Aufblasbares Sitzkissen
Die Erfindung betrifft ein aufblasbares Sitzkissen.
Es sind bereits derartige Kissen für die verschiedensten Zwecke bekannt, insbesondere weisen aufblasbare Luftmatratzen Abschnitte auf, die als aufblasbare Sitzkissen zu bezeichnen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kissen dieser Art so auszubilden, dass es geeignet ist, in Verbindung mit einem Paar Skier dem Wintersportler die Möglichkeit zu geben, sich dadurch zu entspannen und dadurch auszuruhen, dass eine sitzende Lage eingenommen und der Rücken abgestützt werden kann, ohne sich der Gefahr von Erkältungen auszusetzen.
Es ist zwar bereits bekannt, die Skier bei einer kurzen Rast durch Skistöcke abzustützen und sich auf die so in Schräglage gebrachten Skier zu legen. Jedoch ist dann die Unterlage sehr hart und unbequem, zumal ein regelrechtes Sitzen auf den Skiern hierdurch nicht ermöglicht ist; vielmehr bleibt das Körpergewicht zum Teil von den Beinen des Skiläufers aufgenommen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile und zur Lösung der genannten Aufgabe ist erfindungsgemäss vorgesehen, das Kissen mit Befestigungsschlaufen zur Befestigung an den Skiern zu versehen. In der Regel bestehen diese Schlaufen aus Streifen des Kissenbezuges, so dass das Kissen leicht bleibt. Das Kissen erhält dadurch kleine Dimensionen und geringes Gewicht, so dass es im nichtaufgeblasenen Zustand leicht mitgeführt werden kann und in Verbindung mit den beiden Skiern nach dem Aufblasen eine bequeme und wärmeisolierende Stitzgelegenheit bildet, wobei in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen ist, dem Kissen Sitz- und Rückenbereiche zu geben, womit ein bequemer Ruhesitz oder sogar eine Liege erstellbar sind, ohne dass weitere Hilfsmittel benötigt werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der Zeichnung anhand der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Gesamtanordnung eines aufgeblasenen Sitzkissens mit Skiern im Schaubild, in
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Sitzkissen mit Skiern nach einer ersten Ausführungsform, in
Fig. 3 eine weitere Ausführungsmöglichkeit im Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 6, in
Fig. 4 eine nochmals geänderte Ausführung nach Linie 2-2 der Fig. 6, in
Fig. 5 einen Schnitt nach den Linien 1-1 oder 2-2 der Fig. 6 bei einem Kissen mit vier Befestigungsschlaufen, in
Fig. 6 eine Darstellung gekreuzter Skier, wobei der Übersichtlichkeit wegen das Kissen weggelassen ist, in
Fig. 7 einen Längsschnitt durch Skier und Kissen.
Fig. 1 zeigt schaubildlich ein erfindungsgemäss ausgebildetes Kissen in der Benutzungslage. Das aufblasbare Kissen hat einen Rückenbereich 11 und einen Sitzbereich 16. Die Bereiche sind um eine praktisch mit der Oberfläche der Schneedecke zusammenfallende Faltlinie im Verhältnis zueinander umklappbar. An den seitlichen Begrenzungsflächen des Rückenbereiches 11 sind vier Befestigungsschlaufen 12 bis 15 angeordnet, durch die die Skier 18, 19 durchgeführt und anschlie ssend tief in den Schnee hineingesteckt sind, wie dies Fig. 7 zeigt. Dabei kann der Neigungswinkel zwischen den Skiern und dem Schnee und damit auch der Neigungswinkel des Rückenbereiches 11 beliebig gewählt werden. Der Sitzbereich 16 liegt dagegen, wie Fig. 7 zeigt, unmittelbar auf der Schneedecke und schützt den Skifahrer durch das isolierende Luftvolumen gegen die Auswirkung der Kälte des Schnees.
Es können etwa durch Faltenbildung im Bezugsstoff oder eingelegte Rippen verursachte, aus biegungsfestem Werkstoff bestehende Verstärkungen 17 vorgesehen sein, die parallel zueinander verlaufen, so dass ein alzu starkes Durchbiegen bei dieser Anordnung nach Fig. 1 verhindert ist.
Die Verstärkungen können wegfallen, wenn nach Fig. 2 die Befestigungsschlaufen 21, 22 an der der Abstützfläche 117 gegenüber abgewandten Fläche 118 des Kissenrückenbereiches 11 angeordnet sind, und zwar in einem Abstand von etwa 30 cm; da der Rücken eines Skifahrers wesentlich breiter ist als 30 cm, genügt die so erzielbare Absteifung. Es können wieder vier Befestigungsschlaufen angeordnet sein.
In Fig. 3 ist die Kreuzungsstelle der Skier 18 und 19 nach Linie 11 der Fig. 6 veranschaulicht, wobei Skier und Kissenbereich 11 durch eine Befestigungsschlaufe 31 zusammengehalten sind. Es ist also nur eine Befestigungsstelle in der Mitte des Rückenbereiches 11 des Kissens vorgesehen, während weiter nach unten zwei Befestigungsschlaufen 41, 42 (etwa in Höhe 2-2 der Fig. 6) angeordnet sind. Die Dreipunktbefestigung ist deshalb günstig, weil sie eine statisch bestimmte Lagerung des Körpers des Skiläufers herbeiführt. Dabei werden Unebenheiten zwischen den Skiern durch den Rückenbereich 11 des Kissens ausgeglichen. Es könnte auch der Sitzbereich 16 des Kissens fehlen; dadurch würde das Kissen kleiner ausfallen und es könnte leicht und bequem in nicht aufgeblasenem Zustand von dem Skiläufer mitgeführt werden. Die Kreuzung der Skier befindet sich dabei etwa in Kopfhöhe.
Fig. 5 zeigt die Anordnung der Befestigungsschlaufen 51 und 52 an den Aussenflächen des Rückenbereiches 11.
Der Fig. 1 ist entnehmbar, dass zur Ausbildung der Rücken- und Sitzbereiche 11, 16 des Kissens getrennte, zum Aufblasen dienende Hohlräume vorhanden sein können, die jedoch auch dann von einem durchgehenden Bezugsstoff zusammengehalten sind, der das Zusammenlegen der Rücken- und Sitzbereiche im unaufgeblasenen Zustand zulässt.
Inflatable seat cushion
The invention relates to an inflatable seat cushion.
Such cushions are already known for the most varied of purposes, in particular inflatable air mattresses have sections which are to be referred to as inflatable seat cushions.
The invention is based on the object of designing a cushion of this type in such a way that it is suitable, in conjunction with a pair of skis, to give the winter sports enthusiast the opportunity to relax and rest by taking a seated position and supporting the back can without exposing yourself to the risk of colds.
It is already known to support the skis with ski sticks during a short rest and to lie on the skis that have been brought into an inclined position. However, the base is then very hard and uncomfortable, especially since it does not allow proper sitting on the skis; rather, the body weight is partly absorbed by the skier's legs.
To avoid these disadvantages and to achieve the stated object, it is provided according to the invention to provide the cushion with fastening loops for fastening to the skis. Usually these loops are made of strips of the pillowcase so that the pillow stays light. This gives the cushion small dimensions and low weight, so that it can be easily carried when it is not inflated and, in conjunction with the two skis, forms a comfortable and heat-insulating place to sit after inflation. In a further embodiment of the invention, the cushion is seated and back areas, with which a comfortable resting seat or even a lounger can be created without the need for additional aids.
Further details and advantages emerge from the drawing using the description of some exemplary embodiments of the invention.
The drawing shows in
Fig. 1 shows an overall arrangement of an inflated seat cushion with skis in the diagram, in
Fig. 2 shows a cross section through a seat cushion with skis according to a first embodiment, in
Fig. 3 shows a further embodiment in section along line 1-1 of FIG. 6, in
FIG. 4 shows a further modified version along line 2-2 of FIG. 6, in
5 shows a section along the lines 1-1 or 2-2 of FIG. 6 for a cushion with four fastening loops, in
FIG. 6 shows an illustration of crossed skis, the cushion being omitted for the sake of clarity, in FIG
7 shows a longitudinal section through skis and pillows.
1 shows a diagrammatic view of a cushion designed according to the invention in the position of use. The inflatable cushion has a back area 11 and a seating area 16. The areas can be folded over in relation to one another about a fold line which practically coincides with the surface of the snow cover. On the lateral boundary surfaces of the back area 11, four fastening loops 12 to 15 are arranged, through which the skis 18, 19 are passed and then inserted deep into the snow, as shown in FIG. The angle of inclination between the skis and the snow and thus also the angle of inclination of the back area 11 can be selected as desired. In contrast, as FIG. 7 shows, the seating area 16 lies directly on the snow cover and protects the skier against the effects of the cold of the snow by the insulating volume of air.
Reinforcements 17 made of flexurally resistant material, for example caused by wrinkling in the cover material or inserted ribs, can be provided, which run parallel to one another, so that excessive bending is prevented in this arrangement according to FIG. 1.
The reinforcements can be omitted if, according to FIG. 2, the fastening loops 21, 22 are arranged on the surface 118 of the cushion back area 11 facing away from the support surface 117, namely at a distance of about 30 cm; Since a skier's back is much wider than 30 cm, the bracing that can be achieved is sufficient. Four fastening loops can again be arranged.
In FIG. 3, the intersection of the skis 18 and 19 along line 11 of FIG. 6 is illustrated, the skis and cushion area 11 being held together by a fastening loop 31. There is therefore only one fastening point in the middle of the back area 11 of the cushion, while two fastening loops 41, 42 are arranged further downwards (approximately at the level 2-2 in FIG. 6). The three-point attachment is advantageous because it brings about a statically determined support of the body of the skier. Unevenness between the skis is compensated for by the back area 11 of the cushion. The seating area 16 of the cushion could also be absent; this would make the cushion smaller and it could easily and comfortably be carried by the skier in the deflated state. The intersection of the skis is at about head height.
5 shows the arrangement of the fastening loops 51 and 52 on the outer surfaces of the back area 11.
From Fig. 1 it can be seen that for the formation of the back and seat areas 11, 16 of the cushion, separate cavities used for inflation can be present, which, however, are also held together by a continuous cover material that allows the back and seat areas to be folded together allows deflated state.