CH517227A - Kappenverschluss an einem Gewindebolzen, insbesondere zur Befestigung von Bedachungsbändern - Google Patents

Kappenverschluss an einem Gewindebolzen, insbesondere zur Befestigung von Bedachungsbändern

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CH517227A
CH517227A CH773570A CH773570A CH517227A CH 517227 A CH517227 A CH 517227A CH 773570 A CH773570 A CH 773570A CH 773570 A CH773570 A CH 773570A CH 517227 A CH517227 A CH 517227A
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CH
Switzerland
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cap
threaded bolt
closure
cap closure
ring
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Application number
CH773570A
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English (en)
Inventor
Furrer Josef
Original Assignee
Furrer Josef
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/3605Connecting; Fastening of roof covering supported directly by the roof structure
    • E04D3/3606Connecting; Fastening of roof covering supported directly by the roof structure the fastening means being screws or nails

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Kappenverschluss an einem Gewindebolzen, insbesondere zur Befestigung von Bedachungsbändern
Zur Befestigung von profilierten Bedachungsbändern werden häufig Schraubverbindungen benutzt, indem Gewindebolzen an der Unterkonstruktion befestigt werden, welche die Bedachungsbänder durchdringen und über deren Oberseite so weit vorspringen, dass sich Dichtungsund Unterlagsscheiben und Muttern aufsetzen lassen.



  Diese Schraubverbindungen bestehen aus verhältnismässig vielen kleinen Einzelteilen, deren Handhabung besonders bei kalter Witterung und auf steilen Dächern, bei denen man sich mit mindestens einer Hand festhalten muss, schwierig ist. Zudem geht bei einhändigem Arbeiten unvermeidlicherweise verhältnismässig viel Montagematerial verloren. Die Herstellung der Schraubverbindung ist ferner zu aufwendig und daher unwirtschaftlich.



   Diese Nachteile sollen durch den erfindungsgemässen Kappenverschluss an einem Gewindebolzen, insbesondere zur Befestigung von Bedachungsbändern, dadurch behoben werden, dass die Verschlusskappe ein Hütchen aufweist, in welches eine Federscheibe mit innerem federndem, trichterförmig aufgebogenem Zungenkranz und ein Gummiring eingesetzt und durch den eingezogenen Rand des Hütchens in diesem festgehalten sind, derart, dass beim Aufsetzen der Verschlusskappe auf den Gewindebolzen der Zungenkranz in die Gewindegänge einrastet. Das Hütchen, der Zungenkranz und der Gummiring bilden hier zusammen eine einheitliche Verschlusskappe, die mittels eines leichten Schlages mit einem Gummihammer rasch, zuverlässig und wasserdicht auf dem Gewindebolzen befestigt werden kann.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Kappenverschluss und
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine Gewindespindel mit aufgesetztem Zungenkranz, jedoch ohne Hütchen.



   Die dargestellte Verschlusskappe weist ein Hütchen a aus Metall oder Kunststoff auf, in das eine aus Federstahl bestehende Federscheibe b eingesetzt ist, welche, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, einen inneren federnden Zungenkranz aufweist, dessen Zunge leicht trichterförmig aufgebogen sind. Ferner ist in das Hütchen a unter der Federscheibe b ein Formgummiring c eingelegt, dessen Innen-Bohrung dem Aussendurchmesser des Gewindebolzens d entspricht, über den die Verschlusskappe gestülpt wird. Nach dem Einlegen der Federscheibe b und des Gummiringes c in das Hütchen a wird dessen Rand g, der vorerst wie gestrichelt angedeutet, zylindrische Form hat, maschinell in die ausgezogene Lage eingezogen, wodurch die drei Teile zu einer Einheit verbunden sind.

  Der äussere Rand der Federscheibe b ist flach, und er wird durch eine Absetzung des Hütchens a und den eingezogenen Rand g gefasst, so dass der Scheibenrand weder ausreissen, ausweichen, noch sich verwinden kann.



   Die so ausgebildete Verschlusskappe kann leicht auf den Gewindebolzen d aufgesetzt werden u. ist dabei fixiert und wird durch den Gummiring c festgehalten. Durch einen leichten Schlag mit einem Gummihammer auf das Hütchen a kann die Verschlusskappe über den Gewindebolzen d geschlagen werden, wobei der federnde Zungenkranz der Federscheibe b über die Gewindegänge des Gewindebolzens d gleitet und dann in die Gewindegänge einrastet. Die Auflagefläche h des Hütchens a übernimmt dabei die Funktion des Stülpwerkzeuges, indem sie auf den äusseren Rand der Federscheibe b wirkt. Durch die elastische Nachgiebigkeit des Gummiringes c lässt sich die Federscheibe b in die tiefst mögliche Lage einrasten.

 

  Der Gummiring c wird dabei auf das Unterlagsmaterial, z.B. ein Bedachungsband e, gepresst und in die mit gestrichelten Linien gezeigte Form f deformiert. Er ergibt dabei einen wasserdichten Abschluss. Der Schraubenbolzen d und die Federscheibe b sind somit vor atmosphärischen Einflüssen geschützt.



   Die beschriebene Verschlusskappe kann wie eine Schraubenmutter vom Schraubenbolzen durch Drehen gelöst, abgenommen und wieder verwendet werden.



   Der beschriebene Kappenverschluss kann gegenüber einem üblichen aus Einzelteilen bestehenden Verschluss mit Gummidichtung, Unterlagsscheibe und Schraubenmutter in einem Bruchteil der Zeit auf einen Schraubenbolzen aufgesetzt werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Kappenverschluss an einem Gewindebolzen, insbesondere zur Befestigung von Bedachungsbändern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe ein Hütchen aufweist, in welches eine Federscheibe mit innerem federndem, trichterförmig aufgebogenem Zungenkranz und ein Gummiring eingesetzt und durch den eingezogenen Rand des Hütchens in diesem festgehalten sind, derart, dass beim Aufsetzen der Verschlusskappe auf den Gewindebolzen der Zungenkranz in die Gewindegänge einrastet.
CH773570A 1970-05-25 1970-05-25 Kappenverschluss an einem Gewindebolzen, insbesondere zur Befestigung von Bedachungsbändern CH517227A (de)

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CH517227A true CH517227A (de) 1971-12-31

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ID=4329687

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