CH514015A - Verfahren und Vorrichtung zum Perforieren eines Vliesstoffes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Perforieren eines Vliesstoffes

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Publication number
CH514015A
CH514015A CH763571A CH763571A CH514015A CH 514015 A CH514015 A CH 514015A CH 763571 A CH763571 A CH 763571A CH 763571 A CH763571 A CH 763571A CH 514015 A CH514015 A CH 514015A
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CH
Switzerland
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organ
needle
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cross
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Application number
CH763571A
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English (en)
Inventor
Hemersam Rudolf
Original Assignee
Bunzl & Biach Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/24Perforating by needles or pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Perforieren eines Vliesstoffes    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf ein Ver  fahren zum rein mechanischen Perforieren eines     Vlies-          stoffes,    bei welchem an den     gewünschten    Perforations  stellen sich von der Basis zur Spitze konisch verjüngende  nadelartige Gebilde, deren Querschnitt die gewünschte  Perforationsform aufweist, von einer Seite her durch den  Vliesstoff hindurch eingestochen werden. Die Erfindung  betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses  Verfahrens.  



  Bekannte Verfahren dieser Art ergeben keine ein  wandfreie Perforation des Vliesstoffes, da insbesondere  bei dichteren Vliesen die Gefahr besteht, dass die nadel  artigen Gebilde den Vliesstoff nicht durchstossen son  dern lediglich deformieren; der Vliesstoff würde dann an  den gewünschten Eindringstellen der nadelartigen Ge  bilde nicht perforiert sondern lediglich mit Erhebungen  bzw. Vertiefungen versehen.

   Aber auch wenn der     Vlies-          stoff    durchstossen wird, kann es vorkommen, dass die  nadelartigen Gebilde Faserteile lediglich so auf der ent  gegengesetzten Seite des Vliesstoffes herausdrücken, dass  diese Faserteile in die erzeugten Perforationen zurück  kehren und diese teilweise wieder schliessen oder dass  sie rings um die Perforationen aufragen bleiben, wenn  sich die Gebilde wieder aus dem Vliesstoff herausbe  wegen.  



  Es hat nicht an andern Vorschlägen gefehlt,     Vlies-          stoffe    auf rein mechanischem Wege zu perforieren. So  ist es beispielsweise bekannt, Vliesstoffe mit starken  Druckluftstrahlen zu behandeln und auf diese Weise  Perforationen im Vliesstoff zu erzielen. Der Vliesstoff  wird zu diesem Zwecke zwischen einer Lochtrommel  und einem luftundurchlässigen Band oder einer luftun  durchlässigen Trommel hindurchgeführt, wobei die Luft  strahlen durch die Löcher der Lochtrommel gepresst  und an der luftundurchlässigen Unterlage zurückgewor  fen werden und dadurch eine Perforation des Vlieses  bewirken.  



  Einrichtungen zur Durchführung dieser bekannten       Verfahren    arbeiten mit     hochkomprimierten    Medien, wo  bei an den bewegten Teilen, durch welche die Medien  ausgepresst werden, Dichtungsprobleme auftreten. Es    wurde nun gefunden, dass sich Vliesstoffe auf rein me  chanischem Wege nach dem zuerst erwähnten Verfahren  einwandfrei perforieren lassen, wenn gemäss der vorlie  genden Erfindung den nadelartigen Gebilden von der  entgegengesetzten Seite des Vliesstoffes her entlang ihrer  Oberfläche     ein    trockener Gasstrom von Raumtempera  tur entgegengeblasen wird.

   Das Einblasen von kompri  miertem Gas spielt hierbei für das Durchstossen des  Vliesstoffes nur eine untergeordnete Rolle, so dass auch  die erwähnten Dichtungsprobleme nur in untergeordne  tem und beherrschbarem Masse auftreten. Ausserdem  gestattet das erfindungsgemässe Verfahren, die     Vliesstof-          fe    mit höherer Arbeitsgeschwindigkeit als bisher üblich  herzustellen.  



  Durch das     Entgegenblasen    des Gasstromes entlang  der Oberfläche der nadelartigen Gebilde wird verhindert,  dass diese Gebilde, die im folgenden als Nadeln bezeich  net werden sollen, beim Eindringen     Vliesfasern    mitfüh  ren und aus der Bahn des     Vliesstoffes    herausbrechen  statt sie nach der Seite in den die entstehende Perfora  tion umgebenden Bereich zu verdrängen.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchfüh  rung dieses Verfahrens weist zwei bewegliche Organe  auf, deren jedes eine in einem Bereich     ihrer    Bewegungs  bahn mit der entsprechenden Fläche des andern Organs  gleichlaufende bewegliche Fläche aufweist, wobei auf  der genannten Fläche des ersten Organs eine Vielzahl  sich von der Basis zur Spitze konisch verjüngender na  delartiger Vorsprünge gebildet sind, welche im genann  ten Bereich in Durchlässe in der entsprechenden Fläche  des zweiten Organs hineinragen, und ist dadurch ge  kennzeichnet,

   dass die Querschnitte der Durchlässe     grös-          ser    sind als die Querschnitte der nadelartigen Vorsprün  ge und dass hinter der die Durchlässe aufweisenden  Wand des zweiten Organs eine Vorrichtung zum Ein  blasen eines Gasstroms in die Ringspalte zwischen den  nadelartigen Vorsprüngen und den Begrenzungen der  Durchlässe angeordnet ist.  



  Da bei dieser Vorrichtung mit relativ niedrigen     Drük-          ken    gearbeitet werden     kann,    treten bei dieser Vorrich  tung keine Dichtungsprobleme auf.      In der Zeichnung sollen einige Ausführungsformen  der vorliegenden Erfindung erläutert werden, ohne dass  die Erfindung jedoch hierauf beschränkt sein soll.  



  In der Zeichnung bedeutet Fig. 1 eine schematische  Darstellung einer     erfindungsgemässen    Vorrichtung wo  bei einfachheitshalber nur die Verhältnisse einer Nadel,  welcher durch das Vlies gedrungen ist, gezeigt werden;  Fig. 2 eine schematische Darstellung der     erfindungsge-          mässen    Vorrichtung im Schnitt und Fig. 3a, b und c ver  schiedene Nadelformen.  



  Fig. 1 zeigt eine Walze mit einer Nadel 2, unterhalb  welcher ein Lochband 3 mit einem dargestellten     Durch-          lass    4 angeordnet ist. Zwischen Walze 1 und Lochband 3  läuft ein Vliesstoff 5. Unterhalb des Lochbandes 3 ist  eine Düse 6 mit Luftzufuhrleitung 7 angeordnet. Bei Ein  blasen von Luft durch die Luftzufuhrleitung 7 bewegt  sich die Luft, wie durch die Pfeile 8 angedeutet, durch  den Zwischenraum zwischen der Nadel 2 und der Wand  des Durchlasses 4 aufwärts und bläst eventuell von der  Nadel 2 mitgenommene Vliesfasern aus dem Ringspalt 9  wieder heraus. Es wird somit durch die Nadel 2     eine     saubere Perforation des Vliesstoffes 5 erzielt.  



  In Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer wei  teren Ausbildungsform der     erfindungsgemässen    Vorrich  tung gezeigt. Auch hier ist eine     Walze    1     mit    Nadeln 2  gezeigt, wobei jedoch in diesem Fall die Nadeln 2     in     Durchlässe 4 einer Lochwalze 3a eingreifen.

   Der     Vlies-          stoff    5 wird über Transportbänder 10 der Perforierein  richtung zu- bzw. wieder von dieser     weggeführt.        Im    In  neren der Lochwalze 3a ist eine teilweise Abdeckung 11  vorgesehen, welche bewirkt, dass die über die Leitung 7a  zugeführte Luft aus dem Inneren der     Walze    nur über  diejenigen Durchlässe 4 entweichen kann, welche gerade  mit einer Nadel 2 im Eingriff stehen.  



  Die Nadeln 2 selbst können praktisch jede beliebige  Querschnittsform aufweisen, vorausgesetzt, dass sie sich  von der Basis gegen die Spitze konisch verjüngen. Bei  spielsweise Ausführungsformen sind in den Fig. 3a, b  und c gezeigt.  



  Die     Länge    der     Nadeln    ist zweckmässig so bemessen,       dass    sie etwa das 1- bis 2fache der Dicke des behandel  ten Vlieses beträgt. Das Verhältnis von Nadellänge zu  grösstem Nadeldurchmesser beträgt     zweckmässig    1:3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum rein mechanischen Perforieren eines Vliesstoffes, bei welchem an den gewünschten Perfora- tionstellen sich von der Basis zur Spitze konisch verjün- gende nadelartige Gebilde, deren Querschnitt die ge wünschte Perforationsform aufweist, von einer Seite her durch den Vliesstoff hindurch eingestochen werden, da durch gekennzeichnet, dass den nadelartigen Gebilden von der entgegengesetzten Seite des Vliesstoffes her ent lang ihrer Oberfläche ein trockener Gasstrom von Raum temperatur entgegengeblasen wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I mit zwei beweglichen Organen, deren jedes eine in einem Bereich ihrer Bewegungsbahn mit der entsprechenden Fläche des andern Organs gleich laufende bewegliche Fläche aufweist, wobei auf der ge nannten Fläche des ersten Organs eine Vielzahl sich von der Basis zur Spitze konisch verjüngender nadelartiger Vorsprünge gebildet sind, welche im genannten Bereich in Durchlässe in der entsprechenden Fläche des zweiten Organs hineinragen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Querschnitte der Durchlässe grösser sind als die Quer schnitte der nadelartigen Vorsprünge und dass hinter der die Durchlässe aufweisenden Wand des zweiten Organs eine Vorrichtung zum Einblasen eines Gasstroms in die Ringspalte zwischen den nadelartigen Vorsprüngen und den Begrenzungen der Durchlässe angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das zweite Organ als Hohlwalze aus gebildet ist, deren Innenraum an eine Gaszufuhreinrich- tung angeschlossen ist, wobei jeweils der Teil des Wal zenumfanges, in dessen Durchlässe keine Vorsprünge des ersten Organs eingreifen, durch mit der Hohlwalze zu sammenwirkende Dichtungsmittel gegen das Entweichen des eingeführten Gases abgedichtet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom ersten Organ abgewandten Seite der Wand des zweiten Organs eine Düse solchen Querschnittes angeordnet ist, dass ihre Mündung den Bereich umfasst, in welchem Vorsprünge des ersten Organs in Durchlässe des zweiten hineinragen, welche Düse ihrerseits dichtend an der ge nannten Wand anliegt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verhältnis der Höhe der Vor sprünge zu deren grösstem Durchmesser etwa 3:1 beträgt.
CH763571A 1969-04-04 1970-04-01 Verfahren und Vorrichtung zum Perforieren eines Vliesstoffes CH514015A (de)

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AT335969A AT297650B (de) 1969-04-04 1969-04-04 Verfahren und Vorrichtung zum Perforieren von Vliesstoffen
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CH514015A true CH514015A (de) 1971-10-15

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CH763571A CH514015A (de) 1969-04-04 1970-04-01 Verfahren und Vorrichtung zum Perforieren eines Vliesstoffes

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