CH516034A - Vorrichtung zur kompressiven mechanischen Längsstauchung einer Materialbahn und Verwendung der Vorrichtung zur Behandlung von nicht textilem Material - Google Patents

Vorrichtung zur kompressiven mechanischen Längsstauchung einer Materialbahn und Verwendung der Vorrichtung zur Behandlung von nicht textilem Material

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CH516034A
CH516034A CH1084570A CH1084570A CH516034A CH 516034 A CH516034 A CH 516034A CH 1084570 A CH1084570 A CH 1084570A CH 1084570 A CH1084570 A CH 1084570A CH 516034 A CH516034 A CH 516034A
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CH
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pressure
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CH1084570A
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L Trifunovic Alexander
R Hodges James
L Shick Richard
Original Assignee
Bancroft & Sons Co J
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/12Crêping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D1/00Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06C21/00Shrinking by compressing

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Description


  Vorrichtung zur kompressiven mechanischen Längsstauchung einer Materialbahn  und Verwendung der     Vorrichtung    zur Behandlung von nicht textilem Material    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Vorrichtung zur kompressiven mechanischen Längsstau  chung einer Materialbahn, bestehend aus einer heiz- und  rotierbaren Walze mit glatter oder aufgerauhter Mantel  oberfläche, die während des Betriebes der Vorrichtung  mindestens teilweise von der     durchlaufenden    Material  bahn umschlungen wird, und einem im Abstand von  dieser Walze angeordneten, zum Walzenmantel hin ab  senkbaren und in abgesenkter Stellung haltbaren     schuh-          förmigen    Andrückkörper mit einem auslegerartig sich  über einen Teil des Walzenmantels erstreckenden,

   flexib  len Andrückorgan, das mittels Druckplatten zum Wal  zenmantel hin abbiegbar ist, und auf die Verwendung  dieser Vorrichtung zur Behandlung von nicht textilem  Material.  



  Es ist bekannt, dass gewisse Materialien, insbesondere  Textilien, mechanischen Behandlungen unterzogen wer  den können, welche, wenn überhaupt, praktisch keine  Veränderung deren Oberfläche, jedoch Längsstauchung  in grossem Ausmass ergeben, wie     dies    in den     USA-          Patentschriften    Nr. 3 066 046 und Nr. 3 260 778 offenbart  wird. Mehrere der bekannten Verfahren beruhen auf dem  Prinzip, eine laufende Materialbahn zwischen zwei  Quetschrollen hindurchzuführen, welche mit verschiede  nen Umlaufgeschwindigkeiten rotieren, um die Material  bahn durch die aus den unterschiedlichen Rotationsge  schwindigkeiten resultierenden Verzögerungskräfte längs  weise zu stauchen.

   Andere bekannte Verfahren beruhen  auf dem Prinzip, eine Materialbahn zwischen einer rotie  renden Walze und einem federnden Gummiband hin  durchzuführen, wobei das Gummiband durch die Rolle  aus seiner entspannten Lage gezerrt und dadurch eine  Verzögerungskraft erzeugt wird, welche die Materialbahn  längsweise staucht.  



  Bei einer der bekannten Behandlungsmethoden wer  den ein     Verfahren    und eine Vorrichtung verwendet,  welche eine Länge der Materialbahn auf einer rotieren  den     Walze        erfasst    und diese Bahn unter eine Platte aus  Federstahl führt, welche über der zur Fortbewegung der  Bahn bestimmten Walze angebracht ist. Nachher wird die    Bahn in     ihrer        Vorwärtsbewegung    durch die     Walze,    die  Federstahlplatte und eine Verzögerungsklinge, welche  mit Abstand zwischen der Walze und der Federstahlplat  te angebracht ist, verzögert und in einer Expansionszone,  welche durch die Walze, die Federstahlplatte und die  Verzögerungsklinge gebildet wird, komprimiert.

   Die  Kante der Verzögerungsklinge ist sehr nahe der Kante  von der Federstahlplatte angebracht, so dass die aus  schlaggebende Verzögerungskraft durch die Klinge er  zeugt wird und in der Expansionszone die erwünschte  Längsstauchung der Materialbahn erfolgt. Der Abstand  zwischen Verzögerungsklinge und Federstahlplatte ist ein  wichtiges Merkmal dieses Verfahrens und zur Erzielung  des erwünschten Endzustandes des behandelten Materials  von ausschlaggebender Bedeutung.  



  Die französischen Patentschriften Nr.<B>1323</B> 067 und  Nr.1 421 941 beziehen sich auf derartige Verfahren,  wobei eine Materialbahn     in    einem ersten Durchgang  einer Antriebskraft ausgesetzt und diese beim     Austritt     der Bahn aus dem ersten Durchgang reduziert und die  Bahn dadurch auf eine grössere Dicke komprimiert wird.  Die komprimierte Bahn wird anschliessend in einem  zweiten Durchgang einer Reibung durch eine Reibungs  kraft ausgesetzt, welche der Richtung der Antriebskraft  entgegengesetzt ist, um die Vorwärtsbewegung der Bahn  unter gleichzeitiger Herabsetzung der erhöhten Dicke zu  verlangsamen und die Bahn dadurch zwischen dem  ersten und dem zweiten Durchgang zu stauchen.

   In  diesen beiden Patentschriften werden Vorrichtungen be  schrieben, bei welchen die Reibungskraft durch eine  Rakelklinge erzeugt wird. Die zweitgenannte Patent  schrift beschreibt ausserdem eine zusätzliche Vorrichtung  zur Erzeugung von Kräuselkrepp, welche jedoch ohne die  vorgeschaltete Rakelklinge nicht funktionsfähig ist. In  der     vorbekannten    Apparatur ist somit zur Erzielung von       Kräuselkrepp    eine besondere, zusätzliche Vorrichtung  notwendig.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden     Erfindung,    eine  Vorrichtung zu schaffen, welche die     kompressive    mecha  nische     Längsstauchung    laufender Materialbahnen zur      Erzielung von Stretcheigenschaften unter Erhaltung des       Aussehens    der Oberfläche erlaubt und zugleich die  Möglichkeit nachteiliger Einflüsse von     Fehlern    in der  Materialbahn auf das     Behandlungsverfahren        aus-          schliesst.     



  Gegenstand der Erfindung ist somit eine Vorrichtung,  in welcher sich das flexible Andrückorgan über die Breite  der rotierbaren Walze erstreckt und in Durchlaufrichtung  der Materialbahn aus einem ersten, bei Betrieb der  Vorrichtung mit der durchlaufenden Bahn in     Berührung     stehenden Andrückkörper und einem zweiten     Andrück-          körper    gebildet ist, der sich von der Vorderkante des  ersten Andrückkörpers aus über diesen hinaus erstreckt  und einen höheren Reibungskoeffizienten aufweist als  der erste Andrückkörper,

   wobei der zweite     Andrückkör-          per    auf der Höhe der genannten Vorderkante in     grösse-          rem    Abstand zum Walzenmantel liegt als diese Vorder  kante, so dass zwischen dieser Vorderkante, dem zweiten  Andrückkörper und dem Walzenmantel mindestens ein  Stauraum gebildet wird, der sich von der genannten  Vorderkante aus zu einem Punkt zwischen dem zweiten  Andrückkörper und dem Walzenmantel erstreckt.  



  Die Höhe des Stauraums ist vorzugsweise bei seinem  an den ersten Durchgang anstossenden Eingangsende  grösser als die Höhe am vordersten Ende. Bei einem vom       Eintrittsende    des Stauraums     entfernten        Punkt    befindet  sich der Punkt minimalen Durchlasses, welcher vorzugs  weise niedriger liegt als die Eingangshöhe zum zweiten  Durchgang beträgt. Nach diesem Punkt     minimalen     Durchlasses, welcher das Austrittsende des Stauraums       darstellt,    kann die Höhe des Durchgangs zunehmen.  



  Die beschriebene Vorrichtung umfasst ein Antriebs  mittel und einen Abdeckkörper, welche die Durchgänge  und den     Stauraum    zur Durchführung der     Materialbahn     bilden. Der Abdeckkörper befindet sich im ersten Durch  gang in solchem Abstand vom Antriebsmittel, dass die  Materialbahn gegen diesen gedrückt wird, ohne während  ihrem Durchlauf verzerrt zu werden, und die auf eine  Seite der Materialbahn ausgeübte Antriebskraft ist bei  spielsweise viel grösser als die Reibungskraft, welche  durch den Abdeckkörper auf die andere Seite der  Materialbahn ausgeübt wird, wodurch der Abdeckkörper  die     Vorwärtsbewegung    der Materialbahn mit gleicher  Geschwindigkeit wie das Antriebsmittel ermöglicht.

   Im  Stauraum ist der Abdeckkörper in solchem Abstand vom  Antriebsmittel     entfernt,    dass auf eine Seite der Material  bahn     beispielsweise    eine Reibungskraft an dem Punkt des  Stauraums ausgeübt wird, wo dieser endet, welche     grös-          ser    ist als die auf die andere Seite der Materialbahn  durch das Antriebsmittel ausgeübte Antriebskraft, so  dass die Durchlaufgeschwindigkeit der Materialbahn ver  langsamt wird und     diese    beginnt, in bezug auf das  Antriebsmittel Schlupf aufzuweisen und sich im Stau  raum anzusammeln, wo sie durch die aus dem ersten  Durchgang nachfolgenden Teile der Materialbahn in  Längsrichtung gestaucht wird.  



  Im Betrieb kann die im Stauraum kontinuierlich  gestauchte     Materialbahn    entweder durch den Druck der  aus dem ersten Durchgang     angetriebenen    vorwärtsbeweg  ten nachfolgenden Materialbahn     hinausgepresst    oder  durch andere geeignete Mittel abgezogen werden. Zusätz  lich kann das Mittel zur Aufnahme der gestauchten       Materialbahn    geeignete Mittel zur Entfernung eines Teils  der Stauchung enthalten, um innerhalb des Bereichs der  Vorrichtung     eine        Materialbahn    mit dem gewünschten  Ausmass von Längsstauchung zu erhalten.

      Die Form des Stauraums kann     derart    sein, dass das  Eingangs- und Ausgangsende des Stauraums unmittelbar  abbrechen oder     graduell    abnehmen, was von der Art des  behandelten Materials und der gewünschten Art von  Längsstauchung abhängig ist. Auch die Länge und der  maximale Abstand zwischen dem Abdeckkörper und  dem Antriebsmittel können im     Stauraum        variiert    werden  in Abhängigkeit vom behandelten Material und den       erwünschten    Resultaten.  



  Jegliches, zur Längsstauchung geeignete Material  kann mittels der beschriebenen Vorrichtung behandelt  werden.  



       Die        erfindungsgemässe    Vorrichtung und deren Wir  kungsweise werden     im    nachstehenden unter Bezugnahme  auf die     Zeichnungen    beispielsweise     beschrieben.     



  Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer     erfin-          dungsgemässen        Vorrichtung;     Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrich  tung von Fig. 1;  Fig.3 zeigt einen Teil eines Querschnittes aus der  Vorrichtung von Fig. 2;  Fig. 4 zeigt einen vergrösserten Querschnitt eines  Teils einer bevorzugten Ausführungsform, wobei die  Beziehung zwischen Antriebsmittel und Abdeckkörper  graphisch zum Ausdruck gebracht sind;  Fig. 5 zeigt im Querschnitt eine weitere Ausführungs  form;  Fig. 6 zeigt im Querschnitt eine andere Ausführungs  form.  



  In Fig. 1 wird ein Liefervorrat einer Materialbahn 6  unterhalb eines     Antriebsmittels    in Form einer drehbaren       Stahlwalze    7 angebracht, um diesem die Materialbahn 8       zuzuführen.     



  Die Materialbahn 8 kann vor der     Zuführung    zur  Walze 7 anderen Behandlungen unterzogen worden  sein.  



  Die     Walze    7, welche eine     Antriebsoberfläche    auf  weist, die     in    Abhängigkeit vom behandelten Material von  relativ glatt bis zu höchst aufgerauht sein kann, erfasst  die Materialbahn und führt sie unter den Abdeckkörper  9.

   Der Abdeckkörper 9 und die Walze 7 wirken zusam  men unter Bildung aufeinanderfolgender Durchgänge für  die     Materialbahn    8, in welchen diese zuerst gegen die       Walze    7 gepresst und von dieser     vorwärtsbewegt    und       nachher    einer verzerrenden Scherkraft an der Walzen  oberfläche ausgesetzt wird, wodurch die Materialbahn 8  in     bezug    auf die     Walze    7 Schlupf aufzuweisen beginnt  und dadurch die Geschwindigkeit     ihrer        Fortbewegung,    in  bezug auf die     Rotationsgeschwindigkeit    der Walze 7,

         verlangsamt.        Dies    bewirkt eine Ansammlung der Bahn  innerhalb des vordersten Durchgangs des     Abdeckkörpers     9,     wodurch    die     Bahn,    wie im nachstehenden beschrieben,  in der     Längsrichtung        kompressiv    gestaucht wird. Nach  der     längsweisen        Stauchung    wird die Bahn durch eine  Anzahl Führungsrollen 10 übernommen, welche abseits  der Walze 7 angebracht sind, um die Bahn einer       geeigneten    Aufnahmevorrichtung 11 zuzuführen.

   Die  Aufnahmevorrichtung 11 und die Führungsrollen 10  werden mit geringerer Umlaufgeschwindigkeit als die  Walze 7 angetrieben, um die Bahn im längsgestauchten  Zustand und unter Erhaltung des Ausmasses an Stau  chung aufzunehmen. In Abhängigkeit vom erwünschten  Ausmass an     Längsstauchung    der Bahn, innerhalb des  Bereichs der auf der Vorrichtung     erzielbaren        Stauchung,     kann die     Umlaufgeschwindigkeit    der Führungsrollen und  der Aufnahmevorrichtung so eingestellt werden, dass ein  Teil der     Stauchung    aus der behandelten Bahn herausge-      zogen, d.h. entfernt wird. Die in Längsrichtung gestauch  te Bahn 8 kann anschliessend jeder geeigneten Nachbe  handlung unterzogen werden.  



  Unter Bezugnahme auf Fig.2 ist die Walze 7 mit  einem geeigneten Antriebsmittel 12, wie beispielsweise  einem Treibriemen, welcher die Walze in Richtung des  Pfeils antreibt, versehen. In Abhängigkeit vorn zu behan  delnden Material kann die Oberfläche der Walze, zur  Erzielung der geeigneten Antriebskraft, aufgerauht oder  nicht aufgerauht sein, wodurch die Behandlung der Bahn  erleichtert wird.  



  Die     Walze    7 kann durch geeignete Mittel von innen  heraus auf jede geeignete Behandlungstemperatur beheizt  werden. Die Walze 7 ergibt gleichmässige Temperatur  über die ganze Breite der behandelten Bahn, wodurch  jegliches Problem unterschiedlicher Dehnung von hitze  dehnbaren Komponenten ausgeschaltet und die     gleich-          mässige    Behandlung der Bahn erleichtert wird. Die  Walze 7 liefert auch die Antriebskraft, welche nötig ist,  um die Bahn in die Durchgänge zwischen Walze und  Abdeckkörper 9 hineinzutreiben.  



  Der Abdeckkörper 9 ist mit einem Schuh 14 versehen,  welcher mittels geeigneter Verbindungsstücke 15 mit  einem fest montierten Support 16 verbunden und durch  die, durch die Bolzen 17 in Support 16 bestimmte Achse  schwenkbar gelagert ist. Der Schuh 14 wird durch  Druckmittel, bestehend aus einer Mehrzahl auf dem  Support 16 angebrachter Pressluftzylinder 18 bewegt.  Jeder Pressluftzylinder 18 hat eine Kolbenstange 19,  welche gegen den Schuh 14 drückt, u. eine Einstellver  richtung 20 zur Variation der durch die Kolbenstange auf  den Schuh ausgeübten Kraft.  



  Unter Bezugnahme auf Fig. 3 ist der Schuh 14 mit  einem Andrückkörper für die Bahn versehen, welcher  aus einer flexiblen Stahlplatte 21 besteht, die mittels des  Halters 22 am Fuss des Schuhs befestigt ist. Die     Platte    21  erstreckt sich in Auslegerform vom Schuh über die  Walze 7 und bildet damit einen ersten Durchgang.  



  Der Schuh 14 trägt auch zwei geeignete Druckplatten  23, 24 in schräger Lage, welche dazu bestimmt sind, auf  den freien Endteil der Platte 21 einen Druck auszuüben.  Die Druckplatten 23, 24, welche vorzugsweise aus Stahl  sind, sind am Schuh 14 mit einer geeigneten Klemme 25  befestigt, welche am Schuh 14 auf geeignete, entfernbare  Art angebracht ist.  



  Zusätzlich trägt der Schuh 14 einen zweiten     Andrück-          körper    26, welcher zwischen den Druckplatten 23, 24 und  der Platte 21 angebracht ist und sich von der Platte 21  hinweg erstreckt und mit der Antriebswalze 7 einen  zweiten Durchgang bildet. Der zweite Andrückkörper 26  trägt einen Körper, dessen Oberfläche mit der Bahn in  Berührung steht und einen relativ höheren Reibungskoef  fizienten aufweist als der erste Andrückkörper 21. Die  Flexibilität und Federkraft des Andrückkörpers 26 ist  abhängig vom zu behandelnden Material und den er  wünschten Resultaten. Der Andrückkörper 26 ist in  überlappendem Berührungskontakt mit der Platte 21,  welche sich unter der unteren Vorderkante der Druck  platte 23, die sich über das freie Ende der Platte 21  hinaus erstreckt, befindet, angebracht.

   Die untere Vor  derkante 29 der unteren Druckplatte 23 kann sich in  geringfügigem Abstand hinter dem senkrecht projizierten  Ende der Platte 21 oder vor diesem befinden, je nach den  Eigenschaften des Andrückkörpers 26 und dessen Fähig  keit, ihn gegen die Antriebswalze 7 abzubiegen, wie im  nachstehenden näher erläutert wird.    Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung  wird im nachstehenden unter Bezugnahme auf die Be  handlung einer Papierbahn beispielsweise erläutert.  



  Die in der Vorrichtung verwendete Walze 7 hatte  einen Durchmesser von 27 cm und eine im Winkel von  53  zur Rotationsrichtung geriffelte Oberfläche von 4,9  Riffelgräten 13 pro cm. Eine zweite Riffelung 13'  gleichen Ausmasses, jedoch von geringerer Tiefe, wurde,  wie in Fig.2 gezeigt, quer zur ersten Riffelung ange  bracht, um eine Neigung der Papierbahn 8, sich in  Richtung der tieferen Riffelung 13 fortzubewegen, zu  verhindern. Die Oberfläche der     Walze    war verchromt  und hatte einen Rauhheits-Wert (RMS) von 180-220.  



  Der erste Andrückkörper 21 bestand aus einer flexib  len  Invar -Stahlplatte von 0,152 mm Dicke. Der in  Fig.4 detailliert dargestellte zweite Andrückkörper 26  umfasste einen Streifen Silikongummi 27 einer      Durome-          ter -Härte    45, welcher unter einer flexiblen Stahlplatte 28  angebracht war. Die Unterkante 29 der unteren Druck  platte 23 stand mit der oberen Oberfläche der mit dem  federnden Streifen aus Silikongummi 27 versehenen  Stahlplatte bei einem Punkt in Berührung, welcher  ungefähr 2,5 mm vor dem     vertikal    nach oben projizierten  Ende der Platte 21 lag. Aufgrund dieser Anordnung  wirkt der Gummistreifen 27 als federnde Dämpfung und  verteilt die angewendete Druckkraft ähnlich der Art eines  Stossdämpfers.  



  Im Betrieb wurde die Papierbahn 8 dermassen auf  und um die Antriebswalze 7 gelegt, dass eine genügende  Bahnlänge unter dem Schuh 14 vorhanden war, bevor  dieser in Arbeitslage abgesenkt wurde. Der Schuh wurde  dann auf die Walze 7 so abgesenkt, dass die kurvenförmi  ge Ebene der unteren Oberfläche der Platte 21 in  Berührungskontakt mit der Papierbahn 8 stand und das  vordere Ende des Gummistreifens 27 auf dem auf der  Walze 7 liegenden Papier auflag. Der Luftdruck in jedem  der vier gleichmässig über die Breite verteilten Druckzy  linder wurde auf 327 kg pro Zylinder eingestellt. Die       Walze    7 wurde auf 113  C aufgeheizt und deren Oberflä  chengeschwindigkeit auf 11,4 m/Minute eingestellt.

   Die  Oberflächengeschwindigkeit der Walze entspricht, unter  Vernachlässigung geringer, durch die Reibung verursach  ter Verluste, der Einführgeschwindigkeit der Papierbahn.  Die Abzugsgeschwindigkeit der Führungsrollen 10 und  der Aufnahmevorrichtung 11 wurde eingestellt, um unge  fähr 9 m/Minute abzuziehen, so dass der Papierbahn eine  Längsstauchung von 20 % vermittelt wurde. Es wird  darauf hingewiesen, dass die     Längsstauchung    im Papier  auf der Aufnahmevorrichtung 11 gleich viel oder weniger  beträgt, als die     Längsstauchung,    welche der Papierbahn  durch die Einwirkung des     Abdeckkörpers    9 und der       Antriebswalze    7 vermittelt wurde.  



  Es wurde beobachtet, dass sobald der     Behandlungs-          prozess    eingesetzt hatte, wobei die Walze 7 die Papier  bahn fortbewegte und die Aufnahmevorrichtung diese  abzog, die Vorderkante des     Andrückkörpers    26 sich in  Abhängigkeit vom Winkel, mit welchem das Papier unter  dem Gummistreifen 27 herausgezogen wurde, von der  Walze     hinwegbog.    Der Gummistreifen 27 jedoch blieb,  unter der durch die vier Zylinder erzeugten     Andrück-          kraft,    gegen die Walze 7 abgebogen, so dass dieser  Gummistreifen irgendwo in seiner Ebene mit der     Walze    7  einen Punkt minimalen Durchlasses bildete.

   Bei Fortset  zung der Rotation von Walze 7 und Aufnahmevorrich  tung 11 wurde die Papierbahn in den Durchgang zwi  schen der Platte 21 und der Walze 7 eingeführt,     wobei    die  Platte 21 das Papier aufgrund der über die Druckplatten      24 und 23 durch die vier Zylinder ausgeübten Kraft  gegen die     Walze    7     drückte    und es zu einer Vorwärtsbe  wegung mit einer der     Oberflächengeschwindigkeit    von  Walze 7 entsprechenden Geschwindigkeit zwang.

   Bei  weiterer Vorwärtsbewegung der Papierbahn     über    die  Platte 21 hinaus lief diese in den Stauraum, welcher  durch die     Walze    7, die Vorderkante der Platte 21 und ein  Zwischenstück des     Gummistreifens    27 bis zum Punkt  minimalen Durchlasses zwischen dem Gummistreifen  und der     Walze    7, welcher in den     Zeichnungen    mit Q  bezeichnet ist, hinein.  



  Nach Eintritt in den Stauraum nahm anfänglich die  Dicke des Papiers 8 zu, während es gleichzeitig in       Längsrichtung    gestaucht wurde aufgrund der Verlangsa  mung der     Vorwärtsbewegung,    die durch die Einwirkung  der auftretenden verzerrenden Scherkraft erzeugt wurde.  Die verzerrende Scherkraft entstand durch die Antriebs  kraft der     Walze    7 auf die Unterseite der Papierbahn 8  und die reibende Verzögerungskraft des Gummistreifens  27 auf die Oberseite des Papiers, welche entgegengesetzt  zur     Antriebskraft    wirkt.

   Die reibende Verzögerungskraft  war genügend grösser als die Antriebskraft, um eine  Verlangsamung der     Vorwärtsbewegung    in bezug auf die  Antriebswalze 7 zu bewirken, so dass die Papierbahn 8 in  bezug auf die Oberflächengeschwindigkeit der Walze 7  Schlupf aufwies. Die Verlangsamung der Vorwärtsbewe  gung der Bahn 8 in bezug auf die Oberflächengeschwin  digkeit der Walze 7 übertrugen auf die Bahn durch deren  Hineinzwingen in den Stauraum eine kompressive Stau  chung in Längsrichtung.  



  Während die Bahn 8 unter dem Druck der nachfol  genden Bahnteile durch den Stauraum lief, wurde ihre  Dicke in     Übereinstimmung    mit dem Profil des Stauraums  und unter dem Druck der über die vier Zylinder und die  Platte 28 und den Gummistreifen 27 auf ihre Oberfläche  einwirkenden Kraft geringfügig reduziert. Irgendwelche  in der Bahn zu diesem Zeitpunkt vorhandene rauhe  Stellen     verzerrten    den Gummistreifen 27 nur     örtlich    und       vorübergehend,    ohne die allgemeinen Toleranzen in der  Vorrichtung zu beeinflussen. Die Bahn wurde beim  Punkt des minimalsten Durchlasses aus dem Stauraum  abgezogen.

   Die Führungsrollen 10 waren in einem Drei  ersatz angeordnet und auf eine geringere Umlaufge  schwindigkeit als diejenige der     Antriebswalze    7, jedoch  auf eine geringfügig grössere Umlaufgeschwindigkeit als  die Ausstossgeschwindigkeit der längsgestauchten Bahn  betrug, eingestellt, so dass sie zusammenwirkten, um  einen Teil der Längsstauchung aus dem Papier zu  entfernen und den gewünschten einheitlichen Grad einer  innerhalb des Bereichs der Vorrichtung liegenden Längs  stauchung zu erzielen, bevor die Papierbahn durch die  Aufnahmevorrichtung<B>11</B> aufgewickelt wurde.  



  Es scheint, dass dort, wo merkliche Abnützung des       federnden    Gummikörpers auftritt, ohne nachteilige Fol  gen ein Gummi von höherer Abriebbeständigkeit, ein  Gummi-Ersatzmaterial oder eine federnde Schutzschicht  auf dem Gummikörper eingesetzt werden können.  



  Während im vorstehend beschriebenen Beispiel als  Reibkörper des zweiten Andrückkörpers Gummi verwen  det wurde, ist es offensichtlich, dass anstelle dessen  andere Materialien eingesetzt werden können, solange die  geeigneten Scherkräfte auf die obere Seite der Material  bahn in bezug auf die Oberfläche der Antriebswalze  erhalten bleiben. Während weiterhin ein Körper zur  Behandlung gewisser Materialbahnen geeignet sein kann,  welcher gleichzeitig federnd und flexibel ist, mag es  wünschenswert erscheinen, für andere Verwendungs-         zwecke    oder wenn in den zu behandelnden Materialien  unterschiedliche Effekte erwünscht werden, einen Körper  aus steiferem Material     einzusetzen.     



  Im weiteren kann durch geeignete Einstellung der  Dimensionen des Stauraums ein gröberes Kreppbild  erzielt werden. Beispielsweise im Fall der     Behandlung     von Geweben wird sich dies als sichtbares Kreppbild an  der     Oberfläche    des Gewebes ausdrücken.  



  Während die Abdeckkörper in den vorstehend be  schriebenen bevorzugten Ausführungsformen aus ver  schiedenen Einzelteilen zusammengesetzt waren, ist es  offensichtlich, dass der Abdeckkörper aus einem einzigen  Gussstück bestehen kann, solange dieses dieselben charak  teristischen Eigenschaften aufweist wie im vorstehenden       beschrieben.     



  Unter Bezugnahme auf Fig. 5 verwendet eine alterna  tive     Ausführungsform        eine    Vorrichtung zur Erzielung  zusätzlichen Druckes, bestehend aus der     Lippenpress-          Vorrichtung    30, welche auf die Stahlplatte 28 und den       Gummikörper    27 bei einem Punkt in der     Nähe    des  minimalen     Durchlasses    Q zusätzlichen Druck ausübt.  Diese Ausführungsform wurde als besonders nützlich  befunden in Verbindung mit dem kompressiven Längs  stauchen weniger     federnder        Materialien.     



  Die Lippenpress-Vorrichtung 30 besteht beispielswei  se aus einer geeigneten Druckplatte 31, welche an der  Klemme 25 mittels eines geeigneten Trägers 32 befestigt  ist und eine     abgeschrägte    Vorderkante 43 aufweist, deren  Spitze auf der Platte 26 bei einem Punkt aufliegt, welcher  gegenüber der Vorderkante der Druckplatte 23 leicht  verschoben ist. Die Lippenpress-Vorrichtung 30 umfasst  auch ein Andrückmittel 34, welches durch die oberhalb  und in Druckkontakt     mit    der Druckplatte 31 stehende  Schraube 35 gebildet wird. Die Schraube 35 wird durch  eine geeignete Gegenmutter 36 in ihrer Lage festgehalten,  wodurch die Ausübung eines genügenden Druckes auf  die Druckplatte 31     gewährleistet    wird.  



  Die Lippenpress-Vorrichtung 30 erstreckt sich über  die ganze Breite der zu behandelnden Materialbahn und  die Anzahl der     Andrückmittel    34 ist so ausgeführt, dass  von Hand eine gleichmässige     Druckverteilung    über die  ganze Breite der Materialbahn eingestellt werden kann.  



  Unter Bezugnahme auf     Fig.    6 wurde auch gefunden,  dass, wenn der zweite     Andrückkörper    27 aus einem  Material wie     Silikongummi    hergestellt ist, durch Aufbrin  gen zusätzlichen Druckes in Richtung F gegen das freie  Ende davon, um den Körper 27 längsweise einzuknicken,  zwischen dem Punkt minimaler Passage Q und dem  Punkt R, auf welchen der     zusätzliche    Druck gerichtet  wird und welcher auch einen Punkt minimalen Durchlas  ses darstellt, ein zweiter Hohlraum gebildet wird.

   Der       derart    gebildete zweite Hohlraum ist grösser als der  Stauraum und obwohl er die Materialbahn nicht auf  gleiche Art zurückhält wie der Stauraum, erlaubt er doch,  auf gewissen, längsgestauchten Materialbahnen, wie bei  spielsweise Geweben, einen Kreppeffekt anzubringen.  Ein auf diese Art     behandeltes    Gewebe zeigt die     Vorteile     einer wesentlichen     elastischen    Dehnbarkeit, welche bei  anderen Kreppgeweben nicht feststellbar ist.  



  Es wurde gefunden, dass durch Behandlung von  Materialbahnen innerhalb einem Minimum von Behand  lungszeit und mit hoher     Durchlaufgeschwindigkeit    ein       wünschenswertes    Ausmass an     kompressiver    Längsstau  chung erzielt werden kann.  



  Es wurde auch gefunden,     dass    die Einrichtungszeit  der     beschriebenen    Vorrichtung gegenüber bisherigen  Vorrichtungen     beträchtlich    herabgesetzt werden kann,      -hauptsächlich weil in den meisten Fällen nicht nur  weniger Teile vorhanden sind, welche     betätigt    werden  müssen, sondern auch die einzuhaltenden Toleranzen  zwischen einer Anzahl voneinander in bestimmtem Ab  stand stehender Komponenten weniger kritisch ist.

   Es  wurde tatsächlich gefunden, dass zur Einrichtung der  beschriebenen Vorrichtung nur einige Minuten benötigt  werden, da, wenn die Komponenten der Druckübermitt  lungsmittel einmal zusammengesetzt sind, die einzige  nötige mechanische Einrichtung zur Gewährleistung  eines reibungslosen Betriebes darin liegt, die Lage des  ersten Andruckkörpers in bezug auf die     Antriebswalze     genau einzustellen.

   Im weiteren ist, wenn der Reibkörper  des zweiten Andruckkörpers aus einem     federnden    Mate  rial wie Gummi besteht, das Ausmass der durch die  auftretenden hohen Temperaturen bedingten Ausdeh  nung nicht kritisch zur Einstellung des Abstandes von  der     Antriebswalze.    Es ist daher unnötig, den Abstand  zwischen der Antriebswalze und dem zweiten Andruck  körper laufend zu kontrollieren, wodurch der Ausstoss  an behandeltem Material erhöht wird. Wenn die Reibflä  che des zweiten Andruckkörpers Gummi ist, schadet es  nichts, wenn die Vorderkante des ersten Andruckkörpers  beschädigt ist, d.h. wenn sie Kerben aufweist oder leicht  verzogen ist.

   Hinzu kommt, dass, wenn die Materialbahn  Fehler, wie beispielsweise rauhe Stellen, aufweist, die  Nachgiebigkeit des Gummikörpers 27 dies örtlich aus  gleichen und verhindern wird, dass diese Unzulänglich  keit die Toleranzgrenzen der Vorrichtung aus dem  Gefüge bringt. Hierdurch wird keine     Zeit    verloren, mit  Stillsetzen der Maschine, um die Toleranzen, welche  durch einen Materialfehler durcheinandergebracht wur  den, wieder einzurichten. Im weiteren kann die Arbeits  geschwindigkeit der Vorrichtung gegenüber den be  schränkten Geschwindigkeiten anderer Vorrichtungen  ohne nachteilige Beeinflussung der Gleichmässigkeit der  Behandlung erhöht werden.  



  Die vorliegende     Erfindung    verschafft somit eine Vor  richtung zur kompressiven Längsstauchung von laufen  den Materialbahnen auf schnelle und ökonomische Art.  Die Vorrichtung verwendet ein Minimum von Teilen in  einer Anordnung, welche die Notwendigkeit für Verzöge  rungsklingen, welche in örtlich abhängigem Abstand  angebracht werden müssen und bisher als unerlässlich  betrachtet wurden, beseitigt und erzielt damit eine wenig  stens zweifache Leistung. Das heisst, die Vorrichtung  kann in einem Minimum von Zeit eingerichtet werden,  da nur eine einzige     Operation    notwendig ist, um die  einzelnen Teile der Vorrichtung einsatzbereit zu machen.

    Auch die bedingten Toleranzen zwischen den einzelnen  Komponenten können während des Betriebes mit Leich  tigkeit kontrolliert und eingehalten werden, woraus er  höhter Ausstoss oder verlängerte Betriebszeit resultie  ren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zur kompressiven Längsstauchung einer Materialbahn, bestehend aus einer heiz- und rotier baren Walze mit glatter oder aufgerauhter Manteloberflä che, die während des Betriebes der Vorrichtung minde stens teilweise von der durchlaufenden Materialbahn umschlungen wird, und einem im Abstand von dieser Walze angeordneten, zum Walzenmantel hin absenkba ren und in abgesenkter Stellung haltbaren schuhförmigen Andruckkörper mit einem auslegerartig sich über einen Teil des Walzenmantels erstreckenden, flexiblen Andruck organ, das mittels Druckplatten zum Walzenmantel hin abbiegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das flexible Andruckorgan über die Breite der rotierbaren Walze (7)
    erstreckt und in Durchlaufrichtung der Mate rialbahn aus einem ersten, bei Betrieb der Vorrichtung mit der durchlaufenden Bahn in Berührung stehenden Andruckkörper (21) und einem zweiten Andruckkörper (26) gebildet ist, der sich von der Vorderkante des ersten Andruckkörpers aus über diesen hinaus erstreckt und einen höheren Reibungskoeffizienten aufweist als der erste Andruckkörper, und dass der zweite Andruckkör per auf der Höhe der genannten Vorderkante in grösse- rem Abstand zum Walzenmantel liegt als diese Vorder kante, so dass zwischen dieser Vorderkante,
    dem zweiten Andruckkörper und dem Walzenmantel mindestens ein Stauraum gebildet wird, der sich von der genannten Vorderkante aus zu einem Punkt zwischen dem zweiten Andruckkörper und dem Walzenmantel erstreckt. II. Verwendung einer Vorrichtung gemäss Patentan spruch I zur Behandlung von nicht textilem Material. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine zum Abziehen der längsge stauchten Materialbahn bestimmte Aufnahmevorrichtung (11) aufweist, welche mit einer geringeren Umfangsge schwindigkeit rotierbar ist als die Walze (7). 2.
    Vorrichtung gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (11) eine Anzahl von Führungsrollen (10) zur teilweisen Streckung von Längsstauchung in Materialbahnen aufweist. 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich zu den Druckplatten ein weiteres Organ (30) aufweist, das dazu bestimmt ist, auf den äusseren Teil des zweiten Andruckkörpers (26) einen zusätzlichen Druck auszuüben. 4. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Andruckmittel (30) eine scharfe Kante aufweist, um den zweiten Andruck körper (26) derartig einzuknicken, dass ein zweiter Stauraum gebildet wird. 5.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem schuhförmigen Organ verbundene erste Andruckkörper (21) aus einer flexiblen Stahlplatte besteht. 6. Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Andruckkörper (26) mit einem federnden Reibungskörper (27) versehen ist. 7. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Reibungskörper (27) aus Gummi besteht, der vorzugsweise einen Durome- ter -Härtegrad 45 aufweist. B.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatten (23, 24) in Ab stand vom ersten Andruckkörper (21) angebracht sind und mit diesem zusammenwirken, um den zweiten An druckkörper (26) festzuhalten, wobei die untere Kante der unteren von den beiden Platten (23) mit dem zweiten Andruckkörper (26) an einem Punkt in Kontakt steht, welcher über den höchsten Punkt der Walze (7) hinaus verschoben ist.
    9. Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Stauraums mit zuneh mendem Abstand von der Vorderkante des ersten An- drückkörpers abnimmt. <B>10.</B> Verwendung gemäss Patentanspruch II zur Be- handlung einer Papierbahn. Anmerkung <I>des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges</I> Eigentum:
    Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art.<B>51</B> des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patents massgebend ist.
CH1084570A 1966-02-04 1967-02-06 Vorrichtung zur kompressiven mechanischen Längsstauchung einer Materialbahn und Verwendung der Vorrichtung zur Behandlung von nicht textilem Material CH516034A (de)

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