einen Seite des  Werkzeugkörpers vorgesehen, während sich auf der ande  ren Seite das Magazin 306 mit den Schlössern 8 befindet.  Eine Feder 9 drängt die Schlösser zur Werkzeugfront. In  der Werkzeugfront befindet sich auf der Seite der     Ver-          schluss-    und Schneideeinrichtung 305 die Halterung 303       (Fig.    3 und 7). Neben der Halterung 303 befindet sich die  Mündung des Magazins 306.

   Das Magazin wird teils vom  Werkzeugkörper teils von weiteren ortsfesten Teilen ge  bildet, die in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht  gezeigt sind. In dem Werkzeugkörper ist bei 10 auf einem  feststehenden Zapfen ein Arm 11 gelagert, der sich unter  halb des Magazins 306 bis zur Werkzeugfront erstreckt  und dort mit einem winklig ausgebildeten Teil in das Ma  gazin ragt. Der winklig ausgebildete Teil besteht aus  einem Schenkel 12, der im wesentlichen parallel zur Ma  gazinrichtung sich erstreckt, und einem Schenkel 13 der       ggf.    durch eine seitliche, in der Zeichnung nicht näher dar  gestellte Öffnung des Werkzeugkörpers herausragen kann       (Fig.    3,     Fig.    7).

   Eine Feder 14, die wenigstens mit einer  Windung von einem Bolzen 15 gehalten ist und deren  Schenkelenden einerseits gegen das Gehäuse und anderer  seits gegen den Arm 11 drücken, drängt den Arm 11 in  die in     Fig.    4 dargestellte Stellung. Diese     Fig.    4 zeigt das  Werkzeug mit einem in der Halterung befindlichen für  den nächsten Verschlussvorgang bereiten Schloss 312,  nachdem ein Schloss 314 nach Durchführung eines     Ver-          schlussvorganges    aus der     Halierung    herausgenommen  wurde. Der durch die Feder 14 gegen das Schloss 312 ge  drückte Schenkel 12 des Arms 11 hält das Schloss 312 in  der Halterung fest.

   Das nächste im Magazin wartende  Schloss 313 liegt unter der Kraft der Feder 9 an dem  Schenkel 13 des Arms l l an. Wird in später zu beschrei  bender Weise der Arm 11 gegen die Kraft der Feder 14  in die Stellung der     Fig.    3 verschoben, so rückt das Schloss  313 in die Stellung neben der Halterung 303 vor. Wird das  nach dieser Darstellung noch in der Halterung befindli  che, geschlossene Schloss 312 aus der Halterung heraus  gezogen, so schiebt der Schenkel 12 des Arms 11 das  Schloss 313 unter der Kraft der Feder 14 in die Halterung.  



  Die Einrichtungen zur selbsttätigen Bewegung des       Arms    11 aus der in     Fig.    4 dargestellten Ruhestellung in  die in     Fig.    3 dargestellte, gespannte Stellung zeigen die Fi  guren 5 bis B. Der Arm 4 der Verschluss- und     Schneidein-          richtung    besitzt einen Ausschnitt 20, der auf der unteren  Seite von einer schiefen Ebene 23 derart begrenzt ist,  dass der Ausschnitt 20 dem Arm<B>11</B> seine weitere Öffnung    zuwendet.

   In den Ausschnitt 21 greift der Kopf eines Sie  gels 21 ein, der um einen gehäusefesten Bolzen 22  schwenkbar ist zwischen einer ersten Stellung     (Fig.    6), in  der der Kopf des Riegels weiter in den Ausschnitt 20 her  einragt, und einer zweiten Stellung     (Fig.    5), in der er nur  wenig in den Ausschnitt eindringt. Der Rücken des Rie  gels 21 wirkt zusammen mit einer Seitenfläche 24 des  Arms 11, wobei dieser Arm mit seiner Fläche 24 durch  die Feder gegen den Rücken des Riegels gedrückt ist.

   Die  Lage des Riegels 21 bestimmt somit auch die Stellung des  Arms<B>11.</B> Genauer gesagt, befindet sich der Arm 11 in der  Stellung der     Fig.    4, wenn der Riegel 21 gemäss     Fig.    6     wei-          testmöglich    in den Ausschnitt 20 eingedrungen ist, und be  findet sich der Arm 11 in der Stellung der     Fig.    3, wenn  der Riegel 21 die Stellung gemäss     Fig.    5 einnimmt.  



  Die Riegelbewegung zwischen der einen und der ande  ren Stellung wird hervorgerufen durch die Bewegung des  Arms 4. In der inaktiven Stellung     (Fig.    6) ist der Arm der  art abgesenkt, dass die schiefe Ebene 23 dem Kopf des  Riegels 21 weites Eindringen in den Ausschnitt 20 gestat  tet. Wird der Hebel 4 jedoch zum Verschliessen eines  Schlosses und zum Abschneiden der Bandenden nach  oben (unter Bezugnahme auf     Fig.    5 und 6) bewegt, so  drängt die schiefe Ebene 23 den Hebel 21 nach links und  damit den Arm 11 aus der Stellung gemäss     Fig.    4 in die  gemäss     Fig.    3.  



  Die Vorrichtung funktioniert demnach     folgendermas-          sen:     Das in der Werkzeughalterung befindliche Schloss 312       (Fig.    4) wird mittels der im Werkzeug vorhandenen Betäti  gungseinrichtungen verschlossen, womit eine Hebung des  Arms 4 aus der Stellung gemäss     Fig.    6 in die Stellung     ge-          mäss        Fig.    5 verbunden ist. Dabei schiebt der Riegel 21 den  Arm 11 aus der Stellung gemäss     Fig.    4 in die Stellung     ge-          mäss        Fig.    3.

   Dadurch erhält das zuvorderst im Magazin  befindliche Schloss 313 die Möglichkeit, in die     Überschie-          bestellung    neben der Halterung vorzurücken. Es verbleibt  in dieser Stellung so lange das Schloss 312 noch in der  Halterung ist, wird aber durch den Arm 11 bzw. dessen  Schenkel 12 sofort in die Halterung übergeschoben, so  bald das Schloss 312 aus der Halterung entfernt wird. Das  Werkzeug befindet sich dann in Bereitschaft für die näch  ste Verschlussoperation.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeug zum Binden von Kabelbäumen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeich net, dass die Uberschiebeeinrichtung (11, 12, 13) zu deren Antrieb mit der Betätigungseinrichtung gekuppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überschiebeeinrichtung durch Feder kraft (14) in Oberschieberichtung gedrängt ist und dass die Kupplungseinrichtung derart ausgebildet ist, um die Überschiebeeinrichtung beim Schliessen eines Schlosses (312) oder beim Abschneiden der Bandenden an einem Schloss entgegen der Oberschieberichtung zu bewegen, in eine Stellung, in der ein Schloss aus dem Magazin (306)
    in den Führungskanal gelangen kann. 2. Werkzeug nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsein richtung von einer schiefen Ebene (23) an der Einrichtung (4) zum Schliessen des Schlosses oder zum Abschneiden der Bandenden und einem damit zusammenwirkenden Nocken (21) gebildet ist.
CH1447170A 1967-11-14 1970-09-30 Werkzeug zum Binden von Kabelbäumen CH510944A (de)

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DE19671640415 DE1640415C (de) 1967-11-14 1967-11-14 Schloßmagazin fur ein Werkzeug zum Binden von Kabelbaumen
DE19691952618 DE1952618A1 (de) 1969-10-18 1969-10-18 Werkzeug zum Binden von Kabelbaeumen

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CH1447170A CH510944A (de) 1967-11-14 1970-09-30 Werkzeug zum Binden von Kabelbäumen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4212789C1 (de) * 1992-04-16 1993-09-09 A. Raymond Gmbh & Co. Kg, 7850 Loerrach, De

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4212789C1 (de) * 1992-04-16 1993-09-09 A. Raymond Gmbh & Co. Kg, 7850 Loerrach, De

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PLZ Patent of addition ceased