CH513839A - Verfahren zur Herstellung neuer Östradiol-Derivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Östradiol-Derivate

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CH513839A
CH513839A CH1855570A CH1855570A CH513839A CH 513839 A CH513839 A CH 513839A CH 1855570 A CH1855570 A CH 1855570A CH 1855570 A CH1855570 A CH 1855570A CH 513839 A CH513839 A CH 513839A
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CH
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alkyl
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alkanoyl
benzoyl
compounds
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Application number
CH1855570A
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Inventor
Bracza Sandor
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J43/00Normal steroids having a nitrogen-containing hetero ring spiro-condensed or not condensed with the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton
    • C07J43/003Normal steroids having a nitrogen-containing hetero ring spiro-condensed or not condensed with the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton not condensed
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0051Estrane derivatives
    • C07J1/0081Substituted in position 17 alfa and 17 beta
    • C07J1/0088Substituted in position 17 alfa and 17 beta the substituent in position 17 alfa being an unsaturated hydrocarbon group
    • C07J1/0096Alkynyl derivatives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J41/00Normal steroids containing one or more nitrogen atoms not belonging to a hetero ring
    • C07J41/0033Normal steroids containing one or more nitrogen atoms not belonging to a hetero ring not covered by C07J41/0005
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer   Östradiol-Derivate   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Östradiol-Derivate der Formel I, worin   Rl    für eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen und R2 für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, die Cyclopentylgruppe oder die Cyclohexylgruppe stehen und   R5    eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet.



   Erfindungsgemäss kann man zu Verbindungen der Formel I gelangen, indem man Verbindungen der Formel II mit einem reaktiven, funktionellen Derivat von Verbindungen der Formel III umsetzt.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann, wie nachfolgend beschrieben, durchgeführt werden:
Verbindungen der Formel II werden in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Tetrahydrofuran, gelöst und bei Temperaturen zwischen 0 und 300C, vorzugsweise jedoch zwischen 15 und 250C, mit einem reaktiven, funktionellen Derivat von Verbindungen der Formel III umgesetzt. Vorzugsweise werden als Verbindungen der Formel III Diazoalkane verwendet, doch ist es hierbei nicht möglich, tertiäre Butylester von Verbindungen der Formel I herzustellen.

  Die Formel der Diazoalkane ist R5" =   Ne,    worin R5 besitzt, mit der Ausnahme, dass es nicht tertiäres Butyl bedeuten kann und dass   R;"    für eine Alkiliden Gruppe steht, die am   c -Kohlenstoffatom    einen Wasserstoff weniger besitzt als die entsprechende   Ri-Gruppe.   



   Die als Ausgangsverbindungen verwendeten Verbindungen der Formel II sind bekannt. Beispielsweise sind der   1 70c-Carboxy-äthinyl-3, 1 7p -östradiol-3 -methyläther    u.



  seine Herstellung im USA-Patent Nr. 2 875 199 beschrieben. Die Verbindungen der Formel III sind ebenfalls bekannt.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der Formel I besitzen günstige pharmakodynamische, insbesondere östrogene Eigenschaften. Einige der hergestellten Verbindungen der Formel I, beispielsweise der 3-Methyl äther des   170C-Carbomethoxyäthinyl-3,17,8-östradiols    zeigen sowohl eine progastationale als auch eine östrogene Wirkung und können deshalb als Ovulationshemmer und zur Behandlung von Menstrationsbeschwerden verwendet werden.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der Formel I können zusammen mit pharmazeutisch verträglichen festen oder flüssigen Trägerstoffen in eine für die orale Verarbreichung geeignete Form, beispielsweise Tabletten, Kapseln, Suspensionen oder Emulsionen, oder in eine für die parenterale Verabreichung geeignete Form, beispielsweise Injektionslösungen, Suspensionen oder Emulsionen, gebracht werden. Die täglich zu verabreichende Menge hängt von der Art der Verabreichung und von der jeweils verwendeten Verbindung ab. Im allgemeinen erhält man jedoch günstige Resultate, betreffend die progestationale und östrogene Aktivität, wenn man 1-10 mg einer Verbindung der Formel I verabreicht. Von Verbindungen, die nur eine östrogene Aktivität besitzen, sollen täglich zwischen 0,1 und 30 mg verabreicht werden.



  Diese Tagesdosen werden vorzugsweise mehrmals täglich in kleineren Dosen oder in Retardform verabreicht.



   Eine vorzugsweise Tablettenzusammensetzung besteht aus 0,5 g   1 7a-Carbomethoxyäthinyl-3, 17P-östradiol-3-me-    thyläther, 2 g Tragacanth, 89 g Lactose, 5 g Maisstärke, 3 g Talk und 0,5 g Magnesiumstearat.



   In den nachfolgenden Beispielen, welche die Ausführung des Verfahrens erläutern, die Erfindung aber in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden. NMR-Daten wurden bei 60 mg Hz in   CDCl3-Lösung    unter Verwendung von Tetramethylsilan als Standard erhalten. Die Vinylproton-Werte werden in ppm   angegeben.   
EMI1.1     
  
EMI2.1     


 

   Beispiel   
17Sb-Carbomethoxyäthinyl-3,17';a-östradiol-3-methyläther   
Zu einer Lösung von 100 mg 17a-Carboxyäthinyl   -3,17p-östradiol-3-methyläther    in 5 ml Tetrahydrofuran werden unter Rühren 2 ml einer 0,3molaren ätherischen Diazomethanlösung zugefügt und das erhaltene Gemisch anschliessend während weiteren 5 Minuten gerührt. Nach diesem Zeitraum wird das überschüssige Diazomethan durch Zugabe von wenigen Tropfen Essigsäure zersetzt (was durch das Verschwinden der gelben Farbe sichtbar wird). Die Lösung wird im Vakuum zu einem glasigen Rückstand eingedampft und dieser in 10 ml kochendem Heptan aufgenommen. Nach langsamer Kühlung und Filtrieren erhält man den   17cc-Carbomethoxyäthinyl-3,17p-    -östradiol-3-methyläther in Form weisser Kristalle vom Smp.   (135 )-137 -138 .    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung neuer Östradiol-Derivate der Formel I, EMI2.2 worin R1 für eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen und R für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, die Cyclopentylgruppe oder die Cyclohexylgruppe stehen und R3 eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel II EMI2.3 mit einem reaktiven, funktionellen Derivat von Verbindungen der Formel III R5OH III umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass man als funktionelle Derivate von Verbindungen der Formel 111 Diazoalkane der Formel R5" = N2 verwendet, worin R5" die gleiche Bedeutung wie R5 besitzt, mit der Ausnahme, dass es nicht tert. Butyl bedeuten kann.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung von Verbindungen der Formel II mit Diazoalkanen in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel bei Temperaturen zwischen 0 und 300C durchgeführt.
CH1855570A 1968-02-26 1969-02-12 Verfahren zur Herstellung neuer Östradiol-Derivate CH513839A (de)

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US70799168A 1968-02-26 1968-02-26
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CH513839A true CH513839A (de) 1971-10-15

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