CH514127A - Verfahren zur digitalen Bestimmung des Quadrates des Verhältnisses einer variablen Messfrequenz zu einer konstanten Bezugsfrequenz - Google Patents
Verfahren zur digitalen Bestimmung des Quadrates des Verhältnisses einer variablen Messfrequenz zu einer konstanten BezugsfrequenzInfo
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Description
Verfahren zur digitalen Bestimmung des Quadrates des Verhältnisses einer variablen Messfrequenz zu einer konstanten Bezugsfrequenz Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Verfahren zur digitalen Bestimmung einer Potenz des Verhältnisses einer variablen Messfrequenz fx zu einer konstanten Grundfrequenz fxo mittels Zählwerken und mit Hilfe ei ner konstanten Bezugsfrequenz fo, wobei die Messfre quenz f$ innerhalb eines sich von der Grundfrequenz fxo bis zum n-fachen dieser Grundfrequenz erstrecken den Frequenzbereiches variabel ist.
Nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes ist dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass eine Folge elektrischer Messimpulse Ix mit einer zur Mess- frequenz fx proportionalen Messimpulsfrequenz F$ er zeugt wird und die Messimpulse Ix zwecks Zählung ei nem ersten Zählwerk zugeführt werden, dass eine Folge elektrischer Bezugsimpulse Io erzeugt wird, deren Fre quenz Fo um das n-fache grösser als die zur Frequenz fxo proportionale Grundfrequenz Fxo ist, und die Be zugsimpulse Io zwecks Zählung einem zweiten Zählwerk zugeführt werden,
dass zur Zählung einem dritten Zähl werk während einer ersten Phase die über die Mess- impulse Ix überzähligen Bezugsimpulse Io und während einer anschliessenden zweiten Phase die m-ten Im pulse der Bezugsimpulsfolge zugeführt werden, und dass nach gleichzeitigem Zählbeginn mit allen drei Zähl werken beim dritten Zählwerk von der ersten Zähl phase auf die zweite Zählphase geschaltet wird, wenn die Bezugsimpulse Io des zählenden zweiten Zählwer kes einen vorgegebenen, dem n-fachen einer frei gewähl ten Konstanten K gleichen Zählwert ZZ gezählt hat,
und das die Messimpulse Ix zählende erste Zählwerk abgeschaltet wird, wenn das dritte Zählwerk einen dem (n-1)-fachen der gewählten Konstanten K gleichen Zähl wert Zst gezählt hat, worauf das erste Zählwerk eine Impulszahl Zm anzeigt, welche mindestens angenähert gleich dem Produkt aus der Konstanten K und dem Quadrat des Frequenzverhältnisses Q ist. Aufgrund physikalischer Gesetze erhält man bei Messungen häufig ein periodisches Signal der Frequenz f_, die der Wurzel einer gesuchten physikalischen Grösse X proportional ist. Es gilt also
EMI0001.0021
wobei Fxo eine Konstante ist.
Um ein zur Grösse direkt proportionales Ergebnis zu gewinnen, das beispielsweise für eine Anzeige verwendet werden kann, ist das Qua drat der Frequenz f$ zu bilden. Ein Beispiel für diesen Vorgang stellt die Saitenwaage dar, bei der die Einzel- frequenz einer schwingenden Saite proportional der Wurzel der die Saite spannenden Kraft ist. In diesem Fall besteht die physikalische Grösse beispielsweise aus einer die Saite vorspannenden Kraft und dem die S aite zusätzlich spannenden Gewicht auf der Waagschale, das die Messgrösse darstellt.
Die Konstante Fxo nimmt dann beispielsweise den Zahlenwert der Messfrequenz fx an, den man für den Wert Null der Messgrösse darstellt.
Das Hauptpatent geht davon aus, dass das Ergeb nis der Zählung einer Zahl von periodisch mit der Fre quenz fX aufeinanderfolgenden Ereignissen proportional der Frequenz f% und der Zählzeit ist. Wird die Zählzeit ihrerseits proportional der Frequenz f$ gemacht, so ist das Ergebnis proportional dem Quadrat der Frequenz f$.
Das grundsätzliche Verfahren zur Durchführung dieser digitalen Quadratur ist dem Hauptpatent zu ent nehmen. Dort ist auch ein Vorschlag für die praktische Durchführung dieses Verfahrens gemacht. Dieses in der Praxis anwendbare Verfahren nach dem Hauptpatent weist jedoch Verfahrensschritte auf, die in der prakti schen Realisierung einen beträchtlichen elektronischen Aufwand erforderlich machen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Ver fahren zur digitalen Bestimmung des Quadrates des Verhältnisses Q einer variablen Messfrequenz fx zu ei ner konstanten Bezugsfrequenz fo mittels Zählwerken, bei dem eine Folge elektrischer Messimpulse Ix mit einer zur Messfrequenz fx proportionalen Messimpulsfrequenz Fx erzeugt wird und die Messimpulse IX zwecks Zäh lung einem ersten Zählwerk zugeführt werden, ferner eine Folge elektrischer Bezeugsimpulse Io mit einer zur Bezugsfrequenz fo, wobei man Fo < _ Fx wählt, erzeugt wird und diese Bezugsimpulse Io zwecks Zählung einem zweiten Zählwerk zugeführt werden,
ferner zur Zäh lung einem dritten Zählwerk während einer ersten Zähl phase die über die eine Impulsfolge überzählige Anzahl von Impulsen der anderen Impulsfolge und während einer anschliessenden zweiten Zählphase die Impulse der Bezugsimpulsfolge zugeführt werden, wobei nach gleichzeitigem Zählbeginn mit allen drei Zählwerken beim dritten Zählwerk von der ersten auf die zweite Zählphase geschaltet wird, wenn das zweite Zählwerk einen vorgegebenen Zählwert ZZ erreicht hat, und das die Messimpulse Ix zählende erste Zählwerk abgeschal tet wird, wenn das dritte Zählwerk einen bestimmten Zählwert erreicht hat,
worauf das erste Zählwerk eine Impulszahl ZM anzeigt, welche dem Quadrat des Fre quenzverhältnisses Q proportional ist.
Die Erfindung besteht darin, dass nach Zählbeginn die Messimpulse Ix über ein erstes Und-Tor an das erste Zählwerk und über ein zweites Und-Tor an einen Eingang des dritten Zählwerkes gegeben werden, dessen zweitem Eingang über ein drittes Und-Tor die Bezugs impulse Io zugeführt werden, die ausserdem über ein viertes Und-Tor an das zweite Zählwerk gelangen, das von Null bis zu einer voreingestellten Zahl zählt und so die Zeitdauer der ersten Zählphase festlegt, für die ein Ausgangssignal des zweiten Zählwerkes an das zweite und das vierte Und-Tor gegeben ist und diese während der ersten Zählphase offenhält,
dass der während der ersten Zählphase erreichte Zählerstand des dritten Zähl werkes in der dadurch in ihrer Zeitdauer festgelegten zweiten Zählphase durch die weiteren Bezugsimpulse Io bis auf Null abgebaut wird und dass am Ende dieser Zeitdauer das bis anhin durch ein Ausgangssignal des dritten Zählwerkes offen gehaltene erste Und-Tor ge sperrt und damit der Messzähler abgeschaltet wird.
Dieses Verfahren ist hinsichtlich der einzelnen Ver fahrensschritte vereinfacht. Entsprechend genügt auch ein verminderter elektronischer Bedarf zu seiner prak tischen Durchführung. Ausser den in jedem Fall erfor derlichen drei Zählern werden nur vier gewöhnliche Und-Tore benötigt. Es fällt insbesondere auf, dass für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens der nach dem Hauptpatent für die zweite Zählphase erforderliche Frequenzteiler nicht mehr erforderlich ist.
Die Bezugsfrequenz fo kann gleich der Grundfre quenz fxo gewählt werden, also derjenigen Messfrequenz, die dem Wert Null der Messgrösse entspricht. Dadurch wird den Erfordernissen des Waagebetriebes besonders Rechnung getragen. Der die Messfrequenz erzeugende Oszillator und der die Bezugsfrequenz erzeugende Oszil lator können nämlich unter diesen Umständen identisch aufgebaut sein. Einflüsse von Alterung, Temperatur, Schwerkraft, Schwingungen der Unterlage usw. wirken sich so auf beide Oszillatoren gleich aus und können nicht zu einer Verfälschung des Messergebnisses führen.
In der Zeichnung ist ein Schaltungsbeispiel zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ver anschaulicht, und zwar zeigt die einzige Figur eine für die digitale Frequenzquadratur verwendete Schaltung.
Bei Zählbeginn, also zu Beginn der Messung, wird eine von einem Messoszillator stammende Folge elektri scher Messimpulse h mit einer Messfrequenz fx propor tionalen Messimpulsfrequenz F. über ein Und-Tor U1 einem Messzähler M zugeführt. Ausserdem wird eine von einem Hilfsoszillator stammende Folge elektrischer Bezugsimpulse Io mit einer festen Bezugsimpulsfrequenz Fo über ein Und-Tor U4 einem Grundzeitzähler G zuge führt, der an seinem Ausgang vom Beginn der Messung an solange ein Signal abgibt, bis er einen vorgegebenen Zählwert ZZ erreicht hat.
Die dazu benötigte Zeit T1 (erste Zählphase) ist gegeben durch
EMI0002.0028
Durch ein vom Ausgang des Grundzeitzählers A ab gegebenes Signal wird während der Zeit T1 über das Und-Tor U4 der Eingang des Grundzeitzählers G sowie über ein Oder-Tor Ol und ein Und-Tor U3 der Rück- wärtseingang R eines Steuerzählers S für die Bezugs impulse Io offen gehalten. Gleichzeitig ist der Vorwärts eingang V des Steuerzählers S über ein Und-Tor U2 für die Messimpulse IX geöffnet.
Setzt man voraus, dass Fx c Fo ist, so erhält man im Steuerzähler S am Ende der ersten Zählphase, also nach der Zeit T1, den Zäh lerstand Zs = T1(Fx-Fo) Nach Ablauf der Zeit T1 gibt der Grundzeitzähler G an seinem Ausgang kein Signal mehr ab. Das Und-Tor U2 wird also für die Messimpulse I3 gesperrt, während das Und-Tor U3 und damit der Rückwärtseingang R des Steuerzählers S weiterhin durch ein vom Steuerzähler S abgegebenes Signal über das Oder-Tor Ol für die Be zugsimpulse Io offengehalten wird. Der Steuerzähler S gibt an seinem Ausgang solange ein Signal ab, bis er wieder den Zählerstand Null erreicht hat. Da voraus gesetzt wurde, dass Fx # Fo ist, ist der Zählerstand Z6 sicher nicht negativ.
Es ist jedoch am Anfang der Mes sung nicht gewährleistet, dass zuerst der Vorwärtsein- gang V des Steuerzählers S durch Impulse angesteuert wird.
Um eine vorzeitige Schliessung des Und-Tores U3 wegen einer zuerst stattfindenden Amtsäusserung des Rückwärtseinganges R des Steuerzählers S und einer damit verbundenen Löschung des Ausgangssignales des Steuerzählers S zu vermeiden, wurde das Oder-Tor 0l vorgesehen, über das zu Beginn der Messung ein ein deutigen Signal vom Ausgang des Grundzeitzählers G an das Und-Tor U3 gelegt wird. Gleichzeitig werden ebenso eindeutige Verhältnisse auch für das Und-Tor U1 geschaffen, das dem Messzähler M vorgeschaltet ist.
Sobald am Steuerzähler S der Zählstand Null erreicht ist, an seinem Ausgang also kein Signal mehr auftritt, wird das Und-Tor U1 gesperrt. Die zum Abbau des Zählerstandes Z, mit der Bezugsimpulsfrequenz Fo er forderliche Zeit T2 (zweite Zählphase) beträgt
EMI0002.0058
Am Eingang des Messzählers M liegt über das Und- Tor Ui während der gesamten Zeit T1 +T2 die Mess- impulsfrequenz Fx.
Der erreichte Zählerstand ist
EMI0003.0005
Er ist somit proportional zum Quadrat der Messimpuls- frequenz Fx und damit proportional zur Messfrequenz fx und zur Grösse X.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH , m <B>J</B> <B>4)</B> Verfahren zur digitalen Bestimmung des Quadrates des Verhältnisses Q einer variablen Messfrequenz fx zu einer konstanten Bezugsfrequenz fo mittels Zählwerken, bei dem eine Folge elektrischer Messimpulse Ix mit einer zur Messfrequenz f$ proportionalen Messimpulsfrequenz Fx erzeugt wird und die Messimpulse Ix zwecks Zählung einem ersten Zählwerk zugeführt werden, ferner eine Folge elektrischer Bezugsimpulse Io mit einer zur Be zugsfrequenz fo proportionalen Frequenz Fo, wobei man Fo G Fx wählt, erzeugt wird und diese Bezugsimpulse Io zwecks Zählung einem zweiten Zählwerk zugeführt werden,ferner zur Zählung einem dritten Zählwerk während einer ersten Zählphase die über die eine Im pulsfolge überzählige Anzahl von Impulsen der anderen Impulsfolge und während einer anschliessenden zweiten Zählphase die Impulse der Bezugsimpulsfolge zugeführt werden, wobei nach gleichzeitigem Zählbeginn mit al len drei Zählwerken beim dritten Zählwerk von der ersten auf die zweite Zählphase geschaltet wird, wenn das zweite Zählwerk einen vorgegebenen Zählwert Z erreicht hat, und das die Messimpulse IX zählende erste Zählwerk abgeschaltet wird,wenn das dritte Zählwerk einen bestimmten Zählwert erreicht hat, worauf das erste Zählwerk eine Impulszahl ZM anzeigt, welche dem Quadrat des Frequenzverhältnisses Q proportional ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach Zählbeginn die Messimpulse Ix über ein erstes Und-Tor (U1) an das erste Zählwerk (M) und über ein zweites Und-Tor (U2) an einen Eingang (V) des dritten Zählwerkes (S) gegeben werden, dessen zweitem Eingang (R) über ein drittes Und-Tor (U3) die Bezugsimpulse Io zugeführt werden, die ausserdem über ein viertes Und-Tor (U4) an das zweite Zählwerk (G) gelangen, das von Null bis zu einer voreingestellten Zahl zählt und so die Zeitdauer (T1) der ersten Zählphase festlegt, für die ein Ausgangs signal des zweiten Zählwerkes (G)an das zweite und das vierte Und-Tor (U2 bzw. U4) gegeben ist und diese während der ersten Zählphase otfenhäit, dass der wäh rend der ersten Zählphase erreichte Zählerstand des dritten Zählwerkes (S) in der dadurch in ihrer Zeitdauer (T2) festgelegten zweiten Zählphase durch die weiteren Bezugsimpulse Io bis auf Null abgebaut wird und dass am Ende dieser Zeitdauer das bis dahin durch ein Aus gangssignal des dritten Zählwerkes (S) offen gehaltene erste Und-Tor (Ui) gesperrt und damit der Messzähler (M) abgeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bezugsfrequenz fo gleich derjenigen Messfrequenz fxo gewählt ist, die dem Wert Null der Messgrösse entspricht. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Messimpulse Ix über das zweite Und- Tor (U2) an einen Vorwärtseingang (V) des dritten Zählwerkes (S) gegeben werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bezugsimpulse Io über das dritte Und-Tor (U3) an einen Rückwärtseingang (R) des drit ten Zählwerkes (S) gegeben werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das dritte Zählwerk (S) während der ge samten Zähldauer (T1 + T2) ein Ausgangssignal erzeugt, das zum Offenhalten des ersten und dritten Und-Tores (Ui bzw. U3) verwendet ist. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Erhalt definierter Startbedingungen für den Zählvorgang die Ausgangssignale des zweiten Zählwerkes (G) und des dritten Zählwerkes (S) über die beiden Eingänge eines Oder-Tores (0l) dem ersten und dritten Und-Tor (U1 bzw. U3) zugeführt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH17368A CH464549A (de) | 1968-01-08 | 1968-01-08 | Verfahren zur digitalen Bestimmung einer Potenz des Verhältnisses einer variablen Messfrequenz zu einer konstanten Grundfrequenz |
| DE1947605A DE1947605C3 (de) | 1969-09-19 | 1969-09-19 | Verfahren zur digitalen Quadratur des Verhältnisses einer variablen MeBfrequenz zu einer konstanten Grundfrequenz, insbesondere zur Gewichtsmessung mit Saitenwaagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH514127A true CH514127A (de) | 1971-10-15 |
Family
ID=25683736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1384970A CH514127A (de) | 1968-01-08 | 1970-09-18 | Verfahren zur digitalen Bestimmung des Quadrates des Verhältnisses einer variablen Messfrequenz zu einer konstanten Bezugsfrequenz |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT310464B (de) |
| CH (1) | CH514127A (de) |
-
1970
- 1970-08-26 AT AT772770A patent/AT310464B/de not_active IP Right Cessation
- 1970-09-18 CH CH1384970A patent/CH514127A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT310464B (de) | 1973-10-10 |
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