CH514761A - Kantenabdeckung für Flachdächer - Google Patents

Kantenabdeckung für Flachdächer

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CH514761A
CH514761A CH1572869A CH1572869A CH514761A CH 514761 A CH514761 A CH 514761A CH 1572869 A CH1572869 A CH 1572869A CH 1572869 A CH1572869 A CH 1572869A CH 514761 A CH514761 A CH 514761A
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CH
Switzerland
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edge
roof
flat roofs
edge cover
area
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CH1572869A
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English (en)
Inventor
Seiler Willy
Original Assignee
Seiler Willy
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/15Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  
 



  Kantenabdeckung für Flachdächer
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kantenabdeckung für Flachdächer.



   Bei Flachdächern ist immer ein   Abschlussrand    erforderlich, damit nicht teilweise das auffallende Regenwasser an der Wand entlang herunterläuft. Bisher hatte man, um dies zu verhüten, meistens eine Brüstung gebaut, die dann vom Spengler mehr oder weniger mit 'Blech nachträglich verkleidet wurde, um einen Anschluss für die wasserdichte Abdeckung des Daches zu schaffen. Auch musste zugleich mit dieser Verkleidung die meistens verwendete Schicht aus Kork oder Kunststoffschaumplatten zur Wärmeisolation am Dachrand mitabgeschlossen werden.



   Auch wurde bei Wegfall einer gemauerten Brüstung unter den eigentlichen Deckschichten ein Profileisen mit besonderen Trägern und Verkleidungsprofilen zur Bildung einer Brüstung verwendet. Alle diesen bekannten Ausführungen hatten den Nachteil, dass sie relativ hohe Gestehungskosten bedingten und das Abnehmen, insbesondere der Blenden bzw. der Profile bei allfälliger Reparatur sehr schwierig oder auch manchmal fast unmöglich war.



   Die erfindungsgemässe Kantenabdeckung vermeidet alle diese Nachteile dadurch,   dass    sie aus einem mit dem einen Längsrand auf der Dachdecke aufliegenden und befestigten Blech besteht, dessen Mittelbereich zuerst schräg nach oben bis zu einem über die Dachkante hinausragend liegenden Scheitelpunkt, dann mindestens annähernd senkrecht nach unten zur Bildung eines Brüstungshohlraumes abgekantet ist, wobei der untere Kantenbereich des die annähernd senkrechte Sichtseite bildenden Bereiches wieder schräg nach innen und oben abgekantet und von an den senkrechten oder waagerechten Dachbereichen, in Abständen befestigten Laschen, zwischen einem feststehenden und einem angebogenen   Las chenschenkel    befestigt ist.



   Im folgenden werden   Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes anhand einer dieselben darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine fertige Kanten abdeckung eines Flachdaches im Schnitt, und
Fig. 2 ein   Schnittdetail    einer andersartigen Ausführung nach Fig. 1.



   In Fig. 1 und 2 ist die oberste Decke eines Gebäudes bzw. die Flachdachdecke mit 1, die thermische Isolationsschicht mit 2, die dazwischen liegende bzw. als Verkleidung ausgeführte Dampfsperre mit 3, die Wasserisolation mit 4, die Sandaufschüttung mit 5 und die darüberliegende Kiesauflage mit 6 bezeichnet.



   Der eine Endbereich 7 des Kantenabdeckbleches 8 ist neben der bereits bekannten Falzeinlassung laut Fig. 1 mittels Ankerschienen und Blech bei 9 mit der durch die Isolationsschicht 2 hindurch- oder laut Fig. 2 nicht hindurchgehenden, in der Flachdachdecke 1 festsitzenden   Dübelschraube    10 in üblichen Abständen von vorzugsweise 50 cm befestigt.



   Der   Mittelbereich    des Kantenabdeckbleches ist nunmehr schräg bis zu einem, über die Dachkante und die Kiesauflage 6 hinausragenden Scheitelpunkt 11, dann senkrecht nach unten zur Bildung des Brüstungshohlraumes 12 mit der Sichtseite 13 abgekantet, wobei das untere Ende zur Bildung der Traufkante 14 wieder schräg nach innen und oben abgekantet ist und mit den doppelschenkligen, zwecks Belüftung in Abständen mittels der Dübelschrauben 15 an bzw. auf der Flach   dachdecke    befestigten Doppelhaften bzw. Laschen 16 zwischen einem bereits abgekanteten feststehenden Laschenschenkel 17 und einen nach Anlage des Kantenabdeckungsendes noch anzubiegenden langen Laschenschenkel 18 in ihrer endgültigen Lage festgehalten wird.

 

   Diese aus Blech hergestellte Kantenabdeckung zeichnet sich vor allem durch eine gute Belüftung, eine temperaturbedingte Ausdehungsmöglichkeit und eine leicht mögliche Demontage bei eventuellen Reparaturen, sowie durch sehr niedrige Gestehungskosten aus. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Kantenabdeckung für Flachdächer, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem mit dem einen Längsrand auf der Dachdecke aufliegenden und befestigten Blech besteht, dessen Mittelbereich zuerst schräg nach oben bis zu einem über die Dachkante hinausragend liegenden Scheitelpunkt, dann mindestens annähernd senkrecht nach unten zur Bildung eines Brüstungshohlraumes abgekantet ist, wobei der untere Kantenbereich des die annähernd senkrechte Sichtseite bildenden Bereiches wieder schräg nach innen und oben abgekantet und von an den senkrechten oder waagerechten Dachbereichen, in Abständen befestigten Laschen, zwischen einem feststehenden und einem angebogenen Laschenschenkel befestigt ist.
CH1572869A 1969-10-21 1969-10-21 Kantenabdeckung für Flachdächer CH514761A (de)

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