CH515806A - Reifen mit versenkbaren Spikes - Google Patents
Reifen mit versenkbaren SpikesInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C11/00—Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
- B60C11/14—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
- B60C11/16—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile
- B60C11/1606—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile retractable plug
- B60C11/1612—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile retractable plug actuated by fluid, e.g. using fluid pressure difference
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Description
Reifen mit versenkbaren Spikes Die Erfindung betrifft Reifen mit Spikes, insbesondere für Kraftfahrzeuge im Strassenverkehr. Es ist bekannt, dass herkömmliche Winterreifen mit reinem Gummiprofil oder dergleichen auf Glatteis schlecht haften. Abhilfe wird erreicht durch Einbetten von Stiften aus abnützungsfestem Material, z. B. Stahl oder Wolframkarbid, sogenannten Spikes in die Lauffläche der Reifen. Nachteilig wirkt sich dabei der grosse Verschleiss der Reifen sowie eine Zerstörung des Stra ssenbelages aus, falls auf trockenen Strassen gefahren wird. Ein Umrüsten von Spikes auf normale Winterbereifung erfordert ein Aufbocken des Fahrzeuges und ein Abmontieren der Räder, um die Bereifung auszutauschen. Dies ist zeitraubend und mühsam, obschon heute unumgänglich, will man eine optimale Anpassung zwischen Reifen und Fahrbahn erreichen. Auch bestehen in verschiedenen Ländern gesetzliche Vorschriften, welche die Verwendung von Spikes auf die Wintermonate begrenzen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Winterreifen der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sowohl für trockene Strassen als auch für Schnee und speziell Glatteis verwendet werden kann. Gemäss der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Spikes auf einem inneren Trägerring befestigt sind, so dass ein Druckpolster zwischen diesem und der Reifenprofilzone die Lage der Spikes relativ zur Reifenprofilzone pneumatisch oder hydraulisch zu verändern gestattet. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Winterreifen ermöglicht der beschriebene Reifen mit versenkbaren Spikes eine Anpassung an die jeweils bestehenden Strassenverhältnisse, indem sich die Spikes ohne grossen Zeit- und Materialaufwand zum Einsatz auf Glatteis herausfahren und nachher wieder in der Lauffläche versenken lassen. Der beschriebene Reifen bringt auch eine Verbesserung des Fahrkomforts und der Sicherheit mit sich. Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Reifen, so dass das Reifenprofil sichtbar wird. Die Spikes sind versenkt. Fig. 2 zeigt den gleichen Reifen bei ausgefahrenen Spikes. Die Spikes 4 sind im Trägerring 3 verankert, welcher seinerseits an den Reifeninnenwänden abgestützt ist. Zwischen Trägerring und Lauffläche befinden sich ringförmige Luftpolster 5, welche über die Zuführungsleitung 8 und Ventil 7 in der Felge 2 gegenüber dem Reifeninnendruck auf einen unterschiedlichen Druck gebracht werden können. Ventil 6 ist das normale Luftventil für die Reifenfüllung. Je nach Einsatz können die Spikes für Glatteis oder festgefahrenen Schnee und herausgefahren und nachher wieder in der Lauffläche 9 versenkt werden. Dies geschieht vorzugsweise pneumatisch, indem die Luftpolster 5 nahe der Innenseite der Reifenlauffläche 9 durch veränderliche Drücke den Abstand zwischen Lauffläche und Innenwand des Reifens verändern. Es ist aber auch denkbar, anstelle von Luft mit einer geeigneten Flüssigkeit, z. B. Hydrauliköl, zu arbeiten. Die Spikes, welche an einem inneren Teil der Reifenkarkasse, dem Trägerring befestigt sind und durch die Profilschicht des Reifens gleiten können, sind somit je nach Druck in der Polsterzone 5 im Reifen versenkt oder ragen aus der Oberfläche heraus. Überwiegt der Innendruck des Reifens gegenüber demjenigen der Steuerung, sind die Polster zusammengepresst und die Spikes ragen aus der Lauffläche. Wird hingegen der Steuerdruck in den Polstern 5 erhöht, so werden die Spikes in den Profilgunnni gezogen und das Fahrzeug ist bereit für den Einsatz auf Hartbelagstrassen oder Schnee. Die veränderbaren Luft- oder Flüssigkeitspolster 5 bestehen vorzugsweise aus mehreren rundumlaufenden Schläuchen. Damit ist Gewähr geboten, dass sich alle Spikesstifte bei einer Druckänderung um den gleichen Betrag verschieben. Dies ist Bedingung dafür, dass sich auf der ganzen Reifenbreite gleiche Spikeslängen er geben. Zweckmässigerweise werden diese Schläuche als Kammern direkt im Reifenmaterial eingebettet. Die innere, ringförmige Trägerzone 3 der Spikes ist nach aussen gewölbt, damit sie die wirkenden Auflagedrücke ohne grosse Deformation auf die tragenden Seitenwände des Reifens und damit die Felge des Fahrzeuges übertragen kann. Die Druckzuführung erfolgt über den Schlauch 8 respektive Hohlraum in der Reifenwandung zum Ventil 7.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHReifen mit versenkbaren Spikes, dadurch gekennzeichnet, dass die Spikes auf einem inneren Trägerring befestigt sind, so dass ein Druckpolster zwischen diesem und der Reifenprofilzone die Lage der Spikes relativ zur Reifenprofilzone pneumatisch oder hydraulisch zu verändern gestattet.UNTERANSPRÜCHE 1. Reifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerring ballig ausgeformt und im Innern des Reifenmantels abgestützt ist.2. Reifen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckpolster aus rundumlaufenden Druckschläuchen, welche miteinander in Verbindung stehen, besteht, so dass sich auf der ganzen Reifenbreite gleiche Spikeslängen ergeben.3. Reifen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass rundumlaufende Hohlräume in der Reifenkarkasse selbst die Funktion der Druckpolster zur Spikessteuerung übernehmen und als Trägerring die verstärkte Innenwandung der Reifenkarkasse dient, und dass die Druckzuführung via Reifenwandung und Schlauchansatz zum Ventil erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1340271A CH515806A (de) | 1971-09-14 | 1971-09-14 | Reifen mit versenkbaren Spikes |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1340271A CH515806A (de) | 1971-09-14 | 1971-09-14 | Reifen mit versenkbaren Spikes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH515806A true CH515806A (de) | 1971-11-30 |
Family
ID=4392109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH1340271A CH515806A (de) | 1971-09-14 | 1971-09-14 | Reifen mit versenkbaren Spikes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH515806A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4005010A1 (de) * | 1990-02-19 | 1991-08-29 | Willi Liebig | Verfahren und einrichtungen zur variierbarkeit der laufflaechenbeschaffenheit von kraftfahrzeugraedern |
-
1971
- 1971-09-14 CH CH1340271A patent/CH515806A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4005010A1 (de) * | 1990-02-19 | 1991-08-29 | Willi Liebig | Verfahren und einrichtungen zur variierbarkeit der laufflaechenbeschaffenheit von kraftfahrzeugraedern |
| DE4005010C2 (de) * | 1990-02-19 | 2001-07-26 | Willi Liebig | Gleitschutzsystem für Kraftfahrzeugluftreifen |
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