CH514362A - Einrichtung zur Betätigung einer Sprühdose - Google Patents

Einrichtung zur Betätigung einer Sprühdose

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CH514362A
CH514362A CH1762770A CH1762770A CH514362A CH 514362 A CH514362 A CH 514362A CH 1762770 A CH1762770 A CH 1762770A CH 1762770 A CH1762770 A CH 1762770A CH 514362 A CH514362 A CH 514362A
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CH1762770A
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Steiner Paul
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Steiner Paul
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/16Actuating means
    • B65D83/26Actuating means operating automatically, e.g. periodically
    • B65D83/262Actuating means operating automatically, e.g. periodically by clockwork, motor, electric or magnetic means operating without repeated human input
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/02Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area for controlling time, or sequence, of delivery

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  
 



  Einrichtung zur Betätigung einer Sprühdose
Es ist bekannt, beispielsweise zur Luftverbesserung Flüssigkeiten in Form von sehr feinen Tröpfchen mit Hilfe von   Sprühdosen    in der Luft zu verteilen. Die Betätigung der Sprühdose erfolgt dabei üblicherweise durch Niederdrücken eines auf ein Ventil wirkenden Verschluss stiftes von Hand. Für das Versprühen der Flüssigkeit ist es erforderlich, das in der Dose enthaltene Treibgas zusammen mit der Flüssigkeit mit möglichst hoher Geschwindigkeit ausströmen zu lassen, so dass bereits eine kurzzeitige Betätigung der Sprühdose ausreicht, ein begrenztes Luftvolumen für eine bestimmte Zeit auf die gewünschte Konzentration des zuzugebenden Stoffes zu bringen. Nach verhältnismässig kurzer Zeit lässt jedoch die erzielte Wirkung, z.

  B. des Geruchsstoffes, nach, da er sich auf einen grösseren Raum ausgebreitet hat und durch die übliche Luftbewegung weggeführt wurde. Soll die Wirkung des der Luft zuzugebenden Stoffes für einen grösseren Zeitraum aufrechterhalten werden, und soll ausserdem sich der Stoff, ohne vorübergehend eine örtlich stark überhöhte Konzentration zu erhalten, auf einen grösseren Raum verteilen, so ist es somit erforderlich, die Sprühdose in bestimmten Zeitabständen wiederholt zu betätigen. Die optimale Betätigungsfolge und Betätigungsdauer sind voneinander abhängig und ausserdem von dem in der Luft zu verteilenden Stoff, der Grösse des Raumes und der Intensität des Luftwechsels in diesem Raum. Eine sich in verhältnismässig kurzen Abständen stets wiederholende Betätigung der Sprühdose von Hand schliesst sich verständlicherweise aus.



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu finden, durch die es auf einfache und zuverlässige Weise möglich ist, eine Sprühdose in regelmässigen Zeitabständen automatisch zu betätigen.



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Einrichtung vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch ein mittels mindestens eines Zeitwerkes periodisch einschaltbares elektromotorisch gesteuertes Betätigungssystem für die Bewegung des Dosenverschlusses relativ zu der Sprühdose.



   Im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in einem Gehäuse angeordneten Einrichtung mit abgehobener Seitenwand des Gehäuses,
Fig. 2 eine Aufsicht auf den im Beispiel nach Fig. 1 verwendeten Verschlussteil der Sprühdose und
Fig. 3 eine Darstellung entsprechend Fig. 1 eines weiteren Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemä ssen Einrichtung.



   In den Beispielen nach Fig. 1 und 3 sind die einzelnen Teile der Betätigungseinrichtung in einem Gehäuse 1 zusammengefasst, das die Form eines flachen Kastens hat. Im rechten oberen Teil ist das Gehäuse 1 mit einem Längsschnitt versehen, so dass die Austritts öffnung für den Sprühstrahl der Sprühdose 3 sichtbar ist. Die Sprühdose 3 wird durch eine nicht dargestellte Öffnung im Boden des Gehäuses 1 von unten in eine Dosenhalterung 4 eingeschoben, die einen zylindrischen Mantel hat und in ihrem oberen Teil mit einer Abschlusswand 5 versehen ist, deren innere Form dem Oberteil der Sprühdose angepasst ist. Nachdem die Sprühdose in die Dosenhalterung 4 eingeschoben wurde, wird die Öffnung im Boden des Gehäuses 1 durch eine Verschlusswand 6 beispielsweise mit Hilfe einer Schraube 7 geschlossen.



   Der Verschlussteil 8 der Sprühdose 3 ragt über eine Öffnung 9 in der Abschlusswand 5 hinaus, so dass der Inhalt der Sprühdose in Richtung des Pfeiles 10 durch die Öffnung 2 der Gehäusewand 1 ausströmen kann.



  Über dem Verschlussteil 8 der Sprühdose sind Mittel vorgesehen, durch die dieser Verschlussteil in bestimmten Zeitabständen niedergedrückt werden kann. In den Beispielen nach Fig. 1 und 3 werden diese Mittel auf unterschiedliche Weise betätigt, so dass si auch unterschiedlich ausgeführt sind.  



   Im Beispiel nach Fig. 1 befindet sich über dem Verschlussteil 8 das Ende 11 eines Hebels 12. Zwischen diesem Hebelende 11 und dem Verschlussteil 8 ist eine abgestufte Scheibe 13 vorgesehen, die sich am Ende eines Schaftes 14 befindet. Mit Hilfe eines von Hand verstellbaren Rades 15 kann der Schaft 14 und damit die Stufenscheibe 13 verdreht werden. In der in Fig. 1 dargestellten Position der Stufenscheibe 13 füllt der dickere Teil 16 dieser Stufenscheibe 13 den Raum zwischen dem Hebelende 11 und dem Verschlussteil 8 aus, so dass sich der Hebel 12 in der in Fig. 1 dargestellten Lage befindet. An der der Dose abgekehrten Seite des Hebels 12 ist eine Hebelstange 17 angelenkt, die ihrerseits am Ende 18 eines Winkelhebels 19 drehbar befestigt ist.

  In der dargestellten Lage des Hebels 12 liegt ein an dem Ende 18 des Winkelhebels 19 vorgesehener Stift 20 an der Nockenbahn 21 einer Nockenscheibe 22 an, so dass der Winkelhebel 19 beim Verdrehen der Nockenscheibe 22 um seine Achse 23 geschwenkt wird. Der Winkelhebel 19 und die Hebelstange 17 bilden zusammen ein Kniehebelsystem, durch das der Hebel 12 schwenkbar ist, wenn der Stift 20 am Winkelhebel 19 durch die Nockenscheibe nach aussen gedrückt wird.



   Die Verschwenkung des Hebels 12 wird noch durch die Vorspannung einer am Hebelende 11 des Hebels 12 vorgesehenen Druckfeder 24 erleichtert. Wird das Rad 15 um ungefähr 1800 verdreht, so gelangt der dünnere Teil 25 der Stufenscheibe 13 zwischen das Hebelende 11 und den Verschlussteil 8 der Sprühdose 3 und die Feder 24 drückt das Hebelende bis auf den dünneren Teil 25 der Stufenscheibe 13 nach unten. Auf diese Weise bewegt sich das dem Dosenverschluss abgekehrte Ende des Hebels 12 nach oben, so dass der Winkelhebel 19 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und sein Stift 20 ausser Eingriff mit der Nockenscheibe gelangt. In dieser Position der Stufenscheibe 13, des Hebels 12 und des   Winkelhebeis    19 ist die Einrichtung abgeschaltet.



   Es ist jedoch auch möglich, die Sprühdose bei abgeschalteter Einrichtung von Hand zu betätigen, indem das Rand 15 und über den Schaft 14 die Stufenscheibe 13 und somit auch der Verschlussteil 8 nach unten gedrückt werden.



   Im Beispiel nach Fig. 1 ist der bei Sprühdosen übliche Verschlussteil 8   durch    ein würfelförmiges Verschlussteil aus Kunststoff ersetzt, das somit eine ebene obere Seite aufweist, auf der die Stufenscheibe 13 eben aufliegt und leicht verdreht werden kann. An der der Düsenöffnung 26 des Verschlussteiles 8 gegenüberliegenden Seite ist in dem Verschlussteil eine Nut 27 vorgesehen, in die ein am Hebelende 11 des Hebels 12 vorgesehener Stift 28 beim Einschieben der Sprühdose 3 in die Dosenhalterung 4 eingreift. Durch diese Nut 27 wird somit sichergestellt, dass die Sprühdose 3 nur in der in Fig. 1 dargestellten Position vollständig in die Dosenhalterung 4 bzw. das Gehäuse 1 von unten eingeschoben werden kann und die Düsenöffnung 26 zu der Öffnung 2 im Gehäuse 1   geridltet    ist.



   Die Bewegung des Hebelsystems mit dem Hebel 12, der Hebelstange 17 und dem Winkelhebel 19 in periodischer Zeitfolge kann auf besonders einfache Weise mit Hilfe eines Zeitwerkes 35 verwirklicht werden, das mit einer periodisch arbeitenden Schalteinrichtung für den elektrischen Aufzugsmotor des Zeitwerkes versehen ist.



  Eine derartige Einrichttung ist in der deutschen Patentschrift Nr. 1   258353    beschrieben und in der Zeichnung schematisch dargestellt. Der Aufzugsmotor 29 treibt in regelmässigen Zeitabständen über ein Schneckenrad 30 ein Aufzugsrad 31 an, durch das ein mechanischer Energiespeicher in Gestalt einer Feder gespannt wird.



  Die Zuschaltung des Aufzugsmotors 29 erfolgt über einen Auslösehebel 32, dessen abgebogener Schenkel 33 mit einer Gleitkante für einen Auslösestift 34 versehen ist. Dieser Auslösestift 34 wird durch ein Ablaufrad des Zeitwerkes bewegt, und solbald er über die Gleitkante hinweggeglitten ist, fällt der Auslösehebel 32 durch sein Eigengewicht und den Bürstendruck ab.



  Dabei legen sich die Bürsten auf den Kollektor des elektrischen Aufzugsmotores 29 auf, so dass sich der Stromkreis des Aufzugsmotors schliesst und er anläuft.



  Die Abschaltung des Motors wird nach erfolgtem Aufzug durch den Motor selbst bewirkt indem der Auslösestift 34 gegen den Schenkel 33 bzw. die Gleitkante des Auslösehebels 32 stösst. Die Periodendauer zwischen zwei Aufzugsvorgängen dieses Zeitwerkes kann so eingestellt werden, dass sie dem erwünschten Zeitabstand zwischen zwei Sprühdosenbetätigungen entspricht. Hierfür ist die bereits beschriebene Nockenscheibe 22 fest mit dem Aufzugsrad 31 verbunden, so dass bei jedem Aufzugsvorgang durch die Umdrehung der Nockenscheibe 22 das Hebelsystem zum Niederdrücken des Verschlussteiles 8 der Sprühdose 3 bewegt wird.



   Bei jedem Aufzugsvorgang führt das Aufzugsrad 31 und damit auch die Nockenscheibe 22 nur eine Umdrehung aus, so dass die Sprühdosenbetätigung entsprechend der Länge der Nockenbahn 21 während des Aufzugsvorganges des Zeitwerkes erfolgt. Um die Sprühdosenbetätigung abzukürzen und das für die Bewegung des Hebelsystems zusätzlich zum Aufzug des Federwerkes erforderliche grössere Drehmoment bei unverminderter Drehzahl aufzubringen, kann der Spannungsquelle 36 des Elektromotors 29 durch einen Schalter 38 eine zusätzliche Spannungsquelle 37 zugeschaltet sein. Diese Spannungsquelle 37 kann wieder abgeschaltet werden, wenn die Einrichtung durch Verdrehen der Stufenscheibe 25 ausser Betrieb gesetzt wird. Das Zeit werk 35 läuft dann beispielsweise zur Bewegung von Uhrzeigern mit Hilfe der Spannungsquelle 36 weiter.



  Der Schalter 38 kann beispielsweise, wie in Fig. 1 schematisch angedeutet ist, durch den Hebel 12 betätigt werden oder auch mit dem Schaft 14 der Stufenscheibe 25 verbunden sein.



   Die Betätigung der Sprühdose erfolgt beispielsweise während einer halben Sekunde und der Zeitabstand zwischen zwei Betätigungen hat beispielsweise die Dauer von 5 Minuten. Die   Einrichtung    kann in besonderer Ausführungsform weiterhin mit einem Zeitschaltwerk 39 versehen sein, das im Stromkreis des Elektromotors 29 angeordnet ist. Es hat die Aufgabe, die in beispielsweise 5-Minuten-Abständen erfolgenden kurzzeitigen Betätigungen auf bestimmte Zeiträume zu begrenzen, so dass die Sprühdose beispielsweise nur zu bestimmten Tageszeiten eingeschaltet wird. Die Zeigerwelle mit den nicht dargestellten Uhrzeigern des Zeitschaltwerkes 39 ist durch die Wand des Gehäuses 1 nach aussen geführt, so dass die Einstellung der Betätigungszeiträume ohne Öffnen des Gehäuses 1 von aussen erfolgen kann.



   Die periodisch arbeitende Schalteinrichtung des Zeitwerkes 35 kann mit Mitteln versehen sein, die ein Einstellen sowohl der Betätigungsdauer bzw. der Ausströmzeit der Sprühdose als auch des Zeitabstandes zwischen zwei Betätigungen von aussen ermöglicht. In einfachster Ausführung sind diese beiden Zeitwerte  jedoch fest eingestellt und entsprechen einem Erfahrungswert, bei dem für übliche Raumgrössen eine ausreichende Menge des Sprühdoseninhaltes in der Raumluft verteilt wird.



   Im Beispiel nach Fig. 3 ist für die Bewegung des Dosenverschlusses relativ zu der Sprühdose statt des Hebelsystems nach Fig. 1 ein Elektromagnet 40 vorgesehen, dessen Betätigung ebenfalls wie bei dem Hebelsystem durch die Nockenscheibe 22 des Zeitwerkes 35 erfolgt. Der Elektromagnet 40 ist über der Sprühdose angeordnet und seine Halterung 41 ist mit der Dosenhalterung 4 über ein Distanzstück 42 fest verbunden. Der Elektromagnet 40 ist horizontal angeordnet, und seine entsprechend gerichtete Kraft wird durch den winkelförmigen Relaisanker 43 in die für die Betätigung des Dosenverschlusses erforderliche vertikale Richtung übertragen.

  Die Stromzufuhr zu dem Elektromagnet 40 erfolgt aus einer Niederspannungsquelle 44, so dass die begrenzte Kraft des Elektromagneten nicht ausreichen würde, die zum Niederdrücken des Verschlussteils 8 der Sprühdose 3 erforderliche Kraft von ungefähr 7 kg aufzubringen. Durch eine Feder 45, die auf den Relaisanker 43 in Richtung des Elektromagneten 40 wirkt, wird deshalb das Verschlussteil 8 vorbelastet, so dass für das Niederdrücken dieses Verschlussteiles 8 nur noch eine geringe, dem Elektromagneten 40 angemessene Kraft erforderlich ist.



   Um zu verhindern, dass bei Nichtgebrauch der Be   tätigungseinrichtung    die geringe Restkraft, z. B. beim Transport durch Erschütterungen oder durch Wärmedehnung aufgebracht wird, ist der Hauptschalter 46 zur Abschaltung des Elektromagneten 40 mit der Schraube 47 zur Einstellung der Vorspannung der Feder 45 gekoppelt. Auf diese Weise kann die elektrisch wirkende Betätigungseinrichtung nur abgeschaltet werden, wenn gleichzeitig auch die Vorbelastung des Verschlussteiles 8 der Sprühdose verringert oder aufgehoben wird. In der dargestellten Abbildung befindet sich die Schraube 47 in der Betriebsstellung, in der eine Scheibe 48 am Ende der Schraube gegen einen Kontakt 49 des Schalters 46 drückt. Beim Zurückschrauben der Schraube 47 bewegt sich der Kontakt 49 durch den Druck einer nicht dargestellten Feder von dem Gegenkontakt 50 weg.



   Um die Sprühdose 3 auch ausserhalb der durch die Einrichtung vorgegebenen Zeitfolge von Hand betätigen zu können, ist in diesem Ausführungsbeispiel in der Schraube 47 ein Druckknopf 51 vorgesehen, der mit einem Schaft 52 verbunden ist, dessen Ende gegen den einen Schenkel des Relaisankers 43 gedrückt werden kann. In dem Stromanschluss 53 von der Spannungsquelle 44 zu dem Elektromagneten 40 befindet sich ein schematisch dargestellter Schalter 54, der durch einen Stift 55 betätigt wird, der an der Nockenbahn 21 der Nockenscheibe 22 anliegt. Das Zeitwerk 35 entspricht im Aufbau und in der Funktionsweise dem anhand der Fig. 1 beschriebenen Zeitwerk. Das Zeitschaltwerk 39, das ebenfalls anhand der Fig. 1 bereits beschrieben wurde, kann im Beispiel nach Fig. 3 im Stromkreis des Elektromagneten 40 vorgesehen sein.



   Die periodische Bewegung der Nockenscheibe 22 durch den Elektromotor 29 des Zeitwerkes 35 kann nach einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel zur Betätigung eines Ventils dienen, durch das die Zufuhr eines Druckmediums zu einem hydraulischen oder pneumatischen Betätigungsorgan gesteuert wird, das die Aufgabe hat, ebenfalls wie der Hebel 12 oder der Elektromagnet 40 den Verschlussteil 8 der Sprühdose 3 nach unten zu drücken. Diese Ausführungsform setzt jedoch eine Quelle für das Druckmedium voraus. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Einrichtung zur Betätigung einer Sprühdose, gekennzeichnet durch ein mittels mindestens eines Zeitwerkes (35, 39) periodisch einschaltbares elektromotorisch gesteuertes Betätigungssystem (12, 40) für die Bewegung des Dosenverschlusses (8) relativ zu der Sprühdose (3).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die periodische Einschaltung des Betätigungssystems durch den periodisch arbeitenden elektrischen Aufzugsmotor des Zeitwerkes (35) erfolgt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungssystem durch ein Hebelsystem (19, 17, 12) gebildet wird.
    3. Einrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem durch eine Nockenscheibe (22) betätigt wird, die durch den elektrischen Aufzugsmotor (29) des Zeitwerkes (35) periodisch antreibbar ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungs -system für die Bewegung des Dosenverschlusses (8) einen Elektromagneten (40) aufweist mit einem durch das Zeitwerk (35) gesteuerten Schalter (54).
    5. Einrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungssystem ein hydraulisches oder pneumatisches Betätigungsorgan aufweist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Zeitwerk (35) ein Zeitschaltwerk (39) vorhanden ist, zur Schaltung der Zeiträume, innerhalb deren eine periodische Betätigung der Sprühdose erfolgt.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Spannungsquelle (36) des Elektromotors (29) des Zeitwerkes (35) eine zweite Spannungsquelle (37) zuschaltbar ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (8) des Dosenverschlusses mit einer Nut (27) versehen ist, die beim vollständigen Einschieben der Sprühdose in die Dosenhalterung (4) in ihrer vorgesehenen Lage einen Stift (28) aufnimmt, der eine falsche Lage der Sprühdose in der Dosenhalterung (4) verhindert.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch ein Organ (43) zur Übertragung der Kraft des Elektromagneten (40) auf den Dosenverschluss (8) und eine auf dieses Organ (43) einwirkende Feder (45), durch die der Dosenverschluss (8) eine Vorbelastung erhält, so dass die durch den Elektromagneten (40) aufzubringende Kraft der Differenz zwischen der Betätigungskraft des Dosenverschlusses (8) und der Kraft der Feder (45) entspricht.
    10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresskraft der Feder (45) verstellbar ist.
    11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschalter (46) zwischen der Spannungsquelle (44) und dem Elektromagneten (40) mit dem Organ (47) zur Verstellung der Anpresskraft der Feder (45) gekoppelt ist, so dass beim Öffnen des Hauptschalters (46) mit Hilfe des Verstellorgans (47) die Anpresskraft der Feder (45) verringert oder aufgehoben wird.
    12. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem auf den Dosenverschluss (8) einwirkenden Ende (11) des Hebels (12) des Hebelsystems und dem Dosenverschluss (8) eine Stufenscheibe (25) zur Zu- oder Abschaltung des Hebelsystems von Hand vorgesehen ist.
    13. Einrichtung nach Unteransprüchen 2, 4 und 5, gekennzeichnet durch Mittel (15, 51) zum Niederdrücken des am Dosenverschluss (8) anliegenden Teils (25, 43) des Betätigungssystems von Hand.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2008009872A1 (en) * 2006-07-15 2008-01-24 Reckitt Benckiser (Uk) Limited Spray device

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