CH512028A - Elektromagnetisches Ablaufventil - Google Patents
Elektromagnetisches AblaufventilInfo
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Description
Elektromagnetisches Ablaufventil Die Abläufe von Badewannen und anderen Sanitärapparaten werden derzeit mit von Hand einsetzbaren Stopfen oder mit über Hebel betätigbaren Ventilen geschlossen. Die bekannten, meist an einer Kette befestigten, von Hand einzusetzenden Stopfen sind im Gebrauch unpraktisch, da sie sich beim unbeabsichtigten Berühren der Kette meist öffnen und bei Nichtgebrauch wirkt schon ihre Gegenwart unordentlich. Die mit Hebeln zu betätigenden Ventile sind nicht ausgesprochen billig, da sie entweder mit Stopfbüchsen versehen oder mit Hebeln ausgerüstet sein müssen, die durch Öffnen im Sanitärapparat hindurchgeführt sind. Zudem lässt die Dichtigkeit solcher Verschlüsse oft schon nach sehr kurzer Gebrauchsdauer sehr zu wünschen übrig und die Einstellung des Hebelwerkes kann sich verändern. Für eingebaute Sanitärapparate haben sich zudem die Hebelmechanismen nicht gut bewährt, so dass solche an sich teure Installationen meist mit den billigsten, an einer Kette hängenden Zapfen verschlossen werden. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein elektromagnetisches Ablaufventil, das sich ganz besonders für die Venvendung bei Sanitärapparaten eignet. Es weist, wie das bei Elektroventilen üblich ist, eine Magnetspule, einen Ventilkörper und einen Ventilsitz auf und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper als mit einem Eisenkern und einem elastischen Überzug versehene Kugel ausgebildet ist, die mit einem ringförmigen, von der Spule umgebenden Ventilsitz zusammenarbeitet und durch einen Käfig am Verlassen des Einflussbereiches der Magnetspule verhindert wird. Besonders zweckmässig ist es, wenn der Ventilsitz, der Käfig und die Magnetspule ein einziges, auswechselbares Bauelement bilden, wie das bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Schnitt durch ein solches Ventil. Mit 1 ist die Wandung eines Sanitärapparates, also beispielsweise einer Badewanne, bezeichnet, mit 2 der zugehörige Boden. Diese Teile können etwa aus emailliertem Blech bestehen. Irgendwo an ihrer Verbindungskante ist eine runde Öffnung vorgesehen, an die das in der Zeichnung mit 3 bezeichnete zweistufige Rohr angeschlossen ist, welches in eine Kugel 4 mündet, die ihrerseits eine runde Ablauföffnung 5 aufweist, an welche sich das Ablaufrohr 6 anschliesst. Im Rohr 3 sitzt ein als Ganzes mit 7 bezeichnetes Bauelement, welches im wesentlichen aus dem Ventilsitz 8, der Magnetspule 9 und einem Käfig 10 gebildet wird. Im Käfig befindet sich eine als Ventilkörper dienende Kugel 11, die einen Kern 11b und einen elastischen, beispielsweise aus Gummi oder einem ähnlichen Stoff bestehenden Überzug 11a aufweist. Die Fläche 8a des Ventilsitzes 8 hat die Form einer Kugelzonenmantelfläche, deren Radius mit dem Radius der Kugel 8 übereinstimmt. Der Durchmesser des Käfigs 10 ist so bemessen, dass sich die Kugel frei bewegen kann; seine Länge ist so gross, dass sich die Kugel auch an dem vom Ventilsitz entferntesten Ort noch im Einflussbereich der Magnetspule 9 befindet, so dass bei erregter Magnetspule die Kugel 11 zum Ventilsitz 8 gezogen und dort festgehalten wird. Die beiden Enden der Spule 9 sind mit Oberflächen-Kontaktstellen verbunden, von denen die eine am engen Teil 3a des Rohres 3 anliegt, während die andere mit dem Ende einer Zuleitung 13 in Berührung steht, die durch einen Isolator 12 in das Rohr 3 eingeführt ist. Zwei Dichtungsringe 14 und 15 dichten die beiden Kontaktstellen gegen die wasserführenden Teile ab. Die am untern Ende des Käfigs 10 angebrachte Schraube sitzt in einer in der Kugel 4 befestigten Mutter 17 und hält so das Bauelement 7 fest, wobei als Halterung einerseits die Mutter 17 und andererseits das Rohr 3 dienen. Wie man sieht, ist das Ventil im stromlosen Zustand offen und im erregten Zustand geschlossen. Man sieht des weitern, dass die Konstruktion so einfach ist, dass sich bei einem Defekt das Element 7 auswechseln und durch ein neues Element ersetzen lässt. Da sich ein solches Element wie eine elektrische Sicherung aus und ein schrauben lässt, werden bei allfälligen Störungen irgendwelcher Art keine Handwerker benötigt. Abgesehen davon ist das Element weitgehend störungsunabhängig, da die elastische fläche der Kugel stets auf der festen Fläche des Sitzes dichtet und allfällige feste und grosse Schmutzteile, die beim Einschalten des Stromkreises im Ventil festgeklemmt werden könnten, beim Öffnen sofort weggeschwemmt werden, so dass dann das Ventil dicht geschlossen werden kann. Als Material für den Ventilsitz 8 wird man zweckmässigerweise gleich wie für den Kern 1 Ib der Kugel 11 ein weichmagnetisches Eisen wählen, während man für den Korb ein unmagnetisches Metall oder einen Kunststoff wählen wird. Um die Metallteile vor dem Einfluss der Abwasser zu schützen, kann man sie mit einem Kunststoff oder einem Gummi überziehen, der dann gleichzeitig auch zum Einhüllen der Magnetwindungen dient. Falls man die Dichtungsfläche 8a mit einem elastischen Material mit glatter Oberfläche überzieht, wird nicht nur die Lebensdauer erhöht, sondern auch die Dichtungswirkung noch verbessert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHElektromagnetisches Ablaufventil mit einer Magnetspule (9), einem Ventilkörper und einem Ventilsitz, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper als mit einem Eisenkern und einem elastischen Überzug versehene Kugel (11) ausgebildet ist, die mit einem ringförmigen, von der Spule (9) umgebenen Ventil sitz (8) zusammenarbeitet und durch einen Käfig (10) am Verlassen des Einflussbereiches der Magnetspule (9) verhindert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz, der Käfig und die Magnetspule ein einziges, in einem mit einer Ablauföffnung (5) versehenen Hohlkörper (3, 4) auswechselbar eingesetztes Bauelement bilden.2. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (8), der Käfig (10) und die Magnetspule (9) ein einziges in einer Halterung eingeschraubtes Bauelement bilden.3. Ventil nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (8a) die Form einer Kugelzonenmantelfläche aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1101569A CH512028A (de) | 1969-07-19 | 1969-07-19 | Elektromagnetisches Ablaufventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1101569A CH512028A (de) | 1969-07-19 | 1969-07-19 | Elektromagnetisches Ablaufventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH512028A true CH512028A (de) | 1971-08-31 |
Family
ID=4369168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH1101569A CH512028A (de) | 1969-07-19 | 1969-07-19 | Elektromagnetisches Ablaufventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH512028A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2363540A3 (de) * | 2010-03-01 | 2015-10-14 | Antoni Harold Nikolas Gontar | Automatische Duschwanne oder Feuchtraumabfluss |
-
1969
- 1969-07-19 CH CH1101569A patent/CH512028A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2363540A3 (de) * | 2010-03-01 | 2015-10-14 | Antoni Harold Nikolas Gontar | Automatische Duschwanne oder Feuchtraumabfluss |
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