CH516174A - Kleingerät zum Betrachten von Filmen, insbesondere von als Endlosfilm ausgebildeten Schmalfilmen - Google Patents
Kleingerät zum Betrachten von Filmen, insbesondere von als Endlosfilm ausgebildeten SchmalfilmenInfo
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Description
Kleingerät zum Betrachten von Filmen, insbesondere von als Endlosfilm ausgebildeten Schmaifihnen Die Erfindung bezieht sich auf ein Kleingerät zum Betrachten von Filmen, insbesondere von als Endlosfilm ausgebildeten Schmalfilmen. Geräte der vorbezeichneten Art sind an sich bekannt in der Ausführung, dass ein Gehäuse mit einem mittels elektrischer Energie ingangsetzbarer Filimtransport vorgesehen ist, mit welchem vorzugsweise genormte Schmalfilme als Endlosfilme mit kürzerer Streifenlänge betrachtet werden können. Die bisherige Ausführung hatte jedoch den Nachteil, dass einmal das Einlegen bzw. das Auswechseln der Filme schon erhebliche Schwierigkeiten bereitete und dass ferner die Filmablauf-Führungselemente infolge der verhältnismässig kleinen Handgeräte nur enge bzw. schmale Filmführungsradien gestatteten. Dies hatte fortwährende Transporthemmungen des Filmes zur Folge, insbesondere wenn der Film längere Zeit im Gehäuse verblieb und sich dadurch die Bogenführungen des Endlosfilmstreifens, z. B. durch Wärmeeinwirkung, versteiften. Ein Wiederanlaufenlassen des eingelegten Filmstreifens nach längerer Zeit verursachte daher die Transport- bzw. Ablaufstörungen. Ferner war bei den Geräten der genannten Art, wie bereits angedeutet, der Wechsel der lose einzulegenden Endlosfilmstreifen bzw. der Filmspule mit den dazugehörigen Einlegearbeiten in die Transportführungen des Gehäuses äusserst kompliziert und zeitraubend, und es wurde häufig beobachtet, dass die Perforierungen der Filmstreifen sehr leicht aus den Zahnungen der Transportmittel kamen. Aufgabe der Erfindung ist es daher, hier Abhilfe zu schaffen, u. zw. soll es in einer vereinfachten Bauweise ermöglicht werden, ein Kleingerät der vorbezeichneten Art in mühelosem Zusammenbau für eine sofortige, funktionsfertige Bereitschaft zu komplettieren. Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, dass das Gerät ein mehrteiliges, nach dem Baukastenprinzip zu einer funktionsfertigen Einheit zusammengebautes Gehäuse aufweist, in welchem eine Filmkassette mit einem vorführbereit montierten Endlosfilm auswechselbar eingelegt ist. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Gehäuse einen Gehäuseboden- oder -unterteil, eine darauf aufsetzbare Filmkassette mit montiertem Kassettendeckel und einen Gehäuseverschlussdeckel aufweist, welche Teile mittels ineinanderpassender, einrastbarer oder einschnappbarer Formansätze, z. 3. Nut oder Schiene bzw. Nasen oder Zapfen, unter Einwirkung von Kassettenzentrierungen formschlüssig fest, jedoch auseinandernehmbar zu einem homogenen Ganzen zusammengefügt sind. Ferner kann die auf dem Gehäuseboden- oder -unterteil formschlüssig aufsetzbare Filmkassette eine zweckmässig stufenförmig abgesetzte Grundplatte aufweisen, derart, dass einerseits eine Schrägauflagefläche zur Einlage der Filmspule mit dem Film und andererseits eine horizontale Fläche zur Aufnahme des drehbaren Filmtransportrades und der Führungselemente für den Film gebildet ist. In Ergänzung dieser konstruktiven Einzelteile ist ferner vorzugsweise vorgesehen, dass ein Filmtransportrad eine gerändelte Handschraube für ein mögliches Regulieren des Filmes und eine Passung für den durch das Aufsetzen der Kassette auf den Gehäuseboden- oder -unterteil von unten her eingreifbaren Mehrkant- bzw. Vierkantzapfen aufweist. In weiterer Ausgestaltung können ferner Führungselemente für Iden Film einstückig mit der Grundplatte bzw. mit der horizontalen Fläche der Filmkassette ausgeformt sein und eine zweckmässig halbkreisförmige Führungsrinne kann im Bereich des Filmtransportrades mehrere, oben mit einer teiler- förmigen Verbreiterung versehene Umlenkzapfen und eine dem Transportnocken gegenüberliegende Filmbühne aufweisen. Ausserdem kann die Filmkassette mit einem aufmontierten, zweckmässig transparenten Kassettendeckel formschlüssig abdeckbar sein, wobei Bohrungen einerseits für eine gerändelte Handschraube und andererseits für einen überstehenden Transportnocken vorgesehen sein können. Die Führung des Filmes kann mittels der Seitenteile des Kassettendeckels ergänzbar sein. Der Gehäuseverschlussdeckel kann an den Stirnseiten ferner diametral gegenüberliegende Wandaussparungen zur Ergänzung bzw. zur Umschliessung der Betrachterlinse und des Betrachterfensters aufweisen. Ausserdem kann für den Vor- und Rücktransport des Filmes, unter Bildung einer grossen Umlaufschleife, ein einziges Transportrad in Verbindung mit einer federbelasteten Spannrolle und einem starren Dorn oder Einrastnocken vorgesehen sein und das Filmtransportrad mit einem motorisch betätigten Vierkantzapfen in Eingriff stehen, wobei um das rotierende Transportrad einstückig mit der Grundplatte angeformte, radiale Andruckblöcke für den Film vorgesehen sein können. Des weiteren kann eine Spannrolle an dem der Filmspule gegenüberliegenden Ende der Filmkassette innerhalb der Umlaufschleife des Filmes angeordnet sein, derart, dass dieser im Rhythmus des Filmtransportes jeweils in Transportspannung gehalten bzw. durch Verschwenken der Spannrolle zur Transportfreigabe regulierbar ist. In diesem Zusammenhang kann ferner die Spannrolle auf Zug des Filmes in Pfeilrichtung um den Schraubenbolzen nach innen verschwenkbar angeordnet sein, während beim Schub des Filmes in Pfeilrichtung eine Schwenkbewegung der Spannrolle nach aussen erfolgt. Die Schwenkbewegung der Spannrolle nach aussen wird vorzugsweise mittels einer Feder bewerkstelligt. Schliesslich kann das Gerät in der Weise ausgestattet sein, dass zur Unterstützung der rhythmischen Transportbewegung des Filmes im Bereich der Spannrolle ein Dorn oder Einrastnocken mit zwei unterschiedlich steil ausgeformten Anliegeflächen an der Filmbühne angeordnet ist, wobei die dem Filmtransportrad zugewandte Fläche steil und die der Spannrolle zugewandte Fläche flach ausgeformt ist und dass die Andruckblöcke in Höhe der in die Perforierungen des Filmes hindurchragenden Mitnehmerzähne mit Einschnitten versehen sind. Zum Zwecke einer äusseren Kennzeichnung kann die Kassette durch Aufschrift, Farbgebung oder durch eine äussere Markierung einen Hinweis auf den eingelegten Film oder auf die Filmserie vermitteln. Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen, teils in perspektivischen Darstellung oder im Schnitt und teils als Schema: Fig. 1: Das in einzelne Zubehörteile und in der Reihenfolge seines Zusammenbaues zergliederte Kleingerät; Fig. la: die Filmkassette geschlossen mit der eingelegten Endlosfilinspule; Fig. 2: im wesentlichen wie Fig. 1, jedoch in Schnittbildern; Fig. 2a: das Kleingerät im Längsschnitt; Fig. 3: ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kleingerätes nach der Erfindung mit einem zentrischen Antriebselement; Fig. 3a: die Filmkassette geschlossen; Fig. 4: den Filmtransport nach Fig. 3 in grösserem Massstab und Fig. 4a-c: im Schema inden Filmtransport nach den vorhergehenden Fig. 3 und 4. Das Gerät wird beim Betrachten des Filmes bekanntlich lotrecht, d. h., hochkant gehalten. Die Zeichnungen der Ausführungsbeispiele sind dagegen zum Zwecke der besseren und übersichtlicheren Darstellung horizontal, perspektivisch gehalten. Das Kleingerät setzt sich zusammen aus einem Gehäuseboden- oder -unterteil 1, der darauf aufsetzbaren Filmkassette 2, welche mit einem vorzugsweisen transparenten Kassettendeckel 3 abgeschlossen ist und mit dem eingelegten Film eine für sich bestehende Zubehöreinheit des Gerätes darstellt, sowie den Gehäuseverschlussdeckel 4. Im Gehäuseboden- oder -Unterteil 1 sind die Antriebsbatterien oder Zellen 5 sowie ein Ein- und Ausschalter 6, der Motor 7, sowie in einem Block 8 ein aus mehreren Zahnrädern bzw. Ritzeln 9, 10 und 11 bestehendes Antriebs aggregat angeordnet. Während z. B. das Zahnrad 9 in der Verlängerung seiner Drehachse einen über den Block 8 hinausragenden Vierkantzapfen 12 aufweist, trägt das Zahnrad bzw. Ritzel 11 den vertikalen Transportnocken 13, welcher zwangsläufig gleichsinnig zum Vierkantzapfen 12 rotiert. Im Gehäuseboden- oder -unterteil 1 sind ferner die AnsätzeJbzw. Aussparungen für die Betrachterlinse 14 und für das Fenster 15 für das Mattglas angeformt. Nach der bereits erwähnten Baukastenmethode wird auf ideen Gehäuseboden- oder -;unterteil 1 das als geschlossener Gerätezubehörteil die mit einem vorzugsweise transparenten Kassettendeckel 3 fest abgeschlossene Filmkassette 2 auf- bzw. eingesetzt. Die Filmkassette 2 weist zur Aufnahme für die Endlosfilmspule 16 eine Schrägauflagefläche 17 und eine stufenförmig dazu angeformte horizontale Fläche 18 zur Auflage des aus der Spule 16 für den Filmtransport herausragenden Teiles des Endiosfilmes 19 auf. Auf der genannten Fläche 18 sind ferner das Filmtransportrad 20 mit einer gerändelten Handschraube 21 montiert, sowie die für einen störungsfreien Transport des Endlosfilmes 19 unentbehrlichen Führungselemente angeformt, nämlich im Bereich des Filmtransportrades 20 eine halbkreisförmige Führungsrinne 22, sowie mehrere, oben mit tellerförmigen Verbreiterungen versehenen Umlenkzapfen 23. Eine Filmbühne 24 wirkt mit dem Transportnocken 13 derart zusammen, dass beim Ablauf des Endlosfilmes 19 durch die Fensteraussparung 25, welche in der Achse zwischen Betrachterlinse 14 und Fenster 15 mit dem Mattglas liegt, das Bild des laufenden Filmes für den üblichen, kurzen Moment erscheint. Im übrigen sorgen gegebenen- falls Wandteile 26 des Kassettendeckels 3 für eine zusätzliche Führung des Endlosfilmes 19. Auf diese insoweit zusammengebaute Einheit wird sodann der Gehäuseverschlussdeckel 4, zweckmässig mit Schnappverschluss, aufgesetzt bzw. aufgedrückt. Die Abdeckung 3 der Filmkassette 2 weist oben zwei Bohrungen 27 und 28 auf, durch weiche die gerändelte Handschraube 21 und der Transportnocken 23 für ein mögliches Nachregulieren des Endlosfilmes 19 hindurchragen können. Beim Aufsetzen der Filmkassette 2, 3 auf den Gehäuseboden- oder -unterteil wird der Vierkantzapfen 12 für den Filmantrieb bzw. für den Filmtransport in eine von untenher offene Passung 29 des Filmtransportrades 20, 21 formschlüssig eingeführt. Der Zusammenhalt sämtlicher, zum Auswechseln abmontierbarer oder auseinandernehmbarer Geräte- zubehörteile, also Gehäuseboden oder -unterteil 1, Filmkassette 2, 3 und Gehäuseverschlussdeckel 4, wird durch einrastbare oder einschnappbare, federnde Passteile, wie Schienen oder Riefen 30 od. dgl. oder durch Formansätze, wie Zungen, Nasen 31 od. dgl. gewährleistet, wobei korrespondierende Zentrierungen 32 das Zusammenfügen der genannten Teile erheblich erleichtern und begünstigen. Zur genauen Formanpassung weist der Gehäuseverschlussdeckel 4 schliesslich seitliche Wandaussparungen 33 für die Betrachterlinse 14 einerseits und für das Fenster 15 andererseits auf. Nach den Fig. 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und beschrieben, bei welchem der Gesamtaufbau des Gerätes im wesentlichen derselbe ist, bei welchem jedoch die Filmkassette sowie der funktionsmässige Filmtransport eine Abweichung der vorbeschriebenen Art veranschaulicht. Auf den Gehäuseboden- oder -unterteil 101 wird die eine auswechselbare Verkaufseinheit bildende Filmkassette 102 mit Kassettendeckel 103 ein- bzw. aufgesetzt und mit dem Gehäuseverschlussdeckel 104 abgedeckt. Der Antrieb des Filmes wird über einen in der Zeichnung nicht dargestellten, jedoch herkömmlichen Ein- und Ausschalter betätigt, welcher den Motor 105 mittels der Batterien oder Zellen 106 ingang setzt, während die im Block 107 eingebauten Antriebs- bzw. Zahnräder 108 in Rotation versetzt werden, wobei sich der Vierkantzapfen 109 mitdreht. Durch das in vorbeschriebener Art durchgeführte Aufsetzen der Filmkassette 102, 103 ist eine form- und kraftschlüssige Kupplung zwischen Antrieb und Filmtransportrad 110 hergestellt und der Endlosfilm 111 wird über Zug und Schub einerseits aus der Filmspule 112 abgezogen und andererseits wieder in diese zurückgespult. Zu diesem Zweck greift das Filmtransportrad 110 zweimal am Endlosfilm 111 an. Mehrere Andruck blöcke 113, welche einstückig mit der larundplatte 114 der Filmkassette 102 verbunden und radial zum Filmtransportrad 110 ganz dicht zu diesem angeordnet sind, gewährleisten eine einwandfreie Transporttätigkeit. Die Andruckblöcke 113 weisen zu diesem Zweck in Höhe der durch die Perforierungen 115 hindurchgreifenden Zähne 116 des Filmtransportrades 110 Einschnitte 117 auf, um die Zähne 116 im Enidlosfilm 111 wirksam in Eingriff zu bringen. Um den Filmtransport, unter Bildung einer besonders grossen Filmumkehrschlaufe, taktweise zu bewirken, ist neben dem fortlaufenden Filmtransport eine Spannrolle 118 vorgesehen, welche an einem mittels einer Feder 119 um den Schraübbolzen 120 verschwenkbaren Hebel 121 befestigt ist. In Nähe Ider Spannrolle 118 ist eine Filmbühne 122 mit einem in Höhe der Perforierungen 115 heraus ragender, starrer Dorn oder Nocken 123 vorgesehen, welcher den taktweisen Transport des Endlosfilmes 111 in Zusammenwirkung mit der Spannrolle 118 regelt bzw. bewerkstelligt. Durch den Eingriff des Dornes oder tdes Nockens 123 in die Perforierung 115 wird der Endlosfilm 111 für den für eine ordentliche Bild wiedergabe erforderlichen Moment angehalten und die Spannrolle 118 strafft während dieses Augenblickes den Endlosfilmstreifen 111 unter Zuhilfenahme des Dornes oder Nockens 123 entlang der Filmbühne 122, so dass das Bild genau vor dem Betrachtungsfenster 124 zu stehen kommt. Dabei nimmt die Spannrolle 118 die in Pfeilrichtung 125 weitestmögliche Stellung nach aussen ein, (Fig. 4a). Beim Weitertransport löst sich der Endlosfilmstreifen 111 vom Dorn oder vom Nocken 123, welcher zum Zweck des fortlaufenden Weitertransportes und des taktweise Festhaltens des Endlosfilmes 111 mit einer steilen und mit einer flachen Anlagefläche ausgestattet ist, und die Spannrolle wird in Richtung des Pfeiles 126 durch den Filmstreifen in Spannung versetzt, (Fig. 4b). Über einen Führungsbolzen 127 wird die erstrebte grosse Umlenkschlaufe des Filmes 111 erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHKleingerät zum Betrachten von Filmen, insbesondere von als Endlosfilm ausgebildeten Schmalfilmen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät ein mehrteiliges, nach dem Baukastenprinzip zu einer funktionsfertigen Einheit zusammengebautes Gehäuse aufweist, in welchem eine Filmkassette mit einem vorführbereit montierten Endlosfilm auswechselbar eingelegt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ldass das Gehäuse einen Gehäuseboden- oder -unterteil (1), eine darauf aufsetzbare Filmkassette (2) mit montiertem Kassettendeckel (3) und einen Gehäuse verschluss deckel (4) aufweist, welche Teile mittels ineinanderpassender, einrastbarer oder einschnappbarer Formansätze, z. B. Nut oder Schiene (30) bzw. Nasen oder Zapfen (31) unter Einwirkung von Kassettenzentrierungen (32) formschlüssig fest, jedoch ausein andernehmbar zu einem homogenen Ganzen zusammengefügt sind.2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Gehäuseboden- oder -unterteil (1) formschlüssig aufsetzbare Filmkassette (2) eine zweckmässig stufenförmig abgesetzte Grundplatte aufweist, derart, dass einerseits eine Schrägauflagefläche (17) zur Einlage der Filmspule (16) mit dem Film (19) und anldererseits eine horizontale Fläche (18) zur Aufnahme des drehbaren Filmtransportrades (20) und der Führungselemente für den Film (19) gebildet ist.3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Filmtransportrad (20) eine gerändelte Handschraube (21) für ein mögliches Regulieren des Filmes (19) und eine Passung (29) für den durch das Aufsetzen der Kassette (2) auf den Gehäuseboden- oder -unterteil (1) von unten her eingreifbaren Mehrkant bzw. Vierkantzapfen (12) aufweist.4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Führungselemente für den Film (19) einstückig mit der Grundplatte bzw. mit der horizontalen Fläche (18) der Filmkassette ausgeformt sind, und eine zweckmässig halbkreisförmige Führungsrinne (22) im Bereich des Filmtransportrades (20) mehrere, oben mit einer tellerförmigen Verbreiterung versehene Um lenkzapfen (23) und eine dem Transportnocken (13) gegenüberliegenden Filmbühne (24) aufweisen.5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filmkassette (2) mit einem aufmontierten, zweckmässig transparenten, Kassettendeckel formschlüssig abdeckbar ist, wobei Bohrungen einerseits für eine gerändelte Handschraube (21) und andererseits für einen überstehenden Transportnocken (13) vorgese hen sind.6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Filmes (19) mittels dei Seitenteile (26) des Kassettendeckels (3) ergänzbar ist.7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn.zeichnet, dass der Gehäuseverschlussdeckel (4) an den Stirnseiten diametral gegenüberliegende Wandaus sparungen (33) zur Ergänzung W bzw. zur Umschliessung der Betrachterlinse (14) und des Betrachterfensters (15) aufweist.8. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Vor- und Rücktransport des Filmes (111), unter Bildung einer grossen Umlaufschleife, ein einziges Transportrad (110) in Verbindung mit einer federbelasteten Spannrolle (118) und einem starren Dorn oder Einrastnocken (123) vorgesehen ist.9. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmtransportrad (110) mit einem motorisch betätigten Vierkantzapfen (109) im Eingriff steht.10. Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass um das rotierende Transportrad (110) einstückig mit der Grundplatte angeformte radiale Andruckblöcke (113) für den Film (111) vorgesehen sind.11. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrolle (118) an dem der Filmspule gegenüberliegenden Ende der Filmkassette (102) innerhalsso der Umlaufschlaute des Filmes (111) angeord net ist, derart, dass dieser im Rhythmus des Filmtransportes jeweils in Transportspannung gehalten bzw.durch Verschwenken der Spannrolle (118) zur Transportfreigabe regulierbar ist.12. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrolle (118) auf Zug des Filmes (111) in Pfeilrichtung (126) um den Schraubenbolzen (120) nach innen verschwenkbar angeordnet ist, während beim Schub des Filmes (111) in Pfeilrichtung (125) eine Schwenkbewegung der Spannrolle (118) nach aussen erfolgt.13. Gerät nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung der Spannrolle (118) nach aussen mittels einer Feder (119) erfolgt.14. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der rhythmischen Transportbewegung des Filmes (111) im Bereich der Spannrolle (118) ein Dorn oder Einrastnocken (123) mit zwei unterschiedlich steil ausgeformten Anlegeflächen an der Filmbühne (122) angeordnet ist, wobei die dem Filmtransportrad (110) zugewandte Fläche steil und die der Spannrolle (118) zugewandte Fläche flach ausgeformt ist.15. Gerät nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckblöcke (113) in Höhe der in die Perforierungen (115) des Filmes (111) hindurchragenden Mitnehmerzähne (116) mit Einschnitten (117) versehen sind.16. Gerät ach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassette durch Aufschrift, Farbgebung oder durch eine äussere Markierung einen Hinweis auf den eingelegten Film oder auf die Filmserie vermittelt.
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