CH514052A - Uberwachungs- und Steuergerät für Dachrinnenheizungs-Anlagen - Google Patents
Uberwachungs- und Steuergerät für Dachrinnenheizungs-AnlagenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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Description
Uberwachungs- und Steuergerät für DachrinnenheizungsAnlagen
Die Erfindung betrifft ein tZberwachungs- und Steuergerät mit einer in einer Dachrinne anzubringenden Sonde für die Steuerung von Dachrinnenheizungs Anlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufwendige und unregelmässige Bedienung von Dachrin nenheizungen vollautomatisch zu übernehmen und teure Winter-Elektroenergie zu sparen.
Durch den Aufbau der Sonde wird die Temperatur an der Dachrinne selbst abgefühlt und durch die Verwendung von Wechselspannung bei den Wasserfühlern galvanischer Metalltransport in einer Richtung vermieden. Durch Hartvergolden des Schneefühlers wird ein dauernd guter und sicherer Kontakt gewährleistet; der Schmelzwasserfühler schränkt die Funktion der Dachrinnen nicht ein.
Vorzugsweise bestehen die Träger- und Gehäuseteile der Sonde aus verzinntem, kältebeständigem Messing, wobei durch Ausgiessen dieser Teile mit Kunstharz die Sonde vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung eine Ausführungsform der Erfindung näher be schrieben:
Fig. 1 zeigt, wie die Sonde in die Dachrinne montiert wird;
Fig. 2 zeigt den Grundriss der Sonde;
Fig. 3 zeigt den Längsschnitt AB;
Fig. 4 und 5 zeigen Details von oben und von unten des Schneefühlers;
Fig. 6 zeigt das Schaltungsschema.
Das vorliegende Gerät dient dazu, in Abhängigkeit von der Witterung die Heizung einer Dachrinne 1 einund auszuschalten. Zur Heizung dient ein in der Dachrinne verlegtes, mit elektrischem Strom aufheizbares Wärmekabel 2. Der Strom wird durch ein durch den Apparat gesteuertes Schütz ein- und ausgeschaltet. Der Aufbau der Sonde und deren Montage an der Dachrinne geht aus den Fig. 1-5 hervor. Unmittelbar neben dem Wulstrand der Dachrinne und daher in engem Wärmekontakt mit dieser ist der Temperaturfühler F3 angeordnet. Er dient dazu, bei einer bestimmten Temperatur der Rinne, z. B. bei ei,5" C ein erstes Relais R1 einzuschalten.
Auf dem Sondenträger SG ist eine Aufbaumanschette M angeordnet, in welcher sich ein Heizelement FH befindet. Dieses Element erwärmt den die Manschette nach oben abschliessenden Schneefühler F1 dauernd, so dass darauf fallender Schnee schmilzt und einen Stromweg zwischen den durch eine mäanderförmige Fuge getrennten Elektroden des Fühlers bildet.
Der Schneefühler F1 besteht aus beidseitig kupferkaschiertem Epoxyd-Glasfasermaterial, bei dem durch Ätzung isolierende Bereiche erzeugt worden sind. Die oberen Kupferteile sind hartvergoldet. Die Kontaktstellen sind mit Kupfernieten verbunden, und der Schneefühler ist durch Weichlöten mit der Aufbaumanschette M aus 0,25 mm dickem Messingblech verbunden.
Der Schmeizwasserfühler F2 besteht aus 4 mm verzinntem Rundkupfer und ist an dem Sondenträger SG isoliert montiert. Unter dem Einfluss von Schmelzwasser wird an den Fühlern F1 und F2 ein Stromweg geschlossen, wodurch ein weiteres Relais R2 betätigt wird. Der Träger SG besteht aus verzinntem U-Messingprofil 15/15/2 mm. Die Sonde S ist, ausser den Kontaktstellen, blau gespritzt. Das Ende des Zuleitungskabels ist samt dem Temperaturfühler F3 und der Heizung FH in Kunstharz fest eingegossen. Die Wär- mesperre W in Fig. 1 reduziert eine unerwünschte Erwärmung des Fühlers F3 durch die Heizung FH auf ein Minimum, welcher Vorgang durch das grosse Wärmeableitungsvermogen der D achrinne unterstützt wird.
Der Aufbau des elektronischen Teiles des Steuerapparates ist aus der Fig. 6 ersichtlich; der Schaltpunkt von 1,50 C kann mit dem Potentiometer P1 und die Ansprechempfindlichkeit der Wasserfühler F1 und F2 mit dem Potentiometer P2 eingestellt werden. Das Thermorelais TH, mit welchem der Steuerstarkstrom zum Schütz geschaltet wird, hat den Vorteil, dass die Schaltung nicht flattert. Der Elektronikteil ist mit modernen Siliziumtransistoren bestückt und durch die Kombination von NPN- und PNP-Typen temperaturkompensiert. Die ganze Schaltung ist aus. rationellen Gründen auf einer glasfaserverstärkten Epoxydplatte (gedruckte Schaltung) aufgebaut, so dass eine weitere Verdrahtung des Apparates überflüssig wird.
Die Funktion des Apparates: Beim Schneien kühlt sich die Dachrinne auch bei höherer Lufttemperatur auf 0 bis + 10 C ab. Der einen Heissleiter enthaltende Temperaturfühler F3 ändert seinen Widerstand und steuert den Schmitt-Trigger T4, T5. Dieser schaltet den Transistor T6 durch, so dass das Temperaturschaltrelais R1 erregt wird. Der Schneefühler F1 schmilzt den darauf fallenden Schnee.
Durch die leichte Leitfähigkeit des Wassers wird der Wechselstrom-Schaltverstärker T1 bis T3 angesteuert, der das Relais R2 ebenfalls durchschaltet, womit der Stromkreis zum ThermoreIais geschlossen wird. Wenn der Schneefall in Regen übergeht, wird die Dachrinne wärmer und das Relais R1 öffnet den Stromkreis. Wenn Schmelzwasser in der Dachrinne läuft und sich die Temperatur langsam dem Gefrierpunkt nähert, schaltet die Elektronik das Schütz unter der Wirkung des Fühlers F2 ebenfalls ein und verhindert so eine Vereisung der Dachrinnen und Abläufe.
Bei trockenem Wetter, auch bei tiefen Temperaturen, sind die Wasserfühler trocken und dadurch hochohmig.
Der Schaltverstärker erhält somit kein Signal und die Dachrinnenheizung bleibt deshalb gesperrt.
Bis jetzt erforderten die Dachrinnen-Heizungsanlagen eine aufwendige Bedienung. Diese ist oft so schwierig, dass das hierfür verantwortliche Personal die Dachrinnenheizung einfach während den Wintermonaten auf Dauerbetrieb schaltet. Die Erfindung ersetzt das Bedienungspersonal und spart hohe Winterenergiekosten ein.
Die Sonde kann bis zu 100 m vom Steuerapparat entfernt montiert und mit Telephonkabel G 51 angeschlossen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHÜberwachungs- und Steuergerät für Dachrinnen Heizungsanlagen, mit einer in einer Dachrinne anzubringenden Sonde, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde (5) einen Temperaturfühler (F3) zur Feststellung der Dachrinnentemperatur, einen hartvergoldeten Schneefühler und einen Schmelzwasserfühler (F2) aufweist, welcher dazu dient, das Schmelzwasser auf dem Grunde der Dachrinne abzufühlen, wobei die beiden letzgenannten Fühler parallel mit Wechselstrom betrieben werden.UNTERANSPRÜCHE 1. tJberwachungs- und Steuergerät, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde metallene Träger- und Gehäuseteile aufweist, welche mit Kunstharz ausgegossen sind.2. Uberwachungs- und Steuergerät, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneefühler der Sonde aus beidseitig kupferkaschiertem, glasfaserverstärktem Epoxydmaterial besteht, und dass die mindestens auf einer Seite hartvergoldete Kaschierung zur Bildung getrennter Elektroden Trennfuge aufweist.3. thberwachungs- und Steuergerät, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneefühler (F1) der Sonde aus hartvergoldetem in Kunststoff eingegossenem Metall besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1055470A CH514052A (de) | 1970-07-10 | 1970-07-10 | Uberwachungs- und Steuergerät für Dachrinnenheizungs-Anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1055470A CH514052A (de) | 1970-07-10 | 1970-07-10 | Uberwachungs- und Steuergerät für Dachrinnenheizungs-Anlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH514052A true CH514052A (de) | 1971-10-15 |
Family
ID=4364445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1055470A CH514052A (de) | 1970-07-10 | 1970-07-10 | Uberwachungs- und Steuergerät für Dachrinnenheizungs-Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH514052A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998055711A1 (de) * | 1997-06-06 | 1998-12-10 | Reinhold Mennecke | Vorrichtung zur dachentwässerung, insbesondere dachrinne mit fallrohr und/oder rinneneisen |
| AT412889B (de) * | 1995-01-18 | 2005-08-25 | Johnsen Asle Ingmar | Anlage zum schmelzen von schnee oder eis, insbesondere auf dächern und in dachfallrohren oder dergleichen |
-
1970
- 1970-07-10 CH CH1055470A patent/CH514052A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| AT412889B (de) * | 1995-01-18 | 2005-08-25 | Johnsen Asle Ingmar | Anlage zum schmelzen von schnee oder eis, insbesondere auf dächern und in dachfallrohren oder dergleichen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| PL | Patent ceased |