CH516658A - Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von mindestens zwei Bahnen aus einem Garn mit Endlosfäden zu einem Band mit Stapelfasern gleichmässiger Länge - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von mindestens zwei Bahnen aus einem Garn mit Endlosfäden zu einem Band mit Stapelfasern gleichmässiger Länge

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CH516658A
CH516658A CH620670A CH620670A CH516658A CH 516658 A CH516658 A CH 516658A CH 620670 A CH620670 A CH 620670A CH 620670 A CH620670 A CH 620670A CH 516658 A CH516658 A CH 516658A
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CH620670A
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F Morrison Elbert
David Joy Raymond
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Burlington Industries Inc
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/02Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/10Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by cutting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zum Verarbeiten von mindestens zwei Bahnen aus     einem    Garn  mit Endlosfäden zu einem Band mit Stapelfasern gleichmässiger Länge    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten  von mindestens zwei Bahnen aus einem Garn mit  Endlosfäden zu einem Band mit Stapelfasern     gleichmäs-          siger    Länge und eine Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens.  



  Erfindungsgemäss ist das Verfahren dadurch gekenn  zeichnet, dass eine erste Bahn von Garn mit Endlosfäden  mit einer     bestimmten    Geschwindigkeit bewegt wird, dass  eine zweite Bahn von Garn mit Endlosfäden mit einer  bestimmten Geschwindigkeit bewegt wird, dass die End  losfäden der ersten Bahn längs paralleler, schräg zur  Zuführrichtung verlaufender Linien zerstückelt werden,  dass die Endlosfäden der zweiten Bahn entlang paralle  ler, schräg zur Zuführrichtung verlaufender Linien zer  stückelt werden und dass die erste und zweite Bahn  aufeinandergelegt werden, wobei sie ein rautenförmiges  Schnittmuster in der Draufsicht bilden.  



  Weiter ist die Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung gekennzeichnet durch  eine erste Zuführung zum Transport der ersten Bahn von  Garn mit Endlosfäden mit einer bestimmten Geschwin  digkeit, durch eine zweite Zuführung zum Transport der  zweiten Bahn von Garn mit Endlosfäden mit einer       bestimmten    Geschwindigkeit, durch eine erste Schneid  einrichtung zur Aufnahme der ersten Bahn von der  Zuführung und zum Zerstückeln der Endlosfäden ent  lang paralleler, schräg zur Zuführrichtung verlaufender  Linien, durch eine zweite Schneideinrichtung zur Auf  nahme der zweiten Bahn von der Zuführung und zum  Zerstückeln der Endlosfäden entlang paralleler, schräg  zur Zuführrichtung verlaufender Linien, wobei die  Schneideinrichtungen so angeordnet sind, dass,

   wenn die  Bahnen zu einer Einzelbahn aufeinandergelegt werden,  diese ein     rautenförmiges    Schnittmuster in der Draufsicht  zeigt.  



  Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen  beispielsweise dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrich  tung zur Durchführung des Verfahrens,    Fig.2 eine schematische perspektivische Darstellung  der Vorrichtung nach Fig.l, wobei einige Teile zur  besseren Übersicht weggelassen wurden,  Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1,  aus der die Form der Streckwalze für die zweite Nadel  stabstrecke ersichtlich ist, und  Fig.4 eine schematische Darstellung des Schneidens  und/oder Teilens der Endlosfäden der Bahnen und die  Anordnung der Bahnen in aufeinandergelegtem Zustand  zur Erzielung eines rautenförmigen Schnittmusters in der  Draufsicht.  



  In den Figuren, in denen gleiche Bezugszeichen  gleiche oder ähnliche Teile bezeichnen, ist dargestellt, wie  ein Garn mit Endlosfaden von einem mit 8 bezeichneten  Spulengatter oder dgl. zugeführt wird, wobei das Garn in  wenigstens zwei ebene Bahnen 10, 12 geteilt wird und  durch angetriebene Gatter-Streckwalzen 14, 16 geführt  werden. Die Bahnen 10, 12 werden den     Spannwalzen    18  zugeführt, von wo sie in entsprechende Zuführwalzen 20,  22 geführt werden. Die Walzen 20, 22 sind angetrieben  und sind mit den     Streckwalzen    14, 16 in nicht dargestell  ter Weise gekuppelt.

   Bei Einhaltung einer bestimmten  Übersetzung kann ein bestimmter Zug auf die Bahnen 12,  10 des Stranges ausgeübt werden, so dass jede Kräuse  lung der einzelnen Fäden des Garnes aufgehoben wird  und so die Schneidmittel 24, 26 nur gleiche Stapellängen  schneiden.  



  Von den Zuführwalzen wandern die Bahnen 10, 12  durch die     Schneidmittel    24, 26, in denen jede Bahn in  parallele, schräg zur Bewegungsrichtung der Bahnen  verlaufende Linien geschnitten wird. Die Bahnen 10, 12  werden dann aufeinandergelegt und in eine stationäre  Verdichtungsstrecke A gebracht, in der die Breite der  Bahn auf eine bestimmte Grösse verringert wird. Unmit  telbar nach Verlassen der Verdichtungsstrecke A treten  die aufeinandergelegten, nun als Einzelbahn W bezeich  neten Bahnen in eine erste     Nadelstabstrecke    B ein, deren  Verzug C grösser ist als der Verzug E.

   Nach Verlassen  der ersten     Nadelstabstrecke    B geht die Einzelbahn W  durch eine zweite stationäre Verdichtungsstrecke F, in      der die Breite der Bahn weiter     verringert    wird. Wenn die  Bahn die Verdichtungsstrecke F verlässt, läuft sie unmit  telbar     anschliessend    durch eine zweite bzw. Nadelstab  strecke G mit einem Einziehteil H und einem Streckteil I.  Nach Verlassen des Streckteils I geht die Bahn W durch  eine     bewegliche    Verdichtungsstrecke J direkt vor Abfüh  rung eines     Faserbandes    S in die     Kanne    K.

   Die Verdich  tungsstrecke J     verringert    das Faserband S auf eine  vorbestimmte Grösse und führt es so, dass die Span  nungsregelung des Faserbandes nicht kritisch ist und die  Kanne K entweder eine hohe oder niedere Kanne sein  kann.  



  In Fig. 4 ist gezeigt, wie die Schneidmittel 24, 26 die  Endlosfäden der Bahnen 10, 12 in Stapel gleicher Länge  schneiden. Die Bahnen 10, 12 sind nebeneinander ange  ordnet, wobei die schrägen parallelen Schnitte der einen  Bahn umgekehrt     zu    den schrägen parallelen Schnitten der  anderen Bahn verlaufen und die beiden Bahnen dann als  Einzelbahn W durch die Verdichtungszone A mit will  kürlich gereckten Fasern weiterlaufen. In dem Einziehteil  C der ersten Nadelstabstrecke B werden die Stapelfasern  der Bahn W getrennt ausgerichtet oder gekämmt und  willkürlich angeordnet. Sie werden hierauf in dem Streck  teil E weiter getrennt und willkürlich gereckt, bevor die  Bahn in der Breite in der zweiten Verdichtungsstrecke F  verringert wird.

   Die Bahn gelangt zum Einziehteil H der  zweiten Nadelstabstrecke G, wenn bereits viele der  Büschel und Schleifen der     Stapelfasern    entfernt sind.  Indessen trennt, zieht und kämmt die zweite Nadelstab  strecke G, die mit einer höheren Geschwindigkeit als die  erste Nadelstabstrecke arbeitet, die Bahn weiter, um ein  sehr homogenes     Faserband    S zu erhalten, das über die  Verdichtungsstrecke J zur Kanne K geführt wird. Die  Strecke J verdichtet das Faserband zu einem Rundband  von vorbestimmter Grösse und gibt ihm eine genügende  Festigkeit zum     Zusammenhalten    auf der notwendigen  Länge, um es     entweder    einer hohen oder einer niederen  Kanne zuzuführen.  



  Wie bereits erwähnt, sind die Gatter-Streckwalzen 14,  16 in Abstimmung mit den Zuführwalzen 20, 22 angetrie  ben. Entsprechend stehen die Schneidmittel 24, 26 wie  auch die verschiedenen anderen Elemente der ersten  Nadelstabstrecke B, die zweite Nadelstabstrecke G und  die Verdichtungsstrecke J in Antriebsverbindung und  werden, vorzugsweise von einer einzigen Kraftquelle,  angetrieben. In Fig. 2 stellen die strichpunktierten Linien       zwischen    den verschiedenen Elementen schematisch die  Antriebsverbindung von einem regelbaren, mit VS be  zeichneten Antrieb, dar. Mit einer passenden Kraftquelle  P kann das System von 0 bis zur maximalen Geschwin  digkeit laufen.

   Dieser Vorteil hilft sehr beim Hochfahren  des Systems und gibt ihm die Möglichkeit zur     Einhaltung     einer optimalen Geschwindigkeit für jeden Vorrat. Einige  Fasern zeigen bei einer     Geschwindigkeit    eine Neigung für  hohe statische Aufladung und bei wenig niederer Ge  schwindigkeit keine.

   Mit einem regelbaren Antrieb ist  diese Erscheinung nicht kritisch, da der Antrieb für eine       bestimmte    Faser bei optimaler Geschwindigkeit laufen  kann.     Auch    kann die     Vorrichtung        bei    sehr kleinen  Geschwindigkeiten angefahren werden, wodurch die     ein-          zelnen    Teile der Vorrichtung wie auch das abgespülte       Garn    durch das System weniger beansprucht werden.  



  Gemäss Fig. 2 weisen die Schneidmittel 24, 26 eine  metallische Gegenrolle 25 mit einer     harten    glatten Ober  fläche und eine Schneidrolle 27 mit einem oder mehreren  schraubenförmigen Messern 29 auf. Die Messer 29 der  oberen Walze sind entgegengesetzt gerichtet zu denjeni-    gen der     unteren        Walze,    so dass, wenn das Band 10  hindurchgeführt wird, die Schnittlinien in entgegengesetz  ter Richtung der Schnittlinien des Bandes 12 der unteren  Walze verlaufen.

   Wenn hierauf (Fig. 4) die Bänder 10, 12  aufeinandergelegt werden und     ein        Einzelband    W entsteht,  liegt das obere Band 10 mit seinen Schnittlinien über den       Schnittlinien    des unteren Bandes 12 und es entsteht so ein  rautenförmiges Schnittmuster in der Draufsicht. Die  Richtung der     Schraubenmesser    29     kann    umgedreht oder  eine oder beide Schneidwalzen können mit ihren entspre  chenden     Gegenwalzen    ausgewechselt werden, dies so  lange, als die Schraubenmesser der Schneidwalzen so  angeordnet sind, dass die Schneidlinien in den Bändern       entgegengesetzt    angeordnet sind.  



  Wie in Fig. 1 dargestellt, werden die Gegenrollen 25  und die Schneidwalzen 27 durch Federn 31 gegeneinan  dergedrückt. Die Federn können hierbei zur Erreichung  eines passenden     Druckes    auf die Schraubenmesser 29  gegen die Oberfläche der Gegenwalzen eingestellt werden  (gewöhnlich in der Grössenordnung von 2000 bis       2500    kg), um die entsprechende Faser zu schneiden.  



  Das Schraubenmesser bzw. die Schraubenmesser 29  der Schneidwalzen 27 der Schneidvorrichtung 24, 26 sind  so angeordnet, dass Stapelfasern geschnitten werden, die  die gleiche Länge wie die von der Schneidwalze 27 der  anderen Schneidvorrichtung 24, 26 abgeschnittenen  gleichmässigen     Stapelfasern    aufweisen. Wünscht man  dagegen das Garn der Bahn 10 in gleich lange Stapelfa  sern zu schneiden, die aber verschieden sind von der  Länge der Stapelfasern, welche vom Strang der Bahn 12  geschnitten werden, kann die Steigung des     Messers    oder  der Messer einer der Schneidwalzen 25 gegenüber der  Steigung der anderen Schneidwalze geändert werden.  



  Die stationäre Verdichtungsstrecke A besteht aus  einem     metallischen    Gleittrog 30 mit Seitenwänden 32 und  34, die in Bewegungsrichtung des gleitenden Bandes W  zusammenlaufen. Ein endloses Förderband 36, das sich  über die     Walzen    40, 41, 42, 43 erstreckt, verläuft unter  dem Gleittrog 30, bewirkt     jedoch    die Zuführung des  Bandes W in den Trog, wobei die Walze 40 mit einer       Druckwalze    46     zusammenwirkt,    die durch Federn 48 auf  das Förderband gedrückt wird. Die Druckrolle 46 und  das Band bezeichnen eine Klemmstelle, von der das Band  W in die Nadelstabstrecke B zugeführt wird.  



  Die Nadelstabstrecke B besteht aus den üblichen  oberen und unteren Nadelstäben 50 mit entgegengesetzt  gerichteten Stiften zum Eingriff in das Band W, die  durch das Band W während des     Durchlaufes    des Bandes  W     gezogen        werden.    Die Nadelstäbe dringen in das Band  W in einem Abstand von der Klemmstelle der Rolle 46  und des     Bandes    36 ein, der geringer ist als die Länge  einer geschnittenen     Stapelfaser,    so dass eine Trennwir  kung an diesem     Einziehteil    C entstehen kann.

   Die  Oberflächengeschwindigkeit der Nadelstäbe von links  nach rechts     (Fig.    1 und 2) ist grösser als die Geschwindig  keit der Walze 46 und des Bandes 36, und deshalb  werden Fasern, welche nicht     vorgängig    getrennt waren,  an diesem     Punkt    abgerissen.

       Zusätzlich    tritt, wenn der       Abstand    zwischen dem Eintritt der     Nadelstäbe    in die  Bahn W und der Klemmstelle des     Einziehteils    geringer ist  als die     Länge    der vom     Endlosfaden    abgeschnittenen  Stapelfaser, ein zusätzliches Recken und Ziehen der  Fasern in der Bahn ein, eine gleichmässige Anordnung  für das Recken der Fasern vorausgesetzt.

   Die Bewegung  der Nadelstangen in der Bahn W     zwischen    dem     Einzieh-          teil    C und dem Streckteil E stellt einen     Kämmvorgang         für die Fasern dar, durch die alle Schleifen gerichtet und  etwaige Büschel entfernt werden.  



  Der     Streckteil    E kehrt die Wirkung der Nadelstangen  50 der Nadelstabstrecke B um. Sie besteht aus einer  oberen     Druckwalze    52 und einer unteren geriffelten  Streckwalze 54, die mit einer zweiten geriffelten Streck  walze 56 (Fig. 1) zusammenarbeiten, wobei die Walzen  eine grössere Geschwindigkeit als die Geschwindigkeit  der Nadelstangen 50 aufweisen. Die     Druckwalze    52 wird  durch Federn 58 abwärts gedrückt. Die Distanz zwischen  der Klemmstelle der Walzen des Streckteils E und dem  Punkt, wo die Nadelstäbe 50 sich aus dem Band  entfernen, ist auch hier kürzer als die     Länge    der geschnit  tenen Faser.

   Da die Geschwindigkeit der Walzen 52, 64,  56 grösser ist als die Geschwindigkeit, mit der die  Nadelstäbe 50 durch das Band fahren, wirken die  Nadelstäbe 50 jetzt als ein Kamm zum entgegengesetzten  Ausrichten des Endes der Fasern mit Abweichungen und  zur weiteren Unterstützung im Ausrichten und     Vergleich-          mässigen    der Fasern. Auch hier tritt ein weiteres Recken  der Fasern und ein weiteres Trennen der abgeschnittenen  Segmente auf, indem ein Zug auf die Fasern auftritt,  wenn ihre Spitze die Klemmstelle zwischen der Druck  walze 52 und der geriffelten Streckwalze 54 erreicht  hat.  



  Die zweite Verdichtungsstrecke F ist im wesentlichen  gleich wie die Verdichtungsstrecke A mit Ausnahme,  dass der stationäre Gleittrog 60 einlaufseitig eine Breite  aufweist, die nicht grösser als der Auslass des Gleittroges  30 und gleich der Breite der Nadelstabstrecke B ist. Der  Auslass des Gleittroges 60 ist auf die Breite der zweiten  Nadelstabstrecke G verringert, wodurch das Band W  weiter verdichtet wird.  



  Die Nadelstabstrecke G weist einen Einziehteil H mit  einem um die Walzen 64, 66, 68, 70 (Fig.1) sich  erstreckenden zweiten endlosen Band 62 auf. Das Band  erstreckt sich auch unter den Gleittrog F und ist so nicht  in Kontakt mit dem Band W, wenn es in dem Gleittrog  ist, obgleich es als Förderband für den Transport des  Bandes in und vom Gleittrog weg dient. Walze 64  arbeitet mit einer durch Federn 74 abwärts gedrückten  Walze 72 zusammen, wobei die Walzen 72, 64 mit dem  Band 62 eine Klemmstelle für den Einziehteil H der  zweiten Nadelstabstrecke G bilden. Gemäss Fig. 3 weist  die Walze 70 eine konkave Oberfläche 76 auf.

   Durch eine  solche konkave Oberfläche tritt das Band, das von der  vorhergehenden Behandlung faserige Kanten aufweist,  zwischen die Klemmstelle ein, und ein gleichmässiger  Druck wird über die Breite des Faserbandes verteilt,  woraus ein gleichmässiger Zug resultiert. Die faserigen  Kanten können nicht in Büscheln herausgezogen werden,  ohne gestreckt zu werden. Es ist nicht notwendig, die  Walze 46 des Einziehteils der ersten Nadelstabstrecke mit  einer konkaven     Oberfläche    zu versehen, indem dort das  Band W gleichmässiger über seine gesamte Breite ist,  wenn es die Klemmstelle des Einziehteils C passiert.  



  Die zweite Nadelstabstrecke G ist ähnlich der ersten  Nadelstabstrecke B, indem obere und untere Nadelstäbe  80 mit den üblichen Stiften darauf angeordnet sind. Die  Nadelstabstrecke G ist schmaler als die Strecke B, da das  Band 10 in der Breite verdichtet wurde.     Zusätzlich     bewegen     sich    die Nadelstäbe 80 mit einer grösseren  Geschwindigkeit als die Geschwindigkeit des Bandes  durch die Klemmstelle des Einziehteils H ist.  



  Diese kritische Beziehung zwischen dem Punkt, wo  die Nadelstäbe 80 in das Band eintreten und die Klemm  stelle des Einziehteils H noch wirksam ist, indem diese    Distanz kürzer ist als die     Länge    der abgeschnittenen  Stapelfasern, wirkt so, dass die gleiche Art von     Trenn-          und    Reckwirkung zusammen mit dem Vergleichmässigen  und Kämmen der Fasern auftreten     kann.     



  Der Streckteil I der Nadelstabstrecke G (Fig. 1) weist  eine Druckrolle 82 und eine geriffelte Stahlwalze 84 wie  auch eine zweite geriffelte     Stahlwalze    86 auf. Federn 88  drücken die     Druckwalze    82 in Kontakt mit den     Walzen     84 und 86, und da die Walzen 82, 84, 86 eine grössere  Geschwindigkeit als die Geschwindigkeit der Nadelbal  ken 80 durch das Band W von links nach rechts in Fig. 2  und 3 aufweisen, wird ein     Trennen    wie auch ein Richten  der Faserenden erreicht.  



  Von dem Streckteil I geht das Faserband unter einer  ersten keilförmigen Walze 90 und     über    eine zweite  keilförmige Walze 92 durch. Durch die Keilform der  Walzen 90 und 92 wird das Faserband zu einer bestimm  ten Endgrösse verdichtet und     in    einer runden     Form     gehalten, die ihm eine     entsprechende    Festigkeit gibt, um  es zum Einführen in die Kanne K auf der notwendigen  Länge zusammenzuhalten. Die untere Rolle 90, bei der  das Faserband unten durchgeht, presst auf die Oberseite  des Faserbandes, während die obere Rolle auf die  Unterseite des Faserbandes drückt, was dem Faserband  zusätzliche Festigkeit bei seiner Zuführung zur Kanne K  gibt.  



  Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass der Verzug  von der Nadelstabstrecke B erheblich höher ist als der  Verzug nach dieser Strecke. Es wurde festgestellt, dass  der erstgenannte Verzug für Dekron etwa 10fach, wäh  rend der zweitgenannte Verzug etwa 1,2fach sein sollte.  Andererseits weist die zweite Nadelstabstrecke G, die mit  höherer Geschwindigkeit als die Nadelstabstrecke B  arbeitet, einen ersten Verzug von 1,6 und einen zweiten  Verzug von 4 auf. Diese erwähnten Verzüge sind ledig  lich     als    Beispiel angeführt und können für verschiedene  Fasertypen geändert werden, obwohl die allgemeine  Beziehung der Vorzüge für jede Nadelstabstrecke die  gleiche bleibt.  



  Wie in     Fig.    1 dargestellt, kann eine gesamthaft mit  100 bezeichnete Mischanordnung verwendet werden, die  Wollfasern in     Form    eines Faserbandes hinter dem Ein  ziehteil der ersten     Nadelstabstrecke    B zuführt. Die     Woll-          fasern    könnten auch hinter der Walze 72 der zweiten       Nadelstabstrecke    G eingeführt werden.  



  Während dem Schneiden des Stranges entsteht ein  bestimmter Abfall wegen des Quetschens der Fasern.  Dieser Abfall, welcher manchmal als  Fischfutter  be  zeichnet wird, wird oben und unten vom Band an der  ersten     Nadelstabstrecke    B und der zweiten Nadelstab  strecke G entfernt. Hierzu wird ein     Vakuumanschluss    V  vorgesehen, der mit Leitungen mit einem Saugkopf über  der Pressrolle 53, einem zweiten Saugkopf über der  geriffelten Stahlwalze 84,     einem    dritten Saugkopf unter  den Nadelstäben 50 und einem vierten Saugkopf unter  den Nadelstäben 80 verbunden wird.

   Durch die Bewe  gung der Fasern durch die Nadelbalken wird das  Fisch  futter      herausgerührt    und leicht vom Band an diesen  Punkten weggesaugt, so dass das Faserband     verhältnis-          mässig    frei von Abfall ist und ein erstklassiges Faserband  für die Garnherstellung entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Verarbeiten von mindestens zwei Bahnen aus einem Garn mit Endlosfäden zu einem Band mit Stapelfasern gleichmässiger Länge, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine erste Bahn von Garn mit Endlosfäden mit einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt wird, eine zweite Bahn von Garn mit Endlosfäden mit einer be stimmten Geschwindigkeit bewegt wird, dass die Endlos fäden der ersten Bahn längs paralleler, schräg zur Zuführrichtung verlaufender Linien zerstückelt werden, dass die Endlosfäden der zweiten Bahn entlang paralle ler, schräg zur Zuführrichtung verlaufender Linien zer stückelt werden und dass die erste und zweite Bahn aufeinandergelegt werden, wobei sie ein rautenförmiges Schnittmuster in der Draufsicht bilden. 11.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste Zuführung (14, 18, 20) zum Transport der ersten Bahn (10) von Garn mit Endlosfäden mit einer bestimmten Geschwindigkeit, durch eine zweite Zuführung (16, 18, 22) zum Trans port der zweiten Bahn (12) von Garn mit Endlosfäden mit einer bestimmten Geschwindigkeit, durch eine erste Schneideinrichtung (24) zur Aufnah me der ersten Bahn (10) von der Zuführung (14, 18, 20) und zum Zerstückeln der Endlosfäden entlang paralleler, schräg zur Zuführrichtung verlaufender Linien, durch eine zweite Schneideinrichtung (26) zur Auf nahme der zweiten Bahn (12)
    von der Zuführung (16, 18, 22) und zum Zerstückeln der Endlosfäden entlang paral leler, schräg zur Zuführrichtung verlaufender Linien, wobei die Schneideinrichtungen (24, 26) so angeord net sind, dass, wenn die Bahnen (10, 12) zu einer Einzelbahn (W) aufeinandergelegt werden, diese ein rautenförmiges Schnittmuster in der Draufsicht zeigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste Schneideinrichtung eine rotierende glatte Gegenwalze (25) und eine rotierende Schneidwalze (27) mit wenigstens einem schraubenförmi gen Schneidelement (29) aufweist, das mit der Gegenrolle (25) eine Klemmstelle zum Zerstückeln der Endlosfäden der ersten Bahn (10) bildet, und dass die zweite Schneid einrichtung (26) auch eine rotierende Gegenrolle mit einer zweiten rotierenden Schneidrolle (27) mit wenig stens einem schraubenförmigen Schneidelement aufweist, das mit der Gegenrolle (25) eine Klemmstelle zum Zerstückeln der Endlosfäden der zweiten Bahn (12) bildet. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die schraubenförmigen Schneidele mente (29) der ersten Schneidrolle rechtsgängig sind und dass das schraubenförmige Schneidelement (29) der zwei ten Schneidrolle (27) linksgängig ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass die erste Schneidrolle (27) Stapelfasern von gleichmässiger Länge schneidet, die in der Länge gleich sind den Stapelfasern gleichmässiger Länge, die von der zweiten Schneidrolle (27) geschnitten werden. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass die erste Schneidrolle (27) Stapelfasern gleichmässiger Länge schneidet, die in der Länge unterschiedlich sind zu den Stapelfasern gleich- mässiger Länge, die von der zweiten Schneidwalze (27) geschnitten werden.
CH620670A 1967-11-28 1968-11-28 Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von mindestens zwei Bahnen aus einem Garn mit Endlosfäden zu einem Band mit Stapelfasern gleichmässiger Länge CH516658A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109023595A (zh) * 2018-10-12 2018-12-18 南通醋酸纤维有限公司 醋酸纤维切断装置及醋酸纤维生产切断方法
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