CH514814A - Kleinfeuerzeug - Google Patents

Kleinfeuerzeug

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CH514814A
CH514814A CH1099169A CH1099169A CH514814A CH 514814 A CH514814 A CH 514814A CH 1099169 A CH1099169 A CH 1099169A CH 1099169 A CH1099169 A CH 1099169A CH 514814 A CH514814 A CH 514814A
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CH
Switzerland
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lighter
spark wheel
dependent
flint
fuel nozzle
Prior art date
Application number
CH1099169A
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English (en)
Inventor
Allmen Markus Von
Original Assignee
Allmen Markus Von
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K29/00Combinations of writing implements with other articles
    • B43K29/16Combinations of writing implements with other articles with lighters

Landscapes

  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


  
 



     Kleinfellerzeug   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kleinfeuerzeug, dessen Längs abmessungen bedeutend grösser sind als die Abmessungen des Querschnitts. Ein solches stiftartiges, langgestrecktes Feuerzeug sehr geringen Querschnitts eignet sich ganz besonders zur Kombination mit einem Schreibgerät, z. B. einem Kugelschreiber, in dem am einen Ende des Schaftes des Schreibgerätes ein Schreibstift und am anderen Ende die Elemente des Feuerzeugs angeordnet werden können. Das Problem besteht hierbei darin, diese Elemente, nämlich eine Brennstoffdüse, einen Feuerstein und ein Funkenrad auf dem äusserst geringen verfügbaren Platz an der hinteren Stirnseite eines Schreibgerätes anzubringen, ohne dass dasselbe zu schwer und unästhetisch ausgeführt werden muss.



   Diese Aufgabe wird gemäss vorliegender Erfindung dadurch gelöst, dass die Achse des drehbaren Funkenrades und der stiftförmige Feuerstein parallel zueinander und zur Längsausdehnung des Feuerzeugs liegen, wobei der Feuerstein axial an der einen Stirnseite des Funkenrades anliegt. Es wird damit eine besonders günstige   Verteilung    der erforderlichen Elemente auf engstem Raume ermöglicht, wie in der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch erläutert wird.



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das mit einem Kugelschreiber kombinierte Feuerzeug,
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Feuerzeug bei entfernten Armaturen,
Fig. 3 ist ein Teil-Querschnitt nach Linie III-III in Fig. 2 und
Fig. 4 ist eine Teilansicht zur Darstellung der Dekkelverriegelung.



   Das dargestellte Gerät ist als Kugelschreiber und Feuerzeug benutzbar. Der Schaft des Gerätes ist als langgestreckter, zylindrischer Behälter 1 ausgebildet, in dessen Füllöffnung 2 am Boden ein Füllventil oder ein Abschluss 3 eingesetzt ist. Am unteren Ende des Schaftes oder Behälters 1 ist ein Kugelschreiberteil 4 auswechselbar angeschraubt.



   Mit dem oberen Ende des Behälters 1 ist ein Kopf 5 verschraubt, der aus einem Stück mit einem Halter 6 besteht. Der Kopf 5 weist, wie Fig. 2 zeigt, drei parallelachsige Bohrungen auf, und zwar eine Gewindebohrung 7, eine Bohrung 8 und eine mehrfach abgesetzte Bohrung 9, deren oberster, weitester Teil als an der Seite des Kopfes 5 offene Ausnehmung ausgebildet ist.



  In die Bohrung 9 ist eine Brennstoffdüse 10 mit Regulierring 11 zur Einstellung eines im Düseneinsatz untergebrachten   Reguiierventils    eingesetzt Der   Regulier    ring 11 steht an der seitlich offenen Stelle der Bohrung 9 etwas radial vor, so dass er von der Seite betätigt werden kann. In die Bohrung 8 ist ein Feuerstein 12 mit seiner Druckfeder 13 eingesetzt. Gemäss Fig. 3 ist an der Innenseite des Kopfes 5 eine Stützschraube 14 für die Feder 13 vorgesehen, so dass bei entferntem Kopf der Feuerstein von dieser Seite ausgewechselt werden kann. Mit der Gewindebohrung 7 ist eine Schraube 15 verschraubt, auf welcher ein Funkenrad 16 gelagert ist. Gegen den an der unteren Stirnseite des Funkenrades angebrachten rauhen Belag 17 liegt der Feuerstein 12 axial an.

  Die Düse 10 ist gegenüber dem Funkenrad axial versetzt so angeordnet, dass beim Drehen des Funkenrades der Funkenwurf direkt in den Bereich der Düse gelangt und dort das austretende Gas entzünden kann. Die axiale Versetzung der Düse und ihres Regulierringes 11 hat den weiteren Vorteil, dass das Funkenrad und der Regulierring sich gegenseitig radial überschneiden können, was eine raumsparende Anordnung bzw. die Ausführung des Funkenrades und des Regulierringes in praktischer Grösse gestattet.



   Der Kopf 5 weist eine seitliche Ausnehmung 18 auf, in welcher ein Deckel 19 schwenkbar gelagert ist.



  Der Deckel ist mit einer Dichtung 20 versehen, die bei geschlossenem Deckel mit elastischem Druck auf die Düse 10 aufliegt und dieselbe abschliesst. Der Deckel 19 hat praktisch dieselbe Form wie der Kopf 5 samt Halter 6 am oberen Stirnende und deckt denselben  somit ab. Dagegen hat der Deckel eine Ausnehmung im Bereiche des Funkenrades, deckt also dasselbe nur an der Oberseite, nicht aber den radial vorstehenden Teil desselben. Im Bereiche des Halters 6 weist der Deckel eine Ausnehmung 21 mit einer Verriegelungsschulter 22 auf.

  In eine Nut 23 des Halters 6 ist ein flacher, zweiarmiger, um die in Fig. 4 angedeutete Achse 24 schwenkbarer Hebel 25 weitgehend versenkt eingebaut, der am oberen Ende als über die Schulter 22 greifende Verriegelungsklinke ausgebildet ist und unter der Wirkung einer nicht dargestellten, auf den unteren Arm des Hebels 25 wirkenden Druckfeder in Eingriff gehalten wird. Durch Fingerdruck gegen das untere Ende des Hebels 25 kann dieser ausgerückt und der Deckel geöffnet werden.



   Die Bedienung bzw. Funktionsweise des Feuerzeugs ergibt sich weitgehend aus der vorstehenden Beschreibung. Normalerweise ist der Deckel geschlossen und schliesst mit seiner Dichtung 20 die Brennstoffdüse 10 ab. In diesem Zustand kann das Gerät als Kugelschreiber benützt werden. Zur Verwendung als Feuerzeug wird durch Druck auf den Hebel 25 der Deckel entriegelt und geöffnet, womit Brennstoff aus der Düse 10 auszuströmen beginnt. Durch Drehen am Funkenrad 16 im vorgeschriebenen Sinne wird der Brennstoff entzündet. Nach der Benützung des Feuerzeugs wird der Deckel geschlossen und schliesst die Düse ab, wobei die Verriegelung des Deckels in Schliesstellung selbsttätig erfolgt.



   Zum Nachfüllen des Behälters mit Brennstoff kann der Kugelschreiberteil abgeschraubt und damit das Füllventil 3 zugänglich gemacht werden. Sehr billige Geräte könnten jedoch auch ohne Füllventil mit irgend einem Abschluss in der Füllöffnung ausgebildet werden. Der Feuerstein kann ausgewechselt werden, wenn bei leerem Behälter der Kopf 5 abgeschraubt wird, um die Schraube 14 zugänglich zu machen. Es wäre jedoch auch möglich, den Feuerstein nach Abschrauben des Funkenrades von oben zu ersetzen.

 

   Das Feuerzeug kann in billiger Ausführung weitgehend aus Kunststoffteilen oder in teurer Ausführung aus Metall bestehen. Bestimmte Teile können anders ausgeführt sein. Anstelle des Verriegelungshebels 25 könnte z. B. eine ausdrückbare Blattfeder vorgesehen sein. Es wäre auch möglich, mit einem Druckorgan auf einen Nocken des Gelenkfortsatzes des Deckels zu wirken und den Deckel in dieser Weise in seiner Schliessstellung und gegebenenfalls auch in Offenstellung zu halten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Kleinfeuerzeug, dessen Längsabmessungen bedeutend grösser sind als die Abmessungen des Querschnitts, insbesondere an einem Schreibgerät angebrachtes Feuerzeug, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des drehbaren Funkenrades und der stiftförmige Feuerstein parallel zueinander und zur Längsausdehnung des Feuerzeugs liegen, wobei der Feuerstein axial an der einen Stirnseite des Funkenrades anliegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Feuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an seiner einen Stirnseite nebeneinander achsparallele Bohrungen vorgesehen sind, in die der Feuerstein, eine Brennstoffdüse und eine der Lagerung und Befestigung des Funkenrades dienende Schraube eingesetzt sind.
    2. Feuerzeug nach Patentanspruch, mit einem schwenkbaren Deckel, der eine bei geschlossenem Dekkel auf eine Brennstoffdüse aufliegende Dichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel in geschlossenem Zustand durch eine ausrückbare, federbelastete Klinke gesichert ist.
    3. Feuerzeug nach Unteranspruch 1, wobei die Brennstoffdüse von einem Regulierring umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffdüse und der Regulierring gegenüber dem Funkenrad axial versetzt sind, wobei sich Funkenrad und Regulierring radial überschneiden und an verschiedenen Stellen radial über den Feuerzeugkörper vorstehen.
    4. Feuerzeug nach Unteranspruch 3, kombiniert mit einem Schreibgerät, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem radial vorstehenden Teil des Funkenrades ein Halter an der Geräteseite angeordnet ist.
    5. Feuerzeug nach den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke am Halter angebracht ist.
    6. Feuerzeug nach Unteranspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke als zweiarmiger, federbelasteter Hebel oder als ausrückbare Blattfeder ausgebildet ist.
CH1099169A 1969-07-19 1969-07-19 Kleinfeuerzeug CH514814A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3315301A1 (de) * 1982-09-20 1984-03-22 Tokai Jushi Kk Kombinierte anordnung eines gasfeuerzeuges mit einem kugelschreiber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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