CH516882A - Abstandhalter für die Leiter eines Leiterbündels einer Freileitung - Google Patents

Abstandhalter für die Leiter eines Leiterbündels einer Freileitung

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Publication number
CH516882A
CH516882A CH1604069A CH1604069A CH516882A CH 516882 A CH516882 A CH 516882A CH 1604069 A CH1604069 A CH 1604069A CH 1604069 A CH1604069 A CH 1604069A CH 516882 A CH516882 A CH 516882A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
conductors
arms
spacer
arm
Prior art date
Application number
CH1604069A
Other languages
English (en)
Inventor
Kobayashi Masashi
Original Assignee
Asahi Denki Kabushiki Kaisha
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/12Devices for maintaining distance between parallel conductors, e.g. spacer
    • H02G7/125Damping spacers

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description


  
 



  Abstandhalter für die Leiter eines Leiterbündels einer Freileitung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen   Abstandhalte    für die Leiter eines Leiterbündels einer Freileitung.



   Ein solcher Abstandhalter soll die einzelnen Leiter eines Leiterbündels in einem vorgeschriebenen Abstand zueinander halten und gleichzeitig die an den Leitern auftretenden Schwingungen dämpfen.



   Dies wird hier erfindungsgemäss erreicht durch ein Gehäuse, aus welchem eine Anzahl Arme herausragen, die je an ihrem freien Ende eine gelenkig angebrachte Leiterklaue tragen und die sich je mit ihrem inneren Ende über im Gehäuse angeordnete elastische Körper elastisch an der Gehäuseinnenwand abstützen.



   Hierbei kann das Gehäuse   vori    quadratischer Form sein und an jeder Schmalseite eine von einem der Arme durchdrungene Öffnung aufweisen. Ebenso kann sich das innere Ende jedes Armes symmetrisch zur Längsachse des Armes erweitern und diese Erweiterung mit dreieckförmigen Einschnitten versehen sein, derart, dass die Erweiterungen von einer Zone von dreieckförmiger Gestalt in eine Zone von quadratischer Gestalt übergeht. Auf diese Weise können je eine Gehäuseecke und die beiden sich gegenüberliegenden Einschnitte in den Erweiterungen benachbarter Arme der Anlage eines elastischen Körpers dienen, der in entspanntem Zustand ein Rohrstück mit kreisrundem Querschnitt sein kann.



   Im weiteren kann die durch die Erweiterung gebildete Schulter am Arm dessen Bewegung durch Anschlag an der Gehäusewandung in Richtung nach aussen begrenzen, wogegen die gegenüberliegenden Kanten der quadratischen Zonen der Armerweiterungen durch gegenseitige Berührung die Bewegung der Arme in Richtung nach innen begrenzen können.



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht eines Abstandhalters, im Schnitt, mit vier Leiter eines Leiterbündels,
Fig. 2 die Anordnung gemäss Fig. 1, in Draufsicht,
Fig. 3 und 4 ein Detail der Anordnung, in zwei ver   schiedenen    Ansichten.



   Gemäss den Darstellungen umfasst der Abstandhalter für die Leiter eines Leiterbündels vier Leiterklauen 21 bis 24, welche dafür bestimmt sind, vier konzentrisch um den Abstandhalter 1 angeordnete Leiter   W    bis W4 einzuspannen. Die Leiterklauen befinden sich hierbei am freien Ende je eines von vier Armen 11 bis 14, welche sich radial vom Abstandhalter 1 erstrecken und welche mit ihrem anderen Ende in ein Gehäuse 2 hineinragen.



   Das Gehäuse 2 weist hier zur Aufnahme von vier Armen zweckmässig eine quadratische Schachtelform auf, wobei in den Seitenwänden je eine Öffnung 5 bis 8 vorgesehen ist, durch welche sich je einer der Arme hindurch erstreckt.



   Das innere Ende jedes Armes erweitert sich symmetrisch der Längsachse des Armes, wobei jede Erweiterung 15 bis 18 mit einem dreieckförmigen Einschnitt an beiden Seiten versehen ist, derart, dass jede Erweiterung 15 bis 18 von einer Zone T von dreieckförmiger Gestalt in einen Endabschnitt S von quadratischer Form übergeht, wie Fig.



  3 und 4 mehr im einzelnen zeigen.



   Auf diese Weise begrenzen die Aussenkanten der Endabschnitte S im Gehäuse 2 in dessen Zentrum einen kreuzförmigen Spalt 9, wogegen die Innenwandung jeder Gehäuseecke und die beiden sich gegenüberliegenden Einschnitte in den betreffenden Erweiterungen benachbarter Arme einen Raum 10 begrenzen, der jeweils der Aufnahme eines elastischen Körpers 20 dient und der jeweils an den betreffenden Begrenzungsflächen anliegt.



   Hierbei kann der elastische Körper 20 jeweils der Querschnittsform des betreffenden Raumes 10 entsprechen. In jedem Fall sind dann die Arme 11 bis 14 elastisch gegen die Innenwandung des Gehäuses 2 abgestützt. Gemäss Fig. 1 jedoch bestehen die elastischen Körper aus kreisförmigen Rohrabschnitten aus Gummi oder dgl., deren Durchmesser grösser ist als die lichte Weite des Raumes 10, so dass die elastischen Körper in eingebautem Zustand deformiert werden und so eine vorbestimmbare Vorspannung erhalten.



   Selbstverständlich sind aber auch andere Formen für die elastischen Körper denkbar. Ebenso lässt sich anstelle von Gummi irgendein elastisches Material verwenden. Es lassen sich auch Metallfedern verwenden.  



   Die vorgenannten Leiterklauen 21 bis 24 können von herkömmlicher Konstruktion sein. Gemäss Fig. 1 besteht jede Leiterklaue aus einem Paar Klammern 25, welche mit ihrem Maul 26 den betreffenden   Leiter W    umspannen und mittels Schraubenmittel 27, 28 gegeneinander verspannt sind. Diese Leiterklauen 21 bis 24 sind hierbei am freien Ende des betreffenden Armes 11 bis 14 in einer Ebene verschwenkbar über Wellen 29 mit Drehzapfen 30 gelagert.



   Es lässt sich der Fig. 1 gut entnehmen, dass sich nunmehr die vier Leiter   W    bis W4 über ihren betreffenden Arm 11 bis 14 elastisch am Gehäuse 2 abstützen. Treten hierbei relative Verschiebungen zwischen den Leitern auf, beispielsweise durch irgendwelche äusseren Kräfte, so er übrigt sich die auf den betreffenden Leiter einwirkende Kraft über die Arme auf die elastischen Körper 20, welche verformt werden und so Dämpfungsarbeit verrichten.

 

   In gleicher Weise werden etwa auftretende Schwingungen an den Leitern durch die elastischen Körper 20 gedämpft, indem die innere Reibung in den Körpern die Schwingungen absorbiert. Aus dem Vorbeschriebenen lässt sich nun ohne weiteres entnehmen, dass der Abstandhalter einerseits einwandfrei die vier Leiter in vorgegebenem Abstand zueinander distanziert und gleichzeitig in der Lage ist, die an einem oder an allen der Leiter auftretenden Schwingungen zu dämpfen. Es dürfte hierbei offensichtlich sein, dass der Abstandhalter durch entsprechende Formgebung von Gehäuse und Arme auch geeignet ist, weniger oder mehr als vier Leiter zu distanzieren und deren Schwingungen zu dämpfen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Abstandhalter für die Leiter eines Leiterbündels einer Freileitung, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, aus welchem eine Anzahl Arme herausragen, die je an ihrem freien Ende eine gelenkig angebrachte Leiterklaue tragen und die sich je mit ihrem inneren Ende über im Gehäuse angeordnete elastische Körper elastisch an der Gehäuseinnenwand abstützen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abstandhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse flach und von quadratischer Form ist und an jeder Schmalseite eine von einem Arm durchdrungene Öffnung aufweist.
    2. Abstandhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das innere Ende jedes Armes symmetrisch zur Längsache des Armes erweitert und diese Erweiterung mit dreieckförmigen Einschnitten versehen ist, derart, dass die Erweiterung von einer Zone (T) von dreieckförmiger Gestalt in eine Zone (S) von quadratischer Gestalt übergeht.
    3. Abstandhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Gehäuseecke und die beiden sich gegenüberliegenden Einschnitte in den Erweiterungen benachbarter Arme der Anlage eines elastischen Körpers dienen.
    4. Abstandhalter nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Erweiterung gebildete Schulter an jedem Arm dessen Bewegung in Richtung nach aussen und die sich gegenüberliegenden Kanten der quadratischen Zonen (S) der Erweiterungen an den Armen durch gegenseitige Berührung die Bewegung der Arme in Richtung nach innen begrenzen.
    5. Abstandhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Körper Rohrstücke von im entspannten Zustand kreisrunder Form sind.
CH1604069A 1969-10-28 1969-10-28 Abstandhalter für die Leiter eines Leiterbündels einer Freileitung CH516882A (de)

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CH516882A true CH516882A (de) 1971-12-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2326200A1 (de) * 1972-08-03 1974-02-14 Lorenzo Cantamessa Abstandhalter fuer elektrische leiter bei freileitungen, insbesondere hochspannungsfreileitungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2326200A1 (de) * 1972-08-03 1974-02-14 Lorenzo Cantamessa Abstandhalter fuer elektrische leiter bei freileitungen, insbesondere hochspannungsfreileitungen

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