CH517507A - Wasserentsandungsanlage - Google Patents

Wasserentsandungsanlage

Info

Publication number
CH517507A
CH517507A CH766471A CH766471A CH517507A CH 517507 A CH517507 A CH 517507A CH 766471 A CH766471 A CH 766471A CH 766471 A CH766471 A CH 766471A CH 517507 A CH517507 A CH 517507A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sand
channel
decantation
gap
water
Prior art date
Application number
CH766471A
Other languages
English (en)
Inventor
Schulthess Heinrich
Original Assignee
Rheno Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheno Ag filed Critical Rheno Ag
Priority to CH766471A priority Critical patent/CH517507A/de
Publication of CH517507A publication Critical patent/CH517507A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/245Discharge mechanisms for the sediments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


  
 



  Wasserentsandungsanlage
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserentsandungsanlage mit einem Dekantationskanal und einer an der Sohle desselben angeordneten Sandabzugvorrichtung, die eine längs des Dekantationskanals verlaufende Sandabzugrinne und ein diese vom Dekantationskanal trennendes Sandrückhalteorgan aufweist.



     Wasserentsandungsanlagen    werden überall da gebraucht, wo ein Flusslauf zum Antrieb von Turbinen eines Wasserkraftwerkes, für die Trinkwasseraufbereitung, für Bewässerungszwecke, oder zur Kühlung von Atomkraftwerken usw. nutzbar gemacht wird. Praktisch alle Flussläufe weisen nebst einer Verschmutzung durch Schwebestoffe, wie Holz, Laub und andere Abfälle, eine mehr oder weniger grosse Geschiebefracht auf.



  Die letztere setzt sich aus Kies, das auf der Sohle des Flussbettes durch die Schleppkraft des Wassers mitgeführt wird, und aus Sandkörnern zusammen, die teils im bewegten Wasser suspendiert sind. Durch eine geeignete Anordnung der Wasserfassung unter Berücksichtigung der Strömung kann das Geschiebe mit nicht zu geringer Korngrösse vom Eintritt in die Wasserfassung abgehalten werden. Sandkörner, deren Korngrösse weniger als einige mm Durchmesser beträgt, bleiben hingegen teilweise im gefassten Wasser suspendiert und müssen nach der Wasserfassung im Dekantationskanal einer Entsandungsanlage der eingangs genannten Art ausgeschieden werden. Die Länge des Dekantationskanals und die Durchlaufzeit des Wassers richten sich nach der Grösse der Sandkörner und nach deren Sinkgeschwindigkeit im beruhigten Wasser.

  Der auf der Sohle des Dekantationskanals sich ablagernde Sand muss mittels der   Sand abzugvorrichtung    kontinuierlich oder periodisch evakuiert werden.



   Bei einer bekannten Entsandungsanlage (schweizerische Patentschrift   fr.    316 341) weist die Sandabzugvorrichtung eine an der   Sohle    des Dekantationskanals längs   desselben    verlaufende Sandabzugrinne und eine diese vom Dekantationskanal trennende Spüllochplatte auf, über welcher ein Schieber angeordnet ist, durch den die Spüllöcher wasserdicht geschlossen und geöffnet werden können. Der Schieber erstreckt sich dabei über die ganze Länge des   Dekantationskanals    und ist in Längsrichtung verschiebbar. Die Spüllochplatte und der Schieber können beide eben ausgebildet sein oder aber einen V-förmigen Querschnitt aufweisen, in der Längsrichtung des Dekantationskanals und der Sandabzugrinne gesehen.

  Für den normalen Betrieb der Entsandungsanlage sind die Spüllöcher durch den   Schütz    ber geschlossen, so dass weder Sand noch Wasser in die Sandabzugrinne gelangen. In zeitlichen Abständen wird der Schieber jeweils während verhältnismässig kurzer Zeitdauer in eine solche Lage geschoben, dass die Spüllöcher der Spüllochplatte geöffnet sind, damit der auf der Sohle des Dekantationskanals abgelagerte Sand durch einen Teil des darüberstehenden Wassers in die Sandabzugrinne und aus dieser fort geschwemmt wird.



  Bei der beschriebenen Entsandungsanlage kann das Bewegen des Schiebers, besonders im automatischen Betrieb, unter Umständen Schwierigkeiten bereiten und zu Störungen Anlass geben, weil der Schieber durch den abgelagerten Sand belastet ist.



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wasserentsandungsanlage der eingangs genannten Art einfacher und betriebssicherer auszubilden. Diese Aufgabe ist bei der erfindungsgemässen Wasserentsandungsanlage zur Hauptsache dadurch gelöst, dass das Sandrückhalteorgan zwischen dem Dekantationskanal und der Sandabzugrinne einen längs des Dekantationskanals verlaufenden Spalt dauernd frei lässt, dessen lichte Weite einen Bruchteil der Breite des Dekantationskanals und der Sandabzugrinne beträgt, dass am einen Ende und im oberen Teil der Sandabzugrinne ein Spülwassereinlauf in einem seitlichen Abstand vom Spalt angeordnet ist, und dass am andern Ende der Sandabzugrinne ein Sandund Wasserablauf mit einem wahlweise zu öffnenden und zu schliessenden Absperrorgan vorhanden ist.



   Diese Ausbildung der Entsandungsanlage hat den Vorteil, dass das Sandrückhalteorgan keinen Schieber oder dergleichen aufweist und statt dessen ein gegen Sandeinflüsse weitgehend   unempfindliches    und von der   Last des abgelagerten Sandes befreites Absperrorgan am Sand- und Wasserablauf der Sandabzugrinne vorhanden ist.



   Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betrieb der   erfindungsgemässen    Wasserentsandungsanlage. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man das Absperrorgan der Sandabzugrinne gegen den Sand- und Wasserablauf jeweils mindestens so lange geschlossen hält, bis sich Sand in der Sandabzugrinne bis hinauf zum Spalt und auch oberhalb des Spaltes auf der Sohle des Dekantationskanals und auf dem Sandrückhalteorgan abgelagert hat, und dass man nachher das Absperrorgan vorübergehend öffnet, um das eine Ende der Sandabzugrinne mit dem Sand- und Wasserablauf zu verbinden, damit Wasser aus der Sandabzugrinne abfliesst und Spülwasser durch den Spülwassereinlauf am gegenüberliegenden Ende der Sandabzugrinne nachströmt,

   wodurch der in der Rinne angesammelte Sand und anschliessend der durch den Spalt hindurch aus dem Dekantationskanal in die Sandabzugrinne gelangende Sand aus der Sandabzugrinne ausgeschwemmt wird.



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus der nun folgenden Beschreibung und aus den zugehörigen Zeichnungen, in denen die Erfindung rein beispielsweise veranschaulicht ist.



   Fig. 1 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine Wasserentsandungsanlage mit den Merkmalen ge   mäss    der Erfindung.



   Fig. 2 stellt in grösserem Massstab einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 dar, wobei jedoch das Schütz in hochgezogener Lage gezeichnet ist.



   Fig. 3 zeigt in noch grösserem Massstab einen Teilquerschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1.



   Die dargestellte Wasserentsandungsanlage weist eineu Dekantationskanal 11 mit einem Einlauf 12 für das zu entsandende Wasser und einen Auslauf 13 für das vom Sand befreite Wasser auf. Die Sohle des Dekantationskanals 11 ist durch im Querschnitt V-för   innig    angeordnete Wandungen 14 und 15 gebildet. Unterhalb des Dekantationskanals 11 befindet sich eine Sand   abzugrorrichtung,    welche eine längs des Kanals 11 verlaufende Sandabzugrinne 16 aufweist, deren Querschnitt kleiner ist als jener des Dekantationskanals 11.



  Die Sandabzugrinne 16 ist vom Dekantationskanal 11 durch ein plattenförmiges Sandrückhalteorgan 17 getrennt, das einen längs des Dekantationskanals 11 verlaufenden, verhältnismässig schmalen Spalt 18 als Verbindung zwischen dem Kanal 11 und der Rinne 16 dauernd frei lässt. Der Spalt 18 erstreckt sich zweckmässigerweise ohne jede Unterbrechung über die gesamte Länge der Sandabzugrinne 16. Da die Länge des Dekantationskanals 11 in der Praxis z. B. 20 bis 40 m betragen kann, ist das Sandrückhalteorgan 17   zweckmässigerweise    aus mehreren getrennten Platten gebildet, die längs des Kanals 11 lückenlos aneinandergereiht sind. Insbesondere aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die zwei V-förmig angeordneten Wandungen 14 und 15 ungleich ausgebildet sind.

  Die eine Wandung 14 weist ein unteres Ende 19 auf, das weiter oben liegt als das entsprechende untere Ende 20 der andern Wandung 15. Das plattenförmige Sandrückhalteorgan 17 ist teils an die weiter oben endende Wandung 14 angelegt und ragt über dieselbe hinaus gegen das untere Ende 20 der gegenüberliegenden Wandung 15, so dass der Spalt 18 zwischen dem Sandrückhalteorgan 17 und dem unteren Ende 20 der Wandung 15 vorhanden ist. Man erkennt, dass das Sandrückhalteorgan 17 mit der gleichen Neigung wie die Wandung 14 schräg abwärts gegen den Spalt 18 hin verläuft und dass der Spalt 18 sich an der tiefsten Stelle des Dekantationskanals 11 befindet.



   Um die lichte Weite des Spaltes 18 entsprechend den im konkreten Fall vorliegenden Bedingungen, wie zur Verfügung stehende Wassermenge, Korngrösse des Sandes, Art und Grösse der übrigen Sinkstoffe im Wasser, einstellen zu können, ist zweckmässig das Sandrückhalteorgan 17 in Richtung quer zur Längsrichtung des Dekantationskanals 11 verschiebbar auf der Wandung 14 gelagert. Befestigungsmittel 21, wie z. B.



  Schrauben und Muttern, sind zum Fixieren des Sandrückhalteorgans 17 in der gewählten Lage vorhanden.



  Wenn, wie es in der Praxis meistens der Fall sein wird, das Sandrückhalteorgan 17 aus einer Reihe von getrennten Platten zusammengesetzt ist, kann mit Vorteil jede dieser Platten einzeln verschiebbar und feststellbar sein.



  So ist es dann möglich, die Platten derart einzustellen, dass die lichte Weite des Spaltes 18 an verschiedenen Stellen längs des Dekantationskanals 11 unterschiedlich ist, beispielsweise so, dass die lichte Weite des Spaltes 18 vom Einlauf 12 zum Auslauf 13 des Kanals 11 zunimmt, was in gewissen Fällen von Vorteil sein kann.



  Die lichte Weite des Spaltes 18 beträgt aber immer nur einen Bruchteil der Breite des Dekantationskanals 11 und der Sandabzugrinne 16. Wenn die Sandabzugrinne beispielsweise eine Breite zwischen 0,5 und 1 m aufweist, wird die lichte Weite des Spaltes 18 auf 1 bis 10 cm, vorzugsweise 3 bis 8 cm, eingestellt.



   Die Sandabzugrinne 16 ist in bezug auf die vertikale Längsmittelebene des Dekantationskanals 11 seitlich versetzt, derart, dass der Spalt 18 sich nicht in der Längsmittelebene der Rinne 16 befindet. Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass der Spalt 18 unmittelbar an eine Seitenwand 22 der Sandabzugrinne 16 angrenzt.



   Am einen Ende der Sandabzugrinne 16 mündet ein Spülwassereinlauf 25 in einem seitlichen Abstand vom Spalt 18 in den oberen Teil der Sandabzugrinne ein.



  Der Spülwassereinlauf 25 befindet sich zweckmässig direkt unter dem Sandrückhalteorgan 17 und steht über eine Rohrleitung 26 dauernd mit dem Dekantationskanal 11 in Verbindung. Das vom Einlauf 25   abge    wandte Ende 27 der Rohrleitung 26 befindet sich in der Nähe des Einlaufes 12 im oberen Teil des Dekantationskanals 11, d. h. in verhältnismässig geringer Tiefe unterhalb des vorgesehenen Wasserspiegels 28. Das Ende 27 der Rohrleitung 26 trägt ein in Querrichtung des Dekantationskanals 11 gerichtetes Rohrstück 29, dessen Mittelpartie mit der Rohrleitung 26 verbunden ist und dessen zwei Enden offen sind.



   An dem vom Spülwassereinlauf 25 abgewandten Ende der Sandabzugrinne 16 befindet sich ein Schütz 30, das in Führungen 31 vertikal bewegbar ist und mittels einer Stange 32 durch eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung betätigt werden kann. Das Schütz 30 kann verschieden hoch geöffnet werden und dient als Absperrorgan der Sandabzugrinne 16 und auch als Absperrorgan des unteren Teiles des Dekantationskanals 11 gegen einen Sand- und Wasserablaufkanal 33, der unterhalb des Auslaufs 13 für das vom Sand befreite Wasser angeordnet ist.



   Die beschriebene Wasserentsandungsanlage wird wie folgt betrieben:  
Während des normalen Betriebs ist das Schütz 30 vollständig abgesenkt, so dass es den Dekantations kanal 11 und die Sandabzugrinne 16 gegen den Sand und Wasserablaufkanal 33 wasserdicht absperrt. Das durch den Einlauf 12 in den Dekantationskanal 11 flie  ssende Wasser füllt nicht nur diesen Kanal 11, sondern auch die Sandabzugrinne 16 und die Rohrleitung 26.



   Der mit dem Wasser zugeführte Sand findet im Dekan tationskanal 11 Gelegenheit, sich abzusetzen, so dass von Sand weitgehend befreites Wasser den Dekantations kanal 11   durch den    Auslauf 13 verlässt. Der abge setzte Sand rieselt auf den schrägen Wandungen 14 und 15 der Sohle des Dekantationskanals 11 und auf dem Sandrückhalteorgan 17 gegen den Spalt 18. Durch den Spalt 18 hindurch tritt der Sand in die Sand abzugrinne 16 ein, bis in dieser eine Sandablagerung
34 bis zur Höhe des Spaltes 18 reicht und in der Folge den Spalt 18 verstopft. Der weiter anfallende Sand kann nicht mehr durch den Spalt 18 hindurchtreten und bildet eine Sandablagerung 35 im unteren Teil des Dekantationskanals 11, wobei das Sandrückhalteorgan 17 und die natürliche Böschungsneigung der Sandablagerung 34 verhüten, dass der Sand die Sand abzugrinne 16 vollständig füllt.

  Der Spülwassereinlauf 25 befindet sich daher ständig oberhalb der Sand ablagerung 34 in der Sandabzugrinne 16.



   Wenn nach einiger Betriebsdauer die   Sandablage    rung 35 im unteren Teil des Dekantationskanals 11 erheblich angewachsen ist, so dass es nötig wird, den Sand zu entfernen, bewegt man das Schütz 30 nach oben, jedoch nur so weit, dass zwar die   Sandabzugrinne    16 gegen den Sand- und Wasserablaufkanal 33 geöffnet wird, nicht aber der Dekantationskanal 11. Nun fliesst das in der Sandabzugrinne 16 vorhandene Wasser in den Ablaufkanal 33, wobei am gegenüberliegenden Ende Wasser durch die Rohrleitung 26 und den Spülwassereinlauf 25 in die Sandabzugrinne 16   nachströmt,    weil die Sandablagerung 35 im unteren Teil des Dekan   tationskanals    11 praktisch verhindert, dass genügend rasch Wasser durch den Spalt 18 eintreten kann.

  Da das durch den Spülwassereinlauf 25 nachströmende Wasser ein beachtliches Gefälle aufweist, schiesst es mit erheblicher Wucht über die Sandablagerung 34 in der Sandabzugrinne 16, wodurch in kurzer Zeit die Sandablagerung 34 so weit abgeschwemmt wird, dass sie den Spalt 18 nicht mehr verstopft. Sobald der Spalt 18 auf diese Weise ganz oder teilweise von unten her freigegeben wird, rieselt der auf der Sohle 14, 15 und dem Sandrückhalteorgan 17 abgelagerte Sand 35 unter dem Einfluss des darüber stehenden Wasserdruckes sehr rasch durch den Spalt 18 in die Sandabzugrinne 16 nach, von wo er zunächst durch das Wasser aus dem Spülwassereinlauf 25 und später auch durch aus dem Dekantationskanal 11 durch den Spalt 18 hindurch nachströmendes Wasser in den Ablaufkanal 33 befördert wird.

  Dabei erzeugt das durch den Spalt 18 hindurch einströmende Wasser wegen seiner schräg verlaufenden   Einströmungsrichtung    in der Sandabzugrinne 16 eine starke Rotationsströmung, die selbsttätig eine Drosselung der einströmenden Wassermenge aus dem Spülwassereinlauf 25 zur Folge hat. Dies kann zu einer Reduktion des Zuflusses aus dem Spülwassereinlauf 25 bis auf etwa 10 % der anfänglichen   Zuflussrate    führen, wodurch Spülwasser eingespart wird. Sobald die Sandablagerungen 34 und 35 zumindest annähernd vollständig in den Sand- und Wasserablaufkanal 33 gespült sind, schliesst man das Schütz 30 wieder, wonach der normale Betrieb, wie weiter oben beschrieben, fort gesetzt wird, bis erneut eine Spülung erforderlich ist.



   Die geschilderte Spülung beansprucht nur eine ver hältnismässig kurze Zeitdauer. Bei dem Dekantations kanal von beispielsweise 35 m Länge mit einer Sand ablagerung von 30 bis 60 m3 benötigt die Spülung nur 3 bis 6 Minuten, wobei die für die Spülung be nötigte Menge im Mittel weniger als 10 % der Gesamt menge des der Anlage zugeführten Wassers beträgt.



  Die angeführten Werte ergaben sich bei einer Entsan dungsanlage mit den folgenden Betriebsdaten:
Menge des zu   entsandenden    Wassers 5,4   myzus       Entsandungsgrad    0,2   mm    Länge des Dekantationskanals 11 35,0 m Breite der Sandabzugrinne 16 1,0 m Lichte Weite des Spaltes 18 3 bis 8 cm
Sandanfall pro Tag 50 t
Intervallzeit der Spülungen 24 bis 48 Std.



  Dauer einer Spülung 3 bis 6 Min.



  Spülwassermenge (im Durchschnitt) 0,33 m3/s
Es ist möglich, die Spülungen der beschriebenen Art automatisch in vorbestimmten Zeitintervallen ablaufen zu lassen. Nach längerer Betriebszeit kann es vorkommen, dass der Spalt 18 durch Holz, Steine oder dergleichen verstopft wird. In einem solchen Fall genügt die beschriebene Art der Spülung der Sandabzugrinne 16 nicht, um den Spalt 18 vollständig frei zu bekommen und allen abgelagerten Sand aus dem Dekantationskanal 11 wegzufördern.

  Zur Beseitigung der erwähnten Verstopfung des Spaltes 18 wird bei der beschriebenen Entsandungsanlage eine zusätzliche Oberspülung wie folgt vorgenommen:
Man hebt das Schütz 30 so weit nach oben, dass nicht nur die Sandabzugrinne 16, sondern zugleich auch der untere Teil des Dekantationskanals 11 unmittelbar über der Sohle 14, 15, dem Sandrückhalteorgan 17 und dem Spalt 18 gegen den Sand- und Wasserablaufkanal 33 geöffnet wird. Das im Dekantationskanal 11 vorhandene Wasser ergiesst sich dabei in den Ablaufkanal 33, wodurch die auf der Sohle 14, 15 des Dekantationskanals und auf   dem,    Sandrückhalteorgan 17 liegenden Ablagerungen, wie Holz, Steine, Sand usw., durch die Schleppkraft des Wassers in den Ablaufkanal 33 geschwemmt werden, so dass in kurzer Zeit der Spalt 18 gereinigt wird. Nachher wird das Schütz 30 wieder in seine Schliesslage abgesenkt.

  Um bei der beschriebenen Oberspülung Wasser zu sparen, ist es zweckmässig, zuvor den Zufluss von Wasser zum Einlauf 12 des Dekantationskanals 11 durch ein nicht dargestelltes Wehr abzusperren. Diese Oberspülung braucht nur im Bedarfsfalle und in verhältnismässig grossen zeitlichen Intervallen durchgeführt zu werden, beispielsweise nur   zumal    in 14 Tagen.



   In der Praxis ist es üblich, zwei oder mehr Entsandungsanlagen parallel nebeneinander anzuordnen, wenn eine entsprechend grosse Menge Wasser von mitgeführtem Sand befreit werden soll. Dann ist es zweckmässig, die nebeneinanderliegenden Anlagen jeweils nicht gleichzeitig, sondern eine nach der andern in vorbestimmter zyklischer Reihenfolge zum Entfernen der Sandablagerungen zu spülen. Der Sand- und Wasserablaufkanal 33 kann sämtlichen parallelen Entsandungsanlagen gemeinsam sein.



   Es ist klar, dass anstelle des Schützes 30 andere   Absperrorgane vorhanden sein können. So ist es z. B.



  möglich, zwei getrennte und voneinander unabhängige Schieber vorzusehen, von denen der eine die Sandabzugrinne 16 und der andere den Dekantationskanal 11 gegen den Sand- und Wasserablaufkanal 33 abzusperren gestattet.



   Unter den Vorteilen der beschriebenen Entsandungsanlage sind besonders hervorzuheben: Hohe Betriebssicherheit und Möglichkeit eines vollautomatischen Betriebes, da kein unter der Last von abgelagertem Sand stehender Schieber betätigt werden muss; einfacher mechanischer Aufbau; einfache Bedilenungs- und Betriebsweise; wirkungsvolle Spülung der Sandabzugrinne 16 bei verhältnismässig geringem Spülwasserverbrauch; Möglichkeit der Oberspülung der Sohle 14, 15 des Dekantationskanals 11, des   Sandrückhalteorgans    17 und des Spaltes 18; Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wassermengen und Korngrössen des Sandes durch Veränderung der lichten Weite des Spaltes 1.8.



   PATENTANSPRUCH 1
Wasserentsandungsanlage mit einem Dekantationskanal und einer an der Sohle desselben angeordneten Sandabzugvorrichtung, die eine längs des Dekantationskanals verlaufende Sandabzugrinne und ein diese vom Dekantationskanal trennendes Sandrückhalteorgan aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (17) zwischen dem Dekantationskanal (11) und der Sandabzugrinne (16) einen längs des Dekantationskanals (11)   verianfenden    Spalt (18) dauernd frei lässt, dessen lichte Weite einen Bruchteil der Breite des Dekantationskanals (11) und der Sandabzugrinne (16) beträgt, dass am einen Ende und im oberen Teil der Sandabzugrinne (16) ein Spülwassereinlauf (25) in einem seitlichen Abstand vom Spalt (18) angeordnet ist,

   und dass am anderen Ende der Sandabzugrinne (16) ein Sand- und Wasserablauf (33) mit einem wahlweise zu öffnenden und zu schliessenden Absperrorgan (30) vorhanden ist.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülwassereinlauf (25) über eine Rohrleitung (26) mit einem oberen Teil des Dekantationskanals (11) in Vergindung steht.



   2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekantationskanal (11) unmittelbar über seiner Sohle (14, 15), dem Sandrückhalteorgan (17) und dem Spalt (18) ein wahlweise zu öffnendes und zu schliessendes Absperrorgan (30) aufweist, das den Dekantationskanal (11) von einem Sandund Wasserablauf (33) trennt bzw. mit diesem verbindet.



   3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sandabzugrinne (16) und   der    Dekantationskanal (11) durch ein gemeinsames Schütz  (30), das verschieden hoch geöffnet werden kann, von einem gemeinsamen Sand- und Wasserablauf (33) getrennt bzw. mit diesem verbunden sind.



   4. Ablage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (18) sich ohne Unterbrechung über die gesamte Länge der Sandabzugrinne (16) er streckt.



   5. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (17) aus mindestens einer Platte besteht, die im Querschnitt des Dekantationskanals (11) gegen den Spalt (18) hin schräg abwärts geneigt ist, und dass der Spülwassereinlauf (25) unterhalb des Sandrückhalteorgans (17) angeordnet ist.



   6. Anlage nach Unteranspruch 5, bei welcher die Sohle des Dekantationskanals im Querschnitt durch V-förmig angeordnete Wandungen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer der V-förmig angeordneten Wandungen (14, 15) ein weiter oben liegendes unteres Ende (19) als die andere aufweist und dass das plattenförmige Sandrückhalteorgan (17) teils an die weiter oben endende Wandung (14) anliegt und über diese hinaus gegen das untere Ende (20) der gegenüberliegenden Wandung (15) ragt, so dass der Spalt (18) an der tiefsten Stelle des Dekantationskanals (11) verläuft.



   7. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (18) in bezug auf die vertikale Längsmittelebene der Sandabzugrinne (16) seitlich versetzt angeordnet ist.



   8. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (18) unmittelbar an eine Seitenwand (22) der Sandabzugrinne (16) angrenzt.



   9. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (7) in Richtung quer zur Längsrichtung des Dekantationskanals (11) verschiebbar ist, damit die lichte Weite des Spaltes (18) ver änderbar ist.



   10. Anlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (17) aus mehreren in Längsrichtung des Dekantationskanals (11) aneinandergereihten Platten besteht, die einzeln verschiebbar sind.



   11. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Spaltes (18) 1 bis 10 cm, vorzugsweise 3 bis 8 cm, beträgt bei einer Breite der Sandabzugrinne (16) von mindestens 0,5 m.



   12. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Spaltes (18) vom Einlaufende (12) des Dekantationskanals (11) zum Auslaufende (13) desselben zunimmt.



   PATENTANSPRUCH   11   
Verfahren zum Betrieb der Wasserentsandungsanlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass   man    das Absperrorgan (30) der Sandabzugrinne (16) gegen den Sand- und Wasserablauf (33) jeweils mindestens so lange geschlossen hält, bis sich Sand in der Sandabzugrinne (16) bis hinauf zum Spalt (18) und auch oberhalb des Spaltes (18) auf der Sohle (14, 15) des Dekantationskanals (11) und auf dem Sandrückhalteorgan (17) abgelagert hat, und dass man nachher das Absperrorgan (30) vorübergehend öffnet, um das eine Ende der Sandabzugrinne (16) mit dem Sand- und Wasserablauf (33) zu verbinden, damit Wasser aus der Sandabzugrinne (16) abfliesst und Spülwasser durch den Spülwassereinlauf (25) am gegen überliegenden Ende der Sandabzugrinne (16) nachströmt,

   wodurch der in der Sandabzugrinne abgelagerte Sand (34) und anschliessend der durch den Spalt (18) hindurch aus dem Dekantationskanal (11) in die Sand abzugrinne (16) gelangende Sand (35) aus der Sand abzugrinne (16) ausgeschwemmt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Absperrorgane vorhanden sein können. So ist es z. B.
    möglich, zwei getrennte und voneinander unabhängige Schieber vorzusehen, von denen der eine die Sandabzugrinne 16 und der andere den Dekantationskanal 11 gegen den Sand- und Wasserablaufkanal 33 abzusperren gestattet.
    Unter den Vorteilen der beschriebenen Entsandungsanlage sind besonders hervorzuheben: Hohe Betriebssicherheit und Möglichkeit eines vollautomatischen Betriebes, da kein unter der Last von abgelagertem Sand stehender Schieber betätigt werden muss; einfacher mechanischer Aufbau; einfache Bedilenungs- und Betriebsweise; wirkungsvolle Spülung der Sandabzugrinne 16 bei verhältnismässig geringem Spülwasserverbrauch; Möglichkeit der Oberspülung der Sohle 14, 15 des Dekantationskanals 11, des Sandrückhalteorgans 17 und des Spaltes 18; Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wassermengen und Korngrössen des Sandes durch Veränderung der lichten Weite des Spaltes 1.8.
    PATENTANSPRUCH 1 Wasserentsandungsanlage mit einem Dekantationskanal und einer an der Sohle desselben angeordneten Sandabzugvorrichtung, die eine längs des Dekantationskanals verlaufende Sandabzugrinne und ein diese vom Dekantationskanal trennendes Sandrückhalteorgan aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (17) zwischen dem Dekantationskanal (11) und der Sandabzugrinne (16) einen längs des Dekantationskanals (11) verianfenden Spalt (18) dauernd frei lässt, dessen lichte Weite einen Bruchteil der Breite des Dekantationskanals (11) und der Sandabzugrinne (16) beträgt, dass am einen Ende und im oberen Teil der Sandabzugrinne (16) ein Spülwassereinlauf (25) in einem seitlichen Abstand vom Spalt (18) angeordnet ist,
    und dass am anderen Ende der Sandabzugrinne (16) ein Sand- und Wasserablauf (33) mit einem wahlweise zu öffnenden und zu schliessenden Absperrorgan (30) vorhanden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülwassereinlauf (25) über eine Rohrleitung (26) mit einem oberen Teil des Dekantationskanals (11) in Vergindung steht.
    2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekantationskanal (11) unmittelbar über seiner Sohle (14, 15), dem Sandrückhalteorgan (17) und dem Spalt (18) ein wahlweise zu öffnendes und zu schliessendes Absperrorgan (30) aufweist, das den Dekantationskanal (11) von einem Sandund Wasserablauf (33) trennt bzw. mit diesem verbindet.
    3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sandabzugrinne (16) und der Dekantationskanal (11) durch ein gemeinsames Schütz (30), das verschieden hoch geöffnet werden kann, von einem gemeinsamen Sand- und Wasserablauf (33) getrennt bzw. mit diesem verbunden sind.
    4. Ablage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (18) sich ohne Unterbrechung über die gesamte Länge der Sandabzugrinne (16) er streckt.
    5. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (17) aus mindestens einer Platte besteht, die im Querschnitt des Dekantationskanals (11) gegen den Spalt (18) hin schräg abwärts geneigt ist, und dass der Spülwassereinlauf (25) unterhalb des Sandrückhalteorgans (17) angeordnet ist.
    6. Anlage nach Unteranspruch 5, bei welcher die Sohle des Dekantationskanals im Querschnitt durch V-förmig angeordnete Wandungen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer der V-förmig angeordneten Wandungen (14, 15) ein weiter oben liegendes unteres Ende (19) als die andere aufweist und dass das plattenförmige Sandrückhalteorgan (17) teils an die weiter oben endende Wandung (14) anliegt und über diese hinaus gegen das untere Ende (20) der gegenüberliegenden Wandung (15) ragt, so dass der Spalt (18) an der tiefsten Stelle des Dekantationskanals (11) verläuft.
    7. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (18) in bezug auf die vertikale Längsmittelebene der Sandabzugrinne (16) seitlich versetzt angeordnet ist.
    8. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (18) unmittelbar an eine Seitenwand (22) der Sandabzugrinne (16) angrenzt.
    9. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (7) in Richtung quer zur Längsrichtung des Dekantationskanals (11) verschiebbar ist, damit die lichte Weite des Spaltes (18) ver änderbar ist.
    10. Anlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sandrückhalteorgan (17) aus mehreren in Längsrichtung des Dekantationskanals (11) aneinandergereihten Platten besteht, die einzeln verschiebbar sind.
    11. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Spaltes (18) 1 bis 10 cm, vorzugsweise 3 bis 8 cm, beträgt bei einer Breite der Sandabzugrinne (16) von mindestens 0,5 m.
    12. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Spaltes (18) vom Einlaufende (12) des Dekantationskanals (11) zum Auslaufende (13) desselben zunimmt.
    PATENTANSPRUCH 11 Verfahren zum Betrieb der Wasserentsandungsanlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Absperrorgan (30) der Sandabzugrinne (16) gegen den Sand- und Wasserablauf (33) jeweils mindestens so lange geschlossen hält, bis sich Sand in der Sandabzugrinne (16) bis hinauf zum Spalt (18) und auch oberhalb des Spaltes (18) auf der Sohle (14, 15) des Dekantationskanals (11) und auf dem Sandrückhalteorgan (17) abgelagert hat, und dass man nachher das Absperrorgan (30) vorübergehend öffnet, um das eine Ende der Sandabzugrinne (16) mit dem Sand- und Wasserablauf (33) zu verbinden, damit Wasser aus der Sandabzugrinne (16) abfliesst und Spülwasser durch den Spülwassereinlauf (25) am gegen überliegenden Ende der Sandabzugrinne (16) nachströmt,
    wodurch der in der Sandabzugrinne abgelagerte Sand (34) und anschliessend der durch den Spalt (18) hindurch aus dem Dekantationskanal (11) in die Sand abzugrinne (16) gelangende Sand (35) aus der Sand abzugrinne (16) ausgeschwemmt wird.
    UNTERANSPRUCH 13. Verfahren nach Patentanspruch II zum Betrieb der Wasserentsandungsanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das unmittelbar über der Sohle (14, 15) des Dekantationskanals (11) angeordnete Absperrogran (30) gegen den Sand- und Wasserablauf (33) jeweils nur dann vorübergehend öffnet, wenn der Spalt (18) derart verstopft ist, dass eine Spülung der Sandabzugrinne (16) allein nicht ausreicht, um den Spalt (18) freizulegen.
CH766471A 1971-05-26 1971-05-26 Wasserentsandungsanlage CH517507A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH766471A CH517507A (de) 1971-05-26 1971-05-26 Wasserentsandungsanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH766471A CH517507A (de) 1971-05-26 1971-05-26 Wasserentsandungsanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH517507A true CH517507A (de) 1972-01-15

Family

ID=4328659

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH766471A CH517507A (de) 1971-05-26 1971-05-26 Wasserentsandungsanlage

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH517507A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112675580A (zh) * 2021-02-07 2021-04-20 牛翔铎 一种黄河泥砂分离分级水处理系统

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112675580A (zh) * 2021-02-07 2021-04-20 牛翔铎 一种黄河泥砂分离分级水处理系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19539537A1 (de) Wasseraufbereitungsanlage
DE3031412A1 (de) Vorrichtung zum nachklaeren von abwasser
EP3564454B1 (de) Abscheidungseinrichtung zum entfernen von gegenständen aus einem wasserstrom und verfahren für den betrieb einer solchen abscheidungseinrichtung
DE1246598B (de) Vorrichtung zum mechanischen und biologischen Klaeren von Abwaessern
DE3920196C2 (de)
EP2998446B1 (de) Fischdurchlass und wasserkraftwerk mit einem solchen fischdurchlass
CH517507A (de) Wasserentsandungsanlage
DE19820259C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen, Spülen und Waschen eines Abwasserstromes in einem Zulaufgerinne einer Kläranlage
EP1666677B1 (de) Belüftungsvorrichtung zur Belüftung eines Absetzbeckens und Absetzbecken mit einer solchen Belüftungsvorrichtung
DE4228387A1 (de) Verfahren, Kanalisationssystem und Scheideeinrichtung zur Ableitung von Abwasser
DE860172C (de) Vorrichtung zum Entfernen von Schwimmstoffen aus den Dammbalkenschlitzen von Turbineneinlaeufen
DE632793C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Entfernung von Schwimmstoffen aus Gewaessern
DE2062724C3 (de) Vorrichtung zur biologischen Reinigung von Abwasser nach dem Belebungsverfahren
AT216973B (de) Verfahren zum selbsttätigen zeitweiligen Öffnen und Schließen des Grundablasses von Absetzanlagen und Absetzanlage zur Durchführung des Verfahrens
EP2369072B1 (de) Reinigungsvorrichtung und Reinigungsverfahren zur Reinigung von Gewässern sowie technische Anlage mit solcher Reinigungsvorrichtung
AT44689B (de) Vorrichtung zur Abführung von Flußgeschieben u. dgl. bei Wassersammelbecken.
DE349791C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Rueckspuelung von Filtern
AT136739B (de) Einrichtung zur Wegschaffung von Sinkstoffen aus Klärräumen, Stauwerken u. dgl.
DE19939679C2 (de) Abwasserreinigungsvorrichtung mit Feststoffakkumulation
AT80712B (de) Einrichtung zur Abschneidung von in Wasserläufen mEinrichtung zur Abschneidung von in Wasserläufen mitgeführtem Sand. itgeführtem Sand.
DE721806C (de) Sandfang fuer Abwasser-Klaeranlagen
DE298758C (de)
DE19737973C2 (de) Schwebefilteranlage zur Trinkwasseraufbereitung mit Verfahren zum kontinuierlichen Schlammabzug
AT292736B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten
DE801720C (de) Vorrichtung zum Entwaessern und Entschlaemmen von Pressluftleitungen, insbesondere im Bergbau

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased