CH511722A - Thermographisches Verfahren zur Herstellung wärmebeständiger Kopien - Google Patents

Thermographisches Verfahren zur Herstellung wärmebeständiger Kopien

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CH511722A
CH511722A CH902266A CH902266A CH511722A CH 511722 A CH511722 A CH 511722A CH 902266 A CH902266 A CH 902266A CH 902266 A CH902266 A CH 902266A CH 511722 A CH511722 A CH 511722A
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Maria Brinckman Eric
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Agfa Gevaert Nv
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/382Contact thermal transfer or sublimation processes
    • B41M5/38235Contact thermal transfer or sublimation processes characterised by transferable colour-forming materials

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Description


  
 



  Thermographisches Verfahren zur Herstellung wärmebeständiger Kopien
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aufzeichnung und Reproduktion von Informationen und Aufzeichnungen jeder Art mittels Wärme. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein thermographisches Verfahren zur Erzeugung wärmebeständiger Kopien.



   Es ist bekannt, graphische Originale mittels eines wärmeempfindlichen Materials zu reproduzieren, das chemische Reagenzien enthält, die beim Erhitzen ein gefärbtes Produkt bilden. Die mit solchen Materialien erzeugten Kopien haben jedoch den   Nachteil,    dass sie nicht wärmebeständig sind.



   Im erfindungsgemässen Verfahren zur Aufzeichnung von Informationen wird ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das eine reaktive Verbindung oder   Zusammen    setzung enthält, die durch Einwirkung der bild- oder vorlageweise aufgebrachten oder induzierten Wärme zerstört, in der Reaktivität blockiert oder vermindert oder aus dem Material entfernt wird. Auf den nicht erhitzten Bereichen bleibt diese Verbindung oder Zusammensetzung für die Umsetzung mit einer darauf aufgebrachten Verbindung zur Verfügung oder kann auf ein Aufnahmematerial übertragen werden, beispielsweise durch Diffusion, Ausreissen oder Verdampfen, so dass im Aufnahmematerial eine Veränderung in der physikalischen oder chemischen Natur erzeugt wird, beispielsweise eine Änderung in der Lichtabsorption, oder eine Änderung in der Farbe oder der Farbdichte.



  Eine   Änderung    in der Farbe kann durch eine Farbkupplungsreaktion erzeugt werden, und eine Änderung in der Farbdichte durch eine Ausbleichreaktion.



   Die Art und Weise, auf welche Wärme aufgebracht oder bild- oder vorlageweise zugeführt wird, ist nicht wichtig. Für verschiedene   Aus führungs formen    der bildoder vorlageweisen Erhitzung, die auch in der vorliegenden Erfindung angewandt werden können, sei auf die belgische Patentschrift Nr. 656 713 verwiesen. Gemäss den dort besonders beschriebenen Ausführungsformen wird eine Quelle für Infrarotstrahlung für die Zufuhr der erforderlichen Wärmeenergie verwendet. Die Aufzeichnung von in Form von sichtbarem Licht zugeführten Informationen oder Aufzeichnungen ist jedoch nicht ausgeschlossen, da dieses Licht   beispielsweise    im Aufzeichnungsmaterial selbst in Wärme überführt werden kann.

  Für eine solche Anwendung von sichtbarem L,icht in der   Wärme aufzeichnung    sei insbesondere auf das schweizerische Patent Nr. 480 189 verwiesen.



   Die während der   Aufzeichnungsstufe    zuzuführende Wärme kann durch thermische Leitung, beispielsweise von infrarot-absorbierenden Bildmarkierungen auf einem Original, dem wärmeempfindliches Material zugeführt werden, wird jedoch vorzugsweise im wärmeempfindlichen Material selbst durch Umwandlung von elektromagnetischer Strahlung in Wärme in Substanzen, die im wärmeempfindlichen Material verteilt sind und sich in wärmeleitendem Kontakt mit der   Verbin-    dung oder Zusammensetzung, die zerstört, in der Reaktivität blockiert oder aus dem wärmeempfindlichen Material durch Erwärmen entfernt werden soll, befinden, erzeugt.



   Für Aufzeichnungsarbeitsweisen, bei welchen solche Substanzen angewandt werden, sei insbesondere auf die belgische Patentschrift Nr. 657 502 und das schweizerische Patent Nr. 480 189 verwiesen.



   Um positive, lesbare Kopien zu erhalten, kann eine direkte oder reflektographische Exponierungsarbeitsweise angewandt werden. Es wird jedoch vorzugsweise eine reflektographische Exponierungsarbeitsweise angewandt und ein Aufzeichnungsmaterial verwendet, das im Aufzeichnungselement (z. B. der Schicht) oder in einem Element oder Überzug, das bzw. der in wärmeleitender Beziehung damit steht, eine Substanz oder Substanzen enthält, welche das kopierende Licht absorbiert bzw. absorbieren und es in Wärme überführt bzw. überführen. Die Transparenz des zur Reflexexponierung verwendeten Aufzeichnungsmaterials ist vorzugsweise derart, dass wenigstens   20S;    und höchstens   80%    des kopierenden   Lichts    durchgelassen werden. Für eine derartige Belichtungsarbeitsweise sei auf das schweizerische Patent Nr. 480189  verwiesen.

  Die reflektographische Exponierung ist bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung nicht nur dann möglich, wenn die aufzuzeichnende Information als ein sichtbares Lichtmuster zugeführt wird, sondern auch wenn sie als Muster von Infrarotstrahlung zugeführt wird, wenn ein Element verwendet wird (gleichgültig, ob es Teil des Aufzeichnungsmaterials bildet oder nicht), das eine gewisse Menge an Infrarotstrahlung durchlässt, jedoch im Hinblick auf die vom Original reflektierte Strahlung selektiv oder   differentiell    erhitzt wird (vgl. belgische Patentschrift Nr. 664329).



  Gleichgültig, welche Arbeitsweise gewählt wird, sei darauf hingewiesen, dass Substanzen, welche kopierendes Licht (oder Infrarotstrahlung) absorbieren und es in Wärme überführen, gewünschtenfalLs in und/oder auf einer anderen Schicht als der wärmeempfindlichen Schicht des wärmeempfindlichen Materials vorliegen können, vorausgesetzt, dass ausreichend thermischer Kontakt besteht, um die hier erzeugte Wärme in die wärmeempfindlichen Substanzen zu leiten. Eine derartige andere Schicht kann eine weitere Schicht des wärmeempfindlichen Materials oder eine Schicht (z. B.



  eine selbsttragende Schicht oder eine gestützte Schicht oder ein Überzug) sein; die ein Material oder Teil eines Materials getrennt vom wärmeempfindlichen Material bildet; in anderen Worten kann zuerst ein Wärmemuster in einem getrennten Element erzeugt werden und davon zum wärmeempfindlichen Material geleitet werden. Für die zwei zuletzt genannten Ausführungsformen, besonders im Hinblick auf die Anwendung einer vor allem Infrarotstrahlung emittierenden Strahlungsquelle und Kopiervorrichtung, sei auf die belgische Patentschrift Nr. 664 329 verwiesen.



   In seiner bevorzugten Form umfasst das Aufzeichnungsverfahren gemäss der vorliegenden Erfindung die folgenden Merkmale: a) Die Bereitstellung eines Aufzeichnungsmaterials oder -elementes, das eine reaktive Verbindung, z. B.



  einen Kuppler, enthält, die durch Einwirkung von thermischer Bewegung, die bild- oder vorlageweise durch bild- oder vorlageweise reflektierte elektromagnetische Strahlung in einer Substanz oder Substanzen erzeugt ist, die homogen im wärmeempfindlichen Element bzw.



  Material verteilt ist bzw. sind und diese Strahlung absorbiert bzw. absorbieren und in Wärme überführt bzw.



  überführen, zerstört, in der Reaktivität blockiert oder aus dem Element entfernt werden kann, und b) Kontakt des exponierten Aufzeichnungselementes   oder-materials    mit einem Aufnahmematerial oder -element, das eine Reaktionskomponente für die noch zur Verfügung stehende Verbindung oder Zusammensetzung enthält, damit die Überführung dieser Verbindung oder Zusammensetzung durch Diffusion in gelöstem, verdampftem oder geschmolzenem Zustand auf dieses Aufnahmeelement, möglicherweise zusammen mit erweichtem Bindemittel (falls ein solches vorliegt), das bei der anschliessenden Trennung der Elemente ausreisst, stattfinden kann.



   Bei Anwendung der   Reflexexponierungsmethode    werden die Intensität der Belichtung und die Empfindlichkeit des   Aufzeichnungselementes,    das die strahlungsabsorbierenden Substanzen enthält, welche die angewandte Strahlung in Wärme umsetzen, so gewählt, dass nach Absorption von Licht oder anderen Strahlen, die auf das Original gerichtet sind und die lichtempfindliche Schicht gleichmässig (nicht differentiell) treffen, die dadurch bewirkte Erhitzung praktisch keine oder nur eine geringe Inaktivierung oder keinen oder nur geringen Verlust an reaktiver Verbindung oder Zusammensetzung bewirkt. Die zusätzliche bild- oder vorlageweise Wärme, die sich aus der bild- oder voriageweisen reflektierten Strahlung ergibt, liefert im Aufzeichnungsmaterial die praktisch brauchbare bild- oder vorlageweise Beseitigung dieser Verbindung oder Zusammensetzung.



   Es sei darauf hingewiesen, dass bei Anwendung einer reflektographischen Exponierungsarbeitsweise das zu reproduzierende Original ein Original sein muss, das Bild- oder Vorlagenbereiche oder einen Bild- oder Vorlagenhintergrund aufweist, die bzw. der kopierende Strahlung reflektieren bzw. reflektiert, z. B. Licht, oder ein Diapositiv, welches Bild- oder Vorlagebereiche hat, die das kopierende Licht absorbieren, und das während der Belichtung mit seiner Rückseite in Kontakt mit einem Material oder in nächster Nähe eines Materials, das kopierendes Licht reflektiert, gehalten wird.



   Nach diesen allgemeinen Ausführungen über die Konzeption der Erfindung folgt eine ins einzelne gehende Beschreibung der Zusammensetzung und des Aufbaues verschiedener wärmeempfindlicher Materialien, von Arten von Strahlungsquellen und von Exponierungs-, Entwicklungs- und   Übertragungsarbeitswe isen,    welche in der vorliegenden Erfindung angewandt werden können.



   Zur Herstellung eines wärmeempfindlichen Materials, das sich zur Verwendung gemäss der vorliegenden Erfindung eignet, wird eine farbreaktive oder farbbleichende Verbindung oder Zusammensetzung, welche durch Erhitzen zerstört, in der Reaktivität blockiert oder aus dem Element entfernt werden kann, mit oder ohne Bindemittel, auf einen geeigneten Träger aufgebracht. Der Träger kann durchlässig sein, so dass die Verbindung oder Zusammensetzung darin durch Im   prägnieren    eingebracht werden kann. Falls ein Bindemittel verwendet wird, kann dieser Binder so gewählt werden, dass er in erweichtem Zustand auf ein Aufnahmematerial übertragen werden kann. Geeignete Bindemittel sind z. B.



   Gelatine, Carboxymethylcellulose, Tragant, Algin säure und die Salze oder Ester davon,
Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Polyvinylpyrroli    don"Nthylhydroxyäthylcellulose, Athylcellulose,   
Polyvinylbutyral, Cellulosetriacetat, Cellulose acetobutyrat,   Äthylcel lulose-p-sulfonsäurebenzo at,   
Saccharosebenzoat,   Polymethylmethacryilat,      Poly-    styrol, Polyäthylen, Polypropylen, Polyäthylen terephthalat,   Copoly- (vinylchlorid,'alkylacrylat) ,       Copoly-(nitrostyrolimaleinsäure/monoäthyl-    maleinat),   Copoly- (styrol/monoäthylmaleinat),       Copoly- (vinylmethyläther/maleins äu reanhydrid),
Copoly-(maleinsäure!nitrostyrol), Copoly-(vinyl-    chlorid/methylacrylat/äthylacrylat), 

   teilweise nitriertes   Copoly-(methylacrylat/styrol)    oder natürliche Harze und Wachse, z. B. Carnauba wachs, Bienenwachs und Kolophonium.



   Offensichtlich eignet sich auch eine Kombination von zwei oder mehr der aufgezählten Bindemittel, z. B.



  ein Gemisch von   Gelatine    und Carboxymethylcellulose, Gelatine und Polyäthylen in emulgiertem Zustand,   Athylcellulose    und Carnaubawachs.



   Das Bindemittel und die wärmeempfindliche Verbindung oder Zusammensetzung werden vorzugsweise in einem gemeinsamen Lösungsmittel gelöst. In Wasser  unlösliche Bindemittel können in einem geeigneten organischen Lösungsmittel gelöst werden, jedoch ebenso auch als wässrige Emulsion (Latex) angewandt werden.



     Lösun gsmfttel,    die zur Herstellung der wärmeempfindlichen Schicht angewandt werden können, sind unter anderem Wasser, Methanol, Äthanol,   Athylenglykol-    monomethyläther, Methylenchlorid, Aceton, Cyclohexanon,   Diäthylenglykol,    Amylacetat,   Dioxan,    Diäthylenglykolmonoäthyläther,   Trichloräthylen,    Toluol oder ein Gemisch von mindestens zwei der vorstehenden Lösungsmittel.



   Die Biegsamkeit der wärmeempfindlichen Schicht kann durch Verwendung von Weichmachern, wie Gly
1. Verbindungen, die Schwefel abspalten, wie Di thiooxamid, Thioacetamid und p-Phenylen-dithio harnstoff.



   2. Säuren, wie Oxalsäure und Malonsäure.



   3. Oxydationsmittel, wie Benzoylperoxyd und Tetra    chiorchinon.   



   4. Kuppler für die   Diazotypie,    wie 2,3-Dihydroxy naphthalin, Phloroglucin und Resorcin.



     5. l-Phenyl-3-pyrazolidinon    und Derivate, wie l-Phe nyl - 4 - methyl - 3-pyrazolidinon und   l-(p-Tolyl)-5-       phenyl-3-pyrazolidinon.   



   6.   8-Hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrochinolin    und Derivate.



   7. Phenole und Naphthole, z. B. Brenzcatechin, tert.    Butylbrenzoatechin,    Pyrogallol,   tert.-Butylpyrogallol,       4-Amino-1-naphthol,    4-Methoxy-1-naphthol, Re sorcin, 2,3-Dihydroxynaphthalin und 1 ,4-Dihydr oxynaphthalin.



  cerin, Sorbit, Polyglykolen, Polyäthylenglykolen, Stearinsäure und der Ester davon, Estern von Adipinsäure und Sebacinsäure, Polyäthylensebacat, Polyäthylenadipat,   Dimethylgiykolphthalat,      Alkyliarylsulfonaten,    chlor rierten Diphenylverbindungen, Rizinusöl, Pine Oil, Triphenylphosphat, Trikresylphosphat und Dibutylphthalat gewährleistet werden.



   In der folgenden Tabelle sind geeignete Kombinationen von Farbreaktionskomponenten, die sich zur Verwendung im   Aufzesichnungsmaterial    eignen (Spalte A) und Farbreaktionskomponenten, die sich zur Verwendung im Aufnahmematerial eignen   (Spalte    B) zusammengestellt.



  B Anorganische und organische Salze oder Seifen von Eisen, Kupfer, Silber, Quecksilber, Blei, Nickel, Kobalt und Cadmium, wie   Kupferstearat,    Silbernitrat, Silberstearat, Silberbehenat, Silberpalmitat, Quecksilberstearat, Bleiacetat, Bleistearat, Bleimyristat, Nickelacetat, Nickelstearat, Kobaltstearat,   Cadmiumstearat    und Bleibenzylmercaptid.



  Verbindungen, die gegen Veränderungen im pH-Wert empfindlich sind, z. B. Leukomalachitgrün, Leukomethylgrün, Leukofuchsin und Leukolissamingrün.



  Alle Verbindungen, die bei Oxydation die Farbe ver ändern, z. B. p-Chloranilin, Methyl-p-aminophenolsulfat,   N,N'-Dimethyl-p-phenylendiamin,    Antipyrin,   Pyroc    gallol, Brenzcatechin und 4-Methoxy-1-naphthol.



  Aromatische Diazoverbindungen, z. B. das 4-(N,N-Di   äthylamino)-benzoldiazoniumdoppelsalz    mit Zinkchlorid, p-Nitrobenzoldiazoniumfluorborat und p-Diäthylaminobenzol-diazoniumtetrafluorborat.



  Silbersalze, wie Silbernitrat und Silberbehenat, Goldsalze, wie   Goldchlorid    und Goldstearat, Triazoliumverbindungen, wie   2,3 -Diphenyl'naphtho[ 1 ,2]triazolinm-    chlorid und   2-Phenyl-3-(o-carboxyphenyl)-naphtho[l ,2]      triazoliumchlorid,      Tetrazoliumverbindungen,    wie 2,5 Diphenyl-3-(o-carboxyphenyl)- 2,1,3,4 - tetrazoliumchlorid und 2,5 -   Diphenyl-3-(p-methoxyphenyl)-2,1,3,4-    tetrazoliumchlorid, Leukophthalocyanine, wie   Phthaio-    genblau IB (Farbenfabriken Bayer AG, Leverkusen).



  Anorganische und organische Salze oder Seifen von Eisen, Kupfer, Silber, Gold, Kobalt und Cadmium, Eisen(III)-chlorid, Eisen(III)-stearat, Eisen(II)-chlorid, Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-stearat, Kupfer(II)-chlorid, Kupfer(II)-stearat, Silbernitrat, Silberbehenat und Ko   balt(II)-chiorid.   



  Oxydationsmittel, wie Kaliumdichromat und Ammoniummolybdat.



  Anorganische und organische Salze oder Seifen von Eisen, Kupfer, Silber, Gold, Quecksilber, Nickel, Kobalt, Cadmium, Cer und Zinn, z. B. Eisen(III)-stearat, Eisen(III)-chlorid,   Eisen(II)-chlorid,    Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-stearat, Kupfer(II)-sulfat, Kupfer(II)-chlorid, Kupfer(II)-stearat, Silbernitrat, Silberstearat, Silberbehenat,   Gold(III)-chlorid,    Goldstearat, Mercurostearat, Nickelstearat, Cer(IV)-stearat und Zinn(II)-chlorid.



  Oxydationsmittel, wie Kaliumdichromat, Ammoniummolybdat, Ammoniumvanadat und Chinonderivate, wie Tetrachlorchinon.  



   8. Verbindungen, die eine aktive Methylengruppe ent halten, wie N,N-Dimethylbenzamid und N-Methyl acetamid.



   9. Amine, wie p-Phenylendiamin, m-Phenylendiamin und Diäthanolamin.



  10. Nitrosoderivate, z. B. N-Nitrosodiphenylamin, p
Nitrosodimethylanilin und   1-Nitroso-2-naphthol.   



  11. Triazenverbindungen, wie 1,3-Diphenyltriazen:
EMI4.1     
 12. Aromatische Amine und aromatische Amino-hydr oxyverbindungen, z. B.   l-Amino-2 > naphthol,    8
Hydroxychinolin, p-Phenylendiamin und m-Pheny lendiamin.



  13. Nitroverbindungen, z. B. 2-Nitro-4-chloranilin, 1    Chlor-2-nitro-4-diäthylsulfamoylb enzol    und Dinitro resorcin.



  14. Verbindungen, die beim Erhitzen Alkali freisetzen, z. B. die in der britischen Patentschrift Nr. 983 363 beschriebenen Verbindungen, und alkalische Ver bindungen, z. B. Diäthanolamin, Tetramethylguani din, p-Phenylendiamin und Triäthylamin.



   Als strahlungsabsorbierende Substanzen, die sich in wärmeleitender Beziehung mit den wärmeempfindlichen, reaktiven Verbindungen oder der Zusammensetzung, die im Aufzeichnungselement vorliegen bzw. vorliegt, befinden, werden z. B. infrarotabsorbierende und/ oder sichtbares Licht absorbierende Pigmente, z. B.



  dispergierbare Farbstoffe, verwendet. Als Pigmente seien insbesondere die folgenden   erwähnt:    Russ, Graphit, Oxyde oder Sulfide von Schwermetallen mit einem Nitrosoverbindungen, wie p-Nitrosodimethylanilin und N-Nitrosodiphenylamin .



  5-Brom-2-aminothiazole, z. B.   2-Äthylamino-4-phenyl-    5-bromthiazol und 2-Diphenylamino-4-phenyl-5-bromthiazol.



  Aromatische Aldehyde und Ketone, z. B. Tetrachlorchinon, 1 ,4-Naphthochinon, 2-Chlornaphthochinon, 5 Chlorvanillin, p-Dimethylaminobenzaldehyd und 2,4 Dinitrobenzaldehyd.



  Aromatische Hydroxyverbindungen, z. B. Pyrogallol, Gallussäure, Methyl-p-aminophenolsulfat und 4-Methoxy-l-naphthol.



  Metallsalze, z. B. Eisen(II)-sulfat und Kobaltacetat.



  Amine, z. B.   2,5-Diaminotoluol    und Benzylanilin.



  Kupplungsmittel für die Diazotypie, z. B. 3-Hydroxy2-naphthanilid und   3-Hydroxy-N-2-naphthyl-2-naphth-    amid.



  Schwefelhaltige Verbindungen, z. B. Natriumsulfid, Natriumtrithionat,   Tllioacetamid    und Thioharnstoff.



     Silbersalze,    z. B. Silbernitrat, Silberbehenat,   Siiberstea-    rat, Goldsalze, z. B.   Gold(III)-chlorid    und Goldstearat.



  Quecksilbersalze, z. B.   Quecksilberbehenat.   



  Cadmiumsalze, z. B. Cadmiumchlorid.



  Oxydierende Verbindungen, z. B. Eisen(III)-stearat, Kupfer(II)-chlorid, Kupfer(II)-stearat, Cer(IV)-sulfat, Ammoniumvanadat, Natriumbromat, Kaliumdichromat, Ammoniummolybdat und Tetrachlorchinon.



  Nitrosoverbindungen, z. B.   o-Nitrosobenzoesäure-Na-    triumsalz, p-Nitrosodimethylanilin, N-Nitrosodimethylamin und N-Nitrosodiphenylamin.



  Aromatische Diazoniumverbindungen, z. B. p-Diäthyl   aminobenzoldiazonium-trichlorzinkat    und 2-Hydroxy   4-sulfonaphthalindiazoniumsalz.   



  Metallsalze, z. B. Eisen(III)-chlorid, Eisen(II)-sulfat und Kobaltacetat.



  Oxydierbare Verbindungen, wie 4-Aminodiphenylamin2-sulfonsäure.



  Verbindungen, die bei   pH-Änderungen    die Farbe än   dem,    z. B. die Leukoform von   pNitrophenol,    Phenolphthalein,   Bromthymolblau,    Chlorphenolrot, Bromkresolpurpur, Oxonolfarbstoffe und 1,2,3,4-Tetrahydro    [4-12-(3-methyl-2-benzothiazolinyliden)-äthyliden]    - xanthylium-tetrachlorferrat(III) .

 

  Gemische eines Diazoniumsalzes und eines Kuppler, z. B. die Kombination von p-Diäthylamino-benzoldiazoniumtetrafluorborat und Phloroglucin.



  Atomgewicht zwischen 45 und 210, wie Mangan-, Nik   kel-    und Bleisulfid oder diese Schwermetalle selbst in feinzerteiltem Zustand, wie Silber, Wismuth, Blei, Eisen, Kobalt und Nickel.



   Gemäss einer besonderen Ausführungsform liegt die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht während der Belichtung mit sichtbarem Licht in gleichmässig wärmeleitfähiger Beziehung mit gefärbten Substanzen vor, die Licht eines bestimmten Teils des sichtbaren Spektrums  absorbieren und es in Wärme umwandeln. Eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die auf diese Weise optisch sensitiviert ist, kann zur Aufzeichnung von Mustern   farbigen    Lichts verwendet werden. Weitere Einzelheiten über Substanzen, die sichtbares Licht absorbieren und es in Wärme umwandeln, sind im schweizerischen Patent Nr. 480 189 zu finden.



   Es sei darauf hingewiesen, dass auch Gemische dieser gefärbten Substanzen verwendet werden können, so dass Licht des ganzen sichtbaren Spektrums absorbiert wird. Ausserdem brauchen diese Substanzen nicht nur im Bereich des sichtbaren Spektrums zu absorbieren; sie können im Infrarotbereich absorbieren, obwohl zur Aufzeichnung von rotgefärbten Bild- oder Vorlagenmarkierungen die letztere Absorption vorzugsweise so gering wie möglich ist.



   Die gefärbten Substanzen oder Gemische dieser Substanzen absorbieren bei Verwendung für die optische Sensitivierung der wärmeempfindlichen Schicht vorzugsweise Licht, das mindestens einer der Primärfarben (rot, grün, blau) oder Subtraktionsfarben (cyan, purpur, gelb) entspricht.



   Substanzen, die sichtbares Licht oder einen Teil des sichtbaren Spektrums absorbieren und worin absorbierte Lichtenergie in Wärme umgesetzt wird, sind z. B. Farbstoffe, die zu den Klassen der Azofarbstoffe, der Triarylmethanfarbstoffe, der Xanthenfarbstoffe, der Acridinfarbstoffe, der Methinfarbstoffe, der Azinfarbstoffe, der   Phfhalocyaninfarbstoffe,    der Anthrachinonfarbstoffe und verwandten Farbstoffen gehören.



   Um eine örtlich ausreichend hohe Heizwirkung für die Bilddifferenzierung gemäss der vorliegenden Erfindung zu erzielen, werden diese Farbstoffe vorzugsweise in feindispersem Zustand verwendet. Die Korngrösse der Farbstoffe ist vorzugsweise geringer als 0,1   u.   



   Das Aufzeichnungsmaterial hat vorzugsweise eine optische Dichte von 0,05 bis 1,50; im Falle der reflektographischen Exponierung hat es vorzugsweise eine optische Dichte für das zu absorbierende Licht von 0,20 bis 0,80.



   Die Reaktionsverbindungen in der wärmeempfindlichen Schicht werden vorzugsweise in einer Menge von 10-5 bis   10 -2      Mol/m    verwendet.



   Der gegebenenfalls vorhandene Träger für das wärmeempfindliche Element wird je nach der angewandten Belichtungstechnik gewählt, beispielsweise ob eine  Kontaktkopie  angewandt wird, bei welcher die Strahlung durch das Original auf die wärmeempfindliche Schicht durchgelassen wird, oder eine  Reflexkopie , wobei die   Strahlung    durch die wärmeempfindliche Schicht zum Original durchgelassen wird. In letzterem Fall sollte der Träger möglichst wenig kopierendes Licht absorbieren. Wenn das wärmeempfindliche Element eine selbsttragende Schicht ist, braucht   natürlich    das Aufzeichnungsmaterial keinen Träger für eine solche Schicht zu enthalten.



   Bei der Kopiermethode durch direkten Kontakt sind mehrere Variationen möglich. Beispielsweise wird das Original das transparent ist, in Kontakt mit der wärmeempfindlichen Schicht gebracht, wobei darauf   geachtet    wird, dass keine wärmeleitende Beziehung der bild- oder aufzeichnungsweisen Markierungen mit der wärmeempfindlichen Schicht erzeugt wird, oder dass eine solche Wärmeleitung nur in kleinerem Ausmass erzeugt wird (z. B. indem kein Druck angelegt wird). Die wärmeempfindliche Schicht enthält eine Substanz. welche das kopierende Licht absorbiert und es in Wärme umsetzt.



  Gemäss einer anderen Ausführungsform wird das lichtabsorbierende   Schriftzüge    oder   Biidbereiche,    die durch das absorbierte Licht erhitzt werden, aufweisende transparente Dokument mit den Schriftzügen in thermischen Kontakt mit der wärmeempfindlichen Schicht gebracht, die in diesem Fall für das kopierende Licht ausreichend transparent ist.



   Bei der normalen Methode der   Reflexkopie    wird das Original, z. B. eine Strichkopie, mit der bildtragenden Oberfläche in thermischen Kontakt mit der wärmeempfindlichen Schicht gebracht, und die Exponierung erfolgt durch letztere.



   Gemäss einer besonderen Reflexkopiermethode, die   ausführlicher    in den Beispielen beschrieben und in der beigefügten Zeichnung erläutert ist und die auch in der belgischen Patentschrift Nr. 664 329 beschrieben ist, steht die wärmeempfindliche Schicht während der reflektographischen Exponierung nicht in tatsächlichem thermischem Kontakt   mlit    dem Original, das derart   ge    wählt ist, dass es das kopierende Licht bildweise reflektiert, oder einen Hintergrund enthält, der dieses Licht reflektiert.

  In diesem Fall befindet sich die wärmeempfindliche Schicht in gleichmässigem Wärmekontakt mit einer Substanz oder mit Substanzen, die das kopierende   Sicht    absorbiert oder absorbieren und es in Wärme umsetzt bzw. umsetzen, und das oder die auf und/oder in entweder einem Element des wärmeempfindlichen Materials oder einem getrennten Element, das z. B. Teil der Kopiervorrichtung bildet, vorliegt bzw. vorliegen.



  Für nähere Einzelheiten über eine solche Apparatur und ein getrenntes Element sei auf die belgische Patentschrift Nr.   664329    verwiesen.



   Die wärmeempfindliche Verbindung oder   i¯usam-      mensetzung,    die unverändert bleibt, d. h. die nach der bildweisen Exponierung durch Wärme noch vorliegt, kann auf dem Aufzeichnungsmaterial selbst entwickelt oder auf ein Aufnahmematerial übertragen werden, das eine Reaktionskomponente für diese Verbindung oder Zusammensetzung enthält. Die Überführung kann mittels einer Flüssigkeit durchgeführt werden oder indem nicht differentiell (gleichmässig) eine unschädliche (nicht zerstörende) Wärmemenge zugeführt wird, um die wärmeempfindliche, bilderzeugende Verbindung oder Zusammensetzung zu verdampfen oder schmelzen, so dass sie in diesem Zustand in das Aufnahmematerial diffundieren kann.



   Die unschädliche Hitze bewirkt vorzugsweise im wärmeempfindlichen Element eine Temperaturzunahme zwischen 50 und   250 .   



   Die Wirksamkeit der Aufzeichnung mit elektromagnetischer Strahlung, welche die erforderliche Energie für die Erwärmung des Aufzeichnungselementes liefert, hängt im   wesentlichen    von der Intensität der Strahlungsenergie ab. So kann z. B. eine Aufzeichnungsschicht, die keine ausreichende Differenzierung   in    der Konzentration an wärmeempfindlicher, reaktiver Verbindung oder Zusammensetzung mit einer besonderen Quelle elektromagnetischer Strahlungsenergie ergibt, vollständig wirksam sein, wenn das Energie niveau wesentlich erhöht wird.

 

   Vorzugsweise wird Strahlungsenergie von kurzer Dauer und hoher Intensität angewandt.



     Lampenkonstruktionen    und Systeme, die Strahlung hoher Intensität in sehr kurzen Zeitspannen liefern können sind als solche bekannt.



   Lichtquellen mit hoher Strahlungsintensität und verhältnismässig kurzer Belichtungszeit sind die sogenann  ten Blitzlichtlampen, insbesondere die Entladungslampen, die ein Inertgas enthalten.



   In der vorliegenden Erfindung werden gute Ergebnisse mit einer Xenon-Gasentladungslampe erhalten, die eine Energie von 300 bis 3000 W sec in einer Zeitspanne von   10 - 4    bis   10    sec liefern können. Nähere Einzelheiten über eine Kopiervorrichtung, die eine solche Entladungslampe enthält, sind in der belgischen Patentschrift Nr. 664 868 zu finden. Die Intensität des emittierten Lichtes ist im Infrarotbereich hoch und besonders hoch in den Bereichen des sichtbaren Spektrums. Es können leicht Temperaturen bis zu 4000 C in den   strahlungsabsorbierenden    Substanzen erhalten werden, indem eine Blitzlichtbelichtung hoher Intensität angewandt wird.



   Es ist möglich, eine Anzahl von Blitzlichtröhren zu verwenden, die gleichzeitig arbeiten, oder um eine geeignet Bilddifferenzierung zu erhalten, eine einzige Röhre in geeigneten Intervallen aufblitzen zu lassen.



  Reflektoren und andere optische Bestandteile können einbezogen werden, um eine Bestrahlung maximaler Gleichmässigkeit zu erzielen.



   Wie durch eines der nachfolgenden Beispiele gezeigt wird, ist es auch möglich, gemäss der Erfindung, insbesondere gemäss der hier angegebenen   thbertragungs-    arbeitsweise, Mehrfachkopien von nur einer Matrize bzw. Mater zu erhalten, die durch bildweises Erhitzen eines Aufzeichnungsmaterials, wie es hier definiert ist, gebildet wurde.



   Es wurde zwar die Aufzeichnung von Mustern elektromagnetischer Strahlung betont, doch sei darauf hingewiesen. dass die Erfindung auch die Aufzeichnung von Wärmemustern umfasst, deren Wärme im wärmeempfindlichen Element oder der wärmeempfindlichen Schicht absorbiert wird, und dass es möglich ist, ein wärmeabsorbierendes Bild im Aufzeichnungsmaterial selbst zu bilden, z. B. wenn dieses Material mit einer lichtempfindlichen Silberhalogenidschicht oder einer Schicht versehen ist, worin ein silberhaltiges Bild durch Diffusionsübertragung gebildet werden kann.



   Die hier genannten verschiedenen Patente sollten in Verbindung mit der vorliegenden Beschreibung berücksichtigt werden.



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.



   Beispiel 1
Auf einen Cellulosetriacetat-Träger wird ein wärmeempfindlicher Überzug aufgebracht, der wie folgt hergestellt wird:
10 g gepulvertes Celluloseacetobutyrat (S.G.: Acetat = 2,04, Butyrat 0,71) werden 1 Stunde in einer Kugelmühle mit   0,5    g Russ gemischt. Zu der gemischten Zusammensetzung werden 300   cm3    Aceton zugefügt, und danach wird eine weitere halbe Stunde gemahlen. Zur erhaltenen Suspension wird eine Lösung von 1 g Thioacetamid in 99 cm3 Aceton zugefügt. Die ganze Zusammensetzung wird derart aufgeschichtet, dass der Überzug nach Trocknen eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,44 aufweist.



   Wie in der beigefügten Fig. 1 schematisch dargestellt ist, liegt das wärmeempfindliche Material 39 mit seiner wärmeempfindlichen Schicht 41 auf einem graphischen, opaken Original 42, das lichtabsorbierende Bild- oder Vorlagemarkierungen und einen lichtreflektierenden Hintergrund aufweist. Es wird kein intensiver Druck angelegt, so dass kein tatsächlicher Wärmekontakt der lichtabsorbierenden Bildmarkierungen mit dem wärmeempfindlichen Überzug vorliegt. Der transparente Cellulosetriacetat-Träger 40 ist einer   Blitzlichtlampe    43 zugewandt, die Xenongas enthält. Das elektronische Blitzlicht erzeugt eine Lichtintensität von 1600 W   sec.   



   Nach der Blitzbelichtung wird das wärmeempfindliche Material in Kontakt mit einem Aufnahmepapier gebracht und zwischen einem Rollenpaar, wie in Fig. 2 gezeigt, durchgeführt. Das exponierte, wärmeempfindliche Material 39 und das Aufnahmematerial 36 werden zwischen den Rollen 37 und 38 zusammengepresst, wobei die erstere Rolle auf eine Temperatur von 1300 C erhitzt ist.



   Nach Trennung beider Elemente erhält man eine leserliche, rosarote Positivkopie des Originals auf dem Aufnahmematerial. Letzteres Material wird wie folgt zubereitet:
Auf einen Papierträger mit einem Gewicht von 90 g/m2 wird die folgende Zusammensetzung in einem Verhältnis von 12,5   mkg    aufgebracht:  Äthylcellulose mit einem Substitutions grad von 2,45 an Äthylgruppen 30 g
Nickelstearat 10 g
Amylacetat 970 cm3
Wenn der Überzug trocken ist, ist das Aufnahmepapier gebrauchsfertig.



   Beispiel 2
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch in der wärmeempfindlichen Schicht die Menge an Thioacetamid durch die gleiche Menge an Oxalsäure ersetzt wird.



   Als Aufnahmematerial wird ein Papierbogen verwendet, der mit der folgenden Lösung getränkt und anschliessend getrocknet wurde:
Natriumsulfit 20 g
Fuchsin 50 g
Waser 580 cm3
Man erhält eine leserliche, positive, rosafarbene Kopie des Originals auf dem Aufnahmepapier.



   Beispiel 3
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch in der wärmeempfindlichen Schicht die Menge an Thioacetamid durch die gleiche Menge an 2,3-Dihydroxynaphthalin ersetzt wird.



   Als Aufnahmematerial wird ein Papierbogen mit einem Gewicht von 90 g/m2 verwendet, der mit einer 5 % igen wässrigen Lösung von 2.5-Diäthoxy-4-benzoylaminobenzoldiazoniumchlorzinkat getränkt wurde.



   Man erhält auf dem Aufnahmepapier eine leserliche, positive, rosafarbene Kopie des Originals.



   Beispiel 4
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch in der wärmeempfindlichen Schicht die Menge an Thioacetamid durch die gleiche Menge an   p-Phenylendliamin    ersetzt wird.



   Als Aufnahmematerial wird ein Papierträger von 90   g/m    verwendet, auf welchen die folgende Suspension in einem Verhältnis von 12,5 m-/kg aufgeschichtet wurde:    Äthylcellulose mit einem Substitutions grad von 2,45 an   Athylgruppen    20 g
Silberstearat 10 g
Aceton 970 cm3
Man erhält auf dem Aufnahmematerial eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.



   Beispiel 5
Auf einen   Polyäthylenterephthalat-Träger    wird die folgende wärmeempfindliche Schicht aufgebracht:
Celluloseacetobutyrat (Substitutions grad: Acetat = 2,1, Butyrat = 0,75) 10 g
Russ 0,5 g
N-Nitrosodiphenylamin 1 g
Aceton 489 cm3
Dieser wärmeempfindliche   Überzug    hat eine optische Dichte, gemessen mittels der   Durchiässigkeit,    von 0,61.



   Das Aufnahmematerial wird hergestellt, indem ein Papier von 90 g/m2 in einem Verhältnis von 13,5 m2/kg mit folgender Zusammensetzung beschichtet wird.



   Äthylcellulose mit einem Substitutions grad von 2,45 an Äthylgruppen   20    g
Gallussäure 10 g
Aceton   970      cmi   
Wenn man wie in Beispiel 1 beschrieben verfährt, wird eine leserliche, positive, braungraue Kopie des Originals auf dem Aufnahmematerial erhalten.



   Beispiel 6
Beispiel 5 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an N-Nitrosodipehnylamin durch die gleiche Menge an   tert.-Butylpyrogallol    und die Menge an Gallussäure im Aufnahmematerial durch die gleiche Menge an Eisen   (11)-stearat    ersetzt wird.



   Man erhält eine leserliche, positive, purpurfarbengraue Kopie des Originals.



   Beispiel 7
Beispiel 5 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an N-Nitrosodiphenylamin durch die gleiche Menge an Phloroglucin und die Menge an Gallussäure im Auf   nahmematerial    durch die gleiche Menge an   p-Diäthyl      aminobenzoldiazonium-tetrafluorborat    ersetzt wird.



   Man erhält eine leserliche, positive braungraue Kopie des Originals.



   Beispiel 8
Beispiel 5 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an N-Nitrosodiphenylamin durch die gleiche Menge an   8-Hydroxy-1,2,3,4-tetrahydrochinolin    und die Menge an Gallussäure im Aufnahmematerial durch die gleiche Menge an Eisen(III)-stearat ersetzt wird.



   Man erhält eine leserliche, positive, purpurfarbengraue Kopie des Originals.



   Beispiel 9
Beispiel 5 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an N-Nitrosodiphenylamin durch die gleiche Menge an 4-Methoxy-l-naphthol ersetzt und als   Aufnahmemate    rial das als solches in Beispiel 4 beschriebene Material verwendet wird.



   Man erhält eine leserliche, positive,   grüne    Kopie des Originals.



   Wenn der Russ aus dem Aufzeichnungsmaterial weg   gel'passen    wird, wird auf dem Aufnahmematerial keine   B ilddifferenzierung    erhalten. Das aufnehmende Material wird gleichmässig grün gefärbt. Wenn der Russ im Aufzeichnungsmaterial durch 0,5 cm3 einer   10% eigen    äthanolischen Lösung von Erythrosin, einem bekannten optischen Sensitivierungsfarbstoff, ersetzt wird, kann ebenfalls keine Bilddifferenzierung erhalten werden, selbst dann nicht, wenn man die zugesetzte Menge an Sensitivierungslösung auf 5   cm3    erhöht.



   Beispiel 10
Beispiel 5 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an N-Nitrosodiphenylamin durch die gleiche Menge an   p-Phenylendithioharnstoff    ersetzt und als Aufnahmematerial ein Papier, wie es in Beispiel 4 beschrieben ist, verwendet wird. Nach Trocknen besitzt das Aufzeichnungsmaterial eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,29.



   Man erhält eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.



   Beispiel 11
Beispiel 5 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an N-Nitrosodiphenylamin durch die gleiche Menge an 1,3-Diphenyltriazen und die Menge an Gallussäure im Aufnahmepapier durch die gleiche Menge an 3-Hydroxy-N-2-naphthyl-2-naphthamid ersetzt wird.



   Man erhält eine leserliche, positive, orangerote Kopie des Originals.



   Beispiel 12
Ein Papier vom Pergamintyp mit einem Gewicht von 60   g/me    wird mit einer wärmeempfindlichen Schicht aus der folgenden Zusammensetzung beschichtet:
Celluloseacetobutyrat (Substitutions grad: Acetat = 2,1, Butyrat = 0,75) 10 g
Russ 0,5 g
Tetrachlorchinon 1 g
Aceton 489 cm3
Nach Trocknen besitzt das wärmeempfindliche Maberial eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,48.

 

   Als Aufnahmematerial wird ein Papier von 90 g/m2 verwendet, auf welches ein Überzug der folgenden Zusammensetzung im Verhältnis von 13,5   m2/kg    aufgebracht ist:  Äthylcellulose mit einem Substitutions grad von 2,45 an   Athylgruppen    20 g
4-Methoxy-l-naphthol 10! g
Aceton 970   cm3   
Man erhält eine leserliche, positive, blaue Kopie des Originals, wenn man wie in Beispiel 1 beschrieben verfährt.



   Beispiel 13
Auf einen   Polyäthylenterephthalat-Träger    wird ein wärmeempfindlicher Überzug aus der folgenden Zusammensetzung aufgebracht:
Celluloseacetobutyrat (Substitutions grad: Acetat = 2,04, Butyrat = 0,71) 10 g
Russ 0,5 g
Dithiooxamid 0,5 g
Aceton 489   cm3     
Nach Trocknen besitzt das wärmeempfindliche Material eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,54.



   Als Aufnahmematerial wird ein Papier von 90 g/m2 verwendet, auf welches die folgende Suspension aufgeschichtet ist:  Äthylcellulose mit einem Substitutions grad von 2,45 an   Äthylgruppen    20 g
Silberbehenat 10 g
Amylacetat 970 cm3
Die Suspension wird derart aufgeschichtet, dass eine Menge an Silberbehenat, die 0,15 an Silber entspricht, je   m2    vorliegt.



   Wenn man nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise verfährt, erhält man eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.



   Beispiel 14
Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Russ im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an feinzerteiltem   Nickelsulfid    ersetzt wird.



   Man erhält eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.



   Beispiel 15
Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Russ im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an Indigoblau (C. I. 73 000) ersetzt wird.



   Man erhält auf dem Aufnahmematerial eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.



   Beispiel 16
Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Dithiooxamin im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an tert.-Butylbrenzcatechin ersetzt wird.



   Man erhält eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals auf dem Aufnahmematerial.



   Beispiel 17
Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Dithiooxamid im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an 1-Phenyl-3-pyrazolidinon ersetzt wird. Durch fünfmalige Wiederholung der   Übertragungsstufe,    jedesmal mit einem anderen Bildaufnahmebogen, können fünf scharfe Kopien des Originals erhalten werden.



   Beispiel 18
Ein Cellulosetriacetat-Träger, der mit einer Unterschicht als hydrophile Kolloidschicht versehen ist, wird mit einer wärmeempfindlichen Schicht aus der folgenden Zusammensetzung bedeckt:
Polyvinylalkohol 30 g
Dimethylolharnstoff 20 g p-Toluolsulfonsäure 5 g wässrige Dispersion, die je 100   cm3   
0,5 g an Silberschwarz und
3,4 g Gelatine enthält 120 cm3
5 % ige äthanolische Lösung von tert.
Butylbrenzcatechin 20 cm3    11 S ige    wässrige Lösung von Saponin 30 cm3
Wasser ad 1000 cm3
Nach Trocknen besitzt das wärmeempfindliche Material eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,12.



   Ein   Bildaufnahmematerial    wird hergestellt, indem ein poröses Papier von 90   ggm-'    in eine   5 ,0 ige    wässrige Lösung von Eisen(III)-chlorid eingetaucht wird, worauf das Papier getrocknet wird.



   Nach der reflektographischen Blitzlichtexponierung, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird das wärmeempfindliche Material mit Wasser befeuchtet und anschliessend 20 Sekunden gegen das oben beschriebene Aufnahmepapier gepresst. Nach Auseinanderziehen beider Materialien wird eine leserliche, positive, blaugraue Kopie des Originals auf dem Aufnahmepapier erhalten.



   Beispiel 19
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch die wärmeempfindliche Schicht mittels der Durchlässigkeit durch ein Silberbilddiapositiv exponiert wird.



   PATENTANSPRUCH 1
Thermographisches Verfahren zur Herstellung wärmebeständiger Kopien durch bild- oder vorlageweise Einwirkung von Wärme auf ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das aus einem wärmeempfindlichen Element besteht oder ein solches enthält, welches Element eine reaktionsfähige Verbindung oder Mischung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verbindung oder Mischung durch Wärme entfernt, zerstört oder in eine nicht oder weniger reaktionsfähige Form übergeführt wird, wobei die Wärme bild- oder vorlageweise in ausreichendem Ausmass zugeführt wird, um die Entfernung, Zerstörung oder Umwandlung der Verbindung oder Mischung bild- oder vorlageweise zu erzielen, und dass anschliessend das wärmeempfindliche Element mit einem Aufnahmeelement in Kontakt gebracht wird, das eine Reaktionskomponente für die noch zur Verfügung stehende Verbindung oder Mischung enthält,

   die durch Diffusion in gelöstem, verdampftem oder geschmolzenem Zustand, gegebenenfalls zusammen mit erweichtem Bindemittel, das bei der Trennung beider Elemente ausgerissen wird, auf dieses Element übertragen wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element bildoder vorlageweise durch Wärme erhitzt wird, die aus elektromagnetischer Strahlung stammt, die in Substanzen absorbiert wird, die sich in wärmeleitender Beziehung mit dem Element befinden.

 

   2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element dispergierte infrarote Strahlung und/oder sichtbares Licht absorbierende Substanzen enthält, welche die Strahlung bzw. das Licht in Wärme umwandeln.



   3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element feinzerteilten Russ enthält.



   4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Material wenigstens 20 und höchstens 80 % des kopierenden Lichtes durchlässt.



   5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zur bild- oder vorlageweisen Erhitzung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials verwendete Energie durch eine Strahlungsquelle ho 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Nach Trocknen besitzt das wärmeempfindliche Material eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,54.
    Als Aufnahmematerial wird ein Papier von 90 g/m2 verwendet, auf welches die folgende Suspension aufgeschichtet ist: Äthylcellulose mit einem Substitutions grad von 2,45 an Äthylgruppen 20 g Silberbehenat 10 g Amylacetat 970 cm3 Die Suspension wird derart aufgeschichtet, dass eine Menge an Silberbehenat, die 0,15 an Silber entspricht, je m2 vorliegt.
    Wenn man nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise verfährt, erhält man eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.
    Beispiel 14 Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Russ im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an feinzerteiltem Nickelsulfid ersetzt wird.
    Man erhält eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.
    Beispiel 15 Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Russ im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an Indigoblau (C. I. 73 000) ersetzt wird.
    Man erhält auf dem Aufnahmematerial eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals.
    Beispiel 16 Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Dithiooxamin im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an tert.-Butylbrenzcatechin ersetzt wird.
    Man erhält eine leserliche, positive, braune Kopie des Originals auf dem Aufnahmematerial.
    Beispiel 17 Beispiel 13 wird wiederholt, wobei jedoch die Menge an Dithiooxamid im wärmeempfindlichen Material durch die gleiche Menge an 1-Phenyl-3-pyrazolidinon ersetzt wird. Durch fünfmalige Wiederholung der Übertragungsstufe, jedesmal mit einem anderen Bildaufnahmebogen, können fünf scharfe Kopien des Originals erhalten werden.
    Beispiel 18 Ein Cellulosetriacetat-Träger, der mit einer Unterschicht als hydrophile Kolloidschicht versehen ist, wird mit einer wärmeempfindlichen Schicht aus der folgenden Zusammensetzung bedeckt: Polyvinylalkohol 30 g Dimethylolharnstoff 20 g p-Toluolsulfonsäure 5 g wässrige Dispersion, die je 100 cm3 0,5 g an Silberschwarz und 3,4 g Gelatine enthält 120 cm3 5 % ige äthanolische Lösung von tert. Butylbrenzcatechin 20 cm3 11 S ige wässrige Lösung von Saponin 30 cm3 Wasser ad 1000 cm3 Nach Trocknen besitzt das wärmeempfindliche Material eine optische Dichte, gemessen mittels der Durchlässigkeit, von 0,12.
    Ein Bildaufnahmematerial wird hergestellt, indem ein poröses Papier von 90 ggm-' in eine 5 ,0 ige wässrige Lösung von Eisen(III)-chlorid eingetaucht wird, worauf das Papier getrocknet wird.
    Nach der reflektographischen Blitzlichtexponierung, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird das wärmeempfindliche Material mit Wasser befeuchtet und anschliessend 20 Sekunden gegen das oben beschriebene Aufnahmepapier gepresst. Nach Auseinanderziehen beider Materialien wird eine leserliche, positive, blaugraue Kopie des Originals auf dem Aufnahmepapier erhalten.
    Beispiel 19 Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch die wärmeempfindliche Schicht mittels der Durchlässigkeit durch ein Silberbilddiapositiv exponiert wird.
    PATENTANSPRUCH 1 Thermographisches Verfahren zur Herstellung wärmebeständiger Kopien durch bild- oder vorlageweise Einwirkung von Wärme auf ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das aus einem wärmeempfindlichen Element besteht oder ein solches enthält, welches Element eine reaktionsfähige Verbindung oder Mischung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verbindung oder Mischung durch Wärme entfernt, zerstört oder in eine nicht oder weniger reaktionsfähige Form übergeführt wird, wobei die Wärme bild- oder vorlageweise in ausreichendem Ausmass zugeführt wird, um die Entfernung, Zerstörung oder Umwandlung der Verbindung oder Mischung bild- oder vorlageweise zu erzielen, und dass anschliessend das wärmeempfindliche Element mit einem Aufnahmeelement in Kontakt gebracht wird, das eine Reaktionskomponente für die noch zur Verfügung stehende Verbindung oder Mischung enthält,
    die durch Diffusion in gelöstem, verdampftem oder geschmolzenem Zustand, gegebenenfalls zusammen mit erweichtem Bindemittel, das bei der Trennung beider Elemente ausgerissen wird, auf dieses Element übertragen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element bildoder vorlageweise durch Wärme erhitzt wird, die aus elektromagnetischer Strahlung stammt, die in Substanzen absorbiert wird, die sich in wärmeleitender Beziehung mit dem Element befinden.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element dispergierte infrarote Strahlung und/oder sichtbares Licht absorbierende Substanzen enthält, welche die Strahlung bzw. das Licht in Wärme umwandeln.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element feinzerteilten Russ enthält.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Material wenigstens 20 und höchstens 80 % des kopierenden Lichtes durchlässt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zur bild- oder vorlageweisen Erhitzung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials verwendete Energie durch eine Strahlungsquelle ho
    her Intensität erzeugt wird, die infrarote Strahlung und sichtbares Licht in einem sehr kurzen Zeitintervall emittiert.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element bildoder vorlageweise sichtbarem Licht ausgesetzt wird und das Element in dispergierter Form eine Substanz oder ein Gemisch von Substanzen enthält, die bzw. das einen bestimmten Teil des sichtbaren Spektrums absorbiert.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element als reaktive Verbindung 1-Phenyl-3-pyradolidinon, 1 ,3-Di- phenyltriazin, Tetrachlorchinon oder 4-Methoxy-lnaphthol enthält.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Element nach der bild- oder vorlageweisen Einwirkung von Wärme mit einem Übertragungsmaterial in Kontakt gebracht und l-Phenyl-3-pyrazolidinon, das unversehrt geblieben ist, darauf durch thermische oder Flüssigkeitsdiffusion übertragen wird, wo es mit einem reduzierbaren Silbersalz reagiert.
    PATENTANSPRUCH II Wärmeempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch wenigstens eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die eine reaktive Verbindung oder Mischung enthält, die durch Wärme entfernt, zerstört oder in eine nicht reaktive Form übergeführt werden kann und sich in wärmeleitender Beziehung mit elektromagnetische Strahlung absorbierenden Substanzen befindet, welche diese Strahlung in Wärme umwandeln.
    UNTERANSPRÜCHE 9. Wärmeempfindliches Material nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Material eine optische Dichte zwischen 0,05 und 1,50 aufweist.
    10. Wärmeempfindliches Material nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanzen Infrarot absorbieren.
    11. Wärmeempfindliches Material nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanzen einen bestimmten Teil des Lichtes des sichtbaren Spektrums absorbieren.
    12. Wärmeempfindliches Material nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die reaktive Verbindung oder Mischung in ein Bindemittel eingebracht ist.
    13. Wärmeempfindliches Material nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung oder Mischung in ein hydrophobes Bindemittel eingebracht ist.
    14. Wärmeempfindliches Material nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung oder Mischung auf einen für infrarote Strahlung und/ oder sichtbares Licht durchlässigen Träger in einem Verhältnis von 10-5 bis 10- Mol/m2 aufgebracht ist.
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