Maschine zum automatischen Zusammenfügen von Bestandteilen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum automatischen Zusammenfügen von Bestandteilen zu einem Rotationskörper, wobei scheibenförmige Teile auf einer Welle derart angebracht werden, dass sie bezüglich der axialen Richtung und bezüglich eines ausgeschnittenen Teiles an der Welle, in einer vorbestimmten axialen Stellung und in einer vorbestimmten Winkelstellung an der Welle befestigbar ist.
Bisher wurde eine Baugruppe, wie z. B. ein Rotor eines Fernseh-Abstimmgerätes, so hergestellt, dass man ein Paar Scheiben mit einem vorbestimmten Zwischenraum positionierte, eine Welle von Hand in die Bohrung der Scheiben einführte, dann jede Scheibe so verdrehte, dass eine Bezugsbohrung derselben in eine vorbestimmte Winkelstellung bezüglich eines Ausschnittes der Welle zu stehen kam und jede Scheibe axial so weit verschob, bis eine Bezugsnut der Welle einen vorbestimmten axialen Abstand von jeder Scheibe aufwies, wonach die Scheiben, z. B. mit Hilfe einer Punktschweissmaschine, auf der Welle festgeschweisst wurden.
Ein solches Verfahren ist jedoch sehr kompliziert und erfordert eine lange Arbeitszeit, wobei auch genügende Fachkenntnisse und Erfahrungen der Bedienungsperson nötig sind, um das Zusammenfügen des Rotors auszuführen, was zu einer Reduktion der fertiggestellten Baugruppen pro Zeiteinheit führte, so dass der Wirkungsgrad sehr gering war.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung der oben genannten Nachteile.
Die erfindungsgemässe Maschine ist gekennzeichnet durch einen Drehtisch, welcher intermittierend um einen vorbestimmten Winkel drehbar ist und eine Mehrzahl von Montagelehren aufweist, welche in gleichen Winkelabständen längs der Umfangszone auf dem Drehtisch befestigt sind, wobei die Winkelabstände mit dem vorbestimmten Drehwinkel übereinstimmen, um welchen der Drehtisch jeweils weiter gedreht wird, ferner durch eine Wellenzuführvorrichtung zum Einführen einer Welle in die scheibenförmigen Teile in bestimmter axialer Lage zu diesen Teilen, welche in den betreffenden Montagelehren gehalten sind, ferner durch eine Wellen-Einstellvorrichtung zum Drehen der so eingeführten Welle bezüglich der genannten Teile in die exakte Winkellage, durch eine Wellen-Positions-Fühlvorrichtung zum Feststellen der axialen und der Winkellage der Welle in bezug auf die genannten Teile,
welche Vorrichtung ein Signal liefert, wenn die Welle bezüglich der genannten Teile genau positioniert ist, ferner durch wenigstens eine Verbindungsvorrichtung zum Befestigen der Welle in den genannten Teilen und eine Abnahmevorrichtung zum Entfernen der so zusammengefügten Baugruppe von den Montagelehren, wobei all diese Vorrichtungen in der aufgezählten Reihenfolge entlang dem Umfang des Drehtisches an denjenigen Stellen angeordnet sind, an welchen die Montagelehren nach jedem erfolgten Drehschritt des Tisches angehalten werden, derart, dass alle die genannten Operationen synchron ausgeführt werden.
Vorzugsweise ist ein Schieberegister vorhanden, welches das von der Wellen-Positions-Fühlvorrichtung gelieferte Signal sowie auch ein Signal, das durch jeden ausgeführten Drehschritt des Drehtisches geliefert wird, aufnimmt und ein Ausgangssignal an die genannte Verbindungsvorrichtung nur dann liefert, wenn beide genannten Eingangssignale eingegangen sind, durch welches Ausgangssignal die Verbindungsvorrichtung nur dann in Tätigkeit gesetzt wird, wenn die Teile der Baugruppe auf der Montagelehre in bezug aufeinander einwandfrei positioniert sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen, wie ein Bauteil, z. B. eine Welle, mit den zugeordneten scheibenförmigen Teilen in vorbestimmter gegenseitiger Lage zusammengesetzt ist.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die allgemeine Konstruktion eines Beispiels der erfindungsgemässen Maschine.
Fig. 4 ist eine Teilansicht eines Beispiels der Montagelehre der erfindungsgemässen Maschine.
Fig. 5 ist ein Aufriss zu Fig. 4.
Fig. 6 ist eine Stirnansicht zu Fig. 4.
Fig. 7 ist eine Teilansicht, teilweise im Schnitt, eines Beispiels der Wellen-Zuführstation der erfindungsgemässen Maschine.
Fig. 8 ist eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt, von rechts in Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Teilansicht, teilweise im Schnitt, eines Beispiels der Wellen-Einstellvorrichtung der erfindungsgemässen Maschine.
Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10 in Fig. 9.
Fig. 11 ist eine Stirnansicht eines Beispiels des äusseren Endes des Wellen-Justierkopf-Stifts der Vorrichtung nach Fig. 9.
Fig. 12 ist eine Teilansicht eines Beispiels der Wellen-Positions-Fühlvorrichtung der erfindungsgemä ssen Maschine.
Fig. 13 zeigt, wie der Wellen-Positions-Ftlhlstift der Vorrichtung nach Fig. 12 in verschiedenen Positionen gestoppt wird, abhängig von den Bedingungen der Welle, welche mit den in jeder Montage-Lehre des Drehtisches gelagerten Scheiben vereinigt werden soll.
Fig. 14 zeigt ein elektrisches Schaltbild zu Fig. 12.
Fig. 15 ist ein Blockdiagramm, das das Schiebe Register der Vorrichtung nach Fig. 12 zeigt.
Fig. 16 ist eine Seitenansicht eines Beispiels der Verbindungsvorrichtung der erfindungsgemässen Maschine.
Fig. 17 ist eine Seitenansicht zu Fig. 16.
Fig. 18 ist ein Grundriss eines Beispiels der Abnahmevorrichtung der erfindungsgemässen Maschine.
Fig. 19 ist ein Schnitt längs der Achse der Schiebestange der Vorrichtung nach Fig. 18.
Fig. 20 ist eine Seitenansicht zu Fig. 18, und
Fig. 21 ist eine Stirnansicht von links in Fig. 20.
Aus Fig. 1 und 2 ist ein Beispiel der fertigen Konstruktionsgruppe ersichtlich, welche durch die erfindungsgemässe Maschine zusammengesetzt worden ist.
Die Konstruktionsgruppe umfasst ein Paar Scheiben 1, 1', welche in einem vorbestimmten Abstand koaxial zueinander stehen, eine Welle 2, welche in eine zentrale Bohrung jeder Scheibe eingesetzt ist und im Punkt a in der Nabe jeder Scheibe, beispielsweise durch Punktschweissen, befestigt ist. Jede Scheibe ist mit einer Bezugsbohrung b und die Welle 2 mit einem Ausschnitt c an einem Ende versehen, so dass die Winkelstellung jeder Scheibe relativ zur Welle exakt gegeben ist durch Einstellen des Winkels a zwischen einer Geraden durch die Bohrung b und das Zentrum jeder Scheibe und der Normalen auf den Ausschnitt c und durch das Zentrum jeder Scheibe in einem vorbestimmten Winkel.
Die Welle 2 besitzt auch eine Ringnut d hinter dem einen Ende der Welle, so dass der Abstand zwischen den Scheiben sowie die axiale Lage jeder Scheibe in bezug auf die Welle 2 einwandfrei definiert wird durch Einstellen der Distanz 11 zwischen Nut d und Scheibe 1 und der Distanz 19 zwischen Nut d und Scheibe 1', wie aus Fig. 1 ersichtlich.
Die allgemeine Konstruktion eines Beispiels der erfindungsgemässen Maschine zum Zusammenfügen der Baugruppe nach Fig. 1 und 2 ist in der Fig. 3 dargestellt.
Gemäss Fig. 3 trägt der Grundkörper 3 der Maschine einen Drehtisch 4, der intermittierend in Richtung des Pfeils e mittels eines nicht dargestellten Antriebs um einen vorbestimmten Winkel gedreht werden kann.
Der Drehtisch 4 trägt eine Mehrzahl von Zusammensetz- oder Montagelehren längs seines Umfangsrandes, welche unter sich gleiche Abstände haben. Der Zwischenraum zwischen je zwei Montagelehren 5 entspricht dem. Drehwinkel der intermittierenden Bewegung des Tisches 4.
Ein Paar Scheiben 1, 1' werden durch eine Bedienungsperson M so von Hand auf die respektiven Montagelehren 5 aufgebracht, dass sie untereinander den vorgeschriebenen Abstand und die vorgeschriebene Winkelstellung haben. Die Winkelstellung jeder Scheibe 1, 1' wird durch die Montagelehre jedesmal eingestellt, wenn der Drehtisch gedreht wird und eine der Montagelehren 5 vor die Bedienungsperson zu stehen kommt.
Jedesmal wenn die Bedienungsperson M die Scheiben 1, 1' auf eine Montagelehre 5 aufgebracht hat, wird ein Signal ausgelöst, das bewirkt, dass der Tisch 4 um den vorgeschriebenen Winkel für die nächste Operation gedreht wird.
Eine Wellenzuführvorrichtung 6, eine Wellen-Po sitions-Einstell-Vorrichtung 7, eine Wellen-Positions Fühlvorrichtung 8 und eine Verbindungsvorrichtung 9 (z. B. eine Schweissvorrichtung) sind auf dem Grundkörper 3 rings um den Drehtisch 4 und in dessen Nachbarschaft in der genannten Reihenfolge in der Drehrichtung des Tisches 4 hintereinander gelagert. Die Abstände zwischen je zwei der beschriebenen Vorrichtungen sowie zwischen Bedienungsmann M und Wel lenzufülir-Vorrichtung 6 entsprechen den Winkelabständen zwischen den benachbarten Montagelehren 5, so dass nach jedem Drehschritt des Tisches 4 je eine Montagelehre 5 mit einer der Vorrichtungen 6, 7, 8 und 9 ausgerichtet steht.
Eine weitere Verbindungsvorrichtung 9a ist neben dem Drehtisch 4 so angeordnet, dass ihr Winkelab- stand zur Verbindungsvorrichtung 9 zweimal einem Drehschritt des Tisches 4 entspricht.
Die Verbindungsvorrichtung 9, welche hier als Schweissvorrichtung dargestellt ist, ist dazu bestimmt, die Welle 2 z. B. mit der Scheibe 1' zu verbinden, beispielsweise mittels Punktschweiss elektro den 10, während die andere Verbindungsvorrichtung 9a zum Verbinden der Welle mit der andern Scheibe 1 dient, wie weiter unten näher beschrieben wird.
Eine Abnahmevorrichtung 11 zum Abnehmen der fertigen Baugruppe von der respektiven Montagelehre 5 ist neben dem Drehtisch gelagert, deren Winkelabstand von der Verbindungsvorrichtung 9a ebenfalls einem Drehschritt des Tisches 4 entspricht. Eine Rinne 12 befindet sich benachbart der Abnahmevorrichtung 11, um die von dieser abgenommene Baugruppe aus der Maschine wegzuführen.
Wie weiter unten näher beschrieben, wird die dargestellte Maschine so betrieben, dass jedesmal, wenn die Scheiben 1, la auf eine Montagelehre 5 aufgebracht sind, das Signal ausgelöst und ein Drehschritt des Tisches 4 veranlasst worden ist, die Vorrichtung 6 eine Welle 2 in die Scheiben 1, 1' einführt, welche auf der vor der Vorrichtung 6 stehenden Montagelehre geladen sind, die Wellen-Einstellvorrichtung 7 diejenige Welle 2 justiert, welche in den Scheiben eingeführt ist, die gerade vor der Vorrichtung 7 stehen, so dass die Welle in bezug auf die Scheiben 1, 1' genau positioniert wird, wie in Fig.
1 und 2 angegeben, die Wellen-Fülzlvor- richtung 8 mit der vor ihr stehenden Montagelehre in Eingriff gebracht wird und feststellt, ob eine Welle 2 in die Scheiben eingeführt ist und, falls ja, ob sie bezüglich der axialen und der Winkelstellung zu den Scheiben sauber positioniert ist, worauf sie ein Signal zur Betätigung der Verbindungsvorrichtungen 9, 9a nur auslöst, wenn die Welle 2 sauber eingestellt ist.
Die Montagelehre trägt die so kontrollierte Welle 2 zu den respektiven Verbindungsvorrichtungen 9, 9a, und jede derselben wird durch das Signal in Tätigkeit gesetzt, das von der Fühlvorrichtung 8 geliefert wurde, um die Welle 2 an den respektiven Scheiben 1, 1' zu befestigen, während die Abnahmevorrichtung 11 so betätigt wird, dass die fertige Baugruppe 1, 1', 2 von der der Abnahmevorrichtung 11 gegenüberstehenden Montagelehre abgehoben und durch die Rinne 12 aus der Maschine herausbefördert wird. Alle diese Arbeitsschritte werden nach jedem Drehschritt des Tisches 4 synchron ausgeführt, nachdem durch das Beladen der vor der Bedienungsperson M stehenden Montagelehre mit Scheiben ein Signal ausgelöst worden ist.
In der Zeichnung sind jeweils zwei Scheiben 1, la dargestellt, doch ist es klar, dass durch die dargestellte Maschine jede gewünschte Anzahl von Scheiben zusammengesetzt werden kann.
So sind auch 8 Montagelehren 5 dargestellt, doch können so viele Montagelehren als gewünscht in Über- einstimmung mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
Nachstehend werden alle einzelnen Stationen wie Montagelehre 5, Wellenzuführvorrichtung 6, Welleneinstellvorrichtung 7, Wellen-Fühlvorrichtung 8, Verbindungsvorrichtungen 9, 9a und Abnahmevorrichtung 11 im Zusammenhang mit den Fig. 4-20 im Detail beschrieben.
Gemäss Fig. 46 weist die Montagelehre 5 Stützplatten 13, eine Haltevorrichtung 14 und eine Wellen Arretiervorrichtung 15 auf. Die Stützplatten 13 sind an der Montageplatte 16 befestigt, welche ihrerseits auf dem Drehtisch 4 gehalten ist, während die Haltevorrichtung 14 in der Montageplatte 16 verschiebbar gelagert ist, wie weiter unten beschrieben, um die Scheiben 1 und 1' in den Stützplatten 13 nachgiebig festzuhalten.
Jede Stützplatte 13 weist einen Rahmen 17 mit einer Scheibenaufnahme-Ausnehmung 17a auf, in welcher die Scheibe 1 oder la mit Passsitz gehalten ist, und eine V-förmige Ausnehmung in der Mitte des oberen Randendes des Rahmens, um die Welle 2 hindurchtreten zu lassen, einen Bezugsstift 18, der am Rahmen 17 sitzt, um in die Bezugsbohrung b der Scheibe 1 oder 1' einzugreifen, um die Winkelstellung der Scheibe sauber festzulegen, sowie ein Paar Magnete 19, welche an den Stellen 17b im Rahmen eingebettet sind. Wenn die Bedienungsperson M die Scheiben 1, 1' in die respektiven Ausnehmungen 17a derart einsetzt, dass die Bezugsstifte 18 in die Bezugsbohrungen b eingreifen, wird jede Scheibe durch die Magnete 19 in ihrer exakt definierten Lage gehalten.
Die Haltevorrichtung 14 dient zum Festhalten der betreffenden Scheibe 1 oder 1', so dass sie sich nicht von den Oberflächen 17b des Rahmens 17 lösen kann, wenn die Verbindungsvorrichtungen 9, 9a betätigt werden. Die Haltevorrichtung 14 umfasst eine Feder 20, Schrägplatten 21 sowie eine Tragstange 22, an welcher die Schrägplatten gelagert sind, und Hebel 23, welche schwenkbar an der Montageplatte 16 sitzen, wie dargestellt. Die Feder 20 drückt die Tragstange 22 normalerweise in der Normalstellung nach rechts in Fig. 4, so dass die Schrägplatten 21 gegen die Rahmen 17 gedrückt werden, so dass sie die Scheiben 1 bzw. 1' nachgiebig gegen die Rahmen halten.
Die Tragstange 22 trägt einen kleinen Stift 22a an einem Ende, welcher in das gegabelte Ende des Hebels 23 so eingreift, dass die Stange 22, wenn der Hebel 23 durch eine Nocke 23a (Fig. 4) bewegt wird, nach links in Fig. 4 gegen die Kraft der Feder 20 verschoben wird, so dass die Schrägplatten 21 sich von den betreffenden Scheiben lösen.
Die Arretiervorrichtung 15 umfasst eine Wellen Regulierklinke 24 mit zwei Stiften 25 und 25a. Eine verschiebbare Stange 26 greift über Federn 27 relativ verschiebbar mit der Klinke 24 zusammen. Ein Schwenkhebel 28 ist bei 28a schwenkbar gelagert und greift mit seinem gegabelten Ende mit einem Stift 26a am freien Ende der Stange 26 zusammen, derart, dass der Hebel 28, wenn er durch eine Nocke 29 betätigt wird, die Stange 26 nach links in Fig. 6 verschiebt, wodurch die Klinke 24 in Eingriff mit der Ringnut d der Welle 2 gedrückt wird, wenn diese Welle in die auf der Montagelehre 5 befindlichen Scheiben 1, 1' eingeführt wird. Dadurch wird die Welle 2 in ihrer exakten axialen Lage in bezug auf die Scheiben 1 und 1' gehalten, so dass sie nicht durch die Wirkung der Zentrifugalkraft infolge der intermittierenden Drehung des Tisches 4 aus ihrer Lage verschoben wird.
Wie in Fig. 6 zu sehen ist, ist die Klinke 24 zwischen einem Paar Schilder 30 verschiebbar gelagert, in dem ihre Stifte 25, 25a in Langlöcher 30a der Schilder eingreifen. Die Langlöcher 30a dienen damit auch zur Begrenzung der Axialverschiebung der Klinke 24.
Die Arretiervorrichtung 15 wird so betätigt, dass sie durch die Wirkung der Nocke 29 die Welle 2, unmittelbar nach deren Einführung in die Scheiben durch die Wellenzuführvorrichtung 6, festhält und die Welle freigibt, nachdem die Verbindungsvorrichtung 9a in Tätigkeit gesetzt ist.
Ein Anschlag 31 ist zur Begrenzung der Axialbewegung der Welle 2 bei deren Einführung in die Scheiben 1, 1' auf der Montageplatte 16 gelagert.
Wie aus dem Gesagten hervorgeht, ist die axiale Lage der Welle 2 im Hinblick auf die Scheiben 1, 1' exakt festgelegt, wenn die Welle 2 durch die Zuführvorrichtung 6 in die Scheiben eingeführt ist und die Klinke 24 mit der Ringnut d zusammenwirkt.
Die Wellen-Zuführvorrichtung 6 ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Sie umfasst eine Fallrinne 32, seitliche Zuführorgane 33 und einen Einführstempel 34.
Die durch Fallrinne 32 zugeführten Wellen 2 werden durch die Seitenzuführorgane 33 aus dem Zuführ-Zentrum B nach dem Einschiebezentrum A verschoben und aus dieser Stellung durch den Welleneinführstempel 34 in die Scheiben 1, 1' eingeschoben, welche auf der Montagelehre in Ausrichtung mit dem Einführstempel 34 gelagert sind. Die Welle 2, welche in der Fallrinne auf die seitwärts verschobene Welle nachfolgt, liegt auf der Oberfläche c des Schiebekopfs 35 der Zuführmittel 33 zwischen zwei Seitenplatten 36 der Fallrinne auf. Nach der Rücklaufbewegung des Schiebkopfs 35 fällt diese Welle in die Nute 35a des Kopfs 35 und wird bei dem nächsten Vorlauf des Kopfs 35 seitwärts verschoben, so dass bei jeder Betätigung des Kopfs 35 eine Welle 2 in das Zentrum A geschoben wird.
Der Schiebekopf 35 sitzt auf dem verschiebbaren Block 37, welcher als Schlitten auf den Führungsstangen 38 gleitet, die mittels Rahmenteilen 39, 40 am Hauptkörper 3 gelagert sind. Der Schlitten 37 wird durch einen Zylinder 41 betätigt derart, dass die Nute 35a des Kopfs 35 fortwährend zwischen den Zentren A und B hin und her läuft.
Eine Halteplatte 42 ist am oberen Ende des Rahmens 40 befestigt und verhindert, dass die in der Nute 35a liegende Welle 2 nach oben ausweicht, wenn sie nach dem Zentrum A verschoben wird.
Der Welleneinführstempel 34 umfasst das eigentliche Stempelorgan 43, das in einem Führungsblock 44 gelagert ist, einen Stempelhalter 45 und einen Einstosszylinder 46 mit einer Kolbenstange 46a, die mit dem Stempelhalter 35 antriebsverbunden ist. Zwischen Stempel 43 und Stempelhalter 45 ist eine Druckfeder 47 eingeschaltet, um eine Pufferwirkung zu erzeugen, wenn die Welle 2 in die Scheiben 1 und 1' eingestossen wird.
Eine oder mehrere Führungsstangen 48 sind mit dem Stempelhalter 45 fest verbunden und am Rahmen gleitend geführt, welcher den Zylinder 46 trägt, welche Stangen 48 die Kolbenstange 46a genau axial führen.
Ein auswechselbares Arretierorgan 49 am Rahmenteil 44 dient zur einstellbaren Begrenzung des Kolbenhubes der Stange 46a.
Die Wellen-Positions-Einstellvorrichtung 7, nachstehend kurz Wellen-Einstellvorrichtung genannt, ist in den Fig. 9-11 dargestellt.
Diese Vorrichtung umfasst einen Einstellkopf 50 und eine Wellendrehvorrichtung 51. Durch die Wellen Einstellvorrichtung 7 wird die Welle 2, wenn sie in die Scheiben 1, 1' eingeführt ist, so gedreht, dass die Winkelstellung des Ausschnittes c der Welle in bezug auf die Referenzbohrung b der Scheiben 1, 1' sauber eingestellt ist, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 erläutert.
Der Welleneinstellkopf 50 umfasst einen Einstellstift 52, eine Einstellplatte 53, die an dem ausgeschnittenen Teil in der Seitenfläche am äusseren Ende des Stiftes 52 gelagert ist, eine Haltestange 54, die mit dem Einstellstift 52 nachgiebig verbunden ist, so dass er sich gegenüber der Haltestange 54 um einen vorbestimmten Betrag verschieben kann, einen Verbindungsblock, welcher drehbar mit der Stange 54 verbunden ist, einen Zylinder 56, welcher mit dem Block 55 derart wirkungsverbunden ist, dass er die Stange hin und her antreiben kann, und ein Paar Halterahmen 57 zur verschiebbaren Führung der Haltestange 54. Die Stange 54 ist drehbar mit dem Block 55 verbunden, aber mit diesem axial unterschiedlich verbunden, so dass der Zylinder 56 die Haltestange mittels des Blocks 55 anzeigen kann.
Die Wellen-Drehvorrichtung 51 umfasst ein Ritzel 58, das axial verschiebbar auf der Stange 54 zwischen den Rahmen 57 sitzt und gegen Verdrehung auf der Stange 54 durch einen Keil 54' gesichert ist, der in eine Keilnut des Ritzels 58 eingreift, wie dargestellt.
Die Wellendrehvorrichtung umfasst ferner eine Zahnschiene 59 im Eingriff mit dem Ritzel 58 und einen Zylinder 60, der mit der Zahnschiene so verbunden ist, dass er das Ritzel 58 mittels der Zahnschiene drehen kann. Wie in Fig. 10 dargestellt, ist die Zahnschiene 59 mit einem Keil 59a versehen, der in einer Keilnut im Rahmen 57a gleitet, so dass die Zahnschiene gegen Verdrehung um ihre Längsachse gesichert ist.
Wie in Fig. 9 und 11 dargestellt, ist am äusseren Ende des Einstellstiftes 52 eine Ausnehmung 52b gebildet, die durch eine halbkreisförmige zylindrische Wand 52a des Stiftes und die Einstellplatte 53 begrenzt ist, so dass das Ende der Welle 2 mit seinem ausgeschnittenen Teil c mit Passsitz in der Ausnehmung 52b drehfest aufgenommen werden kann.
Die Wirkungsweise der Wellen-Einstellvorrichtung 7 ist wie folgt: durch die Betätigung des Zylinders 56 wird der Einstellstift 52 über die Kolbenstange 56a vorgeschoben. Wenn das Ende der Welle 2 nicht in die Ausnehmung 52d des Stiftes eingetreten ist, stösst die Endfläche E des Stiftes gegen die Endfläche D der Welle 2 und könnte die Welle dadurch verbiegen. Die Feder 61 zwischen Stift 52 und Haltestange 54 erzeugt eine Pufferwirkung, so dass ein solches Verbiegen verhütet wird.
Wenn die Endflächen E und D aneinanderstossen und der Vorschub der Haltestange 54 durch das Anschlagen des Verbindungsblocks 55 gegen eine Arretierung 62 am Rahmen 57 angehalten wird, wird der Zylinder 60 so betätigt, dass er die Stange 54 über Zahnstange 59 und Ritzel 58 dreht. Um den Stift 52 zusammen mit der Stange 54 unter Aufrechterhaltung einer gegenseitigen Axialbewegung zu drehen, weist der Stift 52 einen Keil 63 auf, welcher in eine Keilnut in der Bohrung der Stange 54, welche den Stift 52 gleitend lagert, verschiebbar eingreift. Wenn der Stift 52 gedreht wird, nimmt die Ausnehmung 52b das Ende der Welle 2 mit Passsitz auf, so dass auch die Welle gedreht wird.
Durch geeignete Dimensionierung des Zylinderhubs 60 wird die Welle 2 in bezug auf die Scheiben 1 und la in eine vorbestimmte Winkellage gedreht, da die Scheiben durch das Eingreifen der Bezugsstifte 18 an der Montagelehre 5 in die Bezugsbohrungen b der Scheiben festgehalten werden.
Damit sich die Stange 54 leicht, d. h. ohne übermässigen Widerstand infolge des Drucks am Verbindungsblock 55, drehen lässt, sind doppelte Drucklager 64 im Block 55 vorgesehen, wie Fig. 9 zeigt. Eine Büchse 65 ist ausserdem zwischen Verbindungsblock 55 und Haltestange 54 eingeschaltet.
Das Arretierorgan 62 ist auswechselbar, so dass der Hub der Stange 54 eingestellt werden kann.
Um den Hub der Zahnstange 59 zu justieren, ist ein einstellbares Arretierorgan 66 vorgesehen, das gegen den stationären Teil des Grundkörpers 3 stösst (nicht dargestellt), wenn die Zahnstange durch den Zylinder 60 so angetrieben wird, dass der Drehweg des Ritzels und damit der Stange 54 auf einen gewünschten Wert begrenzt werden kann.
Die Wellen-Positions-Fühlvorrichtung 8, nachfolgend kurz Fühlvorrichtung genannt, ist in Fig. 12 dargestellt. Wie ersichtlich, ist ein Zylinder 67 an einem Rahmen gelagert, der auf der Montageplatte 67a befestigt ist, die ihrerseits am Grundkörper 3 befestigt ist. Ein Fühlstift 68, an dessen äusserem Ende eine Fühlplatte 69 sitzt, ist auswechselbar an einem Halter 70 befestigt. Die Winkelstellung des Stiftes 68 relativ zum Halter 70 wird durch einen Stift 68a festgelegt, welcher einen Schlitz 70a im Halter 70 durchsetzt. Eine oder mehrere Führungsstangen 71 sind an einem Rahmen 70a angebracht, welcher seinerseits am Halter 70 befestigt ist. Eine Hauptstange 72 ist an der Kolbenstange 67a des Zylinders 67 verbunden und in einer Bohrung eines Rahmens 72a gleitend geführt, welcher auf der Montageplatte 67a befestigt ist.
Der Halter 70 ist in einer Ausnehmung der Hauptstange 72 mittels einer Feder 73 nachgiebig und axial verschiebbar aufgenommen. Durch die Betätigung des Zylinders 67 wird der Fühlstift 68 axial bewegt, wobei eine Pufferwirkung zwischen Stift 68 und Zange 72, durch die Feder 73 erzeugt, gewährleistet wird.
Die Winkelstellung der Fühlplatte 69 ist so gewählt, dass die Platte, wenn der ausgeschnittene Endteil c der Welle 2 richtig lokalisiert ist, die Platte bei ihrem Vorschub durch die Wirkung des Zylinders 67 mit dem Endteil c zusammenwirkt, wie in Fig. 13A dargestellt, so dass das Flächenende der Fühlplatte 69 (des Fühlstiftes 68) in der Position Y gestoppt wird.
Wenn anderseits die Winkelstellung des ausgeschnittenen Endteils c der Welle 2 nicht sauber eingestellt ist, stösst das Ende der Fühlplatte 69 gegen das Ende der Welle 2, so dass die Endfläche der Platte 69 in der Position X angehalten wird, wie in Fig. 13B dargestellt. Wenn dagegen gar keine Welle auf der Montagelehre 5 geladen ist, kann sich der Stift 68 bis zum maximalen Hub frei bewegen, so dass er erst in der Position Z gemäss Fig. 13C anhält. Auf diese Weise wird die Anwesenheit sowie die Winkelstellung der Welle 2 dadurch festgestellt, dass die Endstellung des Fühlstiftes 68 nach dem Vorschub durch den Zylinder 67 festgestellt wird.
Fühlstift 67 und Fühlplatte 69 sind auswechselbar, so dass jede Gestalt und Winkelstellung der Welle 2 durch geeignete Auswahl von Stift und Platte abgefühlt werden kann.
Zum Feststellen der Lage des Stiftes 68 (und damit der Welle 2) sind Endschalter LS1 und LSo in der Nachbarschaft der einen Führungsstange 71 vorgesehen, die betätigt werden, wenn sie von der Führungsstange 71 frei kommen, und die elektrisch an einem Kreis gemäss Fig. 14 angeschlossen sind. Der Endschalter LS1 ist in Normalstellung geöffnet, während LS2 geschlossen ist, und ihre Lage bezüglich ist Stange 71 ist so gewählt, dass, wenn der Stift 68 mit der Stange 71 vorgeschoben und in der Position Y (Fig. 13) angehalten wird, dann nur der Schalter LS1 von der Stange 71 frei wird, so dass er den Fühlkreis schliesst, während wenn der Stift bis Position Z (Fig. 13) vorläuft, beide Endschalter von der Stange 71 frei kommen, so dass der Fühlkreis geöffnet wird, weil der Schalter LS2 geöffnet wird.
Wenn der Stift 68 in Position X (Fig. 13) anhält, bleibt der Fühlkreis in der Offenstellung. So wird also ein Signal durch den Fühlkreis nur dann ausgelöst, wenn der Stift 68 in Position Y anhält, was bedeutet, dass die Welle 2 auf der Montagelehre 5 sauber positioniert ist.
Der elektrische Fühlkreis enthält in Serie einen Zeitschalter CS1, die beiden Endschalter LS1, LSo und ein Relais CRI. Ein Kondensator CR¯ t ist zu der Kombination der Endschalter, wie dargestellt, parallel geschaltet. Ein elektrisches Potential E ist an den Enden des Zeitschalters und des Relais angelegt. Das Signal I, das durch das Relais CR1 erzeugt wird, wenn der Stift 68 die richtige Position der Welle 2 meldet, wird an ein Schiebe-Register, umfassend eine Mehrzahl von flip-flop-Kreisen F (Fig. 15), übermittelt.
Gleichzeitig wird ein Impulssignal S an das Schiebe-Register geliefert, jedesmal wenn der Drehtisch 4 einen Drehschritt ausgeführt hat, d. h. jedesmal wenn die Wellen-Fühlvorrichtung 8 betätigt wird, so dass Ausgangssignale Fo, F4 an die respektiven Verbindungsvorrichtungen 9, 9a von dem zweiten und vierten flip-flop-Kreis geliefert werden, jedesmal wenn die Montagelehre 5 mit einer richtig positionierten Welle 2 die betreffende Verbindungsvorrichtung 9, 9a erreicht, worauf die Verbindungsvorrichtung ihre Tätigkeit aufnimmt. Wenn jedoch die Fühlvorrichtung 8 eine falsche Position der Welle 2 oder auch die Abwesenheit einer Welle in der Montagelehre signalisiert, wird dem Schiebe-Register kein Signal geliefert, so dass die Verbindungsvorrichtungen 9, 9a nicht in Tätigkeit gesetzt werden.
So können die Teile wiederum zur Herstellung korrekter Baugruppen verwendet werden.
Die Verbindungsvorrichtung 9 entspricht in ihrem Aufbau der Vorrichtung 9a, nur dass die erstere die Scheibe la und die letztere die Scheibe 1 an der Welle zu befestigen bestimmt ist.
Die Konstruktion eines Beispiels der Verbindungsvorrichtung gemäss der Erfindung ist in den Fig. 16 und 17 dargestellt.
Gemäss Fig. 16 und 17 befindet sich die Montagelehre 5 mit den mit der Welle 2 zusammengesteckten Scheiben 1 und la auf dem Drehtisch 4 exakt mit der Verbindungsvorrichtung 9a ausgerichtet, welche ihrerseits auf dem Grundkörper 3 ruht. Die Vorrichtung 9a umfasst einen Rahmen 76, welcher die Montagelehre 5 übergreift. Ein vertikal verschiebbarer Rahmen 77 ist unterhalb der übergreifenden Partie des Rahmens 76 angeordnet und mit einem Zylinder 78 wirkungsverbunden, welcher an dieser Partie des Rahmens 76 befestigt ist. Der Rahmen 77 sitzt an einer Kolbenstange 78a, welche den Rahmen 76 gleitend durchsetzt, wie in Fig. 16 dargestellt. Zwei Führungsstangen 79 sitzen am Rahmen 77 und sind am Rahmenteil 76 gleitend geführt. Eine Welle 80 ist horizontal verschiebbar in den Öffnungen des Rahmens 77 geführt und trägt an ihrem einen Ende einen Anschlag 81.
Ein Führungsstück 82 sitzt an der Welle 80 mittels eines Stiftes 82a befestigt und weist am obern Ende eine Führungsnut zum Zusammenwirken mit einem Keil 83 am Rahmen 77 auf. Die Welle 80 kann sich also horizontal verschieben, aber nicht verdrehen. Eine Feder 84 ist zwischen Führungsstück 82 und einem Ende des Rahmens 77 eingeschaltet und drängt die Welle in Normallage nach links in Fig. 16 bis zum Anschlag des Teils 81 gegen den Rahmen 77. Ein Zylinder 85 ist am Führungsstück 82 befestigt, dessen Kolbenstange 86 sich parallel unterhalb der Welle 80 erstreckt. Ein Werkzeughalter 87, beispielsweise ein Schweiss-Elektrodenhalter, ist durch Stift 87a an der Welle 80 gehalten und gleitet auf der Kolbenstange 86, während ein zweiter derartiger Werkzeughalter 88 an der Kolbenstange 86 mittels Stift 88a gesichert ist und auf der Welle 80 gleitet.
Die Anordnung der Werkzeughalter ist so getroffen, dass die Baugruppe aus Welle 2 und Scheiben 1, 1', welche auf der Montagelehre 5 in Ausrichtung mit der Verbindungsvorrichtung 9a gebracht wurde; sich im wesentlichen in der Mitte zwischen den Haltern 87, 88 befindet. An den Haltern 87, 88 sind auswechselbare Werkzeuge 89, 90, z. B. Schweisselektroden 10 gemäss Fig. 3, befestigt. Eine einstellbare Anschlagschraube 91 ist in den Rahmen 92 eingeschraubt, welcher am Rahmen 77 festsitzt, so dass die Bewegung des Werkzeughalters 88 justierbar begrenzt werden kann.
Beim Betrieb, wenn die Montagelehren 5 nacheinander mit der Verbindungsvorrichtung 9a ausgerichtet werden, wird der Zylinder 78 betätigt, damit der Rahmen 77 gesenkt, bis die Werkzeuge 89, 90 auf gleicher Höhe wie die Welle 2 stehen, sobald von der Fühlvorrichtung 8 wie oben erläutert ein Signal geliefert wird. Darauf wird der Zylinder 85 so in Tätigkeit gesetzt, dass sich der Werkzeughalter 88 vom Führungsstück 82 wegbewegt.
Wenn die Kraft der Feder 84 von der Antriebskraft des Zylinders 85 überschritten wird, wird der Halter 88 gegen die Welle 2 bewegt, während der Halter 87 in umgekehrter Richtung bewegt wird, so dass er sich gegen die Wirkung der Feder 84 der Welle 2 nähert, derart, dass die Nabe der Scheibe 1 von den beiden Werkzeugen 89, 90 mit etwa gleich grossem Druck von beiden Seiten her eingeklemmt wird, so dass die Welle 2 an der Scheibe 1 ohne irgendeine Verschiebung der Teile, was die Genauigkeit der Baugruppe beeinträchtigen könnte, befestigt werden kann. Die Kraft der Feder 84 kann für die beschriebene Operation geeignet ausgewählt werden.
Nach beendeter Operation wird der Zylinder 85 so betätigt, dass der Halter 88 gegen das Führungsstück 82 bewegt wird, so dass die beiden Halter 87, 88 durch die Feder 84 sich von der Welle 2 wegbewe gen, wonach der Zylinder 78 den Rahmen 77 wieder hebt.
Die Verbindungsvorrichtung 9 ist in Aufbau und Wirkungsweise genau gleich wie die eben beschriebene Vorrichtung, so dass sich eine nähere Beschreibung derselben erübrigt.
Die Abnahmevorrichtung 11 ist in den Fig. 18 bis 21 dargestellt. Sie umfasst einen Abnahmekopf 94, eine Kopfhebevorrichtung 95 und eine Kopfdrehvorrichtung 96.
Der Abnahmekopf 94 weist einen verschiebbaren Block 97 auf, der mit einer Kolbenstange 98a eines an einem Dreharm 99 befestigten Zylinders 98 verbunden ist. Der Block 97 ist durch einen Rahmen 100 geführt und mit einer Steuernocke 101 versehen, die mit einer Rolle 102 an einem Hebel 103 zusammenwirkt. Der Hebel ist an einer Welle 103a in einem Lager 104 schwenkbar gelagert. Eine Feder 105 drängt den Hebel 103 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 20) und drückt die Rolle 102 gegen die Steuernocke 101. Eine verschiebbare Platte 106 ist im Rahmen 100 geführt, und eine Welle 107 mit einem Anschlag 107a ist an der Platte 106 befestigt und in einer Bohrung des verschiebbaren Blocks 97 gleitend geführt. Die Platte 106 wird normalerweise mittels einer Feder 108 nach links gedrückt (Fig. 20), welche Feder mit dem einen Ende am Rahmen 100 angreift und mit dem andern an der Platte 106 befestigt ist.
Wenn nun der Zylinder 98 betätigt wird, so dass er den Block 97 nach rechts in Fig. 20 bewegt, schwingt der Hebel 103 infolge des Eingriffs zwischen Rolle 102 und Nocke 101 im Uhrzeigersinn entgegen der Kraft der Feder 105, während die Platte 106 infolge des Anschlags 107a der Welle 107 entgegen der Kraft der Feder 108 nach rechts gezogen wird. Die verschiebbare Platte 106 weist ein Paar Lagerschilder 109 auf, die eine Welle 110 tragen.
Zwei Paare von Klemmarmen 111, 11 ja sind so an der Welle 110 schwenkbar gelagert, dass sie die Welle 2 bei ihrer Betätigung zwischen sich erfassen und klemmen. Die inneren Enden der Arme 111, llla sind an Hebeln 112 angelenkt, die ihrerseits mit ihrem andern Ende an einer Welle 113 angelenkt sind, die von einem V-förmigen Support 114 gehalten ist. Der Support 114 trägt eine Welle 115, die in einer Bohrung eines Blocks 116 gleitend geführt ist.
Eine Feder 11S ist zwischen einem verstellbaren Kragen 117 und dem Block 116 so eingeschaltet, dass sie den Support 114 normalerweise an den Block 116 andrückt, während sie eine Pufferwirkung ausübt, wenn die Klemmarme die Welle 2 ergreifen, wie weiter unten beschrieben wird. Der Kragen 117 ist verstellbar an einem Teil der Welle 115 gelagert, welcher den Block 116 durchsetzt und von demselben absteht. Ein Stift 119 ragt auf jeder Seite koaxial vom Block 116 ab.
Die Stifte 119 greifen gleitbar in zwei Gabeln am freien Ende des Hebels 103 ein, so dass der Block 116 angehoben wird, wenn der Hebel 103 durch Nocke 101 und Rolle 102 bei der Betätigung des Zylinders 98 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Der Arm 99 ist an einem Kragen 121 befestigt, welcher schwenkbar am obern Ende einer vertikal verschiebbaren Welle 122 gelagert ist. Der Kragen 121 weist einen Hebel 123 auf, an dessen äusserem Ende eine Gabel 123a gebildet ist, wie Fig. 18 und 19 zeigen. Ein Hebel 124 ist unmittelbar unterhalb des Hebels 123 an der Welle 122 befestigt und bildet seinerseits am äusseren Ende eine Gabel 124a.
Eine Hülse 125 sitzt am Grundkörper 3 und trägt einen Hebel 126 oberhalb dieses Körpers. Eine vertikal aufragende Führungsstange 127 sitzt auf dem Hebel 126 und greift gleitend in die Gabel 124a ein, so dass der Hebel 124 und damit die Welle 122 am Drehen verhindert werden, jedoch vertikale Bewegungen ausführen können. Die vertikal verschiebbare Welle 122 ist in der Hülse 125 durch Zwischenschaltung einer Hohlwelle 127 schwenkbar gelagert. Letztere besitzt einen Hebel 127a an ihrem oberen Ende. Eine vertikal aufragende Führungsstange 128 sitzt am äusseren Ende des Hebels 127a und greift gleitend in die Gabel 123a ein, so dass der Hebel 123 zusammen mit dem Arm 99 durch den Hebel 127a gedreht wird, wenn die Hohlwelle 127 ihrerseits gedreht wird, wie nachstehend beschrieben.
Ein weiterer Hebel 127b sitzt am untern Ende der Hohlwelle 127. Sein äusseres Ende 127b ist an einem Gestänge 129 angelenkt, das schwenkbar mit einer Kolbenstange 130a eines Zylinders 130 verbunden ist, der an einer festen Platte 2a des Grundkörpers 3 befestigt ist. Wenn also der Zylinder 130 betätigt wird, wird der Hebel 127b und damit der Hebel 127a, welche beide an der Hohlwelle 127 fest sind, verschwenkt, so dass der Hebel 123 und damit der Arm 99 gedreht werden.
Ein vertikaler Zylinder 131 ist ebenfalls an der stationären Platte 3a befestigt. Dessen Kolbenstange 131a ist mit dem untern Ende der Welle 122 über eine Verbindung 132 verbunden. Wenn daher der Zylinder 131 betätigt wird, wird die Welle 122 vertikal verschoben, während eine Drehung derselben infolge des Eingriffs zwischen Gabel 124a und Hebel 124 verhindert wird, welche mit der Führungsstange 127 an der Welle 122 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Abnahmevorrichtung 11 ist die folgende:
Wenn die Montagelehre 5 in die mit der Abnahmevorrichtung 11 ausgerichtete Arbeitsstellung gebracht worden ist, wird der Zylinder 130 betätigt, so dass er den Abnahmekopf 94 in Stellung über der Montagelehre 5 bringt. Dann wird der Zylinder 131 so betätigt, dass er den Abnahmekopf 94 senkt, so dass die Klemmarme 111, 111 a in offener Stellung in Ausrichtung mit der Welle 2 auf der Montagelehre gebracht werden.
Nun wird der Zylinder 98 so betätigt, dass er den
Block 97 nach rechts in Fig. 20 bewegt. Diese Bewe gung hebt vorerst den Block 116 durch das Zusammen wirken von Rolle 102 und Nocke 101 an, was eine
Schwenkung im Uhrzeigersinn des Hebels 103 bewirkt, so dass die Welle 113 gehoben wird und dadurch über die Verbindung mit den Hebeln 112 die Klemmarme
111, ills zum Ergreifen der Welle 2 veranlasst. Die
Feder 117, welche den Block 1 14 nachgiebig gegen den Block 116 drückt, gewährleistet eine Pufferwirkung, so dass eine Beschädigung der Baugruppe vermieden wird, die eintreten könnte, wenn der Block 116 mit grosser Kraft aufwärts bewegt würde.
Wenn die Welle 2 durch die Arme 111, 111 a ergriffen ist, bewirkt eine weitere Bewegung des Blocks 97 nach rechts, dass die Welle 107 zusammen mit der Platte 106 gegen die Wirkung der Feder 108 infolge des Anschlags 107a nach rechts bewegt wird. so dass die Lagerschilder 109 mit den Klemmarmen 111, llla nach rechts bewegt werden, wodurch die an der Welle 2 festgeschweissten Scheiben 1, la von den Bezugsstiften 18 (an den Rahmen 17 der Lehre 5) gelöst werden und die ganze Baugruppe von der Montagelehre 5 freigemacht wird.
Jetzt wird der Zylinder 131 so betätigt, dass er den Abnahmekopf 94 von der Lehre 5 weghebt, während der Zylinder 130 so betätigt wird, dass der Arm 99 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 18) geschwenkt wird, so dass der Abnahmekopf 94 in die Position bewegt wird, die in Fig. 18 gestrichelt dargestellt ist. Wenn der Zylinder 98 wieder entspannt wird, wird die Nocke 101 von der Rolle 102 des Hebels 103 gelöst, so dass die Klemmarme 111, 1 11a die Baugruppe freigeben, so dass die letztere durch die Rinne 12 aus der Maschine austreten kann.
Wie aus dem Gesagten hervorgeht, ist es zum Betrieb der dargestellten Maschine lediglich notwendig, Scheiben 1, la seitens der Bedienungsperson auf die betreffende Montagelehre 5 aufzugeben, jedesmal wenn eine solche vor der Bedienungsperson angelangt ist.
Sämtliche weiteren Operationen zum Befestigen der Scheiben auf der Welle werden durch die erfindungsgemässe Maschine automatisch ausgeführt.
Wenn die relative Lage der zusammenzufügenden Teile nicht korrekt ist, werden die Verbindungsvorrichtungen automatisch infolge des von der Wellenfühlvorrichtung gelieferten Signals an ihrer Funktion gehindert, so dass die Teile zur Herstellung einer korrekten Verbindung bzw. zur Korrektur der gegenseitigen Position verwendet werden können.
Die Maschine der beschriebenen Art ermöglicht es, diese Baugruppen in fliessendem Prozess mit einem grossen Wirkungsgrad zusammenzufügen, während die Qualität der so hergestellten Baugruppen sehr hoch und gleichmässig bleibt.
Weiterhin kann bei einer derartigen Maschine eine Mehrzahl zusammenzufügender Teile nacheinander auf Montagelehren auf einem Drehtisch aufgebracht werden, so dass die Teile in jeder Montagelehre zusammenfügbar sind, worauf die zusammengefügten Teile aneinander beispielsweise durch Schweissen und Verlöten befestigt werden, so dass sie nacheinander fertiggestellt werden können.
Zudem können bei der Maschine der beschriebenen Art die Einzelteile nacheinander jeder Montagelehre auf dem Drehtisch durch eine Zuführstation zugeführt werden, welche neben dem Drehtisch angeordnet ist, nachdem der Drehtisch eine intermittierende Bewegung über einem vorbestimmten Drehwinkel ausgeführt hat, welcher der Anordnung der Montagelehren entspricht, wobei Mittel zum Feststellen der Qualität der Baugruppen vorgesehen sind, welche so arbeiten, dass bei Feststellung einer ungenauen Zusammenfügung die nachfolgenden Arbeitsschritte automatisch gestoppt werden, so dass die Herstellung ungenauer Baugruppen verhütet wird.
Die Verbindungsvorrichtung ist für Verwendung in einer oben beschriebenen Zusammensetzmaschine sehr nützlich, in welcher die auf die zu sammenzufügenden Teile wirkenden Kräfte symmetrisch und gleichmässig von zwei Seiten angewendet werden, so dass keine unerwünschten Seitenkräfte auf die in der Montagelehre gehaltenen Teile wirken, welche die Teile gegenseitig verschieben und dadurch eine ungenaue Zusammenfügung derselben verursachen könnten.
Ebenfalls ist die Montagelehre für Verwendung in einer Maschine zum Zusammenfügen von Teilen sehr nützlich, in welcher Montagelehre die Teile, z. B. Scheiben, in einer Lage gehalten werden, in welcher sie mit einer Welle in vorbestimmter axialer und Winkelstellung zusammengesetzt werden können, wobei die gegenseitige Position dieser Teile automatisch herbeigeführt wird.
Die Vorrichtung zum exakten Einsetzen einer Welle in Teile, wie Scheiben, zur Bildung eines Fernseh Abstimmgerätes kann bequem in einer Maschine zum Zusammensetzen des Rotors verwendet werden, bei welchem Rotor, Scheiben und Welle in einer vorbestimmten gegenseitigen axialen und Winkelstellung positioniert werden, welche Vorrichtung von einfachem Aufbau und exakter Wirkungsweise ist, um eine Welle nach der andern geschmeidig und exakt in die Baugruppenteile einzuführen.
Die Abnahmevorrichtung bei der Verwendung in einer Maschine zum automatischen, aufeinanderfolgenden Zusammenfügen von Baugruppen, wie Rotoren eines Fernseh-Abstimmgerätes, ist ebenfalls sehr nützlich, welche Baugruppen Scheiben umfassen, in die eine Welle in vorbestimmter axialer und Winkellage eingesetzt ist, welche Vorrichtung kompakt gebaut und einfach konstruiert ist, um jede Baugruppe glatt von den Montagelehren der Maschine abzunehmen, selbst wenn jede Baugruppe in der betreffenden Montagelehre seitlich festgehalten wird, so dass sie nicht direkt von der Montagelehre abgehoben werden kann.