CH516124A - Niederspannungszünder an einem Ölofen - Google Patents

Niederspannungszünder an einem Ölofen

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Publication number
CH516124A
CH516124A CH140771A CH140771A CH516124A CH 516124 A CH516124 A CH 516124A CH 140771 A CH140771 A CH 140771A CH 140771 A CH140771 A CH 140771A CH 516124 A CH516124 A CH 516124A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wire
ignition
voltage igniter
low
compensation
Prior art date
Application number
CH140771A
Other languages
English (en)
Inventor
Stampfli Gerold
Staudt Erich
Original Assignee
Glutz Blotzheim Nachfolger Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Glutz Blotzheim Nachfolger Ag filed Critical Glutz Blotzheim Nachfolger Ag
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Priority to IT1995172A priority patent/IT947098B/it

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/06Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs structurally associated with fluid-fuel burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description


  
 



  Niederspannungszünder an einem Ölofen
Die Erfindung betrifft einen Niederspannungszünder an einem Ölofen mit Verdampferbrenner.



   Solche Niederspannungszünder, welche mit einem Glühdraht arbeiten, müssen den vorkommenden Spannungsschwankungen standhalten, welche in den einschlägigen Normen mit   +100/0    und   -15 /o    angegeben sind. Da naturgemäss die Glühwendel eine hohe Glühtemperatur aufweisen muss, um den Brennstoff einwandfrei zu zünden, wird das Material schon bei   Nominalspamlung    bis nahe an seine zulässige Betriebstemperatur erhitzt. Der Zünder ist nun konstruktiv so auszulegen, dass die maximal auftretende Temperatur bei Überspannung so weit unterhalb der maximal zulässigen Betriebstemperatur liegt, dass auch im Dauerbetrieb eine lange Lebensdauer gewährleistet wird.



  Dies bedingt wiederum, dass dann bei Unterspannung die Glühtemperatur eventuell so stark absinkt, dass der Brennstoff nur noch mit knapper Not gezündet werden kann.



   Bei einer bekannten Konstruktion eines Niederspannungszünders wurde versucht, dem Zünddraht in Serie einen Heizleiterdraht vorzuschalten, welch letzterer aus einem Material mit einem grösseren Temperaturkoeffizienten des spezifischen elektrischen Widerstandes als derjenige des Materials für den Zünddraht besteht. Durch diese Anordnung werden die am Zünddraht auftretenden Spannungsschwankungen etwas gemildert, wodurch auch die maximal auftretenden Temperaturschwankungen etwas reduziert werden. Die beschiebene Anordnung zeigte jedoch den wesentlichen Nachteil, dass sowohl Zünddraht wie Heizleiterdraht bei montiertem Zündeinsatz in der Brennkammer selbst untergebracht und somit der hohen Temperatur der Brennkammer wie auch den korrosiven Angriffen der Brenngase ausgesetzt sind.

  Dadurch bedingt musste als Material auch für den Heizleiterdraht eine sehr wärme- und korrosionsbeständige Legierung mit relativ kleinem Temperaturkoeffizienten des spezifischen elektrischen Widerstandes eingesetzt werden.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die   Spannungskompens ation    an einem   Niederspannungss    zünder an einem Ölofen mit Verdampferbrenner möglichst ideal zu verwirklichen.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass ein zur   Zündwendel    in Serie in den Zündstromkreis geschalteter Kompensationsdraht ausserhalb der Brennkammer angeordnet ist, wobei das Material für den Kompensationsdraht einen höheren Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes aufweist als dasjenige für den Zünddraht.



   Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Die einzige Figur zeigt die Ansicht eines erfindungsgemässen   Niederspannungszünders,    montiert in einem aufgeschnittenen Verdampferbrenner.



   Der in der Zeichnung dargestellte Niederspannungszünder besteht im wesentlichen aus den beiden Stromleitungsstäben 1 und der Zündwendel 2 aus Widerstandsdraht. Die Stromleitungsstäbe 1 sind in einem Isolierstoffsockel 3 eingespannt, welcher in einer bevorzugten Ausführungsvariante einen Temperaturschalter 4 trägt. Dieser Temperaturschalter ist in Serie in den Zündstromkreis eingeschaltet und überwacht somit die Zündfunktion in Abhängikeit der am Temperaturschalter herrschenden Temperatur. Der Zündeinsatz wird im übrigen durch den am Brennertopf 5 angebrachten Zündstutzen 6 in die Brennkammer eingeführt, wobei eine am Isolierstoffsockel 3 angebrachte Dichtschnur 7 den Zutritt von Falschluft in die Brennkammer verhindert.



   Erfindungsgemäss ist nun ausserhalb der Brennkammer ein in Serie zur Zündwendel 2 geschalteter Kompensationsdraht 8 in den Zündstromkreis eingeschaltet. Da sich dieser Kompensationsdraht nun ausserhalb des Bereiches der hohen Temperatur und der korrosiven Verbrennungsgase befindet, kann hiefür ein Weicheisendraht mit dem sehr grossen Temperaturkoeffizienten von   4-5 X 10-S/O    C verwendet werden, der sich als sehr wirkungsvoll und als absolut beständig er  wiesen hat. Im Gegensatz dazu ist der Temperaturkoeffizient von den für die Herstellung von Zünddrähten benützten Widerstandsmaterialien rund   100 mal    kleiner. Durch diese spezielle Anordnung des Kompensationsdrahtes ist es somit möglich, die Kompensationswirkung ganz gewaltig zu erhöhen. 

  Wie in der Zeichnung gezeigt ist, wird der Kompensationsdraht 8 zweckmässigerweise mit einem aus dem Isolierstoffsokkel 3 herausragenden Ende des einen Stromleiterstabes 1 und auf seiner anderen Seite mit dem Zuleitungskabel 9 verbunden. Ein über den Kompensationsdraht 8 geschobener   temperaturbeständiger      Isolierschlauch    10 schützt dabei gegen Berührung. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Niederspannungszünder an einem Ölofen mib Verdampferbrenner, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Zündwendel in Serie in den Zündstromkreis geschalteter Kompensationsdraht ausserhalb der Brennkammer angeordnet ist, wobei das Material für den Kompensationsdraht einen höheren Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes aufweist als dasjenige für den Zünddraht.
    UNTERANSPRUCH Niederspannungszünder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Kompensationsdraht ein Weicheisendraht mit einem Temperaturkoeffizienten zwischen 5 X lO-J/ C verwendet wird.
CH140771A 1971-01-29 1971-01-29 Niederspannungszünder an einem Ölofen CH516124A (de)

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FR7202913A FR2123512A1 (de) 1971-01-29 1972-01-28
IT1995172A IT947098B (it) 1971-01-29 1972-01-28 Dispositivo di accensione a bassa tensione per stufe ad olio combu stibile

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