CH514846A - Gleichstromwandler mit einer Brückenschaltung mit vormagnetisierten Feldplatten - Google Patents

Gleichstromwandler mit einer Brückenschaltung mit vormagnetisierten Feldplatten

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CH514846A
CH514846A CH1158268A CH1158268A CH514846A CH 514846 A CH514846 A CH 514846A CH 1158268 A CH1158268 A CH 1158268A CH 1158268 A CH1158268 A CH 1158268A CH 514846 A CH514846 A CH 514846A
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CH1158268A
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    • G01R15/20Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using galvano-magnetic devices, e.g. Hall-effect devices, i.e. measuring a magnetic field via the interaction between a current and a magnetic field, e.g. magneto resistive or Hall effect devices
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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Description


  Gleichstromwandler mit     einer        Brückenschaltung    mit vormagnetisierten     Feldplatten       Es ist häufig     wichtig,    Spannungen potentialfrei mes  sen zu können. Bei Wechselspannungen kann das leicht  mit Hilfe von Wechselstromwandlern ausgeführt wer  den. Aber auch Gleichspannungen müssen, z. B. in der  Regelungstechnik, potentialfrei erfasst werden können.

    Gleichspannungswandler sind aber im Aufbau wesent  lich komplizierter als Wechselspannungswandler, weil  sich die Gleichspannungsgrössen nicht transformatorisch       übertragen    lassen, aber Ein- und Ausgang ebenso     wie     bei Wechselspannungswandlern galvanisch nicht gekop  pelt sein dürfen.     In    solchen Wandlern werden, u. a. zur  galvanischen Trennung von Eingang und Ausgang, ma  gnetfeldabhängige Widerstände, die sog.  Feldplatten ,  verwendet (siehe  Solid State Eletronics , Pergamon  Press, 1964, 7, 363 bis 371 und 1966, 9, 443 bis 451  sowie  Elektronik , 1967, Heft 5, 137/138).  



  Der     Patentanspruch    I des     Hauptpatentes    483 639  bezieht sich auf einen Gleichstromwandler mit     einer     Brückenschaltung     mit        vormagnetisierten    sowie dem  Steuermagnetfeld des zu messenden Gleichstromes aus  gesetzten Feldplatten und an die Brücke angeschlosse  nem Gleichstromverstärker, dessen Ausgangsstrom ein  dem Steuermagnetfeld entgegenwirkendes Gegenkopp  lungsfeld erzeugt, wobei ein einziger, allen Feldplatten  und Magnetflüssen gemeinsamer Magnetkreis vorgese  hen ist, der mindestens auf einem Teil seines Umfanges  und/oder Querschnitts aus einem erst oberhalb des  Höchstwertes des Gegenkopplungsfeldes magnetisch ge  sättigten Material besteht.

   Der Wandler nach dem  Hauptpatent kann an einen Shunt angeschlossen auch  als Spannungswandler betrieben werden.  



  Es soll nun die Aufgabe gelöst werden, einen Gleich  stromwandler zu schaffen, der auch bei     überlast    ein  wandfrei arbeitet, ohne dass das Gegenkopplungsfeld  entsprechend dem Steuerfeld oberhalb der Nennaus  steuerung beliebig stark ansteigen muss. Die Tempera  turabhängigkeit der Steuerwicklung (z. B. Kupferwick-    lung) geht im Verhältnis der Wicklungsspannung zur  Gesamtspannung ein.  



  Bei einem Wandler, der an einen Shunt angeschlos  sen werden soll, stehen     in    der Regel keine hohen Span  nungen zur     Verfügung.    Für     diese    Fälle ist nach dem  Hauptpatent eine Wandlerausführung vorgesehen, in  der die Steuerwicklung für die Shuntspannung ausgelegt  ist und ohne spezielle Temperaturkompensation, also  mit ihrem vollen Temperaturkoeffizienten, betrieben  wird. Jedoch wird dafür gesorgt, dass die Gegenkopp  lungswicklung den gleichen Temperaturkoeffizienten  hat.

   Dann heben sich die Temperaturkoeffizienten ein  gangs- und ausgangsseitig gegenseitig auf, wenn beide       Wicklungen    im wesentlichen die gleiche Temperatur ha  ben und wenn die Spannung an der Gegenkopplungs  wicklung oder an einem anderen Widerstand mit glei  chem     Temperaturkoeffizienten    in der Zuführung der       Gegenkopplungswicklung    als Ausgangssignal verwendet  wird.  



  Eine Bedingung für ein     fehlerarmes    Arbeiten eines  solchen Wandlers war hiernach also, dass Steuer- und       Gegenkopplungswicklung    etwa gleiche Temperatur ha  ben, was dadurch erreicht werden kann, dass man für  einen guten Wärmekontakt zwischen den beiden Wick  lungen sorgt. Diese Lehre hat sich in vielen Fällen als  brauchbar erwiesen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sie  bei ungünstigen Bedingungen nicht     immer    ausreicht. Der  Erfindung liegt daher die Aufgabe zu     Grunde,    auf  Temperatureinwirkung zurückgehende Fehler weiter zu  vermindern.  



  Die Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung des  Gegenstandes des     Patentanspruchs    I des Hauptpatentes,  und sie besteht darin, dass die Steuereinrichtung zur  Erzeugung des Steuermagnetfeldes an einen     Shunt    ange  schlossen ist, und dass die Steuer- und Gegenkopp  lungswicklung aus Material mit gleichem Temperatur  koeffizienten bestehen und dass diese Wicklungen     derart         bemessen sind, dass die praktisch gleiche elektrische  Verlustleistungen und praktisch gleiche Wärmeablei  tung gegen die Umgebung aufweisen, und dass an der  Gegenkopplungswicklung der Abgriff für das Ausgangs  signal vorgesehen ist.  



  Es hat sich hierbei also als     günstig    herausgestellt,  nicht nur für     einen    guten     Wärmekontakt    zwischen  Steuer- und Gegenkopplungswicklung zu sorgen, son  dern auch durch geeignete Bemessung der Steuer- und  Gegenkopplungsspulen für etwa gleiche elektrische Ver  lustleistungen und damit für gleich grosse Wärmeent  wicklung     in    den Spulen Sorge zu tragen.  



  Bei einer     Steuerwicklung    aus Kupfer kann der Tem  peraturgang des Kupferwiderstandes dieser Wicklung  dadurch     kompensiert    werden, dass die Ausgangsspan  nung am Kupferwiderstand der Gegenkopplungsspule  oder an einem anderen Kupferwiderstand, der vom Ge  genkopplungsstrom durchflossen wird, abgenommen  wird. Das ist jedoch nicht     immer    erforderlich.  



       Eine    andere     mögliche    Lösung besteht darin,     dass     bei Verwendung eines Shunts aus Kupfer (oder einem  anderen gutleitenden Material mit starkem Temperatur  gang) in den Gegenkopplungskreis ein temperaturunab  hängiger Widerstand gesetzt ist, der zum Abgriff des  Ausgangssignals vorgesehen ist. Das Ausgangssignal  kann also auch an einem     temperaturunabhängigen    Wi  derstand, der also nicht aus Kupfer besteht, und durch  den der Gegenkopplungsstrom fliesst, abgegriffen wer  den, wenn der Shunt und die Steuerwicklung aus Kup  fer hergestellt sind. Es ist dann günstig, wenn der Shunt  und die Steuerwicklung auf näherungsweise gleicher  Temperatur liegen.  



  Es hat sich weiterhin als günstig erwiesen, auf die  Zeitkonstante der mit dem Shunt parallelgeschalteten  Steuerwicklung     Rücksicht    zu nehmen. Es     sind    daher  zweckmässig Shunt und/oder Wicklung des Steuerma  gnetfeldes derart dimensioniert bzw. der     Gegenkopp-          lungswicklung        zugeordnet,    dass ihre Zeitkonstanten  praktisch gleich     sind.    Die Zeitkonstante der Steuerwick  lung hat den günstigsten, d. h.

   kleinsten Wert, wenn die       Steuerwicklung    in enger magnetischer Kopplung mit der  Gegenkopplungswicklung steht, weil dann der Streufluss  der Steuerwicklung     klein        ist.    Kann die trotz der magneti  schen Gegenkopplung verbleibende Selbstinduktion der       Steuerwicklung        in    einigen Fällen nicht klein genug ge  halten werden, so ist es sehr zweckmässig, die Indukti  vität des Shunts so zu erhöhen, dass seine Zeitkonstante  gleich der Zeitkonstanten der Primärwicklung wird.  



  Anhand der schematischen Zeichnung wird ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung näher     erläutert.     



  Im gezeichneten Beispiel wird die am Shunt 1 an  liegende Eingangsspannung U1 an den Shunt-Klemmen  2 und 3 abgegriffen und auf die Steuerwicklung 4 ge  geben. Diese liegt zusammen mit der Vormagnetisie  rungswicklung 5 und der Gegenkopplungswicklung 6  auf einem     Magnetkern    7, der zwei Luftspalte mit den  Feldplatten 8 und 9 aufweist. Anstelle der durch die  Stromquelle 10 versorgten Vormagnetisierungswicklun  gen 5 (bzw. Wicklung) ist häufig eine permanente Vor  magnetisierung des Kerns 7 vorgesehen. Zur Erhöhung  der Nullpunktsstabilität sind im gezeichneten Beispiel  die Feldplatten 8 und 9 mit den Festwiderständen 11  und 12 zu einer Brücke mit der Spannungsquelle 13 zu  sammengeschaltet.

   Die Vormagnetisierung dient dazu,  die Widerstandsänderung der Feldplatten 8 und 9 (ma  gnetfeldabhängige Widerstände) in den steilen Bereich    von deren     Kennlinie    zu     bringen,    wo der Widerstand  feldrichtungsabhängig ist (vgl. auch  Solid-State     Elec-          tronics ,    Pergamon Press, 1965, 8, 365-373). Die  Steuerwicklung 4, der Vormagnetisierungsfluss sowie die  Feldplatten 8 und 9 sind im     Kern    7 einander so zuge  ordnet, dass bei     Änderung    der Steuerspannung der Wi  derstand der einen Feldplatte erhöht und der Wider  stand der anderen Feldplatte erniedrigt wird.

   Durch die  daraus resultierende Brückenverstimmung wird der  Transistorverstärker 14, der an seinem Ausgang die Ge  genkopplungswicklung 6 (bzw. die Gegenkopplungswick  lungen, wenn zwei oder mehr Wicklungen 6 verwendet  sind) speist. Durch die Gegenkopplungsmagnetisierung  wird die auf die Steuerwicklung 4 zurückgehende Ma  gnetisierung soweit aufgehoben, dass die verbleibende  Differenz ausreicht, um den Transistorverstärker 14 aus  zusteuern.  



  Es ist dafür gesorgt, dass durch geeignete Bemes  sung von Steuer- und Gegenkopplungsspulen in beiden  Spulen etwa gleiche elektrische Verlustleistungen und       damit    gleich grosse Wärmeentwicklung auftritt. Dadurch  und durch guten Wärmekontakt zwischen den beiden  Spulen gibt der     erfindungsgemässe    Wandler ein prak  tisch temperaturunabhängiges Ausgangssignal ab. Dieses  kann an der Gegenkopplungswicklung 6, die in Reihe  mit dem Ausgang des     Transistorverstärkers    14 liegt,  z. B. mit dem Voltmeter 15, abgenommen werden.  



  Bei Verwendung eines Shunts aus Kupfer (oder ei  nem ähnlich gutleitendem     Material    mit relativ starkem  Temperaturgang) ist es nicht unbedingt erforderlich,  für die Steuer- und Gegenkopplungswicklungen 4 und 6       Material    mit gleichem     Temperaturkoeffizienten    zu be  nutzen und die Wicklungen auf gleicher Temperatur zu  halten, wenn nur der Shunt 1 und die Steuerwicklung 4  auf     annähernd    gleicher Temperatur liegen. Das Aus  gangssignal wird in diesem Fall z. B. von dem ge  strichelt gezeichneten     temperaturunabhängigen    Wider  stand 18 mit dem Gerät 19 abgenommen, der in den  Stromkreis der Gegenkopplungswicklung 6 gesetzt ist.  



  Eine     Verbesserung    des beschriebenen Wandlers er  gibt sich, wenn Shunt 1 und/oder Wicklung 4 des  Steuermagnetfeldes derart dimensioniert bzw. der Ge  genkopplungswicklung zugeordnet sind, dass ihre Zeit  konstanten praktisch gleich sind. Das kann einerseits  dadurch bewirkt werden, dass die     Induktivität    des       Shunts    1 künstlich erhöht wird,     derart,    dass seine Zeit  konstante gleich der Zeitkonstanten der Steuerwicklung  wird. In der Zeichnung ist das mit der     Induktivität    20,  die in Reihe mit dem     Shunt    1 liegt (Ersatzschaltbild),  dargestellt.

   Eine Angleichung der Zeitkonstanten von  Steuerwicklung 4 und     Shunt    1 ist aber auch dadurch  möglich, dass man die Steuerwicklung 4 auf dem Kern  7 in enge     magnetische    Kopplung mit der Gegenkopp  lungswicklung 6     bringt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleichstromwandler nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer wicklung (4) zur Erzeugung des Steuermagnetfeldes an einen Shunt (1, 20) angeschlossen ist, und dass die Steuer- und Gegenkopplungswicklung aus Material mit gleichem Temperaturkoeffizienten bestehen, und dass diese Wicklungen derart bemessen sind, dass sie prak tisch gleiche elektrische Verlustleistungen und praktisch gleiche Wärmeableitung gegen die Umgebung aufweisen, und dass an der Gegenkopplungswicklung (6) der Ab griff (15) für das Ausgangssignal vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gleichstromwandler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Gegenkopplungs stromkreis ein temperaturunabhängiger Widerstand (18) gesetzt ist, der zum Abgriff des Ausgangssignals vorge sehen ist. 2. Gleichstromwandler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Shunt (1) derart dimen sioniert und der Gegenkopplungswicklung (6) zugeord net ist, dass die Zeitkonstanten von Shunt und Wick lung praktisch gleich sind. 3. Gleichstromwandler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerwicklung zum Er zeugen des Steuermagnetfeldes (4) derart dimensio niert und der Gegenkopplungswicklung (6) zugeordnet ist, dass die Zeitkonstanten der beiden Wicklungen praktisch gleich sind.
CH1158268A 1967-07-01 1968-08-02 Gleichstromwandler mit einer Brückenschaltung mit vormagnetisierten Feldplatten CH514846A (de)

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AT300108B (de) 1972-07-10

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