CH515401A - Konischer Mast - Google Patents

Konischer Mast

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Publication number
CH515401A
CH515401A CH195471A CH195471A CH515401A CH 515401 A CH515401 A CH 515401A CH 195471 A CH195471 A CH 195471A CH 195471 A CH195471 A CH 195471A CH 515401 A CH515401 A CH 515401A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mast
plastic
spiral seam
dependent
conical
Prior art date
Application number
CH195471A
Other languages
English (en)
Inventor
Kalervo Malkki Eino
Silde Valentin
Original Assignee
Malkki Eino
Silde Valentin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Malkki Eino, Silde Valentin filed Critical Malkki Eino
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Publication of CH515401A publication Critical patent/CH515401A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Konischer Mast
Die Erfindung bezieht sich auf einen konischen Mast.



  Dieser kann z.B. als Leitungs-, Telephon- oder Leuchtarmaturenmast verwendet werden, jedoch eignet er sich auch als Mast oder Pfahl anderer Art.



   Von konischen Masten sind bisher zwei Haupttypen bekannt. Am häufigsten verwendet ist ein Rohrmast, der aus zwei oder mehreren Rohren von verschiedenen Durchmessern zusammengesetzt ist, von denen jeweils das untere Ende des höher liegenden Rohres hineinpassend gemacht und in seiner Lage befestigt ist. Auf diese Weise ist ein in der Richtung nach oben sich stufenweise verjüngender Mast erzielt worden. Ein solcher Mast hat ein grosses Gewicht, was eine Reihe von Nachteilen zur Folge hat. Es sind auch aus Blech hergestellte konische Masten bekannt. Sie sind aus einer trapezförmigen Blechtafel von der Länge des Mastes hergestellt, indem diese zu einem konischen Rohr gebogen und die längs verlaufende Naht verschweisst worden ist.

  Damit ein solcher Mast stabil genug ist, muss er aus Stahlblech von mindestens 3,5 mm Stärke gefertigt werden, und aus diesem Grunde erhält der Mast ebenfalls grosses Gewicht. Auch ist die Herstellung solcher Masten umständlich und zeitraubend.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, einen konischen Mast zu schaffen, der erheblich leichter als bekannte Masten sein kann, dessen ungeachtet aber hohe und hinreichende Festigkeit besitzen kann.



   Der konische Mast nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein konisches Spiralnahtrohr, das mindestens teilweise mit an seiner Innenfläche haftendem Kunststoff gefüllt ist.



   Vorzugsweise kann der Kunststoff ein Schaumkunststoff sein.



   Dank der Verwendung eines Spiralnahtrohres und dank dem an der Innenfläche dieses Rohres haftenden Kunststoff kann ein solcher Mast auch dann hinreichend stabil sein, wenn das Rohr z.B. aus dünnem Stahlband hergestellt ist, denn die Spiralnaht kann zu erhöhter Festigkeit des Mastes beitragen. Aus diesem Grund kann ein solcher Mast bedeutend leichter als bekannte Masten gemacht werden. Die Verwendung von Spiralnahtrohr für den Mast hat auch zur Folge, dass die Herstellung des Mastes rasch vor sich gehen kann und dass Masten verschiedener Längen und Durchmesser leicht herstellbar sind.

  Falls der Mast zur Verwendung als Beleuchtungsarmaturenmast vorgesehen ist, so können sich im Innern des Spiralnahtrohres Kanäle befinden, vorzugsweise ebenfalls aus Spiralnahtrohr hergestellt, für die elektrischen Leitungen, und der Raum zwischen den Kanälen und dem den Aussenmantel des Mastes bildenden Spiralnahtrohr kann dann völlig mit porösem Kunststoff gefüllt sein. Vorteilhaft kann das den Mast bildende Spiralnahtrohr in der Weise mit Füllung versehen worden sein, dass das Rohr als Form verwendet worden ist, in die man Stoffe eingebracht hat, die im Innern des Rohres eine poröse Kunststoffüllung bilden, die aus Polystyrol- oder Polyurethanschaum oder aus Schaumglas bestehen kann.



  Das Spiralnahtrohr kann vorzugsweise aus Stahlband von 0,5 bis 1,5 mm Stärke hergestellt sein, dessen Breite erheblich variieren kann; jedoch ist seine Breite vorzugsweise 8 bis 20 cm. Ein geeignetes Mass der Verjüngung des Mastes ist ein solches, bei dem sich dessen Durchmesser auf ein Meter Länge um 8 bis 10 mm ändert.



   Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Mastes näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Mast in Seitenansicht und
Fig. 2 den gleichen Mast im Schnitt.



   Der in der Zeichnung dargestellte Mast besitzt einen Mantel aus einem konischen Spiralnahtrohr 1. Dieses ist mittels kaltversaumter Naht 3 aus Stahlband 2 hergestellt, welches Band am geeignetsten etwa 1 mm Stärke und etwa 10 cm Breite hat. Es kann auch ein mit Schweissnaht versehenes Spiralnahtrohr in Frage kommen. Im Innern des Rohres 1 befinden sich ebenfalls aus Spiralnahtrohr geformte Kanäle 4 für die im Mast einzulegenden elektrischen Leitungen. Diese Kanäle öffnen sich an der Seite des Mastes an derjenigen Stelle, wo ein Anschlusskasten 5 angebracht wird. Der Raum zwischen dem Spiralnahtrohr 1 und den Kanälen 4 ist gänzlich mit porösem Kunststoff 6 gefüllt. Das Füllen des Rohres 1 mit porösem Kunststoff geschieht, indem man in das Rohr Stoffe einbringt, die bei ihrer Reaktion einen  porösen Kunststoff bilden, der das Rohr füllt.

  Es kommen z.B. solche Stoffe in Frage, die Polystyrol- oder Polyurethanschaum ergeben. Auch Schaumglas kann in Frage kommen. Damit der im Spiralnahtrohr entstandene Schaumkunststoff an der Innenfläche des Rohres anhaftet, was notwendig ist, ist das Rohr in irgendeiner bekannten Weise zum Entfernen von Fett und sonstigem Schmutz gereinigt worden. Das Anhaften des Schaumkunststoffes an der Innenfläche des Spiralnahtrohres kann auch dadurch gefördert werden, dass die Innenfläche des Rohres im voraus mit einem geeigneten Kunststoff oder Leim behandelt wird, der gut an der Metallfläche haftet, oder das Rohr wird mit einem geeigneten Profil versehen, in welchem Fall das Rohr am vorteilhaftesten aus profiliertem Stahlband hergestellt wird.



   Das untere Ende des Mastes kann mit einer Fussplatte 7 versehen werden, die in ihrer Lage z.B. durch Schweissen befestigt ist. Auch am oberen Ende des Mastes kann man einen mit Gewindeloch versehenen Körper zum Befestigen des Leuchtenstieles anbringen.



   Es sei erwähnt, dass ein Mast der beschriebenen Art, der eine Länge von 8 Metern und am einen Ende 60 mm Durchmesser und am anderen Ende 114 mm Durchmesser hat etwa   10 kg    wiegt, wenn das Spiralnahtrohr aus Stahlband von 1 mm Stärke und 10 cm Breite hergestellt und mit porösem Kunststoff gefüllt ist. Dieser Mast hat gleiche Festigkeit wie ein Mast entsprechender Grösse von bekannter Art, aus 4,5 mm starkem Stahlblech hergestellt, der etwa 45 kg wiegt. Der beschriebene Mast ist also bedeutend leichter.

 

   Es ist nicht unbedingt notwendig, den Mast so herzustellen, dass das Spiralnahtrohr als Form benutzt wird, in welches porösen Kunststoff bildende Stoffe eingebracht werden, sondern es ist auch möglich, den Mast so herzustellen, dass gesondert eine in das Spiralnahtrohr einzubringende Füllung hergestellt wird, die die Form des Spiralnahtrohres hat und dass diese Füllung in das Spiralnahtrohr hineingeschoben und zugleich mit demselben verleimt wird. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Konischer Mast gekennzeichnet durch ein konisches Spiralnahtrohr, das mindestens teilweise mit an seiner Innenfläche haftendem Kunststoff gefüllt ist.
    UNTERANSPRÜCHE I. Mast nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff ein Schaumkunststoff ist.
    2. Mast nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffüllung in das Spiralnahtrohr eingegossen ist.
    3. Mast nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffüllung mit der Innenfläche des Spiralnahtrohres mittels eines Klebstoffes verklebt ist.
    4. Mast nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiralnahtrohr aus Stahlband von 0,5 bis 1,5 mm Stärke hergestellt ist, dessen Breite 8 bis 20 cm beträgt.
    5. Mast nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die konische Verjüngung des Mastes eine solche ist, dass dessen Durchmesser auf 1 Meter Länge sich um 8 bis 10 mm ändert.
    6. Mast nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, zur Verwendung als Beleuchtungsarmaturenmast, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Innern des mit Füllung versehenen Spiralnahtrohres Kanäle für elektrische Leitungen befinden.
    7. Mast nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle für elektrische Leitungen aus Spiralnahtrohr bestehen.
    8. Mast nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geschäumte Kunststoff aus Polystyrol- oder Polyurethankunststoff besteht.
    9. Mast nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiralnahtrohr aus profiliertem Stahlband zwecks Sicherung der Befestigung des Kunststoffes hergestellt ist.
CH195471A 1971-02-10 1971-02-10 Konischer Mast CH515401A (de)

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