CH514745A - Gebäudekonstruktion - Google Patents

Gebäudekonstruktion

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CH514745A CH766569A CH766569A CH514745A CH 514745 A CH514745 A CH 514745A CH 766569 A CH766569 A CH 766569A CH 766569 A CH766569 A CH 766569A CH 514745 A CH514745 A CH 514745A
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Description


  
 



  Gebäudekonstruktion
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gebäudekon struktion mit   stählemen    Tragstützen, die mit Unterzü gen zusammen ein die Deckenkonstruktion abstützen des Skelett bilden, an dem Aussen- und   Zwischlen-      wandelemente    aus Leichtbeton befestigt sind.



   Bei derartigen Gebäudekonstruktionen ist man be strebt, die Kosten möglichst niedrig zu halten, um, vor allem im   Einfamilienhausban,    breite Käuferkreise er fassen zu können. Diese Forderung steht im Wider spruch zu der Forderung nach einer möglichst vielseitigen Gestaltungsmöglichkeit des Gebäudes, insbesondere hinsichtlich des Grundrisses und der Raumaufteilung innerhalb der Aussenwände.



   Die Forderung nach einer billigen Gestaltung führt nämlich zu einer Konstruktion, die nur wenige vonein ander verschiedene Bauteile aufweist, die möglichst schon vorgefertigt sind, an der Baustelle nur zusammengesetzt zu werden brauchen und keine langen Montagezeiten benötigen. Je   geringer    aber die Zahl der typisierten Elemente   islt,    aus denen das Gebäude zusammengesetzt wird,   desto    geringer ist bei den bekannten Konstruktionen auch die Variationsmöglichkeit, was im Grenzfall dazu führt, dass eine wirklich billige Konstruktion oft nur in wenigen Varianten, mitunter sogar nur in einer einzigen Variante, erstellt werden kann.

  Die Erfahrung hat nun aber gezeigt, dass die
Ansichten einzelner   Interessenten    hinsichtlich der optimalen Raumaufteilung und -grösse stark voneinander abweichen, abgesehen davon, dass oft die Lage bzw.



  Beschaffenheit eines Grundstückes zu einer konstruktiven Lösung bzw. Raumanordnung zwingen, die mit den bekannten Konstruktionen der eingangs beschriebenen Art nicht mehr oder nur mehr   mit    grossem Mehraufwand bewältigt werden kann. Dies gilt auch für eine bekannte   Konstruktion    der eingangs geschilderten Art (siehe z. B.

  Schweizer   Patentschrift    Nr. 469152), bei welcher die   Aussenwände    des Ge   bäudes    der Kontur aneinander   anschliessender      Grunid-    rissquadrate mit gleicher Seitenlänge folgen, von welchen Quadraten jeweils zwei Eckpunkte zusammenfallen, wobei   die    Tragstützen in stets gleichen   Abständen    voneinander zumindest an den den Aussenwänden zugeordneten Eckpunkten jedes Quadrates angeordnet sind   und    die Wandelemente für die Aussenwände und für die Zwischenwände aus geschosshohen Platten zusammengesetzt sind.

  Bei dieser bekannten Konstruktion sind raumbildende Elemente   vorhanden,    die aus einer Bodenplatte und einer Deckenplatte bestehen, die an den Eckpunkten durch die Tragstützen miteinander verbunden sind. Diese   raumbildenden    Elemente werden entsprechend der gewünschten   Grundrissform    an   einandergereiht,    wodurch die Tragstützen an jenen Eckpunkten der   Grundrissquadrate,    an welchen zwei oder mehrere Quadrate zusammenstossen, zu Tragstützenbündeln anwachsen.

  Diese Ausbildung hat zwar den Vorteil, dass eine   weitgehende    Vorfertigung der einzelnen raumbildenden Elemente in der Fabrik erfolgen kann und dass daher die   Zusammenfügung      dler einzel-    nen   raumbildenden    Elemente zum Gebäude auf der Baustelle nur ein Minimum an Arbeit erfordert, jedoch steht dem der   Nachteil    gegenüber, dass nur eine geringe   Variationsmöglichkeit    hinsichtlich der   Raum auf    teilung gegeben ist, da ja die Tragstützenbündel in stets gleichbleibenden Abständen voneinander wiederkehren.

  Ferner ist bei dieser bekannten Konstruktion nachteilig, dass die einzelnen raumbildenden Elemente im fertigen Gebäude voneinander getrennte Einheiten bilden, die statisch miteinander nicht oder nur unwe   seitlich    zusammenwirken. Da bei der bekannten Konstruktion die   Wandelemente    an den Unterzügen   ange;    heftet sind, besteht auch keine genügend sichere Befestigung der   Wandelemente,    da diese aus den Befestigungen leicht herausgedrückt werden können.



   Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu   vermeiden    und eine Gebäudekonstruktion zu schaffen, deren Kosten niedrig   gehalten    werden können, obwohl die Konstruktion in zahlreichen Varianten sowohl hinsichtlich   des    Grundrisses des Gebäudes als auch der Raumaufteilung verwirklicht werden kann.



  Die Erfindung besteht hiebei darin, dass die Tragstüt  zen bei benachbarten   Grundriss quadraten    zumindest zwei solchen Quadraten gemeinsam sind, dass die Aus   senwandelemente    zwischen die einen hohlen Quadratquerschnitt aufweisenden, im Fundament verankerten Tragstützen eingesetzt sind, wobei die Innenseiten der Aussenwände mit den Innenseiten der Tragstützen bündig abschliessen, und dass die   Unterrüge    mit den Tragstützen mittels Knoten mit Steckverbindungen verbunden sind, wobei alle Unterzüge auf gleicher Höhe liegen und die entlang der   Aussenwände    verlaufenden Unterzüge bündig mit den Innenflächen der Aussenwände abschliessen, und wobei die Deckenkonstruktion auf die Unterzüge aufgelegt ist.

  Dadurch wird mit minimalem Aufwand   hinsichilich    der Zahl voneinander verschiedener Konstruktionselemente eine maximale Variationsmöglichkeit geschaffen. Es sind   alle Gebäude-    grundrisse in gleich günstiger Weise erfassbar, die aus den Quadraten, deren Seitenlänge einen Modul festsetzt, restlos zusammensetzbar sind. Es können also sowohl rechteckige und quadratische, als auch z. B. hakenförmige und U-förmige Grundrisse erfasst werden, ohne dass es hiezu einer Heranziehung gesonderter, nicht im normalen Programm enthaltener Konstruktionsteile bedarf.

  Durch die Einsetzung der Aussenwandelemente zwischen die Tragstützen und das bündige   Absebliessen    der   Aussenwandinnentlächen    mit den Tragstützen wird an der Innenseite der Aussenwände eine völlig glatte Fläche geschaffen, die es ermöglicht, Zwischenwände einheitlicher Länge ohne Ablängung derselben an jeder beliebigen Stelle an die Aussenwände anzuschliessen.



  Dadurch und zufolge des Umstandes, dass keinerlei tragende Zwischenwände vorhanden sind, auf die bei der Raumaufteilung Rücksicht genommen werden muss (es tragen ja die Tragstützen die gesamte Last), kann die Raumaufteilung innerhalb der Aussenwände den Wünschen des jeweiligen Bauherrn weitgehend angepasst werden. Das System ist hiebei nicht auf ein einziges Geschoss beschränkt, sondern kann ohne weiteres auch   mebrgeschossig    ausgebildet werden, wobei die   Grundrisse    und die Raumaufteilungen innerhalb der einzelnen   Ge-    schosse   voneinander      abweichen    können.



   Ausserdem ergeben sich durch die erfindungsgemässen Massnahmen nur wenige   auszufüllende    Lücken zwischen benachbarten Wandelementen im Bereiche der Tragstützen, insbesondere an den   Gebäudeecken.   



  Solche Lücken fallen sogar völlig weg, wenn die Dicke der   Wandplaztten    gleich ist der Stärke der Tragstützen.



  Zumeist ist aber aus Wärmedämmungsrücksichten die Wandstärke der Aussenwandplatten grösser als die Stärke der Tragstützen, so dass sich an diesen aussen im Querschnitt   rechteckförmige    und an den Gebäudeecken hakenförmige Zwickel ergeben, die aber durch entsprechende Formstücke aus dem Material der Wandplatten leicht ausgefüllt werden können, da ja alle solche Zwickel untereinander gleich sind. Es sind dann die Tragstützen   auslesen    überall von einer wärmedämmenden Schicht aus dem Material der   Wandpllat-    ten abgedeckt.



   Aber auch hinsichtlich der Steifigkeit der gesamten Gebäudekonstruktion und hinsichtlich der Befestigung der vorgefertigten   Aussenwandelemente    am Skelett ist die Erfindung vorteilhafter gegenüber der eingangs geschilderten bekannten Konstruktion. Dadurch, dass die Tragstützen   erfindungsgemäss    bei benachbarten Grundrissquadraten zumindest zwei solchen Quadraten gemeinsam sind, wird das Anwachsen der Tragstützen zu Bündeln vermieden, so dass die Tragstützen zweckmässig überall die gleichen Abmessungen aufweisen, unabhängig davon, wie viele Grundrissquadrate an der jeweiligen Tragstütze   zusammenstoss en.    Durch die Verbindung der Tragstützen sowie der Unterzüge mittels der Knoten mit Steckverbindungen zu einem stählernen Skelett,

   welches sich über die gesamte Grund   rilssfläche    des Gebäudes erstreckt, wird eine vergrösserte Steifigkeit gegenüber auftretenden Seitenbeanspruchungen erzielt als bei der eingangs geschilderten bekannten   Kon,struktion,    bei welcher lediglich einzelne schachtelförmige Elemente   aneinandergere,iht    sind.



  Durch die Einsetzung der Wandelemente in den vom Fundament, den Tragstützen und den Unterzügen gebildeten Rahmen wird eine bessere Festhaltung der Wandelemente erzielt.



   An der Baustelle sind nur sehr wenige Arbeiten durchzuführen, da sämtliche Konstruktionsteile han   delsüblich    bezogen werden können. Mit Ausnahme der Fundamente entfallen Betonierarbeiten an Ort und Stelle, die meist nicht nur kostspielig sind, sondern auch durch die nötige Aufhärtezeit die Bauzeit vergrössern. Das   Stahlskeiett    lässt sich innerhalb kurzer Zeit errichten, worauf bereits das Dach aufgesetzt werden kann, so dass die Montage der Wandplatten bereits unter Dach erfolgen kann. Hinsichtlich des Daches ist die   erfinidungsgemässe    Konstruktion ebenfalls Varianten zugänglich und es kann daher die den örtlichen Vorschriften bzw. Gegebenheiten am besten   entsprechende    Dachform (Flachdach,   Satteidach    u.s.w.) verwendet werden.



   Dadurch, dass erfindungsgemäss die Deckenkonstruktion auf die Unterzüge aufgelegt ist, lässt sich durch entsprechende Wahl der Deckenkonstruktionsart bzw. durch die Richtung ihrer Verlegung eine weitere Anpassung der Konstruktion an vorliegende Gegebenheiten erzielen, z. B. eine vergrösserte Steifigkeit in der bevorzugten Windrichtung u.s.w.



   Werden die Abmessungen typisierter   Installadons-      einheiten,    wie z. B. für Küche, Bad und WC, dem Modul angepasst, so sind solche   Instailationseinheiten    besonders günstig in die erfindungsgemässe Konstruktion einbaubar.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegenstandes    schematisch veranschaulicht.



   Fig. 1 zeigt den Grundriss eines Gebäudes und die Anordnung der Tragstützen.



   Fig. 2 zeigt eine   Überdeckungsmöglichkeit    für zwei benachbarte   Quadrate    des Gebäudegrundrisses.



   FIg. 3 zeigt   axonometrisch    die Verbindung der Tragstützen mit den Unterzügen.

 

   Fig. 4 ist eine   Ansicht      einer    Aussenwand, wobei
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 ist.



   Fig. 6 zeigt im Horizontalschnitt den Anschluss von Zwischenwänden.



   Fig. 7 ist ein Horizontalschnitt durch eine Eckverbindung.



   Fig. 8 zeigt einen   Vertikalschnitt    durch eine Ecke eines Raumes, das Dach und die Gesimsausbildung bei einer   Flachdachüberdachung,    wobei
Fig. 9 ein Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8 ist.



   In Fig.   l    ist der Grundriss eines Gebäudes   dlarge-    stellt, der von sechs aneinander angrenzenden Quadraten 1-6 mit   gleicher      Seiterlänge    a gebildet ist. Jeweils  zwei Eckpunkte   benachbarter    Quadrate fallen zusammen. An den den Aussenwänden zugeordneten Eckpunkten der Quadrate 1-6 stehen in gleichmässigen Abständen voneinander Tragstützen 7, jedoch kann auch in dem den   Quadraten    3-6   gemeinsamen    Eckpunkt eine solche   Tragstütze    7 angeordnet   s-ein.    Die Tragstützen 7 sind in köcherartige Vertiefungen 8 (Fig. 4, 5)   drer      Einzelfundamente    9 eingelsetzt und dort gegebenen falls eingegossen.

  Die Tragstützen 7 tragen Unterzüge 10, die ebenso wie   die    Tragstützen 7 aus   rosltgeschützten,    z. B. verzinkten Stahlhohlprofilen mit Quadratquerschnitt gebildet sind. Ist die   Unterzuglänge    nicht zu gross, etwa wenn an jedem Quadrateckpunkt eine Tragstütze 7 steht, kann der Querschnitt der Tragstützen 7 gleich dem Querschnitt der Unterzüge 10 gehalten werden, wodurch nur eine einzige   hlandelsüb-    liche Profilsorte erforderlich ist. Die Tragstützen 7 sind mit den Unterzügen 10 mittels   stählerner    verzinkter Knoten 11 (Fig. 3) verbunden, von denen jeder konisch zulaufende Fortsätze 12 trägt, die in die Enden der Profile der   Tragstützen    7 bzw. der Unterzüge 10 hineinragen und gegebenenfalls mit diesen verschweisst sind.

  Dadurch   entsteht    ein stählernes Skelett, das das Dach sowie die Deckenkonstruktion trägt sowie zur   Halterung    der Wände herangezogen ist, diese jedoch mit Ausnahme etwaiger Obergeschosse nicht trägt.



  Die Wände sind von geschosshohen Platten aus dampfgehärtetem   Gasebeton    gebildet, wobei die Aussenwandplatten 13 und die Zwischenwandplatten 14 in einzelne Teilstücke zerlegt   sind,    die alle dieselbe Breite oder ein Vielfaches einer bestimmten   Einheitsbreite    aufweisen, wobei ein   Vielfaches      dieser    Einheitsbreite dem lichten Abstand zwischen zwei Tragstützen 7 entspricht. Dieser lichte   Tragstützenabsland,    welcher um   die    Stärke der Tragstützen geringer ist als die   Quadratseitenlänge    a, beträgt z. B. 3,75 m und die Breite jedes   Wandele-    mentes beträgt   t/s    davon, also 62,5 cm oder ein   Vielfa-    ches davon.

  Die Wandelemente 13, 14 weisen die er   forderlichen    Fenster- bzw. Türöffnungen 15 auf, von denen nur eine in Fig. 4 beispielsweise dargestellt ist, wogegen in   Fig.- 1    die Fensteröffnungen der besseren   tJbersichtlichkeit    halber weggelassen sind. Um zu schmale Fenster- und Türelemente zu vermeiden, sind die mit Fenstern bzw. Türen versehenen Wandplatten mit doppelter   Einheitsbreite    ausgebildet.



   Die Aussenwandplatten 13 sind jeweils zwischen zwei Tragstützen 7 eingesetzt, wobei die   Wandinnen    fläche 16 mit der Innenfläche der Tragstützen bündig abschliesst (Fig. 6). Die frei bleibenden Zwickel an den Tragstützen und an den Ecken (Fig. 7) werden durch   Gasbetonfüllsteine    17, 18 ausgefüllt, die durch Klammern 19 mit   den    benachbarten Platten verbunden werden. Wie ersichtlich, sind nur zwei   verschiedene      Füll-    steinprofile nötig, von denen das eine gegebenenfalls aus zwei Stücken des anderen Profiles zusammengesetzt werden kann.



   Nur bei einspringenden Ecken des Gebäudegrundrisses, z. B. bei der   Tnagstütze    7' (Fig. 1), müssen die zusammenstossenden Platten 13 an ihren benachbarten Rändern   ausgenommen      bzw. abgeschrägt    werden.



   Sonst entfällt an der Baustelle jede Bearbeitung der in der Fabrik vorgefertigten   Wanldplatten    13, 14.



   Die   Zwischenwandplatten    14 können nach Wahl des Bauherrn dort eingesetzt werden, wo es ihm beliebt, weil die glatte Innenfläche der von den Platten 13 und den Tragstützen 7 gebildeten Aussenwände und das völlige Fehlen   tragender    Zwischenwände die Anordnung der   Zwischenwände    an jeder Stelle erlaubt, ohne dass die Zwischenwandplatten von ihrer Einheitsbreite abgelängt zu werden brauchen. Es ist dadurch eine grosse Vielfalt an Grundrissen, Raumaufteilungen und Bauformen möglich, ohne dass die Kosten steigen.



   Die Befestigung der Wandplatten 13, 14 erfolgt dadurch, dass die   Zwischenwandplatten    14 gegen die Unterzüge 10   ausgekeilt    werden, wogegen die Aussenwandplatten 13 durch an den Unterzügen 10 angeordnete Dorne 20 gehalten werden, die in das Material der Platten   13    eingreifen. Ähnliche Dorne 21 aus Stahl sind auch an den   Tragstützen    7 vorgesehen   (Fig.    6, 7).



  Die Dorne 20, 21 greifen mit leichtem Spiel in entsprechende Ausnehmungen der Platten 13 ein, um verschiedene   Wärmedehnungen    des Skelettes bzw. der Platten zuzulassen. Aus dem gleichen Grunde sind zwischen den Tragstützen 7 und den   Wandplatten    13, 14 nicht   dargestellte    Bewegungsfugen vorgesehen. Die Platten 13, 14 ruhen mit ihrem Gewicht flach auf einer auf das Fundament 9 bzw. den Unterboden 22 (Fig. 5) aufgebrachten Mörtelschicht auf, die den einzigen nassen Punkt bei der Montage bildet. GegebenenfaIls können in diese Mörtelschicht bzw. in den Beton des Fundamentes bzw. des Unterbodens 22 Steckeisen eingebracht werden, die so wie die Dorne 20, 21 in   entspre    chende Ausnehmungen der Platten eingreifen.

  Um benachbarte Wandplatten 13, 14 besser   gegeneinander      abzudichten,    sind die Platten 13, 14 an ihren Stossflächen mit einem elastischen Kleber verklebt. Die Fensterelemente sind schon von der Vorfertigung her mit   eingebauten    Jalousie- oder Rolladenkästen versehen, so dass auch die hierfür nötige Baustellenarbeit entfällt.



   In den Fig. 8 und 9 ist die Decken- bzw. Dachkonstruktion näher dargestellt. Auf die Unterzüge 10 sind   Stahlblechtafeln    23 aufgelegt, die von Unterzug zu Unterzug laufen und ein   Weilenprofil,    vozugsweise mit Trapezquerschnitt,   aufweisen.    Die Tafeln 23 sind mit den Unterzügen 10   verbunden,    z. B. verschraubt oder verschweisst, desgleichen an den   Stos stellen    zwischen benachbarten Tafeln 23, die sich überlappen (Fig. 8).



  An den   Stahlblechtafeln    23 ist eine   Deckenuntersicht    mittels Zugstangen 25 o. dgl. derart abgehängt, dass die Unterzüge 10 abgedeckt sind. Dadurch sind, wenn die Dicke der   Zwischenwandplatten    14 der Breite der Tragstützen 7 entspricht und die Zwischenwandplatten 14 bei den Tragstützen an die Aussenwände stossen, alle   Metaliteile    der Konstruktion abgedeckt. Sind zwecks Vergrösserung einzelner Räume die Zwischen   wandplatten    14 nicht stets an den Tragstützen 7 an   schliesisend    angeordnet, so können die Tragstützen 7 an den frei liegenden Flächen und bzw. oder die Innenflächen 16 der Wandelemente 13 abgedeckt werden, um sie den Bllicken zu entziehen bzw. die nötigen   feuerpolizeilichen    Bestimmungen einzuhalten. 

  Dies kann z. B. durch Tapeten oder eine feuerhemmende Verkleidung (Gipskarten o. dgl.) erfolgen.



   Wie Fig. 3 zeigt, können ohne weiteres mehrere Geschosse   übereinander    angeordnet sein, wobei die Tragstützen 7 mittels der Knoten 11 mit den Tragstützen 7" des nächsten Geschosses verbunden werden. In den Untergeschossen wird auf die   Stahlblechtafein    23 eine   geeignete,    nicht   dargestellte    Fussbodenkonstruktion an sich bekannter Art aufgelegt, desgleichen auf den Unterboden 22. Im obersten Geschoss tragen die   Stahiblechtafeln    23 die Dachkonstruktion, die aus einer auf die Tafeln 23 aufgelegten   Wärmedämmt     schicht 26, z. B. aus  Styropor , Glaswolle oder Kork, einigen darauf liegenden Dachhautschichten 27, z.B.



   aus Dachpappe, und einer darauf liegenden Rundrie selschicht 28 bestehen kann. Am Rand sind diese
Schichten durch eine Gesimsplatte 29 abgeschlossen, die mittels eines am Unterzug 10 befestigten Winkelstückes 30 und daran befestigter Klammern 31 gehal ten wird. Die   Gesimsplatte    29 besteht zweckmäslsig ebenfalls aus dampfgehärtetem Gasbeton.



   Natürlich kann in allen Fällen auch eine andere Dachkonstruktion bzw. Dachart Verwendung finden.



   Wie ersichtlich, bilden die miteinander verbundenen, z.B.   verschweissten,    verschraubten oder verklebten verzinkten   Stahlblechtafeln    23 eine im   wesent-    lichen   luftundurchläslsige    Dampfsperrschicht, die die sonst übliche gesonderte Dampfsperrschicht erspart.



  Die Tafeln 23 sind ferner sofort nach ihrer Verlegung auf den Unterzügen 10 begehbar, so dass an Bauzeit gespart wird.   Vorzugsweise    weisen die Tafeln 23 ebenfalls eine   Regeibreite,    z. B. 1 m, auf. Durch ihr Wellenprofil bilden sie in Richtung ihrer Rippen eine nicht unwesentliche Versteifung der Konstruktion gegen Winddruck u.s.w. Ist keine bevorzugte Windrichtung vorhanden, so können die   Stahlbiechtafeln    23 jeweils mit gleicher Richtung ihrer Rippen oder, wie Fig. 2 zeigt, auch mit verschiedenen Rippenrichtungen auf einander benachbarten Quadraten des Gebäudegrundrisses verlegt werden.

 

   Fig. 1 zeigt den   Grundriss    eines Einfamilienhauses, das an jedem Eckpunkt der Quadrate 1-6 eine Tragstütze 7 aufweist. Dadurch werden alle Unterzüge gleich lang. Wird eine grössere Raumfläche als die eines Quadrates mit der Seitenlänge a gewünscht und stören   alleinstchende    Tragstützen 7, z. B. in einem Schulraum, so können diese   alleinstehenden    Tragstützen entfallen, was allerdings zu längeren   Uniterzügen    führt, die gegebenenfalls stärker dimensioniert werden müssen als die kürzeren Unterzüge. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Gebäudekonstruktion mit stühlernen Tragstützen, die mit Unterzügen zusammen ein die Deckenkonstruktion abstützendes Skelett bilden, an dem Aussen- und Zvischenwandelemente aus Leichtbeton befestigt sind, wobei die Aussenwände des Gebäudes der Kontur aneinander anschliessender Grundrissquadrate mit gleicher Seitenlänge folgen, von welchen Quadraten jeweils zwei Eckpunkte zusammenfallen, und wobei die Tragstützen in stets gleichen Abständen voneinander zumindest an den den Aussenwänden zugeordneten Eckpunkten jedes Quadrates angeordnet sind und die Wandelemente für die Aussenwände und für die Zwischenwände aus geschosshohen Platten zusammenge- setzt sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Tragstützen bei benachbarten Grundrissquadraten zumindest zwei solchen Quadraten gemeinsam sind, dass die Aussenwandelemente zwischen die einen hohlen Quadratquerschnitt aufweisenden', im Fundament verankerten Tragstützen einge!setzt sind, wobei die Innenseiten der Aussenwänlde mit den Innenseiten der Tragstützen bündig abschliessen, und dass die Unterzüge mit den Tragstützen mittels Knoten mit Steckverbindungen verbunden sind, wobei alle Unterzüge auf gleicher Höhe liegen und die entlang der Aussenwände verlaufenden Unterzüge bündig mit den Innenflächen der Aussen- wände abschliessen, und wobei die Deckenkonstruktion auf die Unterzüge aufgelegt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente einc heitliche Breite aufweisen.
    2. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstützen und Unterzüge den gleichen hohlen Quadratquerschnitt aufweisen.
    3. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstützen an allen Eckpunkten der Grundrissquadrate angeordnet sind.
    4. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Unterzüge Dekkentafeln aus Blech aufgelegt sind, die einen gerippten Querschnitt aufweisen und die auf ihrer Oberseite die Bodenkonstruktion des nächstfolgenden Geschosses oder die Dachhaut tragen, wogegen an ihrer Unterseite eine Deckenuntersicht bis zur Höhe der Wandplatten abgehängt ist.
    5. Gebäudekonstruktion nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen der Deckentafeln stets in der gleichen Richtung verlaufen.
    6. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstützen und die Unterzüge an den den Wandplatten zugekehrten Seiten Dornen aufweisen, die in das Material der Wandplatten mit Spiel eingreifen.
    7. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstützen von den Wandplatten' durch eine Bewegungsfuge getrennt sind.
    8. Gebäudekonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Wandplatten miteinander mittel's eines elastischen Klebers verklebt sind.
    9. Gebäudiekonstrukbion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandplatten aus Gasbeton bestehen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2000056989A1 (en) * 1999-03-19 2000-09-28 Oy Addax Ab Method and arrangement for erecting building units

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