CH512638A - Verbundpflasterstein und seine Verwendung - Google Patents

Verbundpflasterstein und seine Verwendung

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CH512638A
CH512638A CH74968A CH74968A CH512638A CH 512638 A CH512638 A CH 512638A CH 74968 A CH74968 A CH 74968A CH 74968 A CH74968 A CH 74968A CH 512638 A CH512638 A CH 512638A
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CH
Switzerland
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tooth
composite paving
zigzag
shaped
rows
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CH74968A
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English (en)
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Mueller Alois
Warnke Gerhard
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Mueller & Warnke
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • E01C5/06Pavings made of prefabricated single units made of units with cement or like binders
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/60Planning or developing urban green infrastructure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  
 



  Verbundpflasterstein und seine Verwendung
Die Verwendung von Betonpflastersteinen für die Oberflächenbefestigung von Verkehrsflächen aller Art, insbesondere Strassen, gewinnt ständig an Bedeutung und wird in steigendem Umfange betonierten Verkehrsflächen, insbesondere Strassendecken, vorgezogen. Die solcherart aufgebauten Verkehrsflächen weisen eine ganze Reihe von Vorteilen auf. So lassen sie sich zunächst einfach und ohne Fachkräfte herstellen und sind dann sofort befahrbar. Überdies sind sie frostsicher und elastisch und können auf einfache Weise repariert werden. Auch spätere Unterflurarbeiten unter solchen Verkehrsflächen, wie beispielsweise das Verlegen oder Reparieren von Versorgungsleitungen unterhalb von Strassendecken, lassen sich bei den Verkehrsflächen mit dem eingangs genannten Aufbau einfach und schnell durchführen.



   Zweck der Erfindung ist es nun, einen Verbundpflasterstein für solche Art aufgebaute Verkehrsflächen zu schaffen, der verschiedene Verlegemöglichkeiten zulässt, die ohne statische Nachteile dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden können.



   Gegenstand der Erfindung ist demnach: a) ein Verbundpflasterstein mit einer vorderen und einer rückwärtigen, gleichartig und gleichmässig zickzackförmigen Stossfläche und mit seitlichen Stossflächen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die seitlichen Stossflächen parallel zueinander liegen; sowie b) die Verwendung solcher Verbundpflastersteine zur Herstellung einer Verkehrsfläche, insbesondere Strasse, durch ineinander verzahntes Aneinanderreihen der Verbundpflastersteine in Quer- und in Längsrichtung.



   Mit dem vorliegenden Verbundpflasterstein lassen sich ganz entscheidende Vorteile erzielen. Er ermöglicht die verschiedensten Verlegungsarten, wodurch sich eine Verkehrsfläche auf die optimale Belastungsverhältnisse einstellen lässt. So kann der Verbundpflasterstein zur Erzielung einer gleichmässigen Elastizität der Verkehrsfläche, insbesondere bei Horizontalbelastung, so verlegt werden, dass seine seitlichen Stossflächen winklig zur Längsachse der Verkehrsfläche liegen, wobei diese Anordnung für sämtliche Verbundpflastersteine gleich sein kann. Bei dieser Verlegungsart liegen somit sämtliche Verbundpflastersteine in der gleichen Richtung und im gleichen Winkel zur Verkehrsrichtung, wodurch starre und nachteilige, fugenerweiternde Druckfelder vermieden werden.

  Andererseits ist es aber auch möglich, dass der Verbundpflasterstein der vorliegenden Art bei gleichbleibender Querachsenlage gleich- und ungleichmässig verlegt werden kann.



   Zweckmässigerweise ist der Verbundpflasterstein so ausgebildet, dass die zickzackförmigen Stossflächen jeweils eine Länge aufweisen, die zwei vollständigen Zähnen entspricht. Dabei können diese Stossflächen parallel oder divergierend zueinander angeordnet sein.



  Ein Verbundpflasterstein der ersten Art wird vorzugsweise für gerade verlaufende Verkehrsflächen verwendet. Ein Verbundpflasterstein der zweiten Art dagegen kann in erster Linie zur Erzielung von Kurven bei der Herstellung von Strassen verwendet werden. Die zickzackförmigen Stossflächen sind vorzugsweise so ausgebildet, dass sie gleichphasig verlaufen. Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung der Verbundpflastersteine ergibt sich, wenn die seitlichen Stossflächen geneigt zum Verlauf der zickzackförmigen Stossflächen angeordnet sind.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 einen Verbundpflasterstein in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 2 bis 5 verschiedene Verlegungsarten des Verbundpflastersteines nach Fig. 1; und
Fig. 6 die Ausbildung einer Kurve in einer Verkehrsfläche.  



   In Fig. 1 ist nun ein Verbundpflasterstein dargestellt, der eine vordere zickzackförmige Stossfläche 2 und eine rückwärtige zickzackförmige Stossfläche 3 aufweist. Zwei seitliche Stossflächen 4 und 5 sind parallel zueinander angeordnet. Im vorliegenden Beispiel weisen die seitlichen Stossflächen 4 und 5 überdies eine Neigung zum Verlauf der zickzackförmigen Stossflächen 2 und 3 auf.



   Die vordere Stossfläche 2 und die rückwärtige Stossfläche 3 verlaufen gleichphasig miteinander. Die Länge der Stossflächen entspricht jeweils zwei vollständigen Zähnen 6.



   Der Verbundpflasterstein der Fig. 1 ist nun so ausgebildet, dass die seitlichen Stossflächen 4 und 5 jeweils vom Zahnfuss 7 eines Zahnes 6 der vorderen zickzackförmigen Stossfläche ausgehend bis angenähert zur Mitte der Zahnflanke 8 des dem Zahnfuss nächstliegenden Zahnes der hinteren zickzackförmigen Stossfläche 3 verlaufen.



   Durch die   parallel    Anordnung der vorderen und der rückwärtigen Stossflächen 2 und 3 und die Schrägstellung der seitlichen Stossflächen 4 und 5 ergibt sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fig. 1, dass die vordere Stossfläche mit einem Zahnfuss 7 beginnt, zwei volle Zähne 6 aufweist und mit einem Zahnfuss 7 wieder aufhört. Demgegenüber beginnt die rückwärtige Stossfläche etwa mit der Mitte der Zahnflanke eines Zahnes 6, durchläuft dreiviertel eines Zahnes, einen vollständigen Zahn und ein Viertel eines Zahnes und endet somit ungefähr wieder etwa bei der Mitte einer Zahnflanke 8. Durch diese Ausbildung ergeben sich zwei gleichmässig schräggestellte seitliche Stossflächen 4 und 5 des Pflastersteines 1, die parallel zueinander sind.

  Der so ausgebildete Verbundpflasterstein ermöglicht verschiedene VerIegearten, welche dem jeweiligen Zweck angepasst werden können.



   In Fig. 2 ist eine Verlegeart dargestellt, die bei stark beanspruchten Strassen zur Anwendung gelangen kann. Bei dieser Verlegeart sind die Verbundpflastersteine   1a    der Reihe 9 jeweils gegenüber den Verbundpflastersteinen la der folgenden Reihe versetzt. Diese insbesondere bei schmalen und an den Aussenrändern stark beanspruchten Strassen verwendete Verlegeart ist an den äusseren Rändern durch kräftige Randsteine 11 verankert, die ein Ausweichen der äusseren Steinreihen unmöglich machen.



   Für Gehwege, Fahrradwege, Parkplätze usw. wird die Verlegeart nach   Fig.3    gewählt. Hierbei sind die Verbundpflastersteine la der in Längsrichtung der Verkehrsfläche aufeinanderfolgenden Reihen 9 und 10a hintereinander liegend angeordnet. Bei den beiden Ausführungsbeispielen der Fig. 2 und 3 liegen die seitlichen Stossflächen 4 und 5 der in Längsrichtung der Verkehrfläche aufeinanderfolgenden Reihen 9, 10 bzw.



  9,   1Oa    jeweils in gleicher Richtung.



   Die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Verlegungsarten werden vorzugsweise auf normalen Verkehrsstrassen verwendet, bei denen besondere Anforderungen an die Elastizität der Strassendecke unter Berücksichtigung starker Horizontalbelastungen, d. h. weitflächiger Druckverteilungen, gestellt werden. Im Beispiel der Fig. 4 sind die seitlichen Stossflächen der Verbundpflastersteine   Ia,      1b    zweier aneinandergrenzender Reihen 9, lOb jeweils entgegengesetzt zueinander orientiert.



  Bei der Verlegeart der Fig. 5 hingegen wechseln sich jeweils zwei Reihen 9a mit Verbundpflastersteinen   1a    mit in einer Richtung orientierten seitlichen Stossflächen mit jeweils zwei Reihen   lOc    ab, deren Verbundpflastersteine   lb    in entgegengesetzter Richtung orientierte seitliche Stossflächen aufweisen. An den Seiten sind wiederum Randsteine 11 zum Abschluss der Verkehrsflächen vorgesehen.



   Bei vielen Verbundpflastersteinsystemen ist die Ausbildung der Kurven unvollkommen und kompliziert. In Fig. 6 ist nun dargestellt, wie mit Hilfe des vorliegenden Verbundpflastersteines auch Kurven einwandfrei hergestellt werden können. Hierzu sind in den Kurven mehrere keilförmige Reihen aus Verbundpflastersteinen A bis L vorgesehen, wobei die diese Reihen bildenden Kurven-Verbundpflastersteine gegen die Kurvenaussenseite hin allmählich grösser werden.



  Haben die Kurvensteine einer keilförmigen Reihe 12 eine gewisse Grösse erreicht, so kann sich diese Reihe in zwei Reihen 13 und 14 aufspalten, von denen die Reihe 13 beispielsweise aus den auch im geraden Abschnitt der Verkehrsflächen verwendeten Verbundpflastersteinen besteht, während die zweite Reihe 14 wieder keilförmig ist.



   Die zur Bildung der keilförmigen Reihen venvendeten Kurven-Verbundpflastersteine sind analog dem Verbundpflasterstein der Fig. 1 ausgebildet. Bei den Kurven-Verbundpflastersteinen verlaufen jedoch die seitlichen Stossflächen jeweils vom Zahnfuss 7 des Zahnes 6 der vorderen zickzackförmigen Stossfläche 2 ausgehend bis zum Zahnfuss 15 des nächstliegenden Zahnes der gegenüberliegenden zickzackförmigen Stossfläche 3, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Die vordere und die rückwärtige zickzackförmige Stossfläche 2 und 3 können parallel zueinander verlaufen, wobei dann ihr gegenseitiger Abstand von Stein zu Stein gegen den Kurvenaussenrand zu zunimmt. Es ist aber auch möglich, die vordere und die rückwärtige zickzackförmige Stossfläche divergierend zueinander anzuordnen.



   Je nach Anzahl der keilförmigen Reihen 12 und 14 aus den Kurven-Verbundpflastersteinen A bis L und je nach dem, ob die Kurven-Verbundpflastersteine in der einen oder anderen Lage verlegt sind, lassen sich Kurven mit beIiebigem Radius und beliebiger Strassenbreite sowie in beliebiger Richtung, d. h. nach links oder nach rechts, leicht und schnell verlegen. Eingeprägte, in Richtung des sich erweiternden Keiles fortlaufende Markierungen erleichtern die Verlegearbeit.

 

   Der Verbundpflasterstein der vorliegenden Art kann aus verschiedenen Materialien hergestellt sein.



  Zweckmässigerweise besteht er jedoch aus Beton.



   PATENTANSPRUCH 1
Verbundpflasterstein mit einer vorderen und einer rückwärtigen, gleichartig und gleichmässig zickzackförmigen Stossfläche und mit seitlichen Stossflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Stossflächen parallel zueinander liegen.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zickzackförmigen Stossflächen jeweils eine Länge aufweisen, die zwei vollständigen Zähnen entspricht.



   2. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    In Fig. 1 ist nun ein Verbundpflasterstein dargestellt, der eine vordere zickzackförmige Stossfläche 2 und eine rückwärtige zickzackförmige Stossfläche 3 aufweist. Zwei seitliche Stossflächen 4 und 5 sind parallel zueinander angeordnet. Im vorliegenden Beispiel weisen die seitlichen Stossflächen 4 und 5 überdies eine Neigung zum Verlauf der zickzackförmigen Stossflächen 2 und 3 auf.
    Die vordere Stossfläche 2 und die rückwärtige Stossfläche 3 verlaufen gleichphasig miteinander. Die Länge der Stossflächen entspricht jeweils zwei vollständigen Zähnen 6.
    Der Verbundpflasterstein der Fig. 1 ist nun so ausgebildet, dass die seitlichen Stossflächen 4 und 5 jeweils vom Zahnfuss 7 eines Zahnes 6 der vorderen zickzackförmigen Stossfläche ausgehend bis angenähert zur Mitte der Zahnflanke 8 des dem Zahnfuss nächstliegenden Zahnes der hinteren zickzackförmigen Stossfläche 3 verlaufen.
    Durch die parallel Anordnung der vorderen und der rückwärtigen Stossflächen 2 und 3 und die Schrägstellung der seitlichen Stossflächen 4 und 5 ergibt sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fig. 1, dass die vordere Stossfläche mit einem Zahnfuss 7 beginnt, zwei volle Zähne 6 aufweist und mit einem Zahnfuss 7 wieder aufhört. Demgegenüber beginnt die rückwärtige Stossfläche etwa mit der Mitte der Zahnflanke eines Zahnes 6, durchläuft dreiviertel eines Zahnes, einen vollständigen Zahn und ein Viertel eines Zahnes und endet somit ungefähr wieder etwa bei der Mitte einer Zahnflanke 8. Durch diese Ausbildung ergeben sich zwei gleichmässig schräggestellte seitliche Stossflächen 4 und 5 des Pflastersteines 1, die parallel zueinander sind.
    Der so ausgebildete Verbundpflasterstein ermöglicht verschiedene VerIegearten, welche dem jeweiligen Zweck angepasst werden können.
    In Fig. 2 ist eine Verlegeart dargestellt, die bei stark beanspruchten Strassen zur Anwendung gelangen kann. Bei dieser Verlegeart sind die Verbundpflastersteine 1a der Reihe 9 jeweils gegenüber den Verbundpflastersteinen la der folgenden Reihe versetzt. Diese insbesondere bei schmalen und an den Aussenrändern stark beanspruchten Strassen verwendete Verlegeart ist an den äusseren Rändern durch kräftige Randsteine 11 verankert, die ein Ausweichen der äusseren Steinreihen unmöglich machen.
    Für Gehwege, Fahrradwege, Parkplätze usw. wird die Verlegeart nach Fig.3 gewählt. Hierbei sind die Verbundpflastersteine la der in Längsrichtung der Verkehrsfläche aufeinanderfolgenden Reihen 9 und 10a hintereinander liegend angeordnet. Bei den beiden Ausführungsbeispielen der Fig. 2 und 3 liegen die seitlichen Stossflächen 4 und 5 der in Längsrichtung der Verkehrfläche aufeinanderfolgenden Reihen 9, 10 bzw.
    9, 1Oa jeweils in gleicher Richtung.
    Die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Verlegungsarten werden vorzugsweise auf normalen Verkehrsstrassen verwendet, bei denen besondere Anforderungen an die Elastizität der Strassendecke unter Berücksichtigung starker Horizontalbelastungen, d. h. weitflächiger Druckverteilungen, gestellt werden. Im Beispiel der Fig. 4 sind die seitlichen Stossflächen der Verbundpflastersteine Ia, 1b zweier aneinandergrenzender Reihen 9, lOb jeweils entgegengesetzt zueinander orientiert.
    Bei der Verlegeart der Fig. 5 hingegen wechseln sich jeweils zwei Reihen 9a mit Verbundpflastersteinen 1a mit in einer Richtung orientierten seitlichen Stossflächen mit jeweils zwei Reihen lOc ab, deren Verbundpflastersteine lb in entgegengesetzter Richtung orientierte seitliche Stossflächen aufweisen. An den Seiten sind wiederum Randsteine 11 zum Abschluss der Verkehrsflächen vorgesehen.
    Bei vielen Verbundpflastersteinsystemen ist die Ausbildung der Kurven unvollkommen und kompliziert. In Fig. 6 ist nun dargestellt, wie mit Hilfe des vorliegenden Verbundpflastersteines auch Kurven einwandfrei hergestellt werden können. Hierzu sind in den Kurven mehrere keilförmige Reihen aus Verbundpflastersteinen A bis L vorgesehen, wobei die diese Reihen bildenden Kurven-Verbundpflastersteine gegen die Kurvenaussenseite hin allmählich grösser werden.
    Haben die Kurvensteine einer keilförmigen Reihe 12 eine gewisse Grösse erreicht, so kann sich diese Reihe in zwei Reihen 13 und 14 aufspalten, von denen die Reihe 13 beispielsweise aus den auch im geraden Abschnitt der Verkehrsflächen verwendeten Verbundpflastersteinen besteht, während die zweite Reihe 14 wieder keilförmig ist.
    Die zur Bildung der keilförmigen Reihen venvendeten Kurven-Verbundpflastersteine sind analog dem Verbundpflasterstein der Fig. 1 ausgebildet. Bei den Kurven-Verbundpflastersteinen verlaufen jedoch die seitlichen Stossflächen jeweils vom Zahnfuss 7 des Zahnes 6 der vorderen zickzackförmigen Stossfläche 2 ausgehend bis zum Zahnfuss 15 des nächstliegenden Zahnes der gegenüberliegenden zickzackförmigen Stossfläche 3, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Die vordere und die rückwärtige zickzackförmige Stossfläche 2 und 3 können parallel zueinander verlaufen, wobei dann ihr gegenseitiger Abstand von Stein zu Stein gegen den Kurvenaussenrand zu zunimmt. Es ist aber auch möglich, die vordere und die rückwärtige zickzackförmige Stossfläche divergierend zueinander anzuordnen.
    Je nach Anzahl der keilförmigen Reihen 12 und 14 aus den Kurven-Verbundpflastersteinen A bis L und je nach dem, ob die Kurven-Verbundpflastersteine in der einen oder anderen Lage verlegt sind, lassen sich Kurven mit beIiebigem Radius und beliebiger Strassenbreite sowie in beliebiger Richtung, d. h. nach links oder nach rechts, leicht und schnell verlegen. Eingeprägte, in Richtung des sich erweiternden Keiles fortlaufende Markierungen erleichtern die Verlegearbeit.
    Der Verbundpflasterstein der vorliegenden Art kann aus verschiedenen Materialien hergestellt sein.
    Zweckmässigerweise besteht er jedoch aus Beton.
    PATENTANSPRUCH 1 Verbundpflasterstein mit einer vorderen und einer rückwärtigen, gleichartig und gleichmässig zickzackförmigen Stossfläche und mit seitlichen Stossflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Stossflächen parallel zueinander liegen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zickzackförmigen Stossflächen jeweils eine Länge aufweisen, die zwei vollständigen Zähnen entspricht.
    2. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I,
    dadurch gekennzeichnet, dass die zickzackförmigen Stossflächen parallel zueinander verlaufen.
    3. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zickzackförmigen Stossflächen divergierend verlaufen.
    4. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zickzackförmigen Stossflächen gleichphasig verlaufen.
    5. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Stossflächen geneigt zum Verlauf der zickzackförmigen Stossflächen angeordnet sind.
    6. Verbundpflasterstein nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Stossflächen jeweils vom Zahnfuss eines Zahnes der einen zickzackförmigen Stossfläche ausgehend bis angenähert zur Mitte der Zahnflanke des dem Zahnfuss nächstliegenden Zahnes der anderen zickzackförmigen Stossfläche verlaufen.
    7. Verbundpflasterstein nach Unteranspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Stossflächen jeweils vom Zahnfuss eines Zahnes der einen zickzackförmigen Stossfläche ausgehend bis zum Zahnfuss des nächstliegenden Zahnes der gegenüberliegenden zickzackförmigen Stossfläche verlaufen.
    8. Verbundpflasterstein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Beton besteht.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung von Verbundpflastersteinen nach Patentanspruch I zur Herstellung einer Verkehrsfläche, insbesondere Strasse, durch ineinander verzahntes Aneinanderreihen der Verbundpflastersteine in Quer- und in Längsrichtung.
    UNTERANSPRÜCHE 9. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbundpflastersteine in in Längsrichtung der Verkehrsfläche aufeinanderfolgenden Reihen hintereinander legt (Fig. 3).
    10. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbundpflastersteine in in Längsrichtung der Verkehrsfläche aufeinanderfolgenden Reihen jeweils gegeneinander versetzt anordnet (Fig. 2, 5).
    11. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die seitlichen Stossflächen der Verbundpflastersteine in in Längsrichtung der Verkehrsfläche aufeinanderfolgenden Reihen jeweils in gleiche Richtung legt (Fig. 2, 3).
    12. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die seitlichen Stossflächen der Verbundpflastersteine in in Längsrichtung der Verkehrsfläche aufeinanderfolgenden Reihen jeweils in entgegengesetzter Richtung zu den seitlichen Stossflächen der Verbundpflastersteine der vorhergehenden Reihe legt (Fig. 4, 5).
    13. Verwendung nach Patentanspruch II zur Herstellung einer gerade verlaufenden Verkehrsfläche, dadurch gekennzeichnet, dass Verbundpflastersteine verwendet werden, bei denen die seitlichen Stossflächen vorzugsweise jeweils vom Zahnfuss eines Zahnes der einen zickzackförmigen Stossfläche ausgehend bis angenähert zur Mitte der Zahnflanke des dem Zahnfuss nächstliegenden Zahnes der anderen zickzackförmigen Stossfläche verlaufen.
    14. Verwendung nach Patentanspruch II zur Herstellung einer gekrümmt verlaufenden Verkehrsfläche, dadurch gekennzeichnet, dass Verbundpflastersteine mit divergierenden zickzackförmigen Stossflächen verwendet werden (Fig. 6).
    15. Verwendung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Verbundpflastersteine verwendet werden, deren seitliche Stoss flächen jeweils vom Zahnfuss eines Zahnes der einen zickzackförmigen Stossfläche ausgehend bis zum Zahnfuss des nächstliegenden Zahnes der gegenüberliegenden zickzackförmigen Stossfläche verlaufen.
CH74968A 1967-01-19 1968-01-18 Verbundpflasterstein und seine Verwendung CH512638A (de)

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