CH515580A - Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden Feder - Google Patents

Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden Feder

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Publication number
CH515580A
CH515580A CH1651070A CH1651070A CH515580A CH 515580 A CH515580 A CH 515580A CH 1651070 A CH1651070 A CH 1651070A CH 1651070 A CH1651070 A CH 1651070A CH 515580 A CH515580 A CH 515580A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tonearm
rotation
pulley
housing
vertical axis
Prior art date
Application number
CH1651070A
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English (en)
Inventor
Hasselbach Wolfgang
Original Assignee
Braun Ag
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Publication date
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Application filed by Braun Ag filed Critical Braun Ag
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/12Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse
    • G11B3/28Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse providing transverse bias parallel to record

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  • Telescopes (AREA)

Description


  Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel   mit     einer    an diesen angreifenden Feder    Die     Erfindung        betrifft    einen Plattenspieler     mit    einem  um eine     horizontale    und eine vertikale Drehachse  drehbaren Tonarm und -     zur    Erzeugung der Auflage  kraft für dessen Abtastnadel - mit einer zwischen zwei       Befestigungspunkten    gespannten, am Tonarm angreifen  den Feder.  



  Bei bekannten Plattenspielern wird die Auflagekraft  des Tonarmes auf -der     Schallplatte    durch elastische       Mittel,    beispielsweise Federn erzeugt, die den ausbalan  cierten Tonarm gegen die Schallplatte drücken. Dabei  sind diese Federn einerseits am Tonarm,     andererseits    an  einem das horizontale Tonarmlager tragenden vertikalen  Drehlager befestigt. Die     Einstellung    der Auflagekraft  wird dadurch vorgenommen, dass einer der Federbefe  stigungspunkte beweglich gemacht und bei der Einstel  lung .derart verschoben wird, dass sich die Federkraft  verändert.

   Diese Anordnungen haben den Nachteil, dass       entweder    der Tonarm oder das Drehlager während der  Verstellung berührt werden muss, so dass die Verstel  lung zur Vermeidung von Beschädigungen an Abtaststift  oder Schallplatte nur dann vorgenommen werden darf,  wenn der Abtaststift nicht auf der Platte liegt. Dadurch  ist eine Optimierung der     Auflagekraft    während des  Betriebes nicht möglich.  



  Die     Erfindung    behebt diesen Nachteil dadurch, dass  der eine Befestigungspunkt gehäusefest angeordnet und  dass ein oberhalb des oberen Endes der vertikalen  Drehachse gehäusefest angeordnetes, die Federspannung  beeinflussendes Verstellmittel vorgesehen ist, wobei ein  flexibles Verbindungsmittel den gehäusefesten Befesti  gungspunkt mit der Feder verbindet und dabei über das  Verstellmittel geführt ist.  



  Der Vorteil der     Erfindung    liegt     'darin,    dass die  Auflagekraft während des Laufs der Schallplatte ver  stellt und unter Abhörkontrolle auf ihren     optimalen     Wert     gebracht    werden kann.    In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung  ist das gehäusefest angeordnete Verstellmittel in Rich  tung der vertikalen Drehachse des Tonarmes verstell  bar.  



  Auf diese Weise ist es möglich, die Auflagekraft für  den Abtaststift durch Änderung des am Tonarm wirksa  men Hebelarmes zu verstellen. Die Auflagekraft des  Tonarmes ist damit unabhängig zur Antiskatingkraft  einstellbar.  



  In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist  das gehäusefest angeordnete Verstellmittel als Umlenk  rolle ausgebildet und derart angeordnet, dass das flexible  Verbindungsmittel zwischen der Umlenkrolle und dem  Befestigungspunkt am Tonarm in einer Tonarmachse  enthaltenen Ebene verläuft und die vertikale Drehachse  den Umfang der Umlenkrolle schneidet.  



  Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass die  flexible Verbindung nicht in der Nähe des vertikalen  Drehlagers vorbeigeführt zu werden braucht.  



  Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung  besteht darin, dass die Umlenkrolle in einer Ebene  senkrecht zur vertikalen Drehachse verstellbar ist.  



  Rückt man nämlich die Umlenkrolle aus dem  Schnittpunkt von Umlenkrollenumfang und vertikaler  Drehachse heraus, dann entsteht am Tonarm ein Dreh  moment um die vertikale Drehachse und es ist dadurch  möglich, ein durch die Reibung am Abtaststift entste  hendes, radial nach aussen wirkendes  Skatingmoment   durch ein solches Moment, ein      Anti-Skatingmoment ,     zu kompensieren.  



  In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist die       Umlenkralle    in einer elliptisch gekrümmten Führung  verstellbar, bei welcher die Befestigungspunkte der  Feder in den Brennpunkten dieser Ellipse liegen.  



  Der Vorteil einer solchen Ausbildung der Verstel  lung liegt darin, dass bei der Querverstellung der       Umlenkrolle    keine     Änderung    der Federkraft eintritt, da      sich auf diesem Verstellweg die Summe der Abstände  zwischen der Umlenkrolle und den Befestigungspunkten  nicht     ändert.    Dadurch ist das     Verhältnis        Auflagekraft    zu  Anti-Skatingmoment für jede Auflagekrafteinstellung  konstant.  



       In    der Zeichnung sind     Ausführungsbeispiele    der       Erfindung    schematisch dargestellt. Es zeigen  Fig. 1 einen Tonarm mit einer in vertikaler Richtung  verstellbaren Umlenkrolle  Fig. 2 einen Tonarm mit einer in horizontaler  Richtung verstellbaren Umlenkrolle.  



  In Figur 1 ist ein Tonarm 1 mit einer Tonarmachse  100, einem Abtaststift 11 und einem zum Ausbalancie  ren verstellbaren Gegengewicht 12 dargestellt, der für  die     vertikalen    Drehbewegungen auf einer horizontalen  Drehachse 2 und für die horizontalen Drehbewegungen       in    einem auf einem Gehäuse 10 befestigten Drehlager 3  mit einer vertikalen Drehachse 600 gelagert ist.  



  Auf einem festen Teil 10.1 des Gehäuses 10 ist     eine     Achse 40 angeordnet, auf der sich eine     in        vertikaler     Richtung (Pfeil C) verstellbare Umlenkrolle 4 befindet.  Über die Umlenkrolle 4 verläuft ein flexibles Verbin  dungsmittel 5, beispielsweise eine Schnur, die zwischen  einem gehäusefesten Befestigungspunkt 50 am Gehäuse  teil 10.1 und einer Feder gespannt ist, welche     ihrerseits     an einem festen, mit dem Tonarm 1 verbundenen  Befestigungspunkt 8 eingehängt ist. Die Umlenkrolle 4.

    ist am festen     Gehäuseteil    10.1 derart angeordnet,     dass     zum einen die vertikale Drehachse 600 ihren     Umfang     schneidet und zum anderen die Schnur zwischen -dem  Befestigungspunkt 8 und der Umlenkrolle in einer die  Tonarmachse 100 enthaltenden Ebene verläuft.  



  Wird die Höhe der Umlenkrolle 4 auf der Achse 40  in der vertikalen Richtung des Pfeiles C verstellt, so  ändert sich das die Auflagekraft des Tonarmes erzeu  gende Moment für den Tonarm um die Drehachse 600  und damit auch die Auflagekraft des Tonarmes selbst.  



  In Figur 2 ist die Umlenkrolle 4 im Gegensatz zu  Figur 1 längs eines Schlitzes 9     im    in einer Ebene  senkrecht zur vertikalen Drehachse 600 angeordneten  Gehäuseteil 10.1     verstellbar.     



  Wird nun die Umlenkrolle 4 aus dem Schnittpunkt       ihres    Umfangs mit der vertikalen Drehachse 600 heraus  gerückt, so entsteht ein Drehmoment um diese Achse  600. Dieses Drehmoment kann zur Kompensation des  bekannten, beim Abspielen der Schallplatte entstehen  den Skatingmomentes dienen. Dabei zeigt es sich, dass  sich beim Verstellender Auflagekraft durch Federspan  nungsänderung auch das Antiskatingmoment proportio  nal verändert.  



  Das ist oft     wünschenswert,    da es für die Funktion  von Antiskatinganordnungen meist nur auf das Verhält  nis von Auflagekraft zu Antiskatingmoment an  kommt.  



  Hat der Schlitz 9 die Form     eines    Ausschnittes     einer     Ellipse, die ihre Brennpunkte in den Befestigungspunk  ten 8 und 50 hat, dann bleibt bei einer Verschiebung der  Umlenkrolle 4 in dem Schlitz 9 in Richtung des Pfeiles    B die Summe der     Abstände    der     Befestigungspunkte    zur  Umlenkrolle 4 konstant, und dann kann das     Antiskating-          moment    ohne Änderung der Auflagekraft verstellt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Plattenspieler mit einem um eine horizontale und eine vertikale Drehachse drehbaren Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel mit einer zwischen zwei Befestigungspunkten gespann ten, am Tonarm angreifenden Feder, dadurch gekenn zeichnet, dass der -eine Befestigungspunkt (50) gehäuse fest angeordnet ist und dass ein oberhalb des oberen Endes der vertikalen Drehachse gehäusefest angeordne tes, die Federspannung beeinflussendes Verstellmittel (4) vorgesehen ist,
    wobei ein flexibles Verbindungsmittel, (5) den gehäusefesten Befestigungspunkt mit der Feder (7) verbindet und dabei über das Verstellmittel geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Plattenspieler nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das gehäusefest angeordnete Verstell mittel (4) als Umlenkrolle ausgebildet und derart ange ordnet ist, dass das flexible Verbindungsmittel (5) zwischen der Umlenkrolle und dem Befestigungspunkt (8) am Tonarm (1) in einer die Tonarmachse (100) enthaltenden Ebene verläuft und die vertikale Drehachse (600) den Umfang der Umlenkrolle schneidet. 2.
    Plattenspieler nach Patentanspruch und Unteran- Fehler der Werkzeuge, Instruktionsfehler, Stromaus angeordnete Verstellmittel (4) in Richturig der vertikalen Drehachse (600) des Tonarmes (1) verstellbar ist. 3. Plattenspieler nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gehäusefest angeordnete Verstellmittel (4) als Umlenkrolle ausgebil det ist und in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Drehachse (600) verstellbar ist. 4.
    Plattenspieler nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle in einer elliptisch gekrümmten Führung (9) verstellbar ist, bei welcher die Befestigungspunkte (8, 50) der Feder (7) in den Brenn punkten der Ellipse Ziegen.
CH1651070A 1968-05-18 1969-05-16 Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden Feder CH515580A (de)

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DE19681772463 DE1772463C3 (de) 1968-05-18 Einrichtung zur Erzeugung einer einstellbaren auf einen Tonabnehmer einwirkenden Kraft
CH748369A CH500552A (de) 1968-05-18 1969-05-16 Plattenspieler mit einem Tonarm und-zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel-mit einer an diesem angreifenden Feder

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CH515580A true CH515580A (de) 1971-11-15

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CH1651070A CH515580A (de) 1968-05-18 1969-05-16 Plattenspieler mit einem Tonarm und - zur Erzeugung der Auflagekraft für dessen Abtastnadel - mit einer an diesen angreifenden Feder

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