CH512112A - Identifizierungseinrichtung für auf Lochkarten oder Lochstreifen angebrachte Markierungen - Google Patents

Identifizierungseinrichtung für auf Lochkarten oder Lochstreifen angebrachte Markierungen

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Publication number
CH512112A
CH512112A CH1474170A CH1474170A CH512112A CH 512112 A CH512112 A CH 512112A CH 1474170 A CH1474170 A CH 1474170A CH 1474170 A CH1474170 A CH 1474170A CH 512112 A CH512112 A CH 512112A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
identification device
sensors
electrically conductive
dependent
output signal
Prior art date
Application number
CH1474170A
Other languages
English (en)
Inventor
H Kunz Peter
Original Assignee
Maier & Cie C
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Publication date
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Publication of CH512112A publication Critical patent/CH512112A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/06Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by means which conduct current when a mark is sensed or absent, e.g. contact brush for a conductive mark
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B49/00Electric permutation locks; Circuits therefor ; Mechanical aspects of electronic locks; Mechanical keys therefor
    • E05B49/002Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks
    • E05B49/004Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks actuating mechanical switches
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/04Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by mechanical means, e.g. by pins operating electric contacts
    • G06K7/042Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by mechanical means, e.g. by pins operating electric contacts controlling electric circuits
    • G06K7/045Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by mechanical means, e.g. by pins operating electric contacts controlling electric circuits whereby the entire datafield of the record carriers is simultaneously sensed

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Description


  
 



  Identifizierungseinrichtung für auf Lochkarten oder Lochstreifen angebrachte Markierungen
Mit fortschreitender Automatisierung werden immer nehr Identifizierungseinrichtungen benötigt, welche auf Lochkarten, Lochstreifen und ähnlichen mit einem Code versehenen Trägern identifizieren, d. h. feststellen oder lesen, ob bestimmte Markierungen vorhanden sind. Die an solche Einrichtungen zu stellenden Anforderungen sind sehr unterschiedlich.



   Zum Beispiel braucht man für automatischen Warenverkauf, für die Entriegelung von Türen, für Billetkontrollen an Ein-, Aus- und Durchgängen usw., Identifizierungseinrichtungen, die nur lesen können, ob eine ganz bestimmte Markierung auf dem Billet oder dem Code-Träger vorhanden ist. Wenn diese Markierung auf dem Träger tatsächlich identifiziert wird, soll die Einrichtung ein    Ja     Signal abgeben, d. h. eine bestimmte Funktion auslösen; z. B. eine Türe zum Öffnen freigeben. Solche verhältnismässig einfache Identifizierungseinrichtungen müssen robust gebaut und doch billig sein. Es ist naheliegend, zu solchen Zwecken eine rein mechanische Lösung zu verwenden, welche ähnlich arbeitet wie Sicherheitsschlösser. Da aber manche Code Träger, z. B.

  Lochkarten oder Lochstreifen, nur dünn sind und eine geringe Festigkeit aufweisen, führen solche Mechanismen leicht zu Schwierigkeiten. Zudem ist eine manchmal erwünschte betriebsmässige Umstellung auf eine andere als  Ja  zu lesende Markierungen bei mechanischen Lösungen nur schwer möglich.



   Die vorliegende Erfindung bringt für Identifi   zierungseinrichtungen,    die nur eine oder wenige verschiedene Markierungen lesen müssen, eine wesentliche Verbesserung. Sie betrifft eine Identifizierungseinrichtung für auf Lochkarten oder Lochstreifen angebrachte Markierungen, mit mechanischen Fühlern in Form von Kugeln oder Stiften mit je einer Feder und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Federn aller Fühler auf einer gedruckten Schaltungsplatte aufliegen und die Fühler, welche mit einem Loch im Code-Träger ausgerichtet sind, eine elektrisch leitende Platte berühren und dass die Auswertung der Lesung in einer elektrischen Schaltung erfolgt.



   In der beigefügten Zeichnung ist das Wesentliche einer möglichen Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt:
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den mechanischen Teil der Identifizierungseinrichtung und Fig. 2 das Schema der elektrischen Schaltung für die Auswertung der Lesung.



   Der Träger 1 weist links einen Trichter 2 auf, der zum Einschieben eines kurzen Lochstreifens 3 dient.



  Solche Lochstreifen können z. B. aus einem Thermoplast bestehen und in einem separaten Locher gelocht und abgeschnitten werden.



   In Löcher 4 des Trägers 1 sind die Kugeln 5 eingelegt, welche mit den Federn 6 gegen die elektrisch leitenden Platten 9 und 9 'gepresst werden. Die Federn 6 liegen auf der gedruckten Schaltungsplatte 8 auf und machen mit den aufgedruckten Leiterbahnen Kontakt.



  Selbstverständlich sind nur in diejenigen Löcher 4 Kugeln 5 und Federn 6 eingelegt, welche für die zu lesende Information von Bedeutung sind.



   Für sicheres mechanisches Arbeiten kann es von Vorteil sein, Stiften statt Kugeln zu verwenden, weil Stiften besser geführt werden können.



   Für die Speisung der elektrischen Schaltung für die Auswertung der Lesung ist ein Brückengleichrichter 10, gespiesen mit 24 Volt Wechselstrom, vorgesehen, welcher ungeglätteten (pulsierenden) Gleichstrom liefert.



  Da für Spannungen unter 50 V die Vorschriften weniger streng sind, wird die Speisespannung mit Vorteil diese Grenze nicht überschritten.



   Die zu den auf die Kugeln   11s15    drückenden Federn führenden Verbindungen sind mindestens teil  weise auf der gedruckten Schaltungsplatte 8 enthalten.



  Im in Fig. 2 dargestellten Beispiel ist der Lochstreifen 3 mit einer ein    Ja     ergebenden Markierung versehen, d. h. er hat an den richtigen Stellen Löcher 7, so dass die Kugeln auf den leitenden Platten 9 und 9' aufliegen und der Stromkreis zum Magnet 18 geschlossen ist. Der Magnet könnte z. B. über den Stössel 19 ein Schloss entriegeln.



   Mit 16 ist ein Hilfsrelais bezeichnet, dessen Kontakt 17 den Stromkreis zum Magnet 18 unterbrechen würde, wenn fälschlicherweise eine der Kugeln 12 oder 14 mit den elektrisch leitenden Platten 9 oder 9' Kontakt machen   würde.    Wenn Relais 16 erregt ist, entspricht dies immer einem    Nein     Signal, (wobei  Nein  nur als    Nicht    Ja  zu verstehen ist).



   Die leitenden Platten 9 und 9' sind isoliert voneinander, damit der Stromkreis des Magneten 18 nur geschlossen wird, wenn beide Kugeln 13 auf den Platten 9 und 9' aufliegen. Von den zwei Kugeln 15 muss   natüflidl    nur eine die Platte 9' berühren.



   Damit die Kugeln beim Abheben von den elektrisch leitenden Platten 9 und 9' weniger Strom schalten müssen, kann es von Vorteil sein, eine Halbleiter Schaltung in den Stromkreis zwischen den Kugeln und den Magneten 18 einzuschalten, wobei auch die Funktion des Relais 16 in die Halbleiter-Schaltung einbezogen werden kann.



   Die Verwendung von pulsierendem Gleichstrom bietet folgende Vorteile:
1. Ein eventuell entstehender Lichtbogen beim Trennen der Kugeln 11 bis 15 von den leitenden Platten 9 und 9' löscht schneller als bei geglättetem Gleichstrom (somit weniger starke Verbrennungen).



   2. Der im Magneten 18 fliessende, pulsierende Strom erzeugt einen Summton, der dem Benützer anzeigt, dass der Magnet erregt ist   ( Jao    Signal   vorhan-    den).



   3. Falls eine Halbleiter-Schaltung mit Thyristoren verwendet wird, löscht der Thyristor von selbst, da die Spannung immer wieder auf Null geht.



   Im dargestellten Beispiel wird nur eine einzige    < JalNein     Information gelesen. Die erfindungsgemässe Identifizierungseinrichtung kann aber ohne Schwierigkeiten derart erweitert werden, dass sie zwei oder mehrere solche  Ja/Nein  Informationen lesen, d. h.

 

  mehrere verschiedene Markierungen voneinander unterscheiden kann.



   Die dargelegte Art und Weise der elektrischen Auswertung des Lesung ist nur ein Beispiel aus vielen Möglichkeiten. Jedem Fachmann ist es leicht möglich, andere Varianten der Auswertung zu konzipieren. Neben einer fest eingestellten Auswertung ist es aber auch leicht möglich, eine veränderliche Auswertung zu entwerfen, wobei z.   B.    durch Umschalten von bestimmten elektrischen Verbindungen auf verschiedene Markierungen umgestellt werden kann. Dieses Umschalten kann mit einem mechanisch betätigten Schalter erfolgen oder auch in Abhängigkeit von äusseren elektrischen Steuersignalen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Identifizierungseinrichtung für auf Lochkarten oder Lochstreifen angebrachte Markierungen, mit mechanischen Fühlern in Form von Kugeln oder Stiften mit je einer Feder, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (6) aller Fühler (5) auf einer gedruckten Schaltungsplatte (8) aufliegen und die Fühler (5), welche mit einem Loch (7) im Codeträger (3) ausgerichtet sind, eine elektrisch leitende Platte (9, 9') berühren und dass die Auswertung der Lesung in einer elektrischen Schaltung (10, 16, 17, 18) erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Idenfizierungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung ein binäres Ausgangssignal abgibt und dass für jedes binäre Ausgangssignal ( Ja/Nein ) die gedruckte Schaltungsplatte (8) mindestens eine Gruppe von Fühlern (5) miteinander (12 s 15) und mit der genannten elektrischen Schaltung verbindet (11 . 15).
    2. Identifizierungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes binäre Ausgangssignal der-einen Art ( Ja )- minde- stens ein Fühler (11, 15) auf der elektrisch leitenden Platte (9, 9') aufliegt und von einer anderen Gruppe von Fühlern (12, 14) keiner die genannte Platte (9, 9') berührt.
    3. Identifizierungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitende Platte (9, 9') in mehrere voneinander isolierte Teile unterteilt ist.
    4. Identifizierungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler (5) und die elektrisch leitende Platte (9, 9') aus rostfreiem Stahl bestehen.
    5. Identifizierungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Speisung der elektrischen Schaltung ein mit Wechselstrom gespeister Doppelweg-Gleichrichter (10) ohne Siebung vorgesehen ist.
    6. Identifizierungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auswertung der Lesung dienende Schaltung ein binäres Ausgangssignal abgibt und dass sie durch äussere Eingriffe derart veränderbar ist, dass von mehreren verschiedenen Markierungen auf Code-Trägern jeweils eine bestimmte, wählbare Markierung ein binäres Signal der einen Art ( Ja -Signal) auslöst.
CH1474170A 1970-10-02 1970-10-02 Identifizierungseinrichtung für auf Lochkarten oder Lochstreifen angebrachte Markierungen CH512112A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002097709A1 (en) * 2001-05-31 2002-12-05 Arjo Wiggins Fine Papers Limited Information system

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