CH514333A - Vorrichtung in Krankenwagen zum Lagern einer Krankentrage - Google Patents

Vorrichtung in Krankenwagen zum Lagern einer Krankentrage

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CH514333A
CH514333A CH672969A CH672969A CH514333A CH 514333 A CH514333 A CH 514333A CH 672969 A CH672969 A CH 672969A CH 672969 A CH672969 A CH 672969A CH 514333 A CH514333 A CH 514333A
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/006Means for reducing the influence of acceleration on patients, e.g. suspension systems of platforms

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Description


  
 



  Vorrichtung in   Krankenwagen    zum Lagern einer Krankentrage
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Krankenwagen zum Lagern einer Krankentrage, wobei diese an wenigstens einem Ende federnd abgestützt ist.



   Eine derartige Abstützung ist vor allem für Tragenbühnen mit freitragendem, also   z.B.    über den Fahrzeugboden nach vorn überragendem Ende, von Bedeutung und ergibt die Möglichkeit, Fahrstösse elastisch aufzufangen und von der Trage abzuhalten. Gleichzeitig können unerwünschte Schwingungen durch entsprechende Bemessung und Ausbildung der Federung vermieden werden.



   Es ist eine Tragenbühne bekannt, deren freitragender Teil gelenkig mit dem übrigen Teil verbunden ist, damit er bei Nichtbenutzung um die waagrechte querliegende Gelenkachse nach hinten umgeklappt werden kann. Der vorstehende Teil ist am Fahrzeug abgefedert.



  Bei der bekannten Tragenbühne ist es jedoch nicht möglich, diese insgesamt um eine Querachse nach vorn zu kippen, wie dieses in vielen Fällen erforderlich ist, um den Unfallverletzten in der sogenannten Kopf Tiefstellung zu transportieren.



   Die Aufgabe der Erfindung besteht somit vor allem darin, eine elastische Abstützung der Krankentrage vorzusehen, bei der eine wirksame Federung mit einfachen und zuverlässigen Mitteln erzielbar ist.



   Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass zwischen zur federnden Abstützung des einen Endes und zur beweglichen Abstützung des anderen Endes der Krankentrage vorgesehenen, die Krankentrage aufnehmenden Tragenlage   rungsmiteln    und einem Fahrzeugteil mindestens ein Lenkerglied vorgesehen ist, das sich mittels federnder Mittel gegen einen der beiden durch das genannte Lenkerglied relativ zueinander beweglich verbundenen Teile abstützt.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles einer in einem Fahrzeug angeordneten Vorrichtung zum Lagern einer Krankentrage mit längsverschiebbarer und kippbarer Tragenbühne,
Fig. 2 eine vergrösserte Teilansicht der vorderen Abstützungsstelie nach Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrösserte Teilansicht der hinteren Abstützungsstelie nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Vorderansicht zu Fig. 3, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel einer in einem Fahrzeug angeordneten Vorrichtung zum Lagern einer Krankentrage, mit einer Tragenbühne nach Art eines Lenkerviereckes in Fahrzeuglängsrichtung schwenkbaren Stützlenkern in Seitenansicht und in Gebrauchsstellung,
Fig. 6 eine entsprechende Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 5 in Belade -bzw.

  Entladestellung,
Fig. 7 die Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispieles mit zwei zur Lagerung einer Krankentrage dienenden Tragböcken,
Fig. 8 eine Längsansicht der vorderen Lagerung nach Fig. 7,
Fig. 9 eine Längsansicht der hinteren Lagerung nach Fig. 7,
Fig. 10 eine perspektivische Seitenansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 7 mit darauf gelagerter Krankentrage,
Fig. 11 eine vergrössert dargestellte perspektivische Seitenansicht eines Teils der vorderen Lagerung nach Fig. 10,
Fig. 12 einen Schnitt nach Linie 12-12 der Fig. 11,
Fig. 13 eine vergrössert dargestellte perspektivische Seitenansicht eines Teils der hinteren Lagerung nach   Fig.    10 und
Fig. 14 einen Schnitt nach Linie   1P14    der Fig. 13.



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 ist in einem Krankenwagen hinter dem Fahrersitz ein Stehoder Sitzraum 10 vorgesehen, der nach rückwärts durch eine vordere, etwa lotrechte Wand 11 eines rückwärtigen erhöhten Fahrzeugbodens 12 begrenzt wird. Das  hintere Ende des Fahrzeuges wird durch eine (nicht dargestellte) Fahrzeugtür abgeschlossen.



   Die Vorrichtung zum Lagern einer Krankentrage umfasst eine Tragenbühne 13, die im wesentlichen aus einem unteren unverschiebbaren Teil 14 und einem in diesem in Längsführungen verschiebbaren oberen Teil 15 besteht, der Längsführungsschienen für die Krankentrage 16 aufweist.



   Zur vorderen Lagerung bzw. Abstützung der Tragenbühne 13 dient ein vorderes Lenkerglied bzw. Len   kergliedpaar    17, das am vorderen Ende des rückwärtigen Fahrzeugbodens 12 in einem Gelenk 18 gelagert und mittels eines Gelenkes 19 an das Unterteil 14 der Tragenbühne 13 gelenkig angeschlossen ist.



   Das hintere Ende der Tragenbühne 13 ist mittels eines oder mehrerer gegebenenfalls auch elastischer Ansätze 20, Füsse oder dergleichen lose auf dem rückwärtigen Fahrzeugboden 12 abgestützt, so dass die Tragenbühne 13 um die vordere durch das Gelenk 19 des oder der Lenkerglieder 17 gebildete waagrechte Querachse gekippt werden kann, wie dieses beispielsweise durch die strichpunktiert dargestellte Lage 13' der Tragenbühne angedeutet ist.



   Zur federnden Abstützung des oder der Lenkerglieder 17 bzw. zur vorderen federnden Abstützung der Tragenbühne 13 ist das Lenkerglied 17 je mit einem   abwärtsgerichteten    Arm 21 versehen, an dem ein etwa kegelstumpfförmiger, gegebenenfalls hohler Gummioder Kunststoffpuffer 22 als Federmittel befestigt ist.



  Der Puffer 22 kann hierbei an dem Arm 21 des Lenkergliedes 17 in lotrechter Richtung verstellbar bzw., z. B.



  mittels Klemmschraube, feststellbar angeordnet sein.



  Bei waagrechter Lage des Lenkergliedes 17 stützt sich der Puffer 22 in waagrechter Richtung gegen die vordere etwa lotrechte Wand 11 des rückwärtigen Fahrzeugbodens oder gegen einen entsprechenden mit dem Fahrzeug verbundenen Teil ab. Bei auftretenden Stössen kann dadurch die Tragenbühne 13 in lotrechter Richtung entsprechend der Nachgiebigkeit der elastischen Puffer 22 nachgeben. Um zu starke Schwingungen zu vermeiden, können die federnden Elemente bzw. die elastischen Puffer mit Dämpfung versehen sein, indem z. B. die Puffer 22 aus einem Kunststoff mit starker Eigendämpfung, beispielsweise Butyl oder dergleichen, bestehen.



   Soll die Federung, insbesondere wenn eine externe Herzmassage eines auf der Krankentrage liegenden Kranken vorgenommen werden soll, ausgeschaltet werden, kann dieses dadurch geschehen, dass ein in einem Gelenk 23 am Arm 21 des Lenkergliedes angelenkter zweiarmiger Hebel 24 mit einem als Handgriff ausgebildeten Hebelarm 25 und einem   Sperrhebelarm    26 aus der dargestellten ausgezogenen Lage in die strichpunktierte Lage 24' geschwenkt wird. Hierdurch stützt sich der Sperrhebelarm 26 mittels einer Rolle 27 in der Lage 26' an der vorderen Begrenzungswand 11 des Fahrzeugbodens und damit den Lenker 17 starr ab.



   Zum Kippen bzw. zum Abstützen der gekippten Tragenbühne 13 dient ein hinteres Stützlenkerpaar 27, das in Fig. 3 und 4 in grösserem Massstabe dargestellt ist. Das Lenkerpaar, das seinerseits wieder vorzugsweise paarweise beiderseits der lotrechten Mittellängsebene der Tragenbühne vorgesehen ist, besteht jeweils aus einem unteren Lenker 28 und einem oberen Lenker 29.



  Der untere Lenker 28 ist mittels Gelenkes 30 an einen am Fahrzeugboden fest angeordneten Lagerbock 31, der obere Lenker 29 mittels Gelenkes 32 an einem am unverschiebbaren Teil 14 der Tragenbühne 13 fest angeordneten Lagerbock 33 angelenkt, während beide Lenker 28 und 29 durch ein Gelenk 34 aneinander angelenkt sind und zweckmässig ein Anschlag die in Fig. 3 bzw. 4 dargestellte aufgerichtete Endlage des Lenkerpaares kniehebelartig begrenzt.



   Eine Riegelvorrichtung kann das Stützlenkerpaar in dessen beiden Endlagen verriegeln. Der Lenker 28 weist zu diesem Zweck zwei Bohrungen 35 und 36 auf, die als Rastbohrungen für einen Raststift 37 dienen, der in einem am Lenker 29 angeordneten Gehäuse 38 unter der Wirkung einer Feder 39 steht und durch den Federdruck dieser Feder entweder in die Bohrung 35 oder die Bohrung 36 eingreifen und dadurch die Lenker 28 und 29 entweder in der zusammengeklappten Lage des Lenkerpaares (Stellung 27' der Fig. 1) oder in der aufgerichteten Lage entsprechend Fig. 3 und 4 verriegeln kann.



   Mit dem Raststift 37 ist ein Bowdendraht 40 verbunden, der zu einem im Steh- oder Sitzraum 10 führenden Fusshebel 41 führt, der   z.B.    bei 42 in einem Lagergehäuse 43 gelagert ist.



   In Fig. 1 ist die Tragbühne 13 in der waagrechten Gebrauchslage dargestellt. Sie stützt sich hierbei mittels des oder der Ansätze 20 oder dergleichen auf dem rückwärtigen Fahrzeugboden 12 ab, während das vordere Ende der Tragbühne mittels des oder der Lenkerglieder 17 und des oder der elastischen Puffer 22 federnd abgestützt ist, indem das Gelenk 19 im Umfange der Nachgiebigkeit der elastischen Puffer 22 um das Gelenk 18 in lotrechter Richtung mehr oder weniger begrenzt schwingen kann. Zur Ausschaltung der Federung kann, wie bereits beschrieben, der Hebel 24 in die Lage 24' geschwenkt werden.



   In der waagrechten Lage können ferner die das Oberteil 15 bildenden Führungsschienen der Tragbühne 13 mit Bezug auf das Unterteil 12 nach vorn in die Lage 15" vorgeschoben oder - insbesondere zum Beladen bzw. Entladen der   Tragbühne    - in eine rückwärtige, aus der hinteren Fahrzeugtür herausragende Lage 15"' verschoben werden.



   Zum Kippen der Tragbühne um, das vordere Gelenk 19 wird das hintere Sttitzlenkerpaar 27 mittels des Bowdendrahtes 40 durch Niedertreten des Fusshebels 41 entriegelt, indem der Raststift 37 aus der Bohrung 35 des unteren Lenkers 28 herausgezogen wird, so dass nunmehr die Tragbühne, z. B. durch leichten Druck auf die vorderen Griffe der Krankentrage 16, in die Kipplage 13' gebracht werden kann. In der Endlage verriegelt sich das ausgerichtete Lenkerpaar 27, indem der Raststift 37 mit der Bohrung 36 am unteren Lenker 28 in Eingriff kommt.

 

   Bei diesem Kippen der Tragbühne um das vordere Gelenk 19 bleibt die zwischen dem Lenker 17 und der Wand 11 des Fahrzeugbodens zwischengeschaltete Federung 22 unbeeinflusst. Sind die federnden Mittel zwischen dem Lenker 17 und den Tragenlagerungsmitteln zwischengeschaltet, so kippen die letzteren bei einer Neigung nach vorn zusammen mit dem Lenker 17 und den   Federungsmitteln    um das Gelenk   18    wobei die Federung ebenfalls unverändert beibehalten bleibt.



   Zum Absenken der Tragbühne wird der Fusshebel 41 wieder niedergetreten, wodurch der Bowdendraht 40 den Raststift 37 wieder aus der Bohrung 36 herauszieht. Durch leichtes Anheben an den vorderen Griffen der sich in Kippstellung 16' befindenden Krankentrage kann die Tragbühne wieder zurückgeschwenkt  werden, sofern sie nicht unter dem Eigengewicht bzw.



  dem Gewicht der Trage und des darauf befindlichen Patienten in die waagrechte Gebrauchslage zurückkehrt.



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 ist in dem durch eine rückwärtige Tür bei 110 abgeschlossenen Krankenwagen auf dem Fahrzeugboden 111, z. B.



  vor und hinter einem Radkasten 112, eine   z.B.    aus Längsführungsschienen und Querträgern bestehende Tragbühne 113 mittels eines vorderen Stützlenkers bzw.



  Stützlenkerpaares 114 und eines hinteren Stützlenkers bzw. Stützlenkerpaares 115 nach Art eines Lenkerviereckes gelagert. Nachfolgend wird der Einfachheit halber jeweils lediglich von einem Stützlenker 114 bzw. 115 gesprochen.



   Der vordere Stützlenker 114 ist mittels eines Gelenkes 116 am Fahrzeug und mittels eines Gelenkes 117 an der Tragbühne angelenkt, während der hintere Stützlenker 115 mittels eines Gelenkes 118 am Fahrzeug und mittels eines Gelenkes 119 an der Tragbühne 113 gelenkig angeschlossen ist. Hierbei ist der vordere Stützlenker 114 in der in Fig. 5 dargestellten Gebrauchslage verhältnismässig schräg nach vorn gerichtet, während der hintere Stützlenker - entsprechend einer Verbindungsgeraden 118-119 - eine geringere Neigung nach vorn hat.



   Der hintere Lenker 115 bildet gleichzeitig Ladeelemente in Form von Schienenelementen 120, bzw.



  ist er mit solchen verbunden. Er besteht zu diesem Zweck aus einem das Gelenk 118 aufweisenden, leicht abgeknickten Lenkerteil 115a, dessen dem Gelenk 118 entgegengesetztes Ende von unten bzw. von hinten her an die den übrigen Teil des Stützlenkers bildenden Schienenelemente 120 angesetzt,   z.B.    angeschweisst oder angeschraubt ist, wobei die Schienenelemente 120 vorzugsweise durch Querträger verbunden sind. Die Gelenkverbindung des Gelenkes 119 ist ferner derart ausgebildet, dass in der in Fig. 6 dargestellte Lade- bzw.



  Entladestellung der Tragbühne, also bei um das Gelenk 118 heruntergeschwenktem Stützlenker 115 die Enden 121 und 123 der Tragbühne 113 bzw. der Schienenelemente 120 derart aneinanderliegen, dass diese die Verlängerung der Tragbühne 113 bzw. der Längsführungsschienen derselben bilden. Anstelle gesonderter Schienenelemente kann auch eine in Querrichtung zusammenhängende   Ladeplatte    vorgesehen sein.



   Am vorderen Stützlenker 114 ist an einem Stützbock 123 ein elastischer Puffer 124 befestigt, der aus Gummi oder aus einem Kunststoff besteht und vorzugsweise,   z.B.    als Hohlpuffer, aus einem Kunststoff mit starker Eigendämpfung,   z.B.    Butyl oder dergleichen, hergestellt. Er ist derart angeordnet, dass in der waagrechten Lage der Tragbühne der vordere Stützlenker 114 sich mittels des elastischen Puffers 124 auf dem Fahrzeugboden 111 oder einem entsprechenden Teil am Fahrzeug abstützt.



   Der hintere Stützlenker 115 weist ferner eine Riegelvorrichtung auf. Zu diesem Zweck ist der Stützlenker mit einem durch ein Riegelblech (125) gebildeten Ansatz mit einem Langloch 126 versehen, das sich in einem Kreisbogen um die Achse des Gelenkes 118 erstreckt. Das Langloch 126 wirkt mit einem   z.B.   



  federnden Riegelstift 127 zusammen, der im Lagerbock 128 für das Gelenk 118 des hinteren Stützlenkers gelagert ist und z. B. gegen die Federwirkung von Hand entriegelt werden kann.



   In Fig. 5 ist die Tragbühne in Gebrauchsstellung dargestellt. Sie stützt sich hierbei mittels des elastischen Puffers 124 unter Eigengewicht auf dem Fahrzeugboden 111 oder einem entsprechenden Teil ab. Der hintere Stützlenker 115 ist mit den Schienenelementen 120 im wesentlichen lotrecht gerichtet und in dieser Lage durch den in das Langloch 126 eingreifenden Riegelstift 127 verriegelt. Bei auftretenden Fahrstössen, die die Tragbühne 113 auf- und abwärts zu bewegen suchen, kann das vordere Ende der Tragbühne im Umfange der Nachgiebigkeit des elastischen Puffers 124 etwas durchfedern, wobei das Gelenk 117 mittels des vorderen Stützlenkers 114 um das Gelenk 116 in Pfeilrichtung x schwingen kann. Die Tragbühne 113 wird hierbei etwas nach vorn gezogen bzw. nach hinten geschoben.

  Dieser Bewegung kann jedoch der hintere Stützlenker 115 entsprechend dem Spiel im Langloch 126 folgen, indem der hintere Stützlenker 115 um das Gelenk 118 in Pfeilrichtung   xl    schwingen und der Riegelstift 127 in dem Langloch 126 gleiten kann.



   Soll die Tragbühne beladen bzw. entladen werden, kann dieses dadurch geschehen, dass der hintere Führungslenker 115 bzw. die Schienenelemente 120 an Handgriffen 129 bzw. 130 in Pfeilrichtung y um die Gelenkachse 118 in die Lage nach Fig. 6 herumgeschwenkt wird. Infolge der radial unterschiedlichen Anordnung der Stützlenker 114 und 115 wird hierbei die Tragbühne in eine nach hinten abwärts geneigte Lage gebracht, die das Beladen oder Entladen der Tragbühne erleichtert.



   Rollen 131 an der Tragbühne bzw. Rollen 132 an den Schienenelementen 120 können dazu dienen, das Aufschieben einer Krankentrage zu erleichtern.



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 14 sind an der Seitenwand 210 eines Krankenwagens zur Lagerung einer Krankentrage 211 zwei als Tragteile dienende Tragböcke 212 und 213 angeordnet, z. B. mittels Konsolen 212a und 213a angeschraubt oder angenietet.



  Zur vorderen Lagerung bzw. Abstützung der Krankentrage 211 dient ein vorderes, am Tragbock 212 federnd abgestütztes Paar von Lenkern 214. Das hintere Ende der Krankentrage ist am hinteren Tragbock 213 schwenkbar abgestützt, derart, dass die Krankentrage um die hintere, im wesentlichen waagrechte Querachse x-x schwenkbar nachgeben kann. Die Lenker 214 sind an ihrem vorderen Ende in einem der Tragenbreite etwa entsprechenden Abstand an Gelenkböcken 215 angelenkt, die durch ein Querglied 216 mit rechteckigem Hohlprofil miteinander verbunden sind, auf dem die Krankentrage 211 aufruht und mittels in die Enden des Quergliedes eingesetzter, die Längsholme   211 a    und 211b der Krankentrage übergreifender Klemmen 217 gehalten wird. 

  Jeder der im wesentlichen waagrecht gerichteten Lenker 214 ist mittels einer   Lenkerzabel    218 und eines dieselbe durchsetzenden Lagerbolzens 219 in zwei schräg aufwärts gerichteten, auf dem. vorderen Tragbock 212 befestigten Lagerarmen 220 und 221 um eine im wesentlichen waagrechte Querachse y-y schwingbar gelagert und stützt sich mittels des Lagerbockes 215 über eine lotrecht gerichtete Hohlfeder 222 aus Butyl, Gummi oder dergleichen schwingdämp fendem Werkstoff auf dem Tragbock 12 ab. Die Hohl feder 222 ist durch eine am Lagerbock 215 befestigte
Gleithülse 223, die auf einem am Tragbock 212 be festigten Stehbolzen 224 verschiebbar gelagert ist, te leskopartig geführt, derart, dass das Querglied 216 eine  im wesentlichen lotrechte Auf- und Abwärtsbewegung ausführt.



   Zur Vermeidung von unangenehmen Schwingungen ist jeweils in dem durch den Gelenkbolzen 218 bestimmten Gelenk des Lenkers 214 zusätzlich eine als Reibungsbremse wirkende und z. B. als Lamellenbremse ausgebildete Schwingungsbremse 225 eingebaut. Die Lamellen 226 sind auf dem in der Lenkergabel 218 fest angeordneten Lagerbolzen 219 axial verschiebbar und relativ zu diesem undrehbar angeordnet, während die Gegenlamellen 227 auf dem Lagerbolzen 219 axial verschiebbar und an den Lagerarmen 220, 221 mittels eines die Lagerarme 220, 221 durchsetzenden Stiftes 228 oder dergleichen in Umfangsrichtung feststehend angeordnet sind.

  Lamellen 226 und Gegenlamellen 227 sind in üblicher Weise abwechselnd auf dem Lagerbolzen 219 aufgeschoben und werden durch eine über einen Federteller 229 an der Lenkergabel 218 abgestützte Schraubenfeder 230 gegeneinander verspannt, so dass durch die gegenseitige Reibung der Lamellen eine Dämpfung der Schwingbewegung des Lenkers erzielt wird.



   Das hintere Ende der Krankentrage 211 wird ebenfalls mit Klemmen 217 auf   einem    hohlen Querglied 231 mit Rechteckquerschnitt gehalten und ist über an den Enden zweier Tragfusspaare 232 befestigte Lagerbolzen 233 in elastischen Lagerbüchsen 235 abgestützt, die auf Konsolen 234 abgestützt sind und um die waagrechte Querachse x-x in Drehrichtung nachgeben können, indem z. B. das innen und aussen mit den zugeordneten Metallbüchsen festhaftend verbundene Gummimaterial beim Schwenken des Quergliedes 231 um die Achse x-x in Drehrichtung auf Schub beansprucht wird. Durch die elastische Ausbildung der hinteren Lagerbüchsen 235 wird die bei der Schwingbewegung der Krankentrage 211 um die hintere Drehachse x-x auftretende Schwenk- und Schiebebewegung derselben in Richtung der Tragenlängsachse z-z ausgeglichen.

 

   Um eine Verwendung des durch die Krankentrage 211 beanspruchten Fahrzeugraumes für andere Zwecke zu ermöglichen, können die Tragböcke 212, 213 an den Konsolen 212a und 213a drehbar angelenkt sein, derart, dass nach dem Abheben der Krankentrage von den Querträgern 216 und 231 die Tragböcke an die Fahrzeugwand 210 herangeschwenkt werden können.



   Die vorgesehenen Federmittel, insbesondere elastischen Puffer, sind in allen Fällen vorzugsweise so bemessen, dass sie einen grösseren Federweg, etwa von mindestens 30 mm zwischen der unbelasteten und der mit einer Person belasteten Trage, garantieren. Auch ist hierbei die Nachgiebigkeit derart vorzusehen, dass die Federmittel bzw. Puffer auch bei belasteter Trage noch die im Fahrbetrieb auftretenden Stösse, die   z.B.    von der Strasse herrühren, zusätzlich aufnehmen können. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung in Krankenwagen zum Lagern einer Krankentrage, wobei diese an wenigstens einem Ende federnd abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zur federnden Abstützung des einen Endes und zur beweglichen Abstützung des anderen Endes der Krankentrage vorgesehenen, die Krankentrage (16, 211) aufnehmenden Tragenlagerungsmitteln (13, 113, 216, 231) und einem Fahrzeugteil (12) mindestens ein Lenkerglied (17, 114, 214) vorgesehen ist, das sich mittels federnder Mittel (22, 124, 222) gegen einen der beiden durch das genannte Lenkerglied (17, 114, 214) relativ zueinander beweglich verbundenen Teile (12, 13, 111, 113, 210, 216, 231) abstützt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkerglied (17) in Transportstellung der Vorrichtung mindestens nahezu waagrecht liegt und sich mittels eines mindestens nahezu lotrechten Hebelarmes (21) unter Zwischenschaltung der federnden Elemente (22) gegen einen mit dem Fahrzeug verbundenen Teil (12, 111, 212) abstützt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass federnde Mittel (22, 124, 222) mit Schwingungsdämpfung (225) vorgesehen sind.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Mittel (22, 124, 222) als Kunststoffpuffer mit ein Nachschwingen weitgehend ausschaltender Eigendämpfung ausgebildet sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Mittel (22) als elastische Puffer ausgebildet und am Lenkerglied (17) verstellbar angebracht sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Tragenlagerungsmittel eine Tragenbühne vorgesehen ist, die als Einheit um ein Gelenk (18, 19) des Lenkergliedes (17) mit waagrechter Querachse kippbar gelagert ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (24) zur Ausschaltung der Wirkung der federnden Elemente vorgesehen sind.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Mittel (24), dass das Ausschalten der Federwirkung in der mindestens nahezu horizontalen Lage der Tragenbühne erfolgt.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Ausschaltung der Wirkung der federnden Elemente einen Sperrhebel (24) aufweisen, der in Parallelschaltung zu den federnden Mitteln (22) das Lenkerglied (17) gegen den die Tragen lagerungsmittel (13) mittels der federnden Mittel (22) abstützenden Teil starr abzustützen gestattet.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (24) am unteren Ende eines Hebelarmes (21) des Lenkergliedes (14), der zur Abstützung der als elastischer Puffer (22) ausgebildeten Federmittel dient, neben dem elastischen Puffer gelagert und gegen eine gegenüberliegende Abstützfläche (11) desselben zur Abstützung an dieser Abstützfläche schwenkbar ist.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kippen der als Tragenlagerungsmittel vorgesehenen Tragenbühne zwischen Tragenbühne (13) und Fahrzeugteil (12) ein aus zwei einenends miteinander gelenkig verbundenen Lenkern (28, 29) gebildetes Lenkerpaar (27) vorgesehen ist, wobei die Lenker (27) aus einer zusammengeklappten Lage in eine auseinandergeklappte Stützlage aufrichtbar sind, und die Lenker (28, 29) in der aufgerichteten Lage verriegelbar sind.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung des Lenkerpaares (27) der eine der beiden Lenker (28) über das die beiden Lenker (28, 29) verbindende Gelenk (34) hinaus verlängert ist und an seiner Verlängerung durch eine Riegelvorrichtung (35-39) am anderen Lenker verriegelbar ist, die einen unter Federwirkung (39) stehenden, am einen Lenker (29) verschiebbar angeordneten und in eine von mehreren Aussparungen (35, 36) des anderen Lenkers (28) eingreifenden Riegelstift (37) aufweist.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelvorrichtung (35-39) fernbedienbar ist.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch mit einer Tragenbühne als Tragenlagerungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass das das eine Ende der Tragenbühne federnd abstützende Lenkerglied (114) als Stützlenker ausgebildet ist, der zusammen mit einem das andere Ende der Tragenbühne (13) abstützenden zweiten Lenkerglied (115) zum Schwenken der Tragenbühne in einer vertikalen Längsebene nach Art eines Lenkerviereckes dient, und die federnden Mittel (124) mindestens einen die Transportstellung der Tragenbühne festlegenden Puffer aufweisen.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Puffer (124) am einen Stützlenker (114) angeordnet und der andere Stützlenker (115) in der Transportstellung der Tragenbühne verriegelbar ist, wobei die Riegelvorrichtung (126, 127) in Verriegelungsstellung ein Spiel (126) innerhalb der Nachgiebigkeit des elastischen Puffers (124) aufweist.
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der eine (115) der beiden Stützlenker (114, 115) mit einer Laderampe (120) für die Trage verbunden ist, die in Transportstellung der Tragenbühne (113) eine aufgerichtete Lage einnimmt und in einer anderen, zum Laden und Entladen der Krankentragen dienenden Lage in Verlängerung der Tragenbühne (113) liegt.
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das andere, dem federnd abgestützten Ende entgegengesetzte Ende der auf den Tragenlage rungsmitteln aufruhenden Trage (211) um eine im wesentlichen waagrechte Querachse (x-x) schwingbar gelagert ist.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Mittel (222) mit einer Schwingungsbrems e (225) zusammenwirken.
    18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungsbremse als unter Federdruck stehende Lamellenbremse ausgebildet und im Gelenk (218, 219, 220, 221) eines zum Abstützen der Trage (211) angeordneten Lenkergliedes (214) angeordnet ist.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur beweglichen Abstützung der Krankentrage (211) ein aus einem Paar paralleler Lenkerelemente bestehendes Lenkerglied vorgesehen ist, wobei die beiden Lenkerelemente in einem der Breite der Krankentrage mindestens nahezu entsprechenden Abstand angeordnet und durch ein Querglied (216) gegeneinander versteift sind, derart, dass beim Federn der Trage (211) das Querglied (216) eine mindestens nahezu parallele Auf- und Abwärtsbewegung ausführt.
    20. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Tragenlagerungsmittel zur vorderen und hinteren Abstützung der Krankentrage (211) zwei gesonderte, an einem Fahrzeugteil befestigte Tragböcke (212, 213) vorgesehen sind.
    21. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende der Trage (211) auf dem zugeordneten Lagerungsmittel (213) unter Zwischenschaltung elastischer Elemente (235) gelagert ist, deren Nachgiebigkeit geringer als die Nachgiebigkeit der im Bereich des erstgenannten Endes der Tragenbühne angeordneten federnden Mittel (222) ist (Fig. 7, 9, 10, 11, 13, 14).
CH672969A 1968-07-18 1969-05-02 Vorrichtung in Krankenwagen zum Lagern einer Krankentrage CH514333A (de)

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