CH511096A - Brennkraft-Bolzensetzer - Google Patents

Brennkraft-Bolzensetzer

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Publication number
CH511096A
CH511096A CH1301670A CH1301670A CH511096A CH 511096 A CH511096 A CH 511096A CH 1301670 A CH1301670 A CH 1301670A CH 1301670 A CH1301670 A CH 1301670A CH 511096 A CH511096 A CH 511096A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
assembly
barrel
tool
nut
stop
Prior art date
Application number
CH1301670A
Other languages
English (en)
Inventor
William Henning Robert
Original Assignee
Olin Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olin Corp filed Critical Olin Corp
Priority claimed from CH1218469A external-priority patent/CH496518A/de
Publication of CH511096A publication Critical patent/CH511096A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/082Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet
    • B25C1/087Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet operated by a hammer blow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Brennkraft-Bolzensetzer    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Brennkraft-          Bolzensetzer,    gekennzeichnet durch ein Gehäuse, eine  am Gehäuse befestigte Laufanordnung, eine in der Lauf  anordnung zwischen einer Feuerstellung und einer ab  gefeuerten Stellung hin und her beweglich angebrachte  Kolbenanordnung, eine Patronenaufnahmekammer und  einen Schlagbolzen, wobei beim Abfeuern des Werk  zeugs entweder die Kammer oder der Schlagbolzen  mit der Kolbenanordnung beweglich und der andere  Teil gegenüber dem Gehäuse ortsfest ist, eine Mün  dungsbuchsenanordnung, die mit der Laufanordnung be  triebsmässig verbunden ist und sich von ihr nach vorn  erstreckt, einer Einrichtung, mittels der die Mündungs  buchsenanordnung gegenüber der Laufanordnung axial  beweglich angebracht ist, einen Anschlag,

   mit dem die  Mündungsbuchsenanordnung in Eingriff steht, um die  Vorwärtsbewegung derselben zu begrenzen, eine Ein  richtung, die die Mündungsbuchsenanordnung nach  vorn in Eingriff mit dem Anschlag presst, wobei die  Kolbenanordnung einen treibenden Teil aufweist, der  sich in die Bohrung der Mündungsbuchse erstreckt,  und durch eine Einrichtung zum Einstellen der Ent  fernung, um die sich die Mündungsbuchsenanordnung  aus der Laufanordnung erstreckt, wenn sie mit dem  Anschlag in Eingriff steht.  



  Dieser     Bolzensetzer    ist besonders geeignet zur Ver  wendung einer hülsenlosen Treibladung aus Schiesspul  ver.  



  Beim Konstruieren von Werkzeugen zur Verwen  dung hülsenloser Kugeln ergeben sich verschiedene  Probleme, die normalerweise bei Werkzeugen mit  Standardmunition, die eine Metallhülse aufweist, nicht  auftreten. Das Vorhandensein dieser Hülse dient als  Dichtung, da sich beim Feuern der Patrone die Hülse  in abdichtenden Eingriff mit der Patronenaufnahme  kammer und der Ladefläche ausdehnt. Wenn die Hülse  weggelassen ist, ergibt sich das ernste Problem der     Gas-          undichtheit.    Darüber hinaus muss das Werkzeug so       konstruiert    sein, dass die hülsenlose Kugel genügend  Kraft vom Schlagbolzen erhält, um die hülsenlose Mu-         nition    derartig richtig zu zünden, dass sie vollständig  verbraucht wird.

   Auch bleiben vom praktischen Stand  punkt Schmutz- und Restbestände nach dem Feuern  einer hülsenlosen Treibladung zurück. Dadurch kann  ein Problem entstehen durch die Hemmung verschiede  ner beweglicher Teile.  



  Abgesehen von der durch die Verwendung hülsen  loser Munition entstandenen Schwierigkeit müssen  Werkzeuge der hier beschriebenen allgemeinen Bauart  auch so konstruiert sein, dass kein zufälliges oder un  sachgemässes Feuern geschehen kann. Ausserdem er  fordern Werkzeuge, in denen ein Kolben zum Eintreiben  eines Befestigungsteils verwendet ist, eine Einstellein  richtung, um den Kraftpegel nicht nur durch Verände  rung zu stärkerer oder schwächerer Pulverladung ein  stellen zu können.  



  Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Werkzeug  zu schaffen, in dem hülsenlose Munition verwendet wer  den kann. Insbesondere ist es eine Aufgabe der Er  findung, ein Werkzeug mit einer Ladefläche zu schaf  fen, die so konstruiert ist, dass im Werkzeug hülsenlose  Munition verwendet werden kann, ohne dass sich über  mässig starker Gasaustritt ergibt.  



  Noch ein Ziel der Erfindung ist es, ein Werkzeug  zu schaffen, in dem hülsenlose Munition verwendet wer  den kann, und welches sich selbst reinigt, so dass be  wegliche Teile des Werkzeugs nicht verstopfen und  dadurch gehemmt werden können.  



  Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt in der  Schaffung eines pulverbetätigten Werkzeugs der Kol  benbauart, dessen Kolben so konstruiert ist, dass unter  schiedliche Kolben wirtschaftlich hergestellt und gegen  den Kolben im Werkzeug ausgetauscht werden können,  um verschiedene Kraftpegel zu schaffen.  



  Aufgabe der Erfindung ist auch die Schaffung eines  pulverbetätigten Werkzeugs mit verbesserten Sicher  heitseigenschaften, durch die das Feuern des Werkzeugs  verhindert wird, wenn es nicht richtig in seiner Lage an  der     Werkstückoberfläche    gehalten und die Bedienungs  person zum Abfeuern bereit ist.      Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt in der  Schaffung einer Kolbenanordnung zur Verwendung in  einem pulverbetätigten Werkzeug der Kolbenbauart, die  so konstruiert ist, dass die Bedienungsperson den Kraft  pegel des Werkzeugs ohne weiteres und verhältnis  mässig schnell ändern kann.  



  Aufgabe der Erfindung ist es ausserdem noch, ein  Werkzeug zu schaffen, in dem die Mündungsbuchse  einstellbar ist, um Befestigungsteile unterschiedlicher  Länge aufzunehmen.  



  Die     Erfindung    und vorteilhafte Einzelheiten der  Erfindung werden im folgenden anhand von Zeichnun  gen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher er  läutert.  



  Fig. 1 zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch das  bevorzugte Ausführungsbeispiel eines Werkzeugs ge  mäss der Erfindung.  



  Fig. 2 zeigt einen horizontalen Teilschnitt des rück  wärtigen Teils des Werkzeugs.  



  Fig. 3 zeigt eine Draufsicht und auf den rückwär  tigen Teil des Werkzeugs.  



  Fig. 4 zeigt eine Seitenteilansicht des rückwärtigen  Teils des Werkzeugs.  



  Fig. 5 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 2, zeigt jedoch  die Bauteile des Werkzeugs in Ladestellung.  



  Fig. 6 ist eine Draufsicht auf den Handgriff in  der Stellung, bei der die Bauteile des Werkzeugs gemäss  Fig. 5 angeordnet sind.  



  Fig. 7 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 2, zeigt jedoch  die Bauteile des Werkzeugs in Sicherheitsstellung.  



  Fig. 8 ist eine Draufsicht und zeigt den Handgriff  in der Stellung, bei der die Bauteile des Werkzeugs sich  in der in Fig. 7 dargestellten Lage befindet.  



  Fig. 9 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 2, zeigt jedoch  ein anderes Ausführungsbeispiel der Schlagbolzenanord  nung.  



  Wie besonders Fig. 1 zeigt, umfasst das bevorzugte  Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Werkzeugs  allgemein ein Gehäuse 2, eine am Gehäuse 2 befestigte  Laufanordnung 4, eine Mündungsbuchsenanordnung 6,  die so verbunden ist, dass sie zur relativen Bewegung  gegenüber der Laufanordnung 4 betätigbar ist, sowie  eine Kolbenanordnung 8, die in der Laufanordnung zur  relativen Bewegung gegenüber derselben angebracht ist.  



  Das Gehäuse 2 hat ein blockähnliches Gehäuseteil  10, welches aus zweckmässigem Werkstoff, wie Stahl  oder anderen Metallen gearbeitet ist. Das vordere Ende  des Gehäuseteils 10 ist mit einer Ansenkung 12 mit  Innengewinde versehen, deren Achse sich in Richtung  der Achse des Werkzeugs erstreckt. Eine zweite An  senkung 14 ist im Gehäuseteil 10 so vorgesehen, dass  sich ihre Achse in Richtung senkrecht zur Achse des  Werkzeugs erstreckt. Die Ansenkung 14 erstreckt sich  ein Stück weit durch das Gehäuseteil 10 bis zu einer  Schulter 16. Eine verengte Bohrung 18 erstreckt sich  durch     das    restliche Stück des Gehäuseteils 10.

   Die  äusserste Fläche der Ansenkung 14 befindet sich im  Abstand vom Boden der Ansenkung 12, so dass eine  Ladefläche 20 gebildet ist, die mit einer Öffnung 22  versehen ist, deren Achse mit der Achse des Werkzeugs  zusammenfällt. Aus Orientierungsgründen wird nach  folgend von einer Stellung des Werkzeugs ausgegangen,  bei der die Hauptlängsachse des Werkzeugs. in einer  horizontalen Ebene und die Achsen der Ansenkung 14  und der Bohrung 18 in einer senkrechten Ebene liegen.  Es ist natürlich klar, dass das Werkzeug auch so ver  wendet werden kann, dass sich seine Längsachse in einer    senkrechten oder geneigten Ebene je nach dem Winkel  des Werkstücks erstreckt.  



  Eine Patronenaufnahmetrommel 24 ist innerhalb  der Ansenkung 14 und der verengten Bohrung 18 im  Gehäuseteil 10 drehbar gelagert. Die Trommel 24 ist  mit einer ersten, zylindrischen Aussenfläche 26, die in  engem, jedoch drehbaren Eingriff mit der Oberfläche  der Ansenkung 14 steht, mit einer unteren Schulter 28,  die mit der von der Ansenkung 14 gebildeten Schulter  16 in Eingriff steht und mit einem eingezogenen zylin  drischen Teil 30 versehen, dessen Aussenfläche in Ein  griff mit der Oberfläche der Bohrung 18 steht. Das  Ende des Teils 30 erstreckt sich über die Aussenkante  des Gehäuses 2 hinaus.  



  Die obere Fläche 32 der Trommel 24 ist eben. Ein  Stopfen 34 mit ebener Unterseite 36 und einem Aussen  gewinde, welches mit dem Innengewinde im oberen  Teil der Ansenkung 14 in Eingriff steht, steht mit  seiner Unterseite 36 in Berührung mit der Oberseite  32 der Trommel 24, um die Trommel 24 zwischen dem  Stopfen 34 und der von der Ansenkung 14 gebildeten  Schulter 16 zu halten und dadurch eine seitliche Bewe  gung zu verhindern. Die zylindrische Oberfläche 26 der  Trommel 24 ist mit einer Patronenaufnahmekammer  38 versehen, deren Tiefe so bemessen ist, dass sie eine  Kugel hülsenloser Munition ganz aufnehmen kann.  Wenn sich das Werkzeug in Feuerstellung befindet, wie  in Fig. 1 gezeigt, ist die Patronenaufnahmekammer 38  mit der Öffnung 22 in der Ladefläche 20 ausgerichtet.

    Wenn sich das Werkzeug in Ladestellung befindet,  wie Fig. 5 zeigt, steht die Patronenaufnahmekammer  38 in Verbindung mit einer Ladeöffnung 40, in der  hinteren Fläche des Gehäuses 2. Vorzugsweise hat die  Ladeöffnung 40 einen trichterförmigen äusseren Be  reich 42 und eine zylindrische Bohrung 44, um das  Laden einer hülsenlosen Kugel zu erleichtern.  



  Je zwei sich senkrecht erstreckende Nuten 46 sind  über die gesamte Länge der     Zylinderaussenfläche    26  der Trommel 24 zu beiden Seiten der     Patronenauf-          nahmekammer    38 vorgesehen. Die Nuten 46 erzeugen  eine Turbulenz, falls ein Teil der durch die Verpuffung  der Patrone erzeugten Gase um die Fläche 26 der  Trommel 24 herum entweichen sollte und tragen zum  Abdichten gegen weiteren Gasaustritt bei. Wenn die  Trommel 24 um ihre Achse aus der Feuerstellung in die  Ladestellung gedreht wird, wischen ferner die Kanten  dieser Nuten 46 die Wand der     Ansenkung    14 ab, um  das Ansammeln von Restbeständen zu verhindern. Um  ferner ein Entweichen zu verhindern, ist eine Ringnut  48 im Teil 30 der Trommel vorgesehen.

   Das Ende des  Teils 30 der Trommel 24 ist eingezogen und bildet eine  Schulter 50. Ein Handgriff 52 mit einem ebenen Teil  54, in dem sich eine Öffnung 56 befindet, ist auf dem  Ende des Teils 30 der Trommel 24 so angebracht,  dass sich der eingezogene Teil desselben durch die  Öffnung 56 erstreckt und dass die die Öffnung 56 un  mittelbar umgebende Innenfläche des ebenen Teils 54  an der Schulter 50 anliegt. Der Handgriff 52 kann an  der Trommel 24 auf beliebige zweckmässige Weise, bei  spielsweise durch Schweissen oder dergleichen befestigt  sein.  



  Der Handgriff 52 hat einen Griffteil 58, der sich  entlang der Seite des Werkzeugs erstreckt und in Rich  tung der Achse des Werkzeugs     längsgestreckt    ist. Der  Griff 58 ist mit dem ebenen Teil 54 über ein Zwischen  teil 60 verbunden, welches im rechten Winkel um die  Ecke des Gehäuseteils 10 gebogen ist. Ein Teil     eures         Endes des Griffs 58 ist zum Gehäuse 2 hin nach innen  gestanzt um einen Anschlag 62 zu bilden. Wenn sich  das Werkzeug in Feuerstellung befindet, ist der An  schlag 62 in einer Vertiefung 64 in der Seite des Ge  häuses 2 aufgenommen, so dass die Innenkanten des  Griffs 58 und des Handgriffs 52 flach an der Seite des  Werkzeugs anliegen können.  



  Ein Teil des ebenen Teils 54 des Handgriffs 52  ist nach innen zum Gehäuse 2 abgeschert und bildet eine  Anschlagsfläche 66 für eine Feder. Eine in Fig. 3 in  gestrichelten Linien gezeigte Feder 68 ist im Raum  zwischen dem Handgriff 52 und dem Gehäuse 2 an  gebracht und liegt mit einem Ende 70 an der vom  Griff 58 des Handgriffs 52 abgewandten Oberfläche der  Anschlagsfläche 66 an, ist zweimal um die Achse der  Trommel 24 gewickelt und am anderen Ende 72 nach  innen zum Gehäuse 2 gebogen und in einem Hohlraum  darin aufgenommen, um eine Bewegung zu verhindern.

    Die- Feder ist derartig gewunden und aus entspre  chendem Werkstoff hergestellt, dass sie bestrebt ist, den  Griff 58 aus seiner Lage, bei der die Innenkanten des  Griffs 58 glatt am Werkzeug liegen und die Patronen  kammer 38 mit der Öffnung 22 in der Ladefläche 20  fluchtet, zu einem Punkt zu bewegen, bei dem der  gesamte Handgriff, in Fig. 3 und 8 gesehen, im Uhr  zeigersinn     zwischen    25 und 35  gedreht     ist.     



  Ein Abstandsstück 74 ist in einer Ansenkung 76 in  der Aussenfläche des Gehäuseteils 10 angebracht und  zwischen dem Boden dieser Ansenkung 76 und der  Innenseite des flachen Teils 54 des Handgriffs 52  angeordnet. Das Abstandsstück 74 verhindert, dass die  Feder am Teil 30 der Trommel 24 hängen bleibt, wenn  der     Handgriff    52 in Feuerstellung bewegt wird.  



  Die Laufanordnung 4 hat einen Lauf 78, dessen       rückwärtiges    Ende mit einem Aussengewinde versehen  und innerhalb der Ansenkung 12 im Gehäuse 2 durch  Einschrauben befestigt ist. Die Hauptzylinderbohrung  80 des Laufs 78 ist im allgemeinen zylindrisch und er  streckt sich vom vorderen Ende des Laufs bis zu einer  abgeschrägten Schulter 82, die sich nach innen und  hinten verjüngt, bis sie auf die engere zylindrische  Bohrung 84 trifft, die sich zum rückwärtigen Ende des  Laufs 78 erstreckt. Die Aussenfläche des Laufs 78 ist  in der Nähe des vorderen Endes eingezogen und bildet  eine Schulter 86. Unmittelbar hinter der Schulter 86 ist  die Aussenfläche, wie bei 88 gezeigt, mit einem Aussen  gewinde versehen und steht in Eingriff mit dem Innen  gewinde 90 eine Kappe 92.

   Die Kappe 92 hat eine im  allgemeinen zylindrische Innenfläche 94 und am vor  deren Ende einen nach innen weisenden Flansch 95, der  eine innere Anschlagsschulter 96 bildet. Ein aus  Gummi, Kunststoff oder einem anderen zweckmässigen  Werkstoff hergestellter Griff 97 umgibt den Lauf 78  und erstreckt sich von der rückwärtigen Endfläche der  Kappe 92 zur Stirnfläche des Gehäuseteils 10.  



  Die Mündungsbuchsenanordnung 6 hat eine mit  Innengewinde versehene Mutter 98, die in der Kappe  92 angebracht ist. Diese Mutter 98 hat einen im all  gemeinen zylindrischen vorderen Teil 99, eine zylin  drische rückwärtige Fläche 100 und einen sich nach  aussen erstreckenden Flansch 102 zwischen diesen Flä  chen, der eine vordere Anschlagsfläche 104 und eine  rückwärtige Anschlagsfläche 106 aufweist. Eine Mün  dungsbuchsenfeder 108 steht unter Druck zwischen der  Anschlagsfläche 106 der Mutter 98 und der Schulter  86 des Laufs 78 und presst die Mutter 98 nach vorn,  so dass die Anschlagsfläche 104 mit der Anschlags-    schulter 96 der Kappe 92 in Eingriff steht, wobei ein  Teil des Vorderteils 99 der Mutter 98 vorne aus der  Kappe 92 ragt.

   Ein im allgemeinen zylindrisches, eine  Bohrung aufweisendes Mündungsbuchsenteil 110 ist  an seiner Aussenseite mit einem Gewinde 112 vom rück  wärtigen Ende her im wesentlichen über die ganze  Länge versehen. Die Mündungsbuchse 110 ist in die  Mutter 98 eingeschraubt und längs der Achse des  Werkzeugs gegenüber dem Lauf 78 verstellbar. Eine  Stellschraube 114 oder ein anderes durch Reibungsein  griff wirkendes Halteteil ist in der Mutter 98 vorge  sehen, um die Mündungsbuchse in der gewünschten  Lage festzulegen.     Druch    eine Öffnung 116 in der  Kappe 92 ist die Stellschraube zugänglich. Eine Puffer  platte 118 mit einer Bohrung 120, einer     Ansenkung     122 und einer ebenen hinteren Fläche 123 hat     Passsitz     auf der Mündungsbuchse 110.

   Der Aussendurchmesser  dieser Pufferplatte 118 ist etwas kleiner als der Innen  durchmesser der Bohrung 80 des Laufs 78.  



  Die Kolbenanordnung 8 hat einen Kolben 124 mit  einem mit Gewinde versehenen Kopf 126 an seinem  rückwärtigen Ende. Der Hauptteil des Kolbens 124 hat  einen Aussendurchmesser, der im wesentlichen dem  Innendurchmesser der Mündungsbuchse 110 entspricht.  Mittels einer mit Innengewinde versehenen     Ansenkung     <B>130</B> in seinem vorderen Ende ist ein Kolbenkopf 128  auf den Kopf 126 des Kolbens 124 aufgeschraubt. Der  Kolbenkopf 128 hat ausserdem eine verengte Bohrung  132, die sich von der     Ansenkung    durch das hintere  Ende des Kolbenkopfes 128 erstreckt. Diese Bohrung  132 fluchtet axial mit der Öffnung 22 in der Lade  fläche 20 und bildet zusammen mit der     Ansenkung    130  eine Innenschulter 134 innerhalb des Kolbenkopfes 128.

    Ausserdem weist der Kolbenkopf 128 einen kreisförmi  gen Flansch 136, an einem Punkt in der Nähe seines  vorderen Endes auf, der sich nach aussen erstreckt und  dessen Durchmesser im wesentlichen dem Innendurch  messer der Hauptbohrung 80 im Lauf 78 entspricht.  Der Kolbenkopf 128 ist an einer Zwischenfläche bei  138 an seiner Aussenfläche eingezogen und hat ausser  dem einen rückwärtigen Teil 140 mit grösserem Durch  messer als der eingezogene Bereich 138. Der Durch  messer des Teils 140 entspricht im wesentlichen dem  Durchmesser der verengten Bohrung 84 im Lauf 78.  



  Ein Schlagbolzen 142 ist im Kolbenkopf 128 ange  bracht und weist eine Stange 144 mit kleinerem Durch  messer auf, die sich durch die verengte Bohrung im  Kopf erstreckt, sowie einen Kopfteil 146, dessen vor  dere Schulter 148 mit der Innenschulter 134 am Kol  benkopf 128 in Eingriff steht. Eine Feder 150 umgibt  den eingezogenen Bereich 138 des Kolbenkopfes 128  und erstreckt sich zwischen der Schulter 82 im Lauf  78 und der hinteren Fläche des Flansches 136, um die  Kolbenanordnung 8 im Werkzeug etwas nach vorn  zu pressen. Durch die Anordnung der Feder 150 wird  verhindert, dass das Werkzeug in die Luft schiesst, da  sie der Trägheit der Kolbenanordnung 8 entgegenwirkt,  wenn sich das Werkzeug in Feuerstellung befindet und  dabei mit einem geeigneten Instrument auf die rück  wärtige Fläche des Gehäuseteils 10 geschlagen werden  sollte.  



  Ein zylindrisches Pufferteil 152 ist vor dem mit  Gewinde versehenen Kopf 126 mit Reibungssitz auf  dem Kolben 124 angebracht. Das Pufferteil 152 kann  aus     einem    beliebigen     zweckmässigen    Werkstoff, wie Ny  lon,     Polyurethan    oder einem anderen Elastomer her  gestellt sein. Das Pufferteil verhindert eine Beschädi-      gung des Werkzeugs, falls der Kolben zu weit vor  getrieben werden sollte. Wenn das geschieht, wird das  Pufferteil 152 gegen die ebene rückwärtige Oberfläche  123 der Platte 118 getrieben, nimmt die überschüssige  Energie auf und verhindert einen Metall-Metall-Kontakt  der metallischen Teile der Kolbenanordnung 8 mit  der Mündungsbuchsenanordnung 6.  



  Beim Zusammenbau der Kolbenanordnung 8 wird  der Schlagbolzen 142 im Kolbenkopf 128 angebracht  und daraufhin der Kolbenkopf 128 auf den mit Ge  winde versehenen Kopf des Kolbens 124 aufgeschraubt,  so dass der Kopf 146 des Schlagbolzens 142 sicher zwi  schen der rückwärtigen Fläche des Kopfes 126 des  Kolbens 124 und der Schulter 134 im Kolbenkopf  128 gehalten ist.

   Aufgrund dieser Konstruktion kann  jeder Hersteller dieses Werkzeugs mehrere verschiedene  Kolbenanordnungen konstruieren, um bei gegebener  Belastung verschiedene Grade an Kraft mit verhältnis  mässig geringen Unkosten zu erzielen, da in allen Fäl  len der gleiche Kolben und das gleiche Pufferteil ver  wendet werden kann und nur die Länge des Schlagbol  zens, die Länge des Kolbenkopfes oder beide geändert  werden müssen, um eine Volumenänderung des Hohl  raums 154 unmittelbar vor der Öffnung 22 zu erzielen,  wenn der Schlagbolzen in seine hinterste Stellung be  wegt worden ist und die Patrone zur Detonation ge  bracht hat. Durch die Änderung des Volumens wird  der Kraftpegel des Werkzeugs geändert. Je grösser das  Anfangsvolumen des Hohlraums 154 desto niedriger  ist der Kraftpegel und umgekehrt.  



  Bei dem in Fig. 9 gezeigten abgewandelten Aus  führungsbeispiel können der Kolben bzw. der Kolben  schaft 156, der Kolbenkopf<B>158</B> und der Schlagbolzen  160 als ein festes Stück hergestellt sein. Eine Kraftver  stellung kann dann mittels mehrerer abnehmbarer Un  terlagscheiben erreicht werden. Wie Fig. 9 zeigt, sind  bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel zwei Unter  legscheiben 162 und 164 vorgesehen, die jeweils eine  Öffnung<B>166</B> haben, durch die sich der Schlagbolzen  160 erstreckt und deren Aussendurchmesser so bemes  sen ist, dass sie mit der engeren Bohrung 84 des Laufs  78 in Gleiteingriff stehen. Bei dieser Anordnung kann  die Bedienungsperson des Werkzeugs den Kraftpegel  dadurch ändern, dass entweder seine oder beide Unter  legscheiben 162 und 164 abgenommen werden.

   Wenn  beide Unterlegscheiben 162 und 164 auf dem Schlag  bolzen angebracht sind, ist das Volumen des Hohlraums  168 unmittelbar vor der Öffnung 22, wenn der Schlag  bolzen in seine hinterste Stellung bewegt worden ist  und eine Patrone zur Detonation gebracht hat am klein  sten. Das Werkzeug hat also in diesem Fall seinen  höchsten Kraftpegel bei gegebener Ladung. Wenn eine  Unterlegscheibe 164 abgenommen ist, ergibt sich ein  Zwischenpegel für die Kraft, während bei Abnahme  beider Unterlegscheiben 162 und 164 der Hohlraum  168 sein grösstes Volumen beim Feuern und damit  den niedrigsten Kraftpegel hat.  



  Vor dem Feuern sollte die Bedienungsperson die  Mündungsbuchse 110 für die jeweilige Länge des ein  zutreibenden Befestigungsteils einstellen. Um das zu  tun, wird der Handgriff 52 gedreht, um die Patronen  kammer 38 aus ihrer Ausrichtung mit der Öffnung 22  und dem     Schlagbolzen    142 zu bewegen. Daraufhin wird  ein Befestigungsteil<B>170</B> in die Mündungsbuchse 110  eingesetzt und im Werkzeug nach hinten geschoben,       bis    es mit dem     Kolben        in    Eingriff tritt.

   Die Stell  schraube 114 der Mutter 98 wird gelockert und dann    die Mündungsbuchse 110 in der richtigen Richtung  gegenüber der Mutter 98 gedreht, so dass die Stirn  fläche der Mündungsbuchse 110 sich axial zu einem  Punkt bewegt, an dem sie im wesentlichen mit der  Spitze des Befestigungsteils 170 abshliesst. Daraufhin  wird die Stellschraube 114 wieder angezogen, um     eine     relative Drehung zwischen der Mündungsbuchse 110  und der Mutter 98 zu verhindern.  



  Um das Werkzeug mit einer hülsenlosen Kugel oder  einer anderen zweckmässigen Patrone zu laden, wird  der Handgriff 52 in Fig. 6 gesehen im Uhrzeigersinn zur  hinteren Seite des Werkzeugs gedreht, bis der Anschlag  62 an der rückwärtigen Fläche des Gehäuses 2 anliegt.  Bei dieser Stellung fluchtet die Patronenaufnahmekam  mer 38 mit der Ladeöffnung 40, so dass man die ent  sprechende Patrone hineingleiten lassen kann. Der  Handgriff 52 wird dann um 180 Grad in entgegen  gesetzter Richtung gedreht, woraufhin die Bedienungs  person den Griff 58 in Anlage an der Seite des Werk  zeugs halten muss, wie Fig. 2 und 3 zeigen.

   Wenn der       Handgriff    sich     in    dieser Stellung     befindet,    fluchtet die  Patronenkammer mit der Öffnung 22 und dem Schlag  bolzen 142, und das Werkzeug ist zum Feuern betriebs  fertig.  



  Eine besonderes Merkmal dieses Werkzeugs liegt  darin, dass es auf zweierlei verschiedene Weise gefeuert  werden kann. Wenn die genaue Lage des Befestigungs  teils im Werkstück nicht entscheidend ist, braucht die  Bedienungsperson nur das vordere Ende der Mündungs  buchse 110 gegen das Werkstück zu schlagen. Dabei  bewegen sich die Laufanordnung 4 und die Gehäuse  anordnung 2 gegenüber der Mündungsbuchsenanord  nung 6 und der Kolbenanordnung 8 nach vorn und  verursachen, dass die Patrone in der Patronenaufnahme  kammer 38 auf das hintere Ende des Schlagbolzens 142  auftrifft, was zur     Verpuffung    der Patrone führt. Die  durch die Verpuffung der Patrone erzeugten Gase trei  ben den Kolben 124 vorwärts, wodurch wiederum das  Befestigungsteil 170 in das Werkstück eingetrieben  wird.  



  Wenn die genaue Anbringung des Befestigungsteils  wichtig ist, kann die Bedienungsperson zunächst das  vordere Ende der Mündungsbuchse 110 an der richti  gen Stelle anordnen und dann mit einem zweckmässigen  Gerät, beispielsweise einem Hammer oder dergleichen  auf die hintere Fläche des Gehäuseteils 10 schlagen,  worauf sich die Gehäuseanordnung 2 und die Lauf  anordnung 4 gegenüber der Mündungsbuchsenanord  nung 6 und der Kolbenanordnung 8 vorwärts bewegen  und die Patrone in der Patronenkammer 38 in der oben  beschriebenen Weise verpuffen lassen.  



  Durch die Anordnung der Feder 68 wird der Hand  griff 52, wenn die Bedienungsperson den Griff 58 nicht  erfasst und am Werkzeug hält, im Uhrzeigersinn aus  der in Fig. 3 gezeigten Lage in die in Fig. 8 gezeigte  Lage gedreht. Dies wiederum bewirkt, dass die Trommel  24 gedreht wird, so dass die Patronenaufnahmekammer  38 aus ihrer     Fluchtung    mit dem Schlagbolzen 142 be  wegt wird, so dass die Patrone nicht verpufft, selbst  wenn das Werkzeug an der     Werkstücksoberfläche    ange  ordnet und mit einem zweckmässigen Gerät auf die  rückwärtige Fläche des Gehäuses geschlagen wird. Dies  bildet also ein Sicherheitsmerkmal.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennkraft-Bolzensetzer, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (2), eine am Gehäuse befestigte Laufanord- nung (4), eine in der Laufanordnung zwischen einer Feuerstellung und einer abgefeuerten Stellung hin und her beweglich angebrachte Kolbenanordnung (8), eine Patronenaufnahmekammer (38) und einen Schlagbolzen (l42, 160), wobei beim Abfeuern des Werkzeugs ent weder die Kammer oder der Schlagbolzen mit der Kolbenanordnung beweglich und der andere Teil gegen über dem Gehäuse (2) orstfest ist, eine Mündungsbuch senanordnung (6), die mit der Laufanordnung betriebs mässig verbunden ist und sich von ihr nach vorn er streckt, einer Einrichtung, mittels der die Mündungs buchsenanordnung gegenüber der Laufanordnung axial beweglich angebracht ist, einen Anschlag (96),
    mit dem die Mündungsbuchsenanordnung in Eingriff steht, um die Vorwärtsbewegung derselben zu begrenzen, eine Einrichtung (108), die die Mündungsbuchsenanordnung nach vorn in Eingriff mit dem Anschlag presst, wobei die Kolbenanordnung einen treibenden Teil (124) auf weist, der sich in die Bohrung der Mündungsbuchse (110) erstreckt, und durch eine Einrichtung (98, 112) zum Einstellen der Entfernung, um die sich die Mün dungsbuchsenanordnung aus der Laufanordnung er streckt, wenn sie mit dem Anschlag in Eingriff steht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bolzensetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mündungsbuchsenanordnung (6) eine Mutter (98) mit einem Innengewinde und eine Mündungsbuchse (110) aufweist, deren Aussenfläche zumindest über einen Teil der Länge mit einem Ge winde versehen ist, wobei die Mutter auf die Mündungs buchse aufgeschraubt ist, dass die Laufanordnung (4) einen den Anschlag (96) bildenden, nach innen ge wandten Flansch (95) aufweist, wobei die Mutter in der Laufanordnung aufgenommen ist und einen Flansch (102) hat, der mit dem nach innen gewandten Flansch in Eingriff tritt, um die Vorwärtsbewegung der Mün- dungsbuchsenanordnung gegenüber der Laufanordnung zu begrenzen, und dass Mittel (114) zum lösbaren Ein griff mit der Mündungsbuchse in der Mutter vorgesehen sind,
    um eine relative Drehung zu verhindern. z. Bolzensetzer nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laufanordnung (4) einen Lauf (78) mit einer Schulter (86) an seiner Aussenseite in der Nähe seines vorderen Endes und einem Aussenge winde (88) über einen Teil seiner Aussenfläche unmittel bar hinter der Schulter sowie eine hohle Kappe (92) aufweist, die im hinteren Teil ihrer Innenfläche über ein Gewinde (90) mit dem Aussengewinde des Laufs verbunden ist, wobei das vordere Ende der Kappe mit dem nach innen gewandten Flansch (95) versehen ist, und dass die Einrichtung, mittels der die Mündungsbuch senanordnung in Eingriff mit dem Anschlag gepresst wird, eine Feder (108) aufweist, die zwischen der Schulter (86) im Lauf (78)
    und der rückwärtigen Fläche des Flansches (l02) der Mutter (98) angeordnet ist.
CH1301670A 1968-08-15 1969-08-12 Brennkraft-Bolzensetzer CH511096A (de)

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