CH514316A - Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz - Google Patents
Stuhl mit in der Höhe verstellbarem SitzInfo
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- A47C3/26—Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertical, or inclined toothed rack; with peg-and-notch mechanism
- A47C3/265—Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertical, or inclined toothed rack; with peg-and-notch mechanism with rack-and-pinion gearing
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Description
Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz Die Erfindung betrifft einen Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz und mit Mitteln, die mit denjenigen zur Sitzhöhenverstellung gekuppelt sind, um gleichzeitig mit der Höhenverstellung auch eine Verstellung der Lehne längs einer schräg nach oben und hinten verlaufenden Führung zu ermöglichen. Derartige Stühle sind dazu bestimmt, bei einer Verstellung der Sitzhöhe die Lehne ebenfalls zu verstellen, so dass jeweils das der entsprechenden Körpergrösse angepasste Verhältnis von Sitzhöhe, Sitztiefe und Lehnenhöhe erzielt wird. Es ist bereits ein Stuhl der eingangs erwähnten Art bekannt, bei dem an der Unterseite des in der Säule des Stuhles durch eine Gewindespindel abgestützten und daher durch Drehen in der Höhe verstellbaren Sitzes ein doppelarmiger Hebel gelagert ist, dessen eines Ende über eine Gelenkstange mit der Lehne an dessen anderes Ende über eine weitere Gelenkstange mit einem am Fuss drehbar gelagerten und gegen axiale Verschiebung gesicherten Ring verbunden sind. Bei diesem bekannten Stuhl ist ein mehrteiliger Hebelmechanismus erforderlich, um die gleichsinnige Verstellung von Lehne und Sitzhöhe erreichen zu können. Die Verstellung durch eine Gewindespindel ist zeitraubend, da bei üblichen Ausführungsformen beispielsweise 20 Umdrehungen bei 10 cm Höhenverstellung erforderlich sind. Die Verstellung erfordert also einen zu grossen Zeitaufwand, so dass sie in vielen Fällen nicht benutzt werden wird. Stühle der eingangs erwähnten Art sind insbesondere als Schulstühle von Interesse, da es in vielen gemeinschaftlich benutzten Räumen von Schulen (Zeichensälen, Chemiesälen usw.) erforderlich ist, die Stühle so einzurichten, dass Schüler sehr unterschiedlicher Körpergrösse darauf richtig sitzen können. Gerade für diesen Anwendungszweck sind aber Drehstühle ungeeignet, da sie von den meisten Pädagogen und besonders Orthopäden als Schulstuhl abgelehnt werden. Aufgabe der Erfindung ist es, einen betriebssicheren, einfach herzustellenden, leicht zu verstellenden und mit einem unauffälligen Verstellmechanismus versehenen Stuhl der eingangs erwähnten Art zu schafen. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Säule des Stuhles, der Sitz und die Lehne über wenigstens ein Umlenkungsorgan wenigstens in einer Bewegungsrichtung zwangläufig miteinander verbunden sind. Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass an dem schrägen Teil der Lehne und der Säule des Stuhles Zahnstangen angeordnet sind, in die ein mit seiner Lagerung mit dem Sitz verbundenes Zahnrad eingreift. Der Stuhl nach der Erfindung kann vorteilhaft so ausgebildet sein, dass der Sitz in einer Gleitführung der Säule des Stuhles läuft und durch Federkraft aufwärts gedrückt wird. Die Feststellung der Sitzhöhe kann durch Eingriff eines Sperrelements in die getriebliche Verbindung erfolgen. Die Erfindung ermöglicht es, die mit der Sitzhöhenverstellung gekuppelte gleichsinnige Verstellung der Lehne mit besonders einfachen Mitteln durchzuführen. Diese können leicht innerhalb eines relativ kleinen geschlossenen Gehäuses angeordnet werden, so dass sie weder optisch stören noch ein Hängenbleiben von Kleidungsstücken usw. an ihnen zu befürchten ist. Die Verstellung erfolgt durch einfaches Niederdrücken bzw. Freigeben der Sitzfläche, wenn ein entsprechendes Sperrelement gelöst ist. Es ist daher für den Sitzenden möglich, einfach und in kürzester Zeit die richtige Sitzhöhe bzw. Sitztiefe einzustellen oder nachzustellen. Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Stuhles nach der Erfindung mit schematisch angedeuteter Mechanik in einer hohen Sitzposition, Fig. 2 den Stuhl nach Fig. 1 in niedriger Sitzposition, Fig. 3 ein Detail der Mechanik des Stuhles nach Fig. 1 und 2 und Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines weiteren Stuhles nach der Erfindung. Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Stuhl besitzt einen Fuss 11 mit einer daran befestigten Säule 12, die beispielsweise als quadratische Hohlsäule ausgebildet sein kann. In der Säule 12 gleitet ein Innenteil 13, das an einem Sitz 14 befestigt ist. Das Innenteil 13 wird unter Federkraft, die beispielsweise durch eine sogenannte Gasfeder, d. h. ein Federelement, das einen über sein Weg eine im wesentlichen konstante Federkraft hat, aus der Säule 12 heraus nach oben gedrückt. Die Lehne 15 wird von einem Lehnenhalter 16 getragen, der beispielsweise auch die Form eines vierkantigen Rohres hat und in seinem unteren Teil 17 schräg auf die Säule zu verläuft. Der untere Teil 17 läuft in einer Führung 18, die in einem am Sitz 14 befestigten Gehäuse 19 ausgebildet ist. Der untere Teil 17 des Lehnenhalters 16 ist mit einer Zahnstange 20 versehen, die in ein Zahnrad 21 eingreift, deren Achse 22 von dem Gehäuse 19 getragen wird. An der Säule 12 ist eine Zahnstange 23 befestigt, die in das dort offene Gehäuse 19 eingreift und ebenfalls mit dem Zahnrad 21 zusammenarbeitet. In Fig. 1 ist der Stuhl in seiner oberen Sitzposition dargestellt. Sitz und Lehne befinden sich in ihrer jeweils höchsten Lage und die Lehne befindet sich über dem hinteren Ende 24 des Sitzes 14. Normalerweise ist die Sitzhöhe und damit die Lehnenhöhe durch eine nicht dargestellte Verriegelung festgestellt. Diese Verriegelung kann bei Venvendung einer Gasfeder durch deren an sich bekannte Feststellung erfolgen. Wird die Verriegelung gelöst, so wird unter dem Gewicht des auf dem Stuhl sitzenden das Innenteil 13 entgegen der Federkraft in die Säule 12 hinein verschoben. Dabei rollt das Zahnrad 21 auf der Zahnstange 23 ab (Pfeil 35 in Fig. 3) und verschiebt das untere Ende 17 des Lehnenhalters 16 in der Führung 18 schräg abwärts. Die Lehne bewegt sich dadurch in Richtung der Führung 18 abwärts, so dass sie sich relativ zu Sitzfläche 14 nach unten und vorn verschiebt. Dadurch wird die durch die Lehne begrenzte Sitzfläche kürzer, so dass auch bei niedriger Stellung des Stuhles das günstigste Verhältnis von Stuhlhöhe und Sitzflächentiefe (Unterschenkel/Oberschenkel) gewährleistet ist. Ausserdem stellt sich die Lehne dann in die orthopädisch richtige Höhe ein. Das Verhältnis von senkrechter und horizontaler Lehnenverstellung kann durch entsprechende Wahl der Schräge der Führung 18 geändert werden. Fig. 3 zeigt ein Detail aus den Fig. 1 und 2. Die Zahnstange 23 ist an die Säule 12 angeschweisst. In die Zahnstange 23 greift das Zahnrad 21 ein, das beispielsweise aus Kunststoff hergestellt sein kann. Seine Achse 22 ist in den beiden flachen Seiten des Gehäuses 19 aufgenommen, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem einzigen Blechteil gebogen ist. Die beiden Seitenteile des Gehäuses 19 sind durch ein Füllstück 25 miteinander verbunden. Die Führung 18 wird von der Rückwand, den beiden Seitenwänden und dem Füllstück gebildet. Um eine genaue und leicht gleitende Führung zu erreichen, ist am oberen Ende der Führung eine Kunststoffbuchse 26 eingesetzt, während das untere Ende des Teils 17 des Lehnenhalters durch einen Kunststoffstopfen 27 gebildet wird, der einen vorstehenden Bund 28 hat, der an der Führung 18 anliegt. An dem unteren Teil 17 des Lehnenhalters 16 ist die Zahnstange 20 angeschweisst. Diese greift mit ihrer Verzahnung in das Zahnrad 21 ein. Da das gesamte Gehäuse 19 an dem Sitz 14 befestigt ist, wird dieses zusamxnen mit dem Innenteil 13 bei Verstellung der Stuhlhöhe senkrecht bewegt. Das Zahnrad 21 wird durch Abrollen auf der Zahnstange 23 angetrieben und verschiebt somit die Zahnstange 20 und den Lehnenhalter 16 schräg nach unten. Es können auch Ketten, in die ein Kettenrad eingreift, verwendet werden. Fig. 4 zeigt einen anderen Stuhl nach der Erfindung. In dem am Sitz 14 befestigten Gehäuse 29 ist ebenfalls eine Führung 1S ausgebildet, in dem der untere Teil 17 des Lelmenhalters 16 läuft. An der Säule 12 ist ein Zugelement 30 befestigt, das um eine Umlenkrolle 31 herumläuft und mit seinem anderen Ende an dem unteren Teil 17 des Lehnenhalters 16 befestigt ist. Die Umlenkrolle 31 ist in dem Gehäuse 29 gelagert. In die Führung 18 ist zwischen einem Bund 32 und dem unteren Ende des Teils 17 eine Druckfeder 33 eingesetzt, die die Lehne aufwärts zu drücken sucht. Dadurch wird das Zugelement 30 stets unter Spannung gehalten. Das Zugelement 30 kann beispielsweise eine Kette, ein Band oder ein Seil sein. Dementsprechend kann die Führung aus einer Seilrolle, einem Kettenrad oder auch aus einer einfachen Gleitführung bestehen. Bei der Sitzhöhenverstellung, beispielsweise in Abwärtsrichtung, drückt die Umlenkrolle in den U- bzw. V-Bogen des Zugelementes 30 und zieht auf diese Weise den Lehnenhalter 16 in die Führung 18 entgegen der Kraft der Feder 33 hinein. Bei der Verstellung des Sitzes 14 in Aufwärtsrichtung wird der Lehnenhalter 16 von dem Zugelement 30 zur Aufwärtsbewegung freigegeben, so dass er unter der Kraft 33 sich nach oben verschiebt. Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, auf die sonst übliche in der Säule 12 ange- ordnete Feder ganzu zu verzichten, so dass die Aufwärtsverstellung des Sitzes von der Feder 33 übernommen wird. Für diese Feder ist auch ausreichend Platz vorhanden, da sie weit in den Lehnenhalter 16 hineinreichen kann. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abwandlungen möglich. So kann beispielsweise das Zahnrad mit seiner Achse auch an dem ortsfesten Fussteil des Stuhles befestigt sein. Damit kann auch die Führung an dem festen Teil des Stuhles angebracht sein, während die Zahnstangen am Lehnenhalter und am Sitz angeordnet sind. Ferner kann ein unterschiedliches Übersetzungsverhältnis zwischen Sitz- und Lehnenverstellung durch Zahnräder mit verschiedenen Durchmessern bzw. Reibrädern mit unterschiedlichen Durchmessern usw. erreicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHStuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz und mit Mitteln, die mit denjenigen zur Sitzhöhenverstellung gekuppelt sind, um gleichzeitig mit der Höhenverstellung auch eine Verstellung der Lehne längs einer schräg nach oben und hinten verlaufenden Führung zu ermöglichen, wobei die Lehne beim Höherstellen des Sitzes nach oben und rückwärts geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (12) des Stuhles, der Sitz (14) und die Lehne (15) über ein Umlenkungs organ (21, 31) wenigstens in einer Bewegungsrichtung zwangläufig miteinander verbunden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkungsorgan aus wenigstens einem Zahnrad (21) oder Reibrad sowie aus zwei damit zusammenwirkenden, unter einem Winkel zueinander stehenden Zahnstangen (20, 23) bzw. Abrollflächen besteht.2. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkungsorgan aus einer Rolle (31) oder Gleitführung besteht, die ein Zugelement (30) umlenkt, dessen beide Trume unter einem Winkel zueinander verlaufen.3. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem schrägen Teil (17) der Lehne (16) und an der Säule (12) des Stuhles Zahnstangen (20, 23) angeordnet sind, in die ein mit seiner Lagerung (22) mit dem Sitz (14) verbundenes Zahnrad (21) eingreift.4. Stuhl nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung der Sitzhöhe durch Eingriff eines Sperrelementes in die getriebliche Verbindung erfolgt.5. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (14) in einer Gleitführung (12, 13) der Säule (12) des Stuhles geführt ist und durch Federkraft aufwärts gedrückt wird.6. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (18) für den schrägen Teil (17) der Lehne mit dem Sitz (14) verbunden ist.7. Stuhl nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (30) mit dem einen Ende an der Säule (12) des Stuhles und mit seinem anderen Ende mit der Lehne (15, 16, 17) verbunden ist, die durch die Kraft einer Feder (33) in Aufwärtsrichtung gedrückt ist, wobei die Rolle (31) und die Führung (18) für die Lehne (15, 16, 17) an dem Sitz (14) befestigt sind.8. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lehnenhalter (16, 17) aus nur einem gegen Verdrehung gesicherten Element besteht.9. Stuhl nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lehnenhalter (16, 17) aus einem Vierkantrohr besteht.
Priority Applications (1)
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4305841A1 (de) * | 1993-02-26 | 1994-09-01 | Ver Spezialmoebel Verwalt | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
| DE4424149A1 (de) * | 1994-07-08 | 1996-02-08 | Fraunhofer Ges Forschung | Höhenverstellbares Sitzmöbel |
| DE29903045U1 (de) | 1999-02-19 | 1999-05-06 | Bräutigam, Erhard, 96215 Lichtenfels | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
| EP1020138A1 (de) * | 1999-01-14 | 2000-07-19 | Moll System- Und Funktions-Möbel Gmbh | Stuhl |
-
1970
- 1970-05-04 CH CH666770A patent/CH514316A/de not_active IP Right Cessation
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| DE4305841A1 (de) * | 1993-02-26 | 1994-09-01 | Ver Spezialmoebel Verwalt | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
| EP0614631A1 (de) * | 1993-02-26 | 1994-09-14 | VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
| DE4305841B4 (de) * | 1993-02-26 | 2008-07-31 | VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
| DE4424149A1 (de) * | 1994-07-08 | 1996-02-08 | Fraunhofer Ges Forschung | Höhenverstellbares Sitzmöbel |
| EP1020138A1 (de) * | 1999-01-14 | 2000-07-19 | Moll System- Und Funktions-Möbel Gmbh | Stuhl |
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| DE29903045U1 (de) | 1999-02-19 | 1999-05-06 | Bräutigam, Erhard, 96215 Lichtenfels | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
| EP1029471A1 (de) | 1999-02-19 | 2000-08-23 | Bräutigam Möbel-Product-Marketing GmbH | Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz |
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