CH511819A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Sulfamids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Sulfamids

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CH511819A
CH511819A CH1746570A CH1746570A CH511819A CH 511819 A CH511819 A CH 511819A CH 1746570 A CH1746570 A CH 1746570A CH 1746570 A CH1746570 A CH 1746570A CH 511819 A CH511819 A CH 511819A
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CH
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salts
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methylphenethyl
sulphamide
chloro
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Application number
CH1746570A
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English (en)
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Atso Dr Ilvespaa
Max Dr Wilhelm
Adrian Dr Marxer
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/16Amides, e.g. hydroxamic acids
    • A61K31/18Sulfonamides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C307/00Amides of sulfuric acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfate groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C307/02Monoamides of sulfuric acids or esters thereof, e.g. sulfamic acids

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Sulfamids    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung des (-)-(m-Chlor-α-methylphenethyl)-sulfamids  der Formel I  
EMI0001.0000     
    und seiner Salze.  



  Die neue Verbindung besitzt wertvolle pharmako  logische, wie antikonvulsive und zentralhemmende, ins  besondere sedative und narkotische Eigenschaften, wie  sich im Tierversuch, z. B. an Mäusen bei oraler Gabe  in Dosen von 10 bis 50, insbesondere 30 bis 50 mg/kg  durch Hemmung der Heltereflexe (Drehstabmethode)  zeigt. Sie kann daher z.B. als Sedativum, Narkotikum,  bzw. als Antikonvulsivum Verwendung finden. Die  neue Verbindung ist bekannten ähnlichen Verbindungen  überlegen. So besitzt sie insbesondere einen höheren  therapeutischen Index und eine höhere Wirkung als  das entsprechende Racemat. Sie ist ferner als, Zwi  schenprodukt für die Herstellung von Heilmitteln ge  eignet.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  <B>C</B>  der neuen Verbindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  man eine Verbindung der Formel  <B>C</B>  
EMI0001.0001     
    oder ein Salz davon, worin W einen Acylrest einer  niederaliphatischen oder aromatischen Carbonsäure,    z. B. einen Niederalkanoylrest, wie einen Formyl- oder  Acetylrest oder einen Benzoylrest bedeutet,     hydroly-          siert.     



  Die Hydrolyse erfolgt in üblicher Weise, beispiels  weise in Gegenwart von verdünnten wässrigen Säuren,  wie Salzsäure oder Schwefelsäure, gegebenenfalls unter  Erwärmen.  



  Je nach den Reaktionsbedingungen und Ausgangs  stoffen erhält man die neue Verbindung in freier Form  oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen  Form ihrer Salze. Aus der freien Verbindung lassen  sich in üblicher Weise Salze gewinnen, z. B. durch Um  setzung mit starken Basen, insbesondere mit solchen,  die therapeutisch verwendbare Salze liefern, z. B. mit  Alkali- oder Erdalkalimetallen oder deren Hydroxyden.  Als Alkali- oder Erdalkalimetallsalze kommen insbe  sondere Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Calcium  salze in Frage. Erhaltene Salze -lassen sich z. B. mit  Säuren in die freie Verbindung überführen.  



  Diese oder andere Salze der neuen Verbindung kön  nen auch zur Reinigung der erhaltenen freien Verbin  dung dienen, indem man die freie Verbindung in Salze  überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum  die freie Verbindung freimacht. Infolge der engen Be  ziehungen zwischen der neuen Verbindung in freier  Form und in Form ihrer Salze, sind im vorausgegange  nen und nachfolgend unter der freien Verbindung     sinn-          und    zweckgemäss gegebenenfalls auch die, entsprechen  den Salze zu verstehen.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungs  formen des Verfahrens, bei denen man einen Ausgangs  stoff unter den Reaktionsbedingungen bildet oder     bei     denen eine Reaktionskomponente gegebenenfalls in  Form ihrer Salze vorliegt.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder lassen sich  nach bekannten Methoden gewinnen.  



  Das neue     Sulfamid    kann als Heilmittel in Form  von pharmazeutischen Präparaten verwendet werden,  welche diese Verbindung zusammen mit     pharmazeuti-          sehen,    organischen oder anorganischen, festen oder     flüs,         sigen Trägerstoffen, die für enterale, z. B. orale, oder  parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.  



  Die neue Verbindung kann auch in der Tiermedi  zin, z. B. in einer der oben genannten Formen oder  in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für  Tierfutter verwendet werden.  



  Im nachfolgenden Beispiel sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  9,7 g     (-)-N'-(m-Chlor-&alpha;-methylphenethyl)-N"-acetyl-          sulfamid,    15 ml konzentrierte Salzsäure und 150 ml  Äthanol, werden eine Stunde lang unter Rückfluss ge  kocht. Anschliessend wird die Lösung zur Trockne ein  gedampft, der Rückstand in 200 ml Methylenchlorid  gelöst und dreimal mit<B>je 75</B> ml Wasser ausgeschüttelt.  Die Methylenehloridlösung wird mit wasserfreiem Na  triumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Eindampf  rückstand wird zuerst mit Diisopropyläther verrieben  und dann aus Toluol umkristallisiert.

   Man erhält so  (-)-(m-Chlor-&alpha;-methylphenethyl)-sulfamid der Formel  
EMI0002.0002     
    vom F. 90,5-91,51 und [alD =-3  l' (l% in     Me-          vom    F. 90,5-91,5  und [a]D =-3 1  (1% in Me  thanol).  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete       (-)-N'-(m-Chlor-&alpha;-methylphenethyl)-N"-          acetyl-sulfamid     kann auf folgende Weise hergestellt werden:  68,0 g racemisches m-Chlor-&alpha;-methylphenethylamin  werden in<B>500</B> ml Methanol gelöst. Zu dieser Lö  sung werden in etwa<B>30</B> Minuten bei einer Innentem  peratur von 20-301 unter Rühren 73,3 g     Dibenzoyl-          D-Weinsäure,    gelöst in 500 ml Methanol, getropft.  Anschliessend rührt man noch<B>1</B> Stunde bei Zimmer  temperatur. Das ausgefallene Salz wird abgenutscht, mit  Methanol gewaschen und getrocknet. Es schmilzt bei       206-207'    unter Zersetzung.

   Die Base wird freigesetzt,  indem man das erhaltene Salz mit 400 ml 2n Natron  lauge und 200 ml Methylenchlorid ausschüttelt. Die  wässrige Schicht wird noch zweimal mit je 75 ml     Me-          thylenchlorid    ausgeschüttelt. Die vereinigten     Methylen-          chloridauszüge    werden getrocknet, eingedampft und der  Rückstand über eine kurze Vigreux-Kolonne destilliert.  Man erhält so    (-)-m-Chlor-&alpha;-methylphenethylamin  vom Sdp. 11 8'/l 3 Torr und [a] " =-17   0,5 ' (2% in  <B>D</B>  Methanol).  



  Durch Umsetzen von  (-)-(m-Chlor-&alpha;-methylphenethyl)-amin  mit Acetylaminosulfonylchlorid unter den üblichen Be  dingungen erhält man       (-)-N'-(m-Chlor-&alpha;-methytphenethyl)-N"-acetyl-          sulfamid,     das nach dem Umkristallisieren aus Methanol/Wasser  den, F.     120-122'    hat.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung des (-)-(m-Chlor-&alpha;-me- thylphenäthyl)-sulfamids der Formel 1 EMI0002.0019 und seiner Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0020 bzw. EMI0002.0021 oder ein Salz davon, worin R' einen Acylrest einer niederaliphatischen oder aromatischen Carbonsäure be deutet, hydrolysiert. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Verbindungen der Formel IV bzw. V hydrolysiert, in denen R' einen Formyl-, Acetyl- oder Benzoylrest bedeutet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Verbindungen umwandelt. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze überführt. <B><I>A</I></B><I>nmerkung des</I> Eidg. <B><I>A</I></B><I>mtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art.<B>51</B> des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
CH1746570A 1968-01-16 1968-12-10 Verfahren zur Herstellung eines neuen Sulfamids CH511819A (de)

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