CH515580A - Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden Feder - Google Patents
Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden FederInfo
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Description
Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel mit einer an diesen angreifenden Feder Die Erfindung betrifft einen Plattenspieler mit einem um eine horizontale und eine vertikale Drehachse drehbaren Tonarm und - zur Erzeugung der Auflage kraft für dessen Abtastnadel - mit einer zwischen zwei Befestigungspunkten gespannten, am Tonarm angreifen den Feder.
Bei bekannten Plattenspielern wird die Auflagekraft des Tonarmes auf -der Schallplatte durch elastische Mittel, beispielsweise Federn erzeugt, die den ausbalan cierten Tonarm gegen die Schallplatte drücken. Dabei sind diese Federn einerseits am Tonarm, andererseits an einem das horizontale Tonarmlager tragenden vertikalen Drehlager befestigt. Die Einstellung der Auflagekraft wird dadurch vorgenommen, dass einer der Federbefe stigungspunkte beweglich gemacht und bei der Einstel lung .derart verschoben wird, dass sich die Federkraft verändert.
Diese Anordnungen haben den Nachteil, dass entweder der Tonarm oder das Drehlager während der Verstellung berührt werden muss, so dass die Verstel lung zur Vermeidung von Beschädigungen an Abtaststift oder Schallplatte nur dann vorgenommen werden darf, wenn der Abtaststift nicht auf der Platte liegt. Dadurch ist eine Optimierung der Auflagekraft während des Betriebes nicht möglich.
Die Erfindung behebt diesen Nachteil dadurch, dass der eine Befestigungspunkt gehäusefest angeordnet und dass ein oberhalb des oberen Endes der vertikalen Drehachse gehäusefest angeordnetes, die Federspannung beeinflussendes Verstellmittel vorgesehen ist, wobei ein flexibles Verbindungsmittel den gehäusefesten Befesti gungspunkt mit der Feder verbindet und dabei über das Verstellmittel geführt ist.
Der Vorteil der Erfindung liegt 'darin, dass die Auflagekraft während des Laufs der Schallplatte ver stellt und unter Abhörkontrolle auf ihren optimalen Wert gebracht werden kann. In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das gehäusefest angeordnete Verstellmittel in Rich tung der vertikalen Drehachse des Tonarmes verstell bar.
Auf diese Weise ist es möglich, die Auflagekraft für den Abtaststift durch Änderung des am Tonarm wirksa men Hebelarmes zu verstellen. Die Auflagekraft des Tonarmes ist damit unabhängig zur Antiskatingkraft einstellbar.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das gehäusefest angeordnete Verstellmittel als Umlenk rolle ausgebildet und derart angeordnet, dass das flexible Verbindungsmittel zwischen der Umlenkrolle und dem Befestigungspunkt am Tonarm in einer Tonarmachse enthaltenen Ebene verläuft und die vertikale Drehachse den Umfang der Umlenkrolle schneidet.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass die flexible Verbindung nicht in der Nähe des vertikalen Drehlagers vorbeigeführt zu werden braucht.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Umlenkrolle in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Drehachse verstellbar ist.
Rückt man nämlich die Umlenkrolle aus dem Schnittpunkt von Umlenkrollenumfang und vertikaler Drehachse heraus, dann entsteht am Tonarm ein Dreh moment um die vertikale Drehachse und es ist dadurch möglich, ein durch die Reibung am Abtaststift entste hendes, radial nach aussen wirkendes Skatingmoment durch ein solches Moment, ein Anti-Skatingmoment , zu kompensieren.
In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist die Umlenkralle in einer elliptisch gekrümmten Führung verstellbar, bei welcher die Befestigungspunkte der Feder in den Brennpunkten dieser Ellipse liegen.
Der Vorteil einer solchen Ausbildung der Verstel lung liegt darin, dass bei der Querverstellung der Umlenkrolle keine Änderung der Federkraft eintritt, da sich auf diesem Verstellweg die Summe der Abstände zwischen der Umlenkrolle und den Befestigungspunkten nicht ändert. Dadurch ist das Verhältnis Auflagekraft zu Anti-Skatingmoment für jede Auflagekrafteinstellung konstant.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Tonarm mit einer in vertikaler Richtung verstellbaren Umlenkrolle Fig. 2 einen Tonarm mit einer in horizontaler Richtung verstellbaren Umlenkrolle.
In Figur 1 ist ein Tonarm 1 mit einer Tonarmachse 100, einem Abtaststift 11 und einem zum Ausbalancie ren verstellbaren Gegengewicht 12 dargestellt, der für die vertikalen Drehbewegungen auf einer horizontalen Drehachse 2 und für die horizontalen Drehbewegungen in einem auf einem Gehäuse 10 befestigten Drehlager 3 mit einer vertikalen Drehachse 600 gelagert ist.
Auf einem festen Teil 10.1 des Gehäuses 10 ist eine Achse 40 angeordnet, auf der sich eine in vertikaler Richtung (Pfeil C) verstellbare Umlenkrolle 4 befindet. Über die Umlenkrolle 4 verläuft ein flexibles Verbin dungsmittel 5, beispielsweise eine Schnur, die zwischen einem gehäusefesten Befestigungspunkt 50 am Gehäuse teil 10.1 und einer Feder gespannt ist, welche ihrerseits an einem festen, mit dem Tonarm 1 verbundenen Befestigungspunkt 8 eingehängt ist. Die Umlenkrolle 4.
ist am festen Gehäuseteil 10.1 derart angeordnet, dass zum einen die vertikale Drehachse 600 ihren Umfang schneidet und zum anderen die Schnur zwischen -dem Befestigungspunkt 8 und der Umlenkrolle in einer die Tonarmachse 100 enthaltenden Ebene verläuft.
Wird die Höhe der Umlenkrolle 4 auf der Achse 40 in der vertikalen Richtung des Pfeiles C verstellt, so ändert sich das die Auflagekraft des Tonarmes erzeu gende Moment für den Tonarm um die Drehachse 600 und damit auch die Auflagekraft des Tonarmes selbst.
In Figur 2 ist die Umlenkrolle 4 im Gegensatz zu Figur 1 längs eines Schlitzes 9 im in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Drehachse 600 angeordneten Gehäuseteil 10.1 verstellbar.
Wird nun die Umlenkrolle 4 aus dem Schnittpunkt ihres Umfangs mit der vertikalen Drehachse 600 heraus gerückt, so entsteht ein Drehmoment um diese Achse 600. Dieses Drehmoment kann zur Kompensation des bekannten, beim Abspielen der Schallplatte entstehen den Skatingmomentes dienen. Dabei zeigt es sich, dass sich beim Verstellender Auflagekraft durch Federspan nungsänderung auch das Antiskatingmoment proportio nal verändert.
Das ist oft wünschenswert, da es für die Funktion von Antiskatinganordnungen meist nur auf das Verhält nis von Auflagekraft zu Antiskatingmoment an kommt.
Hat der Schlitz 9 die Form eines Ausschnittes einer Ellipse, die ihre Brennpunkte in den Befestigungspunk ten 8 und 50 hat, dann bleibt bei einer Verschiebung der Umlenkrolle 4 in dem Schlitz 9 in Richtung des Pfeiles B die Summe der Abstände der Befestigungspunkte zur Umlenkrolle 4 konstant, und dann kann das Antiskating- moment ohne Änderung der Auflagekraft verstellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Plattenspieler mit einem um eine horizontale und eine vertikale Drehachse drehbaren Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel mit einer zwischen zwei Befestigungspunkten gespann ten, am Tonarm angreifenden Feder, dadurch gekenn zeichnet, dass der -eine Befestigungspunkt (50) gehäuse fest angeordnet ist und dass ein oberhalb des oberen Endes der vertikalen Drehachse gehäusefest angeordne tes, die Federspannung beeinflussendes Verstellmittel (4) vorgesehen ist,wobei ein flexibles Verbindungsmittel, (5) den gehäusefesten Befestigungspunkt mit der Feder (7) verbindet und dabei über das Verstellmittel geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Plattenspieler nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das gehäusefest angeordnete Verstell mittel (4) als Umlenkrolle ausgebildet und derart ange ordnet ist, dass das flexible Verbindungsmittel (5) zwischen der Umlenkrolle und dem Befestigungspunkt (8) am Tonarm (1) in einer die Tonarmachse (100) enthaltenden Ebene verläuft und die vertikale Drehachse (600) den Umfang der Umlenkrolle schneidet. 2.Plattenspieler nach Patentanspruch und Unteran- Fehler der Werkzeuge, Instruktionsfehler, Stromaus angeordnete Verstellmittel (4) in Richturig der vertikalen Drehachse (600) des Tonarmes (1) verstellbar ist. 3. Plattenspieler nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gehäusefest angeordnete Verstellmittel (4) als Umlenkrolle ausgebil det ist und in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Drehachse (600) verstellbar ist. 4.Plattenspieler nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle in einer elliptisch gekrümmten Führung (9) verstellbar ist, bei welcher die Befestigungspunkte (8, 50) der Feder (7) in den Brenn punkten der Ellipse Ziegen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681772463 DE1772463C3 (de) | 1968-05-18 | Einrichtung zur Erzeugung einer einstellbaren auf einen Tonabnehmer einwirkenden Kraft | |
| CH748369A CH500552A (de) | 1968-05-18 | 1969-05-16 | Plattenspieler mit einem Tonarm und-zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel-mit einer an diesem angreifenden Feder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH515580A true CH515580A (de) | 1971-11-15 |
Family
ID=25701427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1651070A CH515580A (de) | 1968-05-18 | 1969-05-16 | Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden Feder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH515580A (de) |
-
1969
- 1969-05-16 CH CH1651070A patent/CH515580A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |