CH511687A - Fräswerkzeug - Google Patents

Fräswerkzeug

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Publication number
CH511687A
CH511687A CH1416870A CH1416870A CH511687A CH 511687 A CH511687 A CH 511687A CH 1416870 A CH1416870 A CH 1416870A CH 1416870 A CH1416870 A CH 1416870A CH 511687 A CH511687 A CH 511687A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
base body
knife
milling tool
recess
tool according
Prior art date
Application number
CH1416870A
Other languages
English (en)
Inventor
Hiltebrand Heinrich
Original Assignee
Alba Werkzeug
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Filing date
Publication date
Application filed by Alba Werkzeug filed Critical Alba Werkzeug
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Publication of CH511687A publication Critical patent/CH511687A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/08Cutter blocks; Other rotary cutting tools in the shape of disc-like members; Wood-milling cutters
    • B27G13/10Securing the cutters, e.g. by clamping collars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  
 



  Fräswerkzeug
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fräswerkzeug mit in einem Grundkörper je längs zweier paralleler Führungsbahnen verschiebbar eingesetzten und durch eine Spannvorrichtung festklemmbaren Messern. Derartige Fräswerkzeuge dienen zur Holz- und Kunststoffbearbeitung.



   Die Schneiden der Messer von Messerköpfen unterliegen beim Arbeitseinsatz einem fortschreitenden Verschleiss und müssen demzufolge nachgeschliffen werden.



  Durch das Nachschleifen der Messer wird jedoch der Schneidenkreisdurchmesser kleiner, was in zunehmendem Masse unerwünscht ist.



   Es sind Messerköpfe bekannt, bei denen die Messer nachstellbar im Grundkörper befestigt sind. Die Messer müssen zum Nachschleifen herausgenommen, dann mittels einer Schleifvorrichtung geschärft, dann wieder eingesetzt und mittels einer Lehre auf den gewünschten Durchmesser gebracht werden, was sehr umständlich und zeitraubend ist.



   Daneben sind Messerköpfe mit im Grundkörper verschiebbar geführten, auswechselbaren Messern bekannt, deren Schäfte jeweils einen Anschlagnocken aufweisen, der an einer Anschlagfläche im Grundkörper ansteht, wodurch das Messer nach aussen gehalten ist.



  Ist die Messerschneide stumpf geworden, so wird das Messer aus dem Grundkörper entfernt und der Anschlagnocken an seiner gegen die Anschlagfläche gerichteten Seite abgeschliffen. Die Schneide steht nun bezüglich des gewünschten Schneidenkreisdurchmessers vor und kann auf den gewünschten Schneidenkreisdurchmesser zurückgeschliffen werden.



   Zum Nachschleifen der Messerschneide muss das Messer demnach zuerst aus dem Grundkörper entfernt und nach dem Abschleifen des Anschlagnockens und der Messerschneide wieder in den Grundkörper eingesetzt werden. Diese zusätzliche Arbeitsoperation ver   iängert    unnötigerweise die Zeitspanne, während der der Fräser aus dem Betrieb genommen werden muss.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, die vorstehend genannten Nachteile zu beseitigen und ein Fräswerkzeug zu schaffen, dessen Messer im Grundkörper nachgeschliffen und anschliessend mit einfachen Mitteln auf den ursprünglichen Schneidenkreisdurchmesser gebracht werden können. Es stellt sich somit die Aufgabe, das Fräswerkzeug mit einer Feineinstelleinrichtung zu versehen, um die Messer vorwärts und rückwärts verschieben zu können.



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Fräswerkzeug vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass in den Messern eine rechtwinklig zu den Führungsbahnen und gradlinig verlaufende Nut vorgesehen ist, in die ein Exzenter eingreift, der nun eine rechtwinklig zu den Führungsbahnen stehende Achse drehbar im Grundkörper gelagert ist.



   Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines Fräswerkzeuges mit einem eingespannten Messer und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.



   Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausschnitt eines bei der Holz- oder Kunststoffbearbeitung verwendeten Fräswerkzeuges zeigt einen Teil eines scheibenförmigen Grundkörpers 1 mit einer nach aussen offenen Ausnehmung 2, in die ein aus einem Messerschaft 3 und einer Messerschneide 4 bestehendes Messer 5 eingesetzt ist.



   Der prismatische Messerschaft 3 ist an zwei sich gegenüberliegenden Seiten in der Ausnehmung 2 geführt. Der Messerschaft 3 weist sowohl eine vorderseitige Aussparung 6 wie auch eine rückseitige Aussparung 8 auf, die beide satteldachförmig ausgebildet sind und parallel zueinander verlaufen. Am Grundkörper 2 sind zwei sich gegenüberliegende, ebenfalls satteldachförmig ausgebildete und in die Ausnehmung 2 vorspringende, parallele Führungsleisten 7 und 9 angeformt, die sich in radialer Richtung erstrecken und anliegend je in eine der Aussparungen 6 und 8 im Messerschaft 3 eingreifen.  



   Im Messerschaft 3 ist eine quer zur rückseitigen Führungsleiste 9 des Messers 5 verlaufende Quernut 10 ausgebildet, in die ein zylindrischer Nocken 11 eingreift.



  Dieser Nocken 11 ist exzentrisch an der einen Grundfläche eines Zylinderbolzens 12 befestigt. In dessen andere Grundfläche ist ein Schlitz 13 eingefräst. Der Zylinderbolzen 12 ist in eine im Grundkörper 1 ausgebildete Bohrung 14 drehbar eingepasst und ist durch einen zylindrischen Sicherungsstift 15 gegen axiale Verschiebung gesichert. Der Stift 15 liegt sowohl in einer Aussparung im Grundkörper 1 wie auch in einer sich in Umfangsrichtung erstreckenden Rille 16 am Stift 15.



   Senkrecht zur vorderseitigen Führungsleiste 7 ist im Grundkörper 2 eine weitere, in die Ausnehmung 2 ausmündende Bohrung 19 ausgebildet, deren Achse parallel zur Achse der Bohrung 14 verläuft. Auf ihrem der Ausnehmung 2 abgekehrten Ende geht die Bohrung 19 in ein Gewinde 20 über. In die Bohrung 19 ist ein zylindrischer Zapfen 18 verschiebbar eingepasst, an dessen vorderem Ende zwei abgeschrägte Sitzflächen 17 ausgebildet sind, mit denen der Zapfen 18 an den Innenflächen der vorderseitigen Ausnehmung 6 im Messerschaft 3 anliegt. Im Gewinde 20 sitzt ein Gewindestift 21, der mit dem Zapfen 18 in Berührung steht.



  Durch Drehung des Gewindestiftes 21 wird der Zapfen 18 in die vorderseitige Ausnehmung 6 im Messerschaft 3 gepresst, wodurch dieser gegen die Führungsleiste 9 gedrückt wird. Der wie in einem Schraubstock eingespannte Messerschaft 3 ist sowohl in axialer wie auch in radialer Richtung fixiert.



   Beim Nachschleifen der Messerschneide 4 bleibt das Messer 5 im Grundkörper 1 eingespannt. Um die Messerschneide 4 wieder auf den ursprünglichen Schneidenkreisdurchmesser zu bringen, muss das Messer 5 radial nach aussen verschoben werden. Durch Drehen des Gewindestiftes 21 wird die durch den Zapfen 18 auf den Messerschaft 3 ausgeübte Einspannkraft so weit verringert, dass eine Verschiebung des Messers 5 möglich ist. Der Messerschaft 3 bleibt dabei mit seinen Aussparungen 6 und 8 in Eingriff mit den Führungsleisten 7 und 9 des Grundkörpers 1, um ein seitliches Ausweichen des Messerschaftes 3 während der Verschiebung zu verunmöglichen. Bei der Drehung des Zylinderbolzens 12, z. B. mittels eines in den Schlitz 13 eingesetzten Schraubenziehers, wird der exzentrisch befestigte Nocken 11 mitgedreht.

  Diese Drehung des in der Quernut 10 des Messerschaftes 3 geführten Nockens 11 bewirkt eine translatorische Bewegung des Messers 5 in Richtung der Führungsleiste 9, wobei das Messer 5 sowohl gehoben wie auch gesenkt werden kann. Sobald die Schneide 4 auf den gewünschten Schneidendurchmesser eingestellt ist, wird durch Anziehen des Gewindestiftes 21 das Messer 5 wieder im Grundkörper 1 festgeklemmt.



   Will man das Messer 5 ersetzen, wird der Zapfen 18 durch Drehen des Gewindestiftes 21 gelöst. Nach Herausschlagen des Sicherungsstiftes 15 kann der Zylinderbolzen 12 aus der Bohrung 14 entfernt werden, worauf sich das Messer 5 aus der Ausnehmung 2 herausziehen lässt.

 

   Beim Einsetzen eines Messers wird zuerst der Nokken 11 des Zylinderbolzens 12 in die Quernut 10 des in der Ausnehmung 2 eingeführten Messers 5 eingeschoben, worauf nach Einstellen der Messerschneide auf den gewünschten Schneidenkreisdurchmesser das Messer 5 durch Drehen des Gewindestiftes 21 festgeklemmt wird.



   Die beschriebene Verstelleinrichtung erlaubt eine Feineinstellung der Lage der Messerschneide mit einfachen Mitteln. Durch die Führung des Nockens 11 in der Quernut 10 des Messerschaftes 3 ist es möglich, das Messer spielfrei gegen aussen wie nach innen zu bewegen, ohne dass seine zur Grundkörperebene parallele Lage verändert wird.



   Wesentliche Vorteile ergeben sich daraus, dass das Messer zum Nachschleifen im Grundkörper eingespannt bleibt und nicht entfernt werden muss. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Fräswerkzeug mit in einem Grundkörper je längs zweier paralleler Führungsbahnen verschiebbar eingesetzten und durch eine Spannvorrichtung festklemmbaren Messern, dadurch gekennzeichnet, dass in den Messern (5) eine rechtwinklig zu den Führungsbahnen und geradlinig verlaufende Nut (10) vorgesehen ist, in die ein Exzenter (11) eingreift, der um eine rechtwinklig zu den Führungsbahnen stehende Achse drehbar im Grundkörper (1) gelagert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fräswerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter als zylinderförmiger Nocken (11) ausgebildet ist, der exzentrisch auf einer Grundfläche eines im Grundkörper (1) geführten Zylinderbolzens (12) angeordnet ist.
    2. Fräswerkzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderbolzen (12) eine rechtwinklig zur Nut (10) verlaufende Drehachse aufweist und durch einen Sicherungsstift (15) gegen axiale Verschiebung gesichert ist.
    3. Fräswerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (3) jedes Messers (5) in eine Ausnehmung (2) des Grundkörpers (1) eingesetzt ist und an der Vorderseite und der Rückseite zueinander parallele Aussparungen (6, 8) aufweist, in die am Grundkörper (1) angeformte, in die Ausnehmung (2) vorspringende und sich in radialer Richtung erstrekkende, parallele Führungsleisten (7, 9) eingreifen.
    4. Fräswerkzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung einen im Grundkörper rechtwinklig zur vorderseitigen Führungsleiste (7) verschiebbar geführten, feststellbaren Zapfen (18) aufweist, der in die vorderseitige Aussparung (6) im Messerschaft (3) eingreift.
    5. Fräswerkzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (6, 8) und die Führungsleisten (7, 9) satteldachförmig ausgebildet sind und dass der Zapfen (18) an seinem in die vorderseitige Aussparung (6) eingreifenden Ende Sitzflächen (17) aufweist, welche an den Innenflächen der Aussparung (6) anliegen.
CH1416870A 1970-09-24 1970-09-24 Fräswerkzeug CH511687A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0502863A4 (en) * 1989-12-01 1993-07-07 Kennametal Inc. Cutting bit and block mount

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0502863A4 (en) * 1989-12-01 1993-07-07 Kennametal Inc. Cutting bit and block mount

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