CH516450A - Verpackung für Tabletten oder Pillen - Google Patents
Verpackung für Tabletten oder PillenInfo
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Description
Verpackung für Tabletten oder Pillen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für Tabletten oder Pillen, welche einen Bodenteil und eine diesen Teil umschliessende Hülle aufweist. Bisher bekannte Verpackungen zur Aufnahme von Tabletten oder Pillen sind als Dosen mit einem Deckel oder als zylinderförmige Glasröhrchen ausgebildet, welche mittels eines Zapfens oder dgl. abgeschlossen sind. Der Nachteil dieser Verpackungen besteht im wesentlichen darin, dass die Tabletten oder Pillen nur durch unmittelbare Berührung derselben aus der Verpackung entnommen werden können. Bei Entnahme ihres Inhalts besteht zudem die Gefahr, dass der diese Verpackungen abschliessende Teil, beispielsweise der Zapfen, leicht verloren gehen kann. Gerade bei Medikamenten bildet aber diese Tatsache einen nicht zu übersehenden Nachteil. Ausserdem sind die Herstellungskosten dieser bekannten Verpackungen infolge des verwendeten Materials oder ihrer Gestaltung verhältnismässig hoch. Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Verpackung, welche die oben genannten Nachteile nicht aufweist. Dies wird bei einer Verpackung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass am Bodenteil zwei mit Behältern zur Aufnahme von Tabletten oder Pillen versehene Lappen schwenkbar ausgebildet sind, wobei der Inhalt der Behälter ohne unmittelbare Berührung derselben durch Ausnehmungen in den Lappen ausgestossen werden kann, und dass der Bodenteil mit nach innen geschwenkten Lappen von der Hülle umschlossen ist. Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Verpackung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Bodenteil der Verpackung in perspektivischer Ansicht und Fig. 2 die zur Aufnahme des in Fig. 1 dargestellten Bodenteils bestimmte Hülle. Der Bodenteil 10 und die Hülle 20 der Verpackung sind aus Pappe hergestellt. Dieser Bodenteil 10 wird aus einem einzigen Pappausschnitt durch Falzen und Verkleben der verschiedenen Seitenteile geformt. An dem rechteckförmigen Bodenstück 11 des Bodenteils 10 sind an dessen Längsseiten je ein rechteckförmiger Abschnitt 12, sowie an dessen Breitseiten je ein Abschnitt 13 angeformt. Durch Anbringen entsprechender Falze können die Längsteile 12 nach oben und dann gegen die Mitte des Bodenstückes 11 zu umgebogen werden. Mittels eines umgebogenen Teils 14 sind diese rechteckförmigen Abschnitte 12 durch Kleben mit dem Bodenstück 11 derart verbunden, dass an den Längsseiten des Bodenstückes 11 je ein Hohlkörper 15 mit quadratischem Querschnitt gebildet ist, zwecks Verstärkung und Stabilisierung des Bodenteils 10. Die an den Breitseiten des Bodenstücks 11 angeformten Abschnitte 13 können durch Bildung zweier Falze nach oben und gegen das Bodenstück 11 zu umgebogen werden, so dass diese Abschnitte 13 mit ihrer Innenseite auf den Hohlzylindern 15 zur Auflage kommen. Die Innenseite dieser Abschnitte 13 dient zur Aufnahme der Tabletten oder Pillen 16. Hierzu sind die genannten Tabletten oder Pillen 16 in einem an sich bekannten Streifen 17 angeordnet und durch eine durchsichtige Kunststoffolie derart abgedeckt, dass einzelne der Aufnahme der Tabletten oder Pillen dienende Behälter 18 gebildet sind. Diese Art der Verpackung ergibt sich bereits unmittelbar nach der Herstellung der Tabletten oder Pillen. Der mit diesen Tabletten oder Pillen versehene Streifen 17 ist auf der Innenseite jedes Abschnitts 13 aufgeklebt. Zwecks Entnahme des Inhalts sind in diesen Abschnitten 13 Ausnehmungen 19 vorgesehen, deren Durchmesser derart ist, dass die Pillen aus diesen Ausnehmungen entnommen werden können. Bei dem in der Fig. 1 auf der linken Seite dargestellten, eingeklappten Abschnitt 13 sind die Tabletten oder Pillen durch den von einer Alufolie oder dgl. gebildeten Boden 23 des Streifens 17 überdeckt. Zum Versorgen und für den Transport der Tabletten oder Pillen werden die beiden Abschnitte 13 gegen das Innere des Bodenteils 10 geklappt, wo sie durch eine nachfolgend näher umschriebene Hülle 20 gehalten werden. Die ebenfalls aus Pappe hergestellte Hülle 20 besteht aus einem einzigen Abschnitt, welcher nach Bildung entsprechender Falze zu einer Hülle umgebogen und verklebt wird. Die beiden Stirnseiten 21 der Hülle 20 sind offen, wodurch der oben erläuterte Bodenteil 10 in das Innere der Hülle 20 eingeschoben werden kann. Die Länge der Hülle 20 entspricht der Länge des Bodenstükkes 11. Bei in die Hülle 20 eingeschobenem Bodenteil 10 werden die beiden offenen Stirnseiten 21 der Hülle 20 durch die umgebogenen Breitseiten 22 der Abschnitte 13 überdeckt, so dass die Tabletten oder Pillen 16 aufnehmenden Streifen 17 nach aussen geschützt sind. Die Entnahme einer Tablette oder einer Pille 16 aus einem der Behälter 18 (in der beschriebenen und dargestellten Verpackung sind 18 solcher Behälter vorgesehen) geschieht in einfacher Weise. Der Bodenteil 10 wird so weit aus der Hülle 20 geschoben, bis einer der Abschnitte 13 freigegeben wird. Durch Hochklappen dieses Abschnitts 13 werden die Behälter 18 mit ihrem Inhalt freigelegt. Durch einfachen Druck auf einen dieser Behälter 18 kann die Tablette oder Pille 16 ausgestossen werden. Dabei durchstösst die Tablette oder Pille den Boden 23 des Streifens 17 und tritt aus der Ausnehmung 19 heraus. Ohne Berührung kann die Tablette oder Pille so in ein Glas mit Wasser oder dgl. eingebracht oder direkt eingenommen werden. Die Hülle 20 der Verpackung kann mit verschiedenen Inschriften versehen sein, welche über den Inhalt und den Hersteller Auskunft geben. Die Innenseite des Bodenstückes 11 sowie die Oberseiten der umgebogenen Teile 14 können ebenfalls zur Aufnahme von Beschriftungen dienen und beispielsweise Hinweise über Indikation und Dosierung der Tabletten oder Pillen enthalten. Auch die Rückseite des Bodenstückes 11 kann mit Beschriftungen oder Hinweisen versehen sein. Die Vorteile der beschriebenen Verpackung bestehen insbesondere in der hygienisch einwandfreien Art der Aufbewahrung und Entnahme des Inhalts aus der Verpackung. Zudem können Abmessung und Form der Verpackung derart sein, dass diese bequem in irgendeine Tasche versorgt werden kann. Durch die einfache Ausbildung der Grundteile der Verpackung und die Möglichkeit der Herstellung mit handelsüblichen Maschinen lassen sich die Kosten einer fertigen Verpackung erheblich senken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerpackung für Tabletten oder Pillen, welche einen Bodenteil (10) und eine diesen Teil umschliessende Hülle (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am Bodenteil (10) zwei mit Behältern (18) zur Aufnahme von Tabletten oder Pillen (16) versehene Lappen (13) schwenkbar ausgebildet sind, wobei der Inhalt (16) der Behälter (18) ohne unmittelbare Berührung derselben durch Ausnehmungen (19) in den Lappen ausgestossen werden kann, und dass der Bodenteil (10) mit nach innen geschwenkten Lappen (13) von der Hülle (20) umschlossen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbar ausgebildeten Lappen (13) an den Breitseiten des Bodenteils (10) vorgesehen sind und in der nach innen geschwenkten Lage den Bodenteil überdecken.2. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsseiten des Bodenteils durch Umbördelung von Längsteilen (12) Hohlkörper (15) gebildet sind. welche zur Verstärkung des Bodenteils (10) dienen.3. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme von Tabletten oder Pillen (16) bestimmten Behälter (18) aus Streifen geformt sind, die auf der Innenseite jedes Lappens (13) befestigt sind.4. Verpackung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (19) in den Lappen (13) vom Streifen (17) abgedeckt sind, wobei das Material dieses Streifens derart ist, dass der Inhalt (16) der Behälter (18) durch diesen Streifen gestossen und aus den Ausnehmungen (19) entnommen werden kann.5. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (20) den Bodenteil (10), mit Ausnahme seiner Breitseiten (22), vollständig umschliesst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1551970A CH516450A (de) | 1970-10-20 | 1970-10-20 | Verpackung für Tabletten oder Pillen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1551970A CH516450A (de) | 1970-10-20 | 1970-10-20 | Verpackung für Tabletten oder Pillen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH516450A true CH516450A (de) | 1971-12-15 |
Family
ID=4409742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1551970A CH516450A (de) | 1970-10-20 | 1970-10-20 | Verpackung für Tabletten oder Pillen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH516450A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0307352A1 (de) * | 1987-08-07 | 1989-03-15 | Ciba-Geigy Ag | Arzneimittelbehältnis |
-
1970
- 1970-10-20 CH CH1551970A patent/CH516450A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0307352A1 (de) * | 1987-08-07 | 1989-03-15 | Ciba-Geigy Ag | Arzneimittelbehältnis |
| AU626267B2 (en) * | 1987-08-07 | 1992-07-30 | Novartis Ag | Medicament container |
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Legal Events
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