CH513420A - Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras - Google Patents

Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras

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Publication number
CH513420A
CH513420A CH907869A CH907869A CH513420A CH 513420 A CH513420 A CH 513420A CH 907869 A CH907869 A CH 907869A CH 907869 A CH907869 A CH 907869A CH 513420 A CH513420 A CH 513420A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mirror
lever
carrier
mirror carrier
lever gear
Prior art date
Application number
CH907869A
Other languages
English (en)
Inventor
Wiessner Manfred
Zimmet Hans
Hainy Rudolf
Original Assignee
Pentacon Dresden Veb
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Publication date
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Publication of CH513420A publication Critical patent/CH513420A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


  
 



  Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras
Die Erfindung betrifft ein Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras, das in der Kamera schwenkbar gelagert und mit dem Spiegel oder Spiegelträger verbunden ist.



   Es sind bereits Spiegelführungen für photographische Kameras bekannt, bei denen in der Kamera an beiden Seiten des Spiegels oder Spiegelträgers je zwei Lenker schwenkbar gelagert sind, von denen die einen Lenker mit ihren Schwenkarmen gelenkig und die anderen Lenker mit ihren Schwenkarmen durch eine Schlitzführung mit dem Spiegel oder Spiegelträger verbunden sind. Hierbei haben die Lenker entsprechend der Hubhöhe ihrer Angriffspunkte am Spiegel oder Spiegelträger eine verschiedene Länge, und die dem Objektiv nächstliegenden Lenker sind ortsfest am Spiegel oder Spiegelträger befestigt, während die anderen Lenker an ihm mit der Hubbewegung in der Schlitzführung verstellbar sind.



   Dadurch wird zwar der Reibungswiderstand gegen über solchen Kameras, bei denen der Spiegel oder Spiegelträger in seitlichen Schlitzen geführt wird, verringert, jedoch ist immer noch eine Schlitzführung mit zu grossem Reibungsmoment vorhanden, die ausserdem wegen des notwendigen   Gleitspieles    eine genaue Spiegellage nicht verlässlich gewährleistet.



   Des weiteren muss hierbei die Anlagefläche für den Spiegel, wenn er in die Aufnahmelage gebracht wird, ein Kraftmoment auffangen, das durch die Wirkung der Federkraft entsteht, durch die der Spiegel in die Aufnahmelage bewegt wird. Der dadurch entstehende Schlag wirkt sich bei bestimmten Belichtungsgängen nachteilig aus.



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hebelgetriebe zur Spiegelführung für photographische Kameras zu schaffen, durch das beim Überführen des Spiegels oder Spiegelträgers in die Aufnahmelage keine nachteilige Schlagwirkung eintritt.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass sowohl das in der Kamera schwenkbar gelagerte Hebelgetriebe als auch der hiermit verbundene Spiegel oder Spiegelträger ausschliesslich durch Drehgelenke miteinander gekoppelt ist und dass das Hebelgetriebe in der Totpunktlage den Spiegel oder Spiegelträger in der Aufnahmelage festhält.



   Durch dieses Hauptmerkmal der Erfindung wird erreicht, dass mit der Bewegung des Hebelgetriebes in die Totpunktlage der hiermit gekoppelte Spiegel oder Spiegelträger ohne Schlagwirkung in die Aufnahmelage überführt und in dieser Stellung festgehalten wird.



   In vorzugsweiser Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass mindestens zwei Gestellzapfen für das Hebelgetriebe vorgesehen sind und der Spiegelträger über Zwischenhebel mit den Gestellzapfen verbunden ist.



   Einer der Gestellzapfen kann in Nachbarschaft zum Spiegelträger angeordnet und entweder der zum Aufnahmeobjektiv oder der zum Film stehende Teil des Spiegelträgers mit diesem Gestellzapfen über einen Zwischenhebel verbunden sein.



   An Hand der Zeichnungen werden zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beschrieben.



   Es zeigen:
Fig. 1 die erste Ausführungsform mit Spiegel in der Aufnahmelage;
Fig. 2 die erste Ausführungsform mit Spiegel in der Beobachtungslage;
Fig. 3 die zweite Ausführungsform mit Spiegel in der Aufnahmelage;
Fig. 4 die zweite Ausführungsform mit Spiegel in der   B eobachtungslage.     



   Bei den Ausführungsformen gemäss den Fig. 1 und 2 ist um einen gehäusefesten Drehzapfen 1 ein zweiarmiger Hebel 2 gelagert. Über Drehzapfen 3 und 4 sind Hebel 5 und 6 mit dem zweiarmigen Hebel 2 verbunden. Der Hebel 5 ist über einen Drehzapfen 7 mit einem Spiegelträger 8 und der Hebel 6 über einen Drehzapfen 9 mit dem Spiegelträger 8 verbunden. Ein Hebel 10 ist einerseits über den Drehzapfen 7 am Spiegelträger 8 und andererseits an einem gehäusefesten Drehzapfen 11 angelenkt.



   Unterhalb einer Bildeinstellscheibe 12 befindet sich eine Auflage 13 für den Spiegelträger 8.



   Die Wirkungsweise ist folgende:
In der Fig. 2 befindet sich der Spiegelträger 8 in der Beobachtungslage. Um den Spiegelträger 8 in die Aufnahmelage gem. Fig. 1 zu führen, wird das Hebelgetriebe in Pfeilrichtung durch eine nichtdargestellte Kraftquelle bewegt. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis sowohl der Hebel 5 als auch der Hebel 6 mit dem zweiarmigen Hebel 2 eine gestreckte Lage, d. h. die Totpunktlage einnimmt. In dieser Stellung befindet sich der Spiegelträger 8 in der Aufnahmelage. Da in der Totpunktlage keine weitere Kraftübertragung und ebenso auch keine weitere Hubbewegung möglich ist, war von der Auflage 13 beim Anlegen des Spiegelträgers 8 kein Kraftmoment zu kompensieren und damit kein Spiegelschlag vorhanden.



   Bei den Ausführungsformen gemäss den Fig. 3 und 4 ist um einen gehäusefesten Drehzapfen 14 ein zweiarmiger Hebel 15 gelagert. Über Drehzapfen 16 und 17 sind Hebel 18 und 19 mit dem zweiarmigen Hebel 15 verbunden. Der Hebel 18 ist über einen Drehzapfen 20 an einem Spiegelträger 21 angelenkt. Der Hebel 19 ist über einen Drehzapfen 22 mit einem Hebel 23 verbunden, der einerseits über einen Drehzapfen 24 am Spiegelträger 21 und andererseits an einen gehäusefesten Drehzapfen 25 angelenkt ist. Unterhalb der Bildeinstellscheibe 12 befindet sich wieder die Auflage 13 für den Spiegelträger 21.

 

   Die Wirkungsweise ist folgende:
In der Fig. 4 befindet sich der Spiegelträger 21 in der Beobachtungslage. Um den Spiegelträger 21 in die Aufnahmelage gem. Fig. 3 zu führen, wird das Hebelgetriebe in Pfeilrichtung durch eine nichtdargestellte Kraftquelle bewegt. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis sowohl der Hebel 18 als auch der Hebel 19 mit dem zweiarmigen Hebel 15 eine gestreckte Lage, d. h.



  die Totpunktlage einnehmen. In dieser Stellung befindet sich der Spiegelträger 21 in der Aufnahmelage.



   Da auch hier in der Totpunktlage keine weitere Kraftübertragung und Hubbewegung möglich ist, war ebenfalls bei dieser Ausführungsform von der Auflage 13 beim Anlegen des Spiegelträgers 21 kein Kraftmoment zu kompensieren und damit kein Spiegelschlag vorhanden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras, das in derselben schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das in der Kamera schwenkbar gelagerte Hebelgetriebe (1-11; 14-25) als auch der hiermit verbundene Spiegel oder Spiegelträger (8, 21) ausschliesslich durch Drehgelenke (3, 4, 7, 9; 16, 17, 20, 22) miteinander gekoppelt sind und dass das Hebelgetriebe (1-11; 14-25) in der Totpunktlage den Spiegel oder Spiegelträger (8, 11) in der Aufnahmelage festhält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hebelgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Gestellzapfen (1, 11, 14, 25) für das Getriebe vorgesehen sind und der Spiegelträger (8, 21) über Zwischenhebel (6, 10,19, 23) mit dem Gestellzapfen (1, 11, 14, 25) verbunden ist.
    2. Hebelgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Gestellzapfen (11, 25) in Nachbarschaft zum Spiegelträger (8, 21) angeordnet ist und entweder der dem Aufnahmeobjektiv oder der dem Film zugewendete Teil des Spiegelträgers (8, 21) mit diesem Gestellzapfen (11, 25) über einen Zwischenhebel (10, 23) verbunden ist.
CH907869A 1968-08-12 1969-06-13 Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras CH513420A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DD13407368 1968-08-12

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CH907869A CH513420A (de) 1968-08-12 1969-06-13 Hebelgetriebe zur Spiegelführung in photographischen Kameras

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AT (1) AT313050B (de)
CH (1) CH513420A (de)

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AT313050B (de) 1974-01-25

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