CH516306A - Geschiebe zur abnehmbaren Verbindung eines Teilzahnersatzes mit Kronen auf natürlichen verbliebenen Zähnen - Google Patents

Geschiebe zur abnehmbaren Verbindung eines Teilzahnersatzes mit Kronen auf natürlichen verbliebenen Zähnen

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CH516306A
CH516306A CH1638770A CH1638770A CH516306A CH 516306 A CH516306 A CH 516306A CH 1638770 A CH1638770 A CH 1638770A CH 1638770 A CH1638770 A CH 1638770A CH 516306 A CH516306 A CH 516306A
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conical
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crowns
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CH1638770A
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Herbert Dr Spang
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Herbert Dr Spang
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/265Sliding or snap attachments
    • A61C13/2653Sliding attachments

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Description


  
 



  Geschiebe zur abnehmbaren Verbindung eines Teilzahnersatzes mit Kronen auf natürlichen verbliebenen Zähnen
Die im Hauptpatent beschriebenen Geschiebe weisen ebenso wie andere bekannte Geschiebe zwei zueinander komplementäre Teile auf: Der positive, umschlossene Teil ist die Patrize, der negative, umschliessende Teil die Matrize. Die Aussenwände der Patrizen sind ebenso wie die Innenwände der Matrizen bei diesen bekannten Geschieben parallel gestaltet. Der Halt zwischen Patrize und Matrize wird in der Regel durch Reibung der Profilflächen aufeinander erzeugt. Durch die unvermeidliche Abnutzung der Geschiebeteile werden diese Reibungskräfte immer geringer, wenn sie nicht durch Aktivierung einzelner   Reibungsflächen    wieder hergestellt werden können.

  Während bei den Geschieben des Hauptpatents dies durch aktivierbare zylindrische Stifte oder U-förmige Drähte erzielt wird, ist es das Ziel vorliegender Erfindung, eine Kupplung zu schaffen, die durch Anwendung konischer oder keilförmiger Profilteile eine lange Lebensdauer und Funktionstüchtigkeit erreicht.



   Das erfindungsgemässe Geschiebe ist dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Geschiebeteilen konische oder keilförmige Profilteile angebracht sind, die teilweise auswechselbar sind. Neben diesen Teilen können auch parallel geführte Profilteile vorhanden sein.



  Vorzugsweise können diese konischen oder keilförmigen Profilteile aktiviert werden, indem ihre Lagebeziehungen zu dem ergänzenden Geschiebeteil verändert wird. Ist zum Beispiel ein kegelförmiger Zapfen in den einen Geschiebeteil eingeschraubt, so kann durch geringes Herausschrauben dieses Zapfens ein durch Abnutzung eingetretener Dimensionsverlust der Profilteile ausgeglichen werden. Ist der Zeitpunkt eingetreten, in dem ein weiteres Nachstellen dieses konischen Profilteils nicht mehr möglich ist, so kann dieser Profilteil ganz entfernt werden und durch einen anderen ersetzt werden, der eventuell grösser dimensioniert ist als der ursprüngliche, wodurch die Funktion der Kupplung wieder hergestellt wird.



   Vorzugsweise kann der eine Geschiebeteil eine im Vertikalschnitt konische Ausnehmung aufweisen, in die ein entsprechend konischer Zapfen, der am andern Geschiebeteil befestigt ist, eindringt. Dazu kann der erstgenannte Kupplungsteil an seinen Aussenflächen parallel geführte Profilwände haben, die mit dem andern Kupplungsteil während des ganzen Ein- und Ausführens in Kontakt bleiben, im Gegensatz zu den konischen Kupplungsteilen, die sich erst in der Endlage miteinander verkeilen.



   Die hier beschriebene Kombination konischer mit parallel geführten Profilteilen vereinigt die Vorzüge beider Befestigungsarten miteinander: Sie erzeugt eine sichere Verankerung des Teilzahnersatzes gegen alle im Munde wirksamen Kräfte, besonders gegenüber Kräften, die den Teilzahnersatz auf Zug beanspruchen: Geht nämlich bei Abzugsbelastungen der Kontakt der konischen Profilteile verloren, so bleibt doch der Kontakt der parallel geführten Profilteile wenigstens teilweise erhalten. Wird in diesem Sinne eine gute Verbindung durch fest aufeinander reibende und ineinander verkeilte Profilteile erzielt, so können die Ausmasse der Kupplung verhältnismässig klein gewählt werden, was besonders günstige Einbaubedingungen mit sich bringt.



   Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Geschiebes im gekuppelten Zustand im Vertikalschnitt.



   Fig. 2 zeigt das Geschiebe der Fig. 1 im gekuppelten Zustand im Vertikalschnitt, jedoch nach dem Nachstellen des konischen Zapfens.



   Fig. 3 zeigt einen horizontalen Schnitt dieses Ge   schiebes    (in der Schnittlinie V bis V) im eingebauten Zustand.



   Fig. 4 zeigt einen vertikalen Schnitt dieses Geschiebes (in der Schnittlinie IV bis IV) im eingebauten Zustand.



   Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Geschiebe  wird hergestellt aus einer harten und zähen Metallegierung. Die Patrize dieses Geschiebes besteht aus einer Grundplatte mit einem auskragenden Kupplungsteil   1.   



  Der Kupplungsteil weist eine Erweiterung mit zylinrischen Aussenflächen auf; diese Erweiterung ist mit einer durchgehenden konischen Bohrung 7 versehen.



  Die Patrize 1 wird mit einer Metallkrone durch eine Lötung mit einem natürlichen Zahn verbunden.



   Die in den Teilzahnersatz eingelassene Matrize 2 überdeckt den auskragenden Teil der Patrize. Sie weist eine der Grundplatte der Patrize entsprechende Anschlagplatte auf und eine Erweiterung mit einer zylindrischen Bohrung 8. Die Innenflächen der Matrize entsprechen im wesentlichen den Aussenflächen der Patrize. Im Grund 3 ist ein Innengewinde erstellt, in dem koaxial zu der konischen Bohrung 7 ein konischer Zapfen 4 verschraubt ist. Der Zapfen hat die gleiche Konizität wie die Bohrung 7. Er ist mit einem Aussengewinde 5 versehen, das länger ist als das entsprechende Innengewinde, damit nach Herausdrehen des Zapfens zur Aktivierung das Aussengewinde weiter voll in das Innengewinde eingreifen kann.



   Durch den Gebrauch ist die Abnützung des konischen Zapfens unvermeidlich. Ist daher die Verkeilung nicht mehr genügend, so kann der Zapfen mit einem konischen Steckschlüssel aus dem Grund 3 herausgedreht werden und - wie Fig. 2 zeigt - nach Einlage einer Zwischenscheibe wieder festgeschraubt werden.



  Er greift dann tiefer in die konische Bohrung 7 ein, wodurch wieder eine wirksame Verkeilung bewirkt wird.



   Fig. 4 zeigt die Einbaumöglichkeit in den abnehmbaren Zahnersatzteil, die leichte Trennungsmöglichkeiten zwischen Patrize 1 und Matrize 2, die Verkleidung des Geschiebes mit einem künstlichen Zahn 9 und die räumlichen Beziehungen zu einem Prothesensattel 11.

 

   Die dargestellte Kupplung weist gegenüber denen durch das Hauptpatent geschützten Ausführungsformen zusätzlich folgende Vorteile auf:
1. Vereinigung der Vorzüge parallel geführter Profilteile mit denen konischer Profilteile.



   2. Aktivierbarkeit der Reibungskräfte zwischen den Geschiebeteilen durch Herausdrehen eines konischen Zapfens.



   3. Geringe Auskragung in den abnehmbaren Zahnersatzteil hinein, was in bestimmten Fällen statisch und räumlich von Vorteil sein kann.



   4. Fester Halt des Zahnersatzteils an den Restzähnen durch Verkeilung der Profilteile in der Endlage und Reibungskontakt in der ganzen Geschiebehöhe beim Ein- und Ausführen sowie bei Belastungen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Geschiebe zur abnehmbaren Verbindung eines Teilzahnersatzes mit Kronen auf verbliebenen natürlichen Zähnen, wobei zwei komplementär profilierte Geschiebeteile mit einer Krone bzw. einem Zahnersatzteil verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Geschiebeteilen konische oder keilförmige Profilteile angebracht sind, die teilweise auswechselbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Geschiebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein konischer Zapfen mit einem Geschiebeteil verschraubt ist.
    2. Geschiebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben konischen oder keilförmigen Profilteilen auch parallel geführte Profilteile vorhanden sind, die den Kontakt mit den Profilwänden des anderen Geschiebeteiles auch während des Ein- und Ausführens sowie bei Belastungen halten.
    3. Geschiebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein horizontaler Zwischenraum zwischen beiden Geschiebeteilen vorhanden ist, der das Einsinken und damit den vollen Kontakt der genannten Profilteile auch nach Abnutzung ermöglicht.
    4. Geschiebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Zapfen und dem Geschiebeteil eine Unterlagsscheibe befindet, welche dazu dient, die Höhenlage des Zapfens oder der Matrize festzulegen.
CH1638770A 1967-09-20 1970-11-04 Geschiebe zur abnehmbaren Verbindung eines Teilzahnersatzes mit Kronen auf natürlichen verbliebenen Zähnen CH516306A (de)

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